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  1. PA-Forum
  2. Volker Holtmeyer

Beiträge von Volker Holtmeyer

  • Eigenschaften von Line-Arrays

    • Volker Holtmeyer
    • 8. Juni 2004 um 11:56
    Zitat


    zum 30 grad dingen logischer weise mein ich nicht 30 grad symetrisch sonder asymetrisch null bis 30 so zusagen bei 3-6 elementen die im endeffekt dann nur en bis 2kskt sind und bei üblichen höhen des riggens also zwischen 3 und 15m unterkante box oder auch oberkante funktionieren.

    was will mann damit erreichen leichters handling udn nach vollziehbare erbegnisse für den beschaller und standart beschallungs situtationen bei 800 leute plus VAs.
    Sprich übliches top 40 situation.
    ok das könnte mann auch mit einem grossen top und einem infill lösen aber mit linearray wäre mann flexibler lauter und entspannter unterwegs man nimmt das gleiche pa für 2500 leute mit und es tut immer noch.
    wo es mit dem horn pa dann schwierig wird durch stacking verfügbar keit etc.


    Dein 30°-Curving kann immer nur für eine bestimmte Höhe des Arrays und eine bestimmte Tiefe der Hörfläche gelten. Wenn du also immer ähnliche Venues hast, könnte das klappen.

    Aber warum willst du die "neu gewonnene Freiheit" denn so einschränken, dass du aus dem "einen" großen Lautsprecher mit flexibler Abstrahlcharakteristik (der sich aber zum Transport fein unterteilen lässt) wieder einen riesigen unflexibelen Brocken machst?!

  • Eigenschaften von Line-Arrays

    • Volker Holtmeyer
    • 8. Juni 2004 um 11:05

    Hab mit dem Mufumann per E-Mail eine Diskussion, die ich einfach mal hier her verlagere - dann hamwer alle wat davon. :wink:

    Zitat


    wenn das linearray so designt ist dass erst ab 3 oder gar 6 boxen die tiefmitten kurve linear wird waas passiert mit der system performance ??

    das klingt dann erstmal dünn abe rich muss unten rum nix raus ziehen klingt eher höhen lastig zumindest mit CD bei live genau richtig da ja immer von 100hz bis 630 hz die pas rum hupen je nach raum mal mehr mal weniger.


    wie stimm ich so was ab. frequenz verlauf phase.

    was passiert in den höhen brauch ich dann noch so nen höhen boost wie bei vielen arrays zwingend erforderlich.

    denn wenn mann so sieht habne die arrays das problem dass sie bei gut 1-6 khz ohne nede ziehen müssen auf graudn des beamings der hörner treiber kombis.

    hmm fragen über fragen.

    Alles anzeigen


    Das mit dem High-Shelf ist systembedingt. Die Directivity eines einzelnen Elementes nimmt zu höheren Frequenzen ja sehr stark zu. Damit erhöht sich natürlich auch die Sensitivity.
    Die Vorgehensweise um ein Setting zu erstellen ist in der Regel nun so, dass das einzelne Element glatt gezogen wird. D.h. im Endeffekt wird es im HF bereich stark bedämpft. Durch die Kopplung im Array nimmt der Pegel im Tieftonbereich zu und durch die berühmt/berüchtigten High-Shelfs wird das eben dann entsprechend der Arraylänge, des Curvings und der zu beschallenden Entfernung wieder ausgeglichen.

    Zitat


    > Aber vertikal bekomme ich doch auch hin wenn das von sich aus schon mal 30 grad macht und gut.


    Das ist ja grade der Trick - man möchte ja gerade nicht nominelle 30°!!! Nominell bedeutet ja, dass der Pegel von einer "Hauptabstrahlachse" symmetrisch zu beiden Seiten bzw. hier nach oben und unten gleichermaßen abfällt. Mit einem Line-Array versucht man ja eine asymmetrische vertikale Abstrahlung hinzubekommen. Das kann man sich so vorstellen, dass man gewissermaßen nur den unteren Teil des Balloons eines gewöhnlichen Lautsprechers "nimmt".

    In einer üblichen Beschallungssituation schießt man ja mit der Hauptabstrahlachse des Lautsprechers auf die hintersten Zuhörer (und nicht etwa auf die Mitte des Publikums - was leider immer wieder zu beobachten ist), damit man den "natürlichen" Pegelabfall des Balloons nutzt, um mit viel Energie die hinteren Zuhörer zu erreichen und nach vorne hin brauche ich ja immer weniger Energie.

