Beiträge von kphil80
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Sooo... ich habe meinen OSB Prototypen fertig.
Ich habe gleich mal versucht im Keller eine Nahfeldmessung zu machen. Da ist es hoffentlich nicht so wild das es in einem kleineren Raum war.
SPL (Filter: Butterworth -24db 31Hz, linkwitz riley -24db 100Hz):
Als nächstes will ich mich mit der Impendanzmessung beschäftigen und draußen mal eine SPL mit einem Meter Abstand messen.
Ich habe schon gelesen das man eine Impendanzmessung mit einem 100Ohm Widerstand mit einfachen Mitteln und REW machen kann. -
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Ich habe für ein 140L Gehäuse OSB bestellt um einen Prototyp zu bauen.
Ich dachte mir beim Protoyp kann ich die Platten ja gleich fertig formatiert im Baumarkt herstellen lassen... kann ja nicht so schlimm sein.
Ich wurde sofort wieder daran erinnert warum ich das damals bei den Heimkinosubs nicht dort sägen lassen hab. Da hat mal wieder gar nichts gepasst.
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Ich würde die dB Skalierung Deiner Simulation als erstes mal nicht ganz so fein einstellen.
Weiterhin würde ich nicht zu tief abstimmen und gleichzeitig das Gehäuse kompakt halten. Der Knackpunkt bei zu großen Bassreflexgehäusen ist, dass das X-Max etwa eine halbe bis eine Oktave über der Tuningfrequenz sehr früh überschritten wird. Ich empfehle daher eher kompakte Gehäuse, die auf Nutzbass abgestimmt sind um nicht für die letzten paar Hz unten so viel Volumen herumzuschleppen und dort unnötig Verstärkerleistung reinzupulvern bei gleichzeitigem Verzicht auf Maximalpegel im m.E. viel wichtigeren Nutzbassbereich.
Hier mal eine Simulation mit dem B&C 18DS100 in einem 110L Bassreflexgehäuse auf etwa 40Hz getuned.
just my 2 Cent
Danke für deinen Input.
Ich habe daraufhin nochmal eine Variante durchgespielt.
140L
38Hz Tuning
Dadurch bekommt der SPmax nochmal 2db oben drauf und mit der Abstimmung wäre bei 40Hz nur ein Abfall von 1db zu 50 Hz. Für Hardstyle wahrscheinlich ganz stimmig? Mit 110L und 40Hz hätte das Chassis hier bei 40Hz schon 3db weniger zu 50 Hz.
Die rote Linie ist übrigens die Auslegung von gestern mit 150L und 35Hz tuning.
Bei der SPL hat die kleinere Variante mit 38 Hz leicht die Nase im interessanten Bereich vorne:

