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"SoftwareAudioConsole" - na(t)iv mischen am PC:-)

  • Wurst Werner
  • 18. Mai 2010 um 09:52
  • oton
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    • 31. Mai 2010 um 12:47
    • #161
    Zitat

    Das ist sehr schade, ein echter Rückschritt, finde ich.
    Es stimt, das man die Kurve nicht ernst nehmen darf, das sieht viel wilder aus, als es klingt.
    Dennoch habe ich mit einem Blick das wichtigste gesehen, bei meinem 01v96 kann ich anhand der Kurve schon sehr genau die eingestellten Werte sehen, ohne jede Zahl genau lesen zu müssen.
    Imho ist es eine frage der interpretation der Kurve, ein professioneller Anwerder wird diese anders einschätzen, als ein Anfänger (der mesit zuviel Gewichtung auf das Aussehen der Kurve legt).

    Ein Profi schaut gar nicht mehr hin .. :D

    Spaß beiseite, ich finde den Gedanken wie WW als durchaus reizvoll. Ich zwinge meine Studenten/Schüler inzwischen oft, bei Mixübungen das Display BEWUSST auszumachen, und nur mit den Reglern zu mischen, um mal wieder mehr die Ohren aufzusperren ... man sieht zwar noch weniger als bei einem analogen Pult (und bei SAC),weil die Endlosregler ja keine Beschriftung haben (ausser bei Midas, wg. echte Potis), aber es ist eine gute Übung.

    Die EQ-Kurven eines Digitalpultes empfinde ich persönlich als oft nicht sehr aussagekräftig, interessanter wäre ein RTA mit dem wirklichen RESULTIERENDEN Frequenzgang, das würde imho viel mehr helfen. Hallo Yamaha/Soundcraft/Digico/AH/SAC, habt ihr gehört ???

    Und wie ist das bei SAC, kann ich es da mit dem RTA-Plugin nicht schon sehen?

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

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    • 31. Mai 2010 um 12:55
    • #162
    Zitat von "TomyN"

    Hi,

    wenn man sich die Videos so anschaut, dann ist SAC primär als FoH System (mit analogem Muco) geplant/programmiert worden.
    Das FoH über Remote gemischt wird, wird dem Programmiere erst so langsam klar (denke ich). Daher hoffe ich, dass es bald neue Features dafür geben wird (wie z.B. Solo/Pfl über Ethernet).

    Da WW ja sicherlich in engem Kontakt mit dem Programmierer steht, da könnte er auch mal anregen, dass man Low und High-cut unabhängig vom EQ - In Schalter nutzen kann (extra Schalter haben sie ja schon).

    Tomy

    Tomy,
    ich weiß nicht...Die Schwester-Software SAWstudio hat ja auch schon seid 10 Jahren eine TC/IP-Remote Möglichkeit. Ich denke eher, dass der gute Bob keine Möglichkeit findet eine komplette Remotefähigkeit von VSTs zu integrieren, ohne wesentliche Programmteile um zucodieren bzw. neu zuschreiben.

    Das mit Hi-und Low Cut ist ja jetzt nicht so das riesen Ding. EQ einschalten, "reset" drücken und schon hast Du nur Hi&Low Cut. Anderes rum ist auch blöd, wenn Du alles flat haben willst musst Du erst den EQ aus und dann noch die Filter deaktivieren. Was mich am SAC EQ mehr stört ist, das es keine Selving Filter gibt! Dafür 5 vollparametrische Bänder - sehr gut. Oftmals will man ja gerade im Bass Bereich was "dröhniges" wegnehmen und gleichzeitig etwas boosten, schön wenn man dann noch drei Bänder für Mitten und Höhen hat.

    LG
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    • 31. Mai 2010 um 13:01
    • #163
    Zitat

    Und wie ist das bei SAC, kann ich es da mit dem RTA-Plugin nicht schon sehen?

    Das geht in sofern, dass der Analyser (kostet 100$ extra) natürlich die anliegenden Frequenzen anzeigt. Die Wiedergabe kann man von sehr langsam in mehreren Schritten auf sehr schnell stellen, bzw. auch einfrieren. Den Analyser kann man sich in den SOLO Patch packen, dann wird jeder Solo-angewählte Kanal im Analyser angezeigt. Eine feste Darstellung der EQ Kurve gibt es allerdings in SAC bewußt nicht.

    LG
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  • TomyN
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    • 31. Mai 2010 um 14:33
    • #164

    Hi,

    da sind sie wieder die Unterschiede in der Arbeitsweise. Ich persönlich arbeite sehr viel mit durchstimmbaren Lowcutfiltern, das Vorhandensein des selbigen war auch ein Auswahlgrund für mein GL-4 vor fast eineinhalb Jahrzehnten.
    Ich verwende relativ viel Zeit zur Grundeinstellung der Anlage (mit Hilfe einer mir nicht ganz unbekannten Software), und kann danach normalerweise über 50% der Kanäle nur mit dem Einsatz des LowCuts betreiben. Irgendwann, wenn ich dann Muse hab, nehme ich evtl. da dann noch Änderungen am eigentlichen EQ vor. Daher sind für mich in der Denk&Arbeitsweise Low (und High) Cut und der Kanal EQ zwei unterschiedliche Dinge.
    Ich würde auch gern recht einfach den Vergleich hören können zwischen nicht mit Eq (sonder nur mit Lowcut) und mit EQ. Mit Reset mach ich mir halt den EQ dann gleich wieder kaputt...


