Beiträge von duplobaustein
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Die dLive mal ohne Surface ausgeführt. Ballsaal mit Piano, Streichquartett und einer Sängerin. Gespielt wurde Strauss und ein paar Operetten Lieder. Die erste Vio hat eine Bose Säule mitgenommen, die wirklich sehr fein geklungen hat, kaum was zum ziehen. Die zwei Sennheiser Dinger waren nur für Ansagen von Haus.
PC via Netzwerk zur Sicherheit, das Tablet hat aber perfekt gespielt.
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Also mit Feedback hatte ich bei denen noch nie auch nur irgendein Problem. Gerade erst in einem Ballsaal ein Streichquartett mit Sängerin. V7 in +-50cm Abstand, PA hinter dem Ensemble und der Sängerin. Null Probleme. Klanglich find ich die absolut genial, braucht eigentlich nicht wirklich was. Sehr seltsam.
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Also die drei in Staatsoper, Konzerthaus und Musikverein in Wien spielen mehrmals wöchentlich seit vermutlich schon Jahrzehnten. Einmal hab ich hier Probleme mit der Verbindung zu einem Rack erlebt. Was das war kann ich nicht sagen, wurde dann gefixt, war aber mit Restart auch immer erledigt.
Patchen, Layer bauen und Routing geht mit Maus am Monitor unglaublich schnell. Finds für den Einsatzzweck schon geil. Im Musikverein hast du pro Kanal ein Waveform Display, wo du die letzten x Sekunden des Kanals siehst. Schon edel. 😁
Live Beschallen würde ich damit nicht.
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Das Problem hier ist einfach, dass ja die maximal angebotenen möglichen Inputs, Outputs, Routings, Direct Outs, Side Chains, usw. gleichzeitig verfügbar sein müssen. Klar könnte man sich denken, dass ein weiterer Abgriffpunkt kein Problem sein sollte. Geht man aber davon aus, dass man das System voll ausgereizt hat, dann ist es eben nicht mehr so trivial. Das sind tausende neue Verknüpfungen. Bedeutet, wenn man das dazu geben will, muss man das gesamte System massiv hoch skalieren, nicht nur ein bisschen.
X32 bietet vieles nicht was das Wing System bietet, und bei ein paar Sachen ist es halt umgekehrt. Ist bei QL/CL und DM7 nicht anders. Den 32 Kanal USB Ausgang der SQ hätte ich auch gerne an der dLive. Ist halt nicht.
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Mal was anderes. Aufnahme von einem Kammer Ensemble mit ORF Radio Ö1 im Wiener Konzerthaus. Vier Stimmen, Violine, zwei Violas, Orgel, zwei Flöten, zwei Oboen. Am Programm steht Bach. Eine Hand voll Schoeps von oben fürs Ensemble und drei 414er fürs Cello und die Solisten.
Sehr fein und mal gänzlich ohne "bitte alles im Monitor!". 😜
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Yamaha QL und CL haben Channel Move, das ist tatsächlich sehr praktisch. DM7 hat es nicht...
Verstehe nicht, wieso das nicht jedes Pult kann.
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Kommt drauf an. Bei SQ hast du Stereo Busse. Bei dLive/Avantis Mono Busse.

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Bei 9 Musiker mit Stereo In Ear alles vom FOH sind wir schon bei 18 Aux Wege
Ist das so? Sind das nicht 24 Stereo Busse?
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Was kostet der Spaß? 😜
Grundsätzlich feiner Formfak
tor und ausreichend Channels. -
V Beat find ich auch zu klobig. Mit den v7 hatte ich bisher keine Probleme und doch schwer im Einsatz. Aber gut zu wissen!
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Genau so ist es. Da geht ums Punkt genaue cues und Mickey Mousing. Da brauchts offenbar analoge Monitore und Wege, ich bin aber nur Ton. 😜
Ich hab ihn abgedreht, weil ich den Dirigenten ohnehin gegenüber von mir sehe.
Akkulaufzeit?
So 5std. Reicht jedenfalls locker für ab der Sprechprobe bis zum Ende des Stücks. Aber klar nicht in einer Axient Liga.
Meint in diesem Falle?
Sehr niedrige. Knapp über 1ms.
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Heute und morgen die letzten Shows am FOH im Roncalli Zelt in Wien. Cagliostro, eine riesen Musical/Theater/Zirkus Produktion im Rahmen des Strauss Jahres und die größte berufliche Challenge meines Lebens. 360 Grad Beschallung, man darf aber praktisch nirgends was hin hängen, unsymmetrisches Zelt, 14 Headsets, die Darsteller laufen natürlich permanent im Beschallungsbereich im Publikum herum. Grundsätzlich fürchterliche Akustik im Zelt, stellt euch einen schlecht klingenden gated Flatter Reverb vor. In der Mitte der Manege ist ein Flatter Spot wo alles im Zelt hin reflektiert wird und man seine Stimme wie einen Chorus hört. Dort hat man am RTA bei Stille einen 20db Spike bei 160hz, sieht aus wie der Eifelturm. Einen Schritt daneben nicht. WTF? Plus eine 10 köpfige Band, die auf der Empore steht, welche im Stück einmal hydraulisch auf Manegen Ebene herunter fährt. Verkabelung ole! Das Zelt durchlebt während einer Vorstellung mehrere Klimazonen mit allen dazugehörigen akustischen Phänomenen, was ständige Adaptierungen der Headset EQs vonnöten macht. Schauspieler geht ab und klingt wunderbar, kommt nach 10min wieder und klingt völlig anders. So noch nie erlebt.
Nach drei unfassbar anstrengenden und chaotischen Einrichtungswochen, im Zirkuszelt spielt nichts so, wie man das aus einem Theater gewohnt ist, klang das dann sogar recht vernünftig. Sprachverständlichkeit sehr gut, Band super, Konsistenz gleich null, jeden Tag anders. Zweimal war das Zelt nicht zu bändigen und resultierte in eher semi gute Stimmen.
Auf der Empore steht ein dLive C1500/CDM32 (24 IEM Mixe, 14 via Spectera) von dort via Dante zu meinem Avantis am FOH und von mir zu den Amps. 50 tatsächlich im Einsatz befindliche Kanäle. LCR+ System (passive D&B Dinger auf den Säulen verteilt) plus 6 Subs unter der Tribüne (das funktioniert ziemlich gut). 150 Szenen am Pult durch das Stück hindurch.
Spectera übrigens in 5 Wochen, mitten in Wien, kein einziger Funkausfall, bzw. überhaupt kein Problem irgendeiner Form. Die Packs werden schon recht heiß, mit Tasche und irgendwas dazwischen gesteckt gehts aber. Für so Fixinstallationen ist das ein super System, speziell wenn man eben Mic und IEM braucht. Saustarke Latenz!
Das gesamte künstlerische Team ist sehr nett, bin trotzdem froh, wenns jetzt vorbei ist. 😜
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Klar, in der PA Matrix kommt alles zuammen, was auf die PA geht.

Ja, Tablet ist für mich auch ein Soundcheck Tool. Wirklich draußen stehen/sitzen, oder auf der Bühne das Monitoring machen, ist Gold wert. Während des Gigs bin ich aber schon lieber am Pult.
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Deshalb eine Frage: wie kannst du den Gesamtmix per Kopfhörer kontrollieren, wenn du den LR Bus nur für Instrumente benutzt?
Ich höre die PA Matrix in Kopfhörer. Aber in dem Fall würde ich mit Tablet raus gehen.
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Genau, Dyn8 in den Gruppen ist auch eine sehr mächtiges Tool! 👍