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Beiträge von Hanseat

  • AES50-basiertes System für Schulinstallation

    • Hanseat
    • 20. September 2021 um 22:43

    Maschendrahtzaun: Analoge Kabel sind schon ein ganz schöner Kostenpunkt. Jede Leitung hätte rund 20m Länge (x32 = 640m). Dazu kommt der Aufwand für die Installation - und das ist finanziell auch nicht gerade ohne.

    Analoge Leitungen spielen eher schlecht mit Fremdequipment, wenn sie in einen Technik-Raum hinter der Bühne führen. Ein Fremdsystem bringt seine eigene Stageboxen mit, nur die PA und das Monitor-System könnten interessant sein. Eine CAT-Leitung (oder zwei) von der Bühne zum FOH wird liegen.

    Die drei DL-16 sollen mehrere Anwendungsfälle abdecken:

    • Bei "Sprechveranstaltungen" brauchen wir Anschlüsse an der Bühnenvorderkante. Für die Bigband brauchen wir rund 32 Kanäle auf der Bühne. Das geht mit 2x DL16 oder 1x DL32.
    • Zusätzlich zur Bigband sollen bei Konzerten für den Chor noch Handmikrofone für je 2-3 Sänger genutzt werden (nicht zusammen mit der Bigband). Mit drei Stageboxen kann ich die jeweils benötigten Kanäle nutzen, ohne physisch irgendwas umstecken zu müssen.
  • AES50-basiertes System für Schulinstallation

    • Hanseat
    • 20. September 2021 um 22:28

    floger Subsnakes in analoger Ausführung könnte man machen, aber worin läge der Vorteil? Lieber ein paar Netzwerkkabel mehr als zu wenig ist ein guter Tipp.

    An der DAU-Lösung arbeite ich noch 8o Soll aber in meiner Vorstellung vom X32-Universum bedient werden. Der Hausmeister gehört definitiv nicht zur DAU-Gruppe und für die meisten Veranstaltungen haben wir ja unsere AG Veranstaltungstechnik. Da macht das dann eben ein Mitglied der AG (bei einfachen Einsätzen gern auch mal ein Sechstklässler).

    Bislang haben wir dafür ja ein 16-Kanal-Analogpult und ein Kabel mit Miniklinken-Kabel zum Anschluss von Handys und Notebooks. CDs benutzt kaum noch jemand, Tapedeck und MD-Player sind antik. Ein einfacher Bluetooth-Adapter für Zuspieler wäre eine einfache Lösung.

    Mit einem X32(R) am FOH hat man schon mal den Vorteil, dass man Kanäle beschriften kann, das hilft dem nicht ganz so dummen User schon mal ein wenig. Für noch dümmere stelle ich mir ein Mixing-Station-Setup vor, bei dem nur das Rednermikrofon und der Zuspieler auftauchen (oder so ähnlich).

    Wie man an einer Schule allerdings eine Tablet-Bedienung sicherstellen soll (und vor allem das Tablet sichern soll), das muss ich mir auch noch überlegen. Vielleicht ein Schließfach in einem abgeschlossenen Raum.

  • AES50-basiertes System für Schulinstallation

    • Hanseat
    • 20. September 2021 um 21:31

    Erstmal vielen Dank für euer Mitdenken!

    TomyN Hinsichtlich Dante hast du natürlich recht. Allerdings sehe ich auf der Input-Seite zu AES50 keine sinnvolle und preislich akzeptable Variante, die sich so gut in unser "Mischpult-Universum" integrieren lässt (inkl. Gain-Regelung). Ausgangsseitig könnte man gegebenenfalls noch eine Dante-Karte ergänzen. Für die Anbindung der PA sehe ich in Dante keinen so entscheidenden Vorteil. Die Einbindungs des Studios wäre aber sehr komfortabel. Nur aus Neugier: Wie sieht das eigentlich mit Latenzzeiten bei Dante aus? AES50 hat ja eine sehr geringe Roundtrip-Latency im System.

    Der ASC48-Prozessor ist vermutlich richtig gut, aber auch ganz schön teuer. Hat der auch einen dynamischen EQ?

