Zitat von "wora"
ich kenne kollegen, denen ist der künstler oder das künstlerische ergebnis mittlerweile völlig egal, hauptsache der veranstalter ist zufrieden, weil der ja die kohle bezahlt.
Diese einseitige Sichtweise finde ich auf Dauer auch betriebswirtschaftlich gefährlich. Es muss nämlich nicht nur der Veranstalter zufrieden sein, sondern auch das Publikum, den darunter befinden sich immer ein paar theoretische künftige Auftraggeber.
Wer ein ungenügendes Soundergebnis abliefert, nur weil der aktuelle Auftraggeber es so gewünscht hat, der spielt mit seinem Ruf...
Einen vernünftigen Mischplatz zu erkämpfen ist manchmal nicht leicht, aber wenn man vernünftig argumentiert, etwas kompromissbereit ist und kompetent rüberkommt, darf man mit seiner Technik dort stehen, wo man es für gut befindet. Ich kenne allerdings auch den ein oder anderen, der hier ziemlich "agenturhörig" ist. Dabei habe ich die Erfahrung gemacht, daß viele Projektleiter/Verantwortliche/Firmenchefs etc., die mit dem Veranstalter kommunizieren und den Technikplatz wie vom Kunden gewünscht an der unmöglichsten Stelle aufbauen lassen, meist selber noch nie wirklich ernsthaft an einem (Ton-)Mischpult standen...