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Beiträge von Schmexotiq

  • Leichter Single-21″ Subwoofer aus 15-mm-Pappel – sinnvoller Plan oder zukünftige Rasselkiste?

    • Schmexotiq
    • 12. Juli 2026 um 22:16

    Noch mal zur 30-m²-Raum-Aussage / bisherigen Hörerfahrung

    Danke euch für die weiteren Antworten.

    Den Punkt mit dem 30-m²-Raum wollte ich noch mal kurz klarstellen: Das war von mir eher als Beispiel genannt, nicht als alleiniger Maßstab. Ich hatte damals eher naiv gedacht: kleiner Raum = mehr Bass / mehr Druck. Nach euren Hinweisen ist mir klarer, dass das so nicht automatisch stimmt und dass Raummoden, Auslöschungen, Position im Raum usw. da extrem viel kaputtmachen oder verfälschen können.

    Die EAW SB600e liefen aber nicht nur in diesem Raum. Die waren auch schon open air im Einsatz und haben mich dort ebenfalls nicht wirklich überzeugt. Es kam natürlich Bass raus, aber nicht dieses körperliche Druckgefühl, das ich gesucht habe. Deshalb kam bei mir überhaupt erst der Gedanke auf, dass ich vielleicht in eine andere Richtung gehen möchte.

    Mir ist aber klar, dass das kein fairer Vergleich zu einem modernen potenten 18er oder 21er ist. Das waren eben meine bisherigen Erfahrungen, nicht mehr und nicht weniger.

    30 Hz vs. 35 Hz

    Den Hinweis, dass 30 Hz eventuell Performance kosten und für meine Anwendung vielleicht 35 Hz sinnvoller wären, nehme ich auf jeden Fall ernst.

    Ich bin nicht komplett darauf festgenagelt, dass es unbedingt 30 Hz sein müssen. Mein Gedanke war eher, den Sub nicht nur als reinen Kickbass zu bauen, sondern etwas tiefer und „fundamentaler“. Wenn aber 34–35 Hz in der Praxis deutlich sinnvoller sind, weil der Port kürzer wird, mehr Nutzbass rauskommt und das Gehäuse insgesamt besser funktioniert, wäre das für mich definitiv eine Überlegung wert.

    Gerade wenn am Ende erstmal ein starkes 2.2-System für ca. 100–150 Leute entstehen soll, ist Nutzbass wahrscheinlich wichtiger als die letzten paar Hz untenrum.

    Zum Vorschlag: mieten und vergleichen

    Das mit dem Mieten und Vergleichen ist wahrscheinlich wirklich ein guter Punkt. Ich merke schon, dass mir einfach direkte Vergleiche fehlen. Bisher habe ich keinen wirklich potenten modernen 18er bewusst gehört, deshalb ist meine Einschätzung wahrscheinlich etwas verzerrt.

    Ich würde mir also am besten mal ein paar verschiedene Systeme anhören:

    • zwei gute 18er
    • eventuell vier gute 15er
    • ein oder zwei 21er
    • wenn möglich draußen oder in einer größeren Location

    Dann hätte ich wahrscheinlich viel schneller ein Gefühl dafür, ob ich wirklich 21″ brauche oder ob ein guter 18er genau das macht, was ich suche.

    Zum B&C 21SW115 / mhurms Beispiel

    mhurm: Dein Beispiel klingt für mich tatsächlich sehr interessant.

    Du schreibst:

    • B&C 21SW115
    • 190 l netto
    • 35 Hz Tuning
    • ca. 500 cm² Portfläche
    • 15-mm-MPX
    • knapp über 45 kg fertig

    Das ist ziemlich genau die Richtung, die ich ursprünglich im Kopf hatte: leicht, aber trotzdem ein potenter 21er.

    Hättest du dazu eventuell noch mehr Infos? Also grobe Außenmaße, Portmaße oder vielleicht eine Skizze? Mich würde besonders interessieren, wie sich der Sub in der Praxis schlägt und ob dir bei 35 Hz untenrum etwas fehlt oder ob das völlig reicht.

    Aktueller Stand meiner Überlegung

    Ich merke gerade, dass mein ursprünglicher Plan mit ca. 30 Hz, 1 m Portlänge und ca. 731 cm² Portfläche vielleicht etwas zu sehr Richtung Tiefbass optimiert ist.

