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  1. PA-Forum
  2. Hagen Jaeger

Beiträge von Hagen Jaeger

  • Probleme mit Hochtöner

    • Hagen Jaeger
    • 28. August 2009 um 15:03
    Zitat

    Im optimalen Fall addiert es sich zu +6dB


    Warum das ? Ist doch nur die doppelte Schallenergie, also +3 . Oder hab ich was vergessen ?

    Dann müsste meine Theorie wenn der Übergangspunkt bei -6 dB liegt ja mit LR 24 umzusetzen sein . Oder wie ?

    Grüße - Hagen

  • Probleme mit Hochtöner

    • Hagen Jaeger
    • 28. August 2009 um 08:16

    Habs mal kurz in eine Simulation geschmissen . Also Lo- und Highpass auf gleiche Frequenz eingestellt mit Butterworthcharakteristik . Überlappungspunkt war genau -3 dB . Bei LR 24 warens -6 .

    Wenn man nach der Theorie geht müsste also eine aktive Trennung bei beispielsweise 1300 Hz, indem mal Lo und Highpass mit But 24 auf 1300 Hz einstellt, mit sauber eingestellter Phase Laufzeitkorrektur und passendem Pegel des HT's gut klingen . Beim Übelappungsbereich würden sich dann TT und HT die beide bei -3 dB sind ergänzen und auf 0 dB kommen . Ist jetzt alle rein theoretischer Natur, aber hört sich doch plausibel an - oder ?

    Ich werde heute mal ein bisschen messen + rumprobieren und gucken wie sich was auf den Frequenzgang auswirkt .

    Weichen bekomm ich vor Montag nicht raus, hoffe das ist ok .

    Grüße - Hagen

  • Probleme mit Hochtöner

    • Hagen Jaeger
    • 28. August 2009 um 00:15

    Du bekommst auf Entfernung Auslöschungen in der Nähe der Trennfrequenz wenn du den Tieftöner nicht verzögerst (so habe ich das zumindest verstanden) . Also klingts nach 10m anders als direkt vor der Box . So wäre meine Erklärung .

    Deswegen machen sich die Hersteller von Profi-PA-Boxen auch immer so einen Aufwand mit dem Phasenangleich und der Laufzeitkorrektur selbst auf ner passiven Weiche (wie z.B. bei der PAF-212) .

    Ich wusste nicht, dass der Behringer so eine Funktion hat . Ich werde es trotzdem näherungsweise bestimmen, da ich keine Ahnung habe wie solch eine Messung und die daraus zu berechnende Differenz entstehen soll / zu berechnen ist . Werde es dann "OldScoolhaft" mit dem Membranversatz berechnen ;) ...

    Wie würdet ihr trennen ? 24 dB Butterworth und dann so bei 1200-1400 Hz (gleiche Frequenzt dann weil Überlappungspunkt -3 dB) ? Oder besser Linkwitz ? Bessel schließe ich mal aus . HT verpolt ?

    Grüße - Hagen

  • Probleme mit Hochtöner

    • Hagen Jaeger
    • 27. August 2009 um 17:36

    Gut jobsti . Ich würde dir dann beide Weichen schicken, wäre nett wenn du an die ANdere auch kurz deine Messgeräte dranhalten könntest . Wie die Anderen ja schon sagten - man weiß nie ;) .

    Wie gesagt, Überlast kann es eigentlich nicht sein . Habe den Limiter mit hoher Brickwall-Charakteristik eingtestellt und genauso, dass die Endstufe ganz kurz unter Clip limitiert wird . Die Box dürfte also in der Praxis maximal 600 clipfreie Watt bekommen haben und die auch "nur" Musik und von einer T.Amp TA-2400 . Überlast kann ich mir wirklich nicht erklären oder vorstellen . Vielleicht war wirklich irgendwas wegen dem Aggregat .

    Die Treiber (besonders der Kappalite) sind wirklich sehr robust und empfelenswert, ich habe zwar immer auf die Temperatur der Komponenten geachtet aber besonders der Lite hat einiges an Hub über extrem lange zeit machen müssen . Das xmax war schon ausgereizt würde ich sagen, hat er aber tadellos und ohne Mucken überlebt .