    Maschendrahtzaun Neben der Tatsache, dass Dante-Stageboxen sich nicht so leicht in das vorhandene System integrieren lassen - sie sind einfach auch deutlich teurer. Das müsste dann auch einen deutlichen Mehrwert für unser System bringen. Im Studio nutzen wir X32 (das dann auch am FOH zum Einsatz kam) und eine DL32-Stagebox. Da wir live die Monitore vom FOH laufen lassen, könnte man das Studio-Pult quasi als "Monitor-Split" denken - und das geht ja ganz gut auch über AES50. Die Frage wäre, ob wir noch weitere Möglichkeiten darüber hinaus benötigen werden. Da fällt mir aber nichts ein, was wir mit diesem System nicht lösen könnten.

    Zu deinem Vorschlag mit dem zentralen Wandler-Rack: Die analogen Leitungen vom Zentral-Rack zu den einzelnen Anschlusspunkten will ich mit dieser Lösung gern vermeiden um Kosten zu sparen. Man könnte natürlich eine weitere Stagebox in das Endstufen-Rack schrauben, aber da es nur um 4 Monitorwege und die Stereo-PA geht, finde ich das auch nicht so sinnvoll (vier Leitungen liegen dort auch schon, nur 2 müssten noch ergänzt werden). Außerdem könnte man so gegebenenfalls recht einfach ein Fremd-FOH auf die Anlage legen.

  • Reparatur XLR-Dosen-Einsätze

    • Hanseat
    • 20. September 2021 um 19:36

    Nachdem ich vor Ort einige Buchsen abgeschraubt hatte, habe ich einige Altlasten wiederentdeckt (die der anbietenden Firma aber unbekannt waren). Die "Fachfirma" beim Neubau des Veranstaltungsraums hat nämlich vor ca. 25 Jahren ein paar interessante Lösungen gefunden. Einige - wie der 12"-Sub in Kopfhöhe an einer Seitenwand AUF der Bühne - haben wir schon vor vielen Jahren beseitigt, nachdem ich an die Schule gekommen war. Andere ließen sich nicht so leicht ändern - etwa die fest verlegten Audio-Leitungen, deren Kabel eher an Telefondraht erinnern (5-adrig) und auch so an die XLR-Anschlüsse gelötet wurden (je 2 davon an die Signalphasen und 1 an die Masse).

    Der Hausmeister hat mich in diesem Zusammenhang gebeten, keine eigenständigen Reparaturen vorzunehmen, weil ich damit sonst möglicherweise Verantwortung für den Zustand der bestehenden Anlage übernehmen würde. Er hält eine Kompletterneuerung für möglicherweise angeraten. Das System allerdings analog zum bisherigen Zustand überarbeiten zu lassen wäre unglaublich aufwändig und kostenintensiv. Daher ziehe ich nun einen anderen Weg in Erwägung. Den entspechenden Faden werde ich in einem anderen Thread neu aufnehmen (siehe HIER).

  • AES50-basiertes System für Schulinstallation

    • Hanseat
    • 20. September 2021 um 19:35

    Die Installation in unserem Veranstaltungsraum muss eigentlich dringend überarbeitet werden. Die von einer "Fachfirma" installierten Audio-Leitungen waren schon immer ein Witz (das ist eher eine Art "Telefonleitung") und statt nun alles in gleicher Weise zu überarbeiten, möchte ich als Alternative ein netzwerkbasiertes Setup in Erwägung ziehen.

    Zunächst ein paar Infos zum Stand der Dinge

    Vorhandene Komponenten, die mehr oder weniger in das neue Setup integriert werden können:

    • PA: 1x EV QRx 112 und QRx 118 je Seite. Damit können wir auch weiterhin ganz gut leben.
    • Endstufen: EV P1202 für die Tops und P1201 für die Subs (mono angesteuert)
      Monitor-Endstufe: T.Amp E4-250 (als Monitore sind 4x RCF 310 in der passiven Variante im Einsatz)
    • Prozessor: DCX-2496 (ein dynamischer EQ entschärft die QRX112 etwas wenn sie laut werden)

    Die Audio-Eingänge sind an der Bühnenkante und der Bühnenseite zugänglich (XLR-Dosen), die Monitor-Lautsprecher werden über 4-pol-XLR-Anschlussdosen auf die Bühne geführt. Alle Anschlüsse laufen an drei Stellen (auf der Bühne, ander Bühnenkante, an der Mischposition) auf einen 64-pol-Harting-Anschluss. Der Anschluss auf der Bühne wird eigentlich nie genutzt, die beiden anderen sind immer wieder im Einsatz. Zur Info: Die komplette Audio-Verdrahtung wurde mit einer Art "Telefonleitung" erstellt.

