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Beiträge von mr low

  • Monitormix auf der Bühne selber regeln

    • mr low
    • 15. April 2005 um 21:05

    Vielen Dank für die vielen Anregungen

    Prinzipiell sehe ich also zwei Möglichkeiten, die Sache relativ günstig und ohne grossen Aufwand zu gestalten:

    a) Entweder die Shure-P4M-Sache, bei welcher ich aber immer noch nicht weiss, ob das Durchschleifen irgendwelche Nachteile mit sich bringt. Hierbei gefällt mir vor allem, dass jeder von uns drei sein eigenes Gerät hat, welches er auch z.B. bei anderen Bands einsetzen könnte, wenn er z.B. der einzige Saxophonist wäre. Bei einer Bandauflösung gäbe es auch keinen Streit, wer was bekommt.

    b) die Mixer-Kopfhörerverstärker-Ohrhörer-Version. Hierzu muss ich sagen, dass ich überhaupt keine Ahnung von Löten usw. habe, d.h. ich wüsste nicht, wie ich das ganze Zeugs zusammenbauen müsste, geschweige denn ein Mischpult von Post-Fader auf Pre-Fader umbauen... Andererseits scheint die Sache günstiger zu kommen, wenn wir z.B. ein Behringer-Pult, ein Behringer-Kopfhörerverstärker und günstige Ohrhörer nehmen würden. Ich weiss dass Behringer nicht unbedingt beliebt bei Euch ist, aber uns geht es in erster Linie darum, dass wir uns hören, dabei ist der Sound eigentlich zweitrangig, wir müssen nur hören, ob unsere Intonation stimmt. Wenn natürlich der Sound auch stimmt, ist es perfekt. Aber wir Bläser sind ja schon froh, wenn wir uns überhaupt hören.

    Es ist eigentlich nur noch die Frage, welches Pult man am besten nimmt. Um Lötarbeiten zu vermeiden wäre natürlich ein Mixer mit 3 Auxen am besten, dann hätten wir drei jeder ein Aux. Oder ein Mixer mit zwei Pre-Fader-Auxen, und dem Masterkanal über die Fader geregelt. Wenn ich, wie oben vorgeschlagen aus dem Master zwei Kanäle mache, dann kann ich ja nur noch mit dem PAN-Regler zwischen links und rechts wechseln, d.h. wenn der Tenorsaxophonist weniger Altsaxophon haben möchte, bekommt dann auf jeden Fall der Baritonsaxophonist mehr Alt auf seinen Kanal (was links weggeht, kommt rechts rein, oder irre ich mich da? Wie gesagt, ich bin nur Musiker und kein Techniker, versuche aber dazu zu lernen).

    Ich wäre froh, wenn ihr mir vor allem Mischpultmässig noch ein paar Tips geben könntet, falls wir die Version b) bevorzugen würden.

    Die Version a) (Shure P4M) scheint ja relativ klar zu sein. 3x P4M, dann nen Kopfhörerverstärker dran (Behringer) und dann zu den Stöpseln raus...

    Also, ich hoffe auf weitere Hilfe, auch wenn ich jetzt schon das meiste kapiert habe.

    Danke

    Matthias

  • Monitormix auf der Bühne selber regeln

    • mr low
    • 15. April 2005 um 14:12

    Die Version mit dem Shure P4M hört sich sehr interessant an, da man mit relativ wenig Equipment auskommt. Es ist zwar auch nicht gerade günstig(3x P4M, 3x Bodypack, 3 mal Ohrhörer), aber die anderen Versionen mit drei zusätzlichen Wedges wären sicher teurer... Wenn es natürlich etwas ähnliches und günstiger geben würde, wären wir auch froh...

    Also, um die Frage nach dem Preis zu beantworten: Wir hatten uns so etwas um die 500 Euro pro Nase vorgestellt. Ich weiss dass das nicht viel ist, aber wir haben nur einmal pro Monat einen Gig, und wir sind zu siebt. Bis wir das Equipment also über die Gage wieder reingespielt haben, dürfte es ne Weile dauern...

    Wenn ich es also richtig verstanden habe, müsste ich die drei Mikros durch ALLE drei P4Ms durchschleifen. Wird beim Duchschleifen wirklich nichts vom Signal verändert? Ich meine ich habe mir extra ein relativ teures EV RE20 gekauft, wenn dann nach drei Durchläufen durch die drei P4Ms ein Sound á la SM58 am Pult ankommt, dann hätte ich mir das Mikro sparen können. Ansonsten liest sich die Sache ja nicht schlecht.

    Und: brauche ich wirklich noch diesen kabelgebundenen Bodypack von Shure (der kostet ja nochmal so viel...) oder kann ich da auch günstiger weiterfahren? Was würdet ihr empfehlen? Und welche Ohrhörer sind gut und günstig?

    Vielen Dank schonmal, so langsam kommt Licht ins Personal Monitoring - Dunkel

    Matthias

  • Monitormix auf der Bühne selber regeln

    • mr low
    • 15. April 2005 um 11:24

    Hallo

    wir sind drei Saxophonisten einer kleinen Combo, und meistens spielen wir in kleinen Kneipen oder Clubs, wo meistens zwar eine PA vorhanden ist, aber nur ein oder zwei Monitorwege. Dies führt meistens zum Problem, dass der Drummer oder noch irgendjemand unseren Monitorweg mitbenutzen muss. Der Drummer will meistens viel Piano und Bass hören, dazu noch Gesang. Wir Saxophonisten wollen meistens nur uns selbst hören, damit wir die Intonation im Griff haben, wenn wir im Satz spielen. Wenn überhaupt, dann wollen wir noch ein bisschen Piano und Bass, den Rest bekommt man in der Regel auch so mit.

    Nun haben wir uns überlegt, wie wir eventuell über Zusatzequipment unseren eigenen Monitorsound zaubern könnten, so dass idealerweise am Ende jeder von uns dreien einen eigenen Monitor vor sich hat, und wir uns die Lautstärken untereinander völlig unabhängig vom FoH einstellen könnten. Es ist halt als Saxophonist extrem wichtig sich selbst gut zu hören, da man sonst schnell mal ein bisschen zu hoch oder zu tief liegt, und das beisst sich dann so schön in den Ohren (der Zuhörer)..

    Auf gut Deutsch: Der Altsaxophonist hat einen Monitor, und er kann diesem Monitor die drei Saxophonstimmen in beliebiger Kombination zuführen, z.B. das Altsax ein bisschen lauter und das Tenorsax und Baritonsax ein bisschen leiser. Analog dazu sollte der Tenorsaxophonist und der Baritonsaxophonist für sich auf seinem Monitor jeweils das gleiche tun können.

    Kann man dies machen? Und wenn ja, wie? Welches Equipment müssten wir uns konkret zulegen? Bisher verfügen wir drei nur über unsere Instrumente und unsere Mikrophone (Alto AKG C419PP, Tenor Sennheiser MD441, Bari EV RE20)

    Gruss

    Matthias

  • Sennheiser 441, Sennheiser 421 oder EV RE20 für Sax

    • mr low
    • 10. April 2005 um 20:15

    Hallo Leute

    welchem dieser drei Mikros würdet ihr für Saxophone den Vorzug geben und warum?

    - Sennheiser 441
    - Sennheiser 421
    - ElectroVoice RE20

    Danke für Eure Meinungen

    Matthias

  • Samson S-Monitor

    • mr low
    • 23. März 2005 um 21:05

    Hallo

    hat jemand Erfahrung mit dem Samson S-Monitor als Personal Monitoring System? Gibt's bei Thomann für 59 Euro mit XLR-Mikro-Eingang, Durchschleifung zum Mischpult, Stereo-Mix-Eingang (auch mit Durchschleifung für eventuell weitere Geräte) und zwei Kopfhörerausgänge. Damit kann man sein eigenes Mikrofonsignal und das vom Pult kommende Monitor-Signal mischen und beide Eingänge unabhängig voneinander regeln.

    http://www.netzmarkt.de/thomann/samson…r_prodinfo.html

    Kennt jemand das Teil? Taugt es was? Ich würde es gerne als In-Ear-Lösung für einen 3-er-Saxophonsatz einsetzen (bräuchte halt drei von den Dingern...). Im Vergleich zum Shure PM200 ist es ja geradezu billig.

    Ich würde mich freuen, von Euch zu hören

    Viele Grüsse aus der Schweiz

    Matthias

  • Welche Mikros für Saxophon-Section einer Swing-Combo?

    • mr low
    • 9. März 2005 um 16:15

    Das RE20 scheint ja ganz schön beliebt zu sein fürs Sax. Eines habe ich ja schon. Vielleicht sollte ich noch zwei davon kaufen und dann den kompletten Saxophonsatz mit den Elefantenpimmeln abnehmen und das AKG Clip wieder verkaufen.

    Andererseits ist es doch auch schön, wenn sich die Bläser ein wenig bewegen können.

    Bin mal gespannt wie sich das AKG Clip so präsentiert. Einige findens ja nicht so doll, aber wenn man ein bisschen die Höhen rausdreht sollte man doch nen ordentlichen Live-Sound hinbekommen. Tower of Power schaffens ja auch, und die benutzen seit einer Weile die C419 Clips von AKG.

    Wenn natürlich die restliche PA nix taugt, dann kann das Mikro noch so toll sein...

    Viele Grüsse

    Matthias

  • Welche Mikros für Saxophon-Section einer Swing-Combo?

    • mr low
    • 7. März 2005 um 22:13

    Hi

    ich habe mir jetzt günstig über Ebay ein C419PP (fürs Altsax) sowie einen "Elefantenpimmel" (EV RE20) fürs Barisax besorgt und bin mal gespannt, wie sich die ganze Sache in der Realität anhört. Lesen kann man ja viel. Fürs Tenorsax habe ich noch nichts. Vorschläge???

    Gruss

    Matthias

  • Welche Mikros für Saxophon-Section einer Swing-Combo?

    • mr low
    • 4. März 2005 um 13:59

    Hi

    wenn ich das Bari mit einem Stativ-Mikro abnehme und das Alt und Tenor mit einem Clip, dann ist das ja auch blöd. Dann hampeln die Alt- und Tenor-Spieler lässig auf der Bühne rum und der Bari-Mensch muss stillstehen.

    Gibt es nicht ein Clip-Mikro, was auch beim Bari gute Ergebnisse erzielt?

    Übrigens: Das Mikro auf dem Bild ist meiner Meinung nach das SD Systems LCM89, welches ja als bestes Mikro auf dem Markt (zumindest für Alt und Tenor) angepriesen wird...

    Also, was mache ich mit dem Barispieler? Wir können den armen Mann doch nicht diskriminieren, oder doch????

    Viele Grüße

    Matthias

  • Welche Mikros für Saxophon-Section einer Swing-Combo?

    • mr low
    • 3. März 2005 um 18:23

    Ich meinte natürlich "am" Zürichsee, innendrin wäre es wohl nicht so schön...
    :?
    Matthias

  • Welche Mikros für Saxophon-Section einer Swing-Combo?

    • mr low
    • 3. März 2005 um 18:22

    Hallo Martin und alle anderen, die mir schon geschrieben haben.

    Deinen (Martin) Artikel habe ich schon vor ein paar Wochen gelesen. Leider fehlte das ATM35, obwohl es angekündigt war...

    Bei den Clip-ons bin ich mir deswegem noch nicht ganz sicher, ich tendiere aber im Moment zum SD-Systems LCM85, da

    a) die Klemme stabiler aussieht als beim ATM35
    b) kein so langes Kabel mitgeliefert wird wie beim ATM35 (7,5 meter, wohin soll ich mit so viel Kabel, wenn ich da das Speisemodul anschliessen muss und es dann an meinen Gürtel clippe?)
    c) der Schwanenhals länger aussieht als beim ATM35 und Shure Beta98 H/C (zumindest wirkt es auf den Bildern so. Das Mikro muss auf jeden Fall auch für ein Baritonsaxophon zu verwenden sein, also muss der Schwanenhals lang genug sein, damit man weit genug vom Becher wegkommt)
    d) der Sound nicht so dünn/höhenlastig ist wie beim AKG C419 (zumindest wird das in den Internet-Foren oft beklagt)
    e) das mitgelieferte Speisemodul wie beim ATM35 sowohl über Phantom Power als auch über Batterie zu betreiben ist. Das ist meines Wissens beim Shure und beim AKG nicht möglich...
    f) es die Möglichkeit bietet, den Klang (und die Lautstärke) am Speisemodul zu verändern (was aber für mich dann aber wohl eher nervend wird, wenn die Saxophonisten während des Gigs ständig dran herumdrehen...)

    Die weiteren Kandidaten, über welche ich aber zu wenig weiss, wären noch

    Audix ADX20i
    AMT System 1

    Vielleicht kann mir jemand mitteilen, wie diese Kandidaten sich zum restlichen Feld (ATM35, LCM85, Shure Beta98 H/C, AKG C419) verhalten.

    Ich wäre froh, wenn ihr mir Rückmeldung geben könnt, ob ich mit meinen Überlegungen auf dem richtigen Pfad bin, oder ob das ganze in der Praxis überhaupt keine Rolle spielt. So habe ich zum Beispiel heute erfahren, dass es eigentlich keinen Sinn macht Clip-ons mit Speisemodulen zu kaufen, nur um später leichter auf Wireless umstellen zu können. Anscheinend kann jeder halbwegs begabte Elektroniker jedes Mikro auf jeden Sender "pflanzen", so dass man ruhig die Phantom-Power-Versionen kaufen kann, welche meist über keinen Mini-XLR-Stecker verfügen (welcher ja für die meisten Wireless-Sender nötig sind).

    Ich freue mich auf Eure Gedanken zu diesem Thema und hoffe, dass ich bald drei Mikros für Alt-,Tenor- und Barisax kaufen kann.

    Viele Grüsse auch nach Kempten i.A., ich komme ursprünglich aus Biberach/Riss, nicht unweit des schönen Allgäus, wohne jetzt aber seit 3,5 Jahren im Zürichsee, wo es auch sehr schön ist...

    so long

    Matthias 8)

  • Welche Mikros für Saxophon-Section einer Swing-Combo?

    • mr low
    • 1. März 2005 um 08:10

    Hallo

    ich hätte ne Frage zur Abnahme von Saxophonen im Livebetrieb: Es handelt sich um eine 7-köpfige Swing/Rhythm'n'Blues Band, welche einen dreiköpfigen Saxophon-Bläsersatz hat (Alto-Tenor-Bari), die sowohl Section Zeug aber auch viele Solos spielen. Das Mikro muss also auch ne gewisse Power haben...

    Welche Mikros würdet ihr für so einen Bläsersatz einsetzen, und zwar

    a) entweder Mikros auf Ständern oder
    b) Clip-on-Mikros (nicht wireless!)

    Bei den Mikros auf Ständern habe ich im Moment das Sennheiser 421 im Blick. Bei den Clip-ons bin ich mir noch nicht so sicher.

    Im Speziellen hätte ich deswegen gerne Kommentare und Vergleiche zu folgenden Clip-on-Mikros, andere Vorschläge sind aber auch willkommen:

    a) Audix ADX 20i
    b) ATM35
    d) AKG C419L
    e) AMT System 1

    Im Moment fühle ich mich zum AKG C419L hingezogen, da es sehr vielseitig einsetzbar und auch später wireless nutzbar ist, und man nicht von Batterien im Bodypack abhängig ist, aber von Einigen liest man hier, dass sie nicht damit zurecht kommen. Andere hingegen schwören auf die Dinger. Woran liegt das? Ist der Sound wirklich so scharf? Und wenn ja, kann man die Höhen nicht am Pult rausdrehen? Rausdrehen geht doch immer...

    Ich wäre froh, wenn ihr mir helfen könntet, da ich die Mikros demnächst kaufen sollte, damit ich die Saxophone dieser Band abnehmen kann.

    Viele Grüsse aus der Schweiz

    Matthias
    8)

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