@ billbo
Also cen darf jetzt die Schill Einhandtrommel mit 80 m Kombikabel haben. Für Vollredundanz stellt er die gleiche Trommel noch mal daneben. Für nur einmal Cat Kaputt, was doch deutlich wahrscheinlicher als Titanexbruch ist, legt er als "Teilredundanz" ein einzelnes cat Kabel in Touring Qualitat auf einer GT 235 dazu. Da wird für mich irgendwie keine Achterkiste draus.
Beiträge von guma
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@ billbo
Diese Hybrid/Kombileitungen gibt es in sehr unterschiedlichen Ausführungen. Die von Cen favorisierte Version wiegt 380g/m und hat 18,2mm Aussendurchmesser, die würde ich bei 80m auch noch trommeln.
Mein AES/MADICoax/Strom Kabel für die DiGiCos wiegt 251g/m und hat 13,8mm Aussendurchmesser, Da trägt man 80m getrommelt ganz komfortabel.Es gibt aber auch Strippen wie diese http://www.sommercable.de/1__produkte/1_…500_0171_4.html mit 27mm und 740g/m. Die sind dann wie die alten Core und die würde ich auch 8-casen. :wink:
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Ja dieses Teil hätte genau den von Dir beschriebenen Vorteil, dass man die CAT/Ethercon Dinger immer stecken lassen könnte. Es ist zwar mit nichts kompatibel, aber man kann ja immer die Redundanz durch Einzelstrippen haben, wenn man möchte oder mal muß.
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Kommt drauf an, wie entspannt ich bin.

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Zitat von "nojunk"
ich denke ihr meint PowerCon.
PowerLock hat ja 400A - braucht euer FOH sooo viel :lol: :lol: :lol:
sorry für den shop link https://www.stromstoss.de/EShop/steckver…400a/index.htmlJa, ich hatte das als Powercon verstanden ! :oops: Jetzt dämmerts mir: Es ist dieser HICON Stecker gemeint. Nein, den habe ich nicht.
@ Billbo
Diese Trommeln mit dem Monocat sind bis 80m nicht mehr so mächtig, dass sich die Achtertour Kiste von früher wirklich dafür lohnen würde und die Redundanz wäre dann je nach Pult 100m loses CAT oder BNC Kabel in "Touring-Qualität" auf Einhandtrommel. Die neuen dünnen Kabel haben auch bei großen Firmen für eine "Rückkehr zur Trommel" gesorgt.
@ bemi.
Welches Hybridkabel mit welchem Gesammtdurchmesser packst Du denn in die Achterkiste ? -
Deswegen bleibe ich gern autonom und halte dann dem Sitter einen kleinen Vortrag über "sein" Mischpult falls er was lernen möchte ( ... manchmal auch zur Strafe, wenn er es nicht hören möchte ... ich habe da keinerlei Ängste, als Klugscheisser zu gelten :lol: :lol: )
Auf jeden Fall ist mir ein Erlebnis von vor 3 Jahren in einer deutschen Kurstadt, bei dem ich mich ein einziges Mal bezüglich des ( rocknet-yamaha ) patchs auf das Wissen des Sitters verlassen habe, in so schlechter Erinnerung ... aber das ist eine gaaanz andere Geschichte :lol: :lol: :lol: -
Beide Enden. Ich zweige FOH Strom im powercon System am direkt Stagerack ab, was ja Sinn macht sowohl wegen der Kabellängen als auch wegen Ground. Die Trommel steht FOH. Aus der Trommel habe ich eine kurzes Stück Verlängerung bis zur Hundehütte.
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Ich habe diesen Powercon an der Trommel und finde das o.k.
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Zitat von "billbo"
.... Und kann sich dafür bei anderen, weniger vertrauten/ gebräuchlichen Teilen über Stunden hinziehen......
OK. Dir ist halt nichts peinlich :lol:
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@ Billbo
Ah, jetzt verstehe ich. Das hatte ich aber schon beschrieben, hast Du vielleicht aber überlesen:
Zitat von "guma"- Alle aux sends, die möglicherweise gebraucht werden, eingeschaltet und mit sehr seltenen Ausnahmen ( z.B. ein Snare-Hall, der zu einer bestimmten Snare immer dazugehört ) immer zugedreht „Linksanschlag“ .
