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  1. PA-Forum
  2. Wurst Werner

Beiträge von Wurst Werner

  • Oberton XB700 Spule

    • Wurst Werner
    • 28. August 2007 um 18:40

    Das Oberton-Material muss ja was ganz besonderes sein, dass man solche Lieferbedingungen in Kauf nimmt. :roll:
    Aber das der deutsche "Vertrieb" nicht einmal Recone Kits anbieten kann und der Hersteller da nicht einschreitet... Ich kann mir da nicht helfen, irgendwie zuckte mir gerade das Attribut "unprofessionell" durch den Kopf...hat aber bestimmt nix zu bedeuten. 8)

    Grüße
    WW

  • Schiss vor der Show?

    • Wurst Werner
    • 22. August 2007 um 11:22

    @seven&4Art:...immer auf die kleinen dicken, die nicht fliegen können :oops:

  • Reverb live

    • Wurst Werner
    • 22. August 2007 um 10:25

    jo, tap delay...Einstellungen wie immer Programmabhängig und davon, was man mit dem Effekt erreichen will...

  • Lautsprecher Management

    • Wurst Werner
    • 22. August 2007 um 09:53

    Die Sabines haben natürlichen einen Feedback Eliminator drin:-)

  • Reverb live

    • Wurst Werner
    • 22. August 2007 um 09:51

    Da kann man nur grob fahrlässig etwas zu raten. Hängt ja auch stark von der Location, der Musik und dem Material ab.

    Ich komme meist mit einem kurzen Hall (unter 1 Sek.) für die Drums, langer Hall (1,6-3 Sek.) für die Vocals (eventuell noch Soloinstrumente, Balladen-Snare) und Delay aus. Indoor benutzte ich den langen Hall, wenn überhaupt, nur sparsam. Ich finde, mit Delay bekommt man besser eine "Tiefe" in die Vocals als mit Hall, aber das mögen einige Kollegen anders sehen. Ein wichtiger Hall Parameter ist für mich das PreDelay, bei SoloVocals fällt das bei mir je nach Songtempo schon recht großzügig aus. Für spezielle Sachen wird der Hall noch EQed (immer Low Cut drin, und je nach Länge und Geschmack den EQ) und teilweise sogar kompremiert...

    Grüße
    WW

  • Schiss vor der Show?

    • Wurst Werner
    • 22. August 2007 um 09:36

    Ich glaube, jeder Tonmann hat sein ganz eigenes tontechnisches Trauma. Meines heißt: Stripshow!
    Irgendwann Ende der 90ziger war ich auf einem größeren Bikertreffen als Foh-Depp unterwegs. Während der üblichen Stripshow spingt die CD und hängt sich schließlich ganz auf. Bei dem Anblick, wenn sich knapp 2.000 Biker fast zeitgleich zum Mischpult umdrehen, lässt jetzt noch spantan den Gedanken einer Helmpflicht am FOH bei mir aufsteigen. Und wie das bei Traumata so ist, kommen diese natürlich wieder. Letztes Jahr auf der Vereinsfeier eines Footballclubs das gleiche Spiel! Was solls, muss man sportlich sehen. Ich denke, fast jeder hat einen "Angstgegner":-)

    Grüße
    WW

  • Schiss vor der Show?

    • Wurst Werner
    • 21. August 2007 um 21:10

    Das ist wie bei jedem anderen Beruf auch. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass beispielsweise ein "Jung-Chirug" sonderlich gelassen ist, wenn er bei seinem ersten Kunden erstmalig eine Bauchdecke aufschneidet. 100 Blinddärme später schweifen dagegen die Gedanken schneller ins Catering ab :wink:

    Grüße
    WW

  • Laptop als Siderackersatz?

    • Wurst Werner
    • 21. August 2007 um 12:20

    foh-techniker:
    Wenn ich über den PC Dynamics im Insert eines Analogpultes fahre, dann hab ich doch Laufzeitenverzögerungen in diesen Kanälen, die in den übrigen Kanälen nicht vorhanden sind. Hört man das nicht???
    Wie macht Ihr das mit der Aussteuerung/Gainstruktur, ab 0 dB clippt es halt digital. Wie macht Ihr das denn bei Drum Kanälen?

    Grüße
    WW

    wora: Gern geschehen:-)

  • Laptop als Siderackersatz?

