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  2. Wurst Werner

Beiträge von Wurst Werner

  • "SoftwareAudioConsole" - na(t)iv mischen am PC:-)

    • Wurst Werner
    • 31. Mai 2010 um 15:43

    http://en.wikipedia.org/wiki/Equalizat…helving_filters

    :)
    Wie beim z.B. LS9 oder M7, da kannst Du das Low&Hi Band im Kanal EQ von Bell auf Shelving umstellen. Der SAC Kanal EQ hat zwar 5 vollparametrische Filter mit einer BW von 0.1 - 3, allerdings lassen sich das untereste und das oberste Band (anders wie bei den meisten Digikonsolen) nicht von Peak von Shelving umstellen. Das ist halt für meine persönliche Art zu mischen etwas kompromissbehaftet. Beim Roland M400 ist es genau andersrum, da sind Low&Hi Band fest shelving, auch nicht so dolle...Aber ist halt wie so vieles Geschmackssache...Wenn im SAC einen Shelving "zwingend" brauche, dann lade ich mir den Waves SSL EQ...kann man ja auch mit arbeiten :D

    LG
    WW

  • "SoftwareAudioConsole" - na(t)iv mischen am PC:-)

    • Wurst Werner
    • 31. Mai 2010 um 14:59
    Zitat von "TomyN"

    Hi,

    da sind sie wieder die Unterschiede in der Arbeitsweise. Ich persönlich arbeite sehr viel mit durchstimmbaren Lowcutfiltern, das Vorhandensein des selbigen war auch ein Auswahlgrund für mein GL-4 vor fast eineinhalb Jahrzehnten.
    Ich verwende relativ viel Zeit zur Grundeinstellung der Anlage (mit Hilfe einer mir nicht ganz unbekannten Software), und kann danach normalerweise über 50% der Kanäle nur mit dem Einsatz des LowCuts betreiben. Irgendwann, wenn ich dann Muse hab, nehme ich evtl. da dann noch Änderungen am eigentlichen EQ vor. Daher sind für mich in der Denk&Arbeitsweise Low (und High) Cut und der Kanal EQ zwei unterschiedliche Dinge.
    Ich würde auch gern recht einfach den Vergleich hören können zwischen nicht mit Eq (sonder nur mit Lowcut) und mit EQ. Mit Reset mach ich mir halt den EQ dann gleich wieder kaputt...


    Tomy

    Ach Du meinst, Vergleich zwischen A:EQ ohne Filter und B: EQ mit Filter und zwar beides separat. Jo, dass geht in der Tat nicht. Alternative: Du packst Dir in jeden Kanal diesen hier:
    http://www.brainworx-music.de/de/plugins/bx_cleansweep_v2
    Freeware und verbraucht sehr wenig CPU Last. Den kannst Du dann mit einem Klick auf den FX Patchpunkt unabhängig vom EQ ein/ausschalten.

    LG
    WW

  • "SoftwareAudioConsole" - na(t)iv mischen am PC:-)

    • Wurst Werner
    • 31. Mai 2010 um 13:01
    Zitat

    Und wie ist das bei SAC, kann ich es da mit dem RTA-Plugin nicht schon sehen?

    Das geht in sofern, dass der Analyser (kostet 100$ extra) natürlich die anliegenden Frequenzen anzeigt. Die Wiedergabe kann man von sehr langsam in mehreren Schritten auf sehr schnell stellen, bzw. auch einfrieren. Den Analyser kann man sich in den SOLO Patch packen, dann wird jeder Solo-angewählte Kanal im Analyser angezeigt. Eine feste Darstellung der EQ Kurve gibt es allerdings in SAC bewußt nicht.

    LG
    WW

  • "SoftwareAudioConsole" - na(t)iv mischen am PC:-)

    • Wurst Werner
    • 31. Mai 2010 um 12:55
    Zitat von "TomyN"

    Hi,

    wenn man sich die Videos so anschaut, dann ist SAC primär als FoH System (mit analogem Muco) geplant/programmiert worden.
    Das FoH über Remote gemischt wird, wird dem Programmiere erst so langsam klar (denke ich). Daher hoffe ich, dass es bald neue Features dafür geben wird (wie z.B. Solo/Pfl über Ethernet).

    Da WW ja sicherlich in engem Kontakt mit dem Programmierer steht, da könnte er auch mal anregen, dass man Low und High-cut unabhängig vom EQ - In Schalter nutzen kann (extra Schalter haben sie ja schon).