    Für alle kleineren Angelegenheiten sind zwei fahrbare Racks im Einsatz (ursprünglich noch mit Tapedeck, CD- und MD-Player :S ). Eins mit Wiedergabegeräten und einem "Disco-Mischpult" der billigeren Sorte und eins mit einem Yamaha MG-16FX. Beide haben einen 64-pol-Multipin für die Ein- und Ausgänge.

    Als Mischpult für Konzerte haben wir ein X32 und nutzen eine DL32 Stagebox + ein Multicore, das die Ausgänge auf den vorhandenen Multipin führt. Für die Verbindung von Bühne zur Mischposition können wir ein im Boden verlegtes Netzwerkkabel nutzen. Anscheinend gibt es eine Möglichkeit, Kabel durch ein Rohr zu ziehen, jedenfalls wurde das Netzwerkkabel erst vor ein paar Jahren gelegt.

    Ein paar Ideen für ein neues Setup

    Statt viel Geld in die komplette Erneuerung aller alten Leitungen zu investieren, könnte man das System ja grundsätzlich auf Basis eines Audio-Netzwerks aufbauen. Aufgrund der vorhandenen Komponenten bei den Inputs z.B. AES50-basiert und in den Ausgängen analog (dann kann man im Havariefall auch schnell mal ein Alternativsystem anschließen).

    Das Setup sollte folgende Bedingungen erfüllen:

    • Wie ein normales Mischpult bedienbares "Fest-System" für kleinere Veranstaltungen (sollte auch über Tablet bedienbar sein).
      Möglichkeit zur Rackmontage wäre vorteilhaft.
    • Einige Mikrofon-Anschlüsse müssen an der Bühnenkante nutzbar sein.
    • Für Konzerte sollten 32+x Inputs über das vorhandene X32 nutzbar sein (32 Kanäle gleichzeitig, aber mehr als 40 Inputs im Zugriff).
    • Die Latenzen im System sollten sehr gering sein (Mic-Input bis Monitor-Output)
    • Das Verstärkerrack soll hinter der Bühne installiert bleiben (weil leise).
      Die bisherigen Amps (P1201/P1202) werden auch im Leerlauf recht warm. Vielleicht gibt es dafür ein sparsames/kühles Upgrade?
    • Ein leistungsfähiger Speaker-Prozessor (klanglich sehr gut, dynamischer EQ, hohe S/N-Ratio) wäre wünschenswert - oder eine Endstufe mit DSP. Die Einstellungen sollten möglichst per Netzwerk / WLAN vom FOH aus möglich sein.

    Da wir ja schon Behridas nutzen und damit ganz zufrieden sind, könnte ich mir folgende Lösung vorstellen:

    (Statt zahlloser Analog-Verbindungen müsste nur für ein paar AES50-Verbindungen + die analogen Kabel zum Amprack gesorgt werden.)

    • Midas DL16 an der Bühnenvorderkante (kann etwas versenkt montiert werden)
    • 2x Midas DL16 links und rechts auf der Bühne
      (eine davon liefert analoge Ausgangssignale für PA- und Monitor-Endstufen)
    • Midas M32(R) als "Fest-System"-Mischpult am FOH (oder auch nur ein Midas M32 Core)

    Beim Speaker-Prozessor bzw. Endstufen mit DSP (inkl. dynamischem EQ) habe ich noch keine Idee, was da empfehlenswert wäre (klanglich und gut zu bedienen). Darf schon einen angemessenen Preis haben (ohne unverschämt teuer zu sein). Freue mich über Vorschläge.

    Wahrscheinlich könnte man etwas ähnliches auch über DANTE aufbauen, aber da es ja ein begrenztes System ist, sollte das eigentlich auch so ausreichend sein. Da nebenan unser Tonstudio ist, wäre aber eine Verbindung zum Regieraum noch eine schöne Sache (um die Bühne für Aufnahmen zu nutzen).

    Würde mich über "Mitdenken", Anregungen, alternative Lösungen freuen. DANKE! :thumbup:

  • Reparatur XLR-Dosen-Einsätze

    • Hanseat
    • 20. September 2021 um 13:08
    Zitat von e-on

    die verriegelung an P lässt sich ausbauen, ob die Stecker dann noch fest sitzen kann ich dir nicht sagen.

    Verbaut sind uralte Switchcraft. Da meist nur die Verriegelung defekt ist - kann man diese bei dem Modell auch ausbauen, und falls ja, wie?