    Eventuell wäre es sinnvoller, den Sub eher Richtung:

    • ca. 190–210 l netto
    • Tuning ca. 34–35 Hz
    • kürzerer Port
    • B&C 21SW115 oder ähnlicher leichter Neo-21er

    zu planen.

    Das würde wahrscheinlich Gewicht, Portvolumen und Bauaufwand reduzieren und gleichzeitig mehr Nutzbass bringen.

    Fazit

    Ich will das Projekt nicht stur in Richtung „21 Zoll und 30 Hz um jeden Preis“ durchziehen. Der erste Sub soll ein Prototyp werden. Wenn sich im Austausch hier zeigt, dass 35 Hz und ein anderer Treiber/Gehäuseansatz sinnvoller sind, dann ändere ich den Plan lieber jetzt als später nach dem Bau.

    Die EAW-Erfahrung war für mich nur der Auslöser, weil mich die Doppel-15er trotz DSP und auch open air nicht wirklich überzeugt haben. Aber ich sehe ein, dass daraus nicht automatisch folgt, dass 18er oder 15er grundsätzlich nicht funktionieren.

    Aktuell interessiert mich daher vor allem: Wenn ich beim leichten Single-21er bleibe, wäre dann ein Konzept ähnlich dem von mhurm mit B&C 21SW115, ca. 190–210 l und 35 Hz sinnvoller als mein erster Entwurf mit ca. 200–215 l und 30 Hz?

  • Leichter Single-21″ Subwoofer aus 15-mm-Pappel – sinnvoller Plan oder zukünftige Rasselkiste?

    • Schmexotiq
    • 11. Juli 2026 um 14:43

    Danke für eure Einschätzungen

    Danke euch schon mal für die Antworten und Einwände. Ich versuche mal, meine Gedanken hinter dem Projekt etwas klarer zu erklären.

    Was ich überhaupt damit vorhabe

    Mir geht es erstmal nicht darum, direkt ein komplettes großes System zu bauen. Der erste Sub wäre für mich ganz klar ein Prototyp.

    Der Plan wäre:

    1. einen Sub bauen
    2. messen, testen, hören und schauen, ob das Konzept überhaupt funktioniert
    3. wenn der Sub gut geht: einen zweiten identischen bauen
    4. dann erstmal als starkes 2.2-System nutzen, also 2 Subs + 2 Tops

    Aktuell wären meine größten Veranstaltungen grob bei 100–150 Leuten. Dafür hätte ich mit zwei potenten Subs und zwei passenden Tops hoffentlich schon ein sehr solides Grundsystem, das man später noch erweitern kann, falls mehr benötigt wird.

    Langfristig könnte man dann immer noch überlegen, auf vier Subs zu gehen, also zwei Stacks mit je zwei Subs und einem Topteil pro Seite. Aber das ist erstmal nicht der erste Schritt. Mir geht es wirklich erstmal darum, ob ein leichter Single-21″-Sub als Konzept für mich Sinn ergibt.

    Warum Pappel statt Birke?

    Zum Thema Pappel vs. Birke: Genau das ist für mich einer der Hauptgründe, überhaupt mit Pappel-Multiplex zu planen.

    Ich wollte mir das Holz voraussichtlich bei Expresszuschnitt holen. Dort wird Pappel-Multiplex mit ca. 400 kg/m³ und Birke-Multiplex mit ca. 680 kg/m³ angegeben.

    Wenn man das auf 15 mm Materialstärke umrechnet, kommt man ungefähr auf:

    • Pappel 15 mm: 400 kg/m³ × 0,015 m = ca. 6,0 kg/m²
    • Birke 15 mm: 680 kg/m³ × 0,015 m = ca. 10,2 kg/m²

    Das sind also rund 4,2 kg/m² Unterschied.

    Mein aktueller Holzzuschnitt liegt grob bei 27–30 kg in Pappel. Dieselbe Konstruktion in Birke würde überschlagen eher bei 46–51 kg Holzgewicht landen. Das wären grob 18–21 kg mehr, nur durch das Material. Damit wäre mein Zielgewicht natürlich direkt erledigt.

    Mir ist bewusst, dass Pappel empfindlicher ist als Birke. Ich würde den Sub aber nicht einfach nackt durch die Gegend werfen, sondern mir ein richtiges gepolstertes Cover bauen. Außerdem soll das Ganze erstmal als Prototyp entstehen, um zu schauen, ob das Konzept überhaupt so funktioniert und ob es mir klanglich gefällt.

