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Beiträge von manuela

  • Selbstbau LED-Schwanenhalslampe

    • manuela
    • 11. Oktober 2006 um 19:20

    stimmt die 5V Abfall am Regler sind übel hoch .... also LM317T :wink:

  • Erfahrung mit speakerstore.eu

    • manuela
    • 11. Oktober 2006 um 07:40

    Unsere Freunde aus Holland. 8)

    Brauchen ca eine Woche bis das Zeug kommt, man bekommt genau das was man bestellt hat, nagelneu und fachgerecht verpackt. Hab da schon einiges bezogen und kann der Firma nur beste Arbeit bescheinigen, wenn sie was nicht dahaben melden sie sich umgehend und sagen auch verläßlich genau wielange die Nachlieferung dauern würde.
    Glatte Eins.

  • Sirus Digitalendstufen

    • manuela
    • 10. Oktober 2006 um 22:03
    Zitat von "maxphil"

    Wie klingt das bei so einem Amp wenn die Elkos leer sind?


    Wenn du das mal ausknobelst wirst du mit den 4kW glücklich, 6kW sind etwa gleichlaut. :wink:

  • Amp für EINEN ARLS als Übergangslösung

    • manuela
    • 10. Oktober 2006 um 19:37

    die dürfen sich bei mir für einen Test mal das beheizbare Rack ausleihen, dann sehn wir auch wer drinbleibt und wer nicht, ab 40°C nähert man sich rapide dem Unterschied zwischen Müll und solider Technik...

  • Sirus Digitalendstufen

    • manuela
    • 10. Oktober 2006 um 19:01

    eigentlich gehts ja um Sirusleistung .... 8)

  • EBAY II - Alles zum Thema ebay bitte nur hier posten

    • manuela
    • 10. Oktober 2006 um 18:58

    sowas machen aber nur Profis :evil:
    und du hast Recht, EQ Station ist richtig teuer.

  • Sinus oben abgeschnitten - Welcher Defekt verursacht das?

    • manuela
    • 10. Oktober 2006 um 14:51

    hat da einer 072 reingemacht wo keine hingehören ?
    Auch das würde den Fehler erklären.
    Prüf mal die Bestückung konform zum Plan, erste Stufe.
    Und wie sieht die Versorgung aus ? ggf. mal reinfotografieren

  • dumme frage aber mir gerade wichtig....

    • manuela
    • 10. Oktober 2006 um 13:32
    Zitat von "00Schneider"

    In einer Serienschaltung wäre es anders, da darf der maximale Strom nur so hoch sein wie die Belastbarkeit des schwächsten Gliedes.

    ...sofern beide 4 Ohm haben bzw. den selben Widerstand.

  • EBAY II - Alles zum Thema ebay bitte nur hier posten

    • manuela
    • 10. Oktober 2006 um 13:22

    vergiß das. Ich hab sogar schon eine Motofader-Einheit zurückbekommen in der Regler mit Zigarettenkippe festgelegt waren. Wenn der Amp das macht ist es besser, dazu muß man laufen ...

  • EBAY II - Alles zum Thema ebay bitte nur hier posten

    • manuela
    • 10. Oktober 2006 um 12:46
    Zitat von "Mike J."

    Gibts die auch mit einem 10kW Fadermotor? Damit es den DJ gleich eine Runde ums Pult reißt, wenn er den Regler hochdrehen will und die "Limitierung" das Poti wieder zurückdreht *gg*.

    Rein optisch kämen hier motorisierte Schiebefader geiler, er schiebt rauf und das teil geht wieder runter *g*.

    gugg mal in den Ebayshop von dem Anbieter, der hat auch motorisierte 100mm Alps Fader.

    ...nichts ist unmöglich (wenn der Platz das erlaubt)
    Ich finde das Teilchen so wie es ist genial. Es ist schwach aber es kennt keine Gnade, das dreht sich brav wieder zurück wenns rot wird...

  • wie zügelt ihr zu "rote dj`s" ???

    • manuela
    • 10. Oktober 2006 um 10:16

    http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=5862151134

    kaufen, koppeln mit clipled. 8)
    sorry für den Ebay Link, das ist aber wirklich die Gelegenheit dazu, paßt perfekt. Der Motor ist so zu klemmen daß der Regler bei "rot" linksrum dreht, das ist schon alles. :D
    Das vollaufreißen von Hand ist ausdrücklich erlaubt .... für jeden, der Amp korrigiert es dann umgehend indem sich der Knopf linksherum dreht bis das Clipping wieder erloschen ist. Bitte so einbauen daß es "original" aussieht.

