KA hab ich im Blick, allerdings Raum Süddeutschland. Blindkauf mit ohnehin seltenem Versand ist eher keine Option. Aber danke für den Hinweis!
Beiträge von Blauert
-
-
Super, meine Hoffnung, dass den Leuten nicht spontan Eiter aus den Ohren läuft wenn wir nicht einmessen bestätigt sich - Gott sei dank

Ja, die Altos haben Livedrive, die Delaymöglichkeit dort hatte ich gar nicht mehr aufm Schirm.
Hanseat: Danke für die Links, ich schau mal wie weit ich komme- ich find das Thema ja total spannend, vielleicht krieg ichs ja auch mittelfristig hin. Ein günstiges Messmikro hatte ich eh schon mal überlegt anzuschaffen.
Frevelhafter Gedanke: Was wär denn, wenn man als semi-hemdsärmelige Lösung ein oktavbegrenztes Rauschen oder Sinussignal im Bass-/Übergangsbereich über Sub und Top wiedergibt und solange am Delay vor- und zurückschraubt bis der maximale Pegelgewinn (gemessen über Pegelmesserapp) ereicht ist?
-
Wenn ich das nun in Gänze wirken lasse ist der Weg für die Indoor-Gigs mehr oder weniger klar.
Der Plan hat ja aber an der Stelle ein Megaloch, wenn es um die selteneren größeren oder sogar Outdoorgelegenheiten mit den geliehenen Subs geht.
Die Zusammenhänge "Phase-Ankopplung" kenne ich auf interessiert-laienhaften Niveau aus dem Hifi-Bereich.
Hier ist die Abstimmung zwischen Sub und Main ja per Phasendrehschalter, seltener per Regler üblich. Unsere Alto Black 15-Subs haben nur einen 180-Grad-Schalter.
Die Links zum Ausmessen der Phase hab ich angeschaut, ich denke damit wären wir/ich überfordert.
Dass die Phase korrekt ausgemessen und per Delay abgeglichen ein Qualitätsfaktor ist ist klar, aber wie groß wäre das Problem/der Qualitätsverlust schlimmstenfalls, wenn wir die "Höchstwahrscheinlich-RCF-Tops" per "Hifi-Try-and-Error-Methode" (Filterung des Hauptsignals durch Sub, Phasenschalter kommt in die Position, in der der Sound voller wirkt) ankoppeln? Sind die Zusammenhänge andere als im Hifi-Bereich? Macht die Aktivelektronik der Tops zusätzliche Verschiebungen der Phase über mehrer Zyklen hinweg?
Das Problem ist, das damit ja eigentlich der ganze Plan steht und fällt. Bis auf weiteres ist kein Budget für passende Subs da, mieten ist keine Option...
-
Das mit der Neigung dachte ich mir tatsächlich bei unserer Alto-Anlage auch schon jedes Mal beim Aufbauen- entweder beschallt man die Haarspitzen und die Decke der Location oder grillt bei Aufstellung auf Ohrhöhe die Frontallappen der Row Zero mit harter Gammastrahlung. Die Tops zu neigen macht irgendwie schon rein intuitiv Sinn.
Leute, so viele zielführende und herrlich rationale Überlegungen und Hinweise- vielen Dank! Nächste Etappe Kriegsrat mit den Kollegen, mal schauen ob wir nen Ausflug zum nächsten größeren Händler hinkriegen. Fühl mich nu aber bestens vorinformiert. Tausend Dank soweit!
-
Super, zum Thema Tops habt ihr uns schon seeehr weitergeholfen. Weitere Vorschläge natürlich gerne, aber es klärt sich langsam aber sicher.
Was sagt ihr denn zu unserem Plot, bis auf weiteres bei Subwooferbedarf die beiden Alto Black 15" aus unserer "Geschwisterband" zu nutzen? Unsere Annahme war/ist, dass die Trennung/Anbindung an die Tops unproblematisch sein sollte da die Weiche in den Subs ist und damit die Übernahmefrequenz prinzipiell passen sollte. Funktioniert das grundsätzlich so wie es uns in unserem jugendlichen Leichtsinn vorstellen?
-
Diejenigen, die entschieden für 12" sind: Ist euer Standpunkt, das die RCFs in 12" für unsere Anwendung eigentlich ausreichend "Fullrangetauglich" sind, oder dass ihr dieses Ziel durch zu viel notwendigen Kompromiss bei der Mittenwiedergabe gar nicht weiter verfolgen würdet?
-
Es geht nicht nur um die Treibergröße, zum Gesamtkonzept gehören auch ein entsprechend großes Horn und vor allem die niedrige Trennfrequenz, die mit 650Hz bei vielen RCFs 1 bis 1,5 Oktaven unterhalb üblicher Trennfrequenzen liegt und damit den 15er von der Mittenwiedergabe entlastet. Andere Hersteller trennen bei 15ern meist deutlich höher, daher die oft gehörte Warnung, 15er 2-Wege-Boxen hätten keine gute Mittenwiedergabe. Meine NX-45A gehören zu den 15ern mit großem HT-Treiber und zeichnen sich durch eine wirklich exzellente Mittenwiedergabe aus.
Ein 15er hat gegenüber einem 12er auch einiges mehr an Membranfläche (rund 90% einer 2x 12er Box) und bietet dementsprechend mehr Reserven in Sachen Low-Mids. Die Kombi von 15er mit niedriger Trennfrequenz und großem Horn / großem HT-Treiber finde ich daher ziemlich gelungen.
Unterschiede zu HT-Treibern mit kleinerer Voice-Coil machen sich eher wegen früher auftretenden Partialschwingungen in der obersten Oktave bemerkbar (>10k). Dort haben die leistungsfähigeren Treiber mit größerer Voicecoil gewisse Nachteile gegenüber den Treibern mit kleinerer Schwingspule. Die große Voicecoil hat dagegen entsprechende Vorteile bei der thermischen Belastbarkeit (was ja für bei der recht niedrigen Trennfequenz notwendig ist).
Im direkten Vergleich der NX-45A (Multiplex-Holz) mit einer HDM-45A (Kunststoff) hat sich die Holzbox als deutlich (!) resoanzärmer gezeigt. Aber das ist letztendlich sicher auch eine Preisfrage
15" fand und find ich eben aufgrund der Membranfläche interessant, aber mir war nicht bewusst dass der Preis dafür ggf. so hoch ist (im übertragenen Sinn, Mittenwiedergabe). Ich hoffe es ergibt sich ne Gelegenheit für uns das mal im direkten Vergleich mit 12" zu hören, das Veto hier ist ja sehr eindeutig.
Die letzte Oktave oberhalb von 10k fände ich dabei von allen Kompromissen den unproblematischsten, dann können wir den Leuten schon nicht aus Versehen die Resthörfähigkeit dort wegblasen. Ich selber hör in dem Bereich leider auch nimmer viel...
-
Ich hab's noch ergänzt.
Von dem Gedanken "15-Zoll wenn Hochtontreiber größer 3 Zoll" hältst Du nicht so viel, oder?
-
Hey, vielen Dank für die superkonkreten Infos! Wir schauen mal, ob wir die RCFs irgendwo anhören können.
Die ART 935 A wäre mit 2000,- Paarpreis vielleicht sogar auch noch drin. Die 1500,- waren erstmal Anhaltspunkt.
Durch Subwoofer (Zukunftsmusik) ausbaubar sind die ja alle, denke ich?
-
Super, danke so weit! Das bestätigt zunächst mal unsere Überlegungen zu Stange vs. Tops, den Aspekt Sound vs. Belastbarkeit bei 15" vs. 12" hatten wir aber bislang nicht ausreichend auf dem Schirm. Werden wir hoffentlich bei nem Händler anhören können.
Mit der Alto-Anlage in unserer anderen Band sind wir eigentlich ganz zufrieden, die LD Stangenanlage fanden wir von der Anfass-und Soundqualität auch sehr gut. Hast Du vielleicht Einschätzungen zu diesen hier:
LD Systems ICOA 15 A | ICOA® Serie | LD SystemsDieser Fullrange-Lautsprecher überzeugt auch im tiefen Frequenzbereich durch einen ausgezeichneten Klang. Der ICOA 15 A von LD-Systems ist ein echter…www.ld-systems.comJeweils halt in 12" oder 15", je nach Hörtest. Mit der Alto kämen evtl. dann eigentlich schon Subs in finanzielle Reichweite (wie gesagt, Budget ist nicht in Stein gemeißelt).
Wenn wir gerade so nett beisammen sind: In unserer anderen Band (von der wir die Subs leihen können) sind wir am überlegen, gerade für Outdoor einen bis zwei zusätzliche 18" Subs zu den Alto Black 15" anzuschaffen. Plan wäre, da die Alto-Teile schwer sind, in der Regel die neueren, leichteren 18" als Standard zu verwenden und wenn es das ganz große Besteck braucht beide. Generell gute Idee? Kann man denn eine Anlage grundsätzlich so leicht nach oben skalieren, ohne an Ende mit nem überzogenen Bassbereich dazustehen?
-
Hallo Mark und willkommen im Forum.
Wie ist das bisherige Top gestorben? Und wie hatte es gespielt, als es noch funktionierte? Welche Verbesserung würdet ihr euch jetzt vom neuen System wünschen?
Kommt ein Gebrauchtkauf infrage?
Es ist schon sinnvoll, das ganze Setup neu zu denken und hier auch eine Konzept zu haben, statt überall immer auf gut Glück etwas zu versuchen.
Aus dem Bauch heraus würde ich bei "Rock" und "Stängele-PA" beim genannten Budget eher abraten. Da würde ich eher auf zwei gute RCF Aktivtops raten, die man in gewissen Setups auch als "Standalone" benutzen könnte.
Ich bin erst vor ca. 3 Monaten eingestiegen und habe die Lebzeiten und das Abgnaden leider net persönlich mitbekommen

Wünschen würden wir uns natürlich einen möglichst potenten, druckvollen Sound für möglichst viele Anlässe/Locations, der je nach Anlass durch die Subs aufgebohrt werden kann. Für unseren Standardanwendungsfall möglichst wenig Geschleppe.
Gebraucht käme prinzipiell in Frage.
Welche Tops würdest Du z.B. empfehlen?
Sowas hier?
ART 715-A MK5 2-WEGE-AKTIVBOX - RCFDie ART 715-A MK5 ist eine in ihrer Produktklasse einzigartige Aktivbox Ihr 1,75-Zoll-Kompressionstreiber sorgt für Durchsetzungsvermögen und einmalige…www.rcf.itBei Gebrauchten ist es halt immer eine Frage der Gelegenheit. Wenn man am Preisrahmen schrauben könnte (ist durchaus noch Diskussionsthema): Was würdest Du sinnvollerweise ausgeben an unserer Stelle wenn es neu sein müsste?
-
Kommt das Schlagzeug auch über die Anlage? Dann braucht ihr die beiden 15" Subs ja schon für drinnen.
Was nutz ihr als Monitoring?
Für Rock und draußen wär ich jetzt eher Richtung 2x Doppel15" mit sehr potentem Top gegangen. Also für solche Anlässe lieber komlett etwas gescheites mieten.
Die Bassdrum nehmen wir ab, den Rest vom Schlagzeug bei "normalen" Gigs nicht.
Monitore sind Floormonitore für Sänger+Sängerin (1x) und nochmal einer für Gitarrist 1, der auch singt. Für Gitarre 2 und Bass ist die Backline der Monitor.
Wir hatten bisher nicht den Eindruck, dass wir zu leise gewesen wären. Aber klar, wir mischen uns ja auch selbst, d.h. ob die BD den angemessen klingt kriegen wir nach Start des Gigs leider nicht mehr mit ...
-
Hallo Zusammen,
ich heiss Mark und spiel Bass in einer Coverband. Nachdem unsere beisherige Anlage bzw. einer der Speaker (Behringer Aktiv Top mit 12" oder 15") abgeraucht ist sind wir auf der Suche nach einer neuen, natürlich gerne besseren Anlage. Alle Mitglieder der Band bringen es zusammen auf gleichermaßen solides wie gefährliches Halbwissen - an dieser Stelle kommt hoffentlich Ihr ins Spiel
Es wär super, wenn ich bei euch den ein odere anderen Rat abstauben könnte - Dank schon mal im vorraus.Es geht erstmal nur um die Tops bzw. noch eine Überlegung zu "Stangenanlage als Alternative", dazu komme ich gleich. Den "Stangenthread" im Profiforum kenne ich, und kann mit den meisten dort genannten Größen durchaus was anfangen. Hab mich akustisch/physikalisch n bisschen einegelesen.
Gigs haben wir min. 1 pro Monat, meistens in Kneipen, bei Geburtstagen, etc. Wir machen relativ übliches Rockcoverprogramm, wir sind nicht leise. Ich würd mal sagen, die meisten Gigs bis max. 100 Personen. Für größere Anlässe, v.a. draußen können wir uns 2 Alto Black 15" Subs leihen.
Besetzung sind Schlagzeug, Bass, 2x Gitarre, 2 xVocals. Gitarren und Bass spielen zwar eigentlich per Backline, weil das Bessere aber dann doch des Guten Feind ist gehen Gitarre/ Bass am Ende dann doch oft mit über die PA. Dahinter ist im Moment kein System, es wär aber eigentlich schon Ziel das das mit der neuen Anlage möglichst gut funktioniert.
Wir hatten zuletzt eine Mackie- Anlage (ich denke Thumb 12" plus Subs) sowie eine LD Systems Maui, genauer Typ unbekannt aber sicher "G1" ausleihen können. Beides war akustisch natürlich besser als die alte Anlage und hat für uns super funktioniert.
Wichtig wäre uns zunächst, dass die Anlage für die akustisch doch eher trivialen Anlässe, die 80% unserer Gigs ausmachen gut zu transportieren und schnell auf- und abzubauen ist. M.e. entscheidend wäre aber zunächst die Frage ob es grundsätzlich korrekt ist anzunehmen, das 2 Tops mit 15" der Stangenanlage (mit max 15" Sub, der hier ja aber zwingend notwendig ist) im Bassbereich und Druck (natürlich "all other things beeing equal") in etwa vergleichbar ist? Was sagt Ihr? Oder ist die Stangenanlage hier prinzipiell schon im Vorteil und ggf. auch den Mehrpreis und Transportaufwand gegenüber "Tops only" wert?
Preisbereich würden wir idealerweise mit max 1500,- für beide Tops ansetzen wollen.
Gibt's irgendwelche Tips von eurer Seite? Wäre super, wenn Ihr uns nicht in unser unterinformiertes Unglück rennen lasst

Viele Grüße
Mark