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Beiträge von Grasso

  • Serienwiderstand zum Tieftöner [Theorie+Praxis]

    • Grasso
    • 31. Januar 2005 um 16:33

    Wellenfront, welches Niveau?

    Alle Dämpfungsfaktoren größer 20 sind trojanische Pferde.

    Wenn ich auch nur ein mageres Volt Spannung am Endstufenausgang habe, und nun tritt direkt am Endstufenausgang havarierenderweise ein Kurzschluß auf, dann wird eine Endstufe mit hohem Dämpfungsfaktor gleich allen Strom, den sie zu liefern vermag, liefern. Da fast die gesamte Betriebsspannung über der Endstufe und nicht über dem Lautsprecher abfällt, bekommt die Endstufe die volle Leistung ab. Damit die Transistoren jetzt nicht durchknallen, müssen die Endstufenkonstrukteure Klimmzüge gemacht haben. Besonders das Hochfrequenzverhalten, also die Schwingneigung, und zwar in allen Betriebsmodi, also etwa auch beim overload recovery, ist hier hervorzuheben.

    Hoher Dämpfungsfaktor = Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Ingenieure und Hintertür für Saboteure.

    Viel hilft nicht viel.

  • Serienwiderstand zum Tieftöner [Theorie+Praxis]

    • Grasso
    • 31. Januar 2005 um 16:33

    Wellenfront, welches Niveau?

    Alle Dämpfungsfaktoren größer 20 sind trojanische Pferde.

    Wenn ich auch nur ein mageres Volt Spannung am Endstufenausgang habe, und nun tritt direkt am Endstufenausgang havarierenderweise ein Kurzschluß auf, dann wird eine Endstufe mit hohem Dämpfungsfaktor gleich allen Strom, den sie zu liefern vermag, liefern. Da fast die gesamte Betriebsspannung über der Endstufe und nicht über dem Lautsprecher abfällt, bekommt die Endstufe die volle Leistung ab. Damit die Transistoren jetzt nicht durchknallen, müssen die Endstufenkonstrukteure Klimmzüge gemacht haben. Besonders das Hochfrequenzverhalten, also die Schwingneigung, und zwar in allen Betriebsmodi, also etwa auch beim overload recovery, ist hier hervorzuheben.

    Hoher Dämpfungsfaktor = Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Ingenieure und Hintertür für Saboteure.

    Viel hilft nicht viel.

  • Serienwiderstand zum Tieftöner [Theorie+Praxis]

    • Grasso
    • 31. Januar 2005 um 14:54

    Mir ist aufgefallen, daß meine Grafik eine Mitkopplung zeigt. Damit wird man die Ausgangsimpedanz nicht positiv sondern negativ machen.

    Was TBF meinte, kann ich nur erahnen. Wenn man eine positive Ausgangsimpedanz hat, im Extremfall eine Konstantstromquelle, fällt die thermische Kompression des Lautsprechers geringer aus, im Extremfall ganz weg. Man kann das ansatzweise kompensieren, indem man den Meßwiderstand ähnlich strombelastbar wie den Lautsprecher macht, natürlich nur ansatzweise, da die Kühlung des Lautsprechers auch vom Membranhub abhängt.

  • Serienwiderstand zum Tieftöner [Theorie+Praxis]

    • Grasso
    • 31. Januar 2005 um 14:54

    Mir ist aufgefallen, daß meine Grafik eine Mitkopplung zeigt. Damit wird man die Ausgangsimpedanz nicht positiv sondern negativ machen.

    Was TBF meinte, kann ich nur erahnen. Wenn man eine positive Ausgangsimpedanz hat, im Extremfall eine Konstantstromquelle, fällt die thermische Kompression des Lautsprechers geringer aus, im Extremfall ganz weg. Man kann das ansatzweise kompensieren, indem man den Meßwiderstand ähnlich strombelastbar wie den Lautsprecher macht, natürlich nur ansatzweise, da die Kühlung des Lautsprechers auch vom Membranhub abhängt.