    Der gesamte "obere Bereich" meines Balloons ist aber quasi unnütz verschenkte Energie - den brauche ich gar nicht. Im Gegenteil der erhöht mir im Raum sogar mein Diffusfeld und erzeugt evtl. sogar störende Reflexionen! Mit einem Line-Array versucht man nun also nur den unteren Bereich des Balloons nachzubilden.

    Die Pegelverteilung auf meiner Hörfläche ist ein Zusammenspiel von der Abstrahlcharakteristik meines Arrays (die Winkel der Elemente zueinander), der Ausrichtung des Arrays und der Höhe des Arrays. Alle 3 Punkte zusammen bestimmen die Pegelverteilung! Und man darf da nicht etwa einen dieser 3 Punkte vernachlässigen oder gar unterschlagen! Du möchtest nämlich die Abstrahlcharakteristik des Arrays fixieren - das haut nicht hin. Jedenfalls bringt das kein optimales Ergebnis. Die Vorteile und der einzige Sinn (neben dem Pegelgewinn) sind damit verfehlt!

  • Suche Spectrum Analyzer Software

    • Volker Holtmeyer
    • 7. Juni 2004 um 13:41

    http://www.ifbsoft.de/down0.htm#Freeware

  • Das “BMS LD 102 ND” Linearray Selbstbau Topic.

    • Volker Holtmeyer
    • 2. Juni 2004 um 15:52
    Zitat


    ...ich glaub ma ich hab da zu wenig wissen für, aber klappt das denn einfach 2 8er zu nehmen , den bms treiber daneben, das ganze in nen bassreflexgehäuse, bei 800hz trennen und fertich ? Aussen dann das Fluggeschirdranschweißen und ab gehts ?


    ... naja, so ähnlich machens jedenfalls die meisten Hersteller mit ihren Me2-Line-Arrays. :?

  • Das “BMS LD 102 ND” Linearray Selbstbau Topic.

    • Volker Holtmeyer
    • 2. Juni 2004 um 15:52
    Zitat


    ...ich glaub ma ich hab da zu wenig wissen für, aber klappt das denn einfach 2 8er zu nehmen , den bms treiber daneben, das ganze in nen bassreflexgehäuse, bei 800hz trennen und fertich ? Aussen dann das Fluggeschirdranschweißen und ab gehts ?


    ... naja, so ähnlich machens jedenfalls die meisten Hersteller mit ihren Me2-Line-Arrays. :?

  • Ultradrive - frequenzweiche Typen und knacken beim Limitiern

    • Volker Holtmeyer
    • 2. Juni 2004 um 11:08

    Tendenziell kann man sagen:

    Tiefton: Butterworth (konstantes Leistungsspektrum)
    Hochton: Linkwitz-Riley (konstantes Amplitudenspektrum

    Im Manual zum Omnidrive gibts übrigens auf Seite 22 eine sehr schöne Tabelle, wo die Vor- und Nachteile verschiedener Filter dargestellt werden.
    http://www.bssaudio.com/includes/produ…x?product_id=30

    Zum Knacksen: Das soll angeblich nur bei der alten Firmware der Fall sein, mit der neuen Version soll es nicht mehr vorkommen.

  • Wie laut sind 2000 Watt open air?

    • Volker Holtmeyer
    • 2. Juni 2004 um 10:44
    Zitat


    Es ist nicht richtig, daß "outdoor" der beste Sound zu erzielen ist, weil keine Reflexionen da sind.

    Reflexionen bilden einen Nachhall im Raum und ein guter Raum BRAUCHT Nachhall. Ohne Nachhall ist keine gute Beschallung nötig. Es gibt klare Empfehlungen wieviel Nachhall für welche Situation (Sprache, Musik, Konzert, ...) nötig ist!


    Da möcht ich dir widersprechen. Eine elektroakustische Anlage bietet Outdoor definitiv die beste Performance. Es gibt ja nur den Direktschall - also nichts, was den Klang beeinflussen könnte. Quasi so, als wenn man einen Kopfhörer auf hätte.