    Tomy

    Tomy,
    ich weiß nicht...Die Schwester-Software SAWstudio hat ja auch schon seid 10 Jahren eine TC/IP-Remote Möglichkeit. Ich denke eher, dass der gute Bob keine Möglichkeit findet eine komplette Remotefähigkeit von VSTs zu integrieren, ohne wesentliche Programmteile um zucodieren bzw. neu zuschreiben.

    Das mit Hi-und Low Cut ist ja jetzt nicht so das riesen Ding. EQ einschalten, "reset" drücken und schon hast Du nur Hi&Low Cut. Anderes rum ist auch blöd, wenn Du alles flat haben willst musst Du erst den EQ aus und dann noch die Filter deaktivieren. Was mich am SAC EQ mehr stört ist, das es keine Selving Filter gibt! Dafür 5 vollparametrische Bänder - sehr gut. Oftmals will man ja gerade im Bass Bereich was "dröhniges" wegnehmen und gleichzeitig etwas boosten, schön wenn man dann noch drei Bänder für Mitten und Höhen hat.

    LG
    WW

  • "SoftwareAudioConsole" - na(t)iv mischen am PC:-)

    • Wurst Werner
    • 31. Mai 2010 um 12:18

    Ähm...das Parameter Änderungen an nicht SAC codierten Plugins an Remotes überhaupt möglich sind, ist ja schon nicht selbstverständlich, dass wurde auch erst in der Version 2.5 überhaupt möglich! Wer zwingend seine VSTs in Realtime ändern will/muss, der muss am Host-Rechner mischen. Packt man halt die ADA8000 (oder die Preamps seiner Wahl) auf die Bühne an Appsys ADAT/CAT5 Wandler und fertig ist die Laube. Oder verwendet das alt bekannte Multicore.
    Das hört sich imho auch dramatischer an, als es in Wirklichkeit ist. In der Regel habe ich so zwischen 8 und 15 VST Plugins je Projekt. Wenn ich daran etwas ändern möchte, dann mache ich das via Remote. Es geht ja! Selbst bei Drumagog ist das kein Ding. Fehlen Bass Drum Schläge, mache ich den Threshold niedriger. Sind es zu viele, dann mache ich ihn höher. Auf's Dreieck klicken und in weniger als einer Sekunde sind die Einstellungen vorgenommen. Das einzige, wo ich Probleme hätte, wäre bei Kompressoren. Da ich aber nur einen Multiband Kompressor VST benutzte, muss ich halt beim Soundcheck eventuell ein, zweimal zum Host laufen und dort eingreifen. Der Levelizer und die Kanal Compressoren in SAC sind allerdings so gut, dass ich keine Verwendung für weitere VSTKompressoren habe. Dort werden natürlich auch alle Pegelanzeigen an der Remote dargestellt!

    Aber Fakt ist und bleibt:
    Es läuft kein Audio durch die Remote - daher die Einschränkung bei der Pegeldarstellung von VST Plugins.

    LG
    WW

  • "SoftwareAudioConsole" - na(t)iv mischen am PC:-)

    • Wurst Werner
    • 31. Mai 2010 um 11:25
    Zitat von "TomyN"

    :shock: Lese ich das richtig, dass ich an der Remote nicht einfach die Nachhallzeit ändern kann?
    Das wäre für mich ein dickes Minus.

    Tomy


    Wie kommst Du darauf?
    Du kannst die meisten VST-Plugins über die Remote steuern, allerdings werden nur bei den RML eigenen Plugins die Audiopegel in den Plugins selbst dargestellt. Bei Fremd VSTs geht das logischerweise nicht. Du kannst aber alle Parameter änderen in der Art und Weise, wie ich das oben beschrieben habe. Zum Beispiel:
    Ich verwende drei verschiedene Hall Plugins:
    Lexicon PantheonII, Wave Arts MasterVerb5 und Stillwell Reverbage (der SPX Ersatz), bei allen kann ich an der Remote Änderungen (Sprich: Alle Parameter ändern!) vornehmen, klicke dann auf das blaue Dreick und das "reale" Plugin im Host Rechner wird auf die neuen Einstellungen upgedatet (dazu erscheint auch eine kleine Meldung). Geht also bei all meinen Hall Plug ins. Nur Realtime Änderungen sind bei FremdVSTs nicht möglich. Du hörst die Änderungen erst dann, wenn Du auf das Dreieck geklickt hast. Das ist bei allen nicht Threshold basierten Plugins unproblematisch. Bei Kompressoren ist es schwieriger, weil Du den Pegel innerhalb des Plugins nicht sehen kannst. Verständlicher? Probiere es einfach mal aus, dann erklärt sich das von selbst.