... wobei ich es genau genommen so mache:
Der default preset ist wirklich so wie zitiert. Ich lasse dann z.B. den Gesangshall Kanal Aux Send wirklich noch zu und drehe ihn erst während des SC oder, wenns den nicht gibt sogar erst showtime mit der ersten Silbe des ersten Verses auf, wenn ich die Band nicht gut kenne. Was ich im 'default' aber auch manchmal schon offen habe, sind sends "statischer" Effekte ohne zeitlichen Verlauf z.b. "micro pitch", wenn ich den im ersten Titel wirklich benutze.Ist es eine "Hausband" und ich weiß genau was gespielt wird, mache ich es natürlich anders: da mache ich alle Kanal FX sends, von denen ich genau weiß, dass ich sie benutze, auf und öffne den Effekt bei Bedarf wie Du auch über die returns.
Ist halt wirklich eine Definitions- b.z.w. eine Frage der Bedingungen, was man unter default oder Startpreset versteht. Deshalb speichere ich gern auch unterschiedliche Bearbeitungsstufen einer prinzipiell gleichen show. Für Leute, die das auch machen, gleich noch eine Frage:
Wie bastelt ihr euch eure Nomenklatur, damit ihr die Versionen auseinander halten könnt ? "Vor SC", "nach SC", "nach show XY" ist ja klar, aber wie nennt ihr z.B. Versionen, die vorher oder in der Nachbereitung im Lager entstanden sind, so dass ihr auch noch wisst, was dann wirklich anders ist ?? -
Idem. Ich habe auch beides und nutze beides. Wenn ich nur FOH im Auto habe, nur das Cat 5 oder 75 Ohm Coax; wenns ne Komplett-Baustelle ist, lieber Kombi.
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Zitat von "billbo"
Als 601 Fan ...
Ist das ein platt geklopftes 602 oder ein aufgepumptes 901 ?

:lol: -
@ Billbo
Ich habe bewusst etliches weggelassen ( Gruppen, FX sends, Rack, Returns ) und im Text auch angekündigt, mich auf Inputs zu beschränken weil ich einfach nur das Prinzip verstanden wissen wollte ohne jetzt eine endgültige Bedienungsanleitung zu geben.
Du kannst das aber gern nachholen. :wink: -
Zitat von "R880"
Habe dann alle Effekt-Returns mit einem HP bei 160 Hz versehen und das Problem war weg.
Das ist immer eine gute Idee !
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Dem praktischen Beispiel von Wolfgang kann ich mich natürlich auch nicht entziehen. Ich sehe das ein. + 1 für die mechanischen Fader. ( Es gibt ja sogar schon Pulte, die als Option eine eingebaute, sehr gut funktionierende "Rückhaltefunktion" gegen solche Fälle von unbeabsichtigtem Faderschupsen für ihre Motorfader haben ( .... prima, dass ich zwei davon habe :lol: )) Ich mag Diskussionen, bei denen diejenigen Recht bekommen, die die besten Argumente liefern und nicht die, die die größte Schnauze haben.

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Ja, die Idee zu den EQ Einstellungen ist einfach die, dass, wenn man sich die Einschränkung auferlegt, beim Schnellstart nur noch einen Parameter pro Band zu drehen, manchmal die Scheitelfrequenz der "schnellere", zielführendere Weg ist als der Filter-Gain. Vielleicht rührt dieser andere Umgang damit auch von meinen inzwischen fast 20 Jahren Umgang mit 'Dynamic EQs', die ich hier zum Thema presets mal aussen vor gelassen habe. Da ändert sich auch die Einstellung zum konventionellen EQ. Die Dinger sind wirklich hilfreich für die eigene Lernkurve.
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So nun habe ich ein bisschen Zeit, das Thema etwas gründlicher zu beackern.
Da die Pulte recht unterschiedlich in ihren Speicher- und recall Optionen sind, sollte man zunächst mal genauer festlegen, was wir unter preset verstehen wollen. Funktionell könnte man hier zwischen Architektur und Werten unterscheiden und davon noch ‚routing und patching‘ abgrenzen. An diese Einteilung halten sich die Speicherhirarchien der verschiedenen Hersteller jedoch nicht.Am Beispiel Yamaha kann man gut verstehen, was ein preset alles Unterschiedliches sein kann:
Ein file, in dem einfach alle Daten, die zu einer kompletten Pultoberfläche und der kompletten Audiobearbeitung gespeichert sind.