    Im Raum addieren sich Reflexionen. Das kann - wie du richtig sagtest - positiv sein; Reflexionen können aber auch negativ sein. Man muss nämlich unterscheiden zwischen frühen und späten Reflexionen. Alles, was so etwa nicht später als 35 ms nach dem Direktschall eintrifft, wird von unserem Ohr (bzw. dem Gehirn) integriert - wird also dem Direktschall zugeordnet und der Pegel des Empfangenen (eigentlich des empfundenen) Signals erhöht sich. Bei später eintreffenden Signalen gelingt uns das nicht mehr; daher sind späte Reflexionen für die Sprachverständlichkeit schädlich.

    Bei Musik ist es indes so, dass wir dort späte Reflexionen (bzw. ganz viele davon, also Nachhall) eher als angenehm empfinden. Allerdings auch nur bis zu einem gewissen Grad und zumeist nur bei akustischer Musik - also "echten" Instrumenten. Sobald Musik eher perkusiv und staccato ist, wird zuviel Nachhall wieder als negativ empfunden.

  • Endstufenleistung für Lautsprecher-Messungen mit IMP

    • Volker Holtmeyer
    • 1. Juni 2004 um 17:55

    Ich möchte Auto fahren. Wieviel PS muss das Auto haben? :lol:

    Ne, im Ernst - was für einen LS möchteste denn messen? Und was meinste mit durchmessen?

  • Wo trennt mann am besten für hochwertige Stimmwiedergabe ?

    • Volker Holtmeyer
    • 1. Juni 2004 um 17:48

    ... oder einen koaxialen 2"/1" nehmen. Ich denke der löst das angesprochene Problem bestens. In meiner letzten Bastelwahnschachtel läuft der 2" von 600 Hz bis 6,7 kHz - also genau da, wo der für die Sprachverständlichkeit wichtige Bereich liegt. Ich trenne dann zwar im "Energie-relevanten Bereich", was aber eher unkritisch ist.

  • 15ND930 hat laut Meßgerät 3 Ohm?? Wieso das?

    • Volker Holtmeyer
    • 1. Juni 2004 um 16:57

    Die 8 Ohm sind ja die "nominelle Impedanz".

    "Impedanz" bedeutet, dass der Widerstand über der Frequenz nicht konstant ist - bei verschiedenen Frequenzen misst man also andere Widerständswerte (Gleichspannung bedeutet eben eine Frequenz von Null).

    "Nominell" (oder auch nominal) bedeutet "dem Namen nach" - was hier soviel heißt, wie "der Lautsprecher hat in etwa 8 Ohm" bzw. "dem Lautsprecher geben wir den Namen 8-Ohm-Lautsprecher".

    Dabei sollte der niedrigste Widerstandswert nicht unter 80 % des nominellen Wertes liegen. Und das liegt bei deinen 3,1 Ohm und 4 Ohm doch noch etwa im Rahmen.

  • 15ND930 hat laut Meßgerät 3 Ohm?? Wieso das?

    • Volker Holtmeyer
    • 1. Juni 2004 um 16:57

    Die 8 Ohm sind ja die "nominelle Impedanz".

    "Impedanz" bedeutet, dass der Widerstand über der Frequenz nicht konstant ist - bei verschiedenen Frequenzen misst man also andere Widerständswerte (Gleichspannung bedeutet eben eine Frequenz von Null).

    "Nominell" (oder auch nominal) bedeutet "dem Namen nach" - was hier soviel heißt, wie "der Lautsprecher hat in etwa 8 Ohm" bzw. "dem Lautsprecher geben wir den Namen 8-Ohm-Lautsprecher".

    Dabei sollte der niedrigste Widerstandswert nicht unter 80 % des nominellen Wertes liegen. Und das liegt bei deinen 3,1 Ohm und 4 Ohm doch noch etwa im Rahmen.

  • Phasendrehung bei Lautsprechern - wie funktioniert das ?

    • Volker Holtmeyer
    • 1. Juni 2004 um 11:10

    :!:
    Ein Effekt, den jeder einmal ausprobiert haben sollte:
    2 Lautsprecher nebeneinanderstellen und einen umpolen. Wenn man dann die beiden Lautsprecher auseinander zieht, ist es wirklich verblüffend, wie der Pegel im Tieftonbereich spürbar zunimmt!