  • Serienwiderstand zum Tieftöner [Theorie+Praxis]

    • Grasso
    • 30. Januar 2005 um 23:22

    Der Dämpfungsfaktor interessiert keine Sau, zumindest nicht die Zuhörer.

    Die Verstärkerausgangsimpedanz stellt man am besten durch Rückkopplung der über einem Strommeßwiderstand abgegriffenen Spannung zum Verstärkereingang her. Man kann das sogar ohne Lötdiplom machen, zumindest, wenn man irgendwo hinter der Subgruppe (nur als Beispiel) und vor der Endstufe noch einen Phasenumkehrschalter hat, also etwa an der Frequenzweiche.

    Übrigens halten Leistungswiderstände kurzzeitig wesentlich mehr als die Nennbelastbarkeit aus. Wenn der 8-Ohm-Lautsprecher 500W kann, reichen für 2 Ohm Serienwiderstand, an dem ja nur ein Fünftel der Spannung und somit der Leistung abfällt, 50W ausreichen. Das schwierigste ist die Montage: Drähte nicht abknipsen sondern fest verzwirbeln und mit PB60Sn40-Radio-Bastler-Lot, nicht Pn40Sn60-Elektroniklot verlöten! Die in der Keramikhülle verklebten Widerstandsdrähte halten nämlich locker 800 ° C aus. Platz lassen für Luftzirkulation! Boxen zappeln wie wild, darum den ganzen Kram besser am Verstärkerrack anbringen!

  • Serienwiderstand zum Tieftöner [Theorie+Praxis]

    • Grasso
    • 30. Januar 2005 um 23:22

    Der Dämpfungsfaktor interessiert keine Sau, zumindest nicht die Zuhörer.

    Die Verstärkerausgangsimpedanz stellt man am besten durch Rückkopplung der über einem Strommeßwiderstand abgegriffenen Spannung zum Verstärkereingang her. Man kann das sogar ohne Lötdiplom machen, zumindest, wenn man irgendwo hinter der Subgruppe (nur als Beispiel) und vor der Endstufe noch einen Phasenumkehrschalter hat, also etwa an der Frequenzweiche.

    Übrigens halten Leistungswiderstände kurzzeitig wesentlich mehr als die Nennbelastbarkeit aus. Wenn der 8-Ohm-Lautsprecher 500W kann, reichen für 2 Ohm Serienwiderstand, an dem ja nur ein Fünftel der Spannung und somit der Leistung abfällt, 50W ausreichen. Das schwierigste ist die Montage: Drähte nicht abknipsen sondern fest verzwirbeln und mit PB60Sn40-Radio-Bastler-Lot, nicht Pn40Sn60-Elektroniklot verlöten! Die in der Keramikhülle verklebten Widerstandsdrähte halten nämlich locker 800 ° C aus. Platz lassen für Luftzirkulation! Boxen zappeln wie wild, darum den ganzen Kram besser am Verstärkerrack anbringen!

  • Selbstbaulinks - bitte VOR dem Posten lesen!

    • Grasso
    • 30. Januar 2005 um 21:43

    Über Raumakustik, Richtcharakteristik und Maximalpegel, mit praktischen Tips: http://grassomusic.de/d/akustik.htm f.

    Über das Impulsverhalten (auf englisch): http://grassomusic.de/e/phaseeq.htm

  • Selbstbaulinks

    • Grasso
    • 30. Januar 2005 um 21:43

    Über Raumakustik, Richtcharakteristik und Maximalpegel, mit praktischen Tips: http://grassomusic.de/d/akustik.htm f.

    Über das Impulsverhalten (auf englisch): http://grassomusic.de/e/phaseeq.htm

  • Mal ganz anders

    • Grasso
    • 1. Januar 2005 um 16:54

    Bassreflex ist auch etwas ganz anderes als Hörner. Bassreflex läuft nur mit verlustarmen Gehäusen, eben querversteiftes 22mm-Birkenmultiplex und ähnliche Monströsitäten.

    Föön sind aus Solingen. Die haben allerhand gemacht, unter anderem rückgeladene Bassrutschen, diesen Quatsch.

    Es geht nicht nur um den Transport sondern auch um Klang. Manche hier wissen wohl gar nicht mehr, wie gut eine Anlage klingen kann.

  • Mal ganz anders

    • Grasso
    • 30. Dezember 2004 um 23:23

    Meine Rede, SRAM!

    Das zu transportierende Gehäuse besteht aus der Rückkammer für den Treiber sowie etwa der Hälfte des Hornwegs. Der restliche Hornweg bis zum Hornmund wird durch ein paar Bretter, die man mit Scharnieren und Ähnlichem luftdicht und druckfest miteinander und mit den Gehäusen verbindet, dargestellt.

    Uli

  • Mal ganz anders

    • Grasso
    • 30. Dezember 2004 um 16:15

    Hallo Leute!

    Ich hörte, daß ein Doppel-18er-Horn gerne mit mehr als 1KW Leistung angesteuert wird. Endstufen an der Grenze der Strombelastbarkeit des 230V-Netzes, Magnetsysteme mit 100mm-Spulen, 22mm dickes Birkensperrholz.

    Muß das sein?

    Ich bin der Meinung, daß soviel Leistung pro Box unsinnig sind. Die Luft im Hornhals verzerrt bei zu starker Beanspruchung nur noch.

    Das einzige was wirklich etwas bringt ist stacken. Mit einer 3KW-Endstufe könnte man 10 Boxen mit je zwei 15-Zöllern mit 50mm-Spulen betreiben. Die Hörner legt man als Klappkonstruktion aus, was mit dem Stacking synergisch wirkt, also gar nicht mehr so aufwendig ist. Die Treiber sind auch ohne Neodym und Gußkorb recht leicht, das 10-mm-Pappelsperrholz auch.

    So wird es nicht gemacht, doch so ginge es besser, als es gemacht wird. Das behandelt zwar nur den Bassbereich, aber vom Bass baut alles auf. Die Anlage würde weiter tragen und besser klingen, wäre billiger und alles in allem, also mitsamt Strom und Gerüsten, leichter.

    Uli

  • Test RSP-818 von Red-Sun

    • Grasso
    • 9. Oktober 2004 um 01:53

    Die 700er von Red Sun werden kaum länger halten als die 800er, wenn die 800er wirklich so niedrige Wirkungsgrade haben. Vielleicht aber doch.

    Ich darf ständig "Markenlautsprecher" reparieren: Ein Electro Voice Pro Line 18er, der immer noch dieselbe Sollbruchstelle wie uralte EV Speaker aufweist. Nein, ich meine nicht die instabile Membran. Ein Fender Gitarrenspeaker mit schiefem Luftspalt, und ein Hughes&Kettner Aktivmittelklassesubwooofer und eine Yamaha 2-Wege-Box, bei denen auch nicht richtig geklebt wurde. ...

    Um einwandfreie LS zu erstehen, muß man schon Glück haben. Einwobbeln und ähnliche Prozeduren, zum Beispiel einfach vorher ausprobieren, alles im Rahmen natürlich, sind wirklich angesagt. Merke: Live ist immer lauter als zuhause.

  • Test RSP-818 von Red-Sun

    • Grasso
    • 9. Oktober 2004 um 01:53

    Die 700er von Red Sun werden kaum länger halten als die 800er, wenn die 800er wirklich so niedrige Wirkungsgrade haben. Vielleicht aber doch.

    Ich darf ständig "Markenlautsprecher" reparieren: Ein Electro Voice Pro Line 18er, der immer noch dieselbe Sollbruchstelle wie uralte EV Speaker aufweist. Nein, ich meine nicht die instabile Membran. Ein Fender Gitarrenspeaker mit schiefem Luftspalt, und ein Hughes&Kettner Aktivmittelklassesubwooofer und eine Yamaha 2-Wege-Box, bei denen auch nicht richtig geklebt wurde. ...

