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Beiträge von crashbone1

  • In-Ear Monitoring

    • crashbone1
    • 23. Oktober 2006 um 23:53

    Moin, Moin!

    Ich bin Schlagzeuger.
    Meine Band macht rockigen Ska.
    Ich benutze in meiner Band als einziger InEar, aber dafür immer.

    Welche Produkte verwendet ihr?
    Ulimate Ears UE7-Pro
    Fischeramps InEarmixer (=umgebauter Phonicmischer mit Limiter und Shakerweiche)
    Standardshaker an roc-n-soc-hocker (Buttkicker muss echt nicht sein, zuviel Vibration ist Spermatotoxisch, siehe Cellisten!)

    Equipment, dass ihr unbedingt mal ausprobieren wollt?
    dbx IEM, rane mm-42 (Suche immer noch Menschen die mir mal einen leihen ;) )

    Verwendung bei gesamter Band? Oder vielleicht nur Sänger?
    Ne nur ich, die anderen leben in der Steinzeit und möchten bald zum Hörgerätemacher gehen!

    Singen Sänger deshalb schlechter?
    Weiss nich, denke die können nur besser werden mit IE.

    Probleme mit EQ/Limiter/Comps etc?
    Nein, Limiter setzt richtiges Aussteuern voraus, wem erzähl ich das? ;)

    Stereo/mono? oder nur einseitig?
    Benutze drei Setups:
    Für kleine Club-Sachen nehme ich Stereosumme vom Pult, Gitarrist und Basser haben beide unbenutzten red-out am Amp. Die leg ich mir bei Bedarf dazu. Funzt ganz gut, bei unserem Residentmischer reicht meist das Stereosignal zum Glücklichsein. Ausserdem ists ziemlich idiotensicher.

    Für alles was grösser ist gibts ja eh nen FOH mit Matrix. Da misch ich mir vier mono Kanäle: Drums incl. Sampler, Band, Vocals kommen vom Pult, den Bass hohl ich mir weiterhin direkt von der Bühne, ist einfacher und sicherer.

    Und für die Gott-sei-Dank auch mal ab und an grösseren Sachen gibts ja nen Monitormann mit Pult, der erfüllt Dir dann mehr oder weniger jeden Wunsch (muss selber lachen!).

    Evtl. Dazumischen von Atmo-Mics?
    Bisher finde ich das ziemlich überflüssig.
    Hab so dass Gefühl, die drei Bläser mit akg-clips und
    meine drei kondensatoren (OH+HH) liefern mir genug ambience!
    Vielleicht bin ich aber auch nur froh dass es so wenig ist!

    Kombination Wedges & IEM?
    Wozu? Damits wieder mehr Matsch auf der Bühne gibt?


    Die für mich klar ausschlaggebenden Vorteile von IEM:

    1. Früher verwendete ich Elacin-25-db-Absenker und hab mir
    vom 500W Sidefill dann BD und SD derart präsentieren lassen
    müssen, dass der Begriff "Gehörschutz" ad absurdum geführt wurde.
    Jetzt hab ich das Ganze selbst im Griff und bestimme selber ob ich mal
    ein Hörgerät brauch oder nicht. Mich fasziniert bis heute, mit welch
    minimalen Pegeln man die UEs betreiben kann und trotzdem ein
    gutes Monitorergebnis erhält.

    2. Der Frontsound wird einfach besser. Jeder der schon mal in Overhead
    - oder Hihat-Kanäle FOH genau reingehört hat, kennt den Unterschied ,
    ob da ein Schlagzeug und ein wenig Band oder zusätzlich der 500W-
    Sidefill reinbläst. Von allen anderen Channels ganz zu schweigen.

    3. Mein Mischer gibt mir nach oder gar während jedem einzelnen Lied die
    Möglichkeit was zu optimieren. Mag Spielerei sein, ist aber sehr flexibel.


    Hoffe das war hilfreich, Skank on!

  • Großmembran als Underhead

    • crashbone1
    • 9. März 2005 um 10:31

    Hallo allerseits,

    hab mich als treuer Leser dieses Forums endlich auch angemeldet, da mich jetzt selbst mal ne Frage unter den Nägeln brennt.

    Hab auf diversen DIE HAPPY Konzerten 2002 die Kondensatoren von Jürgen Stiehle bewundert. Waren meiner Meinung nach KSM32/CG von Shure.

    Begeistert hat mich das Setup, weil der Cymbalsound wirklich brilliant und sehr offen rüberkam. Ausserdem fand ich das Underheadmiking grosse Klasse, da die fetten Mics so kaum auffielen. Der Stiehle spielt(e) die Crashs so tief , daß sie in Höhe Oberkannte Hi-Tom hängen.

    Letztes Jahr bei der neuen Tour musste ich feststellen, daß man (Verleiher?, Shure?, Drummer?) wieder auf Kleinmembran umgestiegen ist.

    Kennt jemand den Grund? Gabs da Probleme oder einfach neuer Geschmack? Hat jemand selbst Erfahrung mit den KSM32 als Over-/Underhead gesammelt?

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