1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. Forum
  3. Professionelle Veranstaltungstechnik
  4. Veranstaltungstechnik AUDIO
  5. Sonstiges

Regieraum

  • R880
  • 14. Februar 2011 um 20:43
  • R880
    Profi
    Beiträge
    514
    • 14. Februar 2011 um 20:43
    • #1

    Hallo Leute!

    Gibt es hier auch Studioleute?
    Ich musste aus meinen Studioräumen ausziehen und muss nun
    die neuen Räumlichkeiten akustisch und auch funktionell einrichten.

    Absorber habe ich genügend, wie man auf http://www.orangeaudio.de sehen kann.
    Problem werden stehende Wellen werden, da der Raum nicht sonderlich gross ist.

    Gibt es hier fachkundige Menschen, die mir dabei ein bisschen helfen könnten?
    Ich hatte mir vor vielen Jahren von MBAkustik schon einmal einen Raum ausrechnen lassen,
    allerdings sieht die Praxis eben oft anders aus.

    Grüsse, Thomas

  • oton
    Profi
    Reaktionen
    920
    Beiträge
    3.123
    Termine
    1
    Marktplatz Einträge
    5
    • 14. Februar 2011 um 21:37
    • #2

    Puhhh ... bei solchen Geschichten ist Hilfe von aussen wirklich schwierig, ausser du stellst wirklich genaue und präzise Fragen zu einzelnen klar umrissenen Problemen. Wenn du nicht auf die Hilfe eines professionellen Akustikers zurückgreifen willst, würde ich mich mal hier umsehen http://www.gearslutz.com, da unter Studiobau. Eine sehr gute Quelle für Lösungen/Erfahrungsberichte, erfordert halt nur viel Leseaufwand.

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • R880
    Profi
    Beiträge
    514
    • 14. Februar 2011 um 22:45
    • #3

    Hi!

    Die präzisen Fragen kommen ja noch.
    Ich versuche erstmal den Raum mit einem 3-D Programm zu konstruieren.
    Leider habe ich in meinem Hauptberuf mit anderen CAD-Programmen zu tun.
    Die Grafiken hier sehen gut aus. Hoffe der Mann antwortet auf meine PM.
    http://www.gearslutz.com/board/studio-b…renderings.html

  • Online
    SebastianJaeger
    Reaktionen
    154
    Beiträge
    1.193
    • 15. Februar 2011 um 07:03
    • #4

    Hi,

    schau mal hier rein:
    http://www.johnlsayers.com/phpBB2/index.php

    Gruß

    Sebastian

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
    http://www.jaeger-audiosolutions.de Cat Multicores, Speakon Multicores, Rednerpultmulticores etc., CNC Bearbeitung

  • Wurst Werner
    Profi
    Reaktionen
    634
    Beiträge
    4.619
    • 15. Februar 2011 um 07:50
    • #5
    Zitat

    Problem werden stehende Wellen werden, da der Raum nicht sonderlich gross ist.

    Kleiner Raum = große Probleme...ich kann gerne versuchen, den einen oder anderen Rat zu geben.
    In den letzten zwanzig Jahren hab ich für mich und andere Kollegen einige Studiobauten realisiert.
    Alternative würde ich Roger Quested engagieren, wenn es Budget hergibt :wink:

    LG
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • R880
    Profi
    Beiträge
    514
    • 15. Februar 2011 um 12:35
    • #6

    Schön, dass sich Jemand gemeldet hat.
    Das amerikanische Forum kenne ich, allerdings bin ich dem englischen nicht sooo mächtig,
    dass ich hier mit Fachbegriffen klar komme.

    Der Raum ist L: 486 B: 338 H: 257

    Hier habe ich etwas konstruiert:

    Die zwei Schrägen in den Ecken sollen Akustikziegel darstellen.
    Mit meinen vorhandenen Absorbern müsst ich dann eben ausprobieren und ein mit dem
    Messmikrofon testen.

    Ich würde gerne noch weiter weg von der Wand mit meinen Nahfeldmonitoren, aber dafür ist
    der Raum zu kurz. Meine JBL 4425 kann ich wahrscheinlich garnicht aufstellen/hängen.