    Tomy

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    Wurst Werner
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    • 31. Mai 2010 um 14:59
    • #165
    Zitat von "TomyN"

    Hi,

    da sind sie wieder die Unterschiede in der Arbeitsweise. Ich persönlich arbeite sehr viel mit durchstimmbaren Lowcutfiltern, das Vorhandensein des selbigen war auch ein Auswahlgrund für mein GL-4 vor fast eineinhalb Jahrzehnten.
    Ich verwende relativ viel Zeit zur Grundeinstellung der Anlage (mit Hilfe einer mir nicht ganz unbekannten Software), und kann danach normalerweise über 50% der Kanäle nur mit dem Einsatz des LowCuts betreiben. Irgendwann, wenn ich dann Muse hab, nehme ich evtl. da dann noch Änderungen am eigentlichen EQ vor. Daher sind für mich in der Denk&Arbeitsweise Low (und High) Cut und der Kanal EQ zwei unterschiedliche Dinge.
    Ich würde auch gern recht einfach den Vergleich hören können zwischen nicht mit Eq (sonder nur mit Lowcut) und mit EQ. Mit Reset mach ich mir halt den EQ dann gleich wieder kaputt...


    Tomy

    Ach Du meinst, Vergleich zwischen A:EQ ohne Filter und B: EQ mit Filter und zwar beides separat. Jo, dass geht in der Tat nicht. Alternative: Du packst Dir in jeden Kanal diesen hier:
    http://www.brainworx-music.de/de/plugins/bx_cleansweep_v2
    Freeware und verbraucht sehr wenig CPU Last. Den kannst Du dann mit einem Klick auf den FX Patchpunkt unabhängig vom EQ ein/ausschalten.

    LG
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  • MatzeRockt
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    • 31. Mai 2010 um 15:20
    • #166
    Zitat von "Wurst Werner"

    Tomy,
    ich weiß nicht...Die Schwester-Software SAWstudio hat ja auch schon seid 10 Jahren eine TC/IP-Remote Möglichkeit. Ich denke eher, dass der gute Bob keine Möglichkeit findet eine komplette Remotefähigkeit von VSTs zu integrieren, ohne wesentliche Programmteile um zucodieren bzw. neu zuschreiben.

    Das mit Hi-und Low Cut ist ja jetzt nicht so das riesen Ding. EQ einschalten, "reset" drücken und schon hast Du nur Hi&Low Cut. Anderes rum ist auch blöd, wenn Du alles flat haben willst musst Du erst den EQ aus und dann noch die Filter deaktivieren. Was mich am SAC EQ mehr stört ist, das es keine Selving Filter gibt! Dafür 5 vollparametrische Bänder - sehr gut. Oftmals will man ja gerade im Bass Bereich was "dröhniges" wegnehmen und gleichzeitig etwas boosten, schön wenn man dann noch drei Bänder für Mitten und Höhen hat.

    LG
    WW

    Hallo,
    aber ein durchstimmbarer Low- bzw. High-Cut ist doch ein Shelving-Filter!? Lediglich ist kein Slope einstellbar. Oder was meinst du konkret damit?

    Grüße

    "...stört es sie, wenn ich ein bisschen klatsche..."

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    • 31. Mai 2010 um 15:43
    • #167

    http://en.wikipedia.org/wiki/Equalizat…helving_filters

    :)
    Wie beim z.B. LS9 oder M7, da kannst Du das Low&Hi Band im Kanal EQ von Bell auf Shelving umstellen. Der SAC Kanal EQ hat zwar 5 vollparametrische Filter mit einer BW von 0.1 - 3, allerdings lassen sich das untereste und das oberste Band (anders wie bei den meisten Digikonsolen) nicht von Peak von Shelving umstellen. Das ist halt für meine persönliche Art zu mischen etwas kompromissbehaftet. Beim Roland M400 ist es genau andersrum, da sind Low&Hi Band fest shelving, auch nicht so dolle...Aber ist halt wie so vieles Geschmackssache...Wenn im SAC einen Shelving "zwingend" brauche, dann lade ich mir den Waves SSL EQ...kann man ja auch mit arbeiten :D

    LG
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  • marcoboy
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    • 31. Mai 2010 um 15:52
    • #168

    Sag mal wird bei den Wave Plugin ein Dongle benötigt ?

  • discodude
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    • 31. Mai 2010 um 16:51
    • #169

    jap.....

    kann man auch auf der Webseite eines großen deutschen Internetversandhandels für Musikinstrumente nachlesen ;)

  • Pfälzer
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    • 31. Mai 2010 um 18:30
    • #170

    Hallo zusammen,
    ich bin grad dabei mir die nötige Hardware zusammenzuschießen.

