Danke Klaus...das wollte ich mit dem Verweis auf den THD andeuten...
LG
WW
Danke Klaus...das wollte ich mit dem Verweis auf den THD andeuten...
LG
WW
Zitat von "GuidoGGS"Falls es dir entgangen sein sollte: Du mischt als aller erstes für die Leute!
Nö, in der Regel mischt man für denjenigen, der die Rechnung zahlt...
Ansonsten versucht man seinen eigenen Ansprüchen gerecht zu werden, was oft genug schon schwierig ist.
LG
WW
Beim besten Willen: Marco, ich finde das sehr cool, ein völlig neues System mit auf einem Live-Job zu nehmen, dass man erst seit einer Woche kennt. Persönlich habe ich das SAC Handbuch vier mal gelesen und und einen Monat "Trockentest" im Lager veranstaltet, bevor ich damit den ersten Live Gig gemacht habe. Respekt dafür!
Aber ich werde mich hier aus der ADA8000 Diskussion ausklinken, das macht für mich keinen Sinn. Alter, Du hast es selbst gepostet:
http://www.cmaudio.de/ada8000/ada8000.htm
Selbst wenn ich die Messung nicht kenne, beglückwünsche ich Dich dennoch, wenn Du live den z.B. den Unterschied im THD eines ADA8000 im Verleich zum RME MultifaceII hörst. Auf dem Papier sieht das dramatisch aus: ADA 0.013 THD vs. RME 0.0031.
Jetzt setzen wir das mal in einen Vergleich zu einem professionellem PA-System, worüber die Mucke letzlich wiedergegeben wird. Was meinst Du wohl, wo der da das Komma bei der THD Anzeige steht
Oder die Einschwingartefakte dieser "Messung" von sagenhaften +0,1 dB ab 10kHz??? Ich möchte das jetzt nicht weiter kommentieren...
Anyway, mit SAC kannst Du verwenden, was Du willst. Wer ein Problem mit dem Behringer Logo hat, der verwendet halt etwas anderes. Persönlich habe ich sieben ADA 8000, zwei Focusrite Saffire Pro 56, ein mytec 192ADC und je zwei Apogee AD-16X& DA-16X und kann täglich vergleichen. Ich hab jedenfalls kein Problem mit ADA8000, besonders nicht im Live-Betrieb.
LG
WW
http://www.thomann.de/de/millenium_ha4.htm
Den benutzte ich. Angeschlossen an zwei Ausgängen eines ADA8000 - damit geht an SAC selbst der DT100 (der AKG240 is ja auch nicht so die Macht, da halboffen) in Infernolautstärke.
Du sagtest ja, dass Du mit sieben EQ-Bändern GAE152TM Monitore nicht laut genug bekommen hast. :shock:
Was war das denn für ein Gig? Kleine Bühne, laute Band und Indoor vielleicht? Es wundert mich einfach, dass Deine Erfahrung so völlig anders ist, als meine. Ich betreue eine Band, die recht laut auf der Bühne ist, der Sänger nur noch schlecht hört und mächtig Schub aus den Monitoren braucht. Mit dem SAC Rig bekomme ich sogar so billige Plastikeimer wie dB technologies 602D problemlos laut genung, ohne das es koppelt. Da hatte ich mit 01V und Co an wesentlich teuerern Monitoren oftmals deutlich länger zu kämpfen.
Aber ich will Dir Deine Meinung nicht ausreden, ich hab halt nur völlig andere Erfahrungen gemacht. Und das die ADA8000 so viel "schlechten Eigenklang" mitbringen, dass man es live deutlich hört, sorry das kann ich nicht glauben. Das Problem liegt höchst wahrscheinlich wo anders (Defekt, Raumakustik, Ausgangsmaterial usw.?)...
LG
WW
Man kann auch ganz auf 19" Preamps verzichten und sich so etwas zulegen-->
http://www.brikworm.co.uk/index.html
Günstiges DigiCore mit RemotePreamps.
