Empfehlung: Die NF Leitung direkt an der Platine auftrennen und hören ob der Brumm weg ist, so kann man shon mal abgrenzen ob es vor- oder in der eigentlichen Endstufe entsteht.
Beiträge von elupo
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Die XLR Eibaustecker und der Schalter "M" / "ST" wurden nachträglich verbaut, da mal genauer hinschauen
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So wie es nach den Bildern zu urteilen ausschaut, ist das ein doppel mono Aufbau.
Also alles getrennt und doppelt vorhanden.
Optisch macht das Innenleben keinen so schlechten Eindruck.
Ein Defekt im Netzteil kann da aber durchaus für Brummprobleme in Frage kommen.
Habe mindestens schon 100 Netzteilelkos getauscht, weil diese nicht mehr in Ordnung waren, aber selten wegen Kapazitätsverlust, sondern eher wegen einer Neigung zum Kurzschluß.
Bei Geräten in solchen Alters kommt schon einiges in Frage, was für einen Brumm verantwortlich sein kann.
Lötstellen, besonders an Steckkontakten nachlöten.
Steckkontackte können oxidiert sein.
Alle Kondensatoren zumindest auslöten und kontrollieren- messen, auch die kleinen Folien- Keramikkondensatoren.
Verdrahtung kontrollieren, besonders die NF Leitungen, Litzen können selber oxidiert sein und hochohmig werden.
Event. Potis kontrollieren, auch die auf der Platine, welche für Ruhestrom und Bias zuständig sind.
Zentraler Massepunkt kontrollieren, ob da alles noch dran ist oder der event. vorhandene Groundlift mit den event. 100nF Kondensator.
Wenn sich das Gerät einschalten lässt und keine erhöhte Stromaufnahme hat, so wäre das schon einmal ein gutes Zeichen.
Als Erstes würde ich dann die NF- Leitungen am Eingang auf der Platine trennen um zu sehen ob der Brumm dann weg ist.
So sieht man ob der Brumm vor oder nach dem Anschluss entsteht.
Wenns dann immer noch brummt, dann wahrscheinlich Lötstellen, Massepunkt und die Netzteilelkos kontrollieren.
Brummts immer noch, dann die kleinen Kondensatoren und die Potis auf der Platine kontrollieren.
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Betreibe selbst die 18Sound 15LW1500 8Ohm in großen Hörner und da zerlegt sich gar nichts.
Habe meine Shearer in AJ Horn mit vielen Chassis simuliert, ein 15LW1401 oder 15LW 2400 ist fast identisch, ist ein Wechsel nicht wert.
Auch andere Hersteller machen da keinen nennenswerten Unterschied, selbst ein günstiger Oberton 15B450 mach sich betens, ist halt dann an dann beim max. Pegel wegen geringerer Belastbarkeit die 3dB leiser. Nur Chassis die eine viel höhere Belastbarkeit haben, sind dann im max. Pegel entsprechend lauter, ein Beyma 15LEX1600FE z.B. macht sich recht gut.
Die neuen hochbelastbaren Chassis mit etxra langen Hub speziell für BR funktionieren dagegen überhaupt nicht.
Jedes Chassis wird mit einer gebrückten PSE SM2000 Endsufe angetrieben.
Als DSP zwei billige DCX2496, vorher mit DBX Driverack 4800 welcher nicht besser ist.
Wichtig ist, dass ein LowCut verwendet wird, unterhalb der unteren Grenzfrequenz darf das Chassis nicht zuviel Leisung abbekommen, die Membrane wird nicht mehr genügend bedämpft und die Auslenkung wird viel zu groß. Die 1000W AES können die Chassis in meinem Horn locker ab.
Das Problem bei vielen Hörnern und längerem hohem Pegel ist meißt die Erwärmung durch die recht kleine Rückkammer, die Belüftung- Kühlung arbeitet da bei so manchen Kontrukten nicht ausreichend. Mir ist eine Endstufe die doppelt so viel Leistung liefert wie das Chassis aushält lieber, als eine Endstufe die gerade noch so reicht und bis zum Anschlag ausgequetsch wird. Die Limter kann man da dann je nach Verwendung anpassen. Meine Anlage wird seit Jahren hauptsächlich an Notstrom Versorger betrieben, allerdings ist da dann ein 75kVA Gerät im Einsatz.
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Es kommt halt auch darauf an was man von einer PA erwartet oder für welche Zweck das alles dienen soll.
Für fünfhundert zu beschallenden Personen hatte ich letztens 10kW horngeladene Front PA und ca. 2kW Bühnenanlage im Einsatz, Endstufenleistung standen sogar mehr als 30kW zu
Verfügung.
Mit zwei 15" BR Kisten und zwei 12/1" Tops kann man heutzutage sicher auch etwas erreichen, fett klingen wird das aber nicht.
