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Gerne eure Meinung zu meiner Idee für meine erste richtige PA-Anlage.

  • immi995
  • 13. August 2025 um 10:55
  • marce
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    • 13. August 2025 um 22:05
    • #21

    und auch an einer Aktiv-PA kann man herumprobieren - es verbietet einem ja niemand, zwischen Mixer und Eingang einer Aktiv-Box noch einen DSP zu hängen, Manchmal sogar sinnvoll, wenn der ext. DSP Dinge mehr oder besser kann, als der interne.

    Und erweiterbar sind aktive Anlagen genau so - und man muss wenigstens nicht herumüberlegen, ob nun Amp, Controller, Box, Limiter- und DSP-Settings zusammenpassen...

  • Hanseat
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    • 13. August 2025 um 23:47
    • #22

    Eine aktive Box ist eben normalerweise durch den integrierte DSP besser geschützt. Gegen mutwilligen Missbrauch (übersteuerte Signale am Eingang) nützt das vielleicht nichts, aber sonst ist das schon ein Vorteil. Da hat dann der HT und der TT (bzw. der Sub) seinen eigenen Amp, es gibt eigene Limiter und Schutzfunktionen, eine aktive Frequenzweiche mit größerer Steilheit und in vielen Fällen (bei RCF) bereits FIR-Technik, mit der Frequenzgang und Phasengang optimiert werden. All das kann dein passives System nicht.

    Das von Fux empfohlene System macht defintiv Sinn!

  • 4Art
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    • 14. August 2025 um 08:20
    • #23

    Nur so by the way: Eine Kombi aus LD Systems Stinger 12A/18A kostet DEUTLICH weniger als die RCF-Kombi und ist so viel schlechter jetzt nicht. Gerade in der Schweiz, aus der Du zu kommen scheinst. Übrigens kaufst Du dann am Besten bei Musix. House of Sound, die ja auch nicht wirklich teurer als Thomann sind, hat die Stinger offenbar nicht im Sortiment.

    Danebst lohnt es sich unbedingt auch, wenn Du mal beim Sacher Music in Basel vorbeischaust (hat einen schönen Showroom) und Dir dort ein paar Wharfedale Pro-Geschichten anhörst. Gerne dann aber wieder Selfpowered! Dort wär's dann Delta AXF12 und Delta AX18B. Dooferweise ist das Zeug unnötig schwer (Topteil 30kg :/ ) - ansonsten würde die Firma vermutlich deutlich mehr von ihrem Kram verkaufen... Liegt preislich ziemlich genau zwischen dem RCF-System und dem LD-Systems Zeug.

  • Hanseat
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    • 14. August 2025 um 09:09
    • #24

    Bei LD finde ich auch die Stinger 28A G3 noch interessant neben der Stinger 12A, weil sie durch den Aufbau eine etwas kontrolliertere Richtwirkung besitzt. Preislich tun sich beide nichts.

    Gegenüber den genannten RCF-Topteilen können die LD mit einem Holzgehäuse punkten.

  • immi995
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    • 14. August 2025 um 09:27
    • #25

    Hallo nochmals,

    wegen des RCF-Systems – das ist leider wirklich ausserhalb meines preislich Möglichen.

    Ihr scheint mir definitiv stark aktive Systeme vorzuschlagen. Ich werde mich da in diesem Fall auch nochmals besser informieren. Was mir einfach aufgefallen ist: Die aktiven Boxen von LD sind knapp doppelt so teuer wie die passiven (zumindest bei der Stinger 12), womit ich halt schon wieder meine Endstufe plus Kabel hätte. Oder sehe ich das falsch?

    So wie ich es verstehe, wollt ihr mich einfach vor Schäden an den Boxen bewahren, richtig?

    Ich werde es auf jeden Fall nochmals überdenken.

    Was ich in der Zwischenzeit auch noch angeschaut habe, sind die Thomann-eigenen Marken. Wisst ihr, ob die im Vergleich zu LD besser oder schlechter sind?

