a) kann ich XLR In zum Out durchrouten ohne mir riesige Klangeverfälschungen oder gar ne Delay einzufangen, oder wird, wenn, dann das gegainte Signal durchgereicht ?
Nein, da eine AD&DA Wandlung vorgeht. Alternativ mal Kollegen Rockline nach einem Mod fragen. Er hatte mir mal einen ADA8000 so umgebaut, dass das vorne anliegende Preampsignal via Schalter nach hintern direkt auf die XLR Outs geleitet wird...
b) gibts Alternativen zum Behringer, die als Einstieg nicht gerade 600 - 700 Euro kosten ?
Nein gibt es nicht. Die nächst günstigeren ADAT 8Micpres mit DA Wandlung sind der Presonus Digimax FS8 und der Focusrite Octopre MKII Dynamic
c) wenns so nicht klappt, habt ihr Erfahrungen mit einfachen Splittern, die mir das ganze ermöglichen, ich denke ein Split Kabel muss es jetzt nicht unbedingt sein ![]()
http://www.thomann.de/de/the_tracks_eight.htm
Beiträge von Wurst Werner
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Das sehe ich auch so, bemerkenswerte Verbesserungen wird das nicht bringen. Zu regelmäßige Struktur und vor allem nicht tief genug, um bei problematischen LowMid etwas ausrichten zu können.
Mehr ein dekoratives Möbel mit Akustik-Touch. Ein wahllos gefülltes Bücherregal mit 40cm Tiefe wäre akustisch wirksamer;-)
Bin immer noch der Meinung, das der Raum zuklein ist, dass Diffusion überhaupt einen Nutzen bringt. Bei so kleinen Räumen ist es imho wichtiger,
eien RFZ in der Mixposition zu erreichen...da sind schallharte Diffusoren eher kontraproduktiv...LG
WW -
Arrgg..ich bin noch nicht ganz in diesem Tag angekommen..ich zieh mir mal 'nen Kaffee

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lol...stimmt :wink:
Ich hab eine endlos Karnevalssitzung hinter mir (siehe SAC Blog) und bin zugegeben noch etwas "betäubt".
Ich will mal versuchen, nächste Woche mein großes Motu setup on the road zu bekommen...hoffentlich ähnlich erfolgreich, wie
Deine Baustelle.LG
WW -
tomy: Wie war Deine Großbaustelle?
LG
WW -
Was versprichst Du Dir von den vier Holzkonstrukten?
LG
WW -
Zitat von "tobias kammerer"
Hallo Leute,
Vorsicht: Normale Absorber, also weiche Oberflächen, absorbieren zu viele Höhen. Der Raum wird dumpf. Wenn man hinten 50 Zentimeter opfern kann, dann könnte man bereits Breitbandabsorber (z.B. Knauf Aksutikplatten mit Dämmung dahinter und davor einen Lamellen Diffusor bauen (kann man selber machen, kostet nur viel Zeit). Alternativ könnte man an der Rückwand aber auch die Knaufplatten leicht gewinkelt anbringen und somit z.B. ein paar Dreiecke im Raum stehen haben. Auch die lenken den Schall ab. Das ist einfacher und billiger zu bauen, als ein Diffussor). Die Wand gerade zu lassen ist in der Regel tödlich, da eine extrem Harte Reflexion von Hinten zurück zum Abhörplatz kommt. Dann wäre das Gröbste erschlagen. Praktisch sicher werden dann stehende Wellen bleiben. Die vorher exakt auszurechnen ist in der Regel fast unmöglich. Besser mann baut das Ding erst, und mißt dann die Resonanzfrequenzen. Diese kann man dann mit Bassfallen in der richtigen Frequent in den 2 hinteren Ecken bekämpfen. Den Platz dafür kann man schonmal vorsehen. Effiziente Bassabsorber sollte man in der egel fertig kaufen, da die genaue Frequenzabstimmung beim Bau viel Erfahrung braucht. Ein Eigenbau landet in der Regel auf der falschen Frequenz.
