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Beiträge von wora

  • Chor aufnehmen

    • wora
    • 27. März 2014 um 12:25

    ja, macht spass ;)

    wie ich finde suchst du hier die nachteile von schallzeilen. aber versuche doch mal die vorteile für diese anwendung zu sehen.
    durch den engen vertikalen beam kann man die energie sehr genau auf den chor richten. und wenn der herr chorleiter/dirigent nicht auf einem hohen podest steht, bekommt er auch genügend von der zuspielung mit. zur not bekommt er eben als einziger einen kopfhörer, auf den man die zuspielung UND die aufnahmemikros mischen könnte. dann hat er die maximale kontrolle.

    der nutzbereich meiner zeile wäre immerhin fast 2m hoch. in diesem vertikalen korridor kann man die paar chormitglieder problemlos unterbringen, zur not neigt man die linie etwas, bis es passt (dabei natürlich immer die aufnahmemikros im auge behalten ;) )

    durch den erweiterten nahbereich der schallzeile braucht man auch wiederum die zuspielung nicht so laut zu machen und alle chormitglieder bekommen einen sehr ähnlichen pegel.

    also ich kann mir wirklich vorstellen, das man mit der methode gut arbeiten kann.
    ich würde das zu gerne mal probieren, vielleicht komme ich demnächst mal dazu.

  • PL&S 2014_Berichte

    • wora
    • 26. März 2014 um 22:18
    Zitat von "madmax"


    Ja aber so verkauft man doch keine einzelnen Produkte. ...


    nun ja, PRG lebt ja offenbar von der vermietung von geräten. in sofern passt das also schon. ;)
    die einzelnen lampen müssen dann die jeweiligen hersteller vorstellen, das ist dann ihr job.


    Zitat von "zegi"

    Das Video von dem Ami, der so eine Aufwändige Weihnachtsbeleuchtung zur Musik an seinem Haus gebastelt hatte, beeindruckte mich z.b. viel mehr, obwohl da absolut betrachtet vielleicht etwa 1% an Technik verbaut wurde, verglichen mit dem PRG Video.

    oh ja, das video kenne ich auch - -und das aht mich vor jahren ebenfalls sehr begeistert!
    aber auch hier bin ich der ansicht, dass das nicht mit der PRG show zu vergleichen ist. anderer ansatz & andere zielsetzung.

  • PL&S 2014_Berichte

    • wora
    • 26. März 2014 um 12:59
    Zitat von "zegi"

    ...Ich hätte es allerding extrem viel spannender gefunden, wenn man eine geniale Lichtshow mit sehr wenig Material gezeigt hätte - nach dem Motto: "Es geht nicht um die Menge, sondern darum, was man damit macht!". Aber das ist an einer Messe, an der primär Produkte verkauft werden sollen, sicher nicht gewünscht.


    die aufgabenstellung "mach aus wenig möglichst viel" haben wir ja im täglichen leben. warum sollte man das ausgerechtet auf einer messe, wo es um den verkauf von produkten geht, nochmal verfeinern? ;)

    ich denke immer noch gerne an die von mir gesehene PinkFloyd-show mitte der 90er zurück: was damals an materialschlacht geboten war, begeistert mich noch heute! aber das war damals trotzdem wirklich geschmackvoll umgesetzt.
    also seid bitte nachsichtig:
    es ist doch auch mal für spargewohnte lichtdesigner schön, mal wieder so richtig in die vollen greifen zu können. jungs, das ist ne messe, das hat wenig mit der realität zu tun :D

  • QU16/24/32/QU5/6/7/D Erfahrungen, Fragen, Tipps/Tricks

    • wora
    • 26. März 2014 um 12:41
    Zitat von "e-on"

    ...
    Was anderes: Mit dem iPad mixen geht gut, aber die Bandbreite der Parametrik einzustellen, wenn mehrere Bänder benutzt werden, ist sogut wie unmöglich. Da muss unbedingt eine andere Lösung her.
    Wie machst du das wora, mit der iLive, ist das da auch so ?


    ich bearbeite die parametrischen EQs relativ selten mit dem iPad. wenn ich monitore einstelle, nehme ich sehr oft die grafischen EQs. und die voreinstellungen und die frontbeschallung bearbeite ich in aller regel am mischpult. so komme ich relativ selten in die verlegenheit, die bandbreite der parametrischen filter per iPad einzustellen. ich gebe dir aber recht: so schön flüssig wie bei yamaha geht das nicht, es ist etwas fummeliger. mit meinem neuen iPad V läuft das übrigens merklich feinfühliger als mit dem alten iPad I!
    und immerhin: es geht ;)

    Zitat von "e-on"

    ...Und Pan ist auch ein Krampf. Wenn der Finger drauf ist, sieht man die Zahlenwerte nicht mehr und 0 Stellung mit Doppeltip ist auch schon lange überfällig.


    ja, den doppeltip zum nullstellen der pans habe ich auch schon angeregt. das fände ich wirklich gut.
    wenn du den pan bearbeiten willst, ohne dass dein finger im weg ist: drücke und halte den PAN, dann rutsche ein bisschen mit dem finger nach unten. nun kannst du den PAN bewegen - und siehst wie er reagiert.

  • Chor aufnehmen

    • wora
    • 26. März 2014 um 12:28
    Zitat von "Dosenfutter"


    Die Schallzeilen werden nicht für das Mikrofon ausgerichtet, eher genau das Gegenteil. Und damit der Anteil vom Playback, der auf das Mikrofon geht, keinen anderen Frequenzverlauf hat als der Chor, ist das dann tatsächlich wichtig. Das kann man nämlich später nicht wieder trennen.


    ob man nun einen grossen hornlautsprecher oder eine genügend lange schallzeile nimmt, führt zum gleichen ergebnis: der maximalen ausblendung unerwünschter schallanteile (in diesem falle also das playback) im aufnahmemikrofon. schallzeilen erreichen in der vertikalen ebene enorme bündelungswerte über weite frequenzbereiche. und genau das ist der wichtigste teil meines vorgeschlagenen konzeptes ;)


    Zitat von "Dosenfutter"

    Mit Schallzeilen verbinde ich vor allem das Attribut 'teuer'. ;) Jedenfalls sind Schallzeilen in der Regel in der Abstrahlung deutlich unkontrollierter als andere PA-Lautsprecher für das gleiche Geld.

    was den preis angeht: es kommt natürlich drauf an, welche lautsprecher du dabei im kopf hast.
    als beispiel für eine für diesen zweck passende schallzeile möchte ich hier mal die Bose MA12 nennen. zwei stück übereinander, das ist ein investitionsvolumen von 2x775,- (netto VK).
    nur damit man sich mal vorstellen kann, in welchen dimensionen ich dabei denke.

    was die horizontale abstrahlung angeht gebe ich dir völlig recht, da ist die abstrahlung recht unkontrolliert. in diesem falle wäre das aber kein nachteil, so lange der aufnahmeraum nicht sehr schmal ist.
    in der vertikalen ebene stimmt allerdings eher das gegenteil, hier ist die bündelung weit grösser als bei preislich vergleichbaren lautsprecherboxen.

    und falls es frequenzen geben sollte, die über gebühr in die aufnahmemikrofone einstrahlen sollten (z.b. tiefe töne mit grosser wellenlänge), so kann man diese ja problemlos schon aus dem playbacksignal herausfiltern. der chor kennt das playback mit sicherheit schon, so dass er diesen "verlust" per residualtonhören recht einfach verschmerzen kann. die wichtigste information steckt eindeutig im mittelton, und genau da bündeln schallzeilen extrem gut. und genau deshalb habe ich das vorgeschlagen. :wink:

    Zitat von "Dosenfutter"

    ...Das kommt natürlich auch noch auf den jeweiligen Lautsprecher an, es gibt sicher Schallzeilen, die Horn- oder mehrwegigen Linienstrahlern in dem einen oder anderen Kriterium überlegen sind (und umgekehrt). Es ist also mal wieder die Abwägung der Eigenschaften gefragt und nicht überall gibt es dann ein 'besser' oder 'schlechter' sondern oft nur 'anders' und 'in dieser oder jener Situation'.

    eben, es geht auch mir um die abwägung der vor- und nachteile von lautsprechern für diesen ganz speziellen einsatzzweck.

    Zitat von "Dosenfutter"

    Dein Vorschlag war ein Denkanstoß in eine andere Richtung und auch wenn das später nicht als Lösung gewählt wird, ist es IMO wichtig, auch solche Vorschläge zu bringen. Egal, ob das hier die Lösung ist oder nicht, das ist es, was für ein Forum wichtig ist und in manchen Situationen eben hilft, wenn 20 Leute nur in eine Richtung denken und einer eine 'unverbrauchte', alternative Idee hat. Es gibt oft eben mehr als nur richtig und falsch.

    vielen dank für diese einschätzung. genau so sehe ich das auch. :wink:

    mal wieder eine nette diskussion, danke.

  • Wie viele Fader sind genug ?

    • wora
    • 24. März 2014 um 23:43

    auf der iLive kann man die auxwege auch auf die drehencoder legen, wenn man möchte.
    ich mag aber "sends on fader", das bietet mir für meinen persönlichen geschmack einfach mehr überblick. das ist also reine geschmacksache.

    rockline, du hast da indirekt das thema "haltbarkeit von motorfadern" angesprochen.
    mittlerweile sind die dinger ja nun schon viele jahre auf dem markt und in ständiger benutzung. bei meinem pult ist bisher alles in ordnung, aber wie sind denn da insgesamt die erfahrungswerte?
    oder soll ich dafür mal nen neuen thread aufmachen?

  • Schwabentreffen Part 2 - Fr. 21.3.2014

    • wora
    • 24. März 2014 um 23:30
    Zitat von "partymucke"

    ...1,50 € haben wir bezahlt :evil:


    aha, so outet sich also ein echter schwabe :lol:

  • Probleme mit Sennheiser EW100

    • wora
    • 24. März 2014 um 23:28
    Zitat von "tobias kammerer"

    Könnte auch ein Diversity Defekt sein (Ein Kanal tot).


    kannst du mir erklären, was die spiegelfrequenz mit der diversity zu tun haben könnte?

  • PL&S 2014_Berichte

    • wora
    • 24. März 2014 um 23:23

    so gehen die meinungen auseinander. ein kollege von mir hat sich das angesehen und war ganz fasziniert. :wink:
    ich hatte dafür keine zeit.

  • Chor aufnehmen

    • wora
    • 24. März 2014 um 23:22
    Zitat von "Dosenfutter"

    ...
    ... Das Problem bei den Lautsprecherzeilen ist, daß die kein konstantes Rundstrahlverhalten und auch oft keinen besonderen Klang haben. Der Chor kommt mit ersterem und auch letzterem wohl klar, wenn das aber (zum Teil?) auch mit auf der Aufnahme landet, hat man mit beidem keine besondere Freude. Das bekommt man nachträglich nämlich nicht wieder sauber gradegebogen...

    warum sollten die schallzeilen ein "konstantes rundstrahlverhalten" haben? wenn es ein lautsprecherkonzept gibt, das in horizontaler ebene nahezu runstrahlverhalten zeigt, dann ist es ja eine schmale schallzeile. besser könnte das natürlich ein kugelstrahler, aber das wäre hier definitiv keine gute idee ;)

    zum klang: na ja, es gibt schon schallzeilen, die wirklich gut klingen. man muss ja nicht zwingend gleich die schlechten nehmen ;)

    fakt ist, dass man die von den lautsprechern abgestrahlte energie (also das playback) immer irgendwie im recording drin haben wird. zumindest die anteile, die an den sängern und an den saalwänden reflektiert werden. die frage ist eben, wie man dieses übersprechen möglichst sinnvoll reduzieren könnte.
    mit meiner idee könnte man aber den direktschallanteil der lautsprecher für einen großen frequenzbereich recht effizient unterdrücken, da bin ich mir aufgrund meiner erfahrungen mit lautsprecherzeilen sehr sicher. natürlich benötigt man dafür echte zeilenlautsprecher, also keine zwitter mit HT-horn zwischen den mitteltönern!
    aber ihr findet sicher auch ohne diesen ansatz einen guten weg.

  • NU QU24

    • wora
    • 24. März 2014 um 15:09
    Zitat von "bemi"

    ...wora: Markus ist informiert ;)...


    du bist spitze, denn du kannst tatsächlich gedanken lesen ;)

  • QU16/24/32/QU5/6/7/D Erfahrungen, Fragen, Tipps/Tricks

    • wora
    • 24. März 2014 um 15:06
    Zitat von "krzysztof schwierz"

    Hallo,

    kann die Fader Motorik ein- und ausgeschaltet werden?

    ich glaube, bei mir funktioniert es nicht... ich weiß jetzt nicht so genau, aber so etwa nachdem ich OS update gemacht habe...

    könnte es sein dass ich es zufällig abgeschaltet habe oder kann man es überhaupt nicht ein-/ausschalten?

    Könnte ein Factoryreset was helfen?

    Danke, mfG ;)

    Alles anzeigen


    also die motorfader lassen sich mit sicherheit nirgens abschalten. das ist ja ein nicht wegzudenkender teil der bedienungslogik.
    am besten ist es deshalb, wenn du dich mal mit deinem verkäufer kurzschliesst, um das problem zu ergründen. stichwort "garantiefall".

  • QU16/24/32/QU5/6/7/D Erfahrungen, Fragen, Tipps/Tricks

    • wora
    • 24. März 2014 um 15:04
    Zitat von "bemi"

    um Kanäle und Wandlung zu sparen kann man sich wie beschrieben eine Subgruppe via Aux basteln und auf einen Bypass FX routen - so und so muss man sich aber über Latenzen Gedanken machen und sollte Signale nicht parallel über mehrere Wege auf einen Ausgang schicken.


    sehr richtig: ein parallel-routing sollte man dann natürlich unter allen umständen vermeiden - es sei denn, man steht auf komische sounds ;)

  • Chor aufnehmen

    • wora
    • 24. März 2014 um 14:59

    es kann ja auch schön sein, wenn der chor zum playback ein bisschen "laid-back" singt :D

    ich möchte hier nochmal auf meinen vorschlag mit den lautsprecherzeilen verweisen.
    im moment habe ich nicht den eindruck, dass das überhaupt jemand gelesen hat...
    damit kann man den grossteil des problems, nämlich das einstrahlen des playbacks in das (die) mikrofon(e), sicherlich recht gut in den griff bekommen.

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 24. März 2014 um 14:47
    Zitat von "guma"

    Das ist doch mal ne schöne Idee :lol:

    Blöde Frage: Wenn es nur für Deine Band bestellt war, warum konntest Du es nicht vor Ort updaten ?


    einfache antwort:
    weil die zeitplanung der anreise durch musiker und nicht korrekt funktionierendem navi mal wieder dermaßen durcheinandergebracht wurde, dass wir mit einer ganzen stunde verspätung in der halle ankamen... für das downloaden der entsprechenden firmware und dem anschliessenden update des pultes fehlte mir schlicht die zeit.
    und nach dem souchdcheck mache ich sowas garantiert nicht - safety first! 8)

  • DANGER in da house! Shure Q2 Nutzer aufgepasst

    • wora
    • 24. März 2014 um 14:38

    damit wäre also meine aussage, dass der empfänger mit sicherheit nichts abstrahlen wird und es sich ganz einfach um einen spiegelfrequenzempfang handelt, eindrucksvoll bestätigt. :wink:

  • Wie viele Fader sind genug ?

    • wora
    • 23. März 2014 um 23:55
    Zitat von "guma"

    ...
    Das Problem mit wenigen fadern und vielen Bänken in stressigen Situationen nimmt massiv ab, wenn man den eigenen "Gedächtnis-break even" erreicht hat und für ein bestimmtes setting die Bankbelegung wirklich in- und auswendig kennt. Also wird mit steigender Routine mit einem Pult und einer "personalisierten" "user defined" Anordnung auf den Bänken auch der Faderbedarf geringer.

    Selbsttest: Kannst Du für 2 x 4 Zwölfer-Bänke Deine Fader/Kanalbelegung aus dem Stehgreif aufsagen und dazu noch den gewählten Farbcode pro Bank in Deiner Vorzugspultkonfig., kannst Du Deinen Faderbedarf halbieren.
    Für das optische Gedächtnisspeichern der Bänke ist übrigens der Scrollbetrieb der Midaspulte meiner Meinung nach eher ein Nachteil...


    diese meinung teile ich zu 100%

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 23. März 2014 um 23:40

    IDN:
    zum gig kommen und eine iLive vorfinden, die statt der aktuellen firmware 1.94 nur die 1.90 drauf hat (über ein jahr alt!).
    mein 1.94 file liess sich zwar zum glück laden, aber mein laptop konnte ich mangels der alten firmware nicht anbinden, ausserdem wurden keine librarys angezeigt (weil diese mittlerweile ja mit höherer firmware erstellt wurden)!

    also wer für die vermietung eines mischpultes an fremdproduktionen geld verlangt, der sollte sich zwingend um eine aktuelle firmware bemühen!
    ich habe jedenfalls der location, welche das pult extra für unseren gig zumietete, empfohlen, nicht den vollen mietpreis zu zahlen.

  • Zielgruppenorientierte PA Vorführungen ....

    • wora
    • 23. März 2014 um 23:30
    Zitat von "marcoboy"

    Mal ehrlich, für welche Altersgruppe mischt du ab ? Um dieses Publikum zufrieden zu stellen müsstest du ein ähnliches Ergebnis abliefern sonst wäre deine Zielgruppe mit deiner Arbeit unzufrieden...


    mein "zielgruppe" sind in den allermeisten fällen leute zwischen etwa 20 und 60, die musik ernst nehmen und einen schönen abend mit angenehmer musik verbringen wollen. und gerade die erwarten oft nicht nur mp3 qualität. für diese leute gebe ich mein bestes. und eine erfahrung gibt mir recht: es kommen regelmässig gäste nach dem gig zu mir und bedanken sich für den sound. so auch gestern abend wieder. und auch die musiker kommen regelmässig zu mir und loben meine arbeit.
    besser kann es nun wirklich nicht laufen, damit bin ich sehr zufrieden.

    ich habe aber auch schon in läden gemischt, wo das publikum >20 war und die sauferei deutlich wichtiger war als die musik. da habe ich aber auch mein bestes gegeben, in der hoffnung dass es wenigestens ein teil des publikums merkt...

    es gibt allerdings auch situationen, wo selbst ich nur "dienst nach vorschrift" mache. das ist immer dann der fall wenn ich merke, dass ein guter mix "perlen vor die säue" ist und auch die band nicht mehr hergibt als "standard-belallung"...
    mit der ursprungsfrage hat das aber auch nicht mehr viel gemein...

  • Wie viele Fader sind genug ?

    • wora
    • 23. März 2014 um 11:11

    man kann es einfacher sagen:
    analogpulte haben definitiv nicht nur nachteile.
    so lassen sich damit in der tat mehrere unterschiedliche funktionen in sehr kurzer zeit (oder gar gleichzeitig) erledigen, für die man auf den allermeisten digitalen erstmal ebenen oder funktionen umschalten müsste und somit mehr zeit braucht.
    ausserdem lenken sie weniger vom bühnengeschehen ab!

    trotzdem haben sich die digitalen durchgesetzt, zumindest wenn es um mehr als 16 kanäle geht. meines erachtens nach gab es da ein grosses argument, das stichhaltig war: da ist erstmal alles drin was man benötigt, um einen gig komplett zu bearbeiten.
    seiteher benötigt man kein siderack mehr (zwingend)
    und es gibt keine kaputten insertkabel, keine kaputten insertbuchsen mehr!

    ich muss aber auch eines loswerden: obwohl ich Profi bin(also meinen lebensunterhalt mit bedienen und/oder planen von audioanlagen verdiene) kann ich eigentlich nur zwei digitalpulte sehr sicher bedienen (iLive und M7). für alle anderen brauche ich einen fähigen babysitter neben mir. es ist aus meiner sicht also keineswegs so, das man als profi alle aktuellen digipulte bis ins kleinste sicher beherrschen muss. man schiesst sich auf seine kandidaten ein die man ständig vor der nase hat, den rest lässt man erstmal aussen vor. man kann auch als profi nicht alle digipulte gleichermassen perfekt beherrschen.

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