Thomas, nicht meckern ![]()
Akute Kaufphase habe ich noch nicht, wenn es aber soweit ist habe ich auch kein Problem damit etwas fertiges oder einen ausgereiften Bausatz, Weiche etc. zu bezahlen.
Selberbauen (das Gehäuse) macht halt etwas mehr Spaß, Sparen kann man als Gelegenheitsnutzer dabei eher nicht.
Es ging mir zunächst einmal darum zu der Idee Coax-Monitor/Top in Bezug auf den angepeilten Verwendungszweck Rückmeldungen von Leuten mit Erfahrung zu bekommen. Ich habe als Laie nun mal recht wenig Erfahrungswerte selber sammeln können und bin bislang durch die widersprüchlichen Aussagen auch nicht wirklich weitergekommen. Mal schauen, ich habe ja noch ziemlich viel Zeit bis zu einer Entscheidung und habe noch alle Richtungen offen.
Wie auch immer: Du bist herzlich eingeladen uns im nächsten Jahr auf das eine oder andere Bierchen bei Hocheichen zu besuchen und Dir das Ergebnis anzuhören ![]()
Grüße
holger
Beiträge von Holger Balke
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Hmm, jetzt bin ich aber langsam doch sehr verunsichert....
Auf der einen Seite "schwärmen" einige von Coax-Systemen, hier in der Forensuche speziell bei Monitoranwendungen oder bei Anbietern wie oben von mir verlinkt. Auch bei re-audio.de "klingt" das was zum Mittenhochton-Pa-Top mit Beyma geschrieben wird ganz lecker.
Auf der anderen Seite lese ich dann von "Schrott" (konstruktionsbedingt?) und "sehr schwer in den Griff" zu bekommen.
Jobsti: ich meine von Dir gelesen zu haben das Dich so ein Coax-Top grundsätzlich interessiert und auch irgendwie auf der To-Do-Liste steht.
Falls Du das konkretisieren möchtest bitte ich mich gerne mal als Testkandidat an
Gehäuse bauen wäre nicht mein Problem, Gehäuse berechnen schon eher und bei der Weiche bin ich dann richtig auf Hilfe angewiesen.
Grüße
holger -
Moin,
wenn ich die einzelnen Beiträge aus der Suche richtig verstanden habe dann scheint mein Gedanke an Coax-Tops schon für uns passend zu sein: tragen nicht allzu weit (brauchen/wollen wir auch nicht), strahlen relativ breit ab und haben ihre Stärken gerade im Nahbereich.
Stellt sich dann natürlich die Frage: welche Coaxe nimmt man? 12" oder 15"? mit 1" oder 2" Treiber? Und vor allem: welche Weiche? Zu den Beyma habe ich nur immer wieder gelesen, das die originale Weiche nicht so dolle sei.
Zwei interessante Bausätze (Selbstbau soll es schon sein, habe Spaß am Schaffen) habe ich schon mal gefunden:
http://www.lautsprecherbau.de/Leserecho/Coax…we/4963,de.html
http://lsv-achenbach.de/shop/product_info.php?cPath=251_253_254&products_id=4312&osCsid=f3d58dc7d5bdc9c5a96677f1d05d6ba6
Beide sind ja ganz lecker beschrieben, allerdings ist der Preisunterschied auch nicht zu verachten.
Hat jemand Erfahrung mit einem der beiden oder mit Alternativen und mag mir etwas aus der eigenen Praxis dazu berichten?
Interessant wäre vielleicht auch eine Kombi aus 12"Coax und 12"Bass in einem Gehäuse. So etwas habe ich aber noch nicht gefunden.
Grüße
holger -
Hallo Thomas,
wir sind seit 02 immer am Hatzenbach/Hocheichen - siehe 24h-ring.de. Stimmt, es war richtig fieses Wetter. Hatten wir ja schon länger nicht mehr und nächstes Jahr wird es sicherlich besser (13-16 Juni?). Aber zurück zum Thema:
TA 1050, einfache aktive Weiche von Behringer sind zB. schon vorhanden. Der alte Reserve-Amp von zoffmusic soll auch mal gegen was aktuelleres ausgetauscht werden, wahrscheinlich gegen eine zweite TA 1050. Dann stünden schon mal zwei identische und eigentlich ausreichend starke Amps zur Verfügung.
Kollege hat sich mal so einen 18"Sub (frontgeladen, BR, Horn, irgendein Tiername) zusammengeschustert und hatte ihn zwecks Testen dabei; er will sich wohl noch einen zweiten bauen. Es würde also reichen wenn ich in Zukunft nur Tops (Hoch-Mitte oder Fullrange) dabei haben würde.
Wie gesagt wäre ein Vorteil beim Neubau/Neukauf das ich weit weniger Holz zu transportieren hätte. Vor allem aber erhoffe ich mir eine Verbesserung des Klanges: in ca. 10-12 Meter freier Entfernung zu den Boxen noch schön + laut und einen Meter davon weg nicht so verzerrend + klirrend das es extrem unangenehm und mies klingt.
