Hallo,
noch einmal habe ihc die Endstufe untersucht. Leider lag es nicht an der Führung der Kabel. Denn bei Herausziehen jener ist die Endstufe zwar stumm, aber beim wieder Einstecken brummt sie in jeder Kabelposition.
Noch ein wenig nachgedacht und schließlich noch mal Musik durchgeschickt: verzerrt und leise.
Opamp ausgetauscht gegen einen tl072 (eigent nen ne 5332 drin), weil ich die gerade herumliegen hatte.
Die starken Störungen verschwanden, es blieb aber ein Restbrummen, Opamp getestet; der war hin.
So nun habe ich nen Kondensator, wie vom Techniker vorgeschlagen, eingelötet; schwupps: Die Endstufe war flüsterleise!
Meine Vermutung ist, dass die aus irgendeinem Grund angefangen hat zu Schwingen (was auch diese hochfrequenten Anteile im Oszibild erklärt) und dadurch der Opamp nicht mehr vernünftig gearbeitet hat bzw. sogar sein Leben lassen musste.
Jetzt scheint alles in Ordnung.
Ich schreibe das hier nur, falls mal jemand ein ähnliches Problem hat.
Btw: Der Kondensator muss natürlich genügend Spannung aushalten, ich hatte aber noch aus nem Röhrenamp 500V Typen da, die reichen locker ![]()