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  2. JP-AV

Beiträge von JP-AV

  • Laser Cutter

    • JP-AV
    • 9. September 2026 um 00:13
    Zitat von zegi

    An was siehst du den Hitzestau?

    Für diesen Test lag der Schaum auf einem Stück Wellkarton. Sonst habe ich so eine Wabenunterlage, die aber für den Test zu dick war (ich müsste zuerst die Base des Lasers erhöhen.

    Es ist auch nur ein Testsetup. Für das eigentliche Projekt kommt ein anderer Laser mit Air-Assist, Gehäuse mit Abluftmanagement und auch ein Modul, das ca. die siebenfache Leistung hat.

    Zwecks Hitzestau, sieht ja nach unten immer mehr verformt und verschmolzen aus und das bei 2cm. Ein fehlendes Air-assist, würde das ja schon erklären.
    Wabenunterlage und einen kleinen Lüfter der, darüber bläst (gern in der Höhe adaptierbar um den Luftstrom parallel über die Oberfläche des zu lasernden Objektes zu richten) würde, aus meiner Erfahrung, zusätzlich noch helfen.
    Ich kann bei meinem Laser, direkt 2 Lüfter anschließen einen 3. hab ich per USB am LaserNotebook angeschlossen. Einen dieser nutze ich in der Laserkabine eben genau dafür, der Rest ist Exhaust.
    BTW In der LaserSzene wird im Hinblick auf Langlebigkeit des Lasermoduls empfohlen, max. auf 80% zu gehen.

    "Was für gewisse Projekte eine Möglichkeit wäre - ca. 50% schneiden und dann von der Rückseite die anderen 50%. So würden beide Seiten sehr sauber und die größte Ungenauigkeit würde in der Mitte des Schaums entstehen.
    Je nach Form wäre hier aber das Ausrichten eine ziemlich große Herausforderung."

    Das halte ich auch für schwierig. Da würde ich dann eher zu der 1-2cm Schichten einzeln und kleben tendieren.
    Falls du das aber schön aligned bekommst, wär das super. Nur nich vergessen immer den Spiegelmodus im Kopf anzumachen, da hab ich schon in mehren Laser Projekte gefailed, da ich beim Objekt positionieren nicht an Oben und Unten gedacht hab ;)

  • Laser Cutter

    • JP-AV
    • 8. September 2026 um 00:34
    Zitat von zegi

    Der Schaum ist heute angekommen. Der kleine 10Watt Diodenlaser macht aus dem 2cm dicken PE-Schaum das hier:

    Links: 8 Durchläufe mit 100%, mitte: 6 Durchläufe mit 100%, rechts: 3 Durchläufe mit 90%, jeweils 1200mm pro Minute.

    Es ist sehr schön zu sehen, wie der Laser nach unten weniger schneidet. Auch bei 8 Durchläufen mit 100% war das Stück nicht ganz geschnitten. Dafür hätte es vielleicht 10 Durchläufe oder eine etwas langsamere Geschwindigkeit gebraucht. Von oben betrachtet sehen die Teile sehr sauber aus. Die Geruchsentwicklung war doch ziemlich intensiv.

    oO, was für eine Unterlage hast du unter dem Schaum? Und wie sieht es mit der Abluft aus?
    Sieht unten nach einem großem Hitzestau aus.

  • Laser Cutter

    • JP-AV
    • 8. September 2026 um 00:31
    Zitat von guma

    Ich beobachte die Threads mit dem Thema Mikrokoffer-Inlays egal ob nun gefräst oder gelasert mit großem Interesse. Ästhetik und Übersicht über den Inhalt sind klarer Vorteil.

    Offensichtlichster Nachteil in der Anwendung ist, dass man sich auf fixe Kombinationen von Mikros festlegt. Dem kann man damit begegnen, dass man Gebinde mit fixer und mit variabler Einteilung kombiniert (Zweierlei Koffer, unterschiedliche Schubladeninlays usw.)

    Was ich am Beispielfoto allerdings so ein bisschen praxisfern finde, ist, das die Stativgelenke zum Verpacken vom Mikro getrennt und beim Aufbau wieder zusammengebaut werden müssen (zwei unnötige Arbeitsschritte) und in Koffer/Schublade damit unsäglich Platz verschwendet wird.

    Ich habe zwar verstanden, dass es sowohl beim Lasern als auch beim Fräsen ein Problem mit der Tiefe gibt, würde das aber nach meinen Erfahrungen mit den Würfellschauminlays unbedingt so haben wollen, dass als Platz sparendste Variante das Stativgelenk in Funktionsstellung montiert nach unten in die Tiefe des Inlays schaut. Klar, dass das den Aufwand erhöht, weil dafür zwei oder mehr Lagen unterschiedlich gefräst/gelasert und zusammen geklebt werden müssen, allerdings könnte die untere Lage, in die das Stativgelenk hineinschaut, geometrisch sehr einfache Ausschnitte (kleine Kreise oder Quadrate) haben, deren Position halt zur oberen Lage passen müsste.

    Hat sich darüber schon mal jemand Gedanken gemacht?

    So praxis fern ist das gar nicht und wie du so nett in einem späterem Post es als "Austellungskoffer" bezeichnet hast, schmeichelt mir.
    Tatsächlich ist es einfach ein Koffer den wir seit Jahren in dem Setup hatten, aber da einfach nur ein Mix aus 4 StandartSm58 Schaumauslagen waren, nichts gepasst und dem überdrüssig war.
    Ziel war hier genau das Setup so platzsparrend wie möglich zu positionieren, Das mit den Klemmen dran war mein erstes Ziel, aber das hat in den Maßen des Koffers einfach nicht funktioniert.
    ich wollte zwischen einzelnen Mics min 1cm Wand haben und das passt leider nicht. Deswegen einzeln Klemmen um 90° gedreht und es passte alles in einen Koffer.

    Die Tiefe ist an alle Teile angepasst. zB Schafft vom SM58 ist eine Höhe und der Korb eine tiefer.


    Im Endeffekt sollte das ja auch nur ein Beispiel eines individuellen Projektes sein und keine Blaupause für andere Mic, Zubehör etc. Koffer.

  • Laser Cutter

    • JP-AV
    • 5. September 2026 um 14:17

    Ich mach das immer so, dass es beim Test mit Pappe richtig eng auf Maß ist. Wie du richtig antizipiert hast, schmilzt da beim Schaum mehr weg. Je nach Geschmack kann man dann auch 0,5mm - 1mm noch enger gehen, hängt halt wieder vom Schaumstoff ab. Das kann man ganz einfach in Fusion360 machen, indem man auf Maß zeichnet und dann mit einem Offset um den Wert verkleinert.

    Und wichtig,... immer an Taschen für die Finger zum Herausnehmen denken.

    Zwecks Windschutz, das ist dem Platzmangel geschuldet, hat sich bisher aber nicht wirklich negativ ausgewirkt. Nach ein paar Minuten hat sich der Windschutz wieder "akklimatisiert" ^^
    Bei mehr Platz würd ich da aber auch zu einzelnen Taschen tendieren.

  • Laser Cutter

    • JP-AV
    • 4. September 2026 um 20:40

    Allgemein muss man sich bei jedem Schaumstoff herantasten, deswegen hab ich mir eine Testcard in lightburn erstellt. Da geht der Laser dann verschiedene Geschwindigkeiten und Stärken durch. Am Ende entscheide ich welche Einstellung sich am Besten für den jeweiligen Schaum eignet. Die Speicher ich mir dann ab. Und ja, jeder Laser, Aufbau, Fokussierung hat alles seinen Einfluss

    Zitat

    Ist es möglich, dass Beim Schaum eine höhere Geschwindigkeit und mehr Durchgänge schöner werden, als z.B. langsam bei hoher Leistung?