    Lizensierung ist ein gutes Thema,
    wie läuft die eigentlich? PIN?
    Kann man den so oft einsetzen wie man möchte, denn vor allem wenn man mit mehreren Remotes arbeitet wäre das ja ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor.

    Was mich auch beschäftigt ist wann ich welche Software kaufen sollte.
    SAC finde ich ja schon schick, aber den fest integrierten PA Controller möchte ich unbedingt. 2 Monate warten bis es das alles allinclusive gibt ist doof, unötig 100€ von meinem sauer verdienten Harz 4 abdrücken aber auch. :D
    Und wie siehts mit Made in Germany aus?
    Wenn das noch zu Inofiziell ist nehme ich auch gerne infos per PN entgegen.

    Aber zu dem Millenium Kopfhöreramp kann ich was sagen. Das Steckernetzteil ist empfindlich, ich habe den seit ca. 2 Jahren am Start. Im Netzteil ist ein Kondensator der sich an den Beinchen mal gerne Luft verschaft und die Leiterbahn ausbricht. Also sorgsam behandeln :D

    Gruß Wolf

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    • 31. Mai 2010 um 18:45
    • #171
    Zitat von "Pfälzer"

    Hallo zusammen,
    ich bin grad dabei mir die nötige Hardware zusammenzuschießen.

    Lizensierung ist ein gutes Thema,
    wie läuft die eigentlich? PIN?
    Kann man den so oft einsetzen wie man möchte, denn vor allem wenn man mit mehreren Remotes arbeitet wäre das ja ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor.

    Was mich auch beschäftigt ist wann ich welche Software kaufen sollte.
    SAC finde ich ja schon schick, aber den fest integrierten PA Controller möchte ich unbedingt. 2 Monate warten bis es das alles allinclusive gibt ist doof, unötig 100€ von meinem sauer verdienten Harz 4 abdrücken aber auch. :D
    Und wie siehts mit Made in Germany aus?
    Wenn das noch zu Inofiziell ist nehme ich auch gerne infos per PN entgegen.

    Aber zu dem Millenium Kopfhöreramp kann ich was sagen. Das Steckernetzteil ist empfindlich, ich habe den seit ca. 2 Jahren am Start. Im Netzteil ist ein Kondensator der sich an den Beinchen mal gerne Luft verschaft und die Leiterbahn ausbricht. Also sorgsam behandeln :D

    Gruß Wolf

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    SAC braucht keinen Dongle und keine Registrierung. Die SAC Remote Software ist kostenlos, kann Du also auf so vielen Rechnern installieren, wie Du willst. SpeakerController gibt es noch nicht, er wird kommen, ob schon in der 2.6 weiß nur Bob. Es gibt allerdings passende Freeware Plugins (Linkwitz/Riley Filter, mit dem onboard Delay kannst du Laufzeiten korregieren, EQs sind ebenfalls kein Ding)c um einen selbst "zubauen" - also jetzt schon machbar.
    "Made in Germany" ist noch völlig vage, da kann ich erst nach der Demo etwas sagen. Bis dato haben die kein Controller Plug in imho.
    Danke für den Kopfhörer Hinweis.

    LG
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  • discodude
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    • 31. Mai 2010 um 22:55
    • #172

    Für mich steht jetzt schon fest das ich noch auf ein Größeres Update warte bzw. auf die Konkurrenz.
    Wenn denn da die hoffentlich die echtzeit Bearbeitung kommt.

    Ich mache zur zeit öfter Jobs mit mehr als vier Bands am Abend. Da is mir das leider noch zu fummelig.

    Natürlich werde ich mich jetzt aber noch weiter mit der Materie beschäftigen. Die Möglichkeiten mit SAC sind ja nur zu Geil :D

  • audiobo
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    • 1. Juni 2010 um 11:43
    • #173

    Nach ein wenig Rumspielen mit dem Demo:

    - Gibt es eigentlich noch eine Ausgangsmatrix? Ich habe irgendwie nix gefunden... :? Eine Patchmatrix, wie sie der Studiomanager bietet wäre auch sehr praktisch, inkl. direkten Input/Output-Patches, z.b. zum splitten. Scheinbar lässt sich auch kein Output auf mehrere Hardware-Outs gleichzeitig routen.
    - kann man sich irgendwie eigene Midi-Steuerungs-Templates bauen ohne dass man dafür Programmierer sein muss? Es gibt/gab ja doch noch ein paar Controller mehr auf dem Markt.
    - wie schon erwähnt fehlen DCA- und Mutegruppen
    - das temporäre Ganging ist recht paktisch, allerdings muss man bei den Inserts aufpassen - geladen werden die PlugIns nur im aktuellen Kanal, die Parameter sind auch nicht ins Ganging eingebunden, der Clear-Button allerdings wirkt sich auf alle ausgewählten Kanäle aus.
    - kann man Kanäle auch global auf recall safe stellen, z.B. für Moderation?
    - und lassen sich bei Bedarf auch externe (Midi-)Daten, z.B. für fernsteuerbare Mikropreamps speichern und abrufen? ohne SAW, versteht sich ;)


    Zitat von "Wurst Werner"

    Bzgl. Grafische Darstellung der EQ Kurve. Das ist eindeutig vom SAC Entwickler NICHT gewollt und wird auch nicht kommen! Und auch wenn das jetzt opportunistisch klingt: Ich finde das ebenfalls gut! Imho lässt man sich von den bunten Kurven oftmals zu sehr in seiner Arbeit beeinflussen, anstatt man sich auf seine Ohren verlässt. Geschmackssache.