    Zumindest bei der Fullrange-Box sind die Frequenzen unterschiedlich, und auch die Messung: Bei der Stinger ist sie mit -10 dB angegeben, bei Thomann mit -3 dB. Rein aus Interesse: Was ist da der Unterschied?

    Ich rede hier natürlich von der Achat 112M im Vergleich zur Stinger 12, jeweils passiv.

    Und beim Sub sind die Preise unterschiedlich. Was ich online gefunden habe: Beim Thomann-Sub wird ja gerne der Lautsprecher im Gehäuse getauscht.

    Dazu wollte ich einfach noch Meinungen einholen.

    Ich werde auch mal bei den Schweizer Händlern schauen – nach Basel ist es zwar immer noch ein Stück, aber eventuell einen Versuch wert.

    Auf jeden Fall danke für die vielen Antworten!

    Ich hoffe ihr sind noch nicht genervt :)

  • wst21 14. August 2025 um 09:48

    Hat einen Beitrag als hilfreichste Antwort ausgewählt.
  • Volker
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    • 14. August 2025 um 11:28
    • #26

    Ich weiß, das ist jetzt für dich nicht besonders zielführend, aber wenn du vor hast Lautsprecher zu vermieten, solltest Du, bevor du in Lautsprecher investierst, in ein Auto investieren.

    Du bist sonst immer auf jemanden angewiesen, auch bei Ortsterminen und Besprechungen. Und es wird Jobs geben, wo die Dinger direkt im Anschluss weg müssen…

    Also ich sehe die Lautsprecher als Schritt zwei.

    Einmal editiert, zuletzt von Volker (14. August 2025 um 12:14)

  • Hanseat
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    • 14. August 2025 um 11:32
    • #27

    Ob da im Datenblatt -3dB oder -10dB steht ist schon ein Unterschied, aber dennoch eher nebensächlich - wichtiger wäre der tatsächliche Frequenzgang der Box. Ich nutze gerne den EASE gll-viewer, mit dem sich die gll-Dateien von verschiedenen Boxen ansehen lassen. Darin dann auch der Frequenzgang, der Maximalpegel, das Abstrahlverhalten etc. Das ersetzt NICHT das Hören, aber ermöglicht schon hier und da, ein paar Ausreißer auszusortieren. Die LDs machen sich da ziemlich gut, die RCF auch. Aber nicht alle Hersteller veröffentlichen gll-Dateien (z.B. gibt's das nicht bei Hausmarken wie Thomann) und bei manchen Herstellern werden so stark geglättete Daten veröffentlicht, dass diese völlig nichtssagend sind.

    Wäre gut zu wissen, ob du die Anlage ausschließlich für Konserve, Party, DJ nutzen willst, oder ob du gern auch Beschallung von Musikern / Bands damit machen möchtest.

    Was die Preiskalkulation angeht: Rechne mal Endstufen, DSP, Racks und gute Lautsprecherkabel (mit ausreichender Länge und gutem Querschnitt) zusammen. Das wird sehr (!) oft deutlich unterschätzt. Für dich als Einsteiger sind die optimierten DSPs einer Aktivbox auch sinnvoller, da der Hersteller diese schon mit viel Know-How auf die Box abgestimmt hat. Wenn du Aktiv-Tops und Aktiv-Subs vom gleichen Hersteller kaufst, ist das System sofort gut abgestimmt am Start, In der Summe würde ich daher Aktiv-Boxen bevorzugen.

  • immi995
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    • 14. August 2025 um 12:24
    • #28

    Volker

    Vermieten ist in dem Sinne nicht geplant – eher an Freunde und Familie ausleihen, ggf. mit einem symbolischen Beitrag und natürlich auch für private Nutzung.

    Für diesen Zweck reicht es, wenn jemand das mit seinem Auto transportiert.

    Hanseat

    Okay, danke.

    Wenn ich fragen darf: Was bedeuten diese -dB-Werte?

    Ja, das mit dem Hören stimmt definitiv.

