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Beiträge von Gunta

  • Wharfedale Pro Impact-X18B – jemand schon gehört?

    • Gunta
    • 9. April 2026 um 22:11

    Hallo zusammen,

    wie es scheint, habe ich hier zwischenzeitlich doch einiges verpasst.

    Zuerst einmal danke an alle, die sinnvoll geantwortet haben. Und natürlich auch danke an die Beiträge rund um Hasenställe, Rollbretter und sonstige akustische Referenzobjekte des modernen Lautsprecherbaus. Ich merke schon: Wer einfach nur nach einem günstigen 18"-Sub fragt, bekommt hier nicht nur Antworten, sondern direkt eine kleine kulturhistorische Reise durch die Welt der Beschallung.

    Ich habe inzwischen verstanden, dass ein Subwoofer offenbar erst dann als halbwegs akzeptabel gilt, wenn er mindestens 80 Kilo wiegt, eine Schwingspule im Format eines Kanalrohrs besitzt und nebenbei noch eine 20 Meter hohe Halle mit 1000 Leuten so beschallt, dass dem Mond die Umlaufbahn verrutscht.

    Da mir meine erträumte Antwort offenbar niemand in servierfertiger Form geben kann, bleibt mir nur noch der hochriskante, in Fachkreisen vermutlich umstrittene Ansatz:

    ich werde das Ding einfach selbst kaufen und ausprobieren.

    Ja, ich weiß, gewagte Methode.

    Fast schon revolutionär.

    Eigene Erfahrungen sammeln, statt 14 Seiten lang theoretisch zu klären, ob bei 500 Watt an 4 Ohm sofort der thermische Weltuntergang eintritt oder ob vorher noch kurz der TÜV, die Feuerwehr und das Bundesamt für Subwooferangelegenheiten informiert werden müssen.

    Ich werde mir die Teile also in den nächsten Wochen oder Monaten holen und dann hier selbst berichten.

    Dann gibt es die Antwort aus erster Hand:

    nicht aus Datenblattromantik,

    nicht aus Rollbrettvergleichstabellen,

    nicht aus dem hasenstalloptimierten Nahfeld,

    sondern aus echtem Hobbybetrieb.

    Vielleicht hilft das dann irgendwann auch dem Nächsten, der nicht wissen will, ob man damit die nächste Welttournee fahren kann, sondern einfach nur:

    „Macht das Ding für kleines Geld brauchbaren Bass oder verwandelt es sich beim ersten Kick in Konfetti?“

    In diesem Sinne nochmal danke an alle, die tatsächlich etwas zum Thema beigetragen haben.

    Und an den Rest natürlich auch ein herzliches Dankeschön:

    ohne euch wäre der Thread zwar informativer, aber deutlich weniger unterhaltsam geworden.


    Danke für die Professionelle Einschätzung Wurst Werner, ich traue mir es zu ein eigenes Preset zu entwerfen. Kann ich ja dann hier auch posten. :thumbup:

    Zitat von Wurst Werner

    Wie man sieht, ist die Impact Serie nicht dabei. Das bedeutet, Du musst dir dein eigenes Preset erstellen, um den vulnerablen 2.5" Treiber zu schützen.

    Danke für die Hilfe zegi verlegen*

    Zitat von zegi

    Jetzt seid doch nicht so kompliziert. Er will doch nur wissen, ob die Kiste für schmales Geld brauchbar ist. Wieso beantwortet denn niemand die Frage mit einem simplen: "Ja, Digga. Gönn' dir!"

    Mehr will er ja gar nicht hören. Das Thema hätte nach einer Antwort für den Fragesteller beantwortet sein können. iron

  • Wharfedale Pro Impact-X18B – jemand schon gehört?

    • Gunta
    • 8. April 2026 um 21:48
    Zitat von Wurst Werner

    Moin,

    zur Info: Ich arbeite freelanced beim deutschen Wharfedale Pro Vertrieb und kann Dir gerne meine Meinung zu dem Impact Sub mitteilen. Generell ist WD Pro Material eher von der günstigen Sorte, aber es gibt wie bei vielen Herstellern eine "von - bis" Range.

    Die Impact Serie ist eine Einsteiger Serie, daher der günstige Preis und die bedauernswerten technischen Daten. Ein 18" Treiber mit 2.5" Schwingspule bittet förmlich um den finalen Rettungsschuss. Damit der Schuss sitzt, liegt die Nennimpedanz bei 4 Ohm, um mit einer (vorzugweise stark unterdimensionierten Endstufe) den Bass frühzeitig den Eintritt in Walhalla zu ermöglichen. Man kann vielleicht erahnen, dass ich kein großer Fan von diesem Klotz bin.

    Abgekürzt: Ok für die 4 Promille Gartenlauben Party, aber auch nicht mehr.

    Um die Stimmung jetzt nicht ganz zu killen, möchte ich darauf hinweisen, dass es für übersichtliches Geld auch seriöses Material bei uns (Wharfedale Pro) gibt. Zum Beispiel die Delta Bässe. Multiplex Gehäuse und ein Treiber mit 4“ Schwingspule. Das ist ein moderat bepreister Gebrauchsbass, der bis auf vertretbare Abstriche im Tiefbass eine erstaunlich solide Performance für sein Geld bietet.

    Für nur eine Handvoll Dollar mehr gibt den WLA-218BX. Ich lehne mich mal so weit aus dem Fenster, und behaupte, es ist aktuell der Beste Profi Low Budget Subwoofer am Markt. Treiber mit 4“ Schwingspule + Alukorb, spielt laut, tief und klingt richtig gut. Cardioid Presets, Rollen Dollys, Cover – Alles am Start. Ich liebe das Teil – für die Knatter einfach Övergeat!

    Wer mehr Geld ausgeben möchte, bitte schön: Dafür gibt es die System-Bässe aus der WLA-1 Serie mit Beyma Treibern. Die sind auch gut, aber in Puncto Preis/Leistung würde ich den WLA-218BX dennoch vorziehen.

    Ganz fette Hose ist der XLA-221. Doppel 21“, auch Beyma bestückt und sehr, sehr gut in Pegel, Perfomance und Sound. Aber trotz Whafedale Pro Label, nicht unbedingt in der Schnäppchen Ecke zu finden. Das Ding ist halt so groß wie ne Doppelgarage und hat Markentreiber, daher der Preis.

    ENDE des Werbeblocks…also fast.

    Mein Tipp: Vergiss Impact und schau Dir vorzugsweise die Delta Bässe an. Mit den passenden Pressts betrieben, klingen die gut, machen Pegel und sind sehr robust und betriebssicher.

    Bonus Tipp: Bock auf groß, schwer und trockener Sound? Schau dir mal den Delta F18B Hornbass an. Ich war bei einem Shootout zwischen Delta F18B und Funktion One F118 dabei. Ich muss zugeben, manchmal macht es doch noch Spaß der Underdog zu sein, mit dem nun wirklich niemand gerechnet hat😉

    LG

    WW

    Alles anzeigen

    Danke erst mal an alle für die bisherigen Antworten, besonders an Wurst Werner . 🙂

    Ich glaube, man muss das Ganze bei mir ein kleines bisschen aus der Azubi-Perspektive betrachten:

    Mein Budget ist eher „realistisch knapp“ als „kauf halt was Gescheites“. Es geht mir also gerade nicht darum, die ultimative High-End-Lösung zu finden, sondern erst mal überhaupt eine erste passive PA-Anlage auf die Beine zu stellen, ohne dass mein Konto danach therapeutische Hilfe braucht .

    Mich interessiert deshalb vor allem, ob solche Subs für meinen Einsatzzweck grundsätzlich taugen. Also nicht im Sinne von:

    „Ist der Frequenzgang bei 30–120 Hz besonders linear?“

    sondern eher ganz bodenständig:

    Spielen die Teile vernünftig?

    Halten sie das aus, wofür sie angegeben sind?

    Sterben sie mir nicht direkt den Heldentod, wenn sie an einer passenden Endstufe mit ihrer Nennleistung betrieben werden?

    Und kommt in einem normalen Raum mit vielleicht bis 100 m² und ca. 3 m Deckenhöhe ein brauchbarer Bass raus?

    Mir ist völlig klar, dass es für mehr Geld deutlich bessere Lösungen gibt. Aber ich will keine 20 Meter hohe Industriehalle mit 1000 Leuten und apokalyptischem Tiefbass beschallen. Ich will einfach nur, dass es bei kleinen Hobby-Anwendungen ordentlich untenrum macht und nicht nach zwei Wochen zu Brennholz wird.

    Deshalb ist meine Frage eher:

    „Für kleines Geld brauchbar?“

    und nicht:

    „Ist das professionell die eleganteste Lösung der nächsten drei Jahrzehnte?“
    LG

  • Wharfedale Pro Impact-X18B – jemand schon gehört?

    • Gunta
    • 8. April 2026 um 20:39

    Hallo,

    Zur Einordnung: Ich möchte das Ganze eher als Hobbyanlage nutzen, also nicht für 1000 Leute mit ultratiefem Bass, sondern eher für maximal ca. 100 Personen.

    Als Endstufe würde ich vermutlich eine t.amp E800 nehmen. Die Subs würden zusammen mit meinen Bell VPS 3 laufen, die aktuell ebenfalls an einer E800 hängen.

    Als DSP nutze ich ein the t.racks DSP 4x4 Pro.

    Geplant für den Qharfedale wäre ungefähr:

    Highpass bei ca. 35 Hz mit 18 dB/Okt.

    Lowpass irgendwo bei ca. 100 bis 120 Hz, ebenfalls 18 dB/Okt., je nachdem was mit den Tops am besten passt.

    Mir geht es also nicht um High-End oder große Beschallung, sondern darum, ob der Wharfedale in so einem Hobby-Setup brauchbar ist und ordentlich funktioniert.

    Danke im Voraus für eure Antworten!

  • Wharfedale Pro Impact-X18B – jemand schon gehört?

    • Gunta
    • 7. April 2026 um 10:12

    Moin, hat hier jemand den Wharfedale Pro Impact-X18B schon selbst gehört?

    Der ist aktuell preislich interessant, weil er als B-Ware nur 280 € kostet und damit unter Fame MT-118B und the box PA 18 liegt, die eher bei 350 € liegen.

    Ich suche aber keine Theoriemeinungen, sondern echte Praxisberichte:

    Wie klingt er im Vergleich?

    Kann er pegelseitig was?

    Ist er eher brauchbar oder nur „billig“?

    Und bitte: Wenn ihr ihn nicht selbst gehört habt, spart euch bitte die üblichen Sprüche à la „für das Geld gibt’s doch nichts Vernünftiges“. Ich suche Erfahrungswerte, keine Vorurteile.

    Danke im Voraus! :)

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