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Beiträge von wora

  • Populäre Audio-Mythen - heute: Der Haas-Effekt und Delayline

    • wora
    • 27. Februar 2014 um 19:24
    Zitat von "TomyN"

    Hallo Wora,

    gibt's bei den Nachkorrekturen einen Trend (also immer etwas mehr oder immer etwas weniger)

    Tomy


    ich muss zugeben, dass ich "weniger" noch nie probiert habe. denn dann hört man die delaybox ja auf jeden fall.


    bevor ich missverstanden werde, möchte ich nochmal erwähnen, dass ich nicht grundsätzlich mehr verzögere, sondern nur dann, wenn ich den eindruck habe das es einen vorteil bringt.

  • DANGER in da house! Shure Q2 Nutzer aufgepasst

    • wora
    • 27. Februar 2014 um 12:39
    Zitat von "marcoboy"


    Es gibt nur additive und Multiplikative Mischung.


    ok, ich habe mich wohl nicht wissenschaftlich genug ausgedrückt.

    ein ZF mischer kann auf zwei unterschiedliche arten ausgeführt sein:
    fe= fo - ZF
    fe= fo + ZF

    die jeweils andere kombination stört und sollte daher vom vorfilter abgeblockt werden.

    ich hoffe das war jetzt verständlich.
    ich muss jetzt weg, heute ist schönes wanderwetter hier auf der insel...

  • iLive 176 + iDR10 erweitern

    • wora
    • 27. Februar 2014 um 12:27
    Zitat von "Karel Noon"

    [...

    Positiv ist jedoch das es überhaupt möglich ist ein älteres System mit neueren Komponenten zu mischen und aufzurüsten :)


    jepp, so sehe ich das auch.

  • Populäre Audio-Mythen - heute: Der Haas-Effekt und Delayline

    • wora
    • 27. Februar 2014 um 12:15
    Zitat von "TomyN"


    a) Es kommt noch genug erste Wellenfront an, so dass die Ortung (Delayline aus) noch funktioniert. Wenn ich jetzt hier eine verhaaste Delayline stelle, dann ändere ich sozusagen die Direktschall/Diffusschall Ratio, d.h. man hat das Gefühl 'näher dran' zu sein, der Klang wird 'direkter'. Hier sollte der Schall von der Delayline minimal nach dem Hauptschall eintreffen.


    wenn die delayline wirklich minimal nach dem hauptschall eintrifft, dann ist das in der tat kein problem. nur sind (nicht nur) meiner erfahrung nach eben diese ominösen 20ms oft einfach zu viel. ich habe hier viel bessere erfahrungen mit deutlich kürzeren zusatzzeiten gemacht. im bereich <+10 ms kann die delayline auch schon "verschwinden", die mit korrekter zeit vielleicht noch gut ortbar war. oft genügt schon ein meter mehr verzögerung.
    wenn es auf beste sprachverständlichkeit ankommt, dann sollte der focus meiner meinung nach eindeutig darauf liegen, das heisst dann sch... ich auf die ortung und lasse den delayspeaker hörbar spielen.

    Zitat von &quot;TomyN&quot;


    b) Es gibt nicht mehr genug erste Wellenfront, so dass die Ortung (Delayline aus) nicht mehr funktioniert. Hier muss dann die Delayline 'alleine' für den Direktschall sorgen, d.h. sie muss zeitlich vor dem Diffussschall eintreffen.


    wenn die front am ort der delayline schon überhaupt nicht mehr ortbar ist, dann fehlt dazwischen schon eine delayline ;)

    was das thema deckenlautsprecher angeht:
    das ist, wie guma schon schön schrieb, ein "worst case"-szenario.
    denn so ein lautsprecher strahl die hälfte seines schalles ja wieder nach vorne zur hauptbeschallung, was man ja eigentlich nicht wirklich gebrauchen kann... aber manchmal geht es eben nicht anders - oder irgendein ingenieurbüro hat das mal wieder so vorgegeben.
    wenn es dann noch so kommt wie in der liederhalle, dass die decken-LS in gruppen zusammengefasst sind, die aber zum teil sehr unterschiedliche abstände zur hauptbeschallung aufweisen, dann kann man nur noch "notbetrieb" sicherstellen. hier habe ich die am weitesten entfernten LS korrekt verzögert, die anderen kamen dann automatisch mit einem gewissen haas-effekt daher... schön ist was anderes, aber ich habe es 2008 immerhin so hinbekommen, das die gemessenen sprachverständlichkeitswerte bei " ausreichend" lagen (>0,5 STI).

    eine frage hätte ich noch bezüglich seitlich aufgestellten delaylautsprechern. das geht ja oft leider nicht anders, weil der veranstalter keine zusätzlichen traversen übers publikum bezahlen will - oder die konkurrenz mal wieder so billig war, dass dies von vornherein ausfallen muss, oder weil es schlicht technisch nicht lösbar ist... anyway:
    da messe ich immer am rande der zuhörerplätze und dort, wo die delaybox hauptsächlich hinstrahlt. aber da bin ich nie auf anhieb zufrieden, hier muss ich immer nachkorrigieren.
    habt ihr da einen trick?

  • DANGER in da house! Shure Q2 Nutzer aufgepasst

    • wora
    • 27. Februar 2014 um 01:32

    schön wärs ja, mit DER leistung müsste man dann auch sicher keine betonwand mehr fürchten ... und störsender anderer gewerke sicherlich auch nicht mehr :D

  • Wenn das SM57 nicht an die Snare passt...

    • wora
    • 27. Februar 2014 um 01:20

    ich hab mir früher mal selbst ein SM57 abgesägt und auf eine Beyer klemme gebaut. das war soger noch kompakter als diese granelli-lösung. trotzdem ist das natürlich eine gute idee, weil nicht jeder tontechniker mit ner säge umgehen kann ;)

    seit ich aber kein 57er mehr benutze, kommt bei mir bei beengten platzverhältnissen um diese trommel ein ATM350 clipmikro zum einsatz. das ist noch wesentlich kompakter. 8)

  • Ipad als RTA

    • wora
    • 27. Februar 2014 um 01:06
    Zitat von &quot;Hami&quot;

    Am Iphone nutze ich das i436 mit AudioTools und externem Kalibrator. Das hilft mir in den meisten Fällen ausreichend. Das interne Mic war hier überfordert. Sollte auch auf dem IPAD gehen.


    ja, das i436 funktioniert natürlich auch mit dem iPad.
    die von guma vorgeschlagene applikation ist empfehlenswert.

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 27. Februar 2014 um 00:45

    lass ihn stänkern.
    er soll einfach seinen job machen, genau so wie du deinen machst.
    wenn es keine andere möglichkeit für die kabel gibt und das zudem mit dem veranstalter so besprochen ist, dann gibt es für ihn keinen grund dich doof anzumachen. dann soll er in zukunft solche events einfach nicht mehr betreuen, dann hat er das "problem" auch nicht mehr.

  • DANGER in da house! Shure Q2 Nutzer aufgepasst

    • wora
    • 27. Februar 2014 um 00:38

    das problem nennt sich eindeutig "spiegelfrequenz".
    und die wird nicht abgestrahlt, sondern kann im mischer eines heterodynempfängers unabsichtlich durch das mischen der falschen empfangsfrequenz mit der oszillatorfrequenz auf die korrekte 1.zwischenfrenz gemischt werden.
    (es gibt auch den doppelsuper-empfänger, der hat dann zur besseren nachbarkanalselektion noch eine zweite zwischenfreqenz, aber das soll uns hier nicht interessieren, ich erwähne das nur der vollständigkeit halber...)

    ich versuche das nochmal besser zu erklären

    fe = empfangsfrequenz
    fo = oszillatorfrequenz
    fz = zwischenfreqenz (oder kurz "ZF")

    nun wird normalerweise so gemischt:
    fe= fo - fz

    dummerweise kann im mischer aber auch die empfangsfrequenz auf die ZF gemischt werden, die in der anderen richtung von der gewünschten empfangsfrequenz entfernt liegt. also:
    fe= fo + fz

    je nach dem, ob die mischung additiv oder subtraktiv erfolgt, kann die spiegelfrequenz somit +2x fz oder -2x fz sein, also oberhalb oder unterhalb der gewünschten empfangsfrequenz liegen.
    in unserem hier besprochenen beispiel mit einer ZF von 10,7MHz läge die spiegelfrequenz also genau 21,4MHz unter oder oberhalb der empfangsfrequenz.

    normalerweise wird das problem dadurch behoben, dass ein vorfilter vor die ZF- mischstufe geschaltet wird. dieses filter unterdrückt einfach den empfangsbereich, in dem die spiegelfrequenz liegt, und zusätzlich natürlich auch möglichst alle anderen unbenötigten frequenzen.
    je nach qualität und preis der gesamten empfangsstufe kommen hier natürlich mehr oder minder hochwertige bauteile zum einsatz.
    die falsche empfangsfrequenz kann aber auch mittels eines phasenverfahrens herausgefiltert werden.
    welche methode in diesen empfängern zum einsatz kommt, kann ich nicht sagen, aber offenbar klappt das nicht so wie es sollte ;)

  • Double Bass Array

    • wora
    • 26. Februar 2014 um 23:20

    na ja, um das demonstrieren zu können müsste man ja erstmal die gelegenheit bekommen, die bässe hinten aufbauen und einstellen zu können... ;) ;)

  • iLive 176 + iDR10 erweitern

    • wora
    • 26. Februar 2014 um 23:11

    also ich bin ja auch AT-händler, wie man ganz einfach erkennen kann.
    und ich mische seit 2008 auf iLives, war also einer der ersten generationen.
    trotzdem frage ich bei sachen die ich nicht 100% weiss grundsätzlich bei Markus Sinsel an, denn er hat davon eindeutig die meiste ahnung.
    das würde ich übringens jedem AT händler empfehlen, falls hier noch einer mitlesen sollte. ;)

    was ich aber ganz sicher weiss:
    die ACE-karte muss sicherlich NICHT in die iDR32, sondern, wie auch hier schon beschrieben, in das RAB-modul in der iDR10!
    falls du die karte trotzdem in die iDR32 stecken solltest, wirst du sehr lange warten müssen, bis das "irgendie tut"... ich befürchte sogar, dass deine lebenszeit dafür nicht ausreichen wird ;)
    irgendwie hast du den herrn Keller also nicht richtig verstanden, denn ich bin mir sicher dass er das auch weiss.

  • Double Bass Array

    • wora
    • 26. Februar 2014 um 11:14

    ich kenne da eine 1500er veranstaltungshalle, die auf ihrem balkon oben in den letzten reihen ein bassproblem hat. diese plätze müssen billiger verkauft werden, weil es dort echt unschön klingt.
    ich hab denen schon vor jahren den vorschlag gemacht, das problem mal testweise mit solchen "gegenbässen" anzugehen.
    ich bin mir sehr sicher, das man das problem damit in den griff bekommen könnte. doch leider blieb mein vorschlag ohne nennenswerte resonanz...

  • Livemitschnitte

    • wora
    • 26. Februar 2014 um 10:57
    Zitat von &quot;billbo&quot;

    ...Bzgl. unbedämpfter 26" Bassdrums auf Livebühnen differieren unsere Ansichten allerdings bisher noch ein bisschen... :?


    ach nee, ich dachte diese unsitte wäre mittlerweile (zum glück) wieder ausgestorben? hier im südwesten war das anfang der 2000er mal hipp, mittlerweile gibt es hier keinen (mir bekannten) profidrummer mehr, der nicht wenigstens ein minimum an stoffresten im kessel untergebracht hat...
    ich hoffe sehr, dass sich diese erkenntnis auch bis zu eurem drummer rumspricht ;)

  • Double Bass Array

    • wora
    • 26. Februar 2014 um 00:17

    diese idee ist ein alter hut. aber sie funktioniert. ;)

    was die akzeptanz bei den kunden angeht, ist das sehr vom verkäufergeschick abhängig. mir ist es jedenfalls noch nicht gelungen, das bei grösseren installationen anzubringen ;)

  • iLive 176 + iDR10 erweitern

    • wora
    • 25. Februar 2014 um 22:05

    upps, sorry was das RAB modul angeht. ich wusste nicht, dass es da zwei sorten gibt...


    Zitat von &quot;julian knödler&quot;

    ...
    Aber gegen Cat7 zwei Dosen und zwei Cat5 Leitungen spricht erst mal nichts? Sind etwa 15m Cat5 - 30m Cat7 - 7m Cat5


    ich würde nicht behaupten, das sowas grundsätzlich problemlos geht. normalerweise sollte man Cat leitungen verschiedener gattungen nicht mischen, sagt zumindest der programmierer meines vertrauens...

    andererseits war zumindest meine iLive (T112+iDR48) bisher so problemlos was die kabel angeht, dass ich da kein generelles problem sehe. ich betreibe 60m Cat7 und zweimal 5m Cat6 ohne probleme.
    da hilft also wohl nur: ausprobieren.

  • iLive 176 + iDR10 erweitern

    • wora
    • 25. Februar 2014 um 14:26

    doch, ich sehe den platz ;)
    der zweite einschub von rechts.
    die ACE karte wird in das RAB einschubmodul eingebaut, also unterhalb der ethersound-schnittstelle.

  • Aktivboxen 16cm

    • wora
    • 25. Februar 2014 um 14:16
    Zitat von &quot;mi acoustics&quot;

    das ist eine gute frage.
    wenn dieses maß nicht strikt vorgegeben wurde, hätte man noch viel mehr spielraum bei der auswahl.

  • bündelung line array - hornbox.....

    • wora
    • 25. Februar 2014 um 02:05
    Zitat von &quot;Jens Droessler&quot;

    Im Endeffekt hängt es also auch was das angeht an uns, den Veranstaltungstechnikern, das richtige Werkzeug für den Job auszuwählen anstatt stur LA, LA oder Horn, Horn zu rufen...

    da gebe ich dir völlig recht!
    die anwendung sollte für die auswahl des passenden systems entscheidend sein.
    leider ist das nicht immer der fall, sondern es wird doch oft einfach das genommen, was im lager steht... aber das ist ein ganz anderes thema! :D

    die ausgangsfrage war aber nach den unterschieden zwischen horn und linearray. diese wurden meiner ansicht nach ausführlich beantwortet.

  • Headset und Lavalier in einem gesucht

    • wora
    • 25. Februar 2014 um 01:57
    Zitat von &quot;Loloverde&quot;

    Hallo Wolfgang

    Der Tipp kam etwas zu spät...


    sorry, habe die frage erst gestern entdeckt... :oops:

  • Populäre Audio-Mythen - heute: Der Haas-Effekt und Delayline

    • wora
    • 25. Februar 2014 um 01:33

    das messmikro auf einer linie zu haupt- und delaybox zu stellen ist völlig logisch.
    wenn man das mikro nicht auf achse aufstellt, ergeben sich ja zusätzliche verzögerungen, weil der schall der delaybox zusätzlich noch seitlich zum mikro laufen muss. damit wäre die messung also schonmal nicht korrekt.

    jetzt ergibt sich aber noch die frage: wie weit soll das mikro hinter die delaybox?
    hier hat christian einen sehr praktikablen bereich angesprochen, und zwar die zone gleicher lautstärken!

    kurz zusammengefasst sollte das mikro also dort stehen, wo delay und hauptlautsprecher gleich laut sind - zudem muss es sich zu beiden boxen auf einer linie befinden.

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