Beiträge von Hanseat
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von was ich abrate sind billigmikros. die haben oft schlechte S/N werte, so dass man sich da recht viel unnötiges rauschen einfängt.
Ist das bei Ambience-Mikrofonen bei einem (Rock-)Konzert wirklich so entscheidend? Eine gute Richtcharakteristik (möglichst keine "Ausreißer" im Bereich der Auslöschung) finde ich wichtiger, sonst klingt das Übersprechen zu verfärbt. Mit zwei Beyerdynamic MCE-86 konnte die Tops zuletzt super ausblenden. Das Rauschen war meiner Erinnerung nach nicht relevant.
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Den Unterschied zwischen 935 und 945 (bis auf den HT-Treiber - das ist ja durchaus ein Unterschied) kann ich nicht auf den ersten Blick erkennen. Die Übergangsfrequenz liegt bei der 945 etwas tiefer (geht eben wegen des höher belastbaren HT-Treibers). Komisch ist, dass die 935 rund 2kg schwerer ist als die 945. Ich würde eher zur 945 neigen.
Wofür willst du das Mischpult einsetzen? Wenn du vorsichtig mit der Stromversorgung umgehst (am besten gleich irgendwie festpappen), würde ich das Behringer Flow 8 mal anschauen. Damit kann man recht viel machen und günstig ist es auch.
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Die NX-945 ist wiegt mit 27,3kg schon ganz schön viel, auch als Holzbox, außerdem ist sie gegenüber dem Vorgänge größer geworden. Der Vorgänger - die NX-45A (hab ich selbst) wiegt mit 24kg ein paar entscheidened "Gramm" weniger, eine Ecke kleiner (und damit noch ganz gut alleine zu handhaben) und klingt auch richtig gut. Kann man gebraucht mit passender RCF-Hülle bei den Kleinanzeigen finden.
Sonst würde ich durchaus auch die RCF ART-945A nicht unterschätzen. Zu der Box gab's einen Testbericht von "Production Partner" mit echt überzeugenden Messwerten: https://www.production-partner.de/test/test-rcf-art-945-a/ Sie ist aber eben eine "Plaste-Box" und wiegt dennoch nur 2kg weniger als die NX-45A.
Durch die auch bei dieser Box bereits eingeführte "BMC"-Technik liefert der Tieftöner bis in den untersten Bereich schon orgendlich Pegel - und trotz ähnlicher Treiber wohl noch etwas mehr Pegel als die NX-45A (die meinem Eindruck nach die maximale Leistung der Treiber nicht ganz ausschöpft was aber durchaus auch einem sauberen Klang zugute kommt) Einen Sub wirst du auf Dauer mit der ART 945A nicht ersetzen können, aber für kleine Einsätze kommst du durchaus auch mal ohne Sub klar. Ein Sub hat allerdings einfach den Vorteil der Bodenaufstellung und gewinnt dadurch Pegel. Aber als Top sind die NX-45A, die ART 945A und - falls du mit Größe und Gewicht klarkommst - auch die NX-945A richtig gute Tops. .
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Ob da im Datenblatt -3dB oder -10dB steht ist schon ein Unterschied, aber dennoch eher nebensächlich - wichtiger wäre der tatsächliche Frequenzgang der Box. Ich nutze gerne den EASE gll-viewer, mit dem sich die gll-Dateien von verschiedenen Boxen ansehen lassen. Darin dann auch der Frequenzgang, der Maximalpegel, das Abstrahlverhalten etc. Das ersetzt NICHT das Hören, aber ermöglicht schon hier und da, ein paar Ausreißer auszusortieren. Die LDs machen sich da ziemlich gut, die RCF auch. Aber nicht alle Hersteller veröffentlichen gll-Dateien (z.B. gibt's das nicht bei Hausmarken wie Thomann) und bei manchen Herstellern werden so stark geglättete Daten veröffentlicht, dass diese völlig nichtssagend sind.
Wäre gut zu wissen, ob du die Anlage ausschließlich für Konserve, Party, DJ nutzen willst, oder ob du gern auch Beschallung von Musikern / Bands damit machen möchtest.
Was die Preiskalkulation angeht: Rechne mal Endstufen, DSP, Racks und gute Lautsprecherkabel (mit ausreichender Länge und gutem Querschnitt) zusammen. Das wird sehr (!) oft deutlich unterschätzt. Für dich als Einsteiger sind die optimierten DSPs einer Aktivbox auch sinnvoller, da der Hersteller diese schon mit viel Know-How auf die Box abgestimmt hat. Wenn du Aktiv-Tops und Aktiv-Subs vom gleichen Hersteller kaufst, ist das System sofort gut abgestimmt am Start, In der Summe würde ich daher Aktiv-Boxen bevorzugen.
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Eine aktive Box ist eben normalerweise durch den integrierte DSP besser geschützt. Gegen mutwilligen Missbrauch (übersteuerte Signale am Eingang) nützt das vielleicht nichts, aber sonst ist das schon ein Vorteil. Da hat dann der HT und der TT (bzw. der Sub) seinen eigenen Amp, es gibt eigene Limiter und Schutzfunktionen, eine aktive Frequenzweiche mit größerer Steilheit und in vielen Fällen (bei RCF) bereits FIR-Technik, mit der Frequenzgang und Phasengang optimiert werden. All das kann dein passives System nicht.
Das von Fux empfohlene System macht defintiv Sinn!
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Einzig das SPX setzt sich hier wie schon erwähnt richtig krass (und erkennbar) durch. Wobei ich im SPX auch einen sehr tollen Hall für den Lead Gesang gefunden habe...glaub das war ein Live Plate oder Vocal Plate Preset mit dem ich mal zu Hause rumgespielt habe.
OT: Das fand ich bei den SPXen auch immer gut. Outboard möchte ich eigentlich nicht mehr nutzen. Daher an die Experten hier: Welcher Reverb-FX aus dem Wing kommt dem SPX in dieser Hinsicht zumindest nahe?
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Jein. Es ist davon abhängig welchen Ausgangspegel das Mikrofon zur Verfügung stellt.
Der Kipppunkt bei Condensern für die Relevanz liegt oft so um die 30dB (+-10dB) Eingangsverstärkung.
Kannst du diesen "Kipp-Punkt" etwas genauer erläutern?
Den Ausgangspegel des Mikrofons nennst du sicher, weil er beeinflusst, wie viel Gain noch benötigt wird und wie viel Rauschen gegebenenfalls vom Preamp hinzukommt. Als "EIN"-Wert von Mikrofon-Eingängen am Mischpult wird ja immer der Wert bei höchster Verstärkung angegeben, weil sich da der beste Wert errechnet. Daher ist dein Hinweis auf den entsprechenden Wert bei typischerweise häufiger verwendeten niedrigeren Gain-Werten wichtig.
Im M32-Test ist vermerkt, dass es vor allem der Wandler wäre, dessen Rauschen zunächst dominiert und erst bei höchsten Verstärkungsstufen das Rauschen des Preamps übernimmt. Als EIN wurden -126dB (unweighted) bei +60dB Gain angegeben (Noise -88dBfs am Ausgang des ADC). Da die letzten Gainstufen meines Wissens allerdings digital ausgeführt sind, ist der Wert bei +50dB gleich (bei Noise -98dBfs) und sinkt bei +40dB nur auf -124dB (bei Noise -106dBfs). Darunter verschlechtert sich der errechnete EIN-Wert, der Noise-Wert bleibt aber lange weitgehend konstant (-108 bis -109dBFs bei 0 bis +30dB Gain). Das sieht für mich zumindest nicht schlecht gelöst aus.
Bedeutet das nicht, dass - bis auf die höchsten Gain-Werte - der Ausgangspegel des Mikrofons in dieser Konstellation gar nicht mal so relevant wäre?
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Letzten Endes ist es egal, auf welcher Seite mehr Dynamik (bzw. weniger Rauschen) ins Spiel kommt, ob beim Mikrofon oder am Pult. Am besten eben auf beiden Seiten.
Zum Vergleich bei den genannten Mikrofontypen:
- Beyerdynamic MCE-86 - 69dB(A)
- Rode NTG 1/2 - 76dB(A)
- Sennheiser MKE-600 - 79dB(A)
- Synco D2 - 80dB(A)
- Sennheiser MKH-416 P48 - 81dB(A)
Der Unterschied liegt also immerhin bei 12dB zwischen dem alten Beyerdynamic und dem MKH-416.
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Hm, ich fand den Umstieg vom X32 auf die DL32 subjektiv schon spürbar. Vielleicht weil ich mit recht vielen offenen Mikrofonen gearbeitet hatte. Im Production-Partner-Test des M32 war von 20dB weniger THD kurz vor dem Clipping im Unterschied zum X32 die Rede und von etwas mehr als 10dB Dynamik des DAC (ohne Eingangssignal).
In der englischen Variante des Testberichts heißt es "The important thing about the output dynamics is that the value is reproducible 1:1 and that it is directly reflected in the amount of noise produced by the PA."
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Wer nutzt eine Wing Rack als Stagebox für ein X32 was muss ich dabei beachten ?
Das X32 soll die Gains Monitoring und FOH verwalten also ist das Wing Rack nur Stagebox
Man kann ja die Gains im Wing Rack (und alles andere auch) über ein Tablet vom FOH per Mixing Station o.ä. steuern. Dann das Audio-Signal des Wing über ein AES50-Kabel zum X32 schicken und schon funktioniert's.
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Einbahnstraßen sind immerhin besser als Sackgassen. Mit der Bestellnummer kann der Vertrieb ja vielleicht weiterhelfen.
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Hier ist er zwar nicht mehr verfügbar, es wird aber eine Hersteller-Nummer genannt: https://www.zoundhouse.de/windscreen-atm450/1012460
Hier angeblich auf Bestellung lieferbar. Auf meine AT-Kapseln hatte ich aber mehrere Monate vergeblich gewartet und die Bestellung schließlich storniert. : https://www.audiotestserviciotecnico.com/tienda/1424134…audio-technica/
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Vielen Dank! Das muss ich nochmal ausprobieren, wenn ich mein Rack wieder im Zugriff habe. Zurzeit kann ich das nur offline testen und da steht dann etwa "FX1 > RCK (MIXER ONLY)" (statt RCK geht auch EXT oder VRT).
Kann ja sein, dass das eben nur in Verbindung mit der Hardware funktioniert. In meinem jungendlichen Leichtsinn wollte ich das einfach mal offline probieren, um zu sehen, wie die Parameter diverser Effekte dann "aufgefächert" werden.
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Hab's grade mal im Wing Edit ausprobiert. Leider "Mixer only" - d.h. es funktioniert nicht am "faderlosen" Rack. Nicht unbedingt überraschend, aber schade, dass das nicht auch "virtuell" geht.
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Ausserdem im Wing sehr schick:
Man kann im Wing sowohl (alle FX Parameter auf Fader beliebiger Faderbänke/layer legen) als auch
(wie SOF) alle FX PARAMETER eines Effekts ON FADER machen.
Klingt interessant. Wie geht das? Und kann man das auch mit Wing Edit bzw. mit Mixing Station machen?
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