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  2. Hagen Jaeger

Beiträge von Hagen Jaeger

  • Bau von Kappa LF doppel sub ( plan von Hagen Jäger)

    • Hagen Jaeger
    • 6. November 2009 um 14:10

    Hi Sheep Sound,

    schön dass wir da auf einen gemeinsamen Nenner kommen ... :wink:

    Ich für meinen Teil mag einfach objektive Diskussionen . Klar, da wo Meinungsverschiedenheiten sind da sind auch Emotionen nicht weit von weg und das führt häufig zum Streit - soviel habe ich im leben schon lernen können :grin: .

    Dir fällt es beim Schreiben vielleicht garnicht mal so auf, aber ich mag diese ironische Schreibweise garnicht gern und wollte einfach nur mal gesagt haben dass es bei mir blöd ankommt . Du kannst gern damit weitermachen, informativer wird die Diskussion dadurch aber nicht ...

    Vielleicht erstmal zu der Entstehung des Konstruktes :

    Ich habe vor ... puh ... so circa anderthalb Jahren vier Reflexkisten mit Kappa 15 LF besessen (140l, 42 Hz, 1/2 Sd Portfläche) . Mit denen war ich im großen und ganzen zufrieden . Problem an der Sache war, dass ich die Maße so gewählt hatte, dass es mit dem Beladen meines und anderer Kombis immer doofe Platzprobleme gab (hier und da waren 5-10cm zu viel - das nervt !) . Also schön viele Kratzer, umsomehr Frust - vor Allem aber meistens eine unnötige Zweitfahrt eingehandelt .

    Da dachte ich mir mensch, jetzt bauste mal was anderes - vor Allem weil der Kappa im Nutzbass in so einer großen Kiste bei seinem nicht gerade überwältigem Hubverhalten früh an seine Grenzen kam .

    Also soll es jetzt was werden was problemlos in jeden Kombi passt und trotz kleinerem Volumen immer noch genauso gut performed . Daraus ist dann das Doppelkonstrukt entstanden, hier spart man an die 70l und hat dank etwas höherem Tuning noch gleiche Lautstärke mit etwas weniger Tiefgang . Dafür steigt aber auch die Belastbarkeit an . Zumal zwei in jeden Kombi passen, in Größere sogar noch passende Top's .

    Im Endeffekt bekommt man dann aus den zwei einzelnen Kisten genausoviel oder gar weniger SPL als aus der einen Zusammen (das ist jetzt nicht allgemein gemeint) . Mit der Zeit habe ich den Kappa 15 LF dann auch nochmal in zwei Gratishörnern (SK), sowie 2 AW-MTL probiert was mir im Direktvergleich mit dem Doppel15"er alles nicht so gut gefiel . Ich habe nichts gemessen, sondern wirklich nach meinem (das Wörtchen ist denke ich recht wichtig dabei) Gehör entschieden - ich habe übrigens draußen getestet . Warum ich mich so entschieden habe ... keine Ahnung . Also was klar zu hören war : der 2x15"er macht hörbar mehr Bass im Bereich über 80 Hz - da wo beim MTL eigentlich langsam mal das "Horn" einsetzen sollte . Desweiteren war der 2x15"er belastbarer . Ansonsten hat mir einfach nur das Klangbild und das Feeling besser gefallen - Wie gesagt mir - . Ob das Mehr an Lautstärke vielleicht an Klirr o.ä. lag - ich weiß es nicht . Ich vertraue meinen Ohren und bei Sub's auch meinem Bauchgefühl am Meisten :wink: .

    Als ich die Dinger dann verkauft habe um auf größere Pappen (21") zwecks Tiefgang umzusteigen war der Käufer begeistert von den Konstrukten und der Sven findet sie ja auch gut . So dachte ich stelle ichs halt mal ein wenn es viele gelungen finden . Also, wer will baut das Ding einfach und wer's doof findet lässt es :) .

    Der Strassacker Doppelbass ist meiner Meinung nach eine Fehlentwicklung, da zu wenig Portfläche und falsches Tuning (glaube mal was von 38 Hz gehört zu haben ?? [Angabe ohne Gewähr]) . Außerdem hat der glaube ich noch weniger Volumen als meiner .

