Der Noppenschaum wird dort an die Wände geklebt, wo (bevorzugt hochfrequente) Reflexionen unterbunden bzw. abgeschwächt werden sollen. Er ist nicht in der Lage, stehende Wellen zu bekämpfen und taugt zur Schallisolation nach außen hin überhaupt gar nichts, genau so wenig wie die Eierkartons. Wenn Schall wirklich 'verschluckt' werden soll, braucht es Material, das von den Luftdruckschwankungen möglichst wenig in Eigenschwingung versetzt wird. Da fällt alles weiche Zeug drunter, auch Schaumstoff, Teppich etc. Leider ist so eine Noppenschaummatte viel zu dünn und von daher überhaupt nicht zur Schallisolation brauchbar (und ist auch nie für diese Zweck konzipiert worden). Man sollte eher in Richtung Rockwool denken. Wobei... so ein Aufwand für ein Schülerschlafzimmer... :roll:
Beiträge von starstage
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Verwunderlich. Ich kauf' das Zeug bei uns in Dorfapotheken ein...
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Zitat von "DJ Detto"
Welche Apotheke hat heute noch Chemikalien......
In welcher Apotheke bekommt man denn *kein* Aceton? Das müsste ja der totale Saftladen sein... :o
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Moin,
ich hab' auch ein Setup mit EQ und Ultrafex im Masterinsert. Dabei sitzt der EQ vorn, der Ultrafex ist also das letzte klangverändernde Element vor den Endstufen.
Der Psychoakustikprozessor nimmt sich ja des gesamten Spektrums des eingespeisten Signals an. Im Tieftonbereich macht das Ding nach Wunsch entweder zusätzlichen "Wuff" oder "Töck", das kann man ganz gut einstellen, ob der Ultrafex den Bass eher in Richtung 'phat' oder eher Richtung 'kicking' aufbohrt. Im Mitteltonbereich entnimmt das Gerät bestimmte Signalanteile und fügt sie hinterher leicht frequenz- und phasenverschoben wieder zu, was das Klangbild etwas breiter macht bzw. machen kann. Im Hochtonbereich berechnet der Prozessor über Amplitudensteuerung durchs Ursprungssignal künstliche Rauschspektren und mischt sie am Ausgang zu. Das lässt eben diesen seidigen Glanz entstehen, den man mit einer herkömmlichen Filterung nicht erreichen kann.
Der Master-EQ nun wird wohl hauptsächlich eingesetzt, um die baulichen Gegebenheiten des Raums bzw. der Umgebung auszugleichen und die Übertragungskurve der PA insgesamt in eine gefällige Form zu bringen. Wenn das Signal jetzt erst durch den Ultrafex läuft, findet dort eine an sich unnütze Bearbeitung auch der Störfrequenzen statt, die man dann im letzten Zug mit dem EQ doppelt so dick rausfiltern muss - um mal Beispiele zu nennen: ein Hupen auf 2.5 KHz vielleicht oder eine Raumresonanz bei 400 Hz, die in der Fensterbank (oder wo auch immer) Resonanz erzeugt. Das kann man sich doch sparen, wenn man das Mastersignal manuell erst einmal vollständig so bearbeitet, wie es genehm ist, und es zum Schluss noch einmal mit dem Psychoakustikprozessor frisiert, der das macht, was man manuell mit den konventionellen Filtern nicht zusammendrehen kann.
