dazu möchte ich nur einen satz loswerden:
es gibt keine lautsprecher ohne kompromisse! ![]()
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Neues Benutzerkonto erstellendazu möchte ich nur einen satz loswerden:
es gibt keine lautsprecher ohne kompromisse! ![]()
die genannten AT mikros sind für akkordeon durchaus gut geeignet. ich benutze die dort auch gerne.
ob der sender zwei davon speisen kann, weiss ich ehrlich gesagt nicht.
die phantomspeisung wird natürlich doppelt belastet, in sofern ist ein spannungseinbruch nicht unwahrscheinlich. die mikros kommen allerdings auch mit relativ geringer speisespannung aus. eine gringere speisespannung bedeutet natürlich eine geringere aussteuerbarkeit der mikros, aber ein akkordeon ist jetzt ja auch nicht gerade so wahnsinnig laut... somit könnte sich das aufheben.
hier gilt wohl: probieren geht über studieren ![]()
Zitat von "donut"...
mit hervorragenden Referenzen in vergleichbaren Top Venues!...
na ja, sowas gibt es aber nun wirklich von jedem hersteller. :wink:
vor über 10 jahren hatte ich mal die idee, dem herrn Gates eine rechnung über "verschwendete lebenszeit" zu schreiben.
irgendwie fehlte mir aber die hoffung, dass er das bezahlen würde... ![]()
Zitat von "e-on"Ich benutze zu 90 % keine DIs sondern simple Klinke - XLR Adapter.
wora
bei mir bestehen die Anlagen aus einer professionell ausgeklügelten Erde/Masse/Abschirmungsführung. Deshalb kann ich auf diese tontechnischen Problemlöser verzichten.Trafosplitt und DI trennen galvanisch. Ich sehe da keinen Unterschied, außer das der DI Trafo
ne Wicklung weniger hat.
es gibt auch keinen unterschied zwischen galvanischer trennung und galvanischer trennung ![]()
nur die impedanzverhältnisse zwischen DI und Lineübertrager sind unterschiedlich. aber wem sag ich das...
ich habe auch eine zeitlang versucht, mit klinke-XLR adaptern zu arbeiten.
das hat auch wirklich oft geklappt!
aber manchmal klappt es eben nicht, dann brummt plötzlich das keyboard oder der XLR out vom bassamp. wenn ich keine Di eingeschliffen habe, dann muss ich erstmal basteln. wenn ich da aber von vorneherein eine DI im signalweg habe, ist das problem in windeseile erledigt - GND abschalten, fertig.
nur aus diesem grunde schalte ich bei musiker-linesignalen einfach wieder eine DI dazwischen.
alles klar.
das sind dann etwa 102V RMS, das passt ![]()
Zitat von "Frank_Nachtigall"hi
die 145v bedeuten nichts anderes als
1300w an 8 ohm
...
da möchte ich gerne mal nachhaken:
bei 145V und 8Ohm komme ich auf 2628W
wie sind diese 145V denn gemeint?
Zitat von "e-on"...
Was ist der Hauptbestandteil eines Trafosplitters ? Ei, ein Übertrager.
Und was ist der Hauptbestandteil einer DI Box ? Ei, ein Übertrager.Also ziehe ich wegen der Nachteile in beiden Fällen eine einfache Drahtverbindung vor – wenn ich nicht aus anderen Gründen einen Trennübertrager zwingend benötige.
die anwendung ist aber nicht 100%ig vergleichbar.
- mit professionellem tontechnischen equipment kann man eine anlage problemlos völlig brummfrei aufbauen.
- mit musikerequipment ist das leider nicht immer so einfach... :wink:
hier können Di-boxen definitiv sehr gute dienste leisten. wohlgemerkt: die DI splittet das signal ja nichtmal, sondern sorgt in diesem falle lediglich für eine galvanische trennung zum musiker :lol:
kann schon sein, das es gutes material ist. dann freue ich mich natürlich für die besitzer von "digitalhörnern".
persönlich schreckt mich die bezeichnung aber nach wie vor ab.
aaahhh... irgendwie kam mir diese seltsame bezeichnung doch irgendwie bekannt vor.
dann hat der hersteller die box also immer noch mit der gleichen (imho völlig unpassenden) bezeichung im programm?
