Hab mit dem Mufumann per E-Mail eine Diskussion, die ich einfach mal hier her verlagere - dann hamwer alle wat davon. :wink:
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wenn das linearray so designt ist dass erst ab 3 oder gar 6 boxen die tiefmitten kurve linear wird waas passiert mit der system performance ??das klingt dann erstmal dünn abe rich muss unten rum nix raus ziehen klingt eher höhen lastig zumindest mit CD bei live genau richtig da ja immer von 100hz bis 630 hz die pas rum hupen je nach raum mal mehr mal weniger.
wie stimm ich so was ab. frequenz verlauf phase.
was passiert in den höhen brauch ich dann noch so nen höhen boost wie bei vielen arrays zwingend erforderlich.
denn wenn mann so sieht habne die arrays das problem dass sie bei gut 1-6 khz ohne nede ziehen müssen auf graudn des beamings der hörner treiber kombis.
hmm fragen über fragen.
Das mit dem High-Shelf ist systembedingt. Die Directivity eines einzelnen Elementes nimmt zu höheren Frequenzen ja sehr stark zu. Damit erhöht sich natürlich auch die Sensitivity.
Die Vorgehensweise um ein Setting zu erstellen ist in der Regel nun so, dass das einzelne Element glatt gezogen wird. D.h. im Endeffekt wird es im HF bereich stark bedämpft. Durch die Kopplung im Array nimmt der Pegel im Tieftonbereich zu und durch die berühmt/berüchtigten High-Shelfs wird das eben dann entsprechend der Arraylänge, des Curvings und der zu beschallenden Entfernung wieder ausgeglichen.
Zitat
> Aber vertikal bekomme ich doch auch hin wenn das von sich aus schon mal 30 grad macht und gut.
Das ist ja grade der Trick - man möchte ja gerade nicht nominelle 30°!!! Nominell bedeutet ja, dass der Pegel von einer "Hauptabstrahlachse" symmetrisch zu beiden Seiten bzw. hier nach oben und unten gleichermaßen abfällt. Mit einem Line-Array versucht man ja eine asymmetrische vertikale Abstrahlung hinzubekommen. Das kann man sich so vorstellen, dass man gewissermaßen nur den unteren Teil des Balloons eines gewöhnlichen Lautsprechers "nimmt".
In einer üblichen Beschallungssituation schießt man ja mit der Hauptabstrahlachse des Lautsprechers auf die hintersten Zuhörer (und nicht etwa auf die Mitte des Publikums - was leider immer wieder zu beobachten ist), damit man den "natürlichen" Pegelabfall des Balloons nutzt, um mit viel Energie die hinteren Zuhörer zu erreichen und nach vorne hin brauche ich ja immer weniger Energie.
Der gesamte "obere Bereich" meines Balloons ist aber quasi unnütz verschenkte Energie - den brauche ich gar nicht. Im Gegenteil der erhöht mir im Raum sogar mein Diffusfeld und erzeugt evtl. sogar störende Reflexionen! Mit einem Line-Array versucht man nun also nur den unteren Bereich des Balloons nachzubilden.
Die Pegelverteilung auf meiner Hörfläche ist ein Zusammenspiel von der Abstrahlcharakteristik meines Arrays (die Winkel der Elemente zueinander), der Ausrichtung des Arrays und der Höhe des Arrays. Alle 3 Punkte zusammen bestimmen die Pegelverteilung! Und man darf da nicht etwa einen dieser 3 Punkte vernachlässigen oder gar unterschlagen! Du möchtest nämlich die Abstrahlcharakteristik des Arrays fixieren - das haut nicht hin. Jedenfalls bringt das kein optimales Ergebnis. Die Vorteile und der einzige Sinn (neben dem Pegelgewinn) sind damit verfehlt!