    Ja wenn du mir so eine nette Dienstleistung anbietest jobsti werde ich natürlich bei den Passivweichen bleiben .Für das Event am Samstag muss ich dann ein Aktivsetup erstellen . Das werde ich wohl per Messmikro machen, dann kann ich auch mal ein bisschen mit der Phasenfunktion vom Behringer spielen .

    Für mich ist immer die große Frage : wie lang den Tieftöner verzögern ? Wie genau sollte das gemacht werden ? Als Ausgangsstandpunkt zum Messen der Differenz sollten ja die Membranen genommen werden, richtig ?

    Guut, dann baue ich die Dinger gleich mal aus und ab damit zu DHL ... Ich berichte dann wie es weiterhin gelaufen ist, wenn es euch interessiert gern auch bezgl. Aktivsetup .

    Grüße - Hagen

  • Probleme mit Hochtöner

    • Hagen Jaeger
    • 27. August 2009 um 11:31

    OK :

    Der Tieftöner gab keinen Mucks mehr von sich, nur noch der Hochtöner lief . Wir haben ihn ausgebaut und direkt an den Verstäürker angeschlossen -> funktionierte einwandfrei .

    Dann Lötstellen kontrolliert, war alles ok .

    Als Nächstes die Weiche ausgebaut, da war eine Lötstelle schwarz und eine Stelle an der Tieftonspule geschmolzen verkokelt (keine große Stelle, Durchmesser vielleicht 5mm . Also zu heiß geworden .

    Dann hat der Jobsti mir ne neue Spule geschickt . Eingelötet und alles funktionierte wieder gut mit den vorhandenen Speakern .

    Das komische ist halt, dass man den Effekt dieses Hochtöner"kratzens" bei vielen Liedern garnicht hört . Es ist komischerweise nur diese eine Frequenz . Vielleicht irgendwie die Reso des HT die durch defekte / verschobene Trennung angeregt wird ? Kanns mir nicht erklären ...

    Grüße - Hagen

  • Probleme mit Hochtöner

    • Hagen Jaeger
    • 27. August 2009 um 09:40

    So, es gibt Neuigkeiten .

    Ich habe den Hochtöner getauscht . Siehe da, der Effekt ist auch mit dem Hochtöner aus der einwandfrei funktionierenden Box da .

    Meine jetzige Vermutung ist : Ein weiteres Bauteil ist defekt und die Trennung des Hochtöner ist somit zu tief . Deswegen muss er Frequenzen spielen die ihm garnicht gefallen und fängt an zu Knacksen .

    Sollte das wirklich der Fall sein ist es ein Wunder, dass das Ding noch läuft ! :shock: 600-800 Hz Trennung für nen 1"er ist ... naja ... :lol:

    Es muss also auf jeden Fall an der Weiche liegen . Da ich kein Multimeter / Messgerät hier habe kann ich nicht auf Fehlersuche gehen . Toll ... Außerdem, wie misst man einen Kondensator überhaupt ? das klappt mit einem Multimeter doch garnicht, oder irre ich ? Wie kann ich das Problem jetzt finden ?

    Ich bin ehrlich gesagt am überlegen ob ich das mit den Passivweichen nicht lieber lassen soll und das Ding aktiv trenne . Also dass ich die Weiche an einer TA-2400 mit sorgfältigst eingestelltem, vorgeschaltetem Limiter (im Behringer-Controller) kaputtmachen kann ist mir ehrlich gesagt etwas suspekt . Klar, die Box war mal an ihrer Leistungsgrenze (Niemals drüber), aber das sollte sie doch wohl durchhalten . Einen anderen Fehler für den Defekt schließe ich aus .

    An der Weiche war ja, wie jetzt jeder mitlesen konnte, auch die Spule des Tieftöners defekt (thermisch überlastet) . Kann mir kaum vorstellen, dass ich Tief- UND Nochtonzweig der Weiche gleichzeitig geschrottet habe .

