Bitte nochmal zu meinem Verständnis:
Ist das Swagger-Jacky Pult nun eins aus der "refurbished" Aktion ?
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Neues Benutzerkonto erstellenBitte nochmal zu meinem Verständnis:
Ist das Swagger-Jacky Pult nun eins aus der "refurbished" Aktion ?
@ Christopher Hafer
Ok, Du hast es etwas missverständlich formuliert. Kondensatormikrophone, genauer gesagt Kapsel und Impedanzwandler zusammen, haben natürlich keinen höheren sondern einen niedrigeren Grenzschalldruck und oberhalb desselben ( der von den Herstellern auch unterschiedlich gemessen wird: 0,5 % oder 1 % Klirr ) klirren Kondensatormikrophone auch mehr als ihre dynamischen Artgenossen ( manche dynamischen Vertreter überschreiten die "1% Gesammtmarke" sogar erst oberhalb 175-180 dB.
Aber:
1. gibt es natürlich verschiedene "Verzerrungsarten" wie sie zum Beispiel durch die größere bewegte Masse der Dynamischen hervorgerufen werden, da schneiden Dynamische immer schlechter ab.
2. Unterhalb des Grenzschalldrucks verläuft der Anstieg der Verzerrungen über den Pegel bei Kondensatormikros flacher, d.h. hier zerren Kondensatormikros tatsächlich weniger, darüber aber steiler, daher auch 'Grenzschalldruck', weil es eben diesen verstärkerbedingten abrupten Anstieg der Verzerrung gibt. Für Drums kann man im Prinzip den Arbeitsbereich höher setzen d.h. bei höherer Impedanz zwischen Kapsel und Verstärker "höhere Verzerrungsgrenze oben für weniger Empfindlichkeit unten".
3. Der "Zerrer" bei Kondensatormics ist in der Regel der Impedanzwandler also der Verstärker, die Kapsel für sich würde ohne denselben auch erheblich höhere Drücke verzerrungsarm wiedergeben.
Ob allerdings das C418 wirklich in seinem relevanten Arbeitsbereich weniger zerrt als ein gutes dynamisches, ist dadurch leider noch nicht bewiesen. Ich kann mich an die Anfangszeiten der Kondensatorklipmics für Drums erinneren, da gab es wirklich schlimme "Klirrer".
Zitat von "Christopher Hafer"
Vorteil von Kondensatoren am Schlagzeug ist aber immer ein weniger verfärbter Sound bei seitlicher Einsprechung (gerade bei Snare wg. Hihat!) und auch höhere Grenzschalldrücke....
:roll: Aha ?
Zitat von "Christopher Hafer"
Selbst mit abendfüllender Erfahrung zum Thema MB-Dynamics fand ich ihn zumindest etwas "tricky".
Ja, 'tricky' im Sinne von gewöhnungsbedürftig ist vor allem der Regelbereich der 'upward' Funktionen. Da sind der Analogtechnik auch einfach Grenzen gesetzt.
Um mal wieder zum Thema zurück zu kommen:
den Tripple C kenne ich nicht gut und die C300 Sparvariante habe ich noch nicht probiert, werde ich aber mal machen.
Zitat von "Christopher Hafer"Selbsterkärend - naja, das ist schon relativ
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Ja, gut, bei mir lag es daran, dass ich ca. 1982 damit angefangen habe, auf den sidechains meiner ersten dbx 903 ( meinen 900 Rahmen habe ich echt geliebt :cry: ) einen 4 Band param. EQ ( Ashley ) zu nutzen und mich immer gefragt habe, wie es wohl wäre, wenn der EQ nicht mehr nur im Steuersignal, sondern als echte frequenzselektive Kompression über eine Art Mehrwegkompressor funktionieren würde. Als der 901 dann rauskam, hatte ich ihn sozusagen schon "mental abgearbeitet". :wink:
Zitat von "Christopher Hafer"
Wenn also jetzt C300 zum China-Preis den Markt erobern, dann ist ein wenig Reflexion über den Sinn/die Möglichkeiten solcher Geräte durchaus angebracht.
Dazu 100% Zustimmung, wenn ich so an die "Berührungsängste" mancher Kollegen mit dieser Kompressorengattung denke :wink:
Zitat von "Christopher Hafer"
Genau wie ein BSS 901 "Dynamic Equalizer" (ein Mulitband Comp/Expander bzw. Compander), an dem nur oberflächlich rum geschraubt wird, weil man eigentlich nur einen Kompressor braucht. Das ginge mit einem 160 wesentlich schneller - ohne die Chance einer Fehlbedienung.
Hm, ich benutze seit 1992 4 Stück BSS 901, die schon damals die Anwort auf eine lange von mir gesuchte Applikation waren und die mir so ans Herz gewachsen sind, dass ich sie mir jetzt ins Digitalzeitalter hinüber gerettet habe. Dabe habe ich sie in dieser ganzen Zeit immer und sehr erfolgreich für Solisten ( Gesang, Bläser, Gitarren ) benutzt entweder im Input oder in einer Background oder Bläsergruppe und nie im Master. Ich fand sie von Anfang an selbsterklärend und speziell für Bläsersätze schlicht die Waffe und würde nie auf die Idee kommen statt dessen einen 160 zu nehmen.
Aus dem gleichen Grund habe ich jetzt die Compressoren des 944, die wie eine Sparversion eines 901 Filters arbeiten, ebenfalls in meine Digitalanbindung übernommen, da wir da leider noch nicht so weit sind, VST-Plugins komfortabel integrieren und vor allem bedienen zu können.
Zitat von "Thomas Schäfer"Hallo erschtmah!
Und noch ein Rider ...
PLEASE NO DIGITAL DESK !!!
We need a minimum of 3 hours of soundcheck with a digital desk
... ich hätte ja auch den klauston gemacht![]()
MfG
Wenn Rider zitiert werden, wollen wir auch gerne wissen von wem, in welchem Jahrtausend und vor allem das konkrete Konzert, damit ausgeschlossen werden kann, dass nicht irgendwelche irrelevanten Internetridersammlungen zum X-ten mal unnötig hier aufgerufen werden. Wenn diese rider nicht eindeutig realen Veranstaltungen zuordenbar sind, wird der board-zuständige Moderator diese sicher gerne entfernen.
guck nochmal nach ![]()
Du hast ne mail.
Wenn es ein neues, konkretes LS9-Problem gibt, kann das gerne mit einem neuen, sinnvollen und richtungsweisenden Titel versehen und diskutiert werden.
So aber nicht !
.... gerade ist aus dem Bucht-moloch ein M3000 für 590,- € herausgepurzelt. Ich frage mich wirklich, warum man, nachdem die ordentlichen Geräte in dieser Preisregion angekommen sind, seinem Reiskocher kein ordentliches Hallgerät spendieren will, wo man ein solches Ding sogar über den Yammi-SPDIF anschliessen könnte , ohne eine Karte zu brauchen ?
dito. weiter OT:
ich hatte mehrere 402 über viele Jahre völlig "spuchtenfrei". Was mir aber auffiel: In den Racks mancher Kollegen gab ( und gibt es wahrscheinlich immer noch ) 402en, die so aussehen, dass man nicht verstehen kann, wodurch allein der äussere Zustand im Schutze eines 19" Racks entstehen kann ? :roll:
Um einige Inserts für den LS9 "latenzfrei" zu realisieren ( mehr als 8 sollten kaum nötig sein ) kann man z.B. einen presonus Digimax LT über ADAT anschließen. Damit kann man eine 8-Kanalerweiterung und das Insert-Thema gemeinsam erschlagen.
Zitat von "BillBo"
Ganz allgemein gilt aber: für’s Monitormachen haben wir unsere beiden wichtigsten Werkzeuge immer bei uns. Unsere Ohren, und unsere Stimme. Mit deren Hilfe muss jeder Monitorer in der Lage sein, beim Einsprechen sich anbahnende Probleme im Vorfeld zu erkennen, um sie dann mit den jeweils verfügbaren Hilfsmitteln zu mildern und die Grenzen des Machbaren möglichst weit nach oben zu verschieben. Das ist die Basis seines Jobs; auf jeder Bühne, in jeder akustischen Umgebung,...