Zitat von "norbert jersch"... Enthallung auf der Bühne...
ich vermittle auch gerne einen kontakt zu einem wirklich kompetenten ingenieur, der euch das amtlich planen kann. der baut übrigens auch die von mir favorisierten lautsprecher.
APG wäre natürlich auch ne idee, aber damit habe ich persönlich keine erfahrungen.
"Digitalhorn"...
uhaaahhhhh :? :? :? ![]()
donut:
gegenüber den lesern des forums fände ich es nach wie vor fairer, wenn du deine verbindung zum hersteller offen legen würdest. so dass jeder weiss um wen es sich handelt.
eine info darüber in der signatur (z.b. wie bei herrn Schwörer von Shure) würde sicher genügen.
wie schön, dass ich mit meiner meinung nicht alleine bin. ![]()
wie ich weiter oben schon schrieb:
wer einen guten trafosplitt besitzt, muss ihn deshalb ja nicht gleich wegwerfen ![]()
zum harting 64:
die erfahrungen von rockline teile ich leider auch. wir hatten früher sogar 128er stecker, die musste man wirklich mit samthandschuhen anpacken. nachdem da mal eine ecke abgebrochen war und sich das niemand erklären konnte, durfte das muco dann nicht mehr von helfern eingerollt werden! trotzdem haben wir viele jahre damit gearbeitet - wahrscheinlich einfach weil keiner die lust hatte, das system auf ein anderen mulitcorestecker umzubauen ![]()
Zitat von "Volker Holtmeyer"...
Warum möchte denn jemand ein bestimmtes Produkt kaufen? In der Regel, weil es sein subjektiver Eindruck ist, dass er genau dieses Produkt haben muss. Und dieser subjektive Eindruck ist zu einem erheblichen Teil das Verdienst des jeweiligen Vertriebes. Meine Meinung. Bei aller Bescheidenheit...
as ist natürlich die berechtigte argumentation eines vertriebes. schliesslich hat er das produkt hier im lande ja bekannt gemacht, in dem er es in grossen massen verkauft hat. in sofern gebe ich dir da auch recht.
aber:
durch die grosse verbreitung kann es sich aber auch ergeben, dass der kollege die boxen nicht nur aus der werbung kennt, sondern aus einer alltäglichen erfahrung heraus. und da haben sie ihm möglicherweise so gut gefallen, dass er sie jetzt auch haben möchte. hier funktioniert das argument schon nicht mehr so 100&ig.
davon ab besteht das problem der garantie bei eigenimport natürlich nach wie vor ![]()
ich habe ja früher auch kein einzelmasse-muco besessen, habe deshalb immer nur mit zentralmasse gearbeitet. und ich hatte damit nicht mehr oder weniger brummprobleme als andere kollegen mit zentralmasse-mucos.
und auch heute, mit meinem mischpult auf der bühne (ich nenne das mal so, weil inputs und DSP bei mir ja auf der bühne stehen) und den damit verbundenen relativ kurzen leitungswegen kommt es auch ohne signalsplitt mal vor, dass z.b. ein keyboardsignal brummt. wenn das passiert, dann schalte ich an der DI den groundlift und das problem ist erledigt.
was ich damit sagen will: wenn mal etwas brummt, muss das nicht an "zentral- oder einzelmasse" oder "nicht-trafosplitt" liegen ![]()
eine ganz wichtige grundregel muss man aber immer beachten:
die stromzuführung für die ganze tontechnik muss zwingend aus EINER steckdose kommen, also das gleiche potenzial haben! (das kann selbstverständlich auch eine drehstromdose sein!)
nur wenn es sich abzeichnet, dass ein zweites (oder drittes) mischpult an einem anderen potential hängt (z.b. das recording-mobil), dann würde ich einen trafosplitt explizit empfehlen. oder wenn ein zuspielsignal aus einer anderen halle kommt, dann muss da natürlich ebenfalls ein übertrager dazwischen, um die potentiale galvanisch zu trennen.
ansonsten braucht man den trafosplitt aber wirklich nicht zwingend, dazu gab es hier ja jetzt schon genug entsprechende beiträge.
und wie ich hier schonmal schreib:
gegen versehentliche doppelte phantomspeisung hilft das auftrennen der signalschirme (ground) zum zweiten mischpult, damit hat sich das problem sofort egalisiert.
marco, du behauptest also, das ein passiver signalsplitt zwischen zwei pulten nie funktionieren kann.
hmmmm... wieso gibt es dann trotzdem genau so funktionierende systeme?
das müsstest du dann ja auch irgendwie erklären können.
Zitat von "Loloverde"...
Das Problem geht auch andersrum: Durch falsche und veraltete Rider wird auch oft Material dazugemietet, welches nicht (mehr) benötigt wird. ...
das ist zwar eine andere auswirkung, das fusst aber ganz genau auf den gleichen ursachen! :lol:
Zitat von "marcoboy"...
Die Eingangsimpedanzen von Eingängen liegen meist zwischen 10K-20K ...
die realen eingangsimedanzen von mikrofoneingängen liegen meist so um die 2-3kOhm
der spannungseinbruch, wenn ein mikrofon statt einem eingang deren zwei speisen soll, ist dennoch in der realität recht gering.
was die probleme mit phantomspeisung angeht: ja, das kann natürlich sein, dass eines der pulte die phantomspeisung des anderen nicht mag. deshalb macht man es in der praxis einfach so, dass an einem der beiden splitausgänge kein ground aufgelegt wird, damit hat man dieses problem sehr einfach und elegant umgangen.
so lange die inputs beider pulte nebeneinader stehen (was dank abgesetzter in/outputs ja lässig lösbar ist) und beide geräte an die selbe steckdose angeschlossen sind (und man auch sonst seine aufgaben hinsichtlich sternförmiger erdung richtig gemacht hat), dann wird es nicht zu potentialproblemen kommen. in sofern erübrigt sich der trafo dann also.
natürlich ist es so: wer schon einen trafosplitt hat, der braucht ich auch nicht gleich wegwerfen :lol:
Zitat von "markus f."Anders herum gedacht (und bewusst etwas sarkastisch): "es spielt doch keine Rolle, ob ich als Kunde/Musiker/Band mir darüber Gedanken mache - der Dienstleister vor Ort hat bestimmt nicht das Rückrat oder den wirtschaftlichen Spielraum zu sagen: wurde nicht bestellt, gibts nicht. Der extra Monitor oder die beiden extra Vocalmics hat der doch eh immer dabei, also wird er den Teufel tun und sich kaum den Schuh des ruinierten Abends anziehen wollen. Läuft doch!"
Will sagen: dieses Problem ist meiner Meinung nach leider (wie so einige in der Branche) hausgemacht bzw. die Folge allgemeiner Inkonsequenz.
es liegt ja in der natur der dinge:
als dienstleister ist man bestrebt, die kunden zufrieden zu stellen. das bedingt eben auch, dass man in notfällen noch einen joker in der tasche hat. natürlich muss man extreme abweichungen nicht erfüllen können, das verstehen die künstler dann auch. aber die ein- oder andere box in petto zu haben, das schadet nicht. letztlich muss sich das dann aber auch im preis niederschlagen, service kostet eben geld.
dazu nochmal ne anekdote:
mir wurde in einer bandbesprechnung z.b. tatsächlich mal vorgeworfen, dass ich die wünsche der musiker nur unzureichend befriedigen würde, wenn mal noch etwas zusätzliches gebraucht würde, wäre das oft nicht möglich.
als positives beispiel wurde da ein anderer techniker genannt, welcher "dann einfach in seinen LKW geht und noch schnell ne box holt - das ist service!"
interessanterweise hat der musiker, der dieses argument vorbrachte, nicht bemerkt, dass ich nie einen LKW mit material dabei hatte, sondern mit ihnen im bus anreiste - und dann einfach das nehmen musste, was uns vor ort geboten wurde!
die situation war also exakt null komma null vergleichbar! :shock:
das haben die anderen musiker dann aber auch kapiert, damit war die kritik an mir sofort vom tisch. :lol:
aber interessant war das argument dann doch, denn man sieht sehr deutlich, wie einige künstler über uns denken:
wir sind einfach nur dazu da, ihre wünsche zu befriedigen. und nur deshalb werden wir überhaupt gebucht! ![]()
ich weiss, dass das verhalten mancher künstler uns gegenüber manchmal schwer zu ertragen ist, aber das ist nun mal ein teilrisiko des jobs als dienstleister...
ich will damit natürlich nicht gutheissen, das sie sich oft nicht für unsere belange (auch die rider!) interessieren. aber leider sind wir da oft nicht in der position, forderungen zu stellen.
und immerhin gibt es ja ein paar wenige musiker, die sich für unsere arbeit tatsächlich interessieren. ![]()