    LG
    WW

  • "SoftwareAudioConsole" - na(t)iv mischen am PC:-)

    • Wurst Werner
    • 31. Mai 2010 um 10:09
    Zitat

    Das ist sehr schade, ein echter Rückschritt, finde ich.

    Sehe ich genau andersrum. Mir geht es nur um Audio - nicht um Video.
    Aber jeder Jeck is anders;-)

    Plug ins und Remote:

    Berechtigte Frage! Alle RML eigenen Plugins sind komplett fernsteuerbar über die Remote.
    Bei VST-Plugins von Drittanbietern ist das etwas komplizierter. Grundsätzlich kann die Remote keine Audio-Pegel in Fremd VSTs anzeigen. Update-bar sind die meisten Plugins allerdings dennoch. Man nimmt die Einstellungen vor und klickt dann mit der rechten Maustaste in ein blaues Dreieck (gibt es in jedem Installierten Plugin), dann werden die Änderungen zum Host gesendet (wie gesagt, das klappt nicht mit allen Plug ins, aber bei den meisten). Das ist bei Effekt und EQ Plugins eigentlich noch ganz praktikabel, schwierig wird es allerdings bei Compressoren, weil man sich nur auf sein Gehör verlassen kann. Daher ist es für mich auch das Fernziel irgendwann die Preamps mit Remote Gain auf der Bühne zu haben und dann am Host zu mischen. Aber auch so ist keine riesen Einschränung, einmal eingestellt ändert man in der Regel mehr viel an den VST-Plugins via Remote.

    LG
    WW

    BTW: Die Plugins müssen sowohl am Host sowie an jeder Remote installiert sein!

  • "SoftwareAudioConsole" - na(t)iv mischen am PC:-)

    • Wurst Werner
    • 31. Mai 2010 um 09:07

    Moin Männer,

    WW is back on the map:-)
    Am WE vier Jobs gemischt, zwei davon mit SAC, einmal Roland M400 und einmal M7CL.
    Alle Jobs waren fein und ich will es nicht abstreiten:
    Es hat schon etwas für sich, für jeden Kanal einen Fader zu haben :D

    Bzgl. Grafische Darstellung der EQ Kurve. Das ist eindeutig vom SAC Entwickler NICHT gewollt und wird auch nicht kommen! Und auch wenn das jetzt opportunistisch klingt: Ich finde das ebenfalls gut! Imho lässt man sich von den bunten Kurven oftmals zu sehr in seiner Arbeit beeinflussen, anstatt man sich auf seine Ohren verlässt. Geschmackssache.

    Ich würde mir in SAC dagegen eine Art UDK Sektion wünschen. Das Erstellen von z.B. Mute Groups über Szenen finde ich in SAC unnötig aufwendig. Es ist wie es ist – entweder das Programm sagt einem in der Gänze zu, oder man wird doch eher mit einem herkömmlichen Pult happy.

    In Punkto WLAN kann ich leider nicht weiter helfen. Ich bin auf dem Gebiet gar nicht firm. Im SAC Forum gibt es zwar Kollegen, die mit Routern und Antennen beeindruckende Systeme aufbauen, aber ich stehe auf dem Standpunkt: Wenn ich es nicht richtig verstehe und einrichten kann, dann lass ich erstmal die Finger davon, bis ich mich mit der Materie eingehend befasst habe. Aber vielleicht kann ja jemand aus der Yamaha/Silex Fraktion etwas dazu sagen. Fakt ist, wer WLAN nur mit den Onboard Mitteln zwei Laptops betreibt (so wie ich), der kann Überraschungen erleben. Haben die Rechner keinen Sichtkontakt und das Publikum steht zudem dazwischen, dann kann die Signalstärke während des Soundchecks von „hervorragend“ ganz schnell auf „sehr schlecht“ fallen. Selbst wenn gerade mal 10 Meter zwischen den Rechnern liegen. Ich habe halt deswegen immer eine Remote via LAN Kabel am Start und ein kleines Netbook via WLAN für Soundcheck und Monitorcheck. Das können ruhig billige, alte Laptops sein. Rechenleistung wird so gut wie keine gebraucht, dann in der Remote Software ja kein Audio verarbeitet wird.