    Das mit den Eckport's stimmt, nur wer einen Sub mit Kappa baut will's meistens so günstig (MDF) und einfach (keine Gehrungen) wie möglich haben . Bei einem P200Ak zum Bleistift hätte ich das wohl auch anders gemacht . Ich finde nach wie vor - für den "Volksteller" (geiler Begriff ! :lol: ) völlig angemessen und ausreichend . Jeder hat da seine eigene Meinung .

    So, nun aber genug geschrieben .

    Grüße - Hagen

  • Bau von Kappa LF doppel sub ( plan von Hagen Jäger)

    • Hagen Jaeger
    • 5. November 2009 um 22:33

    Sven, versuch nicht dagegenzureden, du brauchst dich für nichts zu rechtfertigen - haptsache es gefällt dir :wink: ...

    Ein Forum ohne Kritiker wäre langweilig und in gewisser Weise auch nicht so informativ .

    Wobei ich solche ironischen Aussagen, wie vom Schaf benutzt, zugegebenermaßen auch nicht so gut leiden kann - das finde ich in gewisser Weise respektlos, weil es den Gegenüber abwertet . Kann man auch anders sagen .

    Dass 4 Doppel15"er besser als 4 MTL's sind ist doch klar, da mehr Membranfläche - eben doppelt so viele Treiber und Belastbarkeit um mal die einfachsten Kriterien zu nennen .

    Aber meiner bescheidenen Meinung nach spielt so ein Doppel15"er besser und auch lauter als 2 MTL's, weil er nicht den ganzen Bass über 80-90 Hz verschluckt (das ist mir sehr negativ beim MTL aufgefallen, habe ja selbst beides besessen) .

    Ich hatte an meinen Subwoofern damals auch keine Griffe dran und bin trotzdem ohne Probleme über die Runden gekommen ;) . Heutzutage mache ich Griffe dran, weil günstig positionierte Griffe bei bestimmten Hebearbeiten die Arbeit erleichtern können . Hier muss jeder selbst seine Erfahrungen sammeln - für 'ne Kappakiste lohnt halt auch nicht wirklich mehr wenn das MPX den 4fachen Preis des MDF hat (jetzt mal aufs Holz bezogen) .

    Den 2x15"er ordentlich verstrebt aus 15mm MPX mit 2 Kappalite 3015LF - da könnte man mal drüber nachdenken ... Tut bestimmt ganz gut :wink: .

    Grüße - Hagen

  • Bau von Kappa LF doppel sub ( plan von Hagen Jäger)

    • Hagen Jaeger
    • 4. November 2009 um 22:04

    Ich denk wenn der eine Kappa am kaputtgehen ist machen die 2 oder 3mm mehr beim anderen den Kohl auch nimmer fett ... ;)

    Grüße - Yavem

  • Bau von Kappa LF doppel sub ( plan von Hagen Jäger)

    • Hagen Jaeger
    • 4. November 2009 um 21:40

    Ich empfehle auch wenn man die Kisten über länger Distanzen trägt nicht an Griffen zu tragen, sondern quasi wie ein "Schrank" umkippen und direkt anfassen . So kann man die Teile problemlos auch mal 100m zu 2. tragen - das bekommt man mit keinem Griff ansatzweise so "komfortabel" ( :grin: ) hin . :wink:

    Ich würds Volumen offen lassen, weils so am stimmigsten klingt . Ich denke wenn du mit dem T.Racks limitierst kann da auch nicht großartig viel passieren .

    Gerade mal durchgerechnet was passiert wenn einer flöten geht : wenn Subsonic direkt unter BR-Abstimmung mit genug Flankensteilheit gesetzt ist passiert da nicht so viel . Es sei denn du schickst da 1kW druaf, dann kannste Pappenweitwurf spielen :grin:

    Grüße - Hagen Jaeger

  • Bau einer CB - So einfach, aber doch so kompliziert ?

    • Hagen Jaeger
    • 4. November 2009 um 20:59

    Hm ok, die Anspielung habe ich jetzt auch mal verstanden ... :wink:

    Das mit den 4 Brettern und Schraubzwingen ist eine vorzügliche Idee, ich frag' mich manchmal selbst warum ich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehe :roll: :lol: ...

    Das werde ich am Wochenende wohl mal machen . Erscheint mir am Vernünftigsten . Wobei es dann fast 300l sind ...

    Ihr werdet von mir hören .

    Grüße - Hagen

  • Bau einer CB - So einfach, aber doch so kompliziert ?

    • Hagen Jaeger
    • 4. November 2009 um 18:18
    Zitat

    Als Praxisnähere Aternative zur endlosen Schallwand eben schon.


    Genau

    BR macht das zwar auch, aber eben nur oberhalb der Tuningfrequenz . Ich rede ja über "resonatorfreie" (im Sinne vom Helmholtzresonator) Konstrukte ;) .

    Wie ist das denn nu ? Machen sich die Unterschiede zwischen 120 und 150l stark bemerkbar ? Irgendwer arbeitet doch hier so intensic mit CB's, vielleicht meldet sich mal ein "Experte" zu wort ?

    Grüße - Hagen

  • Bau von Kappa LF doppel sub ( plan von Hagen Jäger)

    • Hagen Jaeger
    • 4. November 2009 um 14:54

    Die gemeinsame Kammer ist von mir gewollt .

    Wer eine Trennwand machen möchte kann das gern tun, ist jedem freigestellt .

    Meiner Meinung und Erfahrung nach hört man wenn ein Lautsprecher im System kaputt ist :wink: ...

    Grüße - Yavem

  • Bau einer CB - So einfach, aber doch so kompliziert ?

    • Hagen Jaeger
    • 4. November 2009 um 14:41

    Bei mir klappt das Öffnen des Artikels irgendwie nicht ...

    Also Loch im jetzigen Gehäuse zumachen dürfte ohne Beschädigung des Gehäuses schwierig werden, da 4 Eckports mit insgesamt 800 qcm Fläche ... :wink:

    Wie soll ich die denn richtig abdichten ?

    Erstmal ist es ja Sinn des geschlossenen Gehäuses einen akustuschen Kurzschluss zu verhindern . Wenns zu groß wird ist kaum Luftfeder voranden (viel Hubarbeit und unwirtschaftlich wegen Größe / Output - Verhältnis) und wenn zu klein zu viel Luftfeder .

    So, lasse ich WinISD nach diesem "Mittelwert" Qtc = 1/[2^(1/2)], also so 0,707... rechnen komme ich auf ein Volumen von 60 Litern . Blubb ... Bissl klein für einen 21"er, oder ? :grin:

    An was kann ich mich orientieren ? Die Unterschiede können doch nicht wirklich so klein sein, oder ?

    Grüße - Hagen

    p.s : wenn ich ein halbwegs praxistaugliches Gehäuse bauen will kommt das mit den 60l auch niemals hin . Weil die Innenmaße 55x55 (Höhe und Breite, durch Chassis als absolutes Minimum vorgegeben) x50 (Tiefe, muss ja auch etwas Standfestigkeit haben) ergeben eher was in Richtung 140l, wo wir bei einem Qtc von 0,5 rum wären . Selbst mit nur 40cm Tiefe - was ich Ungern machen würde - komme ich auf 115l Netto . Irgendwie alles etwas unpassend - oder etwa doch nicht ?

  • Bau von Kappa LF doppel sub ( plan von Hagen Jäger)

    • Hagen Jaeger
    • 4. November 2009 um 13:41

    Ich würd's genauso lassen wie es ist, denn so klingts für Kappa schon optimal .

    Grüße - Hagen

  • Bau einer CB - So einfach, aber doch so kompliziert ?

    • Hagen Jaeger
    • 4. November 2009 um 11:21

    Hallo Forum,

    Ich setze seit neustem 2 (bald 4) RCF LF21N451 in BR-Kisten (230l, 42 Hz Tuning) ein . Gefällt mir eigentlich gut, Lautstärkelimit habe ich jedenfalls noch nie auch nur ansatzweise erreichen können .

    Nun empfehlen einige Anwender von Großmenbranern mit ausreichender Hubfähigkeit diese - der Klangtreue und Berechenbarkeit / Ankopplung (Phase z.B.) - wegen in CB zu verbauen . Ich würde das gern einmal probieren .

    Daraufhin habe ich mir mal zwei Simulationsprogramme besorgt und geschaut wie die Frequenzgänge aussehen . Dass das nicht toll linear sondern stetig abfallend ausschauen wird habe ich mir dabei schon denken können .

    Jetzt stellt sich für mich aber eine bizarre Frage : "Muss man eine CB sinnvoll abstimmen" ? Normal hört man da immer : "Damit kann man eigentlich nie was falsch machen, geht nur drum dass sich Druckveränderung vor und hinter der Membran nicht ausgleicht" . Dann habe ich nach einigem Lesen festgestellt, dass man die Resonanzftrquenz des Systems ja erheblich mit der Größe der Box beeinflusst und somit die untere Grenzfrequenz .

    In der Simulation ist es aber eigentlich egal ob ich jetzt 100 oder 300l eingebe, da tut sich vielleicht 1 dB . Ist das in der Praxis wirklich auch so ? Kann ích mir kaum vorstellen ... Die Hubarbeit steigt bei gleicher anliegender Leistung an, kommt daher die übliche Einstellung "Großes Gehäuse = Lauter" ?

    Ich möchte mich bevor ich ein Testgehäuse aufbaue einfach nur mal versichern . Dank einem 25 Euro Gutschein beim Holzgroßhändler kam ich auf die Idee es einfach mal zu probieren (MDF-Proto dann) . Wer kann mir Tipps geben wie ich die Resonanzfrequenz / Güte des Systems anlegen sollte ? Ich habe in meinem Leben noch nie einen echten CB-Sub gehört, geschweige denn berechnet .

    Ich dokumentiere dann natürlich auch alles, ebenfalls den praktischen Sofortvergleich zwischen CB und BR aus meiner Sicht - gibt's zwar schon oft, aber ich denke nicht mit so einer großen Pappe :) .

    Wer hilft ?

    Grüße - Hagen Jaeger

  • Bau von Kappa LF doppel sub ( plan von Hagen Jäger)

    • Hagen Jaeger
    • 4. November 2009 um 11:05

    Hi Leute,

    In meinem Plan sind keine Verstrebungen vorgesehen, weil das jeder für sich selbst entscheiden kann . Wer es nicht schafft ein mittiges Holzkreuz in eine Box zu setzen sollte sich das mit dem Boxenbauen vielleicht nochmal überlegen ... ;) .

    Einige machen lieber Ringversteifungen, andere bomben das Ding nur so mit §standart"Streben voll, wieder ein Anderer montiert durchgehende Kanthölzer mittig an die Flächen - jeder wie er meint .

    Als ich die selbst seinerzeit gebaut habe habe ich keine Streben verwendet, weil ich sie anfangs schlicht und einfach vergessen hatte und es im Nachhinein bei der Materialstärke nicht so schlimm war . Wenn man den Bass auf die Seite legt kann der auf einem glatten Boden auch mal das Wandern anfangen, aber für mich seinerzeit nicht wichtig da immer nebeneinander im 4er-Stack eingesetzt . Als dann in 2 Subs ein paar mühselig nachmontierte Streben drin waren (mittiges Kreuz) habe ich nicht ansatzweise einen Unterschied bemerkt . Das Gehäuse war halt "etwas" ruhiger

    Den Plan kann ich mal online stellen weil ich für Sven ja jetzt einen angefertigt habe, vom ihm hab' ich mir dafür einen kleinen Lohn geben lassen weil ich mit ihm wirklich alle erdenklichen Kappakonstrukte in (wenn man mal zusammenrechnet) Stundenlangen Diskussionen durchgekaut habe . Ich denke dafür hat er dann mehr als genug Verständnis :wink: ... Und ist ja letztendlich auch zufrieden .

    Die Kiste hat knapp unter 220l und das Tuning bei 43 Hz . Sie ist für eine Kiste mit 2 Kappa's wirklich klein gehalten - was ihr aber definitiv nicht anzuhören ist . Ich finde es selbst einen gelungenen Kompromiss aus Größe, Lautstärke und Klangtreue . Zu 4. (ja, die Kappa's halten das problemlos aus) macht das mit passendem Ampng schon ordentlich Spaß !

    Wenn man die Bässe im 2er-Stack einsetzt kann man sie auch mit den angegebenen 600W füttern ohne großartig über xmax hinauszuschießen (sinnvoller Lowcut vorausgesetzt) .

    Grüße - Yavem

  • Realisierung einer 2x15"-Fullrangebox

    • Hagen Jaeger
    • 16. September 2009 um 19:43

    2x15"/6"/1" baue ich nur, weil Komponenten dafür vorhanden sind . Ich komme mit der Kombi günstiger weg als wenn ich jetzt noch nen dicken HT + Horn kaufe und sounden wirds sicher auch besser weil die 15"er nicht noch eine Oktave mehr spielen müssen und das ein schön kleiner 6"er im Horn erledigt . Im Fullrangbetrieb spielen die dann ja immerhin mehr als 3 Oktaven .

    Würde ich was ganz neues aufbauen würde ich wohl eher 2x15"/1,4" bauen aber der RCF-HT ist nunmal da und klingt am Flare sehr gut . Dann hab ich noch 2 Kappalites hier, also . 2 Flares, 2 Mitteltöner, 2 Lite's . Muss ich noch c.a 700 Euro hinlegen und habe alle Komponenten für die 2 Bomber da . Wenn ich jetzt gute 1,4"er + Hörner und 2 Kappalites kaufen würde käme ich sicher bei 800 und mehr Euros an . Da brauchts nämlich ganz schöne Geschosse im HT-Bereich um mit 2 15"ern ansatzweise mithalten zu können .

    Das wäre so meine Hauptbegründung . Ein weiterer Aspekt ist wohl die Abstrahlung die durch die ermöglichten Trennfrequenzen besser ausfallen dürfte . Mehr SPL im Mitteltonbereich wohl auch . Das sind aber alles Spekulationen .

    Sowas wie die Mackie sieht fast haargenau nach dem aus was ich vorhabe, nur dass ich komplett mit Eckports arbeiten werde .

    Bin gerade dabei mit meinem Kollegen zu schreiben wann wir die Komponenten holen . Gehäuse könnte noch etwas dauern da ich momentan viel zu tun habe . Ich denke aber, dass man in 2 Wochen den ersten Prototyp begutachten darf ...

    Grüße - Hagen

  • Realisierung einer 2x15"-Fullrangebox

    • Hagen Jaeger
    • 15. September 2009 um 17:42

    Also, habe das mit dem Anwinkeln von einem Treiber mal bedacht und bin zu dem schnellen Entschluss gekommen, dass ich das verwerfen werde weil das Top sonst 3 1/2 wege(!) ist und eins somit 4 Controllerkanäle verbraucht . Das ist definitiv zu viel . Passiv wäre die 2. Überlegung, aber da werde ich erstmal (was das nicht komplkett ausschließt) nix dran rummengen .

    Lambda/2, ich vergaß :) . Wenn man sich im Vergleich mal ein gut funktionierendes und beliebtes 2x12"/1,4"-Kostrukt anguckt sitzt da das Horn auch gute 60cm weit vom unteren 12"er entfernt und hier wird erst bei 1000 Hz oder höher getrennt ! Wenns da schon in der Praxis so gut funktioniert wirds das hier wohl erst recht ;) . Außerdem wäre es ja erfreulich wenn das der einzige größere Nachteil bleibt .

    Hm, ich würd sagen ich probiers einfach mal . Ich spreche das Ganze dann ab und werde ende dieser / nächste Woche eine Limmerflare und Ciare-MT bestellen . Dann wird so ne Kiste mal zusammengebaut und sich das Ergebnis angehört .

    Gibts was was ich beachten sollte ? Wollte die 15"-Anordnung dann standart übereinander machen .

    Grüße - Hagen

  • Realisierung einer 2x15"-Fullrangebox

    • Hagen Jaeger
    • 15. September 2009 um 12:19

    Hallo Leute, sehr schön dass das Thema so viel Anhang findet :) ...

    Die Idee mit dem 3. 15"er wäre dann doch etwas krass in meinen Augen, dann eher 1x15" Tiefmitten und 2x Bass wo man wieder bei SubSat wäre .

    Aufgrund der (wie so schön genannten) akkustischen Unzulänglicheiten einer solchen Box wollte ich eben eine Alles-in-einer-Kiste Gehäuse bauen damit man das einigermaßen in den Grfiff bekommt durch nahmöglichstes Zusammenrücen der akkustischen Zentren . Dass 15"er Probleme in den mitten bereiten mag physialisch erstmal logisch erscheinen, jedoch zeigt mir meine Erfahrung, dass das problemlos geht und ich perönlich das klanglich sogar für besser befinde als ein 12"er

    Rechnen wir mal, MT und HT laufen zu- und miteinander mit passender Einmessung gut,sonst würde das Flare ja unbrauchbar sein . Die sind auch nicht weit voneinander entfernt, Hornmünder grenzen immerhin aneinander . Trennung + Abstrahlung sollte hier aktiv ausgeführt das leinste Problem werden .

    So . 15"er mit 38cm Durchmesser . Rechnen wir nochmal +2/3 15"er (kommt ganz gut hin) um vom unteren 15"er an die Mitte des MT-Horns zu gelangen .

    Wären wir bei so etwa 67 cm . Ab 510 Hz haben wir dann das Problem, dass die Wellenlänge leiner als der Abstand der beiden akkustischen Zentren wird - ergo die Abstrahlung Probleme bereitet . Somit müsste man also schon deutlich früher bei 400 Hz mit hoher Flanensteilheit trennen um das umgehen zu können . Das geht aber nicht, würde sagen dass 600 Hz Trennung schon sein müssen um mit 2 15"ern mithalten zu Können .

    Jetzt wägen wir mal ab, Vertiale Abstrahlung der Kiste wird also drunter leiden (immer noch deutlich weniger als wenn es nur ein 1" oder 1,4" -Hochtöner wäre), Horizontale dürfte mit den Trennfrequenzen aum Probleme bereiten (sofern die ombi richtig controlled wird) - 600 Hz sind ja für den Lite 3015 ein Leichtes . Ich würde sagen, dass wir das einfach vernachlässigen können, vertikale Abstrahlung von Doppel12"ern ist auch alles Andere als schön und hier diese Kiste dürfte da sogar noch was besser sein dank recht tiefer Trennung der 15"er Tiefmiteltöner . Desweiteren ist der Lautsprecher ja keine Punktschallquelle, genaues kann man also im Endeffekt doch nicht sagen - ich würde behaupten hier ist ausprobieren angesagt ?

    Passive MT/HT-Trennung, da bräuchte ich dann Hilfe . Ich denke das ist ein bisschen zu schwierig für mich ; wenn man mit doch recht hochwertigen Treibern arbeitet soll ja auch was sehr gutes bei rauskommen - und da ich das noch nie gemacht habe ... fahren kann ich aber und das sogar recht weit - hier sind die Anderen da gefragt ;) .

    So, soll ichs einfach mal versuchen ? Ich würde dann die nächste woche mit dem Gehäuse anfangen und mal EINE Box zum Testen bauen . Versuch wert oder nicht ? Verbesserungsvorschläge ?

    Grüße - Hagen

  • Realisierung einer 2x15"-Fullrangebox

    • Hagen Jaeger
    • 14. September 2009 um 21:42

    Handling bekomme ich hin, ich schleppe genug MDF-Boxen ... ;) . Außerdem ist mein Kollege immer dabei, wir tragen prinzipiell immer alles zu 2., vom XLR-Kabel bis zum 70 kg Sub :grin: .

    Einen Kippen ... Hmm, hört sich interessant an . Müsste man mal ausprobieren, obwohl es komisch aussehen dürfte glaube ich ?

    Einen früher aus dem Rennen zu nehmen habe ich mir auch schon überlegt, nur das Problem ist, dass da eine geniale Phasenanpassung notwendig wird sonst bekommt man ganz schöne Einbrüche im FQ-Gang ...

    Außerdem wäre es schade um den Pegel, dann bräuchte ich das Limmerflare ja garnicht sondern könnte wie bei der 151N den N350 direkt drübersetzen (hat sich ja bewährt) und den 2. einfach im Bass- / Tieftonbereich nachhelfen lassen .

    Ich dachte aber an etwas was über die gesamte Schiene bei gleichbleibendem Sound etwas lauter macht . Und wenn man bei 600 Hz steilflankig trennt sollte das mit der Abstrahlung ja auch hinkriegen, oder ? Horizontale auf jeden Fall ... Vertikale müssten wir gucken .

    Bis wieviel Hz kann man denn die V-Form anwenden und was bewirkt der "Bandpass" ? Wenn ich mir Sonogramme anschaue strahlt der 15"er bei 600 Hz immer noch extrem breit ab, wo ist das Problem ? Haut der Bandpass irgendwelche Überhöhungen rein ?

    Grüße - Hagen

  • Realisierung einer 2x15"-Fullrangebox

    • Hagen Jaeger
    • 14. September 2009 um 19:55

    Hey Ralle und Heini, danke für die Tipp's !

    Dann werde ich das mit der V-Form verwerfen . Eventuell kann ich dann auch noch höher trennen und so den Mitteltöner entlasten -> im Endeffekt lauter . Der Lite kann ja ganz gut hoch, 800 Hz sollte der noch ganz gut mitmachen (in der 151N immerhin bei so 1,3k mit 12 dB/Oct getrennt, ich kann ja mit 24 ansetzen) . Dann ein paar Eckports dazu, wollte so bei 45-50 Hz tunen .

    Rog's Gehäusevorschlag gefällt mir leider nicht gut, weil : unpraktische Abmaße, nicht passende Treiberkombi und fragwürdige Einsatzfrequenz der Delta's (bis 3 kHz und dann auch noch 2 ? :shock: )

    Da ich schonmal Kappalite 3015 ohne LF habe kann ich diese ja ruhig etwas höher trennen (250 Hz finde ich eher passend für 3015 LF) und somit 'nen kleineren / horngeladenen MT wählen .

    Es geht mir darum ein doch noch handelbar großes System zu haben welches guut Fullrange kann . Glaube Rog's Konstrukt hat ein bisschen wenig Portfläche für 2 15"er, auch wenn die Portreso's bei mehr Fläche reinspielen können - irgendwo muss man immer Kompromisse machen .

    Nun Also 2 3015er übereinander, drüber das 042er Hornflare mit Ciare im MT und dem RCF . Komponenten sitzen dichtmöglichst aneinander, der Abstrahlung und Größe wegen .

    Was haltet ihr allgemein von der Idee ? Die Box würde mit 120cm Höhe noch vertretbare Abmaße haben und 2 davon dürften in jeden Kombi passen .

    Reizt mich einfach, ich mag große Boxen und ein fuktionierendes 2x15"-Fullrangesystem wär doch mal was .

    Kann man es so "einfach" wie beschrieben umsetzen oder sollte ich vorher noch bezüglich was gewarnt sein, passt evtl die Kombi Lite 3015 und Limmerflare garnicht gut zusammen ? Fragen kost' nix ...

    Grüße - Hagen

    p.s : DarkBlueEye : Ich würde das System aktiv trennen was nicht ausschließt dass ich mich mal an eine passive Weiche rantraue . Eventuell auch mit ein bisschen Unterstützung von Einigen, das kriegen wir schon hin .

    Ich mag aktiv weil die Komponenten (besonders MT und HT) einfach belastbarer sind . Eine Passivweiche mit hohen Flankensteilheiten u.s.w. wird zu groß, teuer und ist zu schwierig aufzubauen . Hier sollten im jeden Weg 12 dB/Oct reichen .

  • Realisierung einer 2x15"-Fullrangebox

    • Hagen Jaeger
    • 14. September 2009 um 16:03

    Hallo liebe Wastlergemeinde,

    Vor einiger Zeit hatte ich hier ein Thema veröffentlicht in dem es um die Suche neuer Tops für meine 21"-Bässe geht . Wärmstend empfohlen wurde mir hier das Limmer P2-Top (das auch wirklich gut ausschaut) .

    Mittlerweile hatte ich das Limmer 042-Hornflare mal ganz kurz zum Spielen in den Händen . Da das P2-Top in komplett neuer Anschaffung leider recht teuer ist, ist im Moment die Überlegung eine Alternativbestückung zu wählen welche auf bereits vorhandenen Komponenten aufbaut naheliegend .

    An was habe ich da gedacht ? :

    Ich habe an das Hochtonhorn der 042 mal den RCF N-350 dangehangen (leider nicht gemessen) . Das hat für mein Empfinden ausgezeichnet geklungen (aktiv getrennt, Kappalite 3015 drunter) . Dies brachte mich dann auf die Idee aus den vorhandenen 2 RCF N-350 und 2 Eminence Kappalite 3015 etwas mit dem 042-Hornflare zu stricken .

    Konkret : 3. und 4. Kappalite 3015, 2 Ciare-MT und 2 042er kaufen . Dann eine 2x15"/6"/1"-Box draus machen .

    Ich würde das System dann vollaktiv trennen (also aktives 3-Wege-Top), Messequipment (ARTA, kalibriertes Mikro) habe ich hier . Umgehen kann ich damit auch ganz gut, falls trotzdem irgendwelche Fragen bestehen kann mir ja vielleicht jemand von euch helfen ?

    Was mich auf diese etwas komische Idee bringt : Der Kappalite 3015 hat mich für den Preis sehr überzeugt . In der LMT-151N kann man da locker 70 Personen mit sehr ausgewogenem, satten und lautstärkereichem Sound beschallen . Es wäre schön eine Fullrangebox für noch etwas größere Veranstaltungen zu haben, sodass man auch mal 150-200 Personen mit 2 von den Konstrukten beglücken kann . Ich mag den Basssound den der 3015 produziert sehr gern .

    Desweiteren kann man das Konstrukt dann auf größeren Events sehr gut als tief ankoppelbares, grundtonstarkes Top einsetzen welches ein schönes Brett liefern sollte .

    Ich hatte mir das so vorgestellt : 2x Eminence Kappalite 3015 in 100-120l BR (wegen Fullrangetauglichkeit), ab 600-700 Hz der Ciare im 042 und so ab 2000 Hz rum (weiß nicht wie hoch der Ciare im Horn gut spielen kann ?) der N350 an der Hochtoneinheit des 042-Flares . Das dann sauber vermessen, dementsprechend getrennt, Delays und Phase angepasst . Das dürfte doch gut laut gehen und auch nach was klingen ? Es ist sicher mit einiger Arbeit verbunden, aber wenn man aus der Qualität Einzelkomponenten auf das Ergebnis schließen kann ist es mir das mehr als wert .

    Was meint ihr zu der Idee ? Wollte sie dann so bauen, dass 2 in einen größeren Kombi passen . Dann kann man kleinere Events auch mal mit einem Auto erledigen .

    Zu der Höhe der Box : Damit diese nicht ganz so extrem wird wollte ich die Kappalites vielleicht in V-Form einbauen, also so dass die Höhe etwas geringer wird . Frage ist dann bis wieviel Hz die so spielen können ohne dass es mit der Abstrahlung Probleme gibt ? 600 Hz ist ja schon recht hoch, wobei hier noch sehr breit abgestrahlt wird .

    Im Standalonebetrieb habe ich eine Möglichkeit die Lautsprecher auf Höhe zu bringen, das habe ich bedacht .

    Ich würde mich über ein paar Meinungen von euch sehr freuen . Da es bei meinem Kollegen momentan ganz gut in der Haushaltskasse aussieht könnte das Projekt auch recht flott umgesetzt werden .

    Grüße - Hagen Jaeger

  • Probleme mit Hochtöner

    • Hagen Jaeger
    • 31. August 2009 um 22:22

    Das war alles rein theoretischer Natur ... ;)

    bei 24 und 12 ist die Phase ja quasi verpolt und eine Umpolung ist nicht nötig .

    Hat übrigens alles sehr gut geklappt .

    Grüße - Hagen

  • Probleme mit Hochtöner

    • Hagen Jaeger
    • 29. August 2009 um 08:52
    Zitat

    öh nö, is für ne GANZ GANZ andere Kiste


    Ok, das habe ich nicht bedacht .

    Zitat

    Phase gedreht? Dann ist's Delay net korrekt.


    Wenn man mit 24 dB beim TP und 12 beim HP arbeitet ist die Phase ja auch gedreht .

    Naja, ich machs einfach mal so, die Messung sieht ok aus und klingen tuts ;) .

    Ich melde mich wenn die Wiechen raus sind .

    Grüße - Hagen

  • Probleme mit Hochtöner

    • Hagen Jaeger
    • 28. August 2009 um 19:07

    Hallo,

    ich bin nun mit dem Umlöten fertig und hab das Controllersetting eingestellt . Mit einem Mikro und ARTA habe ich das Ganze überprüft, passt soweit :) .

    Ich hab eingestellt :

    TT 24 dB LR TP bei 1,09 kHz, 24 dB LR HP bei 86 Hz (kommen 4 21"er drunter), 58mm verzögert
    HT 24 dB LR HP bei 1,21 kHz, Phase gedreht

    EQ HT 3,5 kHz -3 dB Q 1,5 .

    Klingt sehr stimmig, den nervenden Buckel in den hohen Mitten musste ich aber beseitigen, da es sich sonst etwas blechern angehört hat . Nun stimmt aber alles und ich kann beruhigt an die VA drangehen . Danke für die Hilfen ! :)

    Achja : meint ihr, dass der Hochtöner zu tief getrennt ist ?

    Jobsti, das von dir probier ich auch mal aus, sieht auch gut aus .

    Grüße - Hagen

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