  • Reparatur XLR-Dosen-Einsätze

    • Hanseat
    • 20. September 2021 um 09:41

    Alles klar. Danke für den Hinweis. Wir haben allerdings mehrere Systeme, die an den installierten Anschluss gesteckt werden. Zwei davon sind älter und haben Ilme-Stecker, bei einem anderen (später hinzugekommen) bin ich mir ziemlich sicher, dass es ein Harting ist. Dann hoffe ich mal, dass das für beide Varianten funktionieren wird.

  • Reparatur XLR-Dosen-Einsätze

    • Hanseat
    • 20. September 2021 um 09:27

    Das "mobile" Steckergehäuse will ich ja auch nicht tauschen, sondern den am Anschlussfeld verbauten Rahmen, der HIER zu sehen ist, weil ich einen Rahmen mit Sicherungsbügeln montieren möchte. Der Rahmen sieht ja sehr flach aus und hat keine seitliche Kabeleinführung - sollte auch nach hinten offen sein. Mich interessierte nur, ob die Pins am Steckergehäuse mit den Sicherungsbügeln am Befestigungsrahmen auch unter verschiedenen Herstellern kompatibel sind.

  • Reparatur XLR-Dosen-Einsätze

    • Hanseat
    • 19. September 2021 um 12:49

    e-on Der Austausch des Gehäuses wäre super. Kann man das Gehäuse tatsächlich über den Einsatz herausnehmen (evtl. verdreht)? Denn auf dem Bild des Gehäuses sieht man ja, dass der Einsatz von oben an dem Gehäuse befestigt wird. Auf dem folgenden Foto sieht man den Multipin-Stecker mit einer Art Raute als Logo. Ist das Verriegelungssystem dann mit diesem Multipin-Stecker kompatibel oder gibt es da verschiedene Ausführungen die nicht zueinander passen?

    EDIT: Hatte den Anhang vergessen. Hier das Bild des Multipin-Steckers.

  • Reparatur XLR-Dosen-Einsätze

    • Hanseat
    • 18. September 2021 um 16:27

    Ich werde die Buchsen nun selbst austauschen. Das kostet mich vermutlich weniger Zeit als diverse Gespräche zu führen und andere Angebote einzuholen.

    Nachdem ich noch ein paar Bilder im Netz gesehen habe, bin ich mir ziemlich sicher, dass auch alle anderen Buchsen P-Modelle sind. Bis auf einen Anschluss, der tatsächlich einen elektrischen Defekt hat, ist bei allen anderen nur die Verriegelungstaste das Problem, die an der Bühnenkante immer wieder mal in Mitleidenschaft gezogen wird. Folgende Lösungen wären denkbar:

    • Es gibt ja Buchsen ohne Verriegelung. Wir brauchen diese auch nicht unbedingt. Allerdings habe ich noch keine P-Variante ohne Verriegelung gefunden. Gibt es sowas?
    • Alternativ baue ich eine kleine Holzleiste als Schutz um die Anschlussdosen. Ich vermute nämlich, dass manchmal jemand eine Bank oder die Aufgang-Treppe aus Holz an den Buchsen entlang schiebt und daher die Verriegelungstasten verbiegen.
  • Reparatur XLR-Dosen-Einsätze

    • Hanseat
    • 18. September 2021 um 01:10

    Kann es sein, dass die Verriegelungsbügel dann an den Female-Stecker gehören (und dort evtl. mal verloren gegangen sind)? Der Stecker müsste so aussehen: LINK

  • Reparatur XLR-Dosen-Einsätze

    • Hanseat
    • 18. September 2021 um 00:22

    So langsam glaube ich auch, dass die Firma keine Lust auf den Auftrag hat. Naja, dann findet sich eine andere Lösung (aber ich will auf jeden Fall verhindern, dass da eine Menge Steuergeld auf blödsinnige und völlig unnötige Weise durch den Kamin gejagt wird)

    Nebenbei noch eine andere Frage: Kann man bei einem Harting-Anbaugehäuse die Sicherungsbügel einfach nachrüsten? Die fehlen bei uns nämlich. Geht das mit diesem Bügel HIER oder macht es Sinn, ein Anbaugehäuse zu kaufen und die Bügel an das alte Gehäuse zu bauen? Preislich tut sich das nichts.

  • Reparatur XLR-Dosen-Einsätze

    • Hanseat
    • 17. September 2021 um 21:31
    Zitat von ERICH

    Ein weiteres Angebot einholen wäre doch auch eine Option.

