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Schalldämmung

  • Oliver
  • 4. Dezember 2003 um 01:39
  • Oliver
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    2.639
    • 4. Dezember 2003 um 01:39
    • #1

    Tach,

    ich bin vor kurzem umgezogen und habe nun mein Schlafzimmer im Keller. Das Problem ist das genau im Raum nebenan die Heizung ist und wenn die loslegt nervt das schon ein bisschen. Ich habe mir nun überlegt ob ich im Heizungskeller diesen Pyramidenschaumstoff an die Tür und vielleicht auch Wände klatsche damit es noch ein wenig leiser wird. Meint ihr das nützt was und lohnt sich?

    Gruß

    Oliver


    Ausgebildete Elektrofachkraft für Veranstaltungstechnik aus der Nähe von Braunschweig.

  • slayer
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    • 4. Dezember 2003 um 01:45
    • #2

    Na ich würd ja jetzt sagen, zieh in ein anderes Zimmer. Wir haben eine Schalldämmung bei uns im Proberaum über Matratzen an der Wand mit Teppich drüber gemacht.

    Ein weiteres Problem könnte über die Rohrleitungen der Heizung entstehen.

    hauptsarre gitarre !

  • starstage
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    368
    • 4. Dezember 2003 um 13:11
    • #3

    Der Noppenschaum wird dort an die Wände geklebt, wo (bevorzugt hochfrequente) Reflexionen unterbunden bzw. abgeschwächt werden sollen. Er ist nicht in der Lage, stehende Wellen zu bekämpfen und taugt zur Schallisolation nach außen hin überhaupt gar nichts, genau so wenig wie die Eierkartons. Wenn Schall wirklich 'verschluckt' werden soll, braucht es Material, das von den Luftdruckschwankungen möglichst wenig in Eigenschwingung versetzt wird. Da fällt alles weiche Zeug drunter, auch Schaumstoff, Teppich etc. Leider ist so eine Noppenschaummatte viel zu dünn und von daher überhaupt nicht zur Schallisolation brauchbar (und ist auch nie für diese Zweck konzipiert worden). Man sollte eher in Richtung Rockwool denken. Wobei... so ein Aufwand für ein Schülerschlafzimmer... :roll:

    Philipp

  • Jörg
    Beiträge
    305
    • 4. Dezember 2003 um 13:37
    • #4

    Noppenschaumstoff in Heizungsraum: Könnte es da nicht Probleme geben -> Brandschutz???
    Ich würde einen straffen Türgummi einsetzen, damit die Tür relativ luftdicht abschließt und auch klapperfrei in der Zarge sitzt. Das bringt schon ne ganze Menge. Und dann könnte man die Tür noch beschweren, damit sie nicht mitschwingt.

    Aber gegen tieffrequente Schwingungen kannst Du wohl nicht allzu viel ausrichten. Dazu müsstest Du die Heizung vom Boden entkoppeln (Gummifüße o.ä.) und das sprengt nun wirklich den Rahmen.

    Und leider werden auch die Rohre den Schall gut weitertransportieren. Das kann man allerdings verhindern, wenn man die Rohre mit Wärmeisolierung ummantelt.

    Jörg.

  • jeff
    Profi
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    421
    • 9. Dezember 2003 um 03:15
    • #5

    elacin 25 :D

    hilft auch viel bei:

    strassenlärm, flugzeugen, vögeln beim camping, lauten nachbarn mit verzweifeltem kinderwunsch (ich hoffe das klappt bald) :roll: , u-bahn schläfchen (aber nur mit "bitte-am-herrmannplatz-wecken-schild") :oops: , autobahn, radio energy :evil: , schwiegermutterbesuch wärend des mittagsschlafes :( ....

    grüße

    meine rechtschreibfehler sind urheberrechtlich geschützt und unterliegen der VG wort

  • djtechno
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    1.255
    • 9. Dezember 2003 um 11:43
    • #6

    aber ohropax helfen auch net 100% gegen tieffrequenten schall,weil der leider auch ueber die körperknochen bis zum gehörgang vordringt :(
    auch wemam um 4 uhr anchts pennen gegangen ist und die nachbarn um 9 uhr morgends anfangen nägel in die wand zu bohren und die schlagbohrmaschien zu nutzen hilft nix mehr :(

    Hobby-D.J.(nicht kommerziell),Audio-Einstufung:Fortgeschrittener
    (Sorry wegen der Tippfehler)
    << Mach ma' Leisa,Minelli >>

  • Oliver
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    2.639
    • 9. Dezember 2003 um 12:28
    • #7

    Hmm, muss mal schaun was ich mache. Habe mich heute mit jemandem Unterhalten der in unserer Schule Illbrock (oder so ähnlich) Schaumstoffröhren installiert hat aber mit den 15cm durchmesser und vielleicht 1,50m lang aber die sind schweineteuer (ungefähr 40Euro bei abnahme von mehreren tausend Stück) und damit komme ich nichtmal unter 400 Hz. Muss mal schaun was ich letzendlich mache. Würden mehrere Matten von diesem Pyramidenschaumstoff übereinander vielleicht was bringen?


    Ausgebildete Elektrofachkraft für Veranstaltungstechnik aus der Nähe von Braunschweig.