    Transport / Robustheit

    Zum Transport: Eine gute Sackkarre ist auf jeden Fall eingeplant. Ich erwarte nicht, dass man so einen Sub bequem wie eine Einkaufstasche trägt.

    Wenn er am Ende bei knapp 50 kg landet, wäre das für mich noch okay, solange er vernünftige Griffe bekommt, ein gutes Cover hat und mit Sackkarre gut handhabbar bleibt.

    Mir ist auch klar, dass das kein unzerstörbarer Touring-Panzer wird. Es soll aber auch keine reine Wohnzimmer-Bastelkiste werden. Deshalb Pappel wegen Gewicht, aber mit:

    • doppelter Front
    • Portsteg als Versteifung
    • zusätzlichen Innenstreben
    • ordentlicher Hardware
    • gutem Cover
    • sauberem Kantenschutz / Lackierung

    Warum überhaupt 21″?

    Zum Thema 18″ vs. 21″: Ich habe bisher ehrlich gesagt noch keinen richtig potenten modernen 18er gehört. Meine bisherige Referenz war eher ein EAW SB600e, also ein Doppel-15″-Sub mit RCF L15P200AK2-Bestückung.

    Davon hatte ich zwei Stück in einem ca. 30-m²-Raum an einer Behringer NX6000 laufen. Betrieben wurden sie mit dem vorgeschriebenen DSP-Setup. Die Subs waren also nicht komplett falsch oder ohne Controller betrieben.

    Es kam natürlich Bass raus, aber es war für mich eher Bass auf Gehörebene und nicht dieses körperliche Brustdrücken / Druckgefühl, das ich eigentlich suche. Genau dadurch kam bei mir der Gedanke auf, dass ich mit einem normalen 15er oder vielleicht auch einem durchschnittlichen 18er nicht unbedingt dahin komme, wo ich hinwill, und lieber direkt Richtung 21″ gehe.

    Mir ist klar, dass das wahrscheinlich etwas unfair gegenüber guten modernen 18ern ist. Raum, Aufstellung, DSP, Limiter und Endstufe spielen natürlich massiv rein. Ein potenter moderner 18er kann sicher deutlich mehr als das, was ich bisher gehört habe. Mir fehlt da einfach der direkte Vergleich.

    Headroom-Gedanke

    Ein Gedanke hinter dem 21er war auch das Thema Headroom. Ein Kumpel meinte mal zu mir, dass ein guter 21″ durch die große Membranfläche schon mit vergleichsweise wenig Leistung ordentlich Luft bewegt.

    Die Idee wäre also nicht, den Sub permanent am Limit zu fahren, sondern eher entspannt mit moderater Leistung zu betreiben und trotzdem noch viel Reserve zu haben.

    Mir ist klar, dass „21 Zoll braucht automatisch weniger Leistung“ technisch etwas vereinfacht ist. Es hängt natürlich vom konkreten Chassis, Gehäuse, Wirkungsgrad, Abstimmung, DSP und Aufstellung ab.

    Aber mein Gedanke ist: lieber ein größeres Chassis mit mehr Membranfläche und Headroom entspannt betreiben, als ein kleineres System ständig an der Grenze fahren zu müssen.

    Wirtschaftlicher Gedanke

    Ein weiterer Punkt ist für mich der Preis.

    Potente 18″-Chassis und potente 21″-Chassis liegen preislich teilweise gar nicht so extrem weit auseinander. Gleichzeitig bekommt man fertige oder gebrauchte 18″-Subs relativ oft recht günstig. Dadurch wirkt Eigenbau bei 18″ für mich wirtschaftlich weniger attraktiv.

    Bei 21″ sieht das anders aus. Fertige 21″-Subs sind neu meistens deutlich teurer, oft eher 1500 €+. Mein Eigenbau würde je nach Chassis wahrscheinlich ungefähr bei 800–1100 € landen.

    Deshalb wirkt Eigenbau bei einem 21er für mich interessanter als bei einem 18er.

    Frage an test

    test: Du hattest geschrieben, dass du 800-Pax-Hochzeiten mit 4 × 15″ machst und die Subs ca. 30 kg pro Stück wiegen.

    Darf ich fragen, welche 15er bzw. welches System das genau ist? Das würde mich als Vergleich wirklich interessieren, weil meine bisherigen Erfahrungen mit 15ern eher enttäuschend waren.

    Meine eigentlichen Fragen

    Mir geht es also nicht um „21 Zoll, weil größer immer besser“, sondern um einen ersten Prototypen, mit dem ich testen kann, ob ein leichter, tiefer Single-21er für mein geplantes System Sinn ergibt.