    Hmm. Wenn es nur um die Darstellung geht, stimme ich dir zu. Allerdings legt einem das grafische Interface auch Möglichkeiten frei, die einen meiner Meinung noch schneller zum Ziel führen können. Ich verwende beispielsweise mittlerweile seit Jahren an der Workstation hauptsächlich den ElectiQ (http://www.aixcoustic.com/index.php?id=13) - in diesem lassen sich beliebig neue EQ-Punkte erzeugen und mit der Maus in Frequenz und Pegel verschieben, über das Mausrädchen wird die Filtergüte verändert. Wenn das jetzt noch mit nem Multitouch-Screen möglich wäre... :D
    Mit diesem Tool regle ich viel weniger "kopfmässig" herum als mit irgendwelchen stumpfen Werten, die ich vor mir sehe und nacheinander anklicken muss. Dann will ich automatisch auch wieder reale Regler dafür haben.
    Dummerweise ist es, zumind. bei der Arbeit mit Remote, auch keine Lösung das PlugIn reinzuladen da Sweepen damit scheinbar nicht möglich ist.

    Das mit der Pegelanzeige ist aber logisch, da die üblichen PlugIns dafür keine Kontroll-Schnittstelle haben, im Gegensatz zu den Parametern, die man ja irgendwie speichern/automatisieren können muss.


    Mein persönliches Fazit bisher ist: Für die Betreuung einer festen Band, für kleinere, ruhige Gigs und auch mal einer grösseren Kapelle oder gar Orchester, wenn man Vorbereitungszeit hat, eine nette Geschichte. Für die üblichen Stadtfest-Chaosnummern, wo keiner weiß was als nächstes kommt und nebenbei nonstop 1-2 Moderatoren plappern, undenkbar. Für Industriegeschichten und vor allem auch Installationlösungen (wo sich ein solches System erst recht anbieten würde) fehlen mir hier auch noch ein paar Ausspielmöglichkeiten, die u.U. mal eben auf die Schnelle realisiert werden müssen. (Ausgangsmatrix, Patchmatrix)
    Ebenfalls fehlen mir bedientechnisch irgendwie noch ein paar Innovationen/Kleinigkeiten, die man m.E. heutzutage bei einer Bildschirmsteuerung besser lösen könnte, erst recht wenn dann mal der Multitouch salonfähig wird.


    P.S.: Eigentlich war meine Punkteliste noch länger, aber ein paar Sachen habe ich dann beim schreiben doch noch herausgefunden :)

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    Wurst Werner
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    • 1. Juni 2010 um 12:25
    • #174

    Na dann woll'n wir mal :D

    Zitat

    - Gibt es eigentlich noch eine Ausgangsmatrix? Ich habe irgendwie nix gefunden... :?

    Du hast 24 Monitorpulte und kannst diese frei für Ausspielungen aller Art verwenden, also auch als Matrix Ausgang.

    Zitat

    Scheinbar lässt sich auch kein Output auf mehrere Hardware-Outs gleichzeitig routen.

    Klar geht das. Output 1-8 sind in jedem Mixer die "Hardware outs". Wenn Du willst, dann kannst Du jeden dieser Ausgänge auf den gleichen physikalischen Output routen. Generell kannst Du jeden Ausgang frei routen, Inputmäßig ebenfalls.

    EDITH: Sorry, ich glaube ich habe Dich falsch verstanden. Du meinst, verschiedene Outputs auf den gleichen physikalischen Ausgang? Nein, das geht in der Tat nicht. Mir fällt allerdings jetzt auch nicht ein, wozu man das brauchen sollte.

    Zitat

    - kann man sich irgendwie eigene Midi-Steuerungs-Templates bauen ohne dass man dafür Programmierer sein muss? Es gibt/gab ja doch noch ein paar Controller mehr auf dem Markt.

    Auch das geht, aber ich weiß nicht wie. Fakt ist, dass die meisten der vorhandenen Presets von SAC/SAW Usern gestaltet worden sind. Der Programmierer hat nur die vier BCF2000 Templates gemacht. Müsste man im SAC Forum mal nachfragen

    Zitat

    - wie schon erwähnt fehlen DCA- und Mutegruppen

    Es gibt in jedem Mixer 16 Gruppen, die man als DCA oder Subgruppe verwenden kannst. Im Latch Mode verhalten sich die Gruppen als DCA, bei routing auf die acht Hardware Outs (das sind die roten Fader) funktionieren diese wie Subgruppen.
    Mutegruppen kann man sich als workaround über Scenes bauen. Z.B. Scene1: All Mute Scene2: All on. Mehr als ein Doppelklick ist das nicht. Aber wie gesagt, persönlich fände ich "normale" MuteGroups ebenfalls einfacher.


