Sind denn die Signalanzeigen in der Presonus Universal Control normal (nicht verzögert)? Wenn Du den Presonus Asio Treiber in Cubase auswählst, welche Latenz wird denn angezeigt?
Cubase-->Geräte konfiguieren-->VST Audiosystem...was wird denn da angezeigt (Eingangslatenz und Ausganzlatenz)?
Beiträge von Wurst Werner
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Du musst in der Presonus Software nachschauen, ob dort der Presonus Asio Treiber geladen ist! Cubase wählt auch automatisch den Realtek Treiber, wenn keine andere Soundkarte angeschlossen ist. Steckt man dann eine FiWi Soundkarte an, dann muss man dennoch den richtigen AsioTreiber von Hand in Cubase auswählen. Ich hab die Presonus Software nicht hier, daher kann ich dazu keinen Tipp geben...
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Bist Du ganz sicher, dass der Presonus Treiber geladen ist und nicht der onboard Treiber Deines Computers?
Ansonsten noch zwei Ideen. Welche Grafikkarte hat Dein Rechner? nVidia oder ATi? Nein, dass ist keine Scherzfrage;-)
Zudem probier doch mal bitte aus, die Aero Oberfläche zu deaktivieren.
Systemsteuerung-->Darstellung und Anpassung-->Design ändern-->runter scrollen und das "Windows klassisch" auswählen.
Schau mal, ob das das Problem ist. Kannst natürlich jederzeit wieder zu Aero Darstellung zurück kehren.Wenn das alles nicht hilft, würde ich im Presonus Forum nachfragen.
LG
WW -
Zitat
Der "alte Bob" scheint mir ein strenger Zuchtmeister zu sein. :grin:
Ich bewundere solche Leute ja zutiefst. Die enorme Energie, gepaart mit allerbesten Programmierkünsten führt zu nahezu singulären Produkten. Bei Bob denke ich auch oft an Linus Torvald, den "Erfinder" von Linux.
Seine Standard Antwort auf Nachfrage nach einem SAC Controller, wo neben Fader auch EQ und Dynamics via Potis bedient werden können:
"There is one...It's called PM5D and will cost you 55.000$" :lol: -
"Schade damit ist die "SAC im Pult" Idee wohl gestorben. War schon ein reizvoller Gedanke.
Danke für die Info."Die Idee hatten schon einige, aber Bob ist da eindeutig dagegen. Er will, dass die Leute seine Software lernen und die "obsolete Analogpultidee" hinter sich lassen.
Am Anfang hab ich auch versucht, mir SAC so analog wie möglich einzurichten...so langsam merke ich, dass das nicht immer eine gute idee ist. Aber das ist halt der Punkt, der viele Leute abschreckt...was ich auch nachvollziehen kann. -
Mit SAC geht das leider nicht, da das handcoded ist. Sprich, Bob muss für jeden Controller ein eigenes MidiTemplate schreiben. Der Midi Code von SAC ist (anders ausgedrückt) nicht offen zugänglich.
Daher auch die ganzen Midi Templates bei SAC. Es macht mehr Sinn, sich einen oder zwei BCF2000 zuzulegen und dann die ganzen ShortCuts von SAC zu lernen. Wenn man das drauf hat, kann man sehr schnell navigieren. Bei Youtube gibt es vier deutschsprachige Tutorials für den Einstieg in SAC...vielleicht mal reinschauen.LG
WW -
Wie gesagt, im SAC Forum sind ja noch einige User, die sich ihr LowBudget System mit alter Hammerfall, Intel P4 und zwei, drei ADAs zusammengebaut haben. 1x64 Sample als Buffer geht da anscheinend noch bei 24 Inputs und drei, vier Monitorpulten. Dazu noch einen Hall ohne hohe Cpu Last und das Tap Delay, was bei SAC dabei ist. Dann laufen die Kisten meist so mit 60-70% CPU Last...sprich: Mehr geht dann kaum noch, aber immerhin. Für den Einstieg oder als 01V Ersatz doch schon ein Anfang.
Wie Du schon sagtest, ist die Latenz auch abhängig von der verwendeten Hardware. Der Programmierer der Stillwell Plugins hat sich gerade ein SAC System mit Motu 2408 und 424 PCI Karte zusammengebaut. ComputerHardware ist folgende:i5 760 and Gigabyte GA-P55A-UD3, with Corsair XMS3 1600 RAM is what I ended up buying.
Video card is an ASUS fanless nVidia 8400GS.
Motherboard BIOS revision F10.Folgendes hat er festgestellt:
RIGHT ON!!!
Got the box built and OS/Drivers installed.
24 inputs assigned, eq/comp/gate engaged on every channel.
2 monitor mixes, tapped SrcPstA, eq/comp/gate engaged on every channel.
SAC Link turned on and SAW recording all 24 tracks to disk.
16 x 1...ZERO slipped buffers.