    ABER wenn ich jetzt genau überlege : Die 151N + TA-2400&Controller waren auf dem Zeltplatz der Nature One mit . Da mussten sie natürlich zeigen was sie konnten . Ging auch alles gut . Allerdings hatten wir ein 2kW-Aggregat dabei, das ganz schön schuften musste - kann man sich vielleicht hierdurch irgendwas kaputtgemacht haben ? Die Spannung war laut dem Multimeter meines Kollegens recht konstant (+-5V) . Auf jeden Fall ging nach dem 4-tägigen Campingausflug ein Tieftöner nicht mehr . Der war "überlastet" (wie gesagt, ob man das mit 600W und hohem Crest-Faktor in der Musik wirklich schafft ? Sollte einem zumindest zu denken geben) . Nach dem Neueinlöten ging wieder alles, dann der Effekt mit dem Hochtöner (Vielleicht war der schon ab Dato und ich habe ihn nicht bemerkt) .

    Was meint ihr zu der ganzen Sache ? Was sollte ich am Besten tun ?

    Grüße - Hagen

  • Probleme mit Hochtöner

    • Hagen Jaeger
    • 26. August 2009 um 21:56
    Zitat

    Ist dir in der einen Box net ne Spule abgeraucht, welche du getauscht hast?
    Ggf. hats nochwas erwischt, nen Kondesator?!


    Genau, das war bei mir ;) .

    Ich weiß aber nicht ob die Box mit der getauschten Spule auch die mit dem eigenartigen Hochtöner ist . Ist es denn möglich, dass so ein Effekt nur bei einer bestimmten Frequenz auftritt nur weil ein Kondensator den Geist aufgegeben hat ? Normal sollte dann doch die komplette TGrennung nicht mehr funktionieren . Diese klappt zumindest nach Gehör noch gut .

    Hatte leider noch keine Zeit den HT auszutauschen, kommt dann morgen dran .

    Grüße - Hagen

  • Probleme mit Hochtöner

    • Hagen Jaeger
    • 25. August 2009 um 21:30

    Hätte ich auch selbst drauf kommen können, ich baue mal den anderen HT statt dem "komischen HT" ein, wenn dann das Problem weiterhin da ist kanns nur die Weiche sein ... Danke für den Tipp :)

    Das Geräusch kommt 100%ig aus der Hochtöneröffnung . Ich habe diesen ja ausgebaut und vom Horn gelöst, der liegt jetzt quasi einfach so da rum, ich halte ihn quasi in der Luft an ein Ohr und höre das Geräusch aber immer noch .

    Das Geräusch hört sich nicht so an als wäre das eine defekte Dichtung . Zumal wie sollten Töne über 1000 Hz solche Nebengeräusche erzeugen ? Das ist eher ein "kracksen" auf dieser Bassfrequenz das auch im komplett ausgebauten Zustand ohne Horn zu hören ist .

    Grüße - Yavem

  • Probleme mit Hochtöner

    • Hagen Jaeger
    • 25. August 2009 um 17:50

    Hallo liebes Selbstbau-Forum,

    Ich habe ein Problem mit einer Box, vielmehr dem Hochtöner daraus . Es handelt sich um die LMT-151N .

    Neulich stellte ich fest, dass der Hochtöner (RCF N350) "kratzt" . Aber nicht immer oder irgendwie . An sich klingt die Box noch vollkommen ok, so wie ihr Gegenstück . Doch bei einer bestimmten Bassfrequenz (Limp Bizkit - Mission Impossible Soundtrack ; 2. langgezogener Ton den der Bass anspielt) fängt der Hochtöner an zu "schnarren" .

    Sonst klingt er wie gesagt vollkommen ok, bei 95% der Musik ist der Effekt nicht mal da . Aber naja, bei den anderen 5% halt und da muss ja irgendwas nicht stimmen . Die andere Box zeigt dieses Phänomen nicht . Ich habe 2 Soundtracks bei denen das auffällt, also schiebe ich den Fehler nicht auf die Aufnahme .