    Zitat

    - das temporäre Ganging ist recht paktisch, allerdings muss man bei den Inserts aufpassen - geladen werden die PlugIns nur im aktuellen Kanal, die Parameter sind auch nicht ins Ganging eingebunden, der Clear-Button allerdings wirkt sich auf alle ausgewählten Kanäle aus.

    Da weiß ich jetzt nicht was gemeint ist...

    Zitat


    - kann man Kanäle auch global auf recall safe stellen, z.B. für Moderation?

    Auch das geht:
    Erst die betreffenden Kanäle mit der linken Maustaste oben bei der Kanalzahl markieren (so, dass diese schwarz werden). Dann die Szene anlegen. In dem Szenen Fenster-->

    oben rechts "All partial Channels" anwählen. Dann kannst Du links in dem Auswahlfenster neben "Update Channels" anstatt alle Kanäle (All) nur die markierten Auswählen und separat bearbeiten und speichern. Allerdings rate ich dringend dazu, sich die ganzen Szenen Möglichkeiten erstmal draufzu schaffen, weil das so umfangreich ist, dass man eventuell schnell etwas "zusammenbaut", was nicht im Sinne des Erfinders ist. Sprich:Ich würde nicht erst auf einem Job damit anfagen:-)

    Allerdings hat der Programmierer schon angekündigt, dass in der neuen Version die Szenen-Automation noch erweitert wird.

    Zitat

    - und lassen sich bei Bedarf auch externe (Midi-)Daten, z.B. für fernsteuerbare Mikropreamps speichern und abrufen? ohne SAW, versteht sich ;)

    Das kann ich leider auch nicht beantworten. Ich vermute aber, dass es nicht geht (zumindest nicht ohne SAW).
    EDITH: Scheint doch zu gehen. Hab gerade das hier auf der SAC Seite gefunden-->
    Show control is taken to new heights with the extensive scene/snapshot features as well as streaming automation features. The scenes can be placed in a show sequence with automated crossfade times and subscene streaming automation control. SMPTE can be generated or chased to sync with lighting systems and other theater control devices. Midi triggers can be assigned to individual scenes or scene sequences and midi control data can also be sent from the system to control a multitude of midi controlled devices.

    Grundsätzlich muss man sagen, dass SAC erst Ende 2008 auf dem Markt kam und erst an der stabilen Performance gefeilt wurde. Erst die nächste Version bringt wirklich neue Features:

    + SAC MediaPlayer (inkl. Szeneneinbindung und Remote Steuerung)
    + Monitor View (man kann darin den Pegel eines Kanals in jedem Monitorpult sehen und auch global verändern)
    + Solo&Talkback via LAN/WLAN
    + Touchscreen Modus für den neuen 3M 10Finger Touch Screen

    und andere Sachen, die ich schon wieder vergessen habe...

    LG
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  • marcoboy
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    • 1. Juni 2010 um 16:31
    • #175

    Wenn man RME bzw geht das bestimmt auch mit anderer Hardware. Kannst du aber am Mixer der Soundkarte das Routing verändern. Ich musste gestern etwas Splitten und habe den Eingang auf zwei Ausgänge geroutet. Das Allerdings ohne PC. Die Fireface 800 macht das ja so :D

    Im SAC hast du pro Mixer immer 8 Master. Diese sind Stereo als 16 Kanäle. Der Haken ist allerdings wenn du die Mono benutzen möchtest bleiben es 8. Du kann dann nur mit den PAN zwischen die beiden Kanäle wählen. Der Knopf Mono ist nur dazu da wie ein Monosignal was vom Bus kommt behandelt wird. Das sollte man wissen .

  • tamaris-pa / mts
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    • 1. Juni 2010 um 21:36
    • #176
    Zitat von "Wurst Werner"

    Aber wenn man sich nur mal vor Augen hält, was man mit einem SAC System einsparen kann:

    + Speaker Controller

    Ist es schon soweit, das man mit dem Programm Speakercontroller ausmustern kann? Das währe ja sehr interesant.....

    Bin noch am Einlesen in das Thema ;)

  • audiobo
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    • 1. Juni 2010 um 23:21
    • #177

    Erst mal danke für die Antworten. Ich muss ja zugeben, ich bin ja eher ein Typ der Manuals gerne links liegen lässt und sich einfach drauf stürzt. :D

    Meistens finde ich relativ schnell die Sachen, die ich suche, obwohl ich auch bei Samplitude, welches bei mir jetzt seit ca. 2-3 Monaten installiert ist noch so den ein oder anderen Aha-Moment erlebe :). Allerdings sitze ich z.Z. kaum davor.