Read that again...ONE buffer of SIXTEEN samples...NO SLIPPAGE while recording and playing the F-keys like a piano.
20% load in SAC.
I am absolutely amazed.Ich habe die gleiche AudioHardware, aber "nur" einen Intel e8400 Core2Duo. Ich kann noch nicht mal 16Samples auswählen! Das niedrigste, was ich anwählen kann sind besagte 32 Samples. Hätte ich nicht vermutet, dass die Unterschiede durch die Hardware dermaßen groß sind. Anyway, was ich damit sagen will: Latenz mit SAC ist eigentlich unproblematisch. Ich hab jedenfalls noch keinen Job gemacht, wo es Beschwerden bei 1x64 Samplen gegeben hätte. Zur Not kann ich immer noch runter auf 32Samples, macht aber gleich mal 10-15% mehr an CPU Last aus. Mit dem Motu/e8400 Setup kann ich 48 Inputs, 10 Monitorpulte und ca. 14 VST Plugins fahren, dann bin ich bei 55-60% CPU Last (mit 1x64 Samples).
Zu der ADA8000 Story. Man muss diese ja nicht zwingend mit SAC verwenden, es gibt auch günstige Alternativen wie den Presonus DigimaxFS oder Focusrite Octopre Dynamic. Beide haben ebenfalls DA Wandlung. Mit RME hab ich irgendwie kein Glück. Hatte auch mal ein Fireface 800, ist mir auch schon abgeraucht. Die neun ADA8000 laufen bis dato noch alle. Das die RME Teile natürlich eine andere Liga sind, als die ADAs, ist schon klar. Ich hab bis dato allerdings noch nie zwingend das Bedürfniss nach anderen Wandlern gehabt, bzw. das sich ein Musiker beschwert hätte. Weitere vorne im Thread hab ich eine Aufnahme gepostet, die ich von einem Larry Carlton Gig in meinem Dorf gemacht habe. Drei ADA8000 über Digiface. Ich kann da beim besten Willen nicht feststellen, dass das hart klingt :?
Die Mukke hier in dem Video (besonders gut zu hören am Ende) ist auch mit ADA8000 aufgenommen :arrow:
http://www.youtube.com/watch?v=F_dexydnn_4
Ich kann da nichts problematisches dran feststellen. Aber wie geagt, man kann ja (wie es Bob im Video zum Ausdruck bringt) das als Frontend an SAC dranhängen, was man möchte bzw. man bereit ist, auszulegen. Bei einem Digitalpult kaufst Du die Preamps und Wandler ein, die drin verbaut sind. End of story. Mein 19" PC hat mich 500,- gekostet...die zwei Motu2408 samt 424 gebraucht ebenfalls 500,-, wenn ich dazu noch sechs neue Focusrite Octopre Dynamic kaufe, kostet mich das ganze System. 4.600,- Sagen wir 5.600,- mit einem 24TFT, einen Behringer Faderpack und Cases. Dann hab ich allerdings 48 In&out und 24 kostenlose Monitorpulte noch dazu. Ich finde schon, dass das ein Unterschied zu M7 und Co. ist. Von den Möglichkeiten, die mir das Setup bringt ganz zu schweigen. Die Bedienung ist natürlich speziell und wird die Mehrheit davon abhalten, sich überhaupt damit zu beschäftigen. Nur wer schon den Umgang durch eine DAW mit Tastatur und Mause gewohnt ist, der könnte hier vielleicht seinen Spaß finden. Aber das hab ich ja schon das eine oder andere Mal erzählt;-)Was die problematische Übersteuerungsfestigkeit des Octamike angeht, geht das mit Sicherheit auch damit einher, dass die moderen Mikros schon von zu Hause aus viel Pegel bringen. Ein Sennheizer 904 an den Toms und dazu ein hart rockender Drummer, dann kommt aus dem Octamik sehr schnell die weiße Fahne.
LG
WWBTW RME...schon gesehen?-->
http://www.homerecording.be/artikel/rme-fireface-ufx -
Richtigen Treiber (Asio) ausgewählt und wenn möglich niedrige Buffer Size eingestellt?
Welches OS?LG
WW -
Na dann formulieren wir es mal so: "RME hat es für den MI Markt erschwinglich gemacht, und damit auch dem Gros der Forumteilnehmer"
Bekomme ich jetzt eine Unterschrift?
LG
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Danke Boris...gute Aktion!
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frank: Danke
@discodude&Zacki: pn is rausDie Dateien sind 24 bit, so wie sie auch aufgenommen wurden. Also keine Formatwandlung o.ä.
LG
WW -
Ich kann Dir das nicht erklären, dafür reicht mein technisches Verständnis nicht aus. Fakt ist, schon ab einem Sample Latenz funktioniert ein Plugin in SAC nicht.
Zum Beispiel:
http://www.wavesupport.net/content.aspx?id=2213Unter "nativ" schauen.