    Daher will ich rausfinden, ob "Schulbau Hamburg" an die eine Firma gebunden ist (als Ausschreibungsfirma) oder ob wir jede beliebige Firma nehmen könnten. Aber wie gesagt - wenn ich nur die XLR-Buchsen austauschen muss, dann mache ich das vielleicht doch einfach selbst.

  • Reparatur XLR-Dosen-Einsätze

    • Hanseat
    • 17. September 2021 um 21:28

    Warum eigentlich eine neue Abdeckplatte oder eine ganze Dose? Eigentlich müsste man doch nur die Buchse selbst austauschen können - nicht den Einsatz oder die ganze Dose. Buchse rausschrauben, Anschlussdrähte ablöten, neue Buchse reinschrauben, Anschlussdrähte anlöten - fertig.

  • Reparatur XLR-Dosen-Einsätze

    • Hanseat
    • 17. September 2021 um 20:47

    Schulen bzw. Behörden sind anscheinend Goldesel. Wie auch immer.

    Beim besonders schlechten Bild ist links eine normale Steckdose zu sehen. Rechts ist eine XLR-Anschlussdose (in der gerade ein Kabel steckt) - genauen Einsatztyp müsste ich rausfinden können. Die Dosen selbst sind stinknormale UP-Dosen.

    Gibt's jemand, der die Serie evtl. trotz der schlechten Auflösung erkennt?

    Mein Job ist ja pädagogischer Natur und ich hatte die Schulleitung gebeten, das durch eine Fachfirma erledigen zu lassen. Nun überlege ich, das doch lieber selbst zu machen statt Steuergelder derartig unnötig zu verschwenden.

  • Reparatur XLR-Dosen-Einsätze

    • Hanseat
    • 17. September 2021 um 19:21

    Hab mal in alten Fotos gesucht. Die Qualität ist extrem schlecht, aber man erkennt zumindest den Typ der verbauten Dosen.

    Die eine Dose (Alu-Front) ist entlang der Bühnenvorderkante eingebaut. Je zwei Mikrofonanschlüsse XLR 3-pol und ein 4-pol-XLR für Monitorlautsprecher links und rechts und ein Mikrofonanschluss in der Mitte (Typ der Dose siehe erstes Bild - links eine Steckdose und rechts eine XLR-Anschlussdose).

    Die Anschlüsse für die Monitorlautsprecher sind parallel dazu auf der Bühne auf je einen 4-pol-XLR links und rechts auf der Bühne aufgelegt. (zweites Bild)

  • Reparatur XLR-Dosen-Einsätze

    • Hanseat
    • 17. September 2021 um 17:38

    In unserem Veranstaltungsraum sind einige XLR-Anschlüsse (5x 3- polig und 4x 4-polig) nicht mehr ganz in Ordnung. Es müsste geprüft werden, was genau defekt ist und ein paar Einsätze erneuert werden. Nichts weltbewegendes, so denkt man. Eine Firma war vor Ort und hat ein Angebot abgegeben. Im Prinzip könnte mir das egal sein, da die Arbeiten nicht aus dem Schuletat sondern von "Schulbau Hamburg" bezahlt werden. Allerdings ist mir doch ziemlich der Hut hochgegangen nachdem ich das Angebot zu Gesicht bekommen habe.

    Vor Ort finden sich Dosen (Metall) mit den entsprechenden Einsätzen - defekt sind wahrscheinlich einige der verbauten XLR-Einsätze (aber nicht alle), die Dosen selbst nicht. Die Dosen werden auch mechanisch nicht besonders belastet, das ist ja keine Sporthalle und Vandalen finden sich dort auch nicht. Die Firma bietet nun jedoch den "XLR-Steckbuchsen-Kombi-Einsatz Spezialprogramm Panzer Merten" an - zum Stückpreis von rund 300€ netto!

    Neben der Montage von 9 Dosen (als Ersatz der alten - seltsamerweise wurden 15 angeboten) sollen noch max. 4 Moving-Heads ersetzt werden und ein neues Lichtpult angeschlossen werden. Dafür berechnet die Firma 30 Std. für die Montage - insgesamt rund 3000€ brutto) sowie eine "Inbetriebnahmepauschale" von rund 1000€ brutto - und natürlich "Consulting" - auch noch mal rund 900€.