    Nichtsdestotrotz möchte ich nochmal auf die Antworten eingehen:

    Zitat von "Wurst Werner"

    Du hast 24 Monitorpulte und kannst diese frei für Ausspielungen aller Art verwenden, also auch als Matrix Ausgang.


    Kann ich denn einfach meinen Master vom Foh-Mix auf die Masterbusse der Monitormixer routen wie in einer bei analogen und digitalen Pulten üblichen Ausgangsmatrix? Ich sehe da nur die gesplitteten Inputs und die dem jeweiligen Mixer zugehörigen Busse. Ich will ja meine Mischung nicht mehrfach machen müssen, nur weil ich einen Split vom Master brauche.

    Zitat von "Wurst Werner"

    EDITH: Sorry, ich glaube ich habe Dich falsch verstanden. Du meinst, verschiedene Outputs auf den gleichen physikalischen Ausgang? Nein, das geht in der Tat nicht. Mir fällt allerdings jetzt auch nicht ein, wozu man das brauchen sollte.


    Das eben nicht. Es lassen sich mehrere Mixer-Output (auch mixerübergreifend) auf einen physikalischen Ausgang routen. Diese werden dann im Hintergrund zusammengemischt. Aber man kann nicht einfach mehrere physikalische Ausgänge mit einem Output anwählen (im Fenster "Out Asgn"), immer nur einen. Das wäre halt die einfachste und am schnellsten zu realisierende Form eines Output-Splits, wenn man "sofort" einen braucht und und gleichzeitig noch tausend andere Dinge zu erledigen hat.

    Zitat von "Wurst Werner"

    Auch das geht, aber ich weiß nicht wie. Fakt ist, dass die meisten der vorhandenen Presets von SAC/SAW Usern gestaltet worden sind. Der Programmierer hat nur die vier BCF2000 Templates gemacht. Müsste man im SAC Forum mal nachfragen


    Cool.

    Zitat von "Wurst Werner"

    Es gibt in jedem Mixer 16 Gruppen, die man als DCA oder Subgruppe verwenden kannst. Im Latch Mode verhalten sich die Gruppen als DCA, bei routing auf die acht Hardware Outs (das sind die roten Fader) funktionieren diese wie Subgruppen.


    Äh ja, Latch. Mit dem Begriff hab ich mich noch nie anfreunden können... :roll: "DCA" wäre für Live-Menschen etwas schicker gewesen. Zumal die Bezeichnung "Output" etwas irreführend ist.

    Zitat von "Wurst Werner"

    Auch das geht:
    Erst die betreffenden Kanäle mit der linken Maustaste oben bei der Kanalzahl markieren (so, dass diese schwarz werden). Dann die Szene anlegen. In dem Szenen Fenster-->
    oben rechts "All partial Channels" anwählen. Dann kannst Du links in dem Auswahlfenster neben "Update Channels" anstatt alle Kanäle (All) nur die markierten Auswählen und separat bearbeiten und speichern. Allerdings rate ich dringend dazu, sich die ganzen Szenen Möglichkeiten erstmal draufzu schaffen, weil das so umfangreich ist, dass man eventuell schnell etwas "zusammenbaut", was nicht im Sinne des Erfinders ist. Sprich:Ich würde nicht erst auf einem Job damit anfagen:-)


    Eben das ist mir für "mal schnell safe schalten" zuviel - bei einer M7 selektiere ich den Kanalzug und drücke einmal kurz auf "SAFE" - ähnlich bei der SD8. Liegt halt vllt. auch an meinem Hirnwindungen, dass ich in dem Moment an den jeweiligen Kanal und nicht an irgendwelche Snapshots denke.
    Allerdings ist mir dafür gerade ein anderer, eigentlich fast noch geilerer, Workaround eingefallen. Da man wohl eher selten alle 24 Monitormixer braucht, kann man z.B. den letzten für solche Sachen hernehmen und schliesst den generell von allen Scenes aus. Dann hat man da auch keinen Unterschied, wenn der Master in den Scenes mitgespeichert und aufgerufen wird, weil erst im Hintergrund (siehe Punkt 2) vor dem physikalischen Ausgang zusammengemischt wird. Allerdings sollte man die Inputs nicht doppelt verwenden :) Auch zusätzliche FoH-Pulte lassen sich auf die Weise einfach mit einbinden.