Der SSL G-EQ funktioniert in SAC, der SSL E/G Channel (ausgewiesen mit 1 Sample Latenz) funktioniert nicht.LG
WW -
Danke Marco für Deinen Beitrag..is sonst (noch) so merkwürdig still hier.
Ich schicke Dir via pn die Auflösung, mit der Bitte diese noch eine Woche für Dich zu behalten.
"Den Ring" will anscheinend sonst auch keiner tragen
Man muss die Ding nicht unnötig verkomplizieren. Fakt ist, dass es Anwender gibt, die für sich festgestellt haben, dass der Sound besser wird, wenn man den ADA gegen einen anderen Preamp tauscht. Und dort wird auch von "Einzelsignalen" gesprochen. Also bekommt beispielsweise der Sänger statt des ADAs einen RME Preamp. Hier sind die Vorraussetzungen für alle Preamps gleich. Identische Signalquelle, Identische Aufnahmequelle (U87) und identischer Aufnahmepegel. Wenn der ADA von Hause aus minderwertiger ist, dann sollte das hier auch zu hören sein. Live dürfte sowohl die Signalaufnahme (z.b. Übersprechen, Quellenqualität) als auch die Wiedergabe (PA, Raumakustik usw.) schlechter sein, als bei diesem Szenario. Sprich der Unterschied wohl kleiner ausfallen, als in diesem Setup.
Also bitte, hier gibt es nichts zu verlieren - einfach mal ein Voting abgeben und sich selbst ein Bild machen.LG
WWPS: Der Impedanzschalter des Audient stand bei der Aufnahme in der Mittenposition, anstonsten wie bei allen anderen Preamps kein PAD, Low Cut o.ä.. Nur Phantomspeisung.
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Pete...natürlich von Analog in bis analog out. Mit digitalem Roundtripp meinte ich, dass das Signal das komplette Setup durchläuft von Mic in bis ADA out. Ich gebe zu, missverständlich formuliert - hab gestern 11 Stunden Drums editiert - das läuft das Hirn im abgesichertem Modus :?
Latenzen von Plugins in SAC gibt es nicht. SAC lädt per default keine Plugins, die Latenzen erzeugen. Selbst bei nur einem Sample Latenz wird das Plugin automatisch auf bypass gestellt.LG
WW -
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Kein Ding :wink:
ZitatGleichzeitig und nicht mit VMware oder ähnlichem. Aber ich glaube sowas gibts im PC_Bereich nicht. Oder ? Kenne das nur vom hörensagen bei IBM_Servern.
Das Opteron_Sys kitzelt mir ja immer noch in den Fingern.
Dann aber nicht mit ner SSD sondern gleich mit ner PCIe_Platte. :grin:Ich muss zugeben, ich absolut keine Ahnung, was das bedeutet - aber klingt zumindest cool
Standard Hardware da komm ich noch halbwegs mit, aber mit was die "jungen Leute" experimentieren ist mir zu hoch.
Anyway, find ich gut, dass Du das mal ausprobiert.LG
WW -
Zitat
sorry, aber als dipl.-ing. nachrichtentechnik kenne ich mich ein bisschen besser mit digitaler signalverarbeitung aus ....
Verdammt, da muss ich mich natürlich geschlagen geben, auch wenn ich mit Smaart den digitalen roundtrip meines SAC rigs gemessen habe.
Aber ohne dipl.-ing fehlt mir vermutlich dazu die Kompetenz.Peace
WW -
"Du bist dran ....."
Nee danke, lass mal
LG
WW -
Hier vier AudioTracks, aufgenommen mit U87 jeweils einmal mit Audient, RME, Behringer und Focusrite:
:arrow: http://www.zshare.net/download/812846936da4cab4/
Hier noch Bilder-->
Ich würde gerne noch jemanden die "Auflösung" schicken, welcher Track welcher Preamp ist. Bei Interesse bitte via pn melden.
Nur damit niemand sagen kann, ich würde das Ergebnis verdrehen.LG
WW -
Zitat
und dein vielgeliebtes SAC wäre vor vielleicht 10 jahren auf einem laptop undenkbar gewesen (windows-rechner schon gar nicht), da weder prozessoren noch speicher dazu in der lage gewesen wären. zudem hätte das mindestens so viel wie eine echte hardware gekostet, womit sich der sinn des systems erst gar nicht ergeben hätte .......
SAC ist nichts anderes als die Mixengine von SAWstudio, dass seit 1993 auf dem Markt ist und mit einem schnöden Pentium4 und einer Hammerfall genauso perfromt wie SAC heute. 24Kanäle und vier Monitorpulte samt einer Handvolll Plugins laufen auch auf so einem altem System. SAC ist daraus entstanden, dass SAW User seit mitter der 90ziger damit angefangen haben, mit SAW live zu mischen... nur mal so nebenbei...
LG
WW