Viele Grüße
Tobias KammererDie Knauf Decken/Wände sind wirklich gut, man sollte allerdings wissen, wie man diese sinnvoll verbaut. Normale Trockenbauwände agieren akustisch wie Plattenschwinger, da sie eine Eigenresonanz haben. Das heißt, diese Resonanzfrequenz wird absorbiert...das sollte man im Hinterkopf behalten. Man kann diese Eigenresonanz breitbandiger machen, in dem man die Trockenbauwand mit Mineralwolle füllt, dennoch sollte dieser Effekt nicht unterschätzt werden. Sprich: Ich würde keine Trockenwände bauen, wenn es nicht unbedingt sein muss, da man sich im schlechtesten Fall neue akustische Probleme macht, die vorher nicht vorhanden waren. Das mit den parallelen Wänden ist ein wichtiger Hinweis von Tobias...deshalb ja mein Vorschlag, die Rückwand komplett (bzw. so weit es geht) absorbierend zu machen;-) Das der Raum zu dumpf werden kann, habe wir ja schon besprochen.
BTW: Ich will ja keine Eigenwerbung machen, aber ich biete Breitbandabsorber an, die zwei unterschiedliche Seiten mit unterschiedlichen Absorbationsverhalten aufweisen.
Die weiße Außenseite absorbiert Breitbandig inkl. Höhen, die graue Seite dagegen, reflektiert ab 6kHz Höhen und absorbiert darunterliegende Frequenzen.
Hier mal zwei schlechte Fotos:Die Teile sind allerdings recht teuer, zumindest im Vergleich zum sinnlosen Noppenschaumstoff:-)
Aber es ist definitv machbar, selbst Breitbandabsorber zu bauen, die den Raum nicht dumpf machen. Was Bassabsorber angeht, da scheiden sich die Geister. Ich bin ebenfalls der Meinung wie Tobias, dass man als Laie die Finger von Helmholtz und Co. lassen sollte. Lieber wie Sebastian meinte, die Ecken mit Mineralwolle oder Basotect vollknallen. Bassabsorption kann man nicht genug haben und mit breitbandiger Absorption kann man auch nicht viel falsch machen. Alternativ ist dieser tunebare Bassaborber eine pfiffige Idee-->http://www.vicoustic.com/vn/MusicBroadc…oInfo.asp?Id=78
LG
WW -
Viele SAC User arbeiten so, Bob selbst ebenfalls. ADA8000 niedrig gegaint auf der Bühne und bei Bedarf mit dem Kanal-Attenuator wird der Pegel aufgeholt.
SAC rauscht sehr wenig, daher macht sich das kaum bemerkbar....etwas Auflösung geht natürlich verloren. Persönlich hab ich das noch nicht gemacht, sondern immer erst auf der Bühne eingepegelt und dabei schon Monitorsound gemacht...dann gehts zum Foh. Mittelfristig werde ich jedenfalls remote gain (ob von Rockline und/oder Appsys) am Start haben.
Falls auf der Bühne ein Wahnsinn passiert, kannst Du den Kanal nur noch muten...finde ich nicht so prickelnd die Idee.LG
WW -
Es würde vermutlich schon ausreichen, das Pult deutlich tiefer zu platzieren, als die Monitore. Nehme mal an, Du brauchst hauptsächlich die Preamps von dem Pult und die Auxe für Kopfhörermixe. Da ist das doch nicht so problematisch, dass Teil tiefer zu platzieren. Tastatur und Maus sind vermutlich mehr im Mittelpunkt...
LG
WW -
Zitat
Die 2 braunen Kisten sind Racks, die ich wahrscheinlich besser angewinkelt auf den Boden stelle, um
Reflexionen im Ohrbereich zu vermeiden.Besser ist das.
Obwohl in der Praxis wird dann der freie Platz sofort von Musikern mit Keyboards und Gitarrentopteilen vollgestellt wird und die Symmetrie ist wieder hin...aber immerhin hat man es versucht:-)ZitatLaut meinem Ansprechpartner von Klein und Hummel, macht die Positionierung vom Mischpult die
Angelegenheit zu unsymmetrisch.Kommt drauf an, ob die Monitore da nicht "drüberstrahlen"...kannst ja mal den alten Spiegel-Trick ausprobieren. Handspiegel vorsichtig an die Monitore befestigen, dann sich in die Mixposition setzten und in die Spiegel schauen. Alles was Du darin sehen kannst wird direkt von den Monitoren angestrahlt...da kann man Absober platzieren. Das passt grob fahrlässig ganz gut.
ZitatDer hat sehr schöne Akustikplatten Reststücke.
Diese werden ich einigem Abstand zur Wand montiert. Das wäre auch eine Option.Kommt halt darauf an, was die für ein Absorbtionsverhalten haben. Persönlich würde ich etwas "breitbandiges" nehmen. Gibt da mehrere Möglichkeiten. Der zuvor erwähnte Herr Sayers baut gerne an die Seitenwände Slot-Absorber. Das sind Holzlattungen mit unterschiedlichen Abständen, die als breitbandige Helmholtz Absorber mit unterschiedlichen Tunings funktionieren (daher die unterschiedlichen Abstände). Dadurch das die Teil auch noch schräg an die Wand montiert werden, werden Höhen in einem ungeraden Winkel durch den Raum diffundiert. Irgendwo hab ich noch eine Exel Tabelle, wie man die Teile berechnen kann. Wobei ich an Deiner Stelle erstmals welche von Deinen Absorbern dort platzieren würde. Die Reststücke von Deinem Kumpel kannst Du ja ebenfalls ausprobieren. Der Raum ist ja klein genug, dass man das ganze einfach mal empisch ermitteln kann...
LG
WW -
Den Raum der Länge nach zu nutzen, ist schon mal gut.
Die symmetrische Aufstellung der Abhören ebenfalls.
Weniger gut ist natürlich die Rückwand (aufgrund der Tür) und das Gebilde links neben dem linken Regiesitzplatz.
Vereinfacht ausgedrückt verhalten sich Schallwellen (immer in Abhängigkeit von der Frequenz) wie Lichtstrahlen.
Einfallswinkel = Ausfallswinkel, falls das Gebilde links schallhart ist, wird die Symmetrie gestört.
Die Türe hinten ist problematisch. Gut ist die Couch...ein günstiger Bass Absorber:-)
Bei einem so kleinen Raum würde die komplette hintere Wand (wo die Couch ist) absorbierend machen.
Was da an Reflexionen zurück kommt, ist in der Regel eh nicht brauchbar. Dann in Ohrhöhe an der Wand links und rechts von der Mix Position und
über der Mixpostion Breitband Absorber hindengeln. Die Gefahr besteht allerdings, das der Raum aufgrund der Menge an Absorption (das hängt auch von der Beschaffenheit der Absorber selbst ab) zu dumpf wird,
dass müsste man beobachten. Jeder tiefer die Frequenz, desto schwieriger wird es mit einem sauberen Bassbereich. Es dürfte schon schwierig genug sein,
in der Mixpostion einen ausgeglichen Bass hinzubekommen. Gleichmäßig Bassverteilung im ganzen Raum wird sehr schwierig, bzw. aufwändig und teuer. Oftmals gelingt ein guter Kompromiss,
in dem man mit der Aufstellung des Subwoofers experimentiert und dabei stets in der Mixposition misst. Die Mixpostion sollte zumindest frei von frühen Reflexionen sein, weshalb
ich persönlich in so kleinen Räumen eher mit Absobern denn mit Diffusoren arbeiten würde. Viel Direktschall, wenig Reflexionen - genau wie im Live-Betrieb - halten das Gehör frisch:-)
Da Du ja schon jede Menge Absober hast, kannst Du Deine angedachte Aufstellung doch prima in der Praxis einmal ausprobieren.Mann könnte jetzt noch ganz andere Geschütze auffahren, wobei die Kosten und Mühen nicht in einem direktem Verhältnis zum Ergebnis stehen dürften.
Aber hier sind ja noch einige andere Leute mit AkustikSachverstand unterwegs, bin gespannt, was es da noch an Meinungen gibt.
Raumakustik ist zuerst Physik, aber auch nicht unwesentlich vom eigenem Geschmack geprägt...LG
WW -
Zitat
Sind die Bedienung per Maus und der BCF wirklich das Allheilmittel :wink: ?
Das kann nur jeder für sich selbst entscheiden - genau das ist ja der Punkt!
Jeder Hardware Controller ist nur die Quersumme aus "Wunschvorstellung vs. Budget", wobei bei das
Layout wieder stark von den persönlichen Vorlieben abhängt.Ein modulares System wäre vielleicht eine Option. Hab ich einen kleinen Bandjob, nehme ich 16 Fader mit..die Großbaustelle hat halt 48.
Mach ich einen Monitor Job, wäre es vielleicht cool einen Hardware 31Band Controller, oder zehn Band vollparametrik EQ Enconder Bank dafür anzudocken zu können.
Als "+Version" noch mit dransteckbaren Analyser...also ein Lego-Baukastenprinzip, dass mit dem Geldbeutel mitwachsen kann...lolLG
WW -
Ich finde das sogar sehr komfortabel, wie das in SAC gelöst ist. Zumindest wenn man einen großen TFT verwendet.
Ich bekomme 50 Kanäle auf den Schirm und der Channel Strip ist darüber stets geöffnet. Sprich:
Ich muss nie(!) ein Layer oder einen View wechseln, oder scrollen...alles kann sofort editiert werden.
Das versteht auch jeder Fremdtechniker - einfacher geht es wohl kaum.Zitatobwohl ich den behringer wegen der mangelnden implementation in SAC auch links liegen lasse
Du kannst jeden Kanal, Gruppe, DCA, FX Return oder Ausgang mit den BCF2000 steuern...ich sehe da keine ImplementationproblematikenAber mal zurück zum Thema. Das Problem von Hardware Controllern generell ist, dass die Software (und deren Funktionen) sich ungleich schneller entwickelt und die
Controller-Hardware nicht mithalten kann. Davon können z.B. Steinberg Houston Controller Besitzter ein Lied von singen. Viele Controller kommen auf den Markt und sind nach zwei Jahren
so gut wie wieder verschwunden (TSACAM US2400, Motormix, Houston, Mixed Logic...um nur einige zu nennen).LG
WWMatthias: Nice!
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Jetzt mal ganz wertfrei gefragt: "Wo ist da noch der große Unterschied zum herkömmlichen Digitalpult?"
Was machst Du, wenn Du mal den 25zwanzigsten Fader brauchst...oder in der bevorzugten Mixsoftware neue Funktionen implementiert werden, die
der Hardware Controller nicht bedienen kann? Je länger ich mit SAC herumspiele, desto mehr verstehe ich, warum der Bob kein gesteigertes Interesse an Hardware-Controllern hat.
Das ist ein starres Konzept und das Festhalten an alten Strukturen. Davon ausgenommen für mich sind Fader.
Hardware Fader sind ein gute Sache für den direkten Eingriff oder detaillierte Fader Fahrten, alles weitere kann ich (!) auch mit der Maus bedienen.
Die Wahl des passenden Interfaces ist sehr subjektiv, daher meine Kritik nicht persönlich nehmen.
LG
WW -
Zitat
Problem werden stehende Wellen werden, da der Raum nicht sonderlich gross ist.
Kleiner Raum = große Probleme...ich kann gerne versuchen, den einen oder anderen Rat zu geben.
In den letzten zwanzig Jahren hab ich für mich und andere Kollegen einige Studiobauten realisiert.
Alternative würde ich Roger Quested engagieren, wenn es Budget hergibt :wink:LG
WW -
Jo, das einzige was wohl sicher ist, ist, das nichts sicher ist. In der LowBudget Schiene wird ADAT noch ein, zwei Jahre rum dümpeln. Madi wird es wohl noch etwas länger tun. Die Zukunft wahrscheinlich bei Audio über Ethernet sein...ist aber auch nur eine Vermutung... Schwierige Zeit für langfriste Kaufentscheidungen.
LG
WW -
Ich habe zwei Focusrite Octopre MK2 im Studio.
Das sind super Teile, top Sound mit PAD Taster und LED Ketten für jeden Kanal.
Was für Live natürlich stört, ist die Tatsache, dass Kanal 1&2 vorne eingestecket werden. Kanal 3-8 dagegen hinten.
Samplerate&Sync Wahltaster auf der Frontseite ist für Live auch nicht so der Knaller...aber die Audioperformance der Teile
ist in diesem Preissegment einzigartig.LG
WWPS: Im SAC Forum konnte man des öfteren lesen, dass die Presonus Wandler etwas mehr Brummen&Rauschen sollen, als die ADA8000.
Zumindest ist des Verhalten offensichtlich nicht unbekannt. Wie gesagt: "Hörensagen" :roll: -
Eine APC Es700 ist es geworden. Noch relativ kompakt, tragbar und unter 100,- EUR....funktionieren tut sie ebenfalls :wink:
LG
WW -
Zitat von "madmax"
Naja Filter ansich sind das ja nich; eher wohl 'ne Art Mini-DI-Box bzw. 1:1 Übertrager.
Eher 'ne Frage, wieviel Pegel die Dinger können...Jetz guck' ich aber weiter Fußball.
Werner auf Suppen-RTL
Ich wollte nur darauf hinweisen, dass man damit hier auf dem Dorf noch den DJ beeindrucken kann.
Richtige DI Box wäre völlig oversized, für das, was da aus der Onboard-Soundkarte via Miniklinkenkäbelchen "angeboten" wird;-)
Mahlzeit... -
Perfekt - Glückwunsch!