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  2. Surschmeyer

Beiträge von Surschmeyer

  • MusikProduktiv Live Mixing Workshops im Dezember For Free!

    • Surschmeyer
    • 30. November 2007 um 00:20

    Wer Geld sparen und trotzdem was lernen möchte, sollte im Dezember zu Musik-Produktiv
    fahren. Dort finden jeden Samstag "Live-Mixing-Workshops" statt. Es wird zwar nicht derbe
    ins Detail gegangen, aber kurz und knapp einige gute Tricks :idea: verraten und die häufigsten
    Fehler angesprochen.

    - Lautsprecher Aufstellung und Ausrichtung (die halbe Miete)
    - Mikrofon Auswahl und Ausrichtung (1/4 Miete)
    - Eqs, Dyns, Gates und FXe

    Es werden 2 Soundchecks mit einer Pop-Rock Band (OneFineDay) durchgeführt.
    - Einmal mit einer kleinen 2 Wegen Aktiv Anlage mit minimaler Mikrofonierung und 2 Wegen
    Monitor (das geht!!! auch ohne motzende Musiker)
    Und einmal mit einer überdemensonierte PA mit ausführlicher Mikrofonierung, FX, Gates,
    Comp und 4 Wegen Monitor + 1 InEar

    Jeden Samstag im Dezember ab 15Uhr auf der großen Bühne in der PA Abteilung

    Samstag, 01. Dezember, 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr
    Samstag, 08. Dezember, 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr
    Samstag, 15. Dezember, 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr
    Samstag, 22. Dezember, 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr

    Link: http://www.musik-produktiv.de/mpred/termine.aspx

  • Mikrofonierung BD (zum 1000st mal) ;)

    • Surschmeyer
    • 19. Oktober 2007 um 18:00

    und das Beta 52 von Shure nutzt hier also keiner?

    Ich finde es super für modernen Rock- und Pop Sound.
    Es macht einen ordentlichen Luftdruck und der Klick ist mit dem
    Eq variabel. Mehr 6-10Khz für die Metalklatsche und 3-5Khz für einen dezenteren Klick.
    Das D112 von Akg klingt eher natürlich und ist wunderbar für Jazz und Blues.
    Das D6 ist für die härtere Rockerei und macht ähnlich wie ein SM91 einfach nur Klick/bumm. Da ich Live immer derbe komprimiere, ziehe ich mir allerdings mit dem D6 derbe rauschen hoch und darf mir den Wolf am Gate schrauben.
    Die Grenzfläche SM91 ist durch ihren wunderbaren Vorverstärker so beliebt geworden. Der macht nämlich einfach kurz zu bei hohen pegeln. Die Transienten passieren und dann regelt der amp runter. Den Effekt kennt man auch aus so manchem Camcordermikrofonen: der Micpre regelt riesig hoch und sobald einer klatscht, regelt der Amp runter und langsam wieder hoch. Das SM91 ist da natürlich wesentlich schneller.

    Ich halte persönlich überhaupt nichts von einer Doppelmikrofonierung!
    Lieber einen gutes Mic an der richtigen Position, eine ResoFreq rausgedreht und alles wird gut. Ich hasse nichts mehr als Phasen- Timingschweinereien.
    Die wenigsten Techniker mischen die Mics dann "2 Wege Aktiv". Es wird beides relativ Flat gelassen und natürlich addiert es sich unten rum. Es klingt aber nach einem undefinierten Kick aus dem Sub. Das ist das Selbe, als wenn ich alle Speaker in einer PA jede Freq. wiedergeben lasse. Natürlich wird es irgendwie Lauter..... Buharrrrrrr = Ohrläppchenkrebs!
    Testet doch mal:
    Grenzfläche reinlegen und lowcut bis 1Khz und ein beliebiges Mis ans Loch mit einem HighCut bis 100-150Hz. Das Mic am Loch macht einen weichen Subwooferdruck, weil es weiter entfernt vom Schlagfell ist und sich die Luft am Loch sammelt. Umgekehrt funktioniert der Spass auch: Die Grenzfläche gibt einen kurzen präzisen Subwooferschub und das Mic am Loch einen natürlichen Klick.

    Meiner Meinung nach gibt es kein ideales Mic oder denn „Geheimtipp“ für die Basdrum.
    Es hängt voll und ganz von der Musikrichtung ab.

    So, genug aus dem Nähkästchen geplaudert. Triggern klingt eh besser (nicht)

  • Schlagzeug Sound

    • Surschmeyer
    • 23. August 2004 um 12:55

    Meistens klingt eine Grenzfläche (SM91) in schlecht gestimmten (80% der Drummer on Earth haben so eine) Bassdrums ganz töfte. Gerade bei Schulbands/Punk oder „Nu-Rock“.
    Die freuen sich doch wenn es klickert.
    Bei gut gestimmten Drums klappt das nicht immer mit der Grenzfläche.
    Zur Zeit stehe ich auf das D6 von Audix (Moin Matze von Trius!).
    Leicht in das Loch gehalten und mit Kompressor. Mit dem Eq und dem Dyn hat man
    dann die Möglichkeit, fast jeden Sound hinzubekommen, den man/der Künstler mag.

    Gruß,
    Surschmeyer

  • Flügel abnehmen ohne die Optik mit Mikrostativen zu stören

    • Surschmeyer
    • 23. August 2004 um 12:44

    Moin,
    ich habe eine paar Jahre ein Jazzcafe Tontechnisch betreut.
    Die Mikrofonierung des Pianos ist zu Anfang wirklich das nervigste
    gewesen. Mit den Mikrogalgen auf der Bühne die sich keinen
    Zentimeter bewegen durften, weil sie sonst am Pianogehäuse
    schnarrten und etc.
    Da es in diesem Cafe viele alte schöne Mikros gab (MD421/441)
    habe ich irgendwann versucht, die von Innen festzukleben.
    Das ist auf Dauer keine Lösung und man brauch hinter auch
    eine "Lösung" um die Sauerei wieder zu entfernen.
    Mikrofonklemmen von K&M fest zu schrauben war nicht gewünscht.
    Als ich dann mit Kabelbindern experimentierte, kam ich
    zu einem sehr zufriedenstellenden Ergebnis:
    Die Klappe unter der Tastatur öffnen und Kabelbinder um die horizontalen
    Stahlträger machen. Aber so, das ein MD421 (ohne Mic-klemme) noch
    reinpasst und nicht durchfällt.
    Also quasi das Mic. nach oben ausgerichtet in den Kabelbinder
    stecken. Dank der super 421 Zylinder Passform kein Trick.
    Eins links, ein rechts!
    Der Sound ist nicht sehr Anschlag/Transienten/Höhenreich, aber die Umsetzung,
    die Feedbacksicherheit und die Optik stehen im guten Verhältnis (äh, wenn man
    die Klappe wieder zu macht und die Kabel ein wenig quetscht).
    Der Sound ist natürlich sehr Bassreich dank des Körperschalls, aber man kann
    besser „unten“ was rausdrehen als sonst bei Offenen Piano Bass reindrehen
    und Feedbacks riskieren.
    Probiert doch mal aus und schreibt eure Ergebnis.
    Gruß, Surschmeyer

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