    Was habe ich schon probiert ? Erstmal Lötstellen überprüft . Hier passt alles . Dann den Hochtöner samt Horn ausgebaut und außerhalb des Gehäuses mitlaufen lassen . Dann das Horn komplett abgeschraubt und nochmal gehört . Hab auch mal sanft (!) gegen alles gegengeklopft und vorne mal vorsichtig ausgepustet .

    Ich habe Verstärker und Controller gewechselt . Desweiteren mal über andere Boxen gehört bei denen dieser Effekt dann wie erwartet nicht auftritt .

    Der Effekt verschwindet nicht, er bleibt bestehen - egal was ich tue . Er kommt erst ab einer gewissen Lautstärke (würde schätzen wenn der Verstärker so um die 2-5 Watt abgibt) .

    Wenn ich der Box einen Lowcut verpasse scheint der Effekt zu verschwinden . Wenn Ich den Bassbereich booste erscheint der Effekt schneller .

    Was mich daran stört ist, dass dieser Effekt irgendwie nichts mit dem Hochtöner zu tun haben kann, da er nur auf eine bestimmte Bassfrequenz so reagiert . Bei Liederen in denen das nicht auftaucht kann man die Box ohne Probleme richtig hart rannehmen ohne das was störendes auffällt . Kann sich das jemand erklären ? Was kann die Ursache sein, kann so etwas von der Frequenzweiche kommen ? Bevor ich da wieder alles auseinanderlöte wollte ich erstmal fragen .

    Wäre schön wenn mir jemand bei meinem Problem helfen könnte, ich brauche die Lautsprecher einwandfrei funktionierend am Samstag ...

    Grüße - Hagen Jaeger

  • 18 Zoll Tief / Mitteltöner für 3 Wege Knüppel-Box

    • Hagen Jaeger
    • 7. Juli 2009 um 18:52

    Hi,

    interessante Idee . Vielleicht kann man's so machen :

    Jobsti's (L)MT-101 + 18"er wie zum Bleistift den Eminence Sigma PRO 18 . Wahlweise aktiv oder passiv getrennt, bei passiv muss man halt quasi nochmal ein Crossover zwischen 18"er und 101er machen . An der Lautstärke müsste man im besten Fall nix tun, man hat vielleicht etwas mehr Tiefton - aber das wollen ja viele so und bei den AMI-Kisten ist's auch an der Tagesordnung soweit ich das beurteilen kann . So bei 200-300 Hz würde ich dann spätestens trennen (akkustische Trennfrequenz sollte da liegen) .

    Achja, welchen 18"er ich schwer empfehlen kann als Tieftöner ist der L18S801 von RCF . Der macht das super, kostet halt ein bisschen mehr . Pegeltechnisch bist du dann aber in einer kleinen Kiste bis 70 Hz runter sicher voll dabei (bei dementsprechender Abstimmung, wobei man bei der Membranfläche langsam auch über CB nachdenken könnte) .

    Aktiv ist natürlich feiner . Allerdings auch teurer . Und da kann man imho direkt eine Sub-Sat-Kombi bauen, ist dann quasi das Gleiche nur in einem Gehäuse zusammengefasst .

    Ich finde die Idee allerdings witziger als sinniger . Weil da kann man sich gleich einen passenden 18"er in CB oder BR stecken und den bei 150-200 Hz aktiv trennen . Kommt aufs Gleiche hinaus als wenn man das alles in eine Box baut . 21"er kann man immer noch drunterstellen . Allerdings würde ich dann lieber 2 18"er von 40-150 Hz spielen lassen als 1 18"er von 70-150 und 1 21"er von 35-70 Hz . Ich denke das Erste wird auch lauter .

    Ich habe mal so eine "anscheinend amtliche" 2x18"/2"-Kiste gesehen und gehört, die hat natürlich Pegel ohne Ende geschoben . Abstrahlung war subjektiv ohne Messung ok für so ne Riesenkiste (man hat aber unter größeren Winkeln Winkeln starke aber gleichmäßige Pegelabfälle gehört), Frequenzgang war halt sehr bumklatsch orientiert . Ich fands interessant, aber joa ... weder 'ne richtige Technokiste wegen dickkem 2"er noch 'ne rockerkiste wegen Mitten von einem 18"er der extrem viel Bass machen musste .