  • Michel
    Profi
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    1
    • 9. Dezember 2003 um 14:38
    • #8

    Ne,
    das ganze Schaumstoffgedöns und alle anderen offenporigen Absorber arbeiten nach dem 1/4 Lamda Prinzip. D.h. die tiefste vollständig absorbierte (AG =1)Frequenz hat eine Wellenlänge welche das vierfache der Materialstärke beträgt.
    Also mit 50mm Schaumstoff kannst du bis 200mm Wellenlänge (= 1.7 kHz) vernünftig Absorbieren. Mit 100mm kommst Du halt auf 850 Hz. Toll! Darunter fällt der Absorbtionsgrad auch noch rapid ab.

    Ausserdem wird hier in schöner Regelmäßigkeit Schalldämmung (= isolation) und Schalldämpfung (= absenkung der Nachhallzeit) verwechselt.

    Und was Du brauchst ist definitiv eine DÄMMUNG. Schaumstoff bringt überhaupt nichts.

    Aber billige Lösungen gibt es für das Problem nicht. Das mindeste wäre eine Riggipswand auf Konterlattung und rockwool dahinter.

  • jeff
    Profi
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    • 10. Dezember 2003 um 07:41
    • #9

    moin

    aus was besteht die trennwand zwischen deinem zimmer und dem heizraum?
    sollte das eine rigips wand sein könnte die erhöhung der masse durch einfaches aufschrauben einer weiteren schicht rigips helfen.

    du musst nur beim anschrauben darauf achten das du das ständerwerk triffst.
    das ist relativ billig und man kann es ausprobieren.


    sollte das aber eine gemauerte steinwand sein...vergisses. das wird richtig aufwand.

    wenn es dich interessiert besorge dir das buch:
    bau und raumakustik von fasold,sonntag,winkler

    da die meisten büchereien vernetzt sind kannst du das auch von einer anderen bücherei beziehen. die HU in berlin hat eins (aber das ist gerade ausgeliehen 8) )


    ansonsten bliebe nur die heizanlage vom gebäude zu entkoppeln. das geht zum beispiel mit sylomer (google)http://www.telle.de/sylomer_telle/Beschreibung.htm

    das problem ist das du dazu erstmal die heizanlage demontieren musst. sollte dann noch zuviel schall durch die wand kommen brauchst du eine akustisch entkoppelte voratzwand die natürlich auch eine tür braucht. da wirds dann wieder teuer.


    ist das ein "offizieller" wohnraum? mach mal eine messung und informiere dich über grenzwerte.. vieleicht lässt sich da der vermieter in die pflicht nehmen, es gibt ja reichlich förderprogramme für neue emissionsarme heizanlagen.
    (eigenheim?...es ist doch immer nett sich bei papa unbeliebt zu machen :wink: )

    grüße

    meine rechtschreibfehler sind urheberrechtlich geschützt und unterliegen der VG wort

  • Oliver
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    Beiträge
    2.639
    • 10. Dezember 2003 um 08:53
    • #10

    Hmm, ist irgendwie alles ganz schön viel technischer oder finanzieller Aufwand. Die Wand ist aus steinen gemauert und lässt eher tieffrequente Schallanteile durch. Das Hauptproblem scheint mir die Tür zu sein.
    Die Heizung werde ich wohl nicht entkoppeln sonst entkoppelt mich unser vermieter wahrscheinlich auch :wink:
    Ob der Raum offizieller Wohnraum ist kann ich nicht sagen. Wir haben halt das ganze Haus hier gemietet und ich hab mich im Keller breit gemacht.


    Ausgebildete Elektrofachkraft für Veranstaltungstechnik aus der Nähe von Braunschweig.

  • Anonymous
    Gast
    • 10. Dezember 2003 um 12:24
    • #11

    zum thema tür:

    da gibt es merere möglichkeiten.

    1. wenn das eine vollholz tür ist könntest du auf der ausenseite eine holzplatte (mdf...) aufschrauben die etwas größer ist als die tür. da die platte dann über den rahmen übersteht kannst du da noch eine dichtung anbringen. das hat erstens den vorteil der höheren masse und zweitens den der 2ten dichtung.

    2. du könntest (was wieder teurer ist) die tür gegen eine schwerere tauschen. es gibt türen bei denen unten beim schließen eine gummilippe ausfährt die zur schalldämmung beiträgt. evtl. holzplatte drauf...

    3. es gibt türen die bestehen nur aus einem holzrahmen auf den 2 dünne holzplatten aufgeschraubt sind. dazwischen ist grobe wellpappe. diese lassen sich oben aufsägen dann mit quarzsand füllen und danach wieder zukleben. der teil der beim sägen verlustig geht kannst du durch eine dünne leiste ersetzen. so dick wie das sägeblatt, es empfielt sich eine kreissäge. schleifen neu lakieren (merkt kein mensch).


    1. aber vorallem 3. haben aber den kleinen nachteil das du unter umständen andere türschaniere brauchst weil das ganze zu schwer wird.

    ach ja keller... metalltür? klasse die haben meistens ein sandeinfüllloch oben und ein sandablassloch unten.

    grüße

  • jeff
    Profi
    Beiträge
    421
    • 10. Dezember 2003 um 12:26
    • #12

    hä
    was
    wie jetze
    wieso gast???

    man scheint seinen login zu verlieren nach ner weile.

    meine rechtschreibfehler sind urheberrechtlich geschützt und unterliegen der VG wort

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