    Geplant sind „nur“ kleine bis maximal mittlere Partys (geschätzt max. 100 Personen), je nachdem mit DJ oder ohne. Falls ich selbst Spass daran finde, würde ich das auch machen. Auf jeden Fall habe ich Kollegen, die teilweise in Clubs auflegen und auch einfach zum Spass mal bei so etwas dabei wären.

    Da hast du definitiv recht, wie auch MBelle gesagt hat, werde ich wahrscheinlich nicht einmal mit DSP das gleiche Ergebnis hinbekommen wie der Hersteller.

    Ich mag die Idee von passiv einfach besser, wegen dem Ausfallrisiko bei Geräten und dem teureren Ersatz, den man bei aktiv eben hat.

    Ich werde mir die aktiven Systeme, die ihr bisher vorgeschlagen habt, auf jeden Fall zusammen mit meiner passiven Idee auf eine Merkliste packen und mich dann entscheiden.

    Falls noch jemand etwas zum Sound dieser Boxen (LD oder Thomann) kennt, würde ich das natürlich gerne lesen.

    Nochmals kurz zur Auflistung:

    Passiv

    Option 1

    2× LD Systems Stinger 12 G3

    2× LD Systems Stinger Sub 18 G3

    Preis nur Boxen: 2056 CHF (Neuware)

    Amps ca. 500 CHF

    DSP ca. 300 CHF

    Kabel ca. 100 CHF

    Option 2

    2× the box pro Achat 112M

    2× the box pro TP 118/800

    Preis nur Boxen: 1676 CHF (Neuware)

    Amps ca. 500 CHF

    DSP ca. 300 CHF

    Kabel ca. 100 CHF

    Aktiv

    Option 1

    2× LD Systems Stinger 12A G3

    2× LD Systems Stinger Sub 18A G3

    Preis nur Boxen: 3224 CHF (Neuware)

    Kabel?

    So, ich denke, das ist jetzt gut aufgelistet.

    Laut den meisten Empfehlungen müsste ich das aktive System nehmen, nach der ersten

    Empfehlung das passive von LD.

    Bin gespannt, was noch so kommt!

  • floger
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    • 14. August 2025 um 12:42
    • #29
    Zitat von Hanseat

    Was die Preiskalkulation angeht: Rechne mal Endstufen, DSP, Racks und gute Lautsprecherkabel (mit ausreichender Länge und gutem Querschnitt) zusammen. Das wird sehr (!) oft deutlich unterschätzt.

    Man sollte bei den Aktivboxen aber nicht vergessen, dass da je nach Aufbau auch ordentliche Mengen and XLR- und 230V-Kabel draufgehen. Man will da ja auch nicht mit den Baumarktverteilern hantieren. Andererseits, wenn alles aktiv ist, muss man den Strom nur einmal legen. (PA, Monitore, Pedal-Boards). Da sollte man sich je nach Einsatz enstsprechende Konzepte überlagen. Die Schukoverlängerungen lassen sich aber noch anderweitig einsetzen. Lautsprecherleitungen liegen dann halt ungenutzt im Lager.

  • Fux
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    • 14. August 2025 um 14:45
    • #30

    Wenn ich mir schon über Ausfallrisiken Gedanken mache, dann setze ich bei Einzelkomponenten aber sicher nicht auf Endstufen, wo 2 Stück zusammen neu 500 CHF kosten. Nur mal so als Überlegung.

    Viele Grüße,
    Fux

  • immi995
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    • 14. August 2025 um 14:49
    • #31

    Fux
    Soweit ich weiß, sind die AMPs von Thomann sehr zuverlässig, zumindest nach dem, was ich gelesen habe.

  • pfeiffe
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    • 14. August 2025 um 15:17
    • #32

    Beide Lösungen funktionieren. Es gibt aber wirklich einige handfeste Nachteile in deiner Anwendung die gegen ein passives System sprechen. Du scheinst da sehr festgelegt zu sein, würdest Dir jedoch einen großen Gefallen tun, dir die Einwände der teils sehr erfahrenen KollegInnen sehr nüchtern und unvoreingenommen zu Gemüte zu führen und sorgfältig und sachlich abzuwägen bevor Du eine Entscheidung triffst.

  • Fux
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    • 14. August 2025 um 15:18
    • #33

    Und warum sollen dann die Amps in den Aktivboxen unzuverlässig sein?

    Nach meiner Erfahrung liegt die Hauptfehlerquelle in der Verkabelung, also Kabel und Steckverbinder.

    Davon hast Du halt, wenn Controller und Verstärker in den Lautsprecherboxen sitzten, weniger.

    Ebenso kann niemand durch falsche Controllereinstellungen die Lautsprecher so schnell überlasten, da bei den Aktivboxen überhaupt kein Zugriff auf diese besteht bzw. es da erst gar nichts einzustellen gibt.

    Die beiden Amps wirst du wohl mit dem Controller und einem Anschlussfeld (das braucht's ja auch noch) in ein Rack schrauben. Das Rack wiegt dann bestückt mindestens 45 kg, was man alleine auch nicht so einfach rumträgt, und braucht zusätzlichen Platz im nicht vorhandenen Transportgerät.

    Eine "Modularität" rentiert sich meiner Meinung nach erst mindestens zwei Klassen teurer als hier und bei wesentlich mehr Einzellautsprechern. Bei so einem günstigen "Komplettset" für die kleine Veranstaltung bis 100 Leute sehe ich in Einzelkomponenten wirklich keinerlei Vorteile.

    Bedenke auch je mehr Geräte du für das selbe Geld bekommst, desto geringer wird die Qualität der einzelnen Geräte sein.

    Wenn ein externer Systemcontroller einen ganzen Stapel an Endstufen betreibt und an jeder Bassendstufe dann 4-6 Bassboxen dranhängen, dann spart das mit der Modularität Geld gegenüber dutzenden von Aktivboxen. (wenn es richtig bedient wird....)

    Bei einem Bass und einem Top pro Seite bringt das aber m.E. herzlich wenig.

    Just my 2 Cent!

    Viele Grüße,
    Fux

  • DerAudioingenieur
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    • 14. August 2025 um 16:00
    • #34

    Ich kann dir nur raten - auch wenn du das nicht hören willst => fang nicht an zu sparen am Anfang (und kauf dir dafür lieber erstmal weniger)

    Ich habe damals den gleichen Fehler gemacht weil ich direkt zu Anfang an zu viel wollte als ich mir so meine ersten PA-Stücke angeschafft habe.

    Unterm Strich habe ich damit rückblickend eigentlich mehr Geld verbrannt als wenn ich mir direkt was besseres gekauft hätte. Du musst den Kram immer wieder verkaufen was manchmal gar nicht so einfach ist dann auch immer einen guten Preis dafür zu bekommen (grad bei Low-Budget Equipment). Billigeres Equipment kommt so gut wie immer mit irgendwelchen Kompromissen die dich früher oder später nerven oder stören werden.

    Dann kauf dir lieber erstmal zwei gescheite Topteile (ich würde dir auch die RCF's empfehlen, aber eher direkt dann die NX945 zB) - damit kann man auch ohne Subs schon ein bisschen was machen; ist sogar regenfest mit der Kappe hinten und sobald sich wieder bisschen Geld reingespielt bzw. gesammelt hat machst du weiter...

  • floger
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    • 14. August 2025 um 16:00
    • #35

    BTW, die aktiven LD Stinger haben Hypex-Module drin. Ist jetzt auch nicht gerade ein Argument gegen die Teile.

  • immi995
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    • 14. August 2025 um 16:21
    • #36

    Okay okay..

    Auch wenn ich, wie ihr bereits sicher bemerkt habt, viel lieber mit dem Passiven gefahren wäre, sollte ich das bei so vielen gleichen Meinungen vielleicht doch besser lassen..

    Also, auf die vielen, die die RCF vorschlagen – was wäre hier konkret der Way to go? Was brauche ich und was macht am meisten Sinn, gerne trotzdem nicht das Allerteuerste :)

    Ich müsste das dann aber mindestens in 1–4 Teilen kaufen können, zumindest wäre es toll, da ich gerne einfach schon Sound hätte, den ich nutzen kann – für mich selbst (in meiner Wohnung meine ich jetzt; die Skyrock kann ich nicht nutzen, da die ziemlich fix montiert ist).

    Bis jetzt sind die 945 vorgeschlagen – das wären ja dann mal die 2 Tops.

    Trotzdem hätte ich als Vergleich gerne eine günstigere Alternative, wenn ihr eine empfehlen könnt. Wenn nicht, dann vertraue ich mal auf euch Profis.

    Danke euch!

  • Marcel
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    • 14. August 2025 um 16:58
    • #37

    Auch eine passive Anlage kann man relativ sicher betreiben - auch für den unversierten Menschen. Hatte ich schonmal in einem anderen Faden hier erwähnt. Den DSP passend einmessen inkl. Limitern, Setup laden und verriegeln.

    Bei der Verkabelung auf 4 Pol gehen, Tops auf 1, Subs auf 2. Dafür passend eine Blende im Rack einbauen wo das zusammengeführt wird. So wäre es egal ob man mit dem Boxenkabel zuerst ins Top oder in den Sub geht, das passt immer. Zumindest wenn die Boxen intern passend verdrahtet sind. Teureres Zeug wie z.B. Audio Zenit macht das so, bei den günstigen LDs weiss ich es nicht. Müsste man dann ggfs. nachrüsten. Damit wäre aber auch ein Verleihbetrieb relativ sicher. Ich glaube für den genannten Zweck würde ich aber auch eine Aktivanlage bevorzugen. Einen Schwung dieser Hybridkabel mit Strom & XLR in einem dazu und ein paar einzelne Strippen für alle Fälle, zusammenstecken und spielt.

    Zum Thomann Zeug: Die 112M habe ich noch rumfliegen und bislang als Monitor genutzt. Preis / Leistung ist bei der Kiste finde ich schon ziemlich gut (gibts auch immer wieder gebraucht). Allerdings benötigt das Ding zwingend einen Controller der so einige PEQs setzen kann, da Badewannenfrequenzgang. War dem Basser aber selbst auf einer kleinen Rockbühne immer laut genug. Wenn man die Kiste nur als reines Topteil einsetzen will, ist wohl die Mod-Weiche von Jobst sehr zu empfehlen, dann wird das Ding linearer und lauter. https://www.youtube.com/@jobstaudio Einfach mal bei den Videos gucken, da gibts 2 Stück dazu.

    Wie sieht es ansonsten mit Gebrauchtmaterial aus? Vielleicht kannst du so auch eine Klasse höher einsteigen und dir doch die RCF Anlage leisten? Passiv ist die Auswahl dann wahrscheinlich noch größer...nur als Beispiel, Audio Zenit CD12 ND steht z.B. grad bei Kleinanzeigen für 400€ / Stück drin. Edit2: Oder gerade gesichtet, noch älter, etwas schwerer aber keinesfalls schlechter Coda Audio / BMS K12M. Wenn die technisch ok sind, mal den Frontschaum wechseln, vielleicht mal Warnex drüberrollen und immernoch lange Spaß damit haben.

    Edit: Ich habe damals auch den "Fehler" gemacht und mit Neuware angefangen. Das war zwar nett, aber unterm Strich wäre ich weiter gewesen, hätte ich die Kohle schon damals in besseres Gebrauchtmaterial investiert. Mittlerweile kaufe ich das ganze passive Boxenzeug eigentlich nur noch gebraucht - ist bei mir auch nur Hobby, wenn auch über die Jahre eeeetwas ausgeartet :D Bislang habe ich das weder bereut noch Probleme gehabt.

  • immi995
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    • 14. August 2025 um 17:43
    • #38
    Zitat von immi995

    Okay okay..

    Auch wenn ich, wie ihr bereits sicher bemerkt habt, viel lieber mit dem Passiven gefahren wäre, sollte ich das bei so vielen gleichen Meinungen vielleicht doch besser lassen..

    Also, auf die vielen, die die RCF vorschlagen – was wäre hier konkret der Way to go? Was brauche ich und was macht am meisten Sinn, gerne trotzdem nicht das Allerteuerste :)

    Ich müsste das dann aber mindestens in 1–4 Teilen kaufen können, zumindest wäre es toll, da ich gerne einfach schon Sound hätte, den ich nutzen kann – für mich selbst (in meiner Wohnung meine ich jetzt; die Skyrock kann ich nicht nutzen, da die ziemlich fix montiert ist).

    Bis jetzt sind die 945 vorgeschlagen – das wären ja dann mal die 2 Tops.

    Trotzdem hätte ich als Vergleich gerne eine günstigere Alternative, wenn ihr eine empfehlen könnt. Wenn nicht, dann vertraue ich mal auf euch Profis.

    Danke euch!

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    Ergänzung:

    Was ich jetzt gerade gesehen habe: Es gibt ja die NX 945 (die vorgeschlagenen) oder die ART 945.

    Was ist hier der Unterschied?

    Zusätzlich gibt es auch noch 935-Modelle. Hier ist die Schwingspule kleiner, das habe ich gesehen. Was heißt das? Sind immerhin ein Viertel billiger (interessiert mich gerade einfach).

  • Hanseat
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    • 14. August 2025 um 18:41
    • #39

    Die NX-945 ist wiegt mit 27,3kg schon ganz schön viel, auch als Holzbox, außerdem ist sie gegenüber dem Vorgänge größer geworden. Der Vorgänger - die NX-45A (hab ich selbst) wiegt mit 24kg ein paar entscheidened "Gramm" weniger, eine Ecke kleiner (und damit noch ganz gut alleine zu handhaben) und klingt auch richtig gut. Kann man gebraucht mit passender RCF-Hülle bei den Kleinanzeigen finden.

    Sonst würde ich durchaus auch die RCF ART-945A nicht unterschätzen. Zu der Box gab's einen Testbericht von "Production Partner" mit echt überzeugenden Messwerten: https://www.production-partner.de/test/test-rcf-art-945-a/ Sie ist aber eben eine "Plaste-Box" und wiegt dennoch nur 2kg weniger als die NX-45A.

    Durch die auch bei dieser Box bereits eingeführte "BMC"-Technik liefert der Tieftöner bis in den untersten Bereich schon orgendlich Pegel - und trotz ähnlicher Treiber wohl noch etwas mehr Pegel als die NX-45A (die meinem Eindruck nach die maximale Leistung der Treiber nicht ganz ausschöpft was aber durchaus auch einem sauberen Klang zugute kommt) Einen Sub wirst du auf Dauer mit der ART 945A nicht ersetzen können, aber für kleine Einsätze kommst du durchaus auch mal ohne Sub klar. Ein Sub hat allerdings einfach den Vorteil der Bodenaufstellung und gewinnt dadurch Pegel. Aber als Top sind die NX-45A, die ART 945A und - falls du mit Größe und Gewicht klarkommst - auch die NX-945A richtig gute Tops. .

  • DerAudioingenieur
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    • 14. August 2025 um 18:45
    • #40

    Die ART945 und NX945 sind quasi identisch außer dass die ART eben Plastik ist und die NX aus Holz.
    PA Boxen will man eigentlich nicht aus Plastik haben. Auch das Cover lässt sich bei RCF in der NX Serie etwas smarter benutzen als bei der ART Serie (nur nebenbei noch erwähnt).

    Du kriegst hier jedenfalls eine 15er Box mit einem richtig tief angekoppelten 4" VC HF - das hat in dieser Preisliga absolut kein anderer Hersteller aktuell zu bieten und ist meines Erachtens in der Budget-Range die beste Idee.

    Aktiv / Passiv ist natürlich immer eine Diskussion wert.
    Bei kleinen Anlagen mag ich eher Aktivsysteme (selbst wenn hier ein Ampmodul mal ausfällt kannst du mit den restlichen 3 Boxen immer noch weiter machen während der VA).
    Bei größeren Systemen ist ein passiv System mit Sicherheit smarter vom Verkablungsaufwand.

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