  • Soundcraft Series two

    • Volker Holtmeyer
    • 28. Mai 2004 um 12:08

    Ich fürchte hier geht schon wieder einiges durcheinander - im Portfolio von Soundcraft gibts nämlich 2 unterschiedliche (!) Pulte, die irgendwas mit "zwei" heißen!

    Soundcraft Series TWO:
    http://www.audiopro.de/live/soundcraft_594_DEU_AP.html
    (Ein Kunde soll mal gesagt haben: "Ich interessiere mich für das Soundcraft TeWeO" - drollig! :mrgreen: )

    Soundcraft K2:
    http://www.audiopro.de/live/soundcraft_588_DEU_AP.html

  • Referathilfe

    • Volker Holtmeyer
    • 25. Mai 2004 um 13:34

    http://kunstbank.waidhofen.at/mitglied/junke…raumakustik.htm
    http://www.sengpielaudio.com

  • Konzerthaus Dortmund und Verstärkung

    • Volker Holtmeyer
    • 24. Mai 2004 um 15:45

    In solchen Häusern ist es häufig so, dass bei rein akustischer Darbietung alles wunderbar ist, sobald aber eine Beschallungsanlage eingesetzt wird, das große Chaos ausbricht. Das liegt ganz einfach daran, dass der Raum für akustische Quellen konzipiert ist, die sich auf der Bühne befinden - eben Instrumente oder SängerInnen. Werden dann Lautsprecher eingebracht, befinden die sich in der Regel nicht auf der Bühne sondern oberhalb selbiger. Der Schall, der von hier emittiert wird, erfährt also ganz andere Reflexionen. Von da her ist der Ansatz, die Lautsprecher auf die Bühne zu stellen, gar nicht so schlecht. Probleme mit Feedback kann es ja auch keine geben - da Playback.

    Als Lautsprecher würde ich ein System empfehlen, das keine allzu große Bündelung hat. Vielleicht ist es auch sinnvoll mehr als 2 Lautsprecher einzusetzen um die Lokalisation etwas zu verwischen.

  • Raum-Antwort Messen: Mit welchem Signal?

    • Volker Holtmeyer
    • 24. Mai 2004 um 14:37

    :shock: Hörma, wat is hier denn los?!!! Kommt mal wieder runter! :lol:

    Zum Thema:
    http://www.monkeyforest.de/Page10383/Monk…dt/mfa-v31d.pdf
    Seite 55 - 58 und "Swens kleine Messkunde" S. 79 ff

  • Wie laut sind 2000 Watt open air?

    • Volker Holtmeyer
    • 24. Mai 2004 um 11:33
    Zitat


    Ich hatte den Amp eigentlich mehr als 12 Uhr aufgedreht, so dass er eigentlich auch nie seine volle Leistung gebracht hat. Aber entweder er clippte oder die Tops verzerrten nach oben hin.


    Auch ein Amp, dessen Gain nicht ganz aufgedreht ist, kann "seine volle Leistung" bringen. Der Gain bewirkt ja lediglich eine Abschwächung des Eingangspegels - mit dem Master des Mischpultes kann man das locker wieder ausgleichen (natürlich in Grenzen, bis Amp-Eingang oder Mischerausgang clippen).

  • Suche Messplatz im Grossraum Hamburg

    • Volker Holtmeyer
    • 23. Mai 2004 um 22:57

    Der Manfred Schuster (Sound-Klinik) kann dir sicherlich weiterhelfen.

  • Suche Messplatz im Grossraum Hamburg

    • Volker Holtmeyer
    • 19. Mai 2004 um 15:04

    http://www.pa-forum.de/paforum/privmsg.php?mode=post&u=1093

    Wäre an den Ergebnissen sehr interessiert! :wink:

  • Raum-Antwort Messen: Mit welchem Signal?

    • Volker Holtmeyer
    • 16. Mai 2004 um 17:45
    Zitat


    Verbessert sich eigentlich der Störabstand wenn ich m Meßdurchgänge mache und die jeweils errechneten Impulsantworten zusammen bzw. deren Mittelwert als Grundlage für die weiteren Betrachtungen verwende?


    Logisch, das Messignal ist ja stets das gleiche, es addiert sich also direkt. Das Störsignal ist aber bei jedem Messdurchlauf etwas "unterschiedlich" (es ist nicht "kohärent") und wird somit nicht wesentlich größer.

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