Eine scene, in der zwar sämtliche Audiobearbeitungsdaten abgelegt sein können, allerdings nicht Teile der Pultarchitektur wie z.B. UDKs also Befehlszuordnungen zu Bedienelementen.
Werte, die in einer library für bestimmte Audiobearbeitungen abgelegt werden wie effects, EQ, Dynamics oder, wie für eine spätere M7CL firmware nachgeschoben, die Werte eines kompletten Kanalzugs als 'channel library'. Hierbei sind presets jedoch relativ „kleinteilige“ Einheiten.
Darüber hinaus hängt das, was als preset sinnvoll ist, sehr stark davon ab, wie starr ( Yamaha, Behringer X32 …. ) oder offen ( Allen & Heath, DiGiCo … ) die Architektur einer Konsole ist und wie sehr sich die jeweiligen Anwender an bestimmte Organisationsweisen gewöhnt haben. Anwender, die sich stark an der Übersicht eines vorgegebenen Rasters orientieren, speichern sicher anders als Anwender, die sich sehr individualisierte Zusammenstellungen von inputs, outputs und DCAs packen.
Über routing und patching defaults wurde in diesem Thread schon einiges geschrieben. Ebenfalls wurde bereits beschrieben, dass dafür, wie detailliert und umfassend ein preset sein sollte, die Konstanz der Rahmenbedingen entscheidend ist. So macht das Speichern eines kompletten files, einer kompletten show um so mehr Sinn je mehr die Bedingung „gleiche Band, gleiche Instrumente, gleiche Mikros, gleiche PA, gleicher Raum“ erfüllt ist oder umgekehrt je weniger konstant diese Bedingungen sind, um so weniger Sinn macht detailgenaues Speichern und recallen.Im Folgenden will ich ein paar grundsätzliche Überlegungen zu default-presets für Werte, also Wertebereiche für Audiobearbeitungsparameter anstellen und das am Beispiel „INPUT CHANNEL“ abarbeiten. Diese Vorgehensweisen haben sich bei mir in den letzten Jahren außerordentlich bewährt und lassen sich sicher auch auf andere Bereiche der Pulte übertragen.
Der Grundgedanke ist ganz einfach der, das ein praktischer Default Wert für eine möglichst schnelle Startposition nicht zwingend als physikalisch „Null“ oder „ Linksanschlag“ oder „Mittelstellung“ am vernünftigsten sein muss sondern statt dessen der Wert sein sollte, der in einem Erwartungsbereich für eine bestimmte Anwendung die geringste Abweichung also den kleinsten Regelweg am encoder oder eben keine Aktion an einem Taster/Schalter erfordert. Ziel ist für mich hierbei, Bearbeitungsblöcke so vorbereitet zu haben, dass für die schnelle Bearbeitung mit Bedienung nur noch eines Parameters schon ein zwar noch nicht perfektes aber schon sehr gangbares Ergebnis erzielt werden kann.
Randbemerkung/Exkurs: In der DiGiCo Routine gibt es zwei Besonderheiten/Ausnahmen, die so nicht auf andere Pulte übertragbar sind:
1. input gain ist nur dann sinnvoll zu recallen, wenn der patch tatsächlich 1:1 ist. Werte, die den preamp betreffen wie gain/phantom on/off u.s.w ., sind fest an den preamp gebunden. Die Wertegruppe „input“ d.h. alles was den preamp betrifft, muss also beim recallen/pasten entweder ausgeschaltet sein, dann werden alle übrigen Daten ( EQ Dynamics u.s.w. ) beim recallen von presets oder bei copy+paste wie gewünscht überschrieben oder wenn „input“ eingeschaltet ist, wird automatisch der im preset abgelegte preamp mit umgepatcht !!! Daher habe ich mich dahingehend umgewöhnt, dass ich den gain nur recalle, wenn alles andere von mir bestimmbar ist insbesondere der patch und sonst den gain im Digico Default belasse, welcher sinnvollerweise nicht „Linksanschlag“ ist, sondern etwa 10 Uhr, was in deren Skalierung 10 dB bedeutet.