    Zitat von "Wurst Werner"

    Aber wenn man sich nur mal vor Augen hält, was man mit einem SAC System einsparen kann:

    + Speaker Controller


    Damit wäre ich vorsichtig - so etwas gehört zur Anlage, gerade wenn es auch noch um entsprechende Schutzlimiter und Einzelwegfilterung geht. Wenn das SAC als Mischpult stirbt (wie jedes andere Pult ebenfalls den Geist aufgeben könnte), kann man zur Not das kleine Mackie aus dem Rucksack nehmen oder aus der nächstbesten Thekenanlage rupfen und mit Vocals, Bassdrum, Keys und Bühnensound weitermachen. Wenn man mit dem SAC zusätzlich noch Delaylines, etc. macht, hat man zumind. noch die Front. Wenn man damit alles macht, hat man nix mehr. Wenn SAC läuft, man sich aber blöd anstellt und ein falsches File lädt, hatte man unter Umständen eine Front (ich hatte leider schon so Tage, da hätte mir das durchaus passieren können)

    Damit kein falsches Bild aufkommt - ich habe nichts gegen das Programm und schon gar nicht gegen diese Entwicklung - allein das Starten des Programms (Zack und da... - wie lange hat es das schon nicht mehr gegeben) ist der Hammer. Die Möglichkeiten sind auch jetzt schon enorm. Daher vergleiche ich es auch direkt mit Pulten wie M7 und SD8 (die übrigens im Vergleich nur 60 Kanäle hat, allerdings mehr Inputs kann) welche doch um einiges teurer sind. Allerdings dürfte sich auch dieser Unterschied mit einer entsprechenden Hardwareausstattung bei SAC (Fadercontroller, speicherbare Micpres, Rechner mit Havarienetzteil, etc.) wieder relativieren, aber das ist ja das schöne: Man braucht nichts zu bezahlen, das man nicht braucht. :)

    Nur: Mein Ding ist die aktuelle Variante nicht - da warte ich lieber ab was noch so kommt. Ich bin mir sicher, dass es noch ein paar verdammt geile Sachen geben wird... ;)

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    Wurst Werner
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    • 2. Juni 2010 um 08:52
    • #178

    Da simmer wieder:-)

    Zitat

    Kann ich denn einfach meinen Master vom Foh-Mix auf die Masterbusse der Monitormixer routen wie in einer bei analogen und digitalen Pulten üblichen Ausgangsmatrix? Ich sehe da nur die gesplitteten Inputs und die dem jeweiligen Mixer zugehörigen Busse. Ich will ja meine Mischung nicht mehrfach machen müssen, nur weil ich einen Split vom Master brauche.

    Umdenken! SAC ist nicht wie an herkömmliches Pult und bietet völlig neue Möglichkeiten (von denen ich selbst immer noch viel zu wenig nutze). Der einfachste Weg Deinen FOH Mix als Matrix auszuschicken wäre ihmo jeden Kanal zwei Master Outs zuzuweisen. Einmal FoH, einmal Matrix Out - schneller geht es nicht. Andere Möglichkeit: Nimm einen der Stereo Aux Sends und route diesen auf einen Hardware out, ebenfalls schnell und unabhängig vom Foh Mix. Dritte Möglichkeit: Nimm einen Monitormixer und und übernehme alle FoH Inputs post Fader (das ist das gleiche Signal wie im FoH Mixer) - geht ebenfalls schnell. Vierte Möglichkeit: Wenn Du auf den old school weg stehst, dann route einfach Deine Gruppen auf einen zweiten Master out. Fünfte Möglichkeit: Nimm einen Monitormixer und erstelle einen komplett unabhängigen Mix vom Foh für den Matrix out. Anderer EQ, andere Dynamics, andere FX - probiere das mal mit einem herkömmlichen Pult:-)
    Wenn es schnell gehen muss, setzt den Praktikanten ein einen zweiten Laptop und er baut unabhängig von dem was Du mischst die anderen Mixe.

    Zitat

    Das wäre halt die einfachste und am schnellsten zu realisierende Form eines Output-Splits, wenn man "sofort" einen braucht und und gleichzeitig noch tausend andere Dinge zu erledigen hat.

    Siehe oben. Alle Kanäle auf zwei Outputs routen und fertig ist die Laube

    Die Geschichte mit dem Recall Safe für Moderation zwischen Band kann man natürlich völlig einfach lösen.

    Mischszene 1: BandA
    Mischszene 2: Moderation
    Mischzenze 3: BandB
    dann wieder Mischszene2:Moderation

    alles mit einem Doppelclick in Sekundenbruchteilen geladen.

    Thema Lautsprechercontroller:
    Ich würde es auch nicht machen, aber im SAC Forum sind erstaunlich viele, die teils vier Wege aktiv PAs damit anfahren.
    Wir erinnern uns, es gibt acht Stereo Hardware outs. Da packt man sich die passenden L/R, EQ, Limiter und Delay Plug ins rein und fertig.Dann noch alle Wege untereinander latchen, dann steuert man mit allem Fader gleichzeitig alle Volumes und fertig. Vorteil: Die Latenz des digital Controllers entfällt, man hat sofortigen Zugriff und sieht alle Pegelverhältnisse.
    Ich denke, mit dem kommenden SpeakerController Plugin gebe ich der Sache mal eine Chance.
    BTW: Surroundmixe sind mit SAC ebenfalls kein Problem.

    LG
    WW

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    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • audiobo
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    • 2. Juni 2010 um 14:38
    • #179

    Ich merke schon, wir haben da echt andere Aufgabenstellungen/Anwendungen, bzw. Arbeitsumgebungen.