    Dafür hats wirklich sehr geil ausgesehen :lol: ... Ist halt doof wenn das das Einzige ist was 100%ig überzeugt .

    Aber über die Idee eine fertige 10/2er mit einem 18"er zu kombinieren kannst du ja mal nachdenken . Crossover zwischen dem 18"er und dem 10"er zu basteln dürfte ja (besonders aktiv) nicht das Schwierigste sein wenn man das halbwegs kann .

    Grüße - Hagen Jaeger

  • Frage zu Flankensteilheiten / Filtercharakteristiken

    • Hagen Jaeger
    • 1. Juli 2009 um 17:30

    Darf ich nochmal eine "Zzusammenfassung für Dumme" machen ? flache Flanke vs. steile Flanke :

    flache Flanke : wenig Phasenprobleme, wenig Groupdelay welches besonders im Bassbereich nicht erwünscht ist . manchmal genug Flankensteilheit durch natürlichen Abfall der Einzeltreiber . Passiv einfach zu realisieren . Vermindert allerdings Klirr weniger, entlastet HT nicht so gut, trennt nicht wirklich gezielt, man muss immer schauen wo noch wieviel dB kommen (bei nem bei 1 kHz getrennten 15"er mit 122 dB und 12 dB/Oct getrennt - also hart am Limit - hätten wir immer noch 110 dB bei 2 Khz, wo es wahrscheinlich schon mächtig hässlich wird !!) .

    steile Flanke : gezielte Abtrennung / Entlastung der Treiber, effektiveres Ausblenden von Verzerrungen der einzelnen Komponenten in Bereichen die sie garnicht spielen sollen . Schutz / Entlastung des HT, da das Diapragma kaum noch tieferen Mittelton spielen muss . Allerdings kompliziertes Handeln der Phase, passiv sehr schwer umzusetzen und höheres Group Delay was vor Allem im Bassbereich doof klingen kann .

    Ist die Zusammenfassung so richtig ? Wenn was hinzuzufügen ist, bitte - Aber nicht mit irgendwelchen Abkürzungen und so weiter um sich schleudern ;) .

    Und nun das Spannendste : Für was würdet ihr euch entscheiden und warum ? Für mich ist jetzt erstmal der Bassbereich interessant, aber auch MHT-Bereich wobei es da noch stärker auf die Konstruktion ankommt als im Bassbereich .

    Irgendwie bin ich ein Anhänger der steilen und sehr steilen Filter, es erscheint mir einfach was die seehr wichtige Leistungsverteilung anbelangt (Lautsprecher sind ja eh total uneffektiv .....) am Sinnvollsten . Außerdem ist besonders der Hochtonzweig was die Leistung angeht um einiges unkaputtbarer als mit einer flachen Flanke (Da ich mit bevorzugt mit "kleinen" Hochtönern arbeite ist mir das schon wichtig) .

    Dann nochmal was anderes . Irgendwie habe ich das schon oft gefragt, aber jeder geht mir aus dem Weg . Wie messe ich die akkustische Phase von Top und Sub ? Ich würde diese gerne mal richtig einstellen und schauen wie der Unterscheid zum "einfach mal so trennen" ist . Manchmal habe ich das Gefühl eines Loches im Nutzbass was aufgrund von falscher Phase entstehen könnte .

    Messmikro von T.Bone, ARTA-Demo und ein USB-Interface Alesis IO/2 besitze ich . Muss doch irgendwie zu machen sein, oder ?

    Grüße - Hagen

  • Frage zu Flankensteilheiten / Filtercharakteristiken

    • Hagen Jaeger
    • 26. Juni 2009 um 15:55

    Leuchtet alles ein, das mit den 48 dB/Oct wär auch 'n ganz schönes Ding, am Besten noch Allpass dahinter, dann kannste bald die komplette Rückwand der Box als Weichenplatine benutzen :grin: ...