    LG
    WW

    ERICH: Fast vergessen, das RML Analyer Plug in gehört nicht Standard mäßig zu SAC. Es kostet 100$ Aufpreis, ist sein Geld aber definitiv Wert! Bei SAC dabei ist einTapDelay Plugin und ein siebenbandiges paragrafisches EQ Plugin mit zusätzlich durchstimmbaren Hi&Low Cut. Von RML (dem SAC Entwickler) gibt es noch ein Kompressor/Limiter Plugin (Levelizer ebenfalls 100$) und ein Hall. Diesen habe ich mir nicht gekauft, weil es nicht über die Remote fernsteuerbar ist. Das soll in einem späteren Update nachgereicht werden. Aber den Levelizer kann ich empfehlen. Ich habe diesen als „Brickwall-Limiter“ in jedem Ausgang sitzen. Falls irgendetwas passieren sollte, dann greift das Teil radikal zu. Ich hatte einmal den Fall, dass ich die „tolle Idee“ hatte, mit Touch-Feld und Maus gleichzeitig am Laptop mischen zu wollen. Jedenfalls war die Vocal DCA Gruppe auf einmal am Anschlag! Der Levelizer hat schlimmeres verhindert. Ist also als Notbremse sehr gut zu gebrauchen. Zudem verbraucht er fast keine Rechenleistung. Sonst kann man dafür natürlich auch ein anderes VST-Limiter Plug in benutzten.

  • "SoftwareAudioConsole" - na(t)iv mischen am PC:-)

    • Wurst Werner
    • 30. Mai 2010 um 14:45

    Marco hat es perfekt beantwortet!
    Kleine Ergänzung: SAC hat zwei komplett unabhängige SoloBusse (einmal für FoH und einmal für Monitor). Damit können Foh und Monitormann unabhängig "Soloieren".

    LG
    WW

  • "SoftwareAudioConsole" - na(t)iv mischen am PC:-)

    • Wurst Werner
    • 30. Mai 2010 um 08:44

    Wow - siehste, da kann ich von Dir lernen. Das UAD mit SAC geht wusste ich gar nicht, sehr cool!
    Persönlich hab ich noch gar nicht an den Ampeg SVX gedacht! Ich hab das Teil selbst und verwende es sehr häufig im Studio. Klar, gerade für Live sollte das auch prima gehen. Super -probiere ich die Tage gleich mal aus.

    Was ich mal gemacht habe ist Softtube Metal Amproom (imho: die einzig brauchbare Metal Gitarren Simulation) live auszuprobieren. Gitarre-->DI-->Plug in...Hammersound! Juut, halt nur den einen, denn umschalten auf clean wäre nur mit AB Box und zweitem Kanal möglich.
    Aber das sind genau die Dinge die ich meine mit "neu Denken"...großartige Möglichkeiten.
    Hatte gestern auch wieder größeren SAC Zelt Job mit sieben Mann Coverband...was soll ich sagen: Hat gerockt:-)
    Jetzt muss ich los. Jazz Job um 11Uhr und ab 16 Uhr in Köln HipHop...was für ein Wochenende.

    LG
    WW

  • "SoftwareAudioConsole" - na(t)iv mischen am PC:-)

    • Wurst Werner
    • 29. Mai 2010 um 14:04

    Bzgl. Latenz: Es geht nicht um Latenzen wie PreDelay bei einem Hall, sondern um Latenzen die erzeugt werden durch den Rechenalgorithmus des PlugIns selbst. Eine generelle Übersicht welche Plugins das sind gibt es imho nicht. Manche Hersteller weisen diese allerdings aus, siehe Waves:

    http://www.wavesupport.net/content.aspx?id=2213

    Immer in der Spalte "VST" schauen. Man sieht, dass die meisten Plugins keine Latenz erzeugen. Dinge wie LinearPhase Eqs oder manche Limiter (die mit Look ahead arbeiten) gehen nicht. Daher auch die meisten Faltungshalle nicht, Ausnahme:

    Reverberate von Liquidsonics. Die LE Version ist imho sogar freeware. Dazu dann ein passenden Impuls von Lexicon, Yamaha oder TC und man hat schon mal einen schicken Hall am Start. Auch Freeware:
    http://www.anwida.com/product.asp?pid=7
    oder
    http://www.pspaudioware.com/plugins/reverb…verb/index.html

    tomy: Ja, Du kannst auch von der Remote die Engine aus&einschalten.

    LG
    WW

  • "SoftwareAudioConsole" - na(t)iv mischen am PC:-)

    • Wurst Werner
    • 29. Mai 2010 um 13:13
    Zitat von "TomyN"

    Hi,

    das ganze Thema reizt mich total.
    Zur Hardware hätte ich als analoger Livemixer noch die Bitte, dass mal jemand den folgenden Gedankengang gegencheckt:

    - Ich bau mir nen PC auf, da steck ich einmal die RME 9652 HDSP rein.
    - An die RME hänge ich über ADAT drei 8 Kanal I/O Einheiten (z.B. ADA8000)
    - wenn ich es perfekt machen will, dann verkable ich auch die Clockleitung (RME als Master)
    - Nun hab ich 24 Ins und 24 Outs.

    Kann ich dann problemlos eine zweite RME 9652 HDSP einbauen um auf 48 Inputs zu kommen?

    Kann ich einen Plugin mehrmals nutzen, mit verschiedenen Einstellungen? (Mir geht's vorallem um nen Hall, da hät ich halt einen längeren und einen kürzeren).

    Tomy

    Alles anzeigen

    JA! Zu allem:-) :D

    LG
    WW

  • "SoftwareAudioConsole" - na(t)iv mischen am PC:-)

    • Wurst Werner
    • 29. Mai 2010 um 11:12

    Jo,
    war gestern auch wieder mit SAC unterwegs. Ich hab einen kleinen Blog erstellt, so eine Art "SAC-Tagebuch". Vielleicht interessiert das ja jemanden. Jedenfalls kann man dort chronologisch verfolgen, wie ich mich langsam in die SAC Geschichte reinge-groovet habe. Mischen auf dem Dorf? Dann seid ihr hier richtig-->

    http://wurstwerner.bloggeria.net

    Bzgl. Plugins. Das ist ja schon eine sehr individulle Geschichte. Ich habe einen kruden Mix von HiEnd und FreeWare Plugins am meinem SAC Rig installiert. Als Studiomensch und Autor bekommt man zwangsläufig eine stattliche Anzahl von Plugins zusammen. Installiert habe ich:

    WAVES: DeEsser, SSL Bundle
    Stillwell: The Rocket, Transient Monster, Event Horizon, Reverbage
    Silverspike: TapeIt
    Wave Arts: Reverb, Multiband Kompressor
    Lexicon: Lexicon PantheonII
    WaveMaschines: Drumagog
    SoftTube: MetalAmpRoom(!)
    xtal-MP3 VST Player
    RML Labs: Analyser&Levelizer

    und bestimmt noch einige andere, die mir jetzt nicht einfallen. Wichtig ist halt, dass man jedes(!) neu installierte Plugin ausgiebig testet (laden, speichern, recallen usw.), bevor man damit eine Show fährt. Ich habe allerdings noch nie ein Plugin gehabt, dass mit Probleme bereitet hat. Gute Info-forum bzgl. Plugins ist das hier:

    http://www.kvraudio.com

    Da gibt es auch jede Menge Freeware Plugs.

    LG
    WW

  • "SoftwareAudioConsole" - na(t)iv mischen am PC:-)

    • Wurst Werner
    • 27. Mai 2010 um 19:39
    Zitat von "jan saueressig"

    Wow, beeindruckend, das muss ich mir ja jetzt doch dringend mal ansehen... Funktioniert das gleiche dann auch mit einer WLAN-Verbindung zwischen Host und Remote? ;) Man man man, was Möglichkeiten...

    Du meinst mit dem Wormhole Plugin? Das weiß ich leider nicht, sorry.
    Was aber geht, ist eine Remote via LAN anzuschließen und gleic zeitig noch weitere Remotes mit WLAN am Start zu haben.
    Bei größeren Jobs mache ich das so:
    Host Rechner auf der Bühne. Am FoH Platz eine Remote mit Faderpack via LAN Kabel und zum Rumlaufen oder Monitorsound einstellen noch ein kleines 11" Netbook...Sehr komfortabel:-)

    LG
    WW

  • "SoftwareAudioConsole" - na(t)iv mischen am PC:-)

    • Wurst Werner
    • 27. Mai 2010 um 19:35
    Zitat von "MatzeRockt"

    Hallo,
    wie sieht es mit Update/Upgrade-Politik vom Bob aus? Bist du über das Lizensmodell informiert?

    Grüße

    Nicht so wirklich. Ich hab SAC im November 2009 bekommen, das war 2.0.
    Aktuell ist 2.5. In 2.6 kommen allerdings so viele neue Features, dass ich mir schon vorstellen könnte, dass diese einen Aufpreis kosten können (wofür ich auch sehr gerne zahlen würde!).

    Die letzten fünf Version gab es kostenlos, wobei dort mehr oder weniger "Kleinigkeiten" zugefügt oder verbessert wurden. 2.6 ist in Punkto "neue Features" einfach OVERGREAT! Muss es imho aber auch sein. Wenn erst die großen Softwareschmieden auf den Zug "Nativ-Mischen" aufspringen, dann braucht der gute Bob einen Vorsprung. :wink:
    Unfassbar, dass der das alles alleine macht, und jeden Tag findet er noch die Zeit, um im SAC Forum Frage und Antwort zu stehen :shock:

    LG
    WW

  • "SoftwareAudioConsole" - na(t)iv mischen am PC:-)

    • Wurst Werner
    • 27. Mai 2010 um 18:21

    Geht beides:-)

    Ich hab mein BCF2000 Faderpack immer nur an einer der beiden Remotes, via USB ist super!
    Für das andere Problem gibt es ein Freeware Plugin (http://plasq.com/wormhole), damit kannst Audio über LAN schicken. Also SOLO und PFL,allerdings mit recht viel Latenz. Ich verwende das Plugin nicht, weil es mir einfach zu kompliziert in der Installation ist. Kollege arbeitet aber damit und ist zufrieden. Er steuert damit sogar WinAmp auf seinem Host :shock:
    In SAC 2.6 (kommende Version) soll allerdings diese Funktion schon intergriert sein (Solo&PFL über LAN), was dann auch höchst wahrscheinlich easy zu bedienen ist. Und ein SAC MediaPlayer soll auch in 2.6 kommen...der macht langsam ernst :twisted:

    LG
    WW

  • "SoftwareAudioConsole" - na(t)iv mischen am PC:-)

    • Wurst Werner
    • 27. Mai 2010 um 12:45

    Aus dem SAC Manual:

    PreLoad Buffers
    This setting controls how many buffers of data are preloaded to the audio device before output
    streaming begins. This affects the response time of live controls such as mutes, solos, faders, etc. If
    this setting is too low for your system, audio stuttering or glitching during playback may occur,
    especially when minimizing or sizing windows, etc. on a complex session. This setting combines with
    the Out Buffer Size setting to determine the final latency.
    Use the PreLoad Buffers listbox to choose a setting between 1 and 6. Lower values will give you
    faster response times.
    Buffer Size
    Use the Buffer Size listbox to choose from six different settings ranging from 32 to 1024 samples.
    The combination of the Buffer Size and the PreLoad Buffer value control the latency of the real-time
    engine. Lower latency values give live, instantaneous response and the feel of a real physical
    console. You will need to acheive settings of 3 x 128 or lower for a realtime live audio console feel.
    F Some combinations that result in the same low latency value will cause the system to glitch while
    other combinations will perform comfortably. For instance, 4 buffers at 64 size might cause static
    or glitching on certain audio devices, but the same latency value can be obtained by using 2
    buffers at 128 size, and the audio device may play back perfectly.

    Ich verwende mit meinem Digiface 2x64, dass ist absolut ausreichend in Punkto Latenz (auch für InEars).
    Würde gerne wissen, ob das mit dem Motu auch geht. Aber lass Dir Zeit, die nächsten drei Tage muss ich auch wieder auf Live-Baustellen (zwei davon mit SAC).

    LG
    WW

  • "SoftwareAudioConsole" - na(t)iv mischen am PC:-)

    • Wurst Werner
    • 27. Mai 2010 um 12:24

    Könntest Du mal 2x64 ausprobieren?

  • "SoftwareAudioConsole" - na(t)iv mischen am PC:-)

    • Wurst Werner
    • 27. Mai 2010 um 12:02

    Klasse :!:
    Welche Samplebuffersize kannst Du einstellen, sind 2x64Samples möglich?

    LG
    WW

  • "SoftwareAudioConsole" - na(t)iv mischen am PC:-)

    • Wurst Werner
    • 27. Mai 2010 um 08:17

    Wobei man da etwas aufpassen muss, wenn man nicht nur die PreAmps braucht, sondern auch die DA-Wandlung wie beim ADA8000. Diese hat imho nur dieser Focusrite:
    http://www.thomann.de/de/focusrite_octopre_mkii_dynamic.htm

    Der kleine Bruder:
    http://www.thomann.de/de/focusrite_octopre_mkii.htm

    bietet keine DA-Wandler, die man als Ausgänge (Monitore, InEars,PA usw.) für SAC verwenden könnte!

    LG
    WW

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