Man ist ja noch am Anfang der "nativ mischen" Geschichte. Da werden noch zahlreiche Features kommen, die den jeweiligen persönlichen Geschmack womöglich gezielter treffen. Aber wenn man sich nur mal vor Augen hält, was man mit einem SAC System einsparen kann:
+ Foh Pult
+ Monitorpult
+ Sideracks
+ Zuspieler
+ analoges Multicore
+ Line Delays/Zonen Steuerung
+ Speaker Controller
+ Videozuspieler (mit SAW)
+ Multitrackrecorder (mit SAW)
+ virtueller Soundcheck (mit SAW)
usw.
LG
WW
Vorweg: Wer keine Behringer ADAs mag, kann mit SAC auch andere Preamps/Wandler benutzten. Bei einem herkömlichen Pult musst Du mit den Preamps arbeiten, die darin verbaut sind.
Schon kurios, dass ausgerechnet ich hier zum "Behringer- Befürworter" mutiere. Aber Fakt ist:
Wie man professionelle Mikrofonpreamps baut, dass weiß man spätetens seid Ende der 50ziger Jahre.
Die Mikropreamps in den ADA8000 sind Kopien von den PreAmps einer Mackie SR Konsole. Kollege Rockline hatte mal den Schaltplan nachgemalt und hier gepostet. Der ganze "digital Kram" in dem ADA8000 kommt imho nicht von Behringer sondern von Wavefronts. Zugeben, es gibt Kompromisse bei dem ADA:
- Die Line ins laufen mit über den Mikro PreAmp
- kein PAD, nur globale Panthompower
- ab 15Uhr Gainstellung fängt es an zu Rauschen
- unterdimensioniertes Netzteil (hier empfiehlt sich der Rockline Mod)
- das Behringer Logo prangt auf dem Gerät (der Hauptnachteil imho)
Klanglich sind die Teile absolut in Ordnung! Hört die Aufnahme an, oder schaut hier:
http://fohonline.com/index.php?option=com_content&task=view&id=3737&Itemid=1
Komplett in SAC gemischt. 40 Kanäle wurden in einem Midas Hertiage vorgemischt, 66 weitere Mikro-Kanäle wurden ausschließlich mit ADA8000 verstärkt. Insgesamt 106 offene Mikrokanäle!!! Das Zeug wäre nicht zum Einsatz gekommen, wenn es nicht klingen würde oder andere Faxen macht.
Ich selbst hab sieben ADA8000, einer davon hatte mal einen Defekt, der Rest läuft und funktioniert. Für Live-Jobs absolut tauglich. Gain Stellung bei Snare ist meist um die 9Uhr, Vocals mit SM58 in der Regel zwischen 11 und 13Uhr...wer wirklich sehr hoch gainen muss (so ab 16Uhr), der bekommt Probleme mit Rauschen...stimmt. In der Praxis kommen solche hohen Verstärkungen nicht vor...es sei denn ein Bändchenmikro vor einer Flüsterquelle.
Aber bitte:You can piss away your money - aber sagt nicht, dass ich Euch nicht vorher gewarnt hätte :wink:
LG
WW
@ Marco: Glückwunsch zum ersten SAC Job. Das mit der Bedienung erfordert seine Zeit, einfach aus dem Grund, weil es etwas "völlig neues" ist. Zum Thema Stabiltität brauchen wir zumindest nicht mehr viel sagen - ein gut aufgesetztes System läuft! Das hast Du ja mit Deiner SAC Premiere bewiesen.
Was den ADA8000 angeht, da muss ich mich ehrlich gesagt doch sehr wundern. Ich vermute fast, Dein ADA hat einen Defekt, anders kann ich mir das nicht erklären. Sonst würde ich gerne mal Deinen Kommentar hier zu hören:
http://www.zshare.net/audio/764157367331b235/
Live Aufnahme mit meinem SAC Rig: RME Digiface + 3 x ADA8000 und Laptop.