  • EBAY II - Alles zum Thema ebay bitte nur hier posten

    • manuela
    • 10. Oktober 2006 um 09:53

    DJ Limiter für Endstufen, recht günstig. 8)

    werden mit der Clipled gekoppelt ...

    http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=5862151134

  • Sirus Digitalendstufen

    • manuela
    • 10. Oktober 2006 um 07:52
    Zitat von "maxphil"

    Danke Manu!

    Aber das mit der Versorgung von DigitalEndstufen verstehe ich aber immer noch nicht! 2x 3000 Watt RMS, wie ist das zu deuten? Ist gibt doch heutzutage Musik wo der Bass nicht in einzelnen Schlägen kommt (wie Schlagzeug) sondern eine permanente Bassline im Hintergrund mitläuft. Wenn solch eine Endstufe nur von den Elkos lebt würde es doch bei den angesprochenen Musikrichtungen sehr schnell passieren dass die Elkos leer sind und was passiert dann? Das ganze hört sich irgendwie so nach PMPO an, den was bringen mir Angaben die für 10 oder 50 ms gelten und danach die Endstufe den ärgsten Einbruch hat?!

    Oder sieht die Praxis anders aus??

    Gruß philipp

    Das siehst du schon richtig .... :roll:
    LAB liefert derzeit eine 13kW Endstufe mit Schukostecker aus die nicht mehr als 16A am Netz zieht. Man baut quasi a la Asid, dieser Trend wird sich auch durchsetzen.
    Hier muß aber ausdrücklich gesagt sein, von diesem Problem sind nur Geräte betroffen die deutlich "mehr" als das abliefern als vom Netz her verfügbar ist.
    Wir könnten eine einfache Regel aufstellen: Ist die max. Ausgangsspannung nicht höher als erforderlich um die verfügbare Netzleistung am Lastwiderstand abzuliefern, dann liegt eine Dauerleistung vor, ist sie aber deutlich höher, dann wird eine Einteilung vorgenommen, diese sieht so aus:
    Gehen wir von 4kW aus die uns das Netz dauerhaft erlaubt. Da ich von meinen 4kW noch etwas benötige um Reserven anzusparen reduziere ich die gerechnete Dauerleistung mal auf 3kW, und hab noch 1kW "Reserve".
    Nun erhöh ich die Railspannung meiner Endstufe auf 195V (macht sich nett bei 200V-Elkos 8) ) und laß einen Signalhub zu der bis in diesen Bereich hinein verzerrungsfrei funktioniert. Gleichzeitig wird 1kW dafür aufgewendet, permanent das Sparschwein nachzufüllen. Selbstverständlich sorgt eine gute Signalaufbereitung im Vorfeld schon dafür daß nur echtes Nutzsignal den Weg nach hinten findet, Infra und sonstiges wird abgefiltert.
    Mein Amp hebt nun an, die ersten 3kW nimmt er aus dem Netz (kein Zugriff auf die Reserve, nach wie vor wird dort fleißig gebunkert), in dem Moment wo der Pegel über die 3kW steigt wird die zusätzlich benötigte Energie aus der Reserve entnommen. Also nicht alles, sondern nur der Anteil der die Lieferfähigkeit des Netzanschlusses übersteigt.
    Das kann jetzt solange stattfinden bis die Reserve aufgebraucht ist, ab dem Moment sinkt der Output auf 4kW (3kW + 1kW Ladereserve = alles was Netz hat), das ist die wahre elektrische Arbeitsleistung. Daraus resultiert, daß du REcht hast, liegt ein Dauerbass an, dessen Leistung deutlich oberhalb der vom Netz verfügbaren ist, dann sinkt der Output der Endstufe auf 4kW, egal was vorne draufsteht.
    Man geht eben davon aus daß jede "Musik" ausreichend Pausen und Niedrigenergiezeiten hat um ein Nachladen der Reserve zu ermöglichen bevor es wieder soweit ist daß man von dieser entnehmen muß.

    Der Vorteil solch einer Endstufe:
    1.) Sofern die Reserve voll ist liefert sie tatsächlich mehr als 190V an, selbiges erzeugt auch den zugehörigen mörderischen Hub an den Bässen, die Leistung ist (unter Zeitvorbehalt) verfügbar und somit echt.
    2.) Die durchschnittliche echte Arbeitsleistung übersteigt nicht den vom Netz verfügbaren Wert, d.h. sie liefert im Durchschnitt 4kW ab. Ich nenn es deswegen Vorteil weil genau dieser Durchschnitt gleichzusetzen ist mit der Wärme die das Chassis wegzukühlen hat, es entsteht eine Abwärme im Bereich von 4kW. Moderne 18" können bis ca 1kW Abwärme vertragen, d.h. ich erreiche schon bei 4 Stück eine Chassis-SOA, thermische Überlastung ist technisch kaum noch möglich. Das Chassis kann lediglich durch zu hohen Peak, zu hohe Impulslast, mechanisch zerstört werden.
    Ein Amp der dank dicker Steckdose jederzeit dazu fähig ist, Strom ohne Ende zu liefern, würde diese 4kW gnadenlos überschreiten und somit die Voraussetzung dafür schaffen, die 4 Chassis thermisch zu grillen. (Geräte die das zB sehr gut könnten sind "Studio R" Amps, selbige nuckeln immer soviel Strom wie sie gern hätten... )

    Man muß sich also stets die beiden Grenzen vor Augen halten:
    Die mechanische Belastungsgrenze und die thermische. Ersteres ist eine Grenze für den Peak den ich zulassen darf, letztere die Grenze für die Dauerleistung die ich loslassen darf. Wird eines der beiden überschritten besteht Gefahr für die Pappen.

    Da die Hersteller der Pappen für beides klare unmißverständliche Angaben machen kann jeder Entwickler seine Endstufen so gestalten, daß sie ein gesundes Verhältnis von Dauerleistung und Peak serviert. So sollte es auch sein. Die Richtwerte sind etwa so, daß ein Verhältnis zu 2:1 angenommen werden darf, Peak zu thermischer Dauerleistung. Eine Abweichung davon macht das risiko einseitig, muß nicht schlecht sein. Ein Gerät das mörderische Peaks anliefert, aber wenig Dauerleistung, ist eben nur gefährlich für die mechanische Belastbarkeit, nicht für den Spulenbrand.

    Das alles hat übrigends nichts mit "Versorgung von Digitalendstufen" zu tun, es geht genauso mit jedem Ringkern und jeder AB Analog.

    Es gibt noch zusätzlich das Spiel mit dem Feuer, CE Game :grin:
    eine 16A "B" verträgt durchaus Peaks drei und mehrfacher Höhe für eine gewisse kurze Zeit, ohne rauszufliegen. Wenn man streng einhält, die Durchschnitts-Arbeitsleistung nicht zu überschreiten, wird diese Sicherung halten. Es ist also auch vom Netz her noch was zu holen. Ein Vorgehen in dieser Richtung macht die Endstufe aber anfällig gegen lange Kabel und beschert auch ausgewachsenen Ärger beim Betrieb an labilen Netzen und Generatoren. Daher sind nur in geringem Maße zusätzliche Wättchen verfügbar die man sich noch aneignen könnte, Betriebssicherheit hat bei Profis klar den Vortritt.
    -------
    Was ich mir von der Zukunft wünsche:
    Einen einheitlichen Standart, in jede Basspappenspule einen NTC einzubetten der pro °C um 1% abnimmt, und eine Lichtgabel die den XMax überwacht. So könnte sich jedes Ämpchen direkt in der Box darüber unterrichten wie es der Pappe geht und selbige stets optimal und maximal ansteuern.
    ------
    zu der weiter hinten gestellten Frage mit Hintergrundrauschen etc:
    Das hat nichts mit den ruheströmen usw. zu tun, untersuch zuerst ob es überhaupt der Amp ist oder nur Hintergrundgebrabbel der Signalkette, und ist es der Amp wirklich, dann sollte da was nicht in Ordnung sein, vorzugsweise im Bereich der Vorstufen. Oft und gern liegt auch ein Feedback vor daß so hoch ist das man die Schwingfrequenz nicht hören kann und das Gebrabbel und Rauschen ist nur ein Begleiteffekt davon. Oszi gibt da zuverlässig Auskunft.

  • Selbstbau LED-Schwanenhalslampe

    • manuela
    • 9. Oktober 2006 um 21:16

    Zur Strombegrenzung könnte man ja anstelle von dem 9V einen 5V Regler oder auch einen FET reinbasteln, in Serie mit einem R und den Massefuß hinter dem R anklemmen, dann geht der als Konstantstromquelle. :wink:

  • Trafo für Hifi Verstärker

    • manuela
    • 9. Oktober 2006 um 19:33
    Zitat von "Sven M"

    Beim Messen die Lautstärke etwas aufgedreht und sofort eine Wolke an einem Widerstand erzeugt.
    Herausgefunden das die Transistoren vor den Treibertransistoren (die vor den End Transistoren) auch defekt sind.
    Drin war a988 und c1841.


    :cry:

    Zitat von "Manuela"

    ich empfehl einen kleinen Transistorprüfer, check die ganze Reihe durch, oben und unten. Die Treiber mit wechseln, kosten eh nur par cents.

    ..weil sie das sehr genau kennt..

    Als Treiber mag ich zB MJE 340 / 350, sonstige zB BC 546/556

  • Verhalten im Schwester Forum

    • manuela
    • 9. Oktober 2006 um 07:25

    das gute und freundliche Miteinander ist eine Existenzgrundlage an der man Profis erkennt. Wer das nicht im Griff hat ist keiner, Ausnahmen gibt es nicht.
    Auch die große weite Welt da draußen ist nichts anderes als eines unserer Foren: Man begegnet ständig Menschen und geht mit ihnen gemeinsam den Weg nach vorne. Diese Welt besteht nichtnur aus Profis und HKS, sonders aus Menschen aller Schichten, und man weis nie genau wer alles davon betroffen wird wenn es unfreundlich und unprofessionell zugeht. Es kann hintenrum jederzeit wieder hervorkommen, war da nicht mal was ? Plötzlich sagt ein Kunde ab den man doch immer bedient hat, Rabatte fallen, oder man bekommt regelrecht einen reingeschoben ohne zu wissen wofür. Dann sollte man sich sofort daran erinnern, war da nicht mal was? Denn die Menschen sind nichtnur freundlich im Miteinander, sondern auch nachtragend ! Sie vergessen schnell, wenn man lieb geholfen hat, aber sei unfreundlich zu einem anderen, er wird auch lange später noch diese Erinnerung im Gedächtnis haben, und geht es dann plötzlich um ein Geschäft wo freundliches miteinander die unterste Existenzgrundlage ist, bekommt man das wohlverdiente NEIN.
    Man wird nicht empfohlen, sondern andere. Man wird nicht berücksichtigt sondern ignoriert. Man wird nicht behütet vor unguten Dingen die andere im Vorfeld erkannt haben. Man badet es oft mehrfach und vielfach selber aus wenn man einmal unfreundlich war, und ist man oft so, dann ist das Ende der geschäftlichen Laufbahn bereits vorprogrammiert. Die Welt ist klein - und gemein.
    Also merkt euch einfach: es gibt keine unfreundlichen Profis :wink:
    Denn der geschäftliche Auftrag erfordert die stets freundliche und liebevolle Art mit den anderen. Selbst dann wenn man dem Gegenüber zu erklären hat, daß es aus und vorbei ist, und ein Ersatz für ihn gefunden wurde.
    Ich weis nicht ob es Sinn macht dieses Verhalten im "Schwesterforum" anzuprangern, es dient ja auch dazu, die Menschen besser einordnen zu können, was wiederum eine große Hilfe ist wenn es darum geht Aufträge zu vergeben oder Andere zu beraten die welche zu vergeben haben. Das schlechte Benehmen, Unfreundlichkeit, Spott und Hohn sind disqualifizierende Eigenschaften die die Auswahl von Anbietern wesentlich erleichtern, da sie noch weit oberhalb von Preisen und Qualitätsmerkmalen angesiedelt sind. Für Menschen mit solchen Eigenheiten gibt es kein Miteinander, daraus folgert: kein Geld, kein Geschäft. Ich bin froh darüber, dies sehr gut gelernt zu haben, es erleichtert mir heute den Umgang mit allen Dingen.
    Wer sich das "Schwesterforum" mal analytisch betrachtet wird schnell herausfinden daß es nicht die gesammte Profiliga repräsentiert sondern eher die kleine Mittelschicht, also eine gewollte Auswahl. Die ganz kleinen werden hierher abgeschoben, die wirklich Großen sind nicht da, Null Beiträge aus deren Reihen. Sie sind freundlich genug auch die Gründe dafür nicht zu nennen.
    Seht das "Schwesterforum" also nicht allzu ernst; die meisten dort versuchen sich von ihrem alltäglichen Kummer abzulenken, der daraus resultiert daß man in der Branche keine guten Kuchen mehr abbekommt, da schuften gestandene Meister zu Stundensätzen für die man nichtmal einen Klempner bekommen würde, und wenn sie im Büro sitzen und ihre Kröten addieren, dann posten sie nebenher im PA Forum.
    Wie soll man da noch freundlich bleiben ?
    Wenn sie alle HKS geworden sind, weil es sich einfach besser verdient von anderen Sachen zu leben, und hierher abgeschoben wurden, dann wirds auch deutlich freundlicher zugehen. Viele Vorkommnisse über die man sich aufregt, ob nun zu Recht oder auch nicht, sind einfach Dinge, die die Welt nicht braucht.

    in diesem Sinne,
    money rulz, mit lieben Grüßen
    :wink:

  • Sirus Digitalendstufen

    • manuela
    • 9. Oktober 2006 um 06:46

    Nulldurchgang.

    Jede Endstufe (ja es gibt im Kleinstleistungsbereich und bei den Röhrenamps Ausnahmen) ist symmetrisch aufgebaut, sie hat eine (auf Masse, NULL) bezogen positive Betriebsspannung und ebenso eine negative, für jede der beiden sitzen einer oder mehrere Leistungstransistoren im Gerät, selbige arbeiten gegeneinander.
    Gibst du nun eine positive Spannung an den Eingang, fängt der obere an zu leiten, der Ausgang wird mit positiver Spannung versorgt. Gibst du eine negative auf den Eingang fängt der untere an zu leiten, der Ausgang wird mit negativer Spannung versorgt.
    Auf diese Weise sind Verstärker, obwohl sie mit Gleichstrom arbeiten, dazu fähig, Wechselspannungen zu verstärken.
    Im unteren Bereich seiner Aufsteuerkennlinie hat jeder Transistor ein Ungerade, nennen wirs Verzerrung. Deshalb werden beide, also oben und unten, stetig von einem kleinen Strom durchflossen (Ruhestrom), dieser hält sie im Bereich oberhalb dieser Kennlinienungeraden, und somit verzerrungsarm. Anhand der Höhe dieses Ruhestroms werden die Klassen, A, AB, B unterschieden, C und D haben keinen.

    Der Bereich indem der Verstärker von positiv nach negativ wechselt und umgekehrt, als die Übergabe vom einen zum anderen Teil, bei kleinen Pegeln, und sehr dicht an der Kennlinienungeraden, ist kritisch. Der Wechsel von Plus nach Minus passiert den Wert Null, es findet eine Verpolung statt, wir sprechen dabei vom NULLDURCHGANG.

    Je höher der Ruhestrom der Endstufe ist, desto sauberer findet dieser Nulldurchgang statt, da man sich so weit von der Kennlinienungeraden des Anfangs entfernt. Je höher der Ruhestrom ist, desto heißer wird er, desto geringer ist der ausnutzbare Signalhub und der Wirkungsgrad. Somit geht fast jedes Design einen Kompromißweg zwischen Qualität und erreichbarer Leistung.

    Nulldurchgangsbereinigt ist ein Unwort. Entweder der Ruhestrom ist ausreichend hoch um einen sauberen Nulldurchgang zu bekommen - oder auch nicht. Man meint hier in prospekt-deutsch eine Class-AB.

    Die wohl besten Verstärker sind Class A Endstufen ( zB KRELL, ACCUPHASE u.ä), ihre Ruheströme sind derart groß daß für Abwärme wesentlich mehr Energie aufgewendet wird als als Nutzleistung. Dafür befinden sich die Endstufentransistoren (sind meist FETs) ständig recht weit vom ungeraden Teil ihrer Kennlinie entfernt, auf der absolut geraden linearen schönen Strecke ihres Arbeitsbereichs, stinkheiß und göttlich klingend. Anwendung: HiFi der Edelklasse.

