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Beiträge von guma

  • Prozeßanpassung in der Digitalpultpraxis

    • guma
    • 31. Oktober 2016 um 15:24

    Man kann über Sinn und Unsinn einer solchen "einheitlichen" Channellist sicher streiten ( für mich selbst wäre die sicher nicht nötig, da aber der patch vom bandeigenen Splitter zur FOH Stagebox von einem technikaffinen Bandmitglied erledigt wird und der das gut macht ... bitteschön... :wink:

    Ziemlich aufschlussreich war jedoch das Abvespern des "Inputverschiebebahnhofs" über die Editoren:

    Teil 2a)
    M7CL:
    der älteste der Editoren war ganz schön mühsam, wie schon in "was ist ein altes Digitalpult" erwähnt obwohl ich mit dem im Lauf der Jahre sicher am meisten gearbeitet habe.
    - keine 'copy and paste' Funktion, das handling der library ist mühsam und langsam, immerhin gibt es seit V2 eine Channel library. Es gibt keinen Filter für das Laden aus der library, es wird immer der ganze Kanal inklusive gain, Beschriftung und Farbcode übernommen, wenn man das nicht will, muss man die libraries der einzelnen Kanalelemente EQ, Comp u.s.w. bemühen, was dann fast schneller zu Fuß geht, wenn man weiß, was man haben möchte. Einzige Tastaturhilfe ist die Tabulatortaste um beim Beschriften von einem Scribble Feld zum nächsten zu kommen. Das geht mit der 'copy and paste' Funktion im Hardware-Pult so viel schneller, dass man das lieber im Pult macht. Da kann ich gut verstehen, dass Billbo auf den Editor keinen Bock hat. :lol:
    CL5:
    immerhin gibt's dort im Editor auch 'copy and paste' für die Kanalsettings! Das ist schon flotter. Unverständlich, dass es auch hier immer noch kein scrollen durch die Kanäle mittels dem Cursor gibt, keine F-Tasten und keinen 'paste' b.z.w. 'recall' filter für die library.
    GLD:
    Hier "merkt" sich der Editor sowohl für copy and paste als auch für die library nur das processing also EQ-Gate-Comp. Keine Aux-Pegel, keine DCAs keinen pan, Farbcode/Beschriftung und so weiter, d.h. das muß nach dem Tauschen alles händisch horizontal abgearbeitet werden. Immerhin kann man aber festlegen, ob der preamp gain recalled wird oder nicht, sonst aber keine paste Filter. Keinerlei Tastaturhilfe, kein Cursor u.s.w. Das war, obwohl ich den A&H Editor als Bedienerweiterung mag, für diesen speziellen Arbeitsschritt keine echte Hilfe und noch langsamer als die Yamahas.

    So, muss mal was arbeiten, der Rest kommt in Teil 2b. :wink:

  • Prozeßanpassung in der Digitalpultpraxis

    • guma
    • 30. Oktober 2016 um 20:07

    Bei folgender Aufgabe ist mir noch ein interessanter Aspekt der file Strickerei an Editoren aufgefallen:

    Teil 1

    Meine Hausband hatte mich gebeten, eine Standardbelegung einzuführen, die in einem 32 Channel Setting für alle Pulte, mit denen ich arbeite, eine einheitliche 'Channellist' erlaubt. Bisher hatten sich aus der möglichen Gesamtkanalzahl der Stageboxen, der Bankstruktur der Pulte ( 8-er, 12-er, 16-er ) verschiedenen Eigenheiten der Veranstaltungen u.s.w. leicht unterschiedliche Belegungen ergeben.
    Ich habe mir dazu die Editoren von YAMAHA M7CL, CL, QL, A&H GLD, DiGiCo SD, Behridas X/M32, und MIDAS Pro1/2 vorgenommen und meine Bandfiles für das 32-er input-Raster vereinheitlicht. Wichtig war mir als Vorgabe, dass die 1:1 Verknüpfung zwischen Stagebox input und den Nummern der jeweiligen Channelstrips bestehen bleibt. Völlig unerheblich für diese Aufgabe war, ob das Pult eine freie Stripkonfiguration ( user layer ) zulässt oder nicht.
    Wohlgemerkt hier ging's nur das Vertauschen von Input-Strip-Settings also deren Parameter, Beschriftung/Farbcode, und die Rekonstruktion von Routing und Zuordnung zu Mutegruppen/DCAs u.s.w. ohne weitere Konfigurationsänderungen. Das war selbst für mich verblüffend unterschiedlich was den zeitlichen Aufwand an ging, je nach dem, was dabei für Werkzeuge zur Verfügung b.z.w. nicht zur Verfügung standen. Ergebnisse gibt's in Teil 2 aber ich würde mich freuen hier schon mal Meinungen von Leuten zu hören, die Settings für den gleichen Act an unterschiedlichen Pulteditoren vorbereiten.

  • Wie gestalten sich eure Mikrofonkoffer ? (nicht der Inhalt)

    • guma
    • 30. Oktober 2016 um 17:46
    Zitat von "godjoker"

    Mein Experiment LBoxx begann mit der Version 102 und Rasterschaum - hab das aber ganz schnell wieder verworfen!

    Der Grund: Man bekommt dann pro Box nur noch 6 "normalgroße" Mikros unter - und der Raterschaumstoff ist einfach zu wabbelig wenn nur noch ein 1-Würfel breiter Steg übrig bleibt. -> Keine Empfehlung meinerseits....

    Ah, verstehe :!: Ja, das schrieb ich schon mal zu dem sehr gut funktionierenden Würfelschaum in den oben genannten t. flex cut Koffern:
    Das Schaummaterial muss eine gewisse Festigkeit haben, damit eine Würfelbreite Steg zwischen zwei Mikros stabil genug ist, um eine entsprechende "Packungsdichte" zu erreichen, die Tiefe des Koffers muss so sein, dass man die Klemmen nach unten in den Koffer versenken kann und es muss der Randbereich des Schaums gegen den Koffer solide also nicht gewürfelt bleiben. Wenn das alles nicht der Fall ist, hat das keinen Sinn.

  • Wie gestalten sich eure Mikrofonkoffer ? (nicht der Inhalt)

    • guma
    • 30. Oktober 2016 um 14:53

    Gefällt mir gut. Gibt's das auch in größer, für ca. 30 Mikros + 6-8 DIs ?

    EDIT

    Gerade dieses Modell gefunden:

    Bosch Sortimo L-Boxx 136 Gr2 inkl. Rasterschaumstoff

    Da man die Boxen stapeln und verriegeln kann, kann man daraus z.B. auch einen Dreierpack machen, den man Dank des geringen Gewichts noch bequem wegtragen kann. Dann passt für mich auch die Größe. :wink:

  • I don't need that, 2.0

    • guma
    • 28. Oktober 2016 um 08:11

    ... und zwar weil wir ( kein Majestäts- sondern tatsächlich Plural ) als Branche irgendwie versäumt haben, die Preise so hoch zu halten, damit wir heute solche Rabatte gewären könnten.

  • Reisende Pulte

    • guma
    • 27. Oktober 2016 um 22:48

    Schade eigentlich, das Veranstalter "neuer" Festivals immer erst ein paar Jährchen brauchen, bis sie schnallen, dass das eins der einfachen Unterscheidungsmerkmale zwischen einer seriösen und einer Schaumschläger-Söhnchen-Bühnenbaugeneralunternehmer-Zubehörbeschall-Mediaevent-Wackelheimer-Werbevideoverkaufsgenossenschaft ist ... :roll: :D

  • X/M32 Edit V3.1 Meinungen, Beobachtungen und Fragen

    • guma
    • 25. Oktober 2016 um 13:38

    Davids Mixing Station -> User Layout + User Layer/Banks + DCA Channel rollout :D
    X/M32 EDIT V3.1 auf'm Läppe -> User Banks :)
    X/M32 Mix ipad App -> nix davon :|
    X/M32 Hardwarepulte mit Fadern -> nix davon auf der Hardwareoberfläche :(

    d.h. es profitieren bis jetzt vor allem Anwender, die X32 hardware mit dem Editor und/oder Davids Mixing Station bedienen ( also z.B. ich mit dem Core :wink: )

    Ob die User-Bank Stripanordnung auf fader remotes wie X-touch übernommen wird, weiß ich nicht.

    Vielleicht kann sich hier mal ein X32 Hardware Experte äussern?

  • X/M32 Edit V3.1 Meinungen, Beobachtungen und Fragen

    • guma
    • 24. Oktober 2016 um 19:57

    Heute per versehentlichem Überschreiben bemerkt:

    Man kann nicht nur die Strips der zwei neuen Userbänke selbst zusammen stellen sondern auch die der ersten sechs Bänke, die mit dem Herstellerdefault beschrieben sind, können überschrieben / "customisiert" werden und sind also nicht fix, wie man das beispielsweise von Yamaha CL/QL kennt.

    Bedeutet also auf der einen Seite, dass man die Belegung aller acht Bänke nach eigenen Wünschen frei wählen kann auf der anderen Seite jedoch auch, dass man an einem fremdem Editorrechner, an dem man arbeiten will/soll/muss, erst mal eine kleine Überraschung erleben kann ... wenn man das also rekonstruieren will und das nicht aus dem Gedächtnis kann, sollte man die sechs Default-Bänke auch erst man in den .bnk Ordner ablegen, bevor man sie überschreibt. In dem Zusammenhang für viele Anwender vielleicht doch nicht so schlecht, dass die Bänke der Hardwarekonsolen bisher nicht "customizable" sind ... :wink:

  • X/M32 Show-File-Verwaltung

    • guma
    • 18. Oktober 2016 um 22:55

    Ah, da ist er wieder, der Monolog... :D
    Aber ... Keine Panik Männers ... Schon klar, ich verstehe... die eine Hälfte der X32-Gemeinde ist in Schockstarre verfallen, die andere Hälfte schweigt und denkt oaahh nööö, schon wieder dieser blöde Klugscheisser ... macht nix ... :lol:
    Es ist Klartext so:
    Ihr alle seid (hoffentlich) wie ich auch in der Lage mit ein bisschen Disziplin Ordner und Dateipfade in Computern und USB-Sticks zu erzeugen, um all die .chn, .scn, .shw, .rou, .efx, .bnk, .snp, u.s.w. Dateien sinnvoll zu verwalten allerdings ist es inzwischen so, dass
    1. Einfach zu viele, nicht sinnvoll verknüpfte Dateiordner entstehen
    2. Mindestens 2 Sätze save/load Buttons im Editor einzusparen wären und
    3. Durch die fehlenden Verknüpfungen ein "Umzug" von X32 Familienmitglied A nach B immer umständlicher wird.
    Es ist einfach, solange es immer die gleiche eigene Gurke ist, man in der Lage ist, alles selbst zu organisieren und man genug Zeit dazu hat. Ist sicher prima sich seinen Abeitsplatz immer wieder selbst neu zusammenzustellen wie selbst gekocht.
    Aber sobald das in einem schnellen Changeover passieren soll, ist ein fertiger Döner einfach besser. Ein showfile muß dann mit allen routings, gains, presets, libraries, user banks u.s.w. mit ein mal load in einer spielfertigen Version umziehen können, und aus den presets sollte man dann laden können aber nicht müssen. Es sollte möglich sein, das Bündel aus allem, was man haben möchte, so vorher zu schnüren, dass es im changeover nur einmal wuppt und fertig. Dass das aber im Gegenteil mit dem neuen Editor noch unmöglicher wird, liegt nicht daran, dass es immer mehr features gibt, sondern daran, dass deren Speicherei gleichbleibend schlecht organisiert ist. Andere Hersteller deutlich komplexerer Pulte schaffen das "Umziehen" in einem einzigen showfile inklusive Bibliothek ja auch und dort ist erst mal alles sofort am Start, wenn ich richtig gewählt habe und ich kann dann immer noch was abwählen. :wink:

  • X/M32 Show-File-Verwaltung

    • guma
    • 18. Oktober 2016 um 06:30

    und zum Frühstück sortieren wir weiter:

    D) in den 'libraries' (wo Yamaha sie hin tun würde, um sie unabhängig von show-files transportieren zu können)?
    E) in den 'snippets' ( also dort hin, wo Paul die 'parser' Schnipsel sortiert wie z.B. die Preamp Sollwerte)?

    ... na wo ist er, der .bnk Ordner? :lol:

  • X/M32 Show-File-Verwaltung

    • guma
    • 17. Oktober 2016 um 23:15

    ... Und jetzt noch als Betthupferl die Quizfrage für den unruhigen X32-User-Nachtschlaf:

    In welcher Speicherebene werden die neuen User Banks abgelegt?
    A) in den Szenen? (So macht es A&H beim GLD dadurch kann man sich über Szenen beliebig viele Bänke/Layer basteln und aufrufen, indem man alles andere 'recall safe' schaltet)
    B) in Shows? ( So machen es DiGiCo und Yamaha, sinnvollerweise weil sich für eine Show mit echtem szenischen Ablauf zwar alles Mögliche aber nicht die Bedienhilfen mit den Szenen ändern sollen)
    C) garnicht b.z.w. nur ein Mal pro Hardware wie noch einige andere Sachen im x32(s.o.), die nur über die Hilfsprogramme von Paul und Patrick transferiert werden können?

    Viel Spaß beim Knobeln und Ausprobieren... :lol: :lol: :lol:

  • Endlich ist es da: das EIN-FADER Mischpult !

    • guma
    • 17. Oktober 2016 um 17:54

    ...wir erwarten statt weiterer Spekulationen natürlich knallharte Berichterstattung ... sonst machen wir es umgekehrt wie in der Politik sec ... wir kommen von Karlsruhe nach Stuttgart um das zu kontrollieren ... :D durch unseren Technikalterungs-Experten aus'm Pott wird der erste Kontrolltermin bestimmt ... Wir sind allerdings nicht so fies wie das RP und kommen nicht unangekündigt sondern sagen vorher Bescheid, damit Du schon mal das Bier kalt stellen kannst... :D:D

  • I don't need that, 2.0

    • guma
    • 14. Oktober 2016 um 21:01
    Zitat von "madmax"


    Kenne einen "Kollegen"; -früher mal House-Black DJ- der jetzt öfters mal Discopartys aller Art veranstaltet.
    Dabei bringt er meist sein eigenes Material, was ansich garnicht so schlecht ist, an den Start.
    Letztens war ich "Gast" bei 'ner 80er-90er Party.
    Der Sound unerträglich. Man konnte sich auch nicht daran gewöhnen. Viel zu basslastig, dröhnig. Trotz potenter Doppel12"/2" Tops.
    Badewannen-EQing am Rack, anstatt schmalbandig Probleme auszufiltern.
    Mal abgesehen von anderen "kleinen fachlichen Unzulänglichkeiten" wie verschiedene Bässe gemischt, fehlendes Delaying zu den Tops und so Sachen.

    Alles anzeigen

    Du hast aber schon mitgekriegt, dass wir's gerade vom Mischen und von Bandtontechnikern haben .... Ist ein klitzekleiner Unterschied ... :lol:

  • Mixing Station - eine Mischpult Remote für verschiedene Hersteller auf mehreren Betriebssystemen

    • guma
    • 14. Oktober 2016 um 20:50

    So, V0.064.3 aufgespielt (GALAXY TAB A, Android 5), funktioniert einwandfrei mit Firmware V3.07. Ich mußte auch keine Sidebars jonglieren. Alles wie man es gerne hat. Nochmals Danke!

  • Mixing Station - eine Mischpult Remote für verschiedene Hersteller auf mehreren Betriebssystemen

    • guma
    • 14. Oktober 2016 um 18:47

    Danke für die schnelle Antwort David. Ja, ich meinte natürlich vor dem 'custom layout' und ich werde das update dieses Wochenende aufspielen. :wink:

  • I don't need that, 2.0

    • guma
    • 14. Oktober 2016 um 11:23

    Ich war seit Jahren nicht mehr als zahlender "Nurzuhörer" auf Konzerten, zuletzt, wenn ich mich dunkel erinnere, bei "thrombone shorty" was bei exzellenter Musik und sicher ebenso gutem "Quellensound" wirklich grauenvoll gemischt war. Wir ( das mischende Volk :D ) sind ja gegenüber den Kollegen eher wohlwollend und entschuldigen das Gehörte mit den "Umständen des Tages" nicht nur akustischer und technischer sondern auch physischer und psychischer Natur aller Beteiligten. :wink:
    Wenn ich aber für mich so zusammen fasse, was das Gehörte tatsächlich mit dem jeweiligen Soundman zu tun hatte, dann entsteht bei mir wiederkehrend der Eindruck, dass das nicht ein grundsätzliches handwerkliches Problem war, sondern derjenige schlicht mit der Musik nichts anfangen konnte, sich keine entsprechenden Konserven angehört hat und wenig über seinen Lieblingsgenre-Tellerrand hinaus mischen konnte. Für 'welcher Live-Mischer zu welchem Job kommt', spielen eben häufig andere Gründe als der jeweilige "welche klanglichen Vorstellungen gehören zu welcher Musik" Horizont.
    Ich sehe da aber keinen Negativ-Trend. Gute und schlechte Sounderlebnisse haben schon immer nebeneinander existiert und die einzige Erkenntnis ist, dass 'gear' an deren Verhältnis nichts ändert.
    Sehr positiv ist mir beispielsweise der Nachmittag/Abend mit regionalen Bands ( Auswahl immerhin durch einen lokalen Radiosender ) aufgefallen, an dem wora und ich das gemeinsame M7 Revival Erlebnis hatten. Dort hatten 5 Bands 5 verschiedene Mischer und alle haben bei sehr unterschiedlichen Bands in meinen Ohren sehr respektablen Vorzeige-Sound abgeliefert, es gab keinen Nachmittagsgau mit Gruselsound. Das kenne ich von früher gaaanz anders. :wink:

  • Was ist ein "altes" Digitalpult

    • guma
    • 14. Oktober 2016 um 10:44
    Zitat von "ERICH"

    Nachtrag: ich hätte mal dem Link ganz am Anfang klicken sollen :oops:

    Ja. :roll:

  • Mixing Station - eine Mischpult Remote für verschiedene Hersteller auf mehreren Betriebssystemen

    • guma
    • 14. Oktober 2016 um 08:56

    Da ich gerade Mühe habe, das auf der music-group Seite und auf Davids Seite für mich zu entwirren und ich das gerne vor update wissen würde:
    1. Spielt die letzte offizielle Version von Mixing Station von diesem Frühjahr vor dem update 'custom side bar' mit firmware 3.07 problemlos?
    2. Welche Version ist die aktuell empfohlene für firmware 3.07?

  • Was ist ein "altes" Digitalpult

    • guma
    • 13. Oktober 2016 um 12:29
    Zitat von "wora"

    hmmm, ich weiß nicht ob die argumentation wirklich so geführt werden kann. siehe soundcraft, die verkaufen ja trotzdem weiterhin pulte auch in theatern.

    Das liegt in vereinzelten (Un-)Fällen eher daran, dass die Entscheider b.z.w. die, die das kaufen nicht die sind, die es bedienen und diese nicht auf ihre Mitarbeiter hören und nicht daran, dass Soundcraft tolle Theaterpulte macht. Du hättest für Deinen neuen Arbeitsplatz vermutlich auch kein Vi1 ausgesucht. :lol:

    Zitat von "wora"


    und dann kommt noch das thema geschmack dazu: mir persönlich gefällt z.b. der neue editor für die dLive nicht mehr so gut wie der für die iLive. er lehnt sich einfach zu sehr an die pultbedienung an, verschenkt dagegen aber die möglichkeiten der voreinstellung über große bildschirme. man kann es vermutlich auch hier einfach nicht jedem recht machen.

    Das hat aber nicht nur was mit Geschmack sondern auch was mit Gewöhnung zu tun. Ausserdem ist es ja nicht so, dass es im d-Live Editor nicht noch einiges zu verbessern gäbe. :wink:

  • Was ist ein "altes" Digitalpult

    • guma
    • 13. Oktober 2016 um 08:25
    Zitat von "guma"


    Einzig genervt hat mich die Editorvorbereitung, weil der wirklich aus heutiger Sicht langsam und umständlich ist. Das geht heute bei anderen Herstellern viel besser. Da kann ich verstehen, warum manche Leute keine Lust drauf haben, obwohl ich das Teil als online Mehrkanaldarstellung beim Mischen immer noch praktisch finde.

    Was mir hierzu noch einfällt:

    Der CL/QL Editor hat ja an sich nur ein paar wenige, zwar hilfreiche aber kleine Veränderungen gegenüber dem M7/LS9 Editor erhalten. Früher fand ich die Viel-Fenster-Technik und die Übersichtsdarstellungen schon sehr gut, allerdings hat mich auch schon früher an den Yamaha-Editoren genervt, dass es z.B. keine popups gibt, wenig Tastaturhilfe u.s.w. d.h. das Teil war lahm im Zugriff und lahm im Abarbeiten von Konfigurier- und Editierroutinen.
    Das machen DiGiCo ( schon immer ) Behringer/Behridas seit neusten ( V3.1 ), alle Avids und A&H d-Live besser, Midas pro ( leider nur offline ) etwa genauso gut oder schlecht, A&H GLD leider durch den nicht vorhandenen Overview etwas schlechter und Soundcraft bleibt weiter eine Katastrophe.
    Will sagen: Vom Editor aus betrachtet ist ein CL5, obwohl an sich ein sehr gutes und zuverlässiges Misch-Gerät auch ein "altes" Mischpult und Yamaha sollte sich da mal dransetzen, das gründlich zu erneuern. Für Genres, in denen Produktionen auch am Schreibtisch oder im "home office" vorbereitet werden ( Theater und Musical ) bedeutet das möglicherweise auch verkaufte b.z.w. nicht verkaufte Pulte. :wink:

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