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  2. Andreas S.

Beiträge von Andreas S.

  • Eignung diverser EtherCon-Einbaubuchsen

    • Andreas S.
    • 22. Januar 2021 um 12:53
    Zitat von Wurst Werner

    Weißte ja selbst, die Neutrik CAT6 Buchsen sind teuer und die günstigen CAT5 von Neutrik leider nicht Waves SoundGrid tauglich. SoundGrid ist was Verkabelung betrifft ne echte Bitch.

    Hallo Wurst Werner

    (und an alle, die Erfahrungen mit EtherCon-Einbaubuchsen haben),

    wie man im Beitrag „Kabeltrommel 50m mit 1,5mm² - nur für Mischpult“ nachlesen kann, bin ich dabei, zusammen mit einer Firma einen kleinen Netzwerkisolator auf die Beine zu bringen, den man zwecks Vermeidung von Potentialausgleichströmen in die zwischen Bühne und FOH verlegte CAT-Leitung einfügen kann/sollte. Zur Zeit erörtere ich mit der dortigen Entwicklungsabteilung eine bühnentaugliche Gehäuseausführung, sowie welcher Typ EtherCon-Buchsen verbaut werden soll. Deren Eignung ist lt. Wurst Werner auch abhängig vom übertragenen Protokoll (siehe Zitat). Ich selbst nutze ausschließlich DANTE und hätte deshalb gerne Deinen / Euren Rat.

    WW, Du hast für Deine SoundSuface Rackpanels offensichtlich NE8FDX-P6 CAT6A favorisiert. http://www.soundsurface.info/soundsurface-rp

    Warum genau? Laut Neutrik-Webseite gibt es verschiedene EtherCon-Systeme, die scheinbar zum Teil nicht kompatibel zueinander sind. Ich blicke bei der Vielfalt noch nicht ganz durch. Wie ist das bei den oben genannten NE8FDX-P6 - passen da alle gängigen konfektionierten Kabel (-trommeln) dran (z.B. Klotz, Cordial, SommerCable, Klark) und und vorallem: laufen sämtliche Protokolle?

    Gibt es weitere Neutrik-Typen, die unter vorgenannten Bedingungen alternativ in Frage kommen?

    Beste Grüße!

  • tools4music

    • Andreas S.
    • 18. Januar 2021 um 22:29
    Zitat von Wurst Werner

    Weißte ja selbst, die Neutrik CAT6 Buchsen sind teuer und die günstigen CAT5 von Neutrik leider nicht Waves SoundGrid tauglich.

    Hallo Werner

    (und alle, die Erfahrungen mit EtherCon-Einbaubuchsen haben),

    wie man im Beitrag „Kabeltrommel 50m mit 1,5mm² - nur für Mischpult“ nachlesen kann, bin ich dabei, zusammen mit einer Firma einen Netzwerkisolator auf die Beine zu bringen, den man zwecks Vermeidung von Potentialausgleichströmen in die zwischen Bühne und FOH verlegte CAT-Verbindung einfügen kann/sollte. Zur Zeit erörtere ich mit der dortigen Entwicklungsabteilung eine bühnentaugliche Gehäuseausführung, sowie welcher Typ EtherCon-Buchsen verbaut werden soll. Deren Eignung ist lt. Werner auch abhängig vom übertragenen Protokoll (siehe Zitat). Ich selbst nutze ausschließlich DANTE und hätte deshalb gerne Deinen / Euren Rat. Für die SoundSuface Rackpanels wurden offensichtlich NE8FDX-P6 CAT6A favorisiert. Warum genau? Laut Neutrik-Webseite gibt es verschiedene EtherCon-Systeme, die aber zum Teil nicht kompatibel zueinander sind. Ich blicke bei der Vielfalt noch nicht ganz durch. Wie ist das bei den oben genannten Buchsen - passen da alle gängigen konfektionierten Kabel (-trommeln) dran (z.B. Klotz, Cordial, SommerCable, Klark) und läufen sämtliche Protokolle?

    Gibt es weitere Neutrik-Typen, die unter vorgenannten Bedingungen alternativ in Frage kommen?

    Beste Grüße!

  • tools4music

    • Andreas S.
    • 13. Januar 2021 um 23:40
    Zitat von wora

    als abonnent von tools4music vermisse ich seit diesem sommer neue ausgaben.

    die letzte gab es im Juni/Juli.


    auf der homepage finde ich leider keine weiteren infos.

    weiss jemand, was da passiert ist?

    Auch ich bin langjähriger Abonnent und habe am 5. Januar per E-Mail beim Verlag nachgefragt. Gestern erhielt ich folgende Antwort-Mail:

    ... wir gehen hier davon aus, dass das Magazin eingestellt wird und werden in den nächsten Tagen Ihr Guthaben über 25 Euro (5 Ausgaben) auf das uns

    vorliegende Konto DE (...) überweisen!

    Herzliche Grüße!

    Petra Stiegler

    PNP-Verlag

    mediaTainment

    Ringstr. 33

    92318 Neumarkt

    GERMANY

    Tel.: +49 (0) 9181-463730

    Fax: +49 (0) 9181-463732

  • 2.1 System mit Qsc Ks118 und k8.2 oder 10.2

    • Andreas S.
    • 22. November 2020 um 14:19
    Zitat von TasteBerlin

    Es empfiehlt sich, den Sub getrennt anzufahren.

    Wenn man den Sub tatsächlich einzeln ansteuert (z.B. über einen Aux-Weg der Mixer-Kanalzüge), würde ich auch eher die 10er Tops wählen.

    Die Anfrage zielte hier aber auf Partys, also vermutlich Konservenmusik, welche eh immer auf den Sub muss. Hier ist die klassische 2.1 Variante mit Verwendung der Boxen-eigenen Weichen und Durchschleifbuchsen völlig okay.

    Sofern die nur 50 Leute keine hohen Pegel einfordern, würde ich raten, die Tops mal im Vergleich zu hören und den Schwerpunkt eher auf deren Mitten-Auflösung zu legen. Ein wichtiger Unterschied besteht zudem beim hier jeweils symmetrischen(!) Öffnungswinkel (K8.2 = 105°; K10.2 = 90°). Da sollte man Raumbreite und Deckenhöhe /-Beschaffenheit bedenken und eventuell auch Boxen anderer Hersteller in Betracht ziehen, die vertikal nicht so weit öffnen. Die vorgenannte Symmetrie ist m.E. ein Kompromiss von QSC dahingehend, dass man beide Boxen auch als Bodenmonitor verwenden kann, trotz, dass hier (vermutlich aus Kostengründen) keine unsymmetrischen aber drehbaren Hörner verbaut wurden.

    Auch individuelle Soundvorstellungen werden eine Rolle spielen. Ich mochte z.B. Mackie´s SRM450 (V.1 usw.) nie, obgleich die im Party-Sektor recht verbreitet zu sein scheint.

    PS.:

    Bei max. 50 Leuten sollte (indoor) der eine vorhandene Sub völlig ausreichend sein. Zudem verstehe ich die Logik nicht, dass Du, Alex, bei den Tops um deren Größe feilschst, aber gleichzeitig einen zweiten Sub in Betracht ziehst.

    Bei der allzu beliebten links/rechts-Anordnung zweier Subs kommt die Gefahr hinzu, dass sich im Nahbereich Bass-Frequenzen aufgrund ihrer großen Wellenlänge auslöschen und das Ergebnis dann u.U. "dünner" klingt, als mit nur einem.

    Beste Grüße

  • Hat jemand Erfahrungen mit dem Shure SM137 bzw. baugleichen KSM109 ?

    • Andreas S.
    • 20. November 2020 um 23:18

    Danke!

  • Hat jemand Erfahrungen mit dem Shure SM137 bzw. baugleichen KSM109 ?

    • Andreas S.
    • 20. November 2020 um 22:31

    Hallo guma und wora,

    besten Dank für Eure Rückmeldung.

    Angesichts eines gerade günstigen Preises habe ich mir mal ein Shure SM137 kommen lassen und dann heute sogleich begutachtet.

    Das Teil macht einen derart soliden Eindruck, dass man damit wohl notfalls auch Nägel in die Wand schlagen könnte ;) Es ist zweifelsfrei bühnentauglich.

    Beim klanglichen Test unter häuslichen Bedingungen dienten mir ein AE5100 und ein AT4041 als Vergleich. Hierbei fiel auf, dass das Shure tatsächlich deutlich neutraler klingt, jedoch leider auch weniger räumlich. Zudem liefert es weniger Pegel gegenüber den beiden Audio-Technica´s. Diesen Unterschied per Gain-Regler ausgeglichen, tritt dann beim Shure merklich Rauschen zu Tage. Hier ist das AE5100 trotz seines Höhen-Boosts deutlich besser! Dieser Eindruck passt soweit auch zu den Datenblättern, wo als Rauschabstand für´s AE5100 83dB und beim SM137 75dB angegeben werden. Das AT4041, welches gar nur mit 70 dB spezifiziert wird, ist jedoch im Hörtest etwas unauffälliger als das Shure, wenngleich ebenfalls weit vom AE5100 entfernt.

    Folglich würde ich das Shure eher für pegelstarke Quellen / Nahbereich verwenden, wobei der leichte Bass-Roll-Off vermutlich ganz gut dem Nahbesprechungseffekt entgegen wirkt. Jedenfalls ist das Mikro m.E. keine Allzweckwaffe, weshalb ich es auch bei diesem einen Stück belassen werde.

    Zurück zu den Alternativen. Dieses CM4 war mir bislang gar nicht bekannt. Gibt es da noch weitere nennenswerte Unterschiede gegenüber dem NT5 (abgesehen von der beim NT5 wechselbaren Kapsel)?

    Beste Grüße

    Andreas

  • Schlagzeug Abnahme in der Kirche

    • Andreas S.
    • 17. November 2020 um 22:10

    Besten Dank, guma!

  • Hat jemand Erfahrungen mit dem Shure SM137 bzw. baugleichen KSM109 ?

    • Andreas S.
    • 17. November 2020 um 22:04

    Hallo,

    in meinem Bestand befinden sich etliche Elektret-Mikros (Gesangsmikros bleiben hier mal außen vor) zwischen Sennheiser e614 (= meine qualitative Grenze nach unten) und Audio-Technica AE5100 (meine preisliche Obergrenze). Letztere sind meine Lieblinge und ggf. für Chor (live über PA) reserviert. Für Instrumentenabnahme einschl. Overheads sind außer den o.g. e614 auch noch AT4041 und ATM450 vorhanden. Stückzahlmäßig will ich noch etwas aufrüsten, aber dabei preislich unterhalb des AE5100 bleiben.

    Auf der Suche nach möglichst neutral klingenden und mechanisch bühnentauglichen Kleinmembranern bin ich auf das Shure SM137 gestoßen, welches - abgesehen von der Gehäusefarbe - baugleich mit dem nicht mehr erhältlichen KSM109 zu sein scheint. Keines von beiden hatte ich je in den Händen und leider hält auch das Internet wenig Erfahrungsberichte / Tests dazu bereit.

    Deshalb meine frage an Euch:

    Arbeitet jemand mit SM137 oder KSM109 und wie sind die Erfahrungen damit?

    Beste Grüße

    Andreas

  • Schlagzeug Abnahme in der Kirche

    • Andreas S.
    • 17. November 2020 um 17:53

    Sagt bitte - gehört hier zwar nicht her - wie starte ich ein neues Thema?

    Bisher hatte ich mich nur bei bereits vorhandenen eingeklinkt.

    Konkret würde ich gerne eines zu "Erfahrungen mit dem Shure KSM109 bzw. baugleichem SM137" starten.

    Beste Grüße

    Andreas

  • möglichst einfache Software für Mehrspuraufnahmen

    • Andreas S.
    • 14. November 2020 um 23:25

    Danke für den Tipp!

  • möglichst einfache Software für Mehrspuraufnahmen

    • Andreas S.
    • 14. November 2020 um 09:35

    Einen Dongle braucht man bei Nuendo Live 2 nur, wenn man seine Lizenz physisch besitzen will, z.B. um zwischen mehreren Rechnern zu wechseln, oder für den Havarie-Fall, wo schnell neu installiert werden soll.

    Wenn man Nuendo Live 2 nur auf einem PC installiert / betreibt, kann man den bei Steinberg registrieren und braucht dann keinen Dongle. Geht das System krachen, meldet man dies und muss ggf. warten, bis die Lizenz wieder freigeschaltet wird.

    Die Dongle-Variante birgt da m.E. ein größeres Risiko, denn wenn der auf Tour spinnt oder verloren geht, kommt man vor Ort gar nicht mehr ans Programm ran.

  • möglichst einfache Software für Mehrspuraufnahmen

    • Andreas S.
    • 13. November 2020 um 21:23

    Ich habe mir "Nuendo Live 2" geleistet, welches wirklich aufs notwendige reduziert ist.

    Die Zuordnung der Spuren zu den Kanälen des Digitalmixers könntest Du ja auch im Dante-Controller festlegen und speichern.

    Beste Grüße

    Andreas

  • Kabeltrommel 50m mit 1,5mm² - nur für Mischpult

    • Andreas S.
    • 13. November 2020 um 20:22
    Zitat von floger

    Ethernet hat schon Übertrager an beiden Enden. Theoretisch muss man nur den Schirm auftrennen.