Wie verhalten sich denn die bisher genannten Systeme diesbezüglich: laut und schön in 10 Metern Entfernung und gleichzeitig in 1 Meter Abstand zwar zwangsläufig deutlich lauter aber ebenfalls noch sauber und gut?
Wie gesagt, wir wollen nicht die ganze Nachbarschaft beschallen aber brauchen wegen des Umgebungslärms schon etwas mehr Lautstärke wenn es mehr als nur Hintergrundbeschallung sein soll.
Oder löst man solche Aufgaben am ehesten mit weiteren Boxen, quasi eine zweite Reihe?
Grüße
holgernoch über 300 Tage Zeit für die Lösung

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Moin,
Danke schon mal für den Tip, Jobstis Seiten habe ich schon diverse Male angeschaut. Schön und informativ dort!
Endstufe merke ich mir auch auf jeden Fall schon mal.
Zur Beschaffenheit des Platzes kann ich am besten mal auf unsere Fanseite verlinken, Zb: http://www.24h-ring.de/24h2009-web/Bi…stag/index.html
Wer mag darf sich gerne mal dort umsehen, vielleicht hilft es beim Tipgeben.
Die Frage die ich mir zur Zeit stelle ist die nach dem praktischen Hör-Unterschied zwischen Bühnenmonitor (evtl. Coax?) und PA-Box.
Weil ich mir in meiner laienhaften Ahnungslosigkeit gerade vorstelle das unsere Situation eher mit einer Bühne als mit einer Publikumsmenge im Zuschauerraum zu vergleichen ist. Falls ich damit auf dem Holzweg bin lasse ich mich gerne aber auch wieder auf den richtigen Weg bringen
Danke.
holger -
Moin,
ich bräuchte wohl doch mal gute Tips, entweder zum Umbau der vorhandenen Boxen oder für etwas ganz Neues.
Der wichtigste Anwendungsfall findet draußen statt und hat Ähnlichkeit mit einer Gartenparty. Die dauert allerdings mehrere Tage und ringsum arbeiten Notstromaggregate und Beschallungsanlagen der Nachbarn. Vielleicht kennt ja einer die Situation an der Nordschleife zum 24-H-Rennen?
Vor zwei Jahren habe ich mit vier zugelaufenen EM 12-150L, einem alten Emminenceplan (Single rear loaded horn), neu dazu gekauften EM2002L und einer von einem Profiverleiher dazu entwickelten Weiche vier Boxen (2,5Wege) gebaut. Zwei Boxen als Basshorn, zwei weitere eigentlich identisch dazu aber etwas höher wegen integriertem Hochtönerabteil als Bass-Mitten-Hochton-Teile. Eigentlich eine nette Sache, aber folgende Probleme lassen mich über einen Neubau bzw. eine Verbesserung nachdenken.
- die Dinger sind recht groß geraten
- drinnen klingen sie ganz ordentlich, draussen fehlt irgendwas
- in etwa 4 Meter Entfernung OK, aber da die gesamte Lagerausrüstung in einem an der an der Längsseite geöffneten 4x10m Zelt steht muß man sich auch mal direkt davor bewegen und dann tut speziell der HT in den Ohren weh!Ok, soweit die Situation.
Jetzt habe ich schon gelesen das der verwendete EM2002 wohl nicht so dolle sein soll, aber ob es nur daran liegt?
Sollte ein anderer HT das Problem mit dem Klirren und Zerren im Nahbereich lösen können? Dann müßte vermutlich auch die Weiche geändert werden?
Baupläne werde ich noch mal versuchen einzuscannen, von der Weiche kann ich auch Fotos machen allerdings werde ich die Daten der Spulen nicht ablesen können ohne die Spulen auszulöten und vorsichtig von ihrem Heißkleberbett zu lösen. Der Weichenbauer hat leider keine Unterlagen mehr dazu.Alternativ zum Umbau der vorhandenen Boxen könnte ich mir auch vorstellen etwas anderes zu bauen (notfalls auch fertig zu kaufen).
Dann bräuchte ich allerdings mal konkrete Tips
Wie oben beschrieben muß es nicht ewig weit zu hören sein, aber so direkt im eigenen Umfeld (bis ca. 15-20m) laut genug sein um nur die eigene Mucke zu hören ohne Nachbars Stromerzeuger und seine Musik als störend dazwischen zu haben. Und es soll, wenn man sehr nah an den Boxen steht nicht weh tun weil es klirrt und scheppert).
Sind da vielleicht Monitorboxen mit Koax-Systemen wie bei zB von Bands auf der Bühne eingesetzt geeigneter als regelrechte PA-Systeme die ja auch oft sehr weit reichen müssen und in gewissem Abstand zum Publikum stehen? Sorry, wenn die Frage jetzt doof war aber ich bin halt Laie.
Ich hoffe jetzt nicht zuviel getextet zu haben und würde mich über etwas Input freuen.
Danke!
holger