    • Wurst Werner
    • 21. August 2007 um 08:34

    Ich würde auf eine Software setzten, die VST unterstützt. Dazu gehört auch Samplitude. Für VST gibt es einfach die meisten Plug ins und vor allem jede Menge legaler FreePlugs (-->http://www.kvraudio.com).
    Was Dynamics angeht, hab ich das noch nicht ausprobiert. Diese als Insert anzufahren, ist natürlich technisch möglich. Allerdings dürfte schon die Latenz durch den Compi zu Laufzeitenverzögerungen führen, die im kritischen Bereich liegen müssten (zumindest bei der Kombination: Analogpult<-->Rechner).
    Als alter Studiomann finde ich das Thema wirklich spannend. Gerade was Kompression angeht, gibt es doch mittlerweile jede Menge Plug ins, die den PA-Klassikern 166,241 oder den Pultkompressoren aus den alten 02r, 01v hörbar überlegen sind. Wäre schon toll, wenn man diese "latenzbereinigt" in ein analoges Setup einbinden könnte, aber wie???

    Grüße
    WW

  • Terratec Phase 88 Rack

    • Wurst Werner
    • 18. August 2007 um 09:39

    Im Cubase oben den Reiter "Geräte" anwählen-->"Geräte konfiguieren"-->"VST Audiobay"-->"Terratec Phase88" auswählen-->"übernehmen"-->"ok"

    Viel Spaß mit der Phase88, steht zwar Terratec drauf, ist aber ein gutes Teil kleines Geld!

    Viele Grüße
    WW

  • I don´t need THAT!!!

    • Wurst Werner
    • 16. August 2007 um 15:11

    "Ich mach sicher viele Große Jobs und arbeite oft genug auf LS9 und 01V und 02R und M7CL und hab da überhaupt kein Problem damit. "

    Kann ich aus ersterHand bestätigen. Der gute Klaus hat letztens in unserer Region einen Top-Job am Monitor auf einem LS-9 gemacht. Ich ziehe immer noch den Hut. Hier der Beweis:

    Das war gewiss kein easy going job, aber Klaus hat gezeigt, dass man mit einem LS-9 auch höhere Ansprüche "monitortechnisch" bedienen kann. Dagegen hatte ich als Foh-Depp gerade mal erhöhten "Freizeit-Stress".

    Fette Typen - Fetter Sound :lol:

    Grüße
    WW

    PS: Klaus, der Kren Senf ist schon alle :wink:

  • Wurst Werner gründet "W.U.R.S.T. Audio™"

    • Wurst Werner
    • 16. August 2007 um 14:44

    Isch natürlich :oops:
    Typisch Pa-Forum: Kaum schreibt man einen seriösen Bericht und schon wird man wieder verunglimpft :wink:

    Grüße
    WW

  • Wurst Werner gründet "W.U.R.S.T. Audio™"

    • Wurst Werner
    • 16. August 2007 um 13:26

    Liebe Gemeinde,

    W.U.R.S.T™-Audio is back on the map!
    Nach dem uns zahlreiche Anrufe und emails bzgl. WURST-Audio erreicht haben,
    möchte ich hiermit einen kurzen Überblick über die neusten Entwicklungen unserer
    SRC-Abteilung (SoundReinforcementConsulting) bieten.

    Sicherlich habe Sie sich auch schon öfters gefragt, warum das gleiche Beschallungssystem an einem Tag gut und an einem anderen Tag weniger gut klingt. Aufwändige Forschungen unserer R&D Abteilung haben gezeigt, dass dies oftmals mit der Ausrichtung der Beschallungsanlage und der Verlegung des Saalkabels (Multicores) zusammen hängt.
    Daher sind wir sehr stolz, einen neuen aufregenden Service für professionelle Beschaller anbieten zu können:

    „PA-Rigging nach FENG SHUI (P.R.F.S.)“ und „Wünschelrutengänge für optimierte Saalkabelverlegung (W.o.S)“.

