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  2. donut

Beiträge von donut

  • DIE HÄRTESTEN SPRÜCHE DIE EIN PA TECHNIKER

    • donut
    • 22. August 2006 um 22:52

    ich als Monitor Supplier und Support Engineer auf einem Festival 8)
    Top Act mit vile Live Erfahrung (Top Ten Chart Kapelle der letzten x Jahre)
    Monitor Requirements:
    8 Wege mit allem üblichen Prozessing,
    Sidefills mit je 2x18" + 12"2" Horn PA
    Drumfill, 2x18" + 2x15"2"
    Basser, 2 Wedges je 2x12"3" oder 15"2"
    Keyboards, dito jedoch in Stereo
    Gitarrist, dito
    Sänger, dito
    soweit so gut, ich also das Material ankarren und aufbauen lassen und alles präzise eingepfiffen. :D

    und dann kam die Realität:
    der Drummer ist zufrieden !!! :D
    der Basser sagt, ein Wedge reicht ihm völlig!!! :)
    der Gitarrist sagt, er braucht überhaupt keinen Mon. :o
    der Keyboarder fragt, wofür er zwei Di's bekommen hat ??? :?
    der Monitormann kommt mit eigener Console und sagt, da ist der ganze Mix schon drauf, den er für die In-Ears braucht! :shock:
    Und den Rider den ich hatte würde er nicht kennen. :x
    Hhhaarrgghhhh!!!! :twisted:

    Am Ende haben wir den Sänger auf seinen Wunsch hin mit zwei Wegen auf vier Wedges je 2x12"3" und insgesamt 4kW im Halbkreis eingebaut. :wink:
    Gehört hat er sich zwar schon über seine In-Ears, aber die Monitorburg hat er scheinbar gebraucht, um sich vor dem Publikum abzuschirmen. :oops:

    Nach dem Gig habe ich ihn gefragt: "Rae, how was the monitoring?" :D
    und er antwortete: "fine, isch habe uberhaupt nix gemerkt!" :shock:


    und wenns jemanden interessiert erzähle ich näxtes mal
    "Chaos by Dr.Feelgood"

  • Mach Audio

    • donut
    • 22. August 2006 um 22:23

    hallo Tino DJ_orgie und Andy Linearray,

    wenn er den schweizer Käse tatsächlich für 2000,- € pro PA anbietet, :D
    dann würde ich da an deiner Stelle sofort zuschlagen, :D
    und an meiner Stelle auch gleich 2x8 Teile nehmen. 8)

    habt Ihr auch Amps und Controller im Programm :?:

  • DIE HÄRTESTEN SPRÜCHE DIE EIN PA TECHNIKER

    • donut
    • 18. August 2006 um 13:14
  • Mach Audio

    • donut
    • 18. August 2006 um 11:54

    hallo dj_orgie,

    das Material von MACH ist gut! und der Preis ist sehr okay!
    natürlich klingt jede Anlage anders, aber für den Zuhörer spielen meistens andere Parameter eine wichtigere Rolle, bis dann am Ende jemand sagt, obs ihm gefallen hat oder nicht. Nur ein echter Experte kann sich eine PA anhören oder und messen, und dazu dann konkrete Aussagen machen. Ansonsten helfen direkte AB-Vergleiche weiter. Zwei Anlagen, identisches Signal, und dann mal hören, welche Unterschiede es gibt.

    Wenn ich Dich richtig verstanden habe, hast Du zwei 18"-Bässe und zwei 15" Tops. Damit wirst Du ja wohl keine 1.000 oder 10.000 Leute bespielen wollen. Mit welchen Amps und welchem Controller treibst Du die Boxen an? Wer hat Dir das Material verkauft, und hat der Verkäufer beim vorführen schon ein gutes Setup gehabt, oder musst Du Dir das jetzt alles erstmal selbst zusammenstellen? Abgesehen vom guten Holz ist die Elektronik sehr entscheidend für einen guten Sound! Und erst dann kommt das Personal, das das Programmmaterial verbiegt.

    viel Spaß Dir

  • Welches Mischpult für Disco

    • donut
    • 14. August 2006 um 16:36

    hallo f8274,

    harte Worte! ist aber was dran!

    Hat schon jemand von Euch einen dieser Röhren Mixer von TL Audio in den Fingern gehabt? Bisher war die Marke für ihre excellenten Recording und Live Mixer bekannt, jetzt soll es auch einen DJ-Mixer mit Röhrentechnik geben. Natürlich ohne Effekt Schnick Schnack.
    Wer weiß was?