    Filter mit hohen Flankensteilheiten stehen in Verruf . Das ist so . Nur wenn sie tatsächlich so schlecht wären - warum gibts die dann in jedem Controller ? Irgendeinen Sinn müssen sie ja erfüllen und ich habe erlich gesagt noch nie von einem Top gehört, dass mit 48 dB/Oct aktiv getrennt wird, das Höchste war immer 24 dB/Oct wobei auch da schon einige "allergisch" reagieren .

    Ich meine zum Bleistift bei einem schönen 15"er der aber 'nen hässlichen Peak bei 2kHz rum hat (auf Achse)kann man diesen ja viel besser wegfiltern, oder ? Und den Hochtöner kann man auch tiefer trennen wenn die Flankensteilheit sehr hoch ist, denke bei 48 dB/Oct und entsprechendem 1,4"er + Horn sind 1 kHz akkustische Trennfrequenz + sacklaut locker drin . Oder irre ich in meinen Überlegungen ?

    Grüße - Hagen

    p.s : Da meine Passivweiche immer noch nicht da ist werde ich die Top's auf einem Event aktiv trennen . TMT ist um Hornlänge verzögert, Trennung mit LR 24 jetzt richtig eingestellt . Kurzer Test in meinem Keller = Sahne :D . Da soll mir noch einer sagen, dass man Messequip braucht um mit 'nem aktiv getrennten Top Spaß zu haben, das geht per Gehör und mit ein paar Eckdaten echt richtig gut .

  • Frage zu Flankensteilheiten / Filtercharakteristiken

    • Hagen Jaeger
    • 24. Juni 2009 um 22:02
    Zitat

    gleich wie bei Topteilen, bei denen eine 12" Pappe auf 1500Hz rauf spielt (nicht lachen, sowas gibts leider öfters).


    Bei der LMT-212 gehts sogar bis 1800 Hz und die klingt sahne . Deswegen - bitte nicht verallgemeinern ;) .

    Gibt auch Bässe die höher getrennt besser klingen (CB 18 könnt ich mir vorstellen), aber ich denke beim Großteil der Bässe hast du recht .

    Ist allerdings die Frage was besser klingt : 80 Hz But 48 oder z.B. 60 Hz But 24 :wink: .

    Grüße - Hagen

  • Frage zu Flankensteilheiten / Filtercharakteristiken

    • Hagen Jaeger
    • 24. Juni 2009 um 20:12

    Das wiederrum konnte ich nicht feststellen, es sei denn ich trenne sehr tief . Dann machts aus dem Sub halt nur noch Bumm :grin: .

    Obwohl das im kleineren Raum manchmal zum Unterdrücken nerviger Moden nützlich sein kann ...

    Irgendwie sehr zwiespaltig . Oder doch nicht ?? :lol:

    Grüße - Hagen

  • Frage zu Flankensteilheiten / Filtercharakteristiken

    • Hagen Jaeger
    • 24. Juni 2009 um 18:59

    Kakke, stimmt :shock: ...

    Mal schnell anders eingestellt - klingt wirklich besser :lol: . Bei manchen Tracks klingt aber das BW 48 besser, von daher würde meine Frage bestehen bleiben ... würde gern einfach etwas mit euch drüber reden, interessiert mich ungemein und was gelernt habe ich ja jetzt schon :grin: ...

    Kardinalsfehler ... :oops: Aber ich berichtige es nicht, kann ruhig jeder sehen, ich bin net perfekt ;) .

    Grüße - Hagen Jaeger

  • Frage zu Flankensteilheiten / Filtercharakteristiken

    • Hagen Jaeger
    • 24. Juni 2009 um 14:38

    Hallo liebe Selbstbaugemeinde,

    wie ihr wisst bin ich ein Mensch des "einfach mal ausprobierens" und danach war mir gerade eben mal :grin: ...

    Also folgendes . Ich habe eine 15"/1"-Box hier (ist erstmal egal welche) . Die passive Weiche für die Box steht mir leider noch nicht zu Verfügung . Testweise, weniger zum Kontrollieren der Komponenten - mehr aus Neugierde -, habe ich die Box dann mal aktiv angesteuert .

