Zitat von "derautor"..oder er wird Tonverleiher (
wegduck und renn)
Verdammt, es reimt sich, es reimt sich nicht (
Knüppel hinterherschmeiss)
Besser:
... und heisst der Klinkenputzer Dieter, macht er noch Ton- und Lichtvermieter!
Zitat von "derautor"..oder er wird Tonverleiher (
wegduck und renn)
Verdammt, es reimt sich, es reimt sich nicht (
Knüppel hinterherschmeiss)
Besser:
... und heisst der Klinkenputzer Dieter, macht er noch Ton- und Lichtvermieter!
Zitat von "Hubert Barth".. und ist ihm dieses nicht gelungen, macht er in Versicherungen.
Zwischen beiden Sätzen fehlt: ... wer Da nichts wird, wird Bahnhofs-Wirt...
Zitat von "Manuela"
... 13m sind kein Fall für 2 Delay Lines, auch eine ist schon fragwürdig. ...lG Manu
Manuela, ich werde keine fertige Lösung vorgeben - nur ein mögliches Prinzip und nen Denkanstoß.
Zitat von "dimka"also gut:...
Also hast Du einen Veranstaltungssaal mit einer Bühne, auf der irgendwelche Events stattfinden. Die Bühne befindet sich am Außenrand des Veranstaltungsraumes?
Das bedeutet, dass Du dem Besucher nachhaltig eine bestimmte Information bzw. einen Genuss von der Bühne aus vermitteln willst, denn auf der Bühne finden die Aktionen/Darbietungen statt. Das Publikum hält sich davor auf. So ist die Orientierung zur Aktion/Darbietung bei allen Besuchern gleich.
Deine Besucher sollten auch hören können, daß die Aktion auf der Bühne stattfindet - es wäre nicht ganz so gut, wenn die Besucher die Schauspieler/Moderatoren/DJs von vorne sehen und von hinten hören würden.
Wenn das so ist wie ich es beschrieben habe, sollte die Beschallung nur in eine Richtung geführt werden - nämlich von der Bühne ausgehend zum Publikum. In diesem Falle wäre es korrekt, einen Teil des Publikums von der Bühne aus zu beschallen, und für den Rest, der weiter von der Bühne entfernt zusieht/zuhört, weitere Schallzeile(n) mit ein oder mehreren Lautsprechern, die von der Bühne aus zum Publikum abstrahlen, hinzuzufügen.
In dem Falle würdest Du tatsächlich je Schallzeile ein Delay einbauen müssen - und zwar dann, wenn man die Frontbeschallung zwar noch hören kann, diese aber mit Verzögerung am jeweiligen Ort des Hörgenusses ankommt.
Ohne Delay wäre nämlich (laienhaft ausgedrückt) das Signal aus dem Monitor schon am Ohr des Zuhörers, und z.B. das "von der Bühnen-PA aus verschickte Signal" kommt erst etwas später am Ohr des Zuhörers an.
Wenn Dir aber egal sein kann, ob der Zuhörer am Ton die Richtung der Bühne erkennen kann, dann kannst Du auch mit vielen verhältnismässig leisen, kleinen Lautsprechern arbeiten und auf ein Delay verzichten.
100 Volt ELA-Technik bringt Dir dann Vorteile, wenn Du mit sehr großen Leitungslängen arbeiten musst. Es gibt auch 100 Volt-Anlagen, die Musik gut übertragen und sich nicht wie ein Telefon mit Kohlemikrofon anhören.
Insofern kann man Dir nun keinen allgemeingültigen Tip geben, was nun für Deinen Fall das Nonplusultra ist.
Stell doch mal versuchsweise nen Fernseher auf die Bühne, und die Lautsprecher an verschiedene Stellen im Saal und schau TV - ich denke, Du würdest sicher das Gefühl haben, da stimmt was nicht, wenn Du das Bild von vorn siehst, der zugehörige Ton aber von hinten kommt. Der Genuss wäre weg...