  • Stromerzeuger / Notstromaggregat 120-150 kVA

    • donut
    • 10. August 2006 um 19:27

    oder frag mal nach bei der Firma

    "Die Stromer"

    in Düsseldorf, oder wars doch in Köln?
    auf jeden Fall können die Dir weiterhelfen.
    möglicherweise gibts ja auch eine andere Lösung, als ein 3T Dieselaggregat.

    ich wünsch Dir die richtige Power!

    beste Grüße
    der donut

  • Stromerzeuger / Notstromaggregat 120-150 kVA

    • donut
    • 7. August 2006 um 17:00

    hallo Lautsprechermann,
    wirklich 150 kVA, also 150.000 Watt?
    mit welchem Sattelschlepper war denn da der Selbsatbholer unterwegs?
    probiers mal bei Aggreco, die haben selbst den Papst in Köln bedient!

    beste Grüße

  • Soundcheck Reihenfolge

    • donut
    • 4. Mai 2006 um 10:38

    sehr geehrte Kollegen.
    letztendlich ist das ganze Thema lediglich eine Frage der Disziplin und der Einsicht.
    1. Wir arbeiten als Team, immer, alle!
    2. mit dem Ziel, dem Publikum angenehme Unterhaltung zu bieten!

    ergo: auch die "Künstler" sind hier Dienstleister!

    und wenn wir gut waren, werden wir wieder gebucht und bejubelt.

  • PA Dimensionierunf für Open Air mit ca. 8000 pax. und Parade

    • donut
    • 1. Mai 2006 um 19:44

    hallo Chrisbern.
    Da ahst Du natürlich völlig Recht. Jedoch der Jörg soll lediglich die PA für Konservenmusik und 8000 Listener aufstellen. Live Video TV Produktions Übertragungs Bildwand war nicht angefragt.

  • PA Dimensionierunf für Open Air mit ca. 8000 pax. und Parade

    • donut
    • 29. April 2006 um 20:33

    Hallo Jörg.

    Es wurden ja bereits jede Menge Aspekte genannt. Um aber mal aufs wesentliche zu sprechen zu kommen:

    8000 Zuhörer ist eine überschaubare Menschenmenge. Entscheidend für die Auswahl der richtigen Anlage sind folgende Dinge:

    Wie verteilen sich die 8000 Leute?

    Welche räumlichen Dimensionen hat der zu beschallende Bereich?

    Welche akustischen Eigenschaften hat der zu beschallende Bereich?

    Was soll das Publikum hören können (laut Veranstalter) ?

    Welche Pegel dürfen gefahren werden (von Amts wegen) ?

    -> wegen dem Betrieb auf den Showtrucks wird es darauf hinauslaufen, dass ihr eine gestackte PA einsetzt.

    Fünf Jobs reichen wahrscheinlich nicht aus, um eine PA zu finanzieren. Also müsst ihr entweder mehr Jobs an Land ziehen, oder das Material mieten.

    Selber aufbauen und bedienen ist nicht zu empfehlen, da in dieser Größenordnung und besonders bei Euren UmbauAnforderungen eine Menge Know-How, Routine und ein eingespieltes Team dazugehören.

    -> ihr könnt aber auch einen sinnvollen Anteil einer PA kaufen, und gleichzeitig einen Dienstleister anheuern, der mit dem anderen Teil des Materials und den erfahrenen Mitarbeitern anrückt und die Arbeit erledigt.

    Für solche Fälle kann ich Euch eine Kompanie empfehlen, die schon in der Planungsphase das zu erwartende Ergebnis per Simulation vorlegt, und während der Veranstaltung dokumentiert.

    -> dann seid ihr 100%ig auf der sicheren Seite, sowohl gegenüber dem Veranstalter, als auch gegenüber den Ordnungsbehörden!

  • TEST CDs/TEST SOUNDS

    • donut
    • 29. April 2006 um 20:19

    bis hierhin sind die meisten weit verbreiteten Titel zum Testen einer PA schon genannt worden. deswegen nenne ich hier nur noch ein paar spezials:

    mezzoforte, playing for time, knackig + dynamisch
    miles davis, doo bop, viel synthetisches attack und trompete im Sprachbereich.
    massive attack remixed by mad professor, der Bass Schocker für jeden PA inhaber der die mucke nicht kennt!

    am besten du suchst dir einige Stücke aus, mit denen Du die klanglichen Eigenschaften einer PA testen kannst:
    Frequenzspektrum, Dynamik/Impulstreue, Auflösung/Transparenz, Abstrahlung Left+Center+Right und Monosignale im Sprachrverständlichkeitsrelevanten Frequenzbereich!
    heftige Tiefbässe und brillante Höhen.
    Und dann noch ein komplexes Signal, das mit vielen Instrumenten in allen Frequenzen daher kommt, und räumliche Abbildung erfordert.

    Nimm ausschliesslich unkomprimiertes original Material, keine MP3s oder so. Brenn Dir dann selbst eine CD davon iund höre sie immer wieder auf diversen Lautsprechern, zu Hause, im Studio, im Auto usw. Du wirst dein blaues Wunder erleben. Und wenn dann auf einer PA alles eindeutig übertragen wird, dann ist alles gut.

  • master fader auf der 0 db Marke

    • donut
    • 29. April 2006 um 20:01

    alle OPs arbeiten bei einem Grundpegel von 0dB optimal.
    also ersmal sauber Gainen, danach kann dann nach belieben laut und leise usw. gemacht werden.

  • mischung von verschiedenen systemen bei einer VA

    • donut
    • 29. April 2006 um 19:43

    nettes Thema.
    :D

    ich glaube am Anfang ging es um Theater mit max. 500 PAX.
    und nicht um die akusitsch zweifelsfrei beschissene OlyHalle.

    wenn man auf einem Stuhl im Theater Auditorium sitzt, sollte man definitiv nur eine Schallquelle wahrnehmen. Auf jedem Stuhl! Wenns anders ist, sind die LS falsch aufgestellt. Also erstmal richtig "ausleuchten" und dann gehts weiter.

    Selbstverständlich klingt es auf jedem Platz anders. überall. immer!
    die unterschiede sollten aber möglichst gering sein.

    und jetzt zu den Outfills in der Olyhalle:
    wenn die Main PA ca. 120° pro wing abstrahlt, und die Flanken mit demselben System beschallt werden würden, dann hätte der Kollege der dort saß villeicht einen besseren Sound gehabt, aber die 80% der Zuhörer VOR der Bühne hätten jede Menge Reflexionen abbekommen. ergo ein been beschissenen Sound gehabt. deswegen wird dort, wenn überhaupt, ein schmal abstrahlendes System mit 35° eingesetzt, dass dazuhin noch einen gegüber dem Main System reduzierten Pegel bekommt.

    andere Anforderung, anderes Werkzeug.
    ist doch nachvollziehbar, oder?

  • Delay-Line notwendig?

    • donut
    • 29. April 2006 um 19:17

    für 14x27 meter sind zwei PS 15 definitiv zu wenig!

    zum Pegel: für reine Sprache inklusive Headroom reichen 100dB im Publikumsraum.
    die PS15 macht 134dB Peak SPL @ 1m.
    der Pegelabfall auf Distanz beträgt 20 x log (1/27) = dB
    also ungefähr -26dB, das heisst, dass am Ende der Halle noch 108dB ankommen könnten, wenn Du die Anlage ständig Vollgas fährst und die ersten Reihen kein Problem mit dem Pegel hätten.
    im Dauerbetrieb macht die PS15 mit Systemcontroller aber tatsächlich nur 102dB und bei Fullrange Betrieb nur 99db. wenn Du dann vorne angenehme 95-100dB fährst, dann ist es hinten definitiv zu leise!

    zum Abstrahlwinkel: die PS15 macht 55°-100° horizontal udn 55° vertikale Dispersion. Nimm nun mal ein Geodreieck zur Hand, zeichne den Raum einmal von der Seite und einmal von oben gesehen, positioniere die beiden Boxen und zeichen die Abstrahlwinkel ein. Jetzt kannst Du genau sehen, welche Bereiche gut hören werden, und welche außerhalb der Hochtonabdeckung/-Ausleuchtung (Coverage) liegen, und demzufolge unter schlechter Silbenverständlichkeit leiden werden.
    wichtig: die PS15 und die Hörner in den PS15 müssen richtig herum gedreht sein.

    Raumakustik versus Elektroakustik:
    jetzt kommt es noch darauf an, ob und wie das Lautsprechersignal im Zuhörerraum reflektiert und absorbiert wird. In der Praxis verschlechtert sich die Verständlichkeit gegenüber der Theorie immer.


    zu guter letzt sind die beiden Kopfbügel Mikrofone kritisch, was für eine Charakteristik haben die Dinger?


    Bei dem Besteck das Du hast, würde ich die beiden 12"2"er als Nearfill für die ersten 5-10 Reihen vor der Bühnenmitte einsetzen, enweder jeweils neben den PS15 von aussen nach innen abstrahlend, oder als Centercluster von oben. und die beiden PS15 fast schnurgeradeaus vollgas nach hinten blasen lassen.

  • Soundcheck Reihenfolge

    • donut
    • 29. April 2006 um 18:13

    Hallo Arndt.

    Sound Opi hat breits auf der ersten Seite das weentlichste berichtet.

    Der Soundcheck beginnt mit der Stimme. und zwar lange bevor die Musiker auf die Bühne kommen. Der FoH Mann checkt das System auf Sprachverständlichkeit mit seinem eigenen Mikrofon und seiner eigenen Stimme dort, wo später das Publikum alles hören soll, nämlich im Zuhörerraum! Mit dem Abspielen von bekannten Musikstücken wird ausserdem der Frequenzgang und die Transparenz des Systems nach Gusto getuned.

    Und erst dann kommen die Künstler. Womöglich weil das Schlagzeug bei POP und Rock das umfangreichste Instrument ist, fängt man damit an. Beim mischen von Klassik Orchestern sieht das übrigens völlig anders aus!

    Und nun interessiert mich, ob Du bei deiner unkonventionellen Soundcheck Abfolge die anderen, bereits bedienten Musiker bei Laune und Ruhe halten konntest, während Du anschliessend mit dem Schlagzeuger rumgespielt hast!?

  • Brauch mal eure Meinung

    • donut
    • 29. April 2006 um 17:53

    grundsätzlich kannst Du jeden Preis der Welt machen, wie es Dir beliebt.
    (je höher desto besser!)

    Wenn Dein Vertragspartner Dein Angebot annimmt, und Du den Auftrag ausführst, dann ist er zur Zahlung verpflichtet!

    Wenn er Deine Leistung nicht wie vereinbart vergütet, gibts noch den Rechtsweg.

    Generell solltest Du Dir überlegen, ob Du mit solchen Leuten diese Art von Geschäften machen willst. Und wenn ja, ob Du Dich gegen auftretende Risiken absichern willst.

  • genug Anlage für Zelt?

    • donut
    • 29. April 2006 um 17:42

    Ich würde sagen: Perfekt!

    je nach Programm musst Du eventuell:

    1. an der Sprachverständlichkeit in der Mitte und den hinteren Reihen arbeiten, besonders dann, wenn der Firmenchef neben das Mikrofon spricht, und die Honoratioren in der letzten Reihe ihre Hörgeräte vergessen haben.

    2. wenn eine Band spielt, diese auf zivile Pegel verpflichten, und den Bassdruck unmittelbar vor der Bühne überprüfen. (wo die abgestellten Kinderwagen im Takt der Musik mitwippen)

  • Anordnung von Subs

    • donut
    • 29. April 2006 um 17:00

    im Prinzip ist alles schon gesagt, fast alles!

    das ganze hängt natürlich auch ein wenig davon ab, welche Art von Bässen man einsetzt:

    Direktstrahler und Bassreflex
    bandpass Bässe
    kurze Exponential Hörner
    lange gestauchte Exponential Hörner
    lange gefaltete 1/2 oder 1/4 Hörner
    Hybridbässe mit Direktstrahlung und Reflex bzw. Bandpass ins Horn
    fehlt noch was?

    und dann machst Du damit Arrays mit Richtwirkung und Aufladung:
    Cluster oder Linien
    W-Bins double W-Bins usw.
    oder ganz selten Bass canon Array mit hintereinander angeorneten Bässen, die dann alle einzeln exaktest verzögert werden müssen.

    und erst dann überlegst Du Dir, ob Du das Holz noch fliegen kannst, und warum Du es überhaupt tun sollst.

  • das marx in hamburg

    • donut
    • 29. April 2006 um 16:43

    immerhin hast Du geflogene Tops
    und eine DDA Konsole vorgefunden.

    bei meinem schlimmsten Clubgig während einer Tour mit einer Major Band habe ich von den Rider Requirements nichts, aber auch gar nichts vorgefunden. Lediglich zwei Studiomonitorboxen ohne Stative, und ein Powermixer auf dem nur noch die Hälfte der Features lief.

    Die Band und ich waren fest entschlossen, hier aufzugeben!
    Das Management hat sich jedoch für ein Unplugged Konzert entschieden.
    So habe ich die zwei Mikrofone aus meinem FoH Service Koffer ausgepackt, das SM58 für den Sänger, und ein Tram Lavaliermikrofon mitten ins Schlagzeug reingeklebt. Die Jungs haben die Backline nach meinen Anweisungen geleveled und das Konzert begann mit der Ansage:
    hallo Dickdarmstadt! danach haben wir uns alle ordentlich betrunken.

    Du siehst, es geht immer noch schlechter, als in Deinen schönsten Alpträumen.

    -> ich weiss - früher war nicht alles besser!

  • Welches Mischpult für Disco

    • donut
    • 28. April 2006 um 06:38

    mein Tipp: ECLER NUO5.
    4 Line / Phono inputs
    1 Mic Input
    effekt sektion

    klingt hundert mal besser als Pio, zerrt nicht gleich, hält zehn Jahre länger. und ist alles in allem DJ safe.

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