Man beachte die hohe Dynamik des Songs! Hörst Du Rauschen? Harter, steriler Sound?
Urteilt selbst. Ich hab im Studio jede Menge HiEnd PreAmps und Wandler, der hörbare Vorteil im direktem Vergleich ist im unteren einstelligen % Bereich. Das einzige was auffällig bei den ADAs ist: Wenn "rot" angezeigt wird - dann ist auch "Rot" (also Clip).
Zur Bedienung:
Wenn Du den Monitor nur mono brauchst (für Floor Wedges z.B.), dann brauchst Du nichts weiter tun, als den PAN Regler im jeweiligem Monitorpult nach links ziehen und nur den ersten Ausgang anzuschließen - fertig. Gut muss man wissen, jetzt weißt Du es. Dass Du mit dem 7bandigem paragrafischen EQ die Monitore nicht koppelfest bekommen hast, ist ja kein Problem des EQs. Und wenn dieser nicht ausreicht, dann inserte doch einfach einen zweiten, oder dritten. Die fressen ja keine CPU Last.
Zum Analyser: Da ist ein Faderpack wie das BCF2000 hilfreich, damit geht das ohne Probleme. Langsam den Fader hoch bis das Feedback hochschwingt und dann die "Freeze" Taste des Analysers drücken. Koppelfrequenz ablesen und am EQ rausziehen. Wenn das Feedback zu stark wird, dann ist man mit einem Fader definitv schneller als mit einer Maus, um den Pegel schnell wieder unter die Koppelschwelle zu fahren.
Thema Phone-Ausgang:
Hast Du gesehen, dass man jeden der Solo-Busse in SAC um bis zu +20dB boosten kann? Damit kommt man jeden Kopfhörer laut wie Sau, selbst mein alter DT100 kommt da in Fahrt und ich hab nur einen 19,- EUR Kopfhörerverstärker der Thomann Hausmarke.
Thema Clip: Wenn es am Wandler clippt, dann clippt es auch im SAC Mixer. Dieser hat Peak Hold in jedem Kanal und Ausgang, ist also klar ersichtlich, wo was zu heiß gefahren wurde.
Plug in-View: Soll kommen im nächsten Update. Du kannst aber jetzt schon (so mache ich es) die wichtigsten Plugins TapDelay/SummenEQ/Analyser immer "on Top" lassen. Musst diese nur so auf dem Bildschrim verteilen, dass sie nicht stören.
Erinnere Dich einfach mal an Deinem ersten M7CL Job...es dauert etwas, bis man die Routine hat.
Wenn noch Fragen sind versuche ich diese gerne zu beantworten.
LG
WW
Ich muss ja sagen, ich hab kein Problem mit den ADA8000.
Anyway, eine preisliche Alternative zwischen RME und ADA8000 wäre:
http://www.focusrite.com/products/mic_p…re_mkii_dynamic
Das Problem ist, dass die meisten MicPres mit ADAT out nicht gleichzeitig auch DA Wandler haben. Dieser Focusrite hat das allerdings.
Zweite Alternative wäre der Presonus Digimax FS:
http://www.presonus.com/products/Detail.aspx?ProductId=13
Oder man geht direkt auf ein digitales Multicore wie Birkworm-->
http://www.brikworm.co.uk/index.html
Dann braucht man gar keine externen MicPres mehr!
LG
WW
BTW: Die neue Tools mit einem 6-seitigem SAC Test ist draußen :wink:
Wobei das von Marco zitierte Szenario schon sehr theoretisch ist. Fakt ist, auf einem SAC Rechner sollte kein Viren Scanner laufen - stimmt. Demnach ist Obacht angesagt im Umgang mit unbekannten Daten. Das aber jemand den Rechner absichtlich mit Viren verseucht ist doch eher abwegig. Was natürlich auf einem vorkommen kann: Man muss aus irgendwelchen Gründen ein Playback abspielen und hat keinen Ipod oder CD Player dabei. Dann kann man das natürlich als Mp3 oder Wave Datei in SAC anspielen. Für solche Fälle würde ich (ist bis dato aber noch nie vorgekommen) diese unbekannten Daten erst auf meinem Remote Laptop checken (dort ist ein Virenscanner drauf) und erst dann in den Host einspeisen.
BTW: Es gibt MP3 player auch als VST Plug in! Sogar als Freeware (z.B. xtal), das heißt, den IPOD kann ich bei SAC einsparen. In der kommenden Version wird es einen SAC_player geben, der sich u.a. vorprogammiert in Szenen abspeichern lässt: Hallo Theater-Kollegen:-) Zudem ist dieser auch über die Remote fernsteuerbar!
In diesem Zusammenhang ist auch das hier sehr cool:
http://www.silverspike.com/?Products:TapeIt
Ein VST Plug in zum Recorden. Einfach in den preFader Patch Punkt das Masterausgangs patchen und aufnehmen. Das Teil steuert sich sogar bei Bedarf selbst aus. Einfacher und unkomplizierter kann man keine Probe oder Gig aufzeichnen. Die einfache Version von TapeIt ist ebenfalls kostenlos.
Aber mit SAC lässt die Sache sogar noch weiter verfeinern. Neben dem FoH Mixer bietet SAC gleich 24(!!!) komplett unabhängig Monitorpulte. Die Problematik ist ja bekannt. In kleinen Clubs hat mach viel Spillover von der lauten Backline. Macht man jetzt einen Summenmitschnitt des Foh Mixers, dann hat man Sachen wie Keyboards und Gesang sehr laut auf der Aufnahme und Drums/Gitarren sind meist zu leise. Mit SAC hat man folgende Möglichkeit. Man nimmt eines der 24Monitorpulte und schiebt sich da einen passenden Mix zusammen und kann zudem noch Publikumsmikros aufstellen und mit aufnehmen. Ich würde gerne mal einen Track von so einer Session posten, da ich aber fast nur Coverbands mixe, ist das Uhrheberrechtlich bedenklich. Fakt ist, dass man so Mitschnitt von wirklich gehobener Qualität in kurzer Zeit erstellen kann.
Ausprobieren Leude ![]()
Das erinnert mich an einen Gig, den ich mal vor einigen Jahren gemischt habe. Am Ende des Konzerts kam ein Typ auf mich zu, drückte mir 20,- Eur in die Hand und meinte: " Danke, für den klasse Sound" und verabschiedete sich. Ich dreh mich um, wollte den FoH abbauen, da stehen zwei Tweed Jacken Träger vor mir und postulierten, der Sound wäre "die größte Scheiße, die sie je gehört hätten" gewesen:shock:
So kann's gehen ![]()
Oft hat es einfach mit der Hörposition im Raum zu tun... und in machen Venues bekommt man aufgrund Raumakustik einfach keinen definiterten Bass hin...
Yep, dem kann ich nur zustimmen.
Mit einem entschlackten Windows und guter Hardware gibt es nicht viel zu befürchten.
Man denke nur an die unzähligen Industrie PC (Druckmaschinen, Maschinenbau generell) auf denen ein embeded Windows läuft. Die Teile laufen teils jahrelang non stop 24/7. Auf meinem letzten SAC Job spielten zwei Bands abwechselnd auf einer Bühne. Eine Band machte ihren InEar Sound mit einem 01V96 selbst, das hat sich mittem im Job verabschiedet. Wackelkontakt im Netzanschluss. Defekte gibt es immer und überall und ist nicht PC immanent.
Zugegeben: Es kann etwas dauern, bis ein SAC System Hard-und Softwaremäßig so abgestimmt ist, das es 100% läuft. Wer generell kein Hang zu Computern hat, für den ist SAC vielleicht nicht das richtige Werkzeug. Auf der anderen Seite verpasst man so ein virtuelles Mischpult mit ernormen Möglichkeiten.
BTW: Das Problem mit Marcos PC hat sich dank dem SAC Forum auch schnell geklärt. Bin gespannt, was der Kollege Live für Erfahrungen macht.