2. ein preset kann bei DiGiCo nicht nur ein Kanal sein, sondern eine beliebig auszuwählende Anzahl von nebeneinander liegenden Kanälen, sodass auch presets wie „Schlagzeug als Ganzes“ möglich sind . Das macht das Nutzen von Channel-Presets besonders reizvoll.
Für alle Kanäle gemeinsam gilt bei mir also
- Gain etwas aufgedreht aber Kanal gemutet, Fader Anschlag unten
- EQ mit high/lowpass eingeschaltet.
- Dynamics nur eingeschaltet, wo ich sie tatsächlich nutze
- Alle aux sends, die möglicherweise gebraucht werden, eingeschaltet und mit sehr seltenen Ausnahmen ( z.B. ein Snare-Hall, der zu einer bestimmten Snare immer dazugehört ) immer zugedreht „Linksanschlag“ .
Exemplarisch einige Kanäle, wobei es wie gesagt um eine Start-Position geht, von der ich weiß, dass die für eine Rock/Pop/Funkband im weitesten Sinne am wenigsten Gekurbel verursacht und nicht um die ultimative Stripeinstellung und selbstverständlich gibt es ( sehr seltene ! ) Ausnahmen, in denen bei sehr „außergewöhnlichen“ Räumen und „interessanten“ PA-Setups etwas mehr gekurbelt wird. Wer die Geduld aufbringt, genau zu lesen kann schnell merken, dass es sich hier um einfache Voreinstellungen handelt, die aber trotzdem das Leben sehr erleichtern können, wenn man viele Kanäle bearbeiten muss.
Kick: Warum sollte die low mid Senke, die die meisten von uns trotz b.z.w. zusätzlich zu der Senke, die die Kick Mikros mit vorgeformtem Frequenzgang aufweisen, einstellen, nicht schon im preset angelegt sein ??? Ich mache es so, dass beim Audix D6 der Kanal-EQ low mid 220 Hz -8dB Q=3, die Variable wäre dann die Frequenz die ich noch ein bisschen hin und her schiebe, high mid 6,5 KHz +6 dB Q=1, lowpass 10KHz im preset schon voreingestellt sind. Das geht zur Not auch mal mit nur fader hoch und ‚to taste‘ Einstellungen sind später schnell gemacht. Das Gate stelle ich mit sehr schnellem Attack und mittleren hold und release Zeiten sowie einer Range von 30 dB ein. Die Variable wäre zunächst nur der Threshold.
Snare: Wie schon an anderer Stelle gesagt, wäre ich bei meinem Umgang mit Top + Bottom ohne preset einfach zu langsam ! Top Mikro Audix D3 EQ 6 KHz +4 dB, highpass 80Hz, Bottom Mikro C451ES -20dB Vordämpfung + Trittschallfilter am Mikro, EQ flat aber highpass auf 400 Hz hochgekurbelt. Kompressor Top Ratio 6:1, Threshold -20dB, attack 2-3 ms, release 250ms. Damit ist Snare Top als Startposition ziemlich zugebügelt. Variable ist jetzt nicht wie sonst der Threshold sondern gemeinsam mit dem input gain die attack Zeit, die ich nur noch langsamer zu machen brauche, um das Top Mikro für den Anschlag der Snare zu öffnen. Im Gate bottom ist das Top Mikro als Key in gepatcht, schnelles attack mittlere hold und release Zeit, side chain filter auf obere Mitten eingeschränkt, range 30 dB, Variable bleibt der Threshold. Das zusammen macht einen schnellen Start und ‚to taste‘ Einstellungen sind ja trotzdem möglich wenn Zeit dazu ist.
Toms: Phantom ! Mit Clipkondensatoren ( pro35, ATM350, beta98 ) lasse ich den EQ flat, habe aber schon High und lowpass in Betrieb und zwar je nach Größe und Stimmung z.B. ST 50Hz/6Khz, LTT 70Hz/7,5Khz, HTT 90Hz/9Khz. EQ sonst flat. Die Gates haben bereits 30dB range, schnelles attack, mittleres hold/release wobei die Zeiten für kleine Toms etwas schneller, für große etwas langsamer ausfallen. Variable ist der Threshold.