    Die Box besitzt normal eine akkustische Trennfrequenz bei 1300 Hz, HT 18 dB/Oct, TMT 12 dB/Oct . Die Elektrischen kenne ich nicht (könnte man vielleicht ausrechnen, aber ich hatte gerade schon Schule ;) ) .

    So, also ich bin erstmal in den Keller gegangen und habe den TMT und HT mit 24 dB/Oct LR getrennt, Trennfrequenz gleich eingestellt (LR hat ja bei der Trennfrequenz seinen -3 dB-Punkt) . Klingt komisch, klar, der HT ist auch zu laut . Dann habe ich mal mein Gehör und viele Teststücke benutzt um die Lautstärke des HT einzustellen . Ging recht flott, vielleicht nicht auf 0,1 dB genau - aber ist ja auch nur sporadisch ;) . Soundet auf jeden Fall schonmal supi .

    So, dann habe ich angefangen mit verschiedenen Flankensteilheiten zu experimentieren . Habe mal das von der Passivweiche eingestellt, also 18/12 (in die Simu geschmissen und die Frequenzen so geändert bis Überschneidungspunkt wieder -3 dB war) . EIngestellt, angehört ... Hm . Stimmt was nicht . AAh, na klar, HT verpolen . Ok, klingt ok . Aber irgendwie war das vorher schöner (keine Ahnung warum, 18/12 klang etwas ... "verwaschener" ?) . Also weiter im Programm .

    Mehr spaßeshalber als dem Ernst des Testes wegen gint ich dann mal auf 48 dB/Oct Butterworth hoch ( :shock: so ein frecher Junge :lol: ), da gehts ja ganz flott wieder runter . HT und TT Frequenz nur minimal auseinander (1,2 und 1,3 kHz) und sich den Mist mal anhören .

    ... Ja was soll ich sagen ? Das klingt richtig gut . Gefällt mir jetzt mit Abstand am Besten ! Dabei ist diese hohe Flankensteilheit doch immer total verrufen, Phase dreht sich viel zu oft, GD steigt total hoch ... Aber warum hör ich das nicht ? Also mit der Phase gibts keine Probleme, das würde man ja im Frequenzgang hören . Und Groupdelay ? Also ich höre da echt selbst mit viel Mühe keinen Unterschied in der Qualität der Stimmen zu den Versuchsaufbauten von vorher .

    Desweiteren bin ich jedes mal testweise "um die Box rumgegangen" . Abstrahlung gefiel mir auch hier eindeutig am Besten, selbst unter recht steilen Winkeln hört man die Stimme noch super während bei den Anderen da teilweise was gefehlt hat (war auf einmal sehr Grundtonlastig) . Aber das kann doch nicht so wirklich sein ?

    So . Jetzt frage ich mich aber : Was ist denn nun so schlecht an so einer steilen aktiven Trennung ? Der HT kann tiefer laufen, da stark entlastet und klingen tuts für mich als "etwas erfahrener" Controllerbediener am Besten .

    Ein Kollege meinte : "Nee, lass das, damit verbiegst du dir alles . Das ist kaum berechenbar" . Dem Wiederspreche ich nicht, aber warum meint mein (noch durchaus anspruchsvolles) Gehör was anderes ?

    Ich würde nur gern wie immer verstehen warum . Wer kann mir helfen ?? Mich wurmt das :lol:

    Grüße - Hagen Jaeger

    p.s : Das war jetzt ein reines Experiment mit dem menschlichen Gehör, ohne Messen . Nachweisen kann ich nix, aber ich schreib ja hier nicht einfach irgendeinen Mist rein um Leute zu nerven ;) . Ich will nur wissen ob ich - und andere auch - bisher falsch von sehr steilen Filtern gedacht haben, oder ob es ein fatales Gegenargument gibt was auf den ersten Eindruck nicht hörbar aber später doch merkbar ist ? Help :)

  • Rechteckiges Gehäuse wirklich so schlimm?

    • Hagen Jaeger
    • 21. Juni 2009 um 21:11

    Habe die LMT-212 im rechteckigen Gehäuse - klingt super .

    Wenn man Stehwellen vermeiden will, dann muss man alle Gehäusewände antiparallel zueinander auslegen - und das ist optisch und praktisch quasi unbrauchbar ;) .