LG
WW
@Rockline&Appsys: Hört mal, wie Ihr das macht ist mir Wurst. Hauptsache die Sache kommt an den Start, dann bin ich sofort mit einer Schubkarre voll ADA8000 dabei..harhahr.
Im Ernst: Remotbare Gains am ADA8000 wären ein ideales Frontend für mein SAC System. Dann kann ich schön am SAC Host am FoH mixen und dort auch Gain-machen. Fände ich OVERGREAT ![]()
Rock on
WW
Zitat von "oops"ich finde das ganze auch supi...
ABER: was passiert, wenn meine audio engine (laptop, rechner) abkackt ?
gibts auch lösungen mit redundanz ?
ich finds nerdy, aber unterm strich ist mir das ganze zu wackelig ! (murphys law) :wink:
Da passiert das gleiche, was bei einem defektem Netzteil bei einem analogen Pult oder einem Display-Ausfall in einem digitalen Pult passiert: The party is over:-)
Redundanz is allerdings bei SAC Systemen realtiv kostengünstig zu realisieren. Mein Standard setup ist: Ein Host-Rechner, der auf der Bühne steht. Dort stecke ich auch alle Mikros direkt ein, ein analoges Multicore brauche ich zudem nicht mehr:-)
Gesteuert wird dieser Rechner entweder über WLAN oder Lan mit der SAC Remote Software auf einem zweiten Laptop. Sollte der Hostrechner aus irgendeinem Grund ausfallen, dann nehme ich den Remote Laptop und schließe den an. Die Mix-Files speicher ich nach dem Soundcheck auf einem USB Stick. Also Rechner-tauschen, PCMCIA Karte reinstecken, SAC und Mix-File laden und in fünf Minuten bin ich wieder online.
Die 19" Rechnerfraktion kann natürlich auch einen Spare_Rechner mitsich führen. Ein Top 19" Rechenknecht mit richtig Leistung lässt sich für 500-600,- EUR bauen, wer große Angst hat, der nimmt halt einen zweiten Rechner mit. Zwei PM5D mitzunehmen ist da deutlich teuer.
Ich kann die Vorbehalte wegen Systemstabilität völlig verstehen und gestehe, dass ich bei meinen ersten zehn SAC Jobs stets ein 01V in Reserve mit hatte. Mittlerweile brauche ich diese (mentale) Stütze nicht mehr. Wer sich im SAC Forum umsieht, der wird sehen, dass dort sehr wenige Postings mit dem Thema "Total Absturz" zu finden sind. Und imho alle(!) ließen sich auf kapitale Bedienfehler oder auf Dinge zurückführen, die ausdrücklich nicht empfohlen oder unterstützt werden.
Dennoch sollte man jedes neue SAC System ein Nacht lang mit Audiowiedegabe laufen lassen. Wenn am nächsten morgen "0 slipped audio buffers" angezeigt werden, dann kann man davon ausgehen, dass das System läuft! Ich kann mit meinen zwanzig Gigs ja nicht mitreden, aber wenn man sieht, dass SAC Kollegen schon über 400 Gigs im Tourbetrieb mit einem System ohne Probleme hinter sich haben, dann ist das schon mal eine Hausnummer.
Aber zugegeben: Ein normales Pult schaltet man ein und kann losgegen. So einfach ist der SAC Einstieg nicht, man muss sich mit der Materie auseinandersetzten. Mein System läuft mittlerweile im Autostart. Also: Netzstecker einstecken, Laptop hochfahren: Windows fährt hoch, die RMETreiber werden geladen, dann lädt automatisch SAC mit der letzten Mixszene. Dann starte ich den Remote Computer, der lädt die SAC Remote und verbindet sich ebenfalls automatisch mit dem Host und lädt selbstständig die aktuelle Mixszene. Nice...
holkl: Da scheint etwas mit Deinem Rechner bzw. der Installationsroutine nicht zu stimmen. Bei mir installiert sich die Demo völlig normal. Eine Idee: Befinden sich in Deinen Download Ordner noch andere .exe Dateien? Dann kann es sein, dass der SAC Winzip Automat fälschlicherweise diese öffnet. Einfach die SAC Datei in einen leeren Ordner packen und dort öffnen, dann funzt datt:-)
@marko: Ich hab Dein Problem immer noch nicht 100% verstanden, bin aber gerne bereit, das mal im SAC Forum zu posten.
BTW: Der Support bei SAC ist großartig, zumal der Entwickler täglich in seinem eigenen Forum unterwegs ist und dort Anwednerfragen beantwortet. Selbst anrufen ist kein Problem, wenn man denn die localtime von Las Vegas berücksichtig;-)
LG
WW
PS: Es gibt auch Leute, die mit SAC auch "etwas" größere Veranstaltungen machen:-) Zum Beispiel:
http://fohonline.com/index.php?option=com_content&task=view&id=3737&Itemid=1
Hi Wora,
schön, dass Du Dir SAC mal angesehen hast. Was Deinen Recording Rechner angeht, da kann man mit SAC eigentlich "Entwarnung" geben. Das Programm ist nur 4MB groß, braucht keinen Dongel und nimmt keine (!) Einträge in der Registry vor!
Das heißt, wenn Du den SAC Ordner löschst, dann ist das Programm komplett verschwunden.
Das mit den Fadern kann ich nachvollziehen. Es gibt zwei Optionen.
Man kann sich natürlichen ein größeren Controller für SAC bauen, so wie dieser Kollege hier:
4 x Behringer BCF2000 und vier TFTs. Mir wäre das allerdings wieder "to much". Oder man wartet auf den neuen 3M 23" Touch Screen mit zehn Finger Multitouch.
Der SAC Entwickler codiert gerade eine neue SAC Version für diesen 3M und ist auch schon ziemlich weit damit. Er wurde von 3M eingeladen, um als "RealWorldApp" auf einer Messe SAC mit diesem Touchscreen vorzuführen. Dann sind sogar Tastatur und Mouse obsolet. Bin gespannt, hab noch nichts gesehen, hört sich von der Papierform aber sehr interessant an.
LG
WW
Zitat von "marcoboy"Ich habe folgendes festgestellt. Man sollte beim mixen nicht in das Menu klicken und auch nicht den Netzstecker aus dem Laptop ziehen. Bei diesen Aktionen setzt das Signal kurz aus. Der Zähler im Output geht dann nach oben. Das ist jetzt meine Erfahrung auf dem Labortisch
Kann ich bei meinem Setup nicht nachvollziehen. Wobei man natürlich im normalen Betrieb auch nicht den Netzstecker zieht:-)
BTW: Bei Laptops immer in den Energieeinstellungen alles ausschalten (also Dinge wie: Ruhezustand, Bildschirmschoner usw.). Am besten das "Desktop-Ersatz" Energieschema verwenden!
Meinst Du mit Menu, das SAC Menue? Da darf eigentlich nichts passieren. Es sei denn Du nimmst Einstellungen am AudioTreiber vor, dann ist das natürlich klar, dass das Signal kurz abreißt.
Am besten einmal die Soundkarte ordentlich einrichten und als default abspeichern!
Dann werden die Einstellungen bei jedem Start automatisch geladen.
LG
WW
Zitat von "krisusound"Hallo nochmal,
wie schaut das Eurer Meinung nach aus wenn man mit USB2 in den Rechner geht?
Das Tascam US-1641 währe meiner Rechnung nach die noch Preiswertere Lösung als über ADA + RMEWas haltet Ihr von der Idee 3 1641 per usb zu verwenden.( 24x Mic in, 18x Line in, 24x Line out)
gruß Kux
Tasam US1641 wurde im SAC Forum getest. Funktioniert latenzmäßig nicht gut, zumindest nicht mit den Tascam eigenen Treibern. Mit dem "Asio4all" läuft es kurioserweise mit 128 Sampeln. Aber USB ist grundsätzlich nicht gut, weil die ständige USB Port Abfrage von Windows wieder ein Hintergrunddienst mehr ist. Um es kurz zu machen: Besser nicht.
LG
WW
Zitat von "JmLabUtopia"
Schade eben nur, das es fast keine User gibt.
An den klanglichen Qualitäten liegt es jedenfalls nicht. Das System war sehr teuer und kam zudem zwei, drei Jahre zu spät - also mittem im LA Wahn. Sound&Pegel sind jedenfalls "fette Hose":-)
Hi Bert,
völlig verständliche Fragen und das waren auch genau meine beiden Bedenken, als ich mit SAC angefangen habe.
Zum Betriebssystem:
Mann sollte neben SAC, SAW und seinen Plugins im Idealfall nichts weiteres auf seinem Rechner installiert haben.
Dedicated to SAC, wie die Amis sagen. Darüberhinaus sollten alle unwichtigen Hintergrunddienste im System deaktiviert werden. In meinem Task Manager laufen nur noch 12 Prozesse, mehr nicht. SAC hat oben links eine CPU Load Anzeige, klickt man mit der linken Maustaste auf die Anzeige, erscheint eine Anzeige über "slipped audio buffers". Wenn man sich ein System zusammenstellt, sollte man dieses zu Testzwecken mal acht Stunden mit Audio laufen lassen. Werden dannach "0 slipped buffers" angezeigt, dann kann man davon ausgehen, dass das System softwaremäßig stabil läuft. Im anderen Fall muss man auf die Suche gehen, das kann u.U.in Arbeit ausarten. Bei mir war es im System-->Uhr/Datumsanzeige-->Uhr der Fall, dass sich die Windows Uhr stündlich ins Internet einwählen wollte, um sich dort abzugleichen. Deaktivert und Ruhe ist. Seitdem habe ich ca. zwanzig Gigs mit SAC gemacht (große&kleine) und nie wieder einen "Buffer" verloren. Slipped Buffers bedeutet, dass irgendein Hintergrunddienst die Audioverarbeitung stört. In der Regel fällt das nicht auf, weil SAC den Sync automatisch korrgegiert. Dennoch ist es ein Anzeichen, dass das System optimiert werden kann/sollte. Zum Windows Tweaking gibt es im SAC Forum jede Menge hinweise. Und das selbst ein "Computer-Doof" wie ich das hinbekommt, zeigt, dass es geht. Zugegeben hatte ich Anfangs auch bedenken, weil wegen Windows. Aber ich habe auf den zwanzig Jobs nie ein Problem gehabt. Selbst das Laden von Plugins im laufenden Konzert geht und ohne hörbare Artefakte!
Windows7 hat ein Problem mit den den grafischen Hintergrundgeschichten, diese stören SAC. Man sollte daher "Windows boarder patting" ausschalten oder WIN7 mit dem "WindowsClassicTheme" verwenden, da werden die meisten Übeltäter automatisch ausgeschaltet.
Stichwort Latenz:
Mehr als 128 Samples sind für den Live Betrieb unakzeptabel, da haben viele FiWi Soundkarten schon Probleme (Ausnahme RME). Wer mit InEar arbeitet sollte auf 64 Samples runterschrauben (grob fahrlässig ca. 1,5 ms Latenz). Mein alter Laptop schafft problemlos 32 Samples (ca. 0,8 ms), allerdings steigt dadurch die CPU Last um circa 10%, weshalb ich mit 64 Samples arbeite. Bis dato keinerlei Klagen, man bewegt sich ja damit auch in Bereichen von 01V96,LS9 und Co.
Dennoch der Hinweis, dass man an der Soundkarte nicht sparen sollte. RME oder Motu 2408 mit PCi(e) Karte funzt allerdings immer. Mit Abstrichen (nur 128Samples) noch M-Audio Profire2626 oder Lightbridge.
LG
WW