ein durchaus interessanter ansatz.
ich könnte das nicht machen, weil ich mit A&H wesentlich mehr übung habe als mit anderen pulten, das ergebnis wäre damit also sehr verfälscht.
Beiträge von wora
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Zitat von "billbo"
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Autohersteller wie Ford/ Fiat/ PSA/ GM, und selbst die 'edlen' (MB/ BMW/ VW/ Audi) legen bei vielen Modellen in Europa pro in den Markt gedrücktem Fahrzeug eine vierstellige Summe drauf. Sie tun das, weil hier das Image für's Produkt gemacht wird, und holen die Verluste in USA und Asien wieder rein. ...
ich kann mich aber noch sehr gut an ein interview mit einem topmanager einer grossen deutschen automarke erinnern (ich weiss bloss nicht mehr ob es Mercedes oder BMW war), in dem dieser gefragt wurde warum die preise der autos in deutschland umgerechnet so viel höher wären als in USA.
seine antwort: "weil die wertschätzung der kunden hierzulande für einheimische fahrzeuge höher ist".
übersetzt heisst das: weil die deutschen kunden lieber deutsche autos kaufen, können wir mehr geld von ihnen verlangen, sie kaufen sie trotzdem :lol:
demnach sind diese deutschen autos also in den USA billiger als hier zu haben, das passt nicht ganz zu deiner theorie.aber eigentlich hat das gar nix mit mischpulten zu tun

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Zitat von "e-on"
...Gibts da nicht was eleganteres ?
hmmm, vieleicht wärst du bei deinen anforderungen mit ner GLD doch besser versorgt gewesen? :lol:scherz bei seite:
du brauchst also einen mono-out für ne delayline, incl. delay und EQ.
soweit habe ich das verstanden.
aber was für einen mix möchtest du denn da genau drauf geben? -
mit irgendwas muss Behringer ja auch mal geld verdienen :lol:
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oh Wolfgang, da hast du dir aber eine schöne suppe eingebrockt :wink:
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Zitat von "PMZWO"
meine güte, diesen mist gibt es ja tatsächlich immer noch!
sowas hatten wir vor über 30jahren (oh weia!) in unserer disco im jugendzentrum, weil die stadt kein geld für normale lautsprecher rausrücken wollte. und seit dieser zeit laufe ich mit einem tinnitus herum, der mir durch diese klirrerzeuger beigebracht wurde. wenn ich nur dran denke, pfeifts gleich lauter im ohr. für mich gehört dieses zeug verboten!
und nein: das waren piezos, der spitzname "zitronenpresse" war für die JBL ringradiatoren reserviert, die guma genannt hat.
aber offenbar ist der begriff "zitronenpresse" wohl regional sehr unterschiedlich benutzt worden.
wenn die piezos überhaupt einen spitznamen verdient hätten, dann wohl eher "klirrheimer". -
ich sehe das genau wie oton: der mischer sollte auch die anlage konfigurieren können.
bei diesen zuschauerzahlen sollte doch ein bisschen geld für einen geeigneten techniker übrig sein?zu den T24:
letztes jahr hatte ich mal das "vergnügen" auf einem system mit zwei untereinander geflogenen T24 zu mischen. im übergangsbereich zwischen den tops war das ergebnis allerdings sehr unschön :cry: hier also darauf achten, dass der winkel zwischen den tops nicht zu klein wird!
ob sie nebeneinander besser funktionieren, weill ich allerdings nicht. nach dieser erfahrung würde ich jedenfalls keine zwei tops mehr zusammenpacken.
aber das sollte dann ja der techniker wissen.
ZitatMeinst Du die Neigung der T24? Erstmal Richtung Publikumsmitte dann ein wenig auffächern und einmal selbst nach dem Coverage hören ...
wieso erstmal in die publikumsmitte?
muss die hintere hälfte denn deutlich leiser beschallt werden? -
Zitat von "WolfgangK"
Tja, die Anzahl meiner Stereokanäle kann ich natürlich nicht verändern ... :shock: Dafür akzeptiere ich natürlich auch ein reboot. Toll, was die iLive alles so kann. Vielleicht muss ich mir auch mal so ein Schätzen zulegen?

tja, diese entscheidung nimmt dir wohl niemand ab :lol:kleiner tipp: früher hatte ich auch mal ein 01V96... seit ich iLive nutze, vermisse ich es nicht mehr. und das meine ich wirklich ganz ehrlich

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also in meiner erinnerung sind "zitronenpressen" ringradiator-hochtöner.
die piezos hiessen, zumindest bei uns, nie so. die hiessen einfach "piezos" - und waren immer schrecklich klirrig. da klangen die ringradiatoren eindeutig besser! allerdings war das abstrahlverhalten eher wie ne taschelampe... heute gibt es wirklich bessere lösungen
und die "arschbacken" kenne ich ebenfalls in gross und klein, für mittelton und hochton.
die kleinen waren dann eben "kleine arschbacken"
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nein, das macht kein gutes bild.
noch dazu, weil ich vor vielen jahren mal mehrfach über eine mach-anlage mischen "durfte".
also ich fand das material damals soweit OK, mehr aber auch nicht.
aber ein managing director sieht das natürlich ganz anders, das ist klar
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ich mag es gerne ausführlich
Zitat von "WolfgangK"... wann muss eine iLive neu gebootet werden? wenn ich Kanäle linke? das kann ja wohl nicht sein, oder?
wie die kollegen Thomas und Karel bereits beschrieben, gibt es im iLive-system zwei möglichkeiten, stereokanäle zu erzeugen.1. Ganging:
hiermit werden während der laufenden session mehrere kanäle miteinander gegangt. man macht also eine "bande" daraus, was auf englisch bekanntlich "gang" heisst.
es gibt 8 gangs, und jedes einzelne ganging lässt sich hinsichtlich seiner funktionen unterschiedlich beeinflussen.
folgende funktionen lassen sich gangen:
HPF
Gate
PEQ
Compressor
Limiter/Deesser
Delay
Fader
Mute
Pan
Routing
... jeweils einzeln oder jede kombination daraus.
pro gang lassen sich auch noch bis zu 8 kanäle koppeln.
--> diese gang-funktion lässt sich ohne neu-booten einstellen und wieder ausschalten.2. IP-Stereo:
hier wird aus zwei kanälen ein stereokanal erzeugt. alle parameter der beiden kanäle sind damit fest verlinkt. damit ist es also ein fixer stereokanal.
--> diese funktion wird auf DSP ebene gemacht, es ändert die bus-struktur und erfordert nach einer änderung einen neustart des pultes. mit der bus-struktur kann man auch bestimmen, wie viele auxe, subgruppen, effekte und matrixwege man haben möchte und wie die main-struktur sein soll. es ist also ein eingriff in die DSP struktur.
mit dieser methode lassen sich pro Mixrack dann bis zu 32 stereokanäle erzeugen.
diese funktion ist sinnvoll, wenn man auf bestimmten eingängen grundsätzlich immer stereosignale haben wird. bei mir ist das z.b. kanal 63+64 für die hintergrundmusik per MADI, die S/PDIF eingänge und die chinch eingänge am pult (T112) sind bei mir ebenfalls fix auf stereo gelegt. damit spare ich mir ein paar gangs und habe diese dann für "on the fly" anforderungen frei.nochmal kurz zusammengefasst:
die festen stereoeingänge an meiner T112 habe ich per "IP-Stereo" fix als stereokanäle definiert.
alles andere mache ich mit dem ganging, weil es schneller geht und mehr möglichkeiten bietet. -
also zwei kanäle waren gegangt und wurden dann per link im DSP-system zu einem stereokanal zusammangeschaltet. in diesem moment bleiben diese kanäle ja fest zusammen. danach war das ganging dann auf den folgekanälen?
hmmm, könnte es sein, dass das DSP-system dann stereokanäle als einen kanal ansieht und die überflüssigen ganging-befehle dann auf den nächsten freien kanal wandern? das wäre ja zumindest eine mögliche erklärung für das wandern des gangings.die stereo-link funktion benutze ich ausschliesslich für die stereo-inputs am T112 surface. damit erspare ich mir zeitaufwändiges neu-booten der DSP-maschine.
die ganging funktion kommt bei mir für alles andere zum einsatz, z.b. keyboardkanäle oder OH. was ich daran sehr schätze: pro gangig kann man auswählen, welche funktionen dort gegangt werden sollen. ausserdem kann man dort bis zu 8 kanäle gangen. letzteres braucht man zwar eher selten, aber ich habe das z.b. schon bei chorgruppen genutzt.
ich finde das, wie simonstpauli, sehr intuitiv und produktiv. vor allem eben auch, weil man sich damit das neu-booten erspart. -
Zitat von "SHVT"
Hallo in die Runde,
Ich hab hier eine T112 (V1.92), die seltsame Dinge tut:
erster tipp: aktualisiere das pult auf die aktuelle firmwareversion 1.94 und überprüfe, ob das problem noch besteht.auch ich habe dieses phänomen noch nicht beobachtet. hat da vielleicht vorher mal der azubi am pult rumgespielt?

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oder ein fall für den dougan automatikmixer in der iLive, der dort per Waves-karte eingebunden werden kann.
aber mal ganz im ernst:
also ich habe ja einige jahre die vorstandssitzungen in einem grossen deutschen softwarekonzern betreut. und auch dort kam es mal vor, dass sowohl die dolmetscher als auch ich unsere plätze verlassen mussten. und weil die chefs des konzerns nicht doof sind, mussten auch alle mikrofone abgeschaltet werden und alle verbindungen nach aussen wurden abgeschaltet. erst dann konnte ich die regie verlassen.
wenn geheimhaltung angesagt ist, dann sollten also keine mikrofone funktionieren. das ist der einzig richtige weg.
im von dir betreuten unternehmen sollte man darüber vielleicht nochmal nachdenken. -
das sehe ich auch so. alles eine frage der relation.
ich habe jedenfalls bisher auch noch nie mitbekommen, dass die localracks der Vi serie irgendwie gross im weg gewesen wären. irgendwo muss man das pult ja auch drauflegen
in kleinen clubs ist das natürlich u.u. schon ein problem, aber dafür waren diese pulte auch nie wirklich gedacht. man denke nur mal an den anschaffungspreis, dann erkennt man schon eher, für welche veranstaltungsgrössen diese pulte eigentlich in frage kommen - bei realistischer betrachtung fallen kleine clubs also ohenhin sofort aus dem raster.
aber so wie ich den diskussionsverlauf sehe, wird es da wohl keine wirkliche einigung geben. der eine will es so, der andere eben anders. die erwartungshaltungen sind da zu unterschiedlich.
persönlich sehe ich die technik mit den abgesetzten inputs jedenfalls sehr praktikabel an. aber ich habe damit ja auch schon ein paar jahre praxiserfahrung.letztenendes lassen sich aber alle diese möglichkeiten in praktikable lösungen umsetzen. das sieht man ja jeden tag.
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ok, jetzt sind wir wieder bei neuen themen angelangt:
- welches ist die vom platzbedarf schlechteste lösung (da ist die Vi sicher ganz weit vorne)?
- wofür braucht man zusätzliches externes equipment, wo doch in den digitalen schon alles drin ist? -
Zitat von "rockline"
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Man kann das alles beschreiben wie man will: es gibt überhaupt keinen Vorteil wenn ein Mischpult keine Vorverstärker eingebaut hat...da geben dir hier alle vollkommen recht.
denn hier hat ja niemand behauptet, das sowas vorteilhaft wäre
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da bin ich ganz bei dir. es wäre wünschenswert gewesen, einen weiteren mann und vielleicht sogar ein recordingmobil dabei zu haben.
die realität ist aber leider nich immer fair zu musikern, die so eine sache aus eigener tasche bezahlen müssen. wirklich schade. -
ach sowas... und ich dachte wir reden hier über mischpulte?
jesses, jetzt wird mir so vieles klar...

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Zitat von "schallereignissortierer"
Zum Beispiel weil unsere Receiver hinten im Saal stehen, dort mit ~ 7m Multicore ans Pult gehen und nie auf- und abgebaut werden müssen, statt auf der Bühne im Weg zu stehen und für jede Vorstellung mit Ports extra reingeschoben werden müssten.
Nebst mal eben 'nen Zuspieler ran, Ton vom Beamer, Mic für Regisseur und Musikalischem Leiter und was noch so gibt.
es kommt ja, wie erwähnt, immer auf die jeweilige situation an, welche lösung mehr sinn macht. gerade in festinstallationen kann man da ganz andere anforderungen haben als im mobilen betrieb.Zitat von "audiobo"... Persönlich sehe ich so 8-12 analoge Local Ins als vernünftige und in 99% ausreichende Dimensionierung an.
dat sach ich doch
Zitat von "audiobo"...
Bei Neuanschaffungen muss man eben immer folgende Punkte sehen:
- kaufe ich ein Mischpult oder eine "Signalverwaltungsinfrastruktur"?
- ist noch taugliche Analogverkabelung vorhanden, wenn ja welche Lebenserwartung hat diese?
- wie sieht der Großteil meiner Jobs aus - mache ich viele festivalartige Veranstaltungen mit Analogsplit auf der Bühne oder Industrie oder feste Band, Monitor vom FoH, wie sieht es mit Hands, Transport, etc. aus?
hier kommen wir endlich zur für diesen thread wichtigsten frage:
welche lösung könnte für meine aufgabe die passendere sein?!