    Als Referenzobjekt hat WURST-Audio diese Techniken zusammen mit der Fa. Rockline erstmalig beim „Eier mit Speck“ Festival (http://www.eiermitspeck.de) erfolgreich umgesetzt.
    Sehen Sie hier den „Head of Wünschelrouting“ in seinem Spezialanzug, der den störenden Einfluss von Erdstrahlen und telurischen Strömen auf die Messungen stark vermindert:

    Hoher Besuch stand am ersten Festival Tag in Person von Peter Rieck an (Forumsnick: PA-Peter, links im Bild). Hier im Bild mit Herrn Kosmalla von der Fa.ROCKLINE:

    In einem seriösen Gespräch informierte Kollege Rockline Herrn Rieck über die aktuellen WURST-Audio Entwicklungen und erklärte, dass es für einen guten Sound unabdingbar ist, die neusten WURST-Audio „Wasseraderabsorber“ am FOH-Platz anzulegen:

    O-Ton Peter Rieck „Zuerst kam ich mir mit diesen Absorbern um den Hals etwas seltsam vor. Nach dem Gig muss ich allerdings gestehen, dass die tontechnischen Verbesserungen frappierend sind. Die „Wasseraderabsorber“ erzeugen einen unglaublich trockenen Sound. Wir denken über eine Sammelbestellung nach“.

    Auch der Veranstalter zeigte sich mit den Modifikationen durch WURST-Audio sehr zufrieden und ließ es sich nicht nehmen, dies auch öffentlich zu bekunden:

    Wir hoffen, mit diesem Bericht auch Ihr Interesse an den neusten WURST-Audio Produkten geweckt zu haben und freuen uns über Ihre Fragen und Anregungen.
    Mit freundlichen Grüßen

    Wurst Werner

  • Test DAP X-Serie

    • Wurst Werner
    • 15. August 2007 um 11:57

    Was das Handling angeht, hast Du völlig recht. Das hatte ich im Test auch schon bemängelt. Zu kleine Griffe, Postion der Griffe, keine Stapelmulden, unsinnige Postionierung der hinteren Flugschine...und wie auf dem Bild zu erkennen: Die Kisten sind richtig groß!

    Zum Test hab ich ja vier Bässe, zwei Tops und eine DAP Amprack samt Controller bekommen. Das lustige: Im Controller war kein Setup drin, das das Amprack nicht mal verkabelt und in fünf Minuten sollte die PA spielen. Ich hab dann in der schnelle folgendes eingegeben: Low Cut 35Hz, Trennfrequenz 105 Hz mit 24 dB Linkwitz/Riley und das Band Gain der Bässe auf + 6 dB angehoben (Tops blieben bei 0dB). EQed hab ich weder die Tops noch die Bässe. Ich war wohl auch Open Air damit unterwegs. Vierpunkt indoor ist ja je nach Raum und Setup etwas aufwändiger. Wo standen denn die Bässe, wie viele und welche? Ist schwierig da eine Ferndiagnose zu erstellen. Die PAS kenn ich auch, wohl nur die 15" Version. Ich meine, die sind zumindest in den Höhen zurückhaltener als die DAPs. Wie gesagt, die Mitten der DAP sind für mich nicht dominant, dafür klingelts wohl oben rum mehr (grob fahrlässig 8k). Man wollte wohl etwas "Silber" in den Klang zaubern. Vielleicht meinst Du ja das? Im Vergleich zu den PAS fällt das bestimmt auf und je nach Raum kann das einem schon auf den Sack gehen. Ihr wisst schon was ich meine :) Indoor schraub ich oft am Controller rum, um die PA etwas dem Raum anzupassen...aber das ist schon wieder ein anderes Thema.

    Grüße
    WW

  • Test DAP X-Serie

    • Wurst Werner
    • 15. August 2007 um 11:24

    Um mich mal selbst zu zitieren:
    "Und was mir immer wieder auffällt, dass viele nur in „super gut“ und „super schlecht“ kategorisieren. Mittelmaß ist nix schlimmes, man darf ruhig sagen, dass manches Material „ok“ oder „in Ordnung“ ist. Klar, so ein amtlicher Verriss kommt natürlich schon cooler…ist aber in einigen Fällen wirklich nicht angebracht. "

    @moja: Wir sprechen schon vom selben Top, oder??? Wie gesagt, im direktem Vergleich zu GAE4475 hat das DAP Teil deutlich(!) mehr Bass,und deutlich weniger Mitten(!).-->

    Grüße
    WW

    PS: Meine 4475 haben keine Originalgitter, die GAE steht rechts im Bild:-)

  • Test DAP X-Serie

    • Wurst Werner
    • 15. August 2007 um 11:03

    sörn: Danke für den Link. Das ist ein Online-Shop, der dort ein BR Gehäuse zusammen mit einem Oberton anbietet, wo man den Speaker nur noch selbst reinschrauben muss. Die Gehäusekonstruktion an sich ist ja altbekannt und bewährt...von der Papierform her sollte das Teil gut performen und der Preis scheint günstig. Keine Einwände meinerseits. Aber wie gesagt, aus der DAP Kiste kommt auch Bass raus und Musik lässt sich damit auch machen.

    Ich kann natürlich nur das beurteilen, was als Anlage vor mir steht. Wenn ich EAW 750 testen würde, kann ich nunmal schlecht argumentieren, dass man für etwas mehr Geld ein klanglich feineres VDOSC bekommen kann.

    Grüße
    WW

  • Test DAP X-Serie

    • Wurst Werner
    • 15. August 2007 um 10:45

    He Currywurst...bleib bei uns, hier wird doch nur angeregt diskutiert.

    Ich hab einen Golf gestest. Andere sagen, dass der BMW aber schneller fährt. Ich sehe da keinen Stress.

    sörn: Also ein fertiger Marken-Bass für 450,-. Gibt es da einen Link zu?

    Grüße
    WW

  • Test DAP X-Serie

    • Wurst Werner
    • 15. August 2007 um 10:38

    "Für 450€ bekommt man heutzutage einen Oberton 18xb700 fertig aufgebaut in MPX mit Strukturlack und kompletten Zubehör. (inkl. ordentlich angebrachten Griffen, Stackingfräsung, etc...) "

    Das ist dann aber ein Selbstbau oder reden wir hier von einem "offiziellen" Produkt? Bei Selbstbau sollte man vielleicht nicht vergessen, dass:

    1. nicht jeder Lust hat die Säge anzuwerfen
    2. nicht jeder das Können hat, so etwas zu bauen
    3. nicht jeder die Möglichkeiten (sprich Werkzeug & Räumlichkeiten)
    4. der Wiederverkaufswert von Selbstbauten...na, schau mal ins "Biete-Brett"
    5. Die eigene Arbeitszeit auch als "Wert" mit einkalkuliert sein sollte

    aber, da erzähle ich ja nix neues...

    Grüße
    WW

    PS: Das der Oberton besser als der DAP Bass performt, dass will ich doch mal für die zahlreichen "Oberton-Jünger" schwer hoffen :wink:

  • Test DAP X-Serie

    • Wurst Werner
    • 15. August 2007 um 10:30

    "Von "Bestechung" hat auch niemand geredet, bzw. geschrieben. "

    Ich weiß, aber "gedacht" wird doch immer daran, oder? :grin:
    Daher dachte ich, ist beantworte das einfach mal prophylaktisch.

    In Punkto „Gutes Material“: Wenn ich besagte DAP mit den PAs vergleiche, mit denen ich mich als Einsteiger rumgeschlagen habe (Zeck 15/3 oder Community CSX52 u.ä.), dann ist das schon ein merklicher Fortschritt. Klar, nach oben hin begrenzt nur noch der Geldbeutel. Ich fände es nur schön, wenn in der Beurteilung von Material dessen Einsatzgebiet und die Preisklasse mit einfließen würde. Und was mir immer wieder auffällt, dass viele nur in „super gut“ und „super schlecht“ kategorisieren. Mittelmaß ist nix schlimmes, man darf ruhig sagen, dass manches Material „ok“ oder „in Ordnung“ ist. Klar, so ein amtlicher Verriss kommt natürlich schon cooler…ist aber in einigen Fällen wirklich nicht angebracht.