    Um einwandfreie LS zu erstehen, muß man schon Glück haben. Einwobbeln und ähnliche Prozeduren, zum Beispiel einfach vorher ausprobieren, alles im Rahmen natürlich, sind wirklich angesagt. Merke: Live ist immer lauter als zuhause.

  • Red Sun Speaker aus China....

    • Grasso
    • 30. August 2004 um 15:25

    Nein, nicht bei so einer richtig firmen Firma. Du denn?

  • Red Sun Speaker aus China....

    • Grasso
    • 30. August 2004 um 15:25

    Nein, nicht bei so einer richtig firmen Firma. Du denn?

  • Red Sun Speaker aus China....

    • Grasso
    • 30. August 2004 um 13:42

    Geistiges Eigentum bleibt nur solange ein persönliches Eigentum, bis es an die Öffentlichkeit kommt. Sobald jemand anders den Gedanken denkt, ist er nicht mehr Dein Eigentum. Zudem kannst Du gar nicht wissen, ob jemand anders den gleichen Gedanken wie du hast, solange du nicht mit ihm darüber sprichst. Kurzum: "Geistiges Eigentum" ist etwa so real wie Mariä göttliche Empfängnis.

    Forschung, die teuer ist, ist keine Forschung. Echter Fortschritt kommt nur im Spiel zustande.

  • Red Sun Speaker aus China....

    • Grasso
    • 30. August 2004 um 13:42

    Geistiges Eigentum bleibt nur solange ein persönliches Eigentum, bis es an die Öffentlichkeit kommt. Sobald jemand anders den Gedanken denkt, ist er nicht mehr Dein Eigentum. Zudem kannst Du gar nicht wissen, ob jemand anders den gleichen Gedanken wie du hast, solange du nicht mit ihm darüber sprichst. Kurzum: "Geistiges Eigentum" ist etwa so real wie Mariä göttliche Empfängnis.

    Forschung, die teuer ist, ist keine Forschung. Echter Fortschritt kommt nur im Spiel zustande.

  • Red Sun Speaker aus China....

    • Grasso
    • 29. August 2004 um 23:40

    Lieber SRAM! Ein Einsiedler kann geistiges Eigentum besitzen, doch nicht ein Warenproduzent! Schutzrechte und Patente sind vom Staat verliehene Oscars und verzerren den Markt.

  • Red Sun Speaker aus China....

    • Grasso
    • 29. August 2004 um 23:40

    Lieber SRAM! Ein Einsiedler kann geistiges Eigentum besitzen, doch nicht ein Warenproduzent! Schutzrechte und Patente sind vom Staat verliehene Oscars und verzerren den Markt.

  • Red Sun Speaker aus China....

    • Grasso
    • 29. August 2004 um 03:38

    Könen wir uns darauf einigen, daß Deutschland eine Bürokratie ist? Frankreich ist eine Technokratie, die USA eine Idiotie.

    Was wurde denn da gemessen, dieser offensichtlich danebengeratenen 818, oder dieser anscheinend ganz knackige 715? Wurde er in einer Schallwand, im Horn, Bandpaß oder Bassreflex gemessen? Auch Bassreflexgehäuse können übel resonieren, gerade wenn eine Gehäuseresonanz mit einer Rohrresonanz zusammenfällt.

    Auch Celestion hat mal einen 18er mit riesigem Magneten, kurzer Spule, schwächlicher Membran und nur 92dB SPL/1W/1m gebaut, die meisten Celestions ab 12 Zoll Durchmesser bringen aber 98dB und mehr.

    Das besondere ist doch der niedrige Preis und nichts anderes. Auch von EV gibt es eine Menge Mist, und JBL die Dinosaurier verkaufen seit 50 Jahren dieselben Konzepte. Auch von Tonsil aus Polen gibt es einen guten Tiefmitteltöner, der sich für Party bis kleines Rockkonzert eignet und nur 40 Euro kostet.

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