    AB Endstufen sind das Übliche, ein Kompromiß:
    sie haben bei kleinen Pegeln einen leicht erhöhten Ruhestrom, so findet ein sauberer schöner Nulldurchgang statt, bei zunehmenden Pegeln verringert sich dieser zur Class B, da man davon ausgeht daß man diese kleinen Verzerrungen nur dann wahrnimmt wenns leise ist, so arbeitet sie im Powerbereich wirtschaftlicher und kühler als die Class A.

    Class B, dieses Design ist quasi ausgestorben und findet praktisch keine Anwendung mehr (weil sie leise angesteuert unsauber klingen, kein schöner Nulldurchgang).

    Es gibt 4 Ursachen für unsaubere Nulldurchgänge:
    a.) die beiden beteiligten Endstufen (-Gruppen) haben keine identischen Kennlinien, es kommt dadurch zu Unlinearität und Verzerrungen. Das kann auch schon im Bereich der Treiber und vorstufen passieren.
    b.) es ist zu heiß.
    c.) der Ruhestrom ist zu niedrig oder zu hoch.
    d.) unsolide Versorgung.

  • 1A sicherung statt 500mA?

    • manuela
    • 8. Oktober 2006 um 11:51

    Wenn da ne 150mA reingehört zeigt dir das an daß dahinter Halbleiterchen sitzen die zum einen weniger als 150mA ziehen und zum anderen nicht mehr als 150mA aushalten können. Baust du eine größere rein mag das noch gegen Kurzschluß schützen sofern der Trafo den Strom bringt, die Halbleiterchen sind aber nichtmehr gegen Zerstörung durch zu hohen Strom gesichert - du verlierst den Überlastschutz.
    So einfach ist das.

  • Röhrenendstufe selbst bauen

    • manuela
    • 7. Oktober 2006 um 11:20

    Stefan das SABA wandert über EBAY für um die 1000,- plus Luftfracht ins Reich der aufgehenden Sonne um dort von einem Liebhaber gehegt und gepflegt zu werden, wenn du eine davon erwischst, GREIF ZU :wink:
    Ist es "nur" von Grundig bieten derzeit die Italiener die höchsten Gagen.

    Falls du einen Gigant-S meinst, wir haben noch einen im Familienbesitz. Der knarrt zwar richtig laut raus, sind ja 4 EL34, aber der ATR ist nicht grade mit Liebe gewickelt, das hört man...

    Die Röhren haben eine große Fangemeinde, und die alten Meister wickeln fleißig weiter, die guten geschachtelten ATR der Studioklasse, je nach Kern und Schachtelungstiefe für 50 - 150,- das Stück, auch als Maßarbeit.
    Es gibt derweil viel schönere Projekte als die langweilige EL34, wie zB die dicken russischen 6C33 (eigentlich gehören die in MIGs :D ), derweil gibts zahllose Endstufen dafür und Svetlana fertigt für die Freaks schon mehr als für die Soldaten .... d.h. die Röhre lebt weiter, aus laufenden Fertigungen.

    wenn davon 4 oder 8 Stück glühen das sieht schon toll aus auf dem Wohnzimmerschrank.... also wie gesagt, der Nachschub ist gesichert, nur eben eine kostenfrage. Röhrenamps sind wie modellbau, vor allem schön und teuer. :wink:
    ich bastel grade: je Kanal
    Vorstufe: 2x Russenbirne 6SHP1 (ersetzt EF95)
    Umkehrstufe: EC92 RFT
    Endstufe: 2x 6AQ5 Tungsram (ersetzt EL90)
    VU Meter dazu: EAM86 Telefunken
    ATR: Sonderanfertigung, 10fach geschachtelt M85, 59,-

    Netztrafo (für beide zusammen) , Sonderanfertigung, 190V 300mA, 6,3V 3A, 6,3V 0,5A 70,-
    Schaltungsentwurf von Richi44 (das ist einer der alten Röhren-Meister), somit heist das Gerät später Richi-Amp :D ich hatte die Idee, er hat es berechnet. So kommt jetzt das Unikat zustande... Riesenbastelspaß

    also ein Kleinröhrenämpchen mit einem dutzend ausgesucht kleiner Röhren, 2x10W.
    wenn ich fertig bin gibts Fotos 8)

  • Was haltet Ihr hiervon?????

    • manuela
    • 6. Oktober 2006 um 21:02

    das übliche eben...

    aber der portable Karaokeplayer mit wireless Mic und Accu, GEIL

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