    Peace
    WW

  • Test DAP X-Serie

    • Wurst Werner
    • 15. August 2007 um 09:44

    Als Autor des besagten Artikels in der Tools will ich mich mal kurz hier einklinken.
    Vorab: Ich find es durchaus begrüßenswert, wenn hier die „Objektivität der Presse“ in Frage gestellt wird. Im Vergleich z.B. mit der Computerbranche wird (Pro) Audio Equipment aus journalistischer Sicht immer noch mit Samthandschuhen angefasst. Hersteller und Vertriebe sind es leider (immer noch) nicht gewohnt, dass man ihre Gerätschaften kontrovers diskutiert. In Bezug auf das T4M macht sich das u.a. dadurch bemerkbar, dass wir von einigen Herstellern/Vertrieben generell keine Geräte mehr für Tests bekommen. In einer der nächsten Ausgaben wird es beispielsweise einen Test von Mittelklasse PA Controllern geben. Mit der Redaktion hatte ich eine Liste von über zehn Geräten aufgestellt…bekommen haben wir letztlich fünf, wobei ein sechstes (billiges) Gerät außerhalb der Wertung mitlaufen wird. So viel zu unseren Arbeitsbedingungen und der Wertschätzung der Branche in Bezug auf einen kritischen Schreibstil ;)

    Was die DAP PA angeht. Das diese, besonders im Bass (wie angeführt) einem AZ18H unterlegen ist, ist richtig. Der Test hat auch nie das Gegenteil behauptet. Wenn ich allerdings mal google, dann sehe ich einen Endkundenpreis für einen DAP X18 von 370,- EUR. Besagter AZ Bass liegt dagegen zwischen 690,- und 790,-. Das Argument, dass ein ordentlich designter Selbstbaubass mit einem Oberton 18XB700 von der Papierform her besser performt als die DAP Kiste, ist wohl auch richtig. Aber was kostet ein Oberton? Jeder, der sich mit Selbstbau beschäftigt, weiß, dass man für 370,- EUR nur schwerlich ein fertiges Gehäuse mit Obertonbestückung + allen notwendigen Anbauteilen bauen kann. Das nur zum beliebten „Apfel&Birne“ Thema.

    Klangempfinden ist immer subjektiv. Um das ganze mal abzukürzen: Ich hätte kein Problem mit einer meiner Bands über das getestete Set Up einen Club Gig zumachen. Weiter noch: Ich weiß, dass ich ganz unbescheiden auf dem Material ein Sound hinbekäme, den mancher Kollege sich auf seinem EAW&GAE Besteck wünschen würde. Was jetzt wieder NICHT heißen soll, dass die DAP PA besser als die letztgenannten Brands sind. Die DAP Kisten funktionieren – that’s all. Wo wir gerade beim Thema sind: Im Test hab ich das DAP Top im direktem Vergleich zu einer meiner alten GAE 4475 Tops laufen lassen. Die DAP Kiste ist tonal entschärft, will sagen: Die GAE „sägt“ eindeutig mehr zwischen 2-4 kHz und würde in diesem Forum bei einem Blind-Test von der Mehrheit als schlechter klingend empfunden werden. Da bin ich mir sicher.

    Was den Output angeht: Im Test steht auch, dass die DAP von der Papierform mit einem höherem Wirkungsgrad als die GAE angegeben ist, in der Praxis aber hörbar leiser am gleichen Amp-Kanal spielt. Das scheint ein generelles Manko der China Pappen zu sein. Zumindest war das bei allen Fernostkisten, die mir zum Test vorlagen, der Fall. Was uns letztlich zur eigentlichen Frage bringt: DARF China Material überhaupt (gut) sein? Darf man so etwas überhaupt kaufen? Ich glaube, dass bei all den Diskussionen um China Material unterschwellig immer die Frage nach der Ideologie mitschwingt. Mir fällt zu dieser Frage leider auch keine überzeugende Antwort ein. Ich könnte mir jedoch vorstellen, wenn auf den DAP Kisten „Made in xy“ anstatt „China“ stehen würde, dann würde das Material in einer anderen Form besprochen werden. Dazu ein kleiner Gedankenanstoß:
    http://youtube.com/watch?v=NqUGLUJF7y4

    Unterm Strich: Das Zeug ist billig, klingt ordentlich fürs Geld und bedarf allerdings vom Handling her einer Überarbeitung. Hm…so steht es ja eigentlich auch im Test-Fazit. Natürlich darf man dazu eine komplett andere Meinung haben, ich bin weder der >PA-Heiland< noch verkündige ich das >Beschallungs-Evangelium<. Und um die letzten drei ungestellten Fragen auch direkt zu beantworten: In dreizehn Jahren hat man nur einmal versucht mich zu bestechen, ich durfte nur einmal ein Testgerät behalten (DI Box…Ladenpreis: 19,95 DM) und ja, ich stehe zu dem, was ich schreibe.

    Viele Grüße
    WW

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