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Auch wenn das Netz voll ist mit Selbstbaugehäusen, kann man auch bei einem BR Gehäuse eine Menge falsch machen.
Portfläche und Länge:
zu wenig Fläche und der Port verstopft durch Wirbelbildung
zu viel Fläche und der Port wird zu lang, die Eigenresonanz rutscht zu tief und schränkt die nutzbare Bandbreite ein.
Eckports sind bei gleicher Fläche die kürzesten, um die gleiche Tuning Frequenz zu erzielen.
Ich würde den Port auf keinen Fall falten und nicht länger als 45cm machen.
Wie lang der Port tatsächlich sein muss für eine Tuning Frequenz, kann man am besten durch eine Impedanzmessung am Prototypen ermitteln, die Simu ist für mich nur der Ausgangspunkt.
Deswegen finde ich es sinnvoll, das erste Gehäuse so zu bauen, dass man die Portlänge ohne grossen Aufwand verändern kann.
Versteifung:
gegenüber liegende Flächen oder über Eck ist zielführender als Leisten in der Fläche
NTLW5000 gegen SW115:
den ersten kenne ich nicht, finde den Antrjeb aber sehr spannend,
SW115 hab ich selber, finde aber SW100 und NBX100 musikalischer, SW115 ist mit Sicherheit sehr schwer kaputt zu kriegen, aber 180l ist zu viel Volumen,
den Nutzbass (45Hz) sollte man nicht vernachlässigen.
B&C empfiehlt selbst auch ein Gehäuse mit 150L statt den 180L wie bei mir. Dadurch ist die SPL auch ne ganze Ecke linearer als mit 180L.
Bei der Versteifung hab ich mich ziemlich an dem 18Sound 18" Bauplan orentiert.
Ich verstehe das man eine Impedanzmessung machen sollte um richtige Erfahrungswerte zu sammeln.
Ich habe dennoch eine Frage wie die Simulationen richtig zu interpretieren sind. -
ansonsten einfach mal beim pa treffen im norden vorbei schauen. da kannste dann auch gleich alles in akion hören und mit den leute fachsimpeln.
nature one parkplatz ist auch ein guter anlauf punkt.
Der Norden ist ganz schön weit aus dem Süden.
Die Nature wäre vielleicht mal wieder ein Versuch Wert.
Da war ich schon Jahre nicht mehr. -
kphil80 Die senkrechten Verstrebungen würde ich kreuzförmig ausführen - gibt mehr Steifigkeit.
Meinst du die 2 mittleren Streben die zu den vertikalen mittleren Streben verbunden sind?
Das war mir auf den ersten Blick zu knapp mit dem Chassis... könnte aber reichen.
Wenn es genug Platz gibt kann ich die so ausführen.
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Schau' dich mal bei GT-Akustik bzw. Plansound um....
Sieht spannend aus. Ich weis nur nicht ob ich einen fertigen Plan kaufen will. Mich interessiert ja die Materie.
Der Curved Port sieht natürlich fancy aus bei der Plansound Variante.

...aber bekommt man dadurch wirklich so einen großen Vorteil das sich der Aufwand für einen Curved Port lohnt? Bzw auch der Platz den der Curved Port zusätzlich braucht?
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Danke für deinen Beitrag, test!
Ich habe nochmal ein paar Chassis durchsimuliert.
Dabei ist mir der B&C 18SW115 ziemlich positiv aufgefallen. (Auch 180L Tuning auf 35Hz) 240€ günstiger als der 18NTLW5000 aber relativ "nah" dran an der SPL bei 2000W. Beim B&C 18SW115 ist dann halt in der Auslegung auch Schluss mit Auslenkung. Den 18NTLW5000 kann man dann noch bis fast 3000W treten.
Unter dem Strich ist dann wohl der B&C 18SW115 der bessere Kompromiss? Was sagt ihr?
Der 18NTLW5000 glänzt dann eigentlich nur wenn man immens viel Amping zur Verfügung hat.
Grün: 18NTLW5000
Rot: 18SW115
Blau: 18NLW4100 -
Das ist mir bewusst.
Dann hab ich mich wahrscheinlich falsch ausgedrückt. Ich hätte einen bestellt um damit zu testen und zu basteln. Wenn ich mit dem Ergebnis zufrieden bin, würde nichts dagegen sprechen davon noch mehr zu bauen.
ich hatte nicht vor 4 Subs durch einen teuren zu ersetzen.
...oder meint ihr das unabhängig davon? Auch wenn ich davon 4 bauen würde, würdet ihr lieber mehrere mit den günstigeren Chassis anschaffen?
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Bedenke den massiven hub des Teils. Deine Front muss viel weiter zurück stehen, sonst steht den Gitter seitliche ewig weit vor.
Das wäre meine nächste Frage gewesen sobald das "innere" passt. Bisher habe ich meine Boxen immer nackt gebaut aber diesmal würde ich sie mit Warnex, Gitter, Griffen usw. versehen.
Wie kommt auf den passenden Überstand?
Hub + Toleranz + Stoff + Gitter ?
Haha, von HKM auf Tetracoil - genau mein Humor
Sowas passiert mir auch immer nach ein paar Stunden Recherche, gestern wurde daraus ein italienischer Spiralmixer für ein bissl Pizzateig 😇Ich würde für den Anfang mit einem Brot und Butter Chassis starten und dann lieber mehrere Subs bauen. 18s hat hier einen netten Bauvorschlag für 18“ BR mit mehreren Chassis Optionen, da kannst du auch mal deine Simulationen abgleichen.
So bin ich auch zu meinem Homegym gekommen. Eine gute Recherche wird immer teuer.

Als ich die HKM's gebaut habe stand ich noch nicht mit beiden Beinen im Leben und konnte mir einfach nicht mehr leisten.

Warum würdest du ein günstigeres Chassis wählen? 🙂
Weil man als weniger Erfahrener eventuell nicht alles aus dem teuren rausholen kann? Das Chassis wird ja eigentlich durch das Gehäuse nicht schlechter. Wenn mein erstes Gehäuse schlecht wird, könnte man das ja erneuern/optimieren?
Mehrere würde ich mit egal welchem neuen Chassis erst bauen wenn ich eins fertig und gemessen haben.
... oder zielst du mehr in die Richtung ab das man mit der anderen Variante auch happy wird und mehr Potential hat eine größere Menge anzuschaffen?
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Ich habe gestern noch lange weiter recherchiert... am Ende bin ich dann beim Entschluss gelandet einen Sub mit dem 18NTLW5000 zu bauen. Das ist wahrscheinlich fern von jeglicher Vernunft, aber ich mache es ja eh "nur" um mal wieder Lautsprecherbau zu betreiben.
Ich habe dann gestern Abend auch direkt noch angefangen in WinISD ein Gehäuse zu simulieren.
Volumen: 180LTuning: 35hz
Unten 3 Slot Vents mit 15cm x 14cm gefaltet zu einer Länge von 73,52cm.
Bei 3000W und mit Butterworth Filter bei 30 Hz ist man dann knapp unter den 17,5mm Xmax und einem peak von 23,5 m/s Luftgeschwindigkeit.
Bei 1000W dann um die 13,5 m/s.
Was haltet ihr davon? -
Hallo zusammen

vor Jahren habe ich mal ein Heimkinoraum mit einem SBA gebaut.
Dazu habe ich 4 riesige Subwoofer mit den HKM XX-21 (Closed) gebaut und das SBA eingemessen usw.
Ich habe also zumindest ein wenig Erfahrung mit der Materie.
Mittlerweile habe ich keine Verwendung mehr für die Subs, da ich schon 2 riesige Standlautsprecher im Keller habe, die eh schon genug feuern.
Nachdem ich die letzten 3 Jahre auf der Defqon1 war hat mich wieder ein wenig der PA-Spieltrieb gepackt. (Ich habe eine Zeit lang Nebenberuflich in der Veranstaltungstechnik gearbeitet)
Long story short: Ich würde die Bässe gerne zu PA-Bässen umbauen und später eventuell auch mal passende Tops dazu bauen.
Dazu stellt sich mir die erste Frage: Macht das Vorhaben überhaupt Sinn?
Lohnt sich der Aufwand für die doch relativ günstigen HKM überhaupt?
...oder macht es mehr Sinn ordentliche 18" Chassis von z.B. 18Sound zu beschaffen und damit neue Bässe zu bauen?
In einem anderen Beitrag habe ich mal gelesen das für die Musikrichtung 18" Chassis mehr Spaß machen als 21". Stimmt das?
Die Defqon1 hat in dieser Edition von 18" weggewechselt zu den monströsen L-Acoustics CS1 Cardioid Subwoofer mit 4x 21" Chassis. 180kg ....

Würdet ihr Doppelbässe bauen oder doch lieber Einzelbässe die einfacher skalier/bewegbar sind?
Was nehme ich zur Simulation? AJHorn 7?
Vielen Dank im Voraus