Als ich damals den Ultrafex gekauft habe, hab' ich ihn in den Masterinsert gesetzt, weil ich live den ultimativ göttlichen Sound damit machen wollte. Zuhause mit schlechten Boxen und im Projektstudio oder an der Hifianlage dachte ich wirklich eine Zeit lang, das Ding wäre die Neuerfindung des Rades. Bei total runtergewirtschafteten, abgewichsten Compactcassetten und Schallplatten von Papa, die echt nur noch wurschtig klangen, konnte man, wenn man das Signal durch den Ultrafex schickte, auf einmal affengeile Klanggalaxien vermessen. Den Vitalizer von SPL hab' ich dann auch gekauft, damit ging das noch mal um einiges besser. Ich sah mich schon als Soundpapst des linken Niederrheins
.Dann hab' ich die Teile im Liveeinsatz getestet. Im Haus und Openair auf verschiedenen Wiedergabeanlagen. Da war das SPS3 von Syrincs dabei, mit Doppel15" unten und Doppel10"-1" oben; da war GAE im Spiel mit 212T-Topteilnachbauten und F18-Kopien im Bass; auch von HK-Audio mal ein VT212-System mit HL118-Ergänzung. Alles unbestritten gutes Material. Und immer anständiges Amping war natürlich dabei. Die Erfahrung war trotz verschiedenster Kapellen, Umgebungen und Frontholzkonzeptionen immer dieselbe: ich hab' den Ultrafex ausgeschaltet. Zu dem Effekt, den ich zu Hause gehört hatte, kam es nicht, diese gigantische Verbesserung blieb aus. Bei einer akustischen Combo gab's am Anfang krasse Probleme, weil ich den Bassenhancer noch auf Hifianlage eingestellt und nicht zurückgedreht hatte. Sobald ich einen Mikrokanal aufzog, brüllten mir die Tieftöner unter 100 Hz enormen Pegel gegen die Nase, und es dauerte etwas, bis ich draufkam, dass der Prozessor in meinen Hauptsignalweg dafür verantwortlich war.
Das Teil bockt mich auf der Straße einfach nicht an - die Anlagen, auf denen ich testen konnte, machten auch so einen guten Ton, da verbesserten Ultrafex und Vitalizer nichts mehr. Ging's im weiteren Verlaufe des Gigs mal zur Sache und ich drehte noch mal an den Teilen herum, um auszutesten, ob deren Basssignaladditive mir noch am FoH-Platz Bundfalten in die Jeans spielen konnten, dann rummste es ganz gehörig durch die Stube, was aber eindeutig zuviel des Guten war. Irgendwie haben sich die Teile selbst überflüssig gemacht. Hatte ich zwar nicht mit gerechnet, aber ich kann damit leben. Wenn ich heute ein Livesetup zusammenbaue, ist der Ultrafex jedenfall standardmäßig auf Bypass geschaltet... :roll:
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Und der Ohrenmann hat natürlich auch sowas im Sortiment.
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Dann wär' wahrscheinlich eine Geschwindigkeit von 60bpm sinnvoll.

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Den Querschnitt sprach ich nur an, damit niemand in versuchung kommt, zu solchen Zwecken ein normales unsymmetrisches Gitarrenkabel oder was Vergleichbares herzunehmen. Es muss also schon Lautsprecherkabel sein, aber da die Dosen ja eher klein sind, reichen 1,5mm² wohl dicke, auch angesichts der Leitungslänge. Du hast recht, zwei Kisten setzen dann 4 Ohm Gesamtwiderstand der Stufe entgegen, das sollte der T-Amp wohl mitmachen. Und solange keiner die Klinken im laufenden Betrieb steckt, wird das wohl auch spielen (beim Ein- und Ausstecken gibt's einen Kurzschluss, da können empfindliche Stufen schon mal die Schutzschaltungen ansprechen lassen). Schau aber noch nach, ob der Amp an 4 Ohm auch ausreichend Leistung für die Kisten abzugeben vermag. Du weißt, ein schwachbrüstiger Amp, der überfahren wird, schneidet die Signalspitzen ab, erzeugt Clipping und der Gleichstrom erhitzt die Treiberspulen nicht unwesentlich (manchmal bis zum Durchbrand).
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Klinkenarmaturen an Lautsprecherkisten gehören sowieso verboten. Heutzutage gibt's das auch bloß noch im Billig- und im Alleinentertainersegment. Form und Inhalt gehen eben Hand in Hand...
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Zitat von "Pille666"Alles anzeigen
also erstmal das ist viel zu viel holz für die paar leute!
4xPS15; 4xPS15 Bass extender!
mit passenden endstufen nartürlich!
ob ihr das dürft!
ist so die frage!
...du keine sachen fliegen tust!