    Zitat von wora

    ehrlich?
    dann wären spezielle galvanische trenner ja gar nicht nötig, oder trennen die echt nur den schirm auf??

    Hier ein Zwischenbericht:

    Ich habe heute Kontakt zu einem Hersteller solcher Netzwerkisolatoren aufgenommen, um die Daseinsberechtigung der Dinger herauszufinden.

    Mein Gegenüber meinte, dass in netzwerkfähigen Geräten tatsächlich meistens schon Übertrager drin sind, aber eben nicht zwingend bei jedem. Dies müsste man (bei meinem bzw. unserem Einsatz) folglich für jedes Gerät einzeln abklären, sofern man es beim Auftrennen des Verbindungskabel-Schirms belassen will. Ansonsten bleibt nur, auf Verdacht so einen externen Isolator dazwischen zu hängen, der wiederum 4 Übertrager beinhaltet und ebenfalls den Schirm unterbricht.

    Im medizinischen Umfeld seien solche Teile Pflicht, wobei es da vorrangig um Patientenschutz geht. Auch gelten da strengere Regeln (u.a. bezüglich der Übertrager) gegenüber den Teilen für Gebäudeinstallation.

    Ich Gesprächsverlauf stellte sich dann heraus, dass die Firma bereits einen Netzwerkisolator für den Audio-Bereich in Planung hat, allerdings eher für den Heimbereich, statt den vergleichsweise harten Bühneneinsatz. Für letztgenannten habe ich daraufhin eine Bauart in Anlehnung an den beliebten NE8FF angeregt, was die Firma nun bei der weiteren Entwicklung berücksichtigen bzw. einfließen lassen will.

    Mal sehen, (ob) was am Ende bei raus kommt.

    Beste Grüße

    Andreas

  • Kabeltrommel 50m mit 1,5mm² - nur für Mischpult

    • Andreas S.
    • 12. November 2020 um 01:46

    Auf der Bühne ein „Presonus StudioLive RML32AI“ (der Mixer ist schon drin und wird nur ferngesteuert). Dort habe ich eine Dante-Karte nachgerüstet, über deren übliche Buchsen gleichzeitig die Fernsteuerung per „UC“-Software läuft. An der Sekundär-Buchse hängt ein „Nowsonic StageRouter Pro“ für eine (optionale) Steuerung per Tablet über WLAN.

    An der Primär-Buchse hängt das 50m CAT5e Kabel, welches zum FOH geht. Dort in die Primär-Buchse eines „Focusrite RedNet X2P“ DANTE-Interface. Aus dessen Sekundär-Buchse raus und dann weiter in die LAN-Buchse eines lüfterlosen Mini-PCs (+ Touch-Monitor), auf dem ebenfalls die „UC“-Steuersoftware läuft, sowie DVS mit „Nuendo Live2“ für den Einzelspurmitschnitt.

    Da der Mix innerhalb des RML32AI stattfindet, werden alle Signale, die man live hört, ausschließlich auf der Bühne verarbeitet.

    Folglich laufen über das CAT-Kabel nur die Steuersignale, sowie DANTE für den DVS-Mitschnitt sowie das „X2P“. In letzteres wird mein Regiemikro, sowie bei Bedarf ein Zuspieler eingespeist. Mit dem Kopfhöreranschluss des „X2P“ kann ich per DANTE-Controller auf den Solo-Bus des Mixers, wie auch jeden Ausgang des RML32AI zugreifen.

    Das Ganze ist genial einfach und braucht nicht einmal einen extra Switch.

    Versteht Ihr jetzt, dass ich keine 50m Strom-Kabeltrommel rumschleppen will, die fast genauso groß ist, wie der ganze vorgenannte Rest?

    Redundanz fürs Mischen ist im Notfall über das Tablett gegeben, da der WLAN-Router auf der Bühne beim Mixer steht (zusammen nur 5 HE). Sollte das 50m CAT-Kabel ausfallen, ist also nur der Mitschnitt betroffen, aber dieses Risiko ist unerheblich, da die DVS ohnehin keine Redundanz vorsieht.

    Und es liegt nur ein einziges CAT-Kabel in der Gegend rum.

