Ich habe mal grad auf deren Portal meinestadt.de nachgesehen.
Die verwenden ja ganz normale, öffentlich zugängliche Adresssätze (Telekom, Gelbe Seiten etc.) und binden noch google-Content-Werbung mit ein.
Habe unsere Firma auch gefunden. Allerdings haben die da alles mögliche reingeschrieben, was man als Firmeninhaber am liebsten geändert sehen möchte.
Und so klickt man einfach "ändern" an und korrigiert. Aber Vorsicht! Wer dann weiterklickt, der muss irgendwann zwangläufig die AGBs akzeptieren.
Und da steht allerhand Verfängliches drin. Unter anderen, daß die Gratiseinträge nur 3 Monate gültig sind und auch nicht von Dir (sondern nur von der Redaktion) geändert werden können.
Ich habe zwar nicht alles durchgelesen, aber ich vermute mal, mit Deiner Änderung des Adressatzes bastelst Du Dir dann Deine kostenpflichtige Eintragung zusammen.
Zitat von "AGB von meinestadt.de/allesklar.de"4. Zustandekommen des Vertrages
Das Vertragsverhältnis kommt zustande mit Absenden einer Online-Eintragsanmeldung für einen der angebotenen
Eintragsservices durch Anklicken des Buttons „Bestellung senden“ und die daraufhin erfolgende Bereitstellung der
Eintragsservices durch allesklar.com an den Nutzer oder durch die mündliche oder schriftliche Abgabe und Annahme
von Angeboten. Das Schweigen auf ein kaufmännisches Bestätigungsschreiben ist ebenfalls vertragsbegründend oder
vertragsändernd.
Außerdem steht dann weiter unten, daß man automatisch die Einwilligung zum Lastschrifteinzug gibt.
Vielleicht doch etwas, wovon Dein Anwalt etwas früher bescheid wissen sollte???
Ich vermute mal stark, daß die fehlerhaften Adresssätze nur dazu dienen, den Unternehmer zu einer kostenpflichtigen Eintragung zu verleiten...