    Das hängt ganz vom Schaum ab, Gerade bei weichem und großporigem spielt der Hitzestau eine sehr große Rolle. Da schmilzt dann um die untere Grenzfläche des Schaums drum herum schon mal mehr weg. Aber auch dies einfach mal mit dem jeweiligem testen.

    Ich hab da einfach 10 Linien untereinander mit Abstand von n halben cm genommen und Stärke immer bei 80% und dann die Liniengeschwindigkeit in 10 Stufen.
    Wenn da ein gutes Ergebnis bei ist, speicher ichs in die Library, aber immer schön mit "House Keeping" ^^
    Meist kommt da auch bei den schnelleren Fahrten eine gutes Setup fürs gravieren mit raus, was dann dementsprechend abgespeichert wird

  • Laser Cutter

    • JP-AV
    • 4. September 2026 um 17:59
    Zitat

    Bekommst du so nicht ein Problem mit dem Fokus des Lasers, wenn du bei der 3., 4. und 5. Schicht bist?

    Ja, das ist richtig, da muss man Abstriche machen. Die erste Schicht ist perfekt und nach unten weitet es sich leicht. Ich finde es zu vernachlässigen. Wenn man es ganz genau haben will, dann wie hier schon geschrieben einzelne Lagen lasern und kleben. Das hatte ich anfangs auch so gemacht, aber den 5cm Schaumstoff gibts halt genau in den Maßen (40cm x 60cm) , perfekt für die meisten Rackschubladen, sodass man auch die Außenmaße für Schublade oder Koffers passgenau mitlasern kann und man hat nicht noch das Problem 5 Lagen genau übereinander zu kleben, allein zeitlich ein großer Unterschied. Das kann auch sehr kniffelig werden, wenn man dann 5x 1cm Lagen mit mehr Löchern als ein Schweizer Käse hat. Da jede innere wand genau übereinander zu bekommen, fand ich nervig und umständlich.

  • Laser Cutter

    • JP-AV
    • 4. September 2026 um 17:33

    v9072T.jpg

  • Laser Cutter

    • JP-AV
    • 4. September 2026 um 17:12

    Hallo in die Runde,

    ich erstelle seit ca. einem Jahr bei uns in der Firma Einlagen für diverse Koffer, Rackschubladen etc.

    Hierfür nutze ich einen X5 Diodenlaser, der kann max. 60cm x 60cm in Kombination mit Lightburn.

    Als Schaumstoff nutze ich einen 5cm hohen, welcher 5 Lagen hat. Die Tiefe bestimme ich immer Anfangs anhand eines Tesstücks des Schaumstoffs, bei dem ich die Geschwindigkeit und Leistung so abstimme, dass er bei jedem Durchlauf ca. 1cm schneidet. Dies mache ich für jede neue Art Schaumstoff und Speicher dies in der Lightburn Bibliothek.

    Die gewünschte Tiefe erziele ich dann aus der Anzahl der Durchläufe. Die Stücke reißen ich dann vorsichtig anhand der Schichten heraus, manchmal gelingt das nicht immer gleichmäßig. Dies kann man aber mit einem flachen Lötspitze gut nacharbeiten.

    Was das Erstellen der Vorlage angeht, habe ich vieles ausprobiert und bin letztendlich wieder zu Schiebelehre zurück gegangen. Messen in cad umsetzten und dann mit pappe von alten Kartons wird testgelasert und wieder angepasst bis ich zufrieden bin. Fotos machen, Kopierer, Dokumentenkamera verzerrt viel zu sehr, da kommt man teils selbst bei einem sm58 auf der Länge auf eine Delta von 1cm und die Breite stimmt.

    Am achönsten ist natürlich, wenn der Hersteller eine Cad oder eine genaue technische Zeichnung hat.

    Was ich aber unbedingt noch als Tipp geben möchte, das Zeug entwickelt sehr gefährliche Dämpfe und ekligen Plastik Gestank der lange zu riechen ist. Besser Outdoor und mit Maske lasern und danach den Schaumstoff ein paar Tage an der frischen Luft ausdünsten lassen.

    Ich schau mal ob ich noch ein paar Fotos finde.

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