    Beste Grüße

    Andreas

  • Kabeltrommel 50m mit 1,5mm² - nur für Mischpult

    • Andreas S.
    • 12. November 2020 um 00:32

    Solche Probleme sind erstmal theoretischer Natur und werden auch nicht immer und überall auftreten. Aber wehe, wenn man im Ernstfall dann doch mal hörbare Schweinereien auf der Anlage hat. Deshalb zielt meine Überlegung (siehe #38) auf eine möglichst einfache und alle dem vorbeugende Lösung ab.

    Zwischen verschieden Erdungspunkten (hier die von mir aus Bequemlichkeit angestrebte unterschiedliche Stromversorgung für Bühne und FOH) gibt es nun mal eine mehr oder weniger große Potentialdifferenz, die bei Verbindung (z.B. über das CAT-Kabel) einen unerwünschten Ausgleichsstrom hervorruft. Eventuell werden noch irgendwelche Einstreuungen aufmoduliert und man sucht sich dann nach der Ursache dämlich.

    Nach wie vor erscheint es mir da am einfachsten zu sein, das CAT-Kabel zwischen Bühne und FOH galvanisch zu unterbrechen. So ein Netzwerkisolator ist ein recht kleines Teil und scheint um die 100 € zu kosten. Die investiere ich gerne, wenn sich damit die althergebrachte vergleichsweise große Netzkabeltrommel bzw. ein kommerzielles oder selfmade-Hybridkabel einsparen lässt. Zu den Unterschieden bei den Trenner-Bauarten werde ich mal weiter recherchieren und Euch auf dem laufenden halten. Am Ende wird es bei mir wohl auch auf solche Lösung hinauslaufen:

    Zitat von wora

    ich habe mir vor einem halben jahr so ein kleines teil zur galvanischen trennung gekauft.

    dann kam die sache mit corona und ich habe es aus den augen verloren.

    getestet habe ich es also noch nicht, aber deine frage hat mich dran erinnert, dass ich das in eine kleine box bauen wollte, die mit ethercon-buchsen ausgestattet ist. ich hatte nämlich auch länger gesucht, ob ich sowas nicht fix und fertig finde - aber leider hatte ich da kein glück.

    LWL inkl. entsprechend ausgestatteter Switches wäre zweifelsfrei die professionelle Lösung, ist aber für meine bescheidenen Zwecke einfach zu hoch gegriffen und zu teuer.

    Beste Grüße

    Code
    Andreas
  • Kabeltrommel 50m mit 1,5mm² - nur für Mischpult

    • Andreas S.
    • 10. November 2020 um 18:05

    Vielen Dank für Eure zahlreichen Rückmeldungen. Auf einiges möchte ich nachfolgend eingehen und würde die Problematik gerne vertiefen. Offenbar gab es entsprechende Überlegungen nicht nur meinerseits.

    Zitat von floger

    Ethernet hat schon Übertrager an beiden Enden. Theoretisch muss man nur den Schirm auftrennen. Das gilt dann logischerweise für alle Netzwerk protokolle.

    Ist das bei wirklich jedem Gerät so? Bin selbst nur DANTE-Nutzer und habe fast keine IT-Kenntnisse. Aber ich teile wora´s Einwand (#41) dahingehend, dass es ggf. die Existenzberechtigung von separaten Netzwerkisolatoren grundsätzlich in Frage stellen würde. Solche werden nach meinen Recherchen in Gebäudeinstallationen und Medizintechnik verwendet. Dort würde man diesen Aufwand doch nicht treiben, wenn das Auftrennen des Schirms ausreichen würde, oder?

    Zitat von niggles

    Die Stagebox mit einem kleinen Netztrenntrafo erdfrei zu machen sehr wohl

    Irgendein Gerät mittels Netztrenntrafo erdfrei zu machen, ist m.E. keine gute Idee. Eine ähnliche Überlegung hatte ich kurzeitig dahingehend, den ganzen FOH-Platz über Netztrenntrafo an der nächstgelegenen Wandsteckdose zu betreiben. Habe diesen Gedanken aber ganz schnell wieder verworfen. Es käme einem Abkleben des Schutzleiters gleich und ist somit indiskutabel.

    Die dig. Stagebox über Netztrenntrafo zu betreiben, würde zudem nichts bringen, da die Stagebox weitere Erd- bzw. Masseverbindungen über die analogen Anschlüsse sowie ggf. den Rackeinbau hat.

    Trotzdem vielen Dank für den Hinweis zur Notwendigkeit der Schirm-Verbindung in Abhängigkeit der verschiedenen Protokolle.