    Also nichts für ungut, jeder soll ja bezahlt werden, aber mir kommt das doch sehr überzogen vor. Mich würde mal interessieren, welche XLR-Dosen es sonst so gibt und ob man nicht auch die XLR-Einsätze einfach reparieren kann - das ist ja keine Neuinstallation. Und das Lichtpult schließe ich auch gern selbst an.

    Ich muss auch mal klären, ob "Schulbau Hamburg" an bestimmte Ausschreibungs-Firmen gebunden ist oder die Arbeiten problemlos von einer anderen Firma übernommen werden könnten.

  • Neues Lichtpult für Schule (Theaterscheinwerder + LED + Moving-Head)

    • Hanseat
    • 13. September 2021 um 21:56

    just-lights Dann scheint sich das Ende meiner Suche zu nähern. Sehr gern würde ich noch mehr über dein DIY Chamsys erfahren und mit welchen Komponenten du das System konfiguriert hast und ob du dabei z.B. auch Midi-Controller einsetzt. Hast du dein DIY-Projekt hier im Forum oder an anderer Stelle dokumentiert?

    Wir werden zunächst mit einem eingeschränkten MagicQ-System als Ergänzung zum Hardware-Pult starte. Wenn sich dann herausstellt, dass das System mehr und mehr zum Einsatz kommt, dann können wir die entsprechende Hardware nachrüsten. Mit der gewonnenen Erfahrung lässt sich dann auch viel besser entscheiden, welche Hardware-Ergänzung für uns sinnvoll erscheint.

  • Neues Lichtpult für Schule (Theaterscheinwerder + LED + Moving-Head)

    • Hanseat
    • 13. September 2021 um 21:13

    Hatte vorhin noch ein nettes Telefonat mit Marcel Bücker von Chauvet und ein paar Dinge zu den Lichtpulten besprochen - vor allem zur QuickQ. Dass die QuickQ auch Showdaten der MagicQ-Software verarbeiten kann, war mir nicht bewusst. Daneben gibt es auch noch die QuickQ-Designer-Software (mit der sich Schüler auch Offline mit dem Pult beschäftigen können). In beiden Fällen praktisch: Der Visualizer ist bereits integriert.

    Klingt schon interessant. Allerdings ist die QuickQ im Vergleich zu anderen Produkten in ihrem Leistungsbereich erstaunlich "ambitioniert" platziert - die QuickQ 30 ist satte 70% teurer als das vergleichbare Modell der Zero88 FLX-S48 2U. Und ehrlich gesagt finde ich die Software des FLX-S zwar optisch etwas in die Jahre gekommen, aber die Funktionen erschließen sich für mich direkter und schneller.

    Stand der Dinge:

    Die Priorität liegt eindeutig auf der Nutzerfreundlichkeit, weniger auf der Programmiertiefe. Andererseits wäre es schön, engagierten Technikern auch die Möglichkeit zu bieten, sich tiefer in die Materie reinzugraben. Daher gehen meine Gedanken z.Zt. in folgende Richtung:

    • Zero 88 FLX-S48 2U als Lichtpult (Hardware)
    • MagicQ als Software-Lösung an einem 23"-Touchscreen und Ausgabe über ArtNet (Enttec ODE) - Hardware und PC sind ja als Teil unseres bisherigen M-PC-Sytems vorhanden. Mit dem integrierten Visualizer können Schüler dann ihr Lichtdesign zuhause am Rechner vorbereiten und beim Konzert dann live umsetzen.
      Frage dazu: Kann man Funktionen der MagicQ-Software über Tastenkombinationen an der PC-Tastatur steuern (quasi als Hardware-Tasten)? Wir haben bislang eine programmierbare Kassentastatur für den Programmer genutzt und ich frage mich, ob man das Teil auf dieser Basis auch an der MagicQ-Software nutzen kann.

    Zur Lampy habe ich übrigens auch noch ein paar Antworten vom Hersteller bekommen. Das Pult unterstützt leider ausschließlich HTP. Einen Offline-Editor für das Pult wird es in absehbarer Zeit oder auch gar nicht geben. Der Lüfter soll sehr leise sein. Alles in allem sieht die Software zwar modern aus und hat wohl auch viele Anleihen des großen Bruders (der Chimp), aber mir ist das Produkt noch zu neu auf dem Markt. um langfristig darauf zu setzen.

  • Neues Lichtpult für Schule (Theaterscheinwerder + LED + Moving-Head)

    • Hanseat
    • 13. September 2021 um 11:07

    Wir sind in Hamburg. Weiteres gern per PM.

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