OH: Phantom ! Da ich gerne diese Schoeps MK40Kapsel mit der ausgeprägten Naheffektkompensation und dem kleinen Peak bei 9KHz nutze und versuche mit der Position vor allem Becken einzufangen statt ein studiomäßiges Abbild vom ganzen Set erzeugen zu wollen, kann ich den highpass auf 400 Hz hochkurbeln. Der EQ bleibt flat.
HH: Phantom ! highpass wie OH zur Zeit mit dem beta 181S. Im Unterschied dazu mache ich im EQ aber schon mal eine Senke bei 1,8 KHz -6dB Q=2. Die Variable wäre nun die Scheitelfrequenz, die ich für das gewünschte Ergebnis beim Schnellstart nur noch ein wenig rauf und runter schieben muß.
E-Git: EV RE10, dynamisches Mikro mit reduziertem Naheffekt und kaum Präsenzanhebung. Highpass 80Hz, Lowmid Anhebung 250 Hz + 6dB Q=1, Präsenzanhebung 3KHz +5dB, Q=0,7. Die erste Variable beim Schnellstart wäre hier wieder nicht der Filter-Gain sondern die Scheitelfrequenz ! Rode NT2A Phantom ! Am Mikro geschaltete Vordämpfung und Trittschallfilter. Highpass 90 Hz, Lowpass 8 Khz, Lowmid Anhebung bei 300 Hz +4dB Q1,5 EQ sonst flat. Die Kompressoren auf ratio 2:1, mittlere attack und release Zeiten, Threshold hoch, sodass beim Start noch keine Kompression vorhanden ist, Variable ist dann der Threshold.
Bass: DI, lowpass 8KHz, EQ flat, Kompressor ratio 3:1, mittlere attack und release Zeit, Threshold hoch, sodass noch keine Kompression stattfindet.
Keys: DI, EQ flat, Kompressor wie Bass.
Vocals: SM58, highpass 120 Hz, Lowmid 250 Hz – 6dB Q=2, higmid 2 KHz – 4 dB, die Variable ware im Schnellstart wieder die Scheitelfrquenz und nicht der Filter-Gain ! Kompression findet bei mir in einer Vocal Subgruppe statt.So das wäre mal ein kleiner Einblick, ich hoffe man kann den roten Faden erkennen. :wink:
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Fataler Irrtum !
Vom Mittelalter bis jetzt hat sich das von "hilflos aber mit wichtiger Miene zusehen" nach "durch geschäftiges Werkeln ein ganz kleines Rädlein drehen" geändert.

Wenn das hier weiter OT bleibt, kündige ich hiermit schon mal das Abspalten unter dem neuen Titel "Rocken im Senium unter besonderer Berücksichtigung der ethyltoxischen Leberzirrhose" an. :wink:
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@ Billbo
Gibst Du bitte Rückmeldung, ob das funzt, wenn Dein Bastelnachmittag gelaufen ist ?
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Zitat von "billbo"
IDN: das plötzliche, sang – und klanglose Ableben (Schwingspulenbruch während laufender Show) meines jahrzehntelang geliebten 'besten Snare Bottom Mikros aller Zeiten' – EV ND408.
Ob’s nun an den Qualitäten der Kapsel oder der aufgrund der Mechanik genialen Positionierbarkeit auch an völlig verbauten Drumkits lag: mit keinem anderen Mic ist es mir je so problemlos gelungen, den 'Sweet Spot' aus samtigem Teppich und wuchtigem 180Hz – Punch so punktgenau mit dem Töck des Topmikros zusammenzufügen, dass es zumeist auch ohne großartige EQ – Verrenkungen auf Anhieb passte.
R.I.P.
Mit freundlichem Gruß
BillBoWas mir jetzt noch eingefallen ist, nachdem ich gerade auch ein Exemplar in der Hand halte, welches mit intolerablem "Schnupfen" bei mir eingetrudelt ist:
Das Gehäuse mit der netten Gelenkmechanik ist ja ident zum aktuellen N/D 468. Vielleicht kann man einfach nur das System gegen ein N/D 468 System wechseln. In Straubing machen die einen tollen Service. :wink: