Das Problem was Gunta nicht erkennt, ist dass es in der Beschallung nicht nur Low-Budget und High-End gibt.
Da ist eine große Bandweite dazwischen und wenn jemand von einem 500W Gerät mit 2,5“ Schwingspule abrät, dann versteh ich das, weil es für einen verhältnismäßig geringen Aufpreis schon Material gibt, welches zumindest eine 4“ Schwingspule und vielleicht sogar einen Neodym-Antrieb hat.
Niemand rät dir hier zu einem KS28, sondern lediglich 1-2 Preisklassen höher, vielleicht sogar beim gleichen Hersteller. Das ist immer noch bezahlbar, meilenweit von High-End-Preisen entfernt und bietet meiner Meinung nach mehr Gegenwert pro Euro als die unterste Schiene.
Dein Anwendungsfall ist mit 100m2 und 100 Pax etwas anderes als eine Gartenhütte oder der Partykeller. Vielleicht funktioniert das irgendwie an der Kotzgrenze des Impact-Subs, die mit 500W Belastbarkeit ziemlich schnell erreicht ist. Das fördert aber auch das Ableben des Materials. Das Invest in höherpreisiges Material muss nicht unbedingt mit höherer gefahrener Lautstärke einhergehen, sondern mit mehr Headroom. Das dankt dir der Treiber mit einer längeren Haltbarkeit.
Sammle ruhig deine eigenen Erfahrungen, aber wunder dich nicht, wenn du in ein paar Jahren verstehst, warum ein relativ starker Konsens hier geherrscht hat.
Vielleicht überschätze ich auch deine Anforderungen und das Gerät läuft trotzdem nur auf Standgas. In dem Fall bin ich bei funkbrother. Die Verlockung weiter aufzudrehen ist im Privat-Bereich aber gerne höher. Da schadet es nicht, wenn der Subwoofer auch die zugeführte Leistung verträgt.