...müsste eigendlich alles in ordnung gehen!
bitte keine sonder konstrucktinen!
...max belastung der ständer nicht überschreiten!
auf passen das keiner dagegen rennen kann!
halt das was einem der normale menschenverstand sagt!Warum schreist Du hier so rum?
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Versteh' ich das richtig: die JBL-Boxen haben einen Speakon- und einen Klinkeneingang? - Wenn die beiden Eingänge parallel verdrahtet sind, kannst Du mit einem Klinke-Klinke-Kabel natürlich bis zur zweiten Box durchschleifen (aber nicht mit Gitarren- oder Patchkabel - das muss auch Leitung von großem Querschnitt sein!). Dabei musst Du allerdings die Impedanzen der Chassis beachten. Wenn eine JBL-Box eine Impedanz von 8 Ohm hat, haben beide in Parallelschaltung eine Gesamtimpedanz von 4 Ohm. Das heißt, dass Deine Endstufe den doppelten Strom im Vergleich zu vorher liefern muss und durchaus etwas wärmer werden kann / wird. Haben die JBL-Kisten 4 Ohm Impedanz, ergibt sich durch Addition der Inverswerte ein Gesamtwiderstand von 2 Ohm. Dafür muss der Verstärker schon speziell gebaut werden, damit er das verkraftet (dann vervierfacht sich der Strom!). Lange Rede, kurzer Sinn: Impedanzwerte checken, Gesamtimpedanz ausrechnen und prüfen, ob der Amp stabil (und auch leistungsfähig!) genug ist.
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Oh. Der Gynni ist einem hier doch auch gelegentlich über den Weg gelaufen. Und wenn er was zu sagen hatte, waren es Beiträge, die sich durch Höflichkeit und vor allem Kompetenz auszeichneten. Persönlich kannte ich ihn zwar nicht, aber ein komisches Gefühl habe ich schon irgendwie. Im Oktober las ich zuletzt von ihm hier - und jetzt... ist er tot. Irgendwie ist so etwas mitunter schwer begreifbar.
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Das liegt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht an der Anbindung. Das ist ein serverseitiges Problem.
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Bei mir ebenso. Die Zeit zwischen Klick und Lesestart ist manchmal echt tödlich.
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Zitat von "Kracky"
Und? Sollte das ein sinnvoller Beitrag sein?Habe von dem noch keinen sinnvollen Beitrag gelesen. :-?
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Eine künstliche Zweiklassengesellschaft einzuführen, untergräbt m. E. auch den Sinn eines solchen Forums. Das erinnert mich an die Parkbank mit dem "Whites only"-Schild dran. OK, some are more equal than others.
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Zitat von "jeff"
vertig macht???
*grusel*
vertig != Vertec != fertig
:roll:
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Zitat von "rockline"
Aber was ich letztens auf dem digitalen Receiver erspäht habe: TV6 aus Österreich!
Kriegt man das auch via Analogreceiver? Oder übers Kabel? Schick' mir mal die Video- und die Tonfrequenz.
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Das war glaube ich die Vorgruppe von "Underground", der Bubenkommerzkapelle unseres gar allerliebsten Tittensenders R+L². Das hab' ich nämlich auch gesehen. Detlef D! Soost war auch dabei, den mag ich aber genau so wenig. Dem will ich in den Kopf schießen.
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Zitat von "Jan Peters"
wieso ist es trotzdem kein problem, ein kleinmischpult oder einen dj mixer an eine pa-endstufe anzuschließen?
Zu hohe Pegel führen zu Übersteuerung. Zu niedrige Pegel ziehen höchstens ein schlechtes SN-Verhältnis nach sich. Wenn Dein Discopult 0,775Veff am Ausgang bereitstellt, Deine Endstufe aber erst mit 2V Spannung am Eingang die optimale Aussteuerung erreicht, funktioniert die Sache natürlich trotzdem - bloß ein bisschen leiser.
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Zitat von "Jens Droessler"
Viel mehr stört mich z.B., dass eine AP6040 keine 2 Ohm kann
Für sowas gibt's aber die 6020 bzw. die kleine Schwester, die 4020.