    Externe Netwerkisolatoren scheinen nach meinen bisherigen Recherchen Übertrager, also passiv zu sein, und damit vermutlich irgendwie verlustbehaftet? Oder gibt es eventuell auch aktive Tools, die intern optisch übertragen / trennen?

  • Kabeltrommel 50m mit 1,5mm² - nur für Mischpult

    • Andreas S.
    • 9. November 2020 um 22:12

    Hallo zusammen,

    auch wenn Eure Beiträge zum Thema schon etwas zurückliegen, hätte ich dazu noch folgende Überlegung bzw. Anfrage.

    Auch ich hatte letztes Jahr mit dem Klotz-Hybrid (1,5 mm2 + 1x Cat) geliebäugelt, aber Preis, Kabeldurchmesser sowie bei 50 m auch Größe und Gewicht der Trommel haben mich davon abgehalten. Das ganze erinnert mich zu sehr an analoge Multicores und ich finde eine 50 m nur-Cat-Leitung auf einer GT235 oder GT310er Trommel einfach zeitgemäßer - insbes. für meine eher kleinen Veranstaltungen. Folglich ist dann die Versuchung groß, für den FOH-Strom einfach die nächstgelegene Wandsteckdose zu nutzen.

    Um möglichen Problemen wie verschiedene Phasen und Erdungsschleifen vorzubeugen, könnte man ja vielleicht einen galvanischen Trenner in der CAT-Leitung vorsehen. Dieser sollte gigabit-fähig sein und für meine Zwecke insbesondere auch mit DANTE funktionieren. Am besten auch noch mit vernünftigen etherCON-Buchsen ausgestattet. Hat jemand schon Erfahrungen mit sowas bzw. kennt sogar konkret Produkte, die vorgenannte Kriterien erfüllen?

    LWL statt CAT-Kabel schließe ich aus, weil zu teuer und zu speziell.

    Beste Grüße

    Andreas

  • Schlagzeug Abnahme in der Kirche

    • Andreas S.
    • 8. November 2020 um 22:36

    Danke guma!

    Vielleicht sollte ich hier ergänzen, dass ich kein Profi-Tonmann bin, aber bereits seit rund 3 Jahrzehnten im innerkirchlichen Bereich mische - aufgrund der ohnehin meist schwierigen Kirchenakustik mittlerweile vorzugsweise in mono; dafür lieber mit etwas mehr Aufwand für Delay-Line, sowie Subwoofer kanalweise ggf. über Aux-Weg. OHs in stereo würden folglich eigentlich garnicht gebraucht. Zudem wird insbes. von katholischen Gemeinden häufig dezenter Materialeinsatz gewünscht, wenn nicht gar gefordert.

    Die Niere, der vorbildliche off-axis Frequenzgang und die kleine Bauform des AE2300 brachten mich daher auf die eingangs gemachte Überlegung, Toms und Bleche über ein einziges dafür geeignetes Mic abzubilden.

    Das zusätzliche Snare-Mic. (ggf. per Rim-Clamp) hatte ich als Soundformungs-Option erwogen, wobei das sonst übliche "Problem" betr. gleichem Abstand zu beiden OHs bei solchem Mono-OH entfallen würde.

    Mit meinem 91er in der BD wäre folglich im Hinblick auf die Optik auch nur ein einziges Stativ nötig.

    Der Gedanke, ein dynamisches als OH zu nehmen, ist sicher erst einmal ungewöhnlich. Leider ist gerade keine Veranstaltung in Sicht, um es mal auszuprobieren.

    Alternativ könnte man als Mono-OH vielleicht auch ein AE3000 in Betracht ziehen (?), wobei ich damit wohl Euer Thema sprengen würde ...

    Lasst mich an Eurem Erfahrungsvorsprung teilhaben!

    Andreas

  • Schlagzeug Abnahme in der Kirche

    • Andreas S.
    • 8. November 2020 um 19:33

    Hallo Wolfgang,

    ich bin neu hier im Forum.

    Du hattest hier und in einem anderen thread wiederholt begeistert über das AE2300 berichtet. Ich überlege, ob es auch als (Mono-) Overhead in Frage käme - die Eigenschaften sprächen m.E. durchaus dafür. Anwendung: "kleines Besteck" mit z.B. noch einem zweiten AE2300 am Snare-Rim und einem Beta 91A in der BD, ohne Einzelmikros an Toms, HH und Ride. Das wäre zudem optisch sehr dezent.

    Was meinst Du dazu? Hast Du es vielleicht schon mal als OH (gemeint ist nicht nur das Blech) probiert?

    Beste Grüße

    Andreas

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