Gott sei Dank war ich mal Sänger ! ![]()
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Zitat von "Sound-Klinik"
... auf kleinen Kasperle-Bühnen in Dorfkneipen (wo auch Theater gespielt wird)
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Ich kenne da aber allerhand nicht dörfliche Umgebungen, die dieses Problem ebenfalls bieten:
1. Sogenannte Rundbogen-, Kuppeldach, Tonnendach,- u.s.w. Openair-Bühnen auch die großen, ( ... und nein auch bei wildem Monitorrücken kommt man bei entsprechend "klug"
gewählter Dachhöhe nicht aus dem "Brennpunkt".
2. Industrieproduktionen in "interessanten"
Umgebungen...
3. Stadthallen von "berühmten" Architekten....
u.s.w.
Habe mir erlaubt, aus der Monitoreinpfeiferei ein neues Thema nach 'PRAXIS' abzuspalten:
Hier der Rest von BillBos Beitrag ( Bitte verzeih, ich konnte es nicht eleganter :oops: )
Zitat von "BillBo"
Oh, ein Profi. Aber warum gleich so eingeschnappt?
Wo ist Dein Stammflughafen? Vielleicht sehen wir uns ja morgen früh.
Auf gar keinen Fall!
"Einpfeifen" und "einpfeifen" ist ja auch nicht unbedingt das Gleiche. Was das 'blinde' Einpfeifen ohne Hörkontrolle angeht, muß ich BillBo unbedingt recht geben vor allem dann, wenn jemand das sinnvolle Ende dieser Prozedur nicht kennt.
Allerdings muß ich gestehen, dass ich ebenfalls ( ich habe das auch irgendwo im Forum schon mal genauer beschrieben ) bestimmte Situationen gerne einpfeife:
1. wie 'derautor' schon beschrieben hat, um 'das Ende der Fahnenstange' zu kennen.
2. Manche Feedbacks vor allem im Bass und Lowmid-Bereich sind nicht so sehr von der Box, sondern von der Position der Box und dem sie umgebenden Raum abhängig. ( wie das fschleif wohl auch meinte ). Da ich in den letzten 15 Jahren mehr mit param. EQs als mit Terz-EQs Monitor EQ't habe, weiß ich , dass dieses Phänomen sehr schmalbandig EQt werden kann, d.h. ohne allzuviel Klangveränderung und es sich daher lohnt, das mit Messen und regenerativem 'Pfeifen' scharf einzugrenzen. ( Speziell hierfür wird das soger von den Cracks der AES empfohlen und an dieser Stelle würde ich sagen: Warum raten, wenn ich auch messen kann und warum soll ich hierfür nicht das einfachste Testsignal nämlich die 'Regeneration' verwenden ??? )
Im Gegensatz dazu sind Feedbacks im Mittelhochtonbereich, die oft mehr von 'Treiber-Horn-Mikro' abhängen und aus weniger schmalbandigen "Gesammtüberhöhungen " bestehen, breitbandiger und lassen sich für den Geübten mit Ohr und Terz-EQ erfolgreich bearbeiten.
Für Anfänger und Lernende ist es sicher sinnvoll, mit einer Anneliese und Pfeifen an das Thema heran zu gehen, um ein Gefühl für den Vorgang zu bekommen, um das Gehörte jeweils einer gemessenen Frequenz zuordnen zu können und vor allem um bei dieser Prozedur mit gleichzeitigem Hören einen sinnvollen Endpunkt setzen zu lernen, um damit das von BillBo beschriebene 'alles gezogen' zu vermeiden b.z.w. den Punkt zu kennen an dem weiteres 'Einpfeifen' einfach keinen Gewinn an Pegel vor Feedback mehr bringt.
Nachdem es in diesem Beitrag schon lange nicht mehr um das Thema des Threadstarters geht, zwei Welten unversöhnlich aufeinander treffen und nur noch Kritteleien ausgetauscht werden, empfehle ich eine Denkpause und schliesse diesen Thread.
Ich formuliers' noch mal grundsätzlich:
Für die ersten 16 b.z.w. 32 Kanäle mit den internen, recallbaren Headamps finde ich es ein bisschen Perlen vor die Säue. Braucht man aber mehr Kanäle als man Headamps hat und verzichtet auf die Speicherbarkeit des Headamps, finde ich es naheliegend, mehrere Fliegen mit einer Klappe zu erschlagen, d.h. z.B. Preamps mit der Möglichkeit eines Inserts zu verwenden oder Preamps mit speziellen klanglichen Optionen einzusetzen.