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Möchte mich nochmal melden,
da keiner mehr wirklich Erfahrung mit den Urgesteinen an Basshörnern hat, hab ich mir AJ- Horn zugelegt und Tagelang Parameter aller aktuellen und auch alter 15" Chassis eingehackt und durchsimuliert.
Wenn man dem Programm glauben darf, ist das Shearerhorn sehr gutmütig was der Parameter an verwendbarer Chassis angeht.
Eins vorweg, es sind keine mega starken Antriebe notwendig, also auch Chassis mit weniger BL funktionieren noch sehr respektabel.
Es ist beeindruckend wie die Erbauer dieser Konstruktion zu so einen linearen Frequenzgang von 50- 500HZ hinbekommen haben
Sogar Chassis die normal für Freeair im KFZ vorgesehen sind, bringen sehr gute Ausbeute. Z.B. der Eminence Boss 15" brachte mit Abstand das beste Ergebnis bei Tiefgang und war der lauteste bei 1W/m, leider nicht belastbar bei Max Pegel keine Chance gegen ein PA Chassis.
Die modernen Chassis die eigentlich Parameter für Bassreflex Anwendung haben sind da gut einsetzbar.
Der beste 15" was den max. Pegel angeht ist ein Beyma 15LEX1600ND, sicherlich macht die Hohe Nennbelastbarkeit einen gewissen Anteil dabei aus, aber entscheidend ist der X-max.
Hätte nicht gedacht, dass in so einem Horn ein hoher X-max soviel auf den Max- Pegel ausmacht. Bei einem Betrieb unter der unteren Grenzfrequenz, sind manche Chassis sehr gefährdet einen mechanischen schaden zu nehmen.
Selbst noch oberhalb der unteren Grenzfrequenz sind manche Chassis vor erreichen der Nennleistung mechanisch stellenweise weit überlastet, solche Chassis sind dann im Grenzbereich betrieben nicht geeignet.
Hab vier 18sound 15LW1500 Chassis zu sehr günstigen Konditionen bekommen, diese werden kommenden Juli dann eingesetzt. Diese haben im Shearer einen recht guten Wirkungsgrad, so wie die Oberton 15B450, nur der max Pegel ist durch die mehr Nennleistung höher. mechanisch im Mittelfeld, Pegelmäßig im oberen drittel aller simulierten Chassis. Für den eingesetzten Preis eine gute Wahl.
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Zitat
Wo wir gerade hier sind...
Ich hätte ab August einige California Hörner abzugeben (8 Stück).
mfG
Dieter
Wo steht denn das Material und mit welchem Chassis ist dieses bestückt.
Wer glaubt dass die BEK1 im Vergleich gegen aktuellen Hornkisten alt ausschauen, sollte mal einen fairen Vergleich mit aktuellen Chassis machen.
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Camco DL15002P ist zwar alt, aber amtliches Material. Wenn nicht abgerockt, dann gut.
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Hallo zusammen,
Für ein Festival welches das Thema 70er Jahre beinhaltet, soll auch die Beschallungsanlage aus dieser Zeit so gut wie sinnvoll verwendet werden.
Damit sind vordergründig die sichtbaren Lautsprechergehäuse gemeint.
Für den Sub- Bereich kommen Shearer zum Einsatz. Der Rest wird mit mehreren Martin-B115, 4560, 4x10" Midbin und BMS- 4590 und Klotz Mikro-PA abgdeckt.
Die erste Veranstaltung ist bereits so abgelaufen, soweit alles im grünen Bereich.
Doch für das nächste Jahr möchte ich einige Veränderungen- Verbesserungen durchführen.
Anfangen möchte ich bei den Schearern.
Diese wurden nur testweise, um zu sehen ob das für so ein Festival funktioniert, mit Oberton 15-B 450 bestückt.
Nicht dass diese Lautsprecher nicht funktionieren, im Gegenteil, die funktionieren im Verhältnis zum Anschaffungspreis sogar ganz hervorragend.
In keinen Zeitpunkt wurden die Shearer respektive die gesamte Anlage nie an ihre Grenzen betrieben (eher Standgas), am FOH waren immer zwischen 94 und 104dB (ca. 25m), Klang war ganz entspannt direkt.
Trennung zu den Martin-B115 bei 75HZ, Endstufe jeweils eine SONUS PSA750 (Maintronic MPA1502) pro Shearer, Weiche DBX 480.
Aufgestellt zwei Stück nebeneinander vor der Bühne.
Möchte aktuelle 15" Lautsprecher zum Vergleich testen, ob es wirklich eine Verbesserung bringt.
Nun welche aktuellen 15" Treiber sind für so ein großes Horn wie die Shearer geeignet.
Die Shearer sind von der Hornkontur nicht so lang, aber haben eine große Mundöffnung, ca. 1m² pro Treiber.
Möchte keine Treiber die 1000W und mehr aushalten aber dafür keinen Wirkungsgrad bei tiefen Frequenzen haben.
Den Mega linearen Hub Xmax braucht man da auch nicht.
Wäre für Vorschläge dankbar.