    Konkret würde mich interessieren:

    1. Ist das Volumen mit ca. 200–215 l netto für einen 21er bei ca. 30 Hz noch sinnvoll?
    2. Passt der Port mit ca. 731 cm² Fläche, 12,5 cm Höhe und ca. 1 m Länge?
    3. Ist der dauerhaft geteilte Port als zwei parallele BR-Kanäle sinnvoll, oder würdet ihr eher einen ungeteilten Slotport bauen?
    4. Ist 15-mm-Pappel mit doppelter Front, Portsteg und zusätzlicher Versteifung stabil genug?
    5. Welchen Treiber würdet ihr für dieses Gehäuse am ehesten nehmen?
    6. Oder würdet ihr sagen, dass der Kompromiss aus Gewicht, Material und 21″ grundsätzlich nicht lohnt?

    Wenn der erste Sub nicht überzeugt, habe ich wenigstens nur einen gebaut und kann das Konzept noch ändern. Wenn er gut funktioniert, wäre das für mich ein interessantes modulares System: erst einer, dann zwei, später eventuell vier als zwei kleine Stacks.

  • Leichter Single-21″ Subwoofer aus 15-mm-Pappel – sinnvoller Plan oder zukünftige Rasselkiste?

    • Schmexotiq
    • 10. Juli 2026 um 18:10

    Falscher Link, hier der richtige: PpbCFDD

  • Leichter Single-21″ Subwoofer aus 15-mm-Pappel – sinnvoller Plan oder zukünftige Rasselkiste?

    • Schmexotiq
    • 10. Juli 2026 um 18:04

    Hallo zusammen,

    ich plane gerade einen möglichst leichten Single-21″-Subwoofer und würde gerne eure Einschätzung hören, bevor ich Holz bestelle und am Ende einen bassreflexabgestimmten Kleiderschrank mit Griffen baue.

    Ziel ist ein leichter 21er mit grob 45–50 kg Endgewicht. Also bewusst kein 80-kg-Touring-Monster. Der Sub soll tief können, aber noch halbwegs tragbar bleiben.

    Gehäuse / Grunddaten

    Geplant ist ein Bassreflexgehäuse aus 15-mm-Pappel-Multiplex.

    Außenmaße:

    • Höhe: 885 mm
    • Breite: 630 mm
    • Tiefe: 680 mm

    Innenmaße grob:

    • Höhe: 855 mm
    • Breite: 600 mm
    • Tiefe: 600 mm

    Das ergibt ungefähr:

    • Außenvolumen: ca. 379 Liter
    • Innenvolumen brutto: ca. 308 Liter

    Die Front wird im Chassisbereich doppelt ausgeführt, also dort ca. 30 mm stark. Vorne ist die Front etwas zurückgesetzt, sodass Woofer und Port etwas geschützt sitzen.

    Geschätztes Nettovolumen

    Vom Innenvolumen gehen ungefähr ab:

    • Portvolumen: ca. 73–75 Liter
    • Portbretter / Porttrennsteg: grob 10–12 Liter
    • doppelte Frontplatte innen: ca. 3–4 Liter
    • 21″-Treiber: je nach Modell ca. 8–15 Liter
    • Streben / Verstärkungen: grob 5–10 Liter

    Damit komme ich grob auf ein tatsächliches Netto-Kammervolumen von ungefähr:

    ca. 200–215 Liter netto

    Je nach Treiber und tatsächlicher Verstrebung kann das natürlich etwas schwanken.

    Port

    Der Port sitzt unten als gefalteter Slotport.

    Portdaten:

    • Gesamtbreite: 600 mm
    • Höhe: 125 mm
    • Länge: ca. 1000 mm
    • Portfläche ohne Mittelsteg: 750 cm²
    • Portfläche mit 15-mm-Mittelsteg: ca. 731 cm²
    • geplante Abstimmung: grob 29–31 Hz

    Der Port soll dauerhaft mittig durch einen 15-mm-Steg geteilt werden. Es wären also praktisch zwei durchgehende Bassreflexkanäle, nicht nur vorne optisch getrennt.

    Pro Kanal wären das ungefähr:

    • Breite: 292,5 mm
    • Höhe: 125 mm
    • Länge: ca. 1000 mm
    • Fläche pro Kanal: ca. 366 cm²

    Zusammen also ca. 731 cm² effektive Portfläche.

    Der Port ist einmal gefaltet. Der Mittelsteg läuft dauerhaft mit und soll gleichzeitig als Versteifung dienen. Die Idee ist, dass der lange Slotport dadurch nicht als große schwingende Fläche arbeitet und die Luftführung sauberer bleibt.

    Mögliche Abstimmung / Bedenken

    Nach grober Rechnung sollte das Gehäuse irgendwo um 30 Hz abgestimmt sein.

    Mir ist bewusst, dass der Port mit ca. 1 m Länge recht lang ist. Deshalb frage ich mich auch, ob Portresonanzen ein Thema werden könnten. Eine grobe Viertelwellenresonanz läge bei rund 85 Hz, also durchaus im Nutzbereich oder in der Nähe der Trennung, je nachdem wie tief man trennt.

    Geplant wäre vermutlich ein Betrieb mit DSP, z. B.:

    • Highpass ca. 25–27 Hz
    • Lowpass ca. 80–100 Hz, je nach Tops

    Material / Stabilität

    Material ist 15-mm-Pappel-Multiplex. Ich weiß, dass das nicht so steif ist wie 18-mm-Birke, aber Ziel ist eben Gewicht sparen.

    Geplant sind:

    • doppelte Front im Chassisbereich
    • dauerhaft geteilter Port als zusätzliche Versteifung
    • seitliche Griffe
    • horizontale und vertikale Innenstreben
    • hinten Speakon-Terminal
    • eventuell oben ein M20-Flansch
    • möglichst keine unnötig schweren Rollen oder übertriebenes Frontgitter

    Die Frage ist: Reicht das stabilitätsmäßig für einen 21″-Sub, oder baue ich damit am Ende eine große Cajón, die zufällig auch Bass macht?

    Gewichtsschätzung

    Das Holz liegt nach aktueller Planung grob bei ungefähr 27–30 kg, je nachdem wie viele Streben und Verstärkungen am Ende noch dazukommen.

    Mit Treiber wäre ich ungefähr hier:

    • mit leichtem Neo-21″: eventuell 45–48 kg
    • mit 18Sound 21LW1400 / LaVoce SAF214.50: eher 48–52 kg
    • mit Lack, Griffen, Terminal, Gitter usw. vermutlich eher knapp über 50 kg, wenn ich nicht aufpasse

    Das Ziel wäre also nicht „ultraleicht“, sondern eher „noch alleine bewegbar, ohne danach drei Tage wie ein Klappstuhl zu laufen“.

    Treiberkandidaten

    Bisher überlege ich:

    • 18Sound 21LW1400
    • LaVoce SAF214.50
    • RedCatt 21NPW 4 Ohm
    • oder etwas ganz anderes

    Wichtig wäre mir:

    • tief spielend
    • bassreflextauglich
    • halbwegs effizient
    • nicht unnötig schwer
    • geeignet für ca. 200–215 Liter netto
    • geeignet für ca. 30 Hz Abstimmung
    • eher Subbass-tauglich als reiner Kickbass

    Fragen an euch

    1. Macht die Konstruktion grundsätzlich Sinn für einen leichten Single-21″?
    2. Ist 15-mm-Pappel-Multiplex mit doppelter Front, Portsteg und zusätzlichen Streben stabil genug?
    3. Ist das Nettovolumen von grob 200–215 Litern für einen 21er bei tiefer Abstimmung noch sinnvoll?
    4. Passt der Port mit ca. 731 cm² Fläche, 125 mm Höhe und ca. 1000 mm Länge?
    5. Sind die zwei getrennten Bassreflexkanäle sinnvoll, oder wäre ein großer ungeteilter Slotport besser?
    6. Ist die lange Portlänge wegen Resonanzen problematisch, besonders im Bereich um 80–90 Hz?
    7. Welchen Treiber würdet ihr für dieses Gehäuse nehmen?

    Mir ist klar, dass ein leichter Single-21er immer ein Kompromiss ist. Ich will keinen unzerstörbaren Touring-Panzer bauen, sondern einen möglichst leichten, tief abgestimmten Sub, der noch transportabel bleibt.

    Skizze ist angehängt. Ich hoffe, man erkennt die Idee mit dem gefalteten und mittig geteilten Port einigermaßen.

    Danke schon mal für eure Einschätzungen zu Gehäuse, Stabilität, Port und Treiberwahl! :)
    Hier die Skizze: https://postimg.cc/gallery/pn7Prc7pn7Prc7

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