Mach das selbe dann mit PA von der Bühne aus und Zusatz-Monitoren nach 20 Metern - mal mit, mal ohne Delay - und dann das selbe noch mal mit 3 oder 4 Lautsprechern, welche Deinen Zuhörbereich mit relativ geringer Einzellautsprecher-Lautstärke "von der Decke aus" beschallen.
Nur ein Versuch, gewiss, aber dann wirst Du am ehesten hören, was Sache ist und ob Du Schallzeilen mit oder ohne Delay benötigst.
Ist sicher sinnvoller und billiger, als irgendwann das falsche Material eingekauft und verwendet zu haben.
Und - ob Du an die Beschallung nun ein DJ-Pult mit nem CD-Player anschließt, oder ein 48-Kanal-Pult mit Siderack voller Kompressoren und Effekte - das ist der verwendeten Beschallungsanlage herzlich egal.
Zitat von "wora"...
wer viel misst, misst mist!
Kenn' ich anders:
Wer viel misst, misst meistens Mist!
Guten Morgen!
Ich möchte darauf hinweisen, daß ich schrieb:
Zitatkann sich das aufgrund unterschiedlicher Schall-Laufzeiten ggf. im Saal unmöglich anhören - die Sprachverständlichkeit kann bis zur Unverständlichkeit leiden.
Ausgehend davon, daß Du was von 12" PA-Lautsprechern und 2 Endstufen geschrieben hast, behaupte ich, daß Du mit den dabei unweigerlich auftretenden Laufzeitverzögerungen Probleme bekommen wirst.
Genauso behaupte ich (wie auch die anderen Kollegen), daß Du mit vielen kleinen 100-Volt-Deckenlautsprechen zwar die selben Laufzeitverzögerungen haben wirst, diese jedoch wegen der deutlich geringeren Lautstärke auf jedem einzelnen Lautsprecher vernachlässigen kannst.
Die hier mitschreibenden Kollegen haben das Beschallen übrigens alle irgenwann gelernt - die einen im Studium oder in ihrer Ausbildung, die anderen durch jahrelange Erfahrung.
Daher ist es gut, daß Du hier fragst, wie es richtig gemacht wird - aber:
Es gibt mehrere Möglichkeiten, um Dein Beschallungsproblem für den Kunden zufriedenstellend zu lösen - welche der verschiedenen Möglichkeiten Du wählst, hängt von der Akustik des zu beschallenden Saals, den örtlichen Gegebenheiten und dem vorhandenen Budget ab.
Z. B. in einer denkmalgeschützten Kirche wird es deutlich schwerer sein, die erforderlichen Kabel und Lautsprecher zu installieren, als in einer für Rockkonzerte gebauten Veranstaltungshalle.
Wenn Du also nur die Möglichkeit hast, mit 4 12"-Boxen die ganze Halle zu beschallen, so wirst Du mit mehreren Verstärkern und Delays arbeiten müssen. Kannst Du aber viele kleine (z. B. 4 1/2") Lautsprecher in 100 Volt-Technik alle 2 Meter aufhängen, so genügt vielleicht ein einziger (Mono-) Verstärker. Genau das versuchen die Kollegen, Dir hier beizubringen.
Leg doch mal "Butter bei die Fische": Was für ein Saal ist das (Skizze des Saals mit allen Winkeln und Ecken wäre sicher sinnvoll), und was für ein Programm willst du übertragen?
Der heutige Lehrgangstag stand ganz im Zeichen des Themas "Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit".
Es wurden hierzu relevante Gesetze und Verordnungen wie z.B.
- Grundgesetz,
- Jugendschutzgesetz
- VstättVO
- Mutterschutzgesetz
- Arbeitsschutzgesetz
- Laserverordnung
- Brandschutzverordnung
- BGV's
- UVVs
- Leitern und Tritte
- Arbeitsstättenverordnung
angesprochen und die Aufgabenbereiche von
- Arbeitsschutzausschüssen,
- Arbeitsmedizinern,
- Sicherheitsfachkräften,
- Sicherheitsbeauftragten,
- Tl,
- Meistern,
- Betriebsräten und
- Chefs
besprochen.
Fazit war, daß Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit nicht zu vernachlässigende Themenbereiche sind, welche allerdings erfahrungsgemäß oft nicht so akribisch behandelt werden wie z.B. Rabattverhandlungen beim Einkauf eines Satzes Schraubenzieher.
Ein Teilnehmer berichtete darüber, daß es bei seinem (größeren) Arbeitgeber mal einen Arbeitssicherheitsschuh-Ausschuß gab, welcher alle Beschäftigten nach den benötigten Sicherheitsschuhen befragte, aber dann doch nicht die tatsächlich angeforderten, für jeden Bereich anderen Sicherheitsschuhe beschaffte, sondern irgendwelche Gummistiefel mit Stahlkappe für alle einkaufte, die ja in einem Theater- oder Bühnenbetrieb besonders beim Riggen in meterhohem Schlamm mit wachsender Begeisterung eingesetzt wurden. Zitat:"Die Stiefel landeten im Schrank und wir kauften uns private Sicherheitsschuhe!" Zitat-Ende.
Dafür waren die Stiefel im Tausenderpack sicher sehr preiswert eingekauft...
Welche persönliche Schutzausrüstung tragen eigentlich so die Kollegen aus dem PA-Forum, Turnschuhe und Baseball-Kappe?
Die Fülle der zu lernenden Vorschriften und Gesetze wirft bei mir jedoch die Frage auf, ob es gelingt, das alles in der Kürze der Zeit in den Kopf hinein - und bei der irgendwann fälligen IHK-Prüfung in der geforderten Form aus dem Kopf wieder herauszubekommen? Na ja, wir haben ja noch Zeit zum Lernen der Theorie, und die praktischen Dinge sind ja schon in Fleisch und Blut übergegangen.
So viel Spaß der Lehrgang bis heute auch macht - es ist mit Sicherheit keiner da, der einem etwas schenkt, und es wird noch ganz schön schwer werden. Bis jetzt ist es am schwersten, morgens um 8 Uhr - also zu einer völlig ungewohnten Uhrzeit - wach und aufnahmefähig zu sein.
Zitat von "PA-Peter"Habe Dir ja in der Mail geschrieben, was Sache ist...
Die Nietverbindung am Fader ist defintiv als Fehlerquelle auszuschließen!
Kaltlötstellen kommen jedoch gerne vor.
Die werden halt mit der Zeit zur Kaltlötstelle. Ist halt Chemie was da passiert...
...diese Lötstellen werden halt mechanisch belastet (wenn auch nicht stark, aber sie werden belastet). Einseite Platinen...
...mehr brauch ich nicht zu sagen!Ab WZ³ und GL24* gibts doppelseitige Platinen. Da wird der Fehler nie auftreten.
Nur zum Thema kalte Lötstellen: Das ist sehr plausibel - zu meiner Radio-und Fernsehtechnikerzeit hatte die Firma Metz Probleme damit - und die schweren TV-Geräte wurden fast nie bewegt.
"Unsere" Werkzeuge sind aber in Cases und werden transportiert - bei jedem Schlagloch und jeder Vibration wirken Kräfte und erledigen so einiges.
Zum (übertriebenen) Vergleich: Lass mal irgendein gut verpacktes Pult aus 2 Metern Höhe flach auf die Erde fallen - Du wirst äusserlich keine Schäden am Pult oder der Verpackung vorfinden - aber so einige Bauteile im Innern werden aus den Lötstellen gefallen sein.
Da hilft wirklich nur Suchen und Nachlöten.
Mein A&H läuft seit ca. Anfang 2003 mit Ausnahme 2er gebrochener Leiterbahnen an den Master-Out-XLR-Buchsen störungsfrei - erst jetzt treten besagte Zipperlein auf. Ich denke, das ist ein relativ guter Wert bei einem Werkzeug, das ständig durch die Gegend geschleppt wird.
Zitat von "ADMIN"Wenn Du bei Deinen Dozenten mit Detailkenntnissen Eindruck schinden möchtest:
Die DIN 4112 ist inzwischen zurückgezogen und auch nicht mehr in der Liste der technischen Baubestimmungen. Dafür gibt's jetzt:
- DIN EN 13782, Ausgabe:2006-05
Fliegende Bauten - Zelte - Sicherheit;
Deutsche Fassung der EN 13782:2005DIN EN 13814, Ausgabe:2005-06
Fliegende Bauten und Anlagen für Veranstaltungsplätze und Vergnügungsparks - Sicherheit;
Deutsche Fassung der EN 13814:2004Nach meinem letzten Stand der Kenntnis (ist jetzt aber auch schon einige Wochen her) sind die aber noch nicht bauaufsichtlich eingeführt.
Das wird mit Sicherheit hinterfragt - wenn nicht durch mich, dann durch Marco ![]()
Zu den anderen Bezeichnungen der Normen: Ihr wolltet gerne wissen, was bei dem Lehrgang vermittelt wird - daher verwende ich ggf. ausschließlich die Bezeichnungen aus den Lehrgangsunterlagen. Im Zweifelsfall gilt natürlich immer die Bezeichnung aus der jeweils aktuellsten Fassung der betreffenden Norm oder Vorschrift.
Zitat von "ADMIN"Eigentlich exakt anders herum...
Korrekt - im Eifer des Gefechtes falsch abgetippt (ich habe aber auch eine "Sauklaue" - Danke für die Korrektur!
Zitat von "bwaack"
...Sieht so aus, als wärs die Verbindung Lötpunkt-Widerstandsbahn, die da ein Kontaktproblem hat.
Bei mir sind die Lötösen auf die Widerstandsbahn genietet - Nachlöten bringt da nur temporäre Besserung...
Zitat von "dimka"man braucht doch delay effekt geräte? neulich kamm ein Vertreter und meinte wenn man decken LS verwendet, braucht man keine effektgeräte weil keine verzögerung entstehen könne, da sie Kreisförmig den sound runterstrahlen!
ist es richtig?Der abstand bei mir betrüge max 25 Meter!!! und das ist echt nicht viel!! oder?
Rechne mal aus: Der Schall legt 330 m/Sekunde zurück - wenn Du einen Lautsprecher bei 0 Meter und einen bei 20 Meter hinstellst, kann sich das aufgrund unterschiedlicher Schall-Laufzeiten ggf. im Saal unmöglich anhören - die Sprachverständlichkeit kann bis zur Unverständlichkeit leiden.
Unterrichtsthema am 08.11.2006 war "Arbeitsmethodik"
1. Definition von "Lernen"
2. Verhaltensänderungen
3. Lernziele
4. Bewertungsmaßstäbe
5. Lernbereiche
6. Faktoren des Lernerfolgs
7. Schlüsselqualifikationen
8. Lernmethoden
9. Allgemeine Arbeitsweisen
10. Informationskanäle
11. Funktion der Großhirnhälften
12. Verknüpfungen
13. Mind-Mapping
14. Entwickln der Problemlösefähigkeit
15. Lernarten
16. Soziales Lernen
17. Leistungskurve
18. Arbeitsleistung
Am 7.11.2006 gab es das Thema "Konzeption und Veranstaltungsplanung Kleinveranstaltung" - und eine Kaffeemaschine für die Teilnehmer ![]()
ZitatPlanung einer Geburtstagsveranstaltung "70. Geburtstag" mit den Punkten
1) Begrüßung
2) Catering
3) Programm
4) Tanz
Hieraus ergaben sich dann Fragen zu Fachbegriffen wie
Mikrofon
Zuspieler
Monitor
Amp
PA
Schallgeschwindigkeit
Delay-Zeile
Equalizer
Feedback
Subwoofer
Chillout
Weiter ging es mit der Planung einer KFZ-Präsentation in einer Messehalle auf einer 18 * 8 Meter großen Bühne, welche über einen 6 * 3 Meter-Hubboden verfügt.
Vorgabe war "Geld spielt keine Rolle" und "Sicherheit geht vor"
Dinge wie
ZitatRGB - additive Farbmischung
CMY - subtraktive Farbmischung
Belastbarkeit des Bühnenbodens sowie Lastverteilung
Wahl der richtigen Beleuchtungseinrichtungen
Berechnung der erforderlichen Stromversorgung der Beleuchtungseinrichtungen
wurden erörtert. Unter anderem wurde gelernt, daß Benzin in einer Veranstaltungsstätte nichts zu suchen hat... - auch nicht im Tank des zu präsentierenden Fahrzeuges.
Edit: Abschreibefehler korrigiert
Hier noch einige Begriffsbestimmungen zu Dokumenten / Normen / Vorschriften:
BGV C1 regelt die Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter in veranstaltungs- und Produktionsstätten
DIN 4102 Normung der Brandklassen und Feuerfestigkeit
VStättVO Bau und Betrieb von Räumen für die gleichzeitige Anwesenheit vieler Menschen
SP 25.1 /ff Arbeitssicherheit in Produktionsstätten des Hörfunk, Fernsehen und Film
BGV A3 Geräteprüfung bei Instandsetzung
DIN 4112 Normung für die Komnstruktion "fliegender" Bauten
DIN VDE 0100 Bestimmungen über die Errichtung von Starkstromanlagen mit Nennspannungen bis 1000 Volt
BGV B3 Gesundheitsschutz und Sicherheit im Umgang mit Lärm
DIN 56912 Sicherheitsanforderungen für Bühnenlaser
DIN VDE 0702 Sicherheit und Gesundheit beim Arbeiten mit elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln
VPLT SR 1.0 Bereitstellung und Benutzung von Traversensystemen
Hallo Kollegen,
wie unter http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=56711 diskutiert, begann ich am 6.11.2006 bei der TÜV-Akademie meine Teilnahme am Lehrgang „Fachmann / Verantwortlicher für Veranstaltungstechnik“.
Hierbei handelt es sich um den Fachtheoretischen Teil der Ausbildung zum Meister für Veranstaltungstechnik.
Da mich einige interessierte Kollegen baten, darüber etwas zu schreiben, beginne ich nun in chronologischer Reihenfolge mit den Themen der jeweiligen Unterrichtstage.
Am 6.11.2006 gab es zunächst keine ausschweifende Begrüßung an die Teilnehmer - das war auch gar nicht nötig, denn man kann sich ja auch in den Pausen kennenlernen, und zumindest einen der insgesamt 10 Teilnehmer erkannte ich als Forenmitglied des PA-Forums.
Es ging also sofort zur Sache, und zwar mit folgenden Unterrichtsthemen:
ZitatAlles anzeigen1.0. Die Veranstaltung
1.1. Einschlägige VO dienen der Sicherheit
1.1.1. VStättVO, BGV A3, VDE 0100, BGV C 1, fliegende Bauten1.2. Einschränkungen von Darbietungen
1.2.1. Sittenwidrigkeit, Gewaltverherrlichung, Kinderarbeit, technische Gründe1.3. Anforderungen an die Beleuchtung
1.3.1. Sicherheits- und Dramaturgische Aspekte1.4. Anforderungen an die Beschallung
1.4.1. Zentrale und Dezentrale Beschallung1.5. Catering u. Getränke in VA-Stätten
1.5.1. Gefahr für die Technik aufgrund fliegender Getränke, "unkaputtbares Geschirr"1.6. Finanzplan
1.6.1. kommerzielle und nichtkommerzielle VA
1.6.2. Kalkulation
1.6.2.1. direkte Kosten
1.6.2.2. indirekte Kosten
1.6.2.3. Vermietpreise2.0. Das Berufsbild des Veranstaltungstechnikers
2.1. seit 1998 Ausbildungsberuf
2.2. seit 2005 gleichzeitig Fachkraft für Elektrotechnik3.0. Veranstaltungsformen
3.1. Bühnenveranstaltung
3.1.1. zentrale Beschallung (wegen Orientierung)
3.1.2. Licht in der Regel nur auf der Bühne (wegen Orientierung)
3.1.3. AV-Medien über oder neben der Bühne (wegen Orientierung)3.2. Saalveranstaltung
3.2.1. dezentrale Beschallung
3.2.2. Ausstattung der gesamten Halle3.3. Tanzveranstaltung
3.3.1. effektreiche Lichtanlage über Tanzfläche
3.3.2. Beschallung auf die Tanzfläche3.4. Sportveranstaltung
3.4.1. dezentrale Beschallung f. Publikum
3.4.2. flächige Ausleuchtung der Spielfläche3.5. Spielshow
3.5.1. dezentrale Beschallung
3.5.2. gleichmäßige Ausleuchtung
3.5.3. produktionsfremde Personen auf der Bühne
4. Planung einer Veranstaltung
4.1. Das erste Gespräch
4.2. Das Konzept
4.3. Der Plan
4.4. Das Angebot
Nun, ich werde im Rahmen der Nacharbeitung des Unterrichtsstoffes sicher über das eine oder andere Thema etwas erzählen können - und bin gespannt, ob sich zu dem einen oder anderen Thema hier Fragen ergeben. Denn Eure Fragen sind sicherlich für mich eine sehr gute Gelegenheit, den Lehrstoff, den wir dort vermittelt bekommen, für mich persönlich weiter zu vertiefen und so eine sehr gute, weitere Übungsmöglichkeit zu haben.
Allerdings werde ich - schon aus urheberrechtlichen Gründen - keine Original-Lehrgangsunterlagen hier einstellen.
Bis jetzt konnten wir übrigens sehr viele positive Dinge feststellen: Die Ausbilder "rattern" nicht einfach den Stoff herunter und sagen "friß oder stirb" - sondern es werden alle auftretenden Fragen ausführlich beantwortet - und auch verschiedene Wege aufgezeigt, wie man sicher zum gewünschten Ziel kommt.
Bis jetzt sind alle Teilnehmer von der Art und Weise, wie der Lehrgang von den Dozenten durchgeführt wird, begeistert.
Soviel erst mal zum ersten Lehrgangstag am 6.11.2006
Zitat von "Mucker"Bei uns sind (in den 80ern - wir hab es nicht gewußt´) irgendwann beim einschalten der Amps(Daub+Zeck) bei einer Kabeltrommel, der nicht abgewickelt waren, alle Sicherungen in den Amps(die wir zum Glück in einem Tütchen an den Amps hatten) "abgeraucht!"(Die Trommel hat's nichts ausgemacht, denke ich mir) Es hätte aber auch größere Schäden geben können oder???
Wir betreiben jetzt; 1 x CC 4000, 1 x CC 2800 - Jeweils Crest und eine InterM QD 4960 an 16A. Könnte das Probleme geben???
Ich bitte um qualifizierte Angaben, weil wir (unsre Band) in SemiProfibereich "werkeln"
Gehört zwar nicht zu diesem Thread, aber ich kenne die Stufen nicht. Wieviel Leistung soll denn aus den Stufen maximal herauskommen laut Hersteller?
Zitat von "Mathias K."
Leider hast Du damit auch nicht recht. Die Erklärung, dass die Wärme nicht abgestrahlt werden kann, ist richtig.Der Strom fließt in dem Kabel hin und zurück. Deshalb hebt sich eine eventuelle Induktivität der "Spule" wieder auf. Außerdem würde eine ideale Induktivität auch keine Wärme erzeugen...
Danke, Matthias!
Zitat von "Soon5"Hy.
Wenn du die Kabeltrommel abrollst, wird das Kabel nicht warm, und die Leitungslänge ist auch nicht mehr geworden. ... Deshalb soll man auch Trommeln abrollen.
Sicher soll und muss!!! man eine Kabeltrommel vor Verwendung abwickeln - aber so kann man dem Threaderöffner am einfachsten demonstrieren, was mit den knapp 10 Volt Spannungsabfall auf seinem Kabel passiert, bzw, wo diese bleiben. Mehr sollte durch diesen Versuch - welcher durchaus auch gefährlich werden kann (die Trommel kann unter Umständen auch abbrennen), nicht demonstriert werden
Zitat von "elo22"Die 32 A CEE durfte nicht mit 35 A abgesichert werden, nur 32 A sind erlaubt wie in div. Elektroforen zu lesen ist. Ihr hätte eine 63 CEE mit 35 A Sicherung haben müssen.
Lutz
Moin,
MatzePa hat durchaus Recht! Und eine 63er Zuleitung, gefolgt von einer 35 A Sicherung auf eine 32 A CEE-Dose ist mal überhaupt nicht statthaft! Insofern bitte ich elo22, seinen Beitrag entsprechend zu korrigieren, bevor jemand auf falsche Gedanken kommt.
Zitat von "Mo1k"hiii
wir haben uns jetzt geeinigt doch ein aggregat zu kaufe^^
aber eine theoretische frage hab ich noch die mir nicht mehr aus dem kopf geht!:
mal angenommen ich geb 50m mit 32A un 8 mm² in einen verteiler mit FI und der hat 2 16A Ausgänge wenn ich da jetzt weiter geh und mir wieder den querschnitt berechne muss ich da die länge davor also die 50m 32A mit in meine rechnung mit hineinbringen?? oder ganz normal ???
Mfg Mo1k
Hallo Kollege,
Du musst prinzipiell die Gesamtlänge Deiner Zuleitungen ab Aggregat oder ab Drehstromdose in Deine Berechnungen einbeziehen, denn wenn Du bei einer Gesamtleitungslänge von 150 meter alle 50 Meter eine Unterverteilung zusätzlich steckst, wird die Kabellänge nicht weniger, sondern mehr. Und wenn in Deiner Unterverteilung andere Leiterquerschnitte verbaut sein sollten, musst Du diese auch noch mit einbeziehen.
Beispiel: Wenn Du Wasser durch einen 50 Meter langen, 4-Zoll starken Schlauch schickst, diesen dann mit einem 50 Meter langen 1/2 Zoll-Schlauch verlängerst, und dann wieder einen weiteren 4-Zoll-Schlauch anschließt, wird am Ende des letzten 4-Zoll-Schlauches nicht die selbe Wassermenge ankommen wie nach den ersten 50 Metern.
Ähnlich ist es mit Strom - Du musst Dir Deine 150-Meter-Stromleitung wie einen Wasserschlauch mit vielen kleinen Löchern vorstellen - je länger der Schlauch, um so mehr kleine Löcher, um so weniger Wasserdruck kommt am anderen Ende an.
Nur das beim Stromkabel die Zahl "Löcher" durch die Länge und den Querschnitt des Kabels bestimmt werden, und daß die "Löcher" beim Stromkabel dann Innenwiderstand heissen, in dem bei hoher Stromentnahme die Dir in Verlust geratenen knapp 10 Volt in Wärme umgesetzt werden.
Damit Du sehr schnell begreifen und fühlen kannst, was gemeint ist, mach mal folgenden Versuch:
Nimm eine 50 Meter Kabeltrommel, stecke den Stecker in eine Steckdose, aber wickele die Trommel nicht ab. Schließe an diese Kabeltrommel nun einen 500 Watt-Baustrahler an, und lasse diesen etwa 1/2 Stunde leuchten. Ziehe die Trommel nun aus dem Strom heraus, und fasse das aufgewickelte Kabel und die Trommel an: Sie wird sehr warm geworden sein - bei 500 Watt Belastung, und wenn es eine gute Baumarkt-Kabeltrommel war, wird der eingebaute Temperatur-Überlastungsschutz bereits ausgeschaltet haben.
Die Wärme, die Du da fühlen kannst, ist das Produkt aus dem Spannungsabfall auf dem Kabel und dem entnommenen Strom.
Zitat von "Mucker"Ich wundre mich nur, daß es nach so viel Diskussion "einfach" ein Aggregat angeschaft wird !! Ist ja "nur" so 15 - 20 KW die er versorgen möchte!! Ich kenne mich mit den Vermietpreise diese Aggregate nicht aus, aber kann es kaum vorstellen, daß , bei z.B. 5 VA im Jahr es sich lohnt ein Aggregat in der Größe/Leistung zu kaufen!
(Für Belehrungen bin ich "Empfänglich" :wink: - )
Die Aggregate sind gar nicht so teuer - ich sah schon schallgedämmte mit 60 KVA für ca. 10.000 Euro Kaufpreis - frag aber nicht ob brutto oder netto, ich denke brutto.
Aber ich denke, der Kollege meint, er hat eins gemietet.