    Angenommen ich hab einen Band-Mix mit Subgruppen für z.B. Drums, Vocals und Gitarren, um die jeweils ein wenig zu komprimieren oder was auch immer. Keys laufen direkt auf Stereo, auch weil ich beim Linecheck der mir unbekannten Band nicht an alle denkbaren künftigen Ereignisse gedacht habe. Damit speise ich dann womöglich eine LCR-Kombination, also Instrumente aussen und Vocals innen.

    Jetzt kommt auf einmal der vorher absolut unsichtbare und unangekündigte Typ mit der Kamera beim ersten Song, in dem ich gerade noch den Sound zurechtkurbel und will nen Mono-Feed für den Fernseh-/wasauchimmer-Beitrag haben.

    Bei einer typischen analogen (daran orientierten) Ausgangmatrix drehe ich in diesem Fall 3-4 Regler auf 0dB und fertig. Kann sein, dass der dann meinen Main/Raum EQ mit drauf hat, wenn ich zu faul war die PA selber über die Matrix anzusteuern (dazu gibt es auch hier im Forum ein paar Beiträge), cest la vie... wird eh plattgebügelt und beschnitten.

    Im SAC hingegen muss ich (zugegebenermassen weil ich vorher etwas gepennt habe) die Key-Kanäle auf eine weitere Subgruppe routen und dann die Gruppen auf den zusätzlichen Output. Das ist für mich ein Bastelkompromiss, wie ich den in ähnlicher Form früher an "kleinen" Pulten im Jugendclub einsetzen musste, als ich noch gar nicht wusste was eine Matrix ist. So ähnlich, wie ich früher öfter mal den Master über einen Input-Kanal und dessen DirectOut (mit abgeklebtem Routing :D ) geschoben habe, nur um einen Master-EQ zu bekommen.

    Ich gehe bei solchen Überlegungen halt auch immer vom Worstcase, also einem 18-20 Stunden Arbeitstag ohne Mittagessen usw. sowie blöden "so isses"-Begebenheiten aus.

    Zitat von "Wurst Werner"

    Umdenken!


    hmm, ganz ehrlich wenn das System auf eine Weise flexibel ist, dass ich meine (und so auch von vielen Kollegen ausgeübte) bisherige Arbeitsweise auf den Kopf stellen muss, weil etwas NICHT geht und ich mich eher in Bastelzeiten zurückversetzt fühle (das ist nun mal meine Ansicht dazu), ist es für mich die falsche Flexibilität. Auch wenn die Bastelzeiten Spass gemacht haben.
    Amtlich ist es sowieso nur mit Splitbox ;)

    btw. in Sachen Flexibilität: Die von dir beschriebene Arbeitsweise wäre an der SD8 ja auch möglich, sogar komfortabler - man kann dort von jedem Group Bus auf mehrere physikalische Ausgänge sowie weitere Busse (sogar den Master) routen - trotzdem gibt es zusätzlich noch die 16auf12 Matrix (wobei man dazu sagen muss, das diese vorbereitet sein sollte, da die Inputs frei patchbar und als Standard unbelegt sind).

    Achso, Praktikant...? Ich bin froh, wenn beim Aufbau jemand hilft... ;)

    Zitat von "Wurst Werner"

    alles mit einem Doppelclick in Sekundenbruchteilen geladen.


    Komisch... Meine Moderatorten quasseln immer mit Vorliebe in den Linecheck hinein - denen hat scheinbar keiner Manieren beigebracht :)


    Nochmal für die mitlesenden: Das ist meine persönliche und auf den aktuellen Software-Stand bezogene Ansicht und ich habe bei solchen Dingen ein herrliches Talent mich an Kleinigkeiten hochzuziehen. :D Aber ich freu mich natürlich für WW und allen anderen denen das System bei ihrer Arbeit so entgegenkommt. Vllt. ist es ja auch bei mir nach dem nächsten "grossen" Update soweit.

    Ausprobieren sei auf jeden Fall jedem wärmstens empfohlen :)

  • marco heller
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    94
    • 3. Juni 2010 um 13:13
    • #180

    Ich habe mir SAC geholt um es testweise für ein einfaches Projekt zu verwenden. Ich habe mir dazu M-Audio Profire 2626 geholt. Okay ist Firewire, aber ich benötige nur einen Mic Kanal, und einen für Halbplaybacks, kein Monitoring.

    Ich begleite eine Sängerin bei ca. 30 Trauungen im Jahr in Kirchen, dafür reicht die Latenz und der durchsatz des Firewire teils aus.

    Was ich jetzt festgestellt habe, ich kann das 2626 im standalone Modus auch als AD/DA Wandler über Adat nutzen, was bedeutet das das ich wirklich sehr flexibel einsetzen kann, bei größeren Geschichten über ein RME Interface standalone, bei kleineren sachen, Laptop und das eine Gerät.

    2 x Kopfhörer ausgänge sind auch dabei, ist nicht wirklich teuer, die qualität der PreAmps mag ich noch nicht einschätzen, da ich sie nicht im vergleich gehört habe.

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