    Also : nein, es macht nix aus das Gehäuse rechteckig zu bauen . Obwohl Trapez oder MuFu natürlich eleganter ausschaut .

    Grüße - Hagen Jaeger

  • Topteil gesucht

    • Hagen Jaeger
    • 18. Juni 2009 um 20:51
    Zitat

    Warum net den herrn Limmer einfach anrufen und persönlich fragen? (der beißt nich ;) )


    Hm, ob ich nOOb da einfach so anrufen darf ? :lol: :grin: ...

    Wollte die Portfläche nur vergrößern um nochn bissl mehr Lautstärke untenrum zu erhalten . Denke aber bei so einem hohen Tuning ist das eh nicht vonnöten, habe gerade mal geschaut und die Luftgeschwindigkeiten bleiben unkritisch ...

    Grüße - Hagen

  • Topteil gesucht

    • Hagen Jaeger
    • 18. Juni 2009 um 12:02

    Die Messungen schauen doch gut aus . Ich denke ich werde dann aber BR bauen, einfach um ein paar Dezibel unter 150 Hz zu gewinnen .

    Es geht auch so langsam in die heiße Planungsphase, ich habe mich mit meinem Kollegen geeinigt dass er mal die Top's finanziert da so ziemlich alles was wir momentan verleihen mir gehört (außer 2 Monitoren und nem Mischpult ;)) . Das heißt ich plane jetzt den Einkauf u.s.w. und er stellt die Kohle bereit :grin: .

    Von mir eine direkte Frage (oben so ähnlich formuliert, jetzt mal auf den Punkt gebracht) :

    in der P2 werkelt der 15"er in grob 70l mit 45-50 Hz Tuning . Ich bin mir sicher, dass man sich bei dem Gehäuse was gedacht hat, trotzdem schaut das in der Simu nach nix aus . Und um untenrum noch halbwegs was zu reißen ist die Portfläche auch zu klein .

    Meine Frage also, warum nicht z.B. ein bisschen kleiner (besser kick [?]) bauen und höher tunen . So 50l, 80 Hz schauen gut aus, auch bei guter Erwärmung der VC . Man gewinnt bei 100 Hz rum (wo es ja für mich wichtig ist) ganze 4 dB, der Port ist etwas tiefer als Trennfrequenz getuned und werkelt somit in einem Bereich wo die Box schon abfällt - ergo verwäscht nicht alles - und die Kiste kann gut belasten . Irgendwo ein Denkfehler ?

    Hier mal die beiden Simu's im für mich wichtigen Bereich gegenübergestellt :

    Desweiteren : Kann man was an der Portfläche machen ? Den Abstand von 15"er zum Hornflare würde ich penibelst beibehalten . Aber man könnte ja eigentlich nochmal den gleichen Port unter den 15"er pflastern ? Hätte man wenigstens >1/3 Sd ...

    Ich denke nämlcih genauso wie Hörnli :

    Zitat

    Das Fazit meiner Versuche ist, daß sich BR nur dann lohnt, wenn die Tuningfrequenz im Übertragungsband liegt. Dann ist wenigstens ein nennenswerter Gewinn da, und nicht nur die Nachteile, zum Beispiel ein undefinierbares Frequenzgemisch aus dem Innern der Box, zermoduliert durch Dopplereffekt.


    Finde das sehr sinnig und frage mich auch warum man es anders machen sollte .

    Irgendeiner bisher Einspruch ? BR-Kisten berechnen und probebauen kann ich mittlerweile ziemlich gut, das ist nicht das Problem ;) .

    Grüße - Hagen

  • mbh118, br215 oder Alternativen

    • Hagen Jaeger
    • 16. Juni 2009 um 08:00

    Ruhig Brauner .

    Mal ganz unter uns, reicht nicht auch ein Fragezeichen ?

    Dein Schreibstil ist einfach etwas ... äh ... Gewöhnungsbedürftig .

    Von deinen vorgeschlagenen würde ich den LW 1402 nehmen .

    Grüße - Hagen

    Name ist wohl Programm ...

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