    Grüsse, Thomas

  • Wurst Werner
    Profi
    Reaktionen
    634
    Beiträge
    4.619
    • 15. Februar 2011 um 13:32
    • #7

    Den Raum der Länge nach zu nutzen, ist schon mal gut.
    Die symmetrische Aufstellung der Abhören ebenfalls.
    Weniger gut ist natürlich die Rückwand (aufgrund der Tür) und das Gebilde links neben dem linken Regiesitzplatz.
    Vereinfacht ausgedrückt verhalten sich Schallwellen (immer in Abhängigkeit von der Frequenz) wie Lichtstrahlen.
    Einfallswinkel = Ausfallswinkel, falls das Gebilde links schallhart ist, wird die Symmetrie gestört.
    Die Türe hinten ist problematisch. Gut ist die Couch...ein günstiger Bass Absorber:-)
    Bei einem so kleinen Raum würde die komplette hintere Wand (wo die Couch ist) absorbierend machen.
    Was da an Reflexionen zurück kommt, ist in der Regel eh nicht brauchbar. Dann in Ohrhöhe an der Wand links und rechts von der Mix Position und
    über der Mixpostion Breitband Absorber hindengeln. Die Gefahr besteht allerdings, das der Raum aufgrund der Menge an Absorption (das hängt auch von der Beschaffenheit der Absorber selbst ab) zu dumpf wird,
    dass müsste man beobachten. Jeder tiefer die Frequenz, desto schwieriger wird es mit einem sauberen Bassbereich. Es dürfte schon schwierig genug sein,
    in der Mixpostion einen ausgeglichen Bass hinzubekommen. Gleichmäßig Bassverteilung im ganzen Raum wird sehr schwierig, bzw. aufwändig und teuer. Oftmals gelingt ein guter Kompromiss,
    in dem man mit der Aufstellung des Subwoofers experimentiert und dabei stets in der Mixposition misst. Die Mixpostion sollte zumindest frei von frühen Reflexionen sein, weshalb
    ich persönlich in so kleinen Räumen eher mit Absobern denn mit Diffusoren arbeiten würde. Viel Direktschall, wenig Reflexionen - genau wie im Live-Betrieb - halten das Gehör frisch:-)
    Da Du ja schon jede Menge Absober hast, kannst Du Deine angedachte Aufstellung doch prima in der Praxis einmal ausprobieren.

    Mann könnte jetzt noch ganz andere Geschütze auffahren, wobei die Kosten und Mühen nicht in einem direktem Verhältnis zum Ergebnis stehen dürften.
    Aber hier sind ja noch einige andere Leute mit AkustikSachverstand unterwegs, bin gespannt, was es da noch an Meinungen gibt.
    Raumakustik ist zuerst Physik, aber auch nicht unwesentlich vom eigenem Geschmack geprägt...

    LG
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • R880
    Profi
    Beiträge
    514
    • 15. Februar 2011 um 15:49
    • #8

    Hi Werner!

    Die graue Kiste soll das Mischpult darstellen.
    Die 2 braunen Kisten sind Racks, die ich wahrscheinlich besser angewinkelt auf den Boden stelle, um
    Reflexionen im Ohrbereich zu vermeiden.

    Laut meinem Ansprechpartner von Klein und Hummel, macht die Positionierung vom Mischpult die
    Angelegenheit zu unsymmetrisch. Problem ist nur, dass ich am PC abmische und mich da ein Mischpult direkt
    vor der Nase eher stört.

    Schwierig...

    Ich war gerade bei meinem Kumpel Trockenbauer. Der hat sehr schöne Akustikplatten Reststücke.
    Diese werden ich einigem Abstand zur Wand montiert. Das wäre auch eine Option.

  • Wurst Werner
    Profi
    Reaktionen
    634
    Beiträge
    4.619
    • 15. Februar 2011 um 16:11
    • #9
    Zitat

    Die 2 braunen Kisten sind Racks, die ich wahrscheinlich besser angewinkelt auf den Boden stelle, um
    Reflexionen im Ohrbereich zu vermeiden.

    Besser ist das.
    Obwohl in der Praxis wird dann der freie Platz sofort von Musikern mit Keyboards und Gitarrentopteilen vollgestellt wird und die Symmetrie ist wieder hin...aber immerhin hat man es versucht:-)

    Zitat

    Laut meinem Ansprechpartner von Klein und Hummel, macht die Positionierung vom Mischpult die
    Angelegenheit zu unsymmetrisch.

    Kommt drauf an, ob die Monitore da nicht "drüberstrahlen"...kannst ja mal den alten Spiegel-Trick ausprobieren. Handspiegel vorsichtig an die Monitore befestigen, dann sich in die Mixposition setzten und in die Spiegel schauen. Alles was Du darin sehen kannst wird direkt von den Monitoren angestrahlt...da kann man Absober platzieren. Das passt grob fahrlässig ganz gut.

    Zitat

    Der hat sehr schöne Akustikplatten Reststücke.
    Diese werden ich einigem Abstand zur Wand montiert. Das wäre auch eine Option.

    Kommt halt darauf an, was die für ein Absorbtionsverhalten haben. Persönlich würde ich etwas "breitbandiges" nehmen. Gibt da mehrere Möglichkeiten. Der zuvor erwähnte Herr Sayers baut gerne an die Seitenwände Slot-Absorber. Das sind Holzlattungen mit unterschiedlichen Abständen, die als breitbandige Helmholtz Absorber mit unterschiedlichen Tunings funktionieren (daher die unterschiedlichen Abstände). Dadurch das die Teil auch noch schräg an die Wand montiert werden, werden Höhen in einem ungeraden Winkel durch den Raum diffundiert. Irgendwo hab ich noch eine Exel Tabelle, wie man die Teile berechnen kann. Wobei ich an Deiner Stelle erstmals welche von Deinen Absorbern dort platzieren würde. Die Reststücke von Deinem Kumpel kannst Du ja ebenfalls ausprobieren. Der Raum ist ja klein genug, dass man das ganze einfach mal empisch ermitteln kann...

    LG
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • R880
    Profi
    Beiträge
    514
    • 15. Februar 2011 um 16:37
    • #10

    Also Pult muss irgendwie seitlich, sonst komme ich mit dem Platz für Tastatur und Bildschirmen nicht hin, bzw.
    kann nicht mehr durch das Fenster gucken.

    Du siehst ja auf der Startseite von meiner Homepage, dass dort die Abhöre auf einer Holzpodest steht.
    Das hat immer zu einer Übertönung im Grundtonbereich geführt.
    Vorschlag von dem Klein und Hummel Mann wäre die O300 dahinter auf Stative zu stellen, so dass die
    Abstrahlung nach vorne/unten dadurch teilweise abgeschattet wird und nicht mehr soviele Tischreflektionen bekomme.

    Hoffe es ist ok das Bild hier einzustellen :oops:
    Hier schattet die Meterbridge ab, bei mir wären es eben die Holzpodeste.

  • Wurst Werner
    Profi
    Reaktionen
    634
    Beiträge
    4.619
    • 15. Februar 2011 um 16:52
    • #11

    Es würde vermutlich schon ausreichen, das Pult deutlich tiefer zu platzieren, als die Monitore. Nehme mal an, Du brauchst hauptsächlich die Preamps von dem Pult und die Auxe für Kopfhörermixe. Da ist das doch nicht so problematisch, dass Teil tiefer zu platzieren. Tastatur und Maus sind vermutlich mehr im Mittelpunkt...

    LG
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • Online
    SebastianJaeger
    Reaktionen
    154
    Beiträge
    1.193
    • 15. Februar 2011 um 17:13
    • #12

    Hi,

    ich kämpfe mit einer ähnlich großen Regie und kann in jedem Fall empfehlen die Ecken schonmal mit Basstraps zu versorgen.
    Dazu eignet sich z.B. die Isover Akustik TP1 mit einem Strömungswiderstand von ≥ 5 kPa·s/m2.
    Für die Wandabsorber bis 120mm dicke eignet sich z.B. Rockwool Termarock 50 mit einem Strömungswiderstand von ≥ 15 kPa·s/m2.
    Ich habe bei mir bis jetzt vier Wandabsorber montiert, je einen links und recht von meinem Sitzplatz und zwei an der Rückseite.
    Basstraps habe ich bis jetzt leider auch erst zwei in den Ecken hinter den Monitoren. Es ist so schon deutlich besser, aber keinesfalls gut genug.
    Am besten Du setzt Dich mal an Deinen Abhörplatz und sweepst mit einem Sinusgenerator mal durch, dann hörst Du sehr deutlich wo die Probleme liegen. Davon ab kannst Du Dir die Frequenzen der Raummoden ja schonmal ausrechnen um zu sehen wo die Probleme liegen.

    Gruß

    Sebastian

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
    http://www.jaeger-audiosolutions.de Cat Multicores, Speakon Multicores, Rednerpultmulticores etc., CNC Bearbeitung

  • tobias kammerer
    Verifiziert
    Reaktionen
    133
    Beiträge
    2.340
    Marktplatz Einträge
    1
    • 18. Februar 2011 um 09:18
    • #13

    Hallo Leute,

    Vorsicht: Normale Absorber, also weiche Oberflächen, absorbieren zu viele Höhen. Der Raum wird dumpf. Wenn man hinten 50 Zentimeter opfern kann, dann könnte man bereits Breitbandabsorber (z.B. Knauf Aksutikplatten mit Dämmung dahinter und davor einen Lamellen Diffusor bauen (kann man selber machen, kostet nur viel Zeit). Alternativ könnte man an der Rückwand aber auch die Knaufplatten leicht gewinkelt anbringen und somit z.B. ein paar Dreiecke im Raum stehen haben. Auch die lenken den Schall ab. Das ist einfacher und billiger zu bauen, als ein Diffussor). Die Wand gerade zu lassen ist in der Regel tödlich, da eine extrem Harte Reflexion von Hinten zurück zum Abhörplatz kommt. Dann wäre das Gröbste erschlagen. Praktisch sicher werden dann stehende Wellen bleiben. Die vorher exakt auszurechnen ist in der Regel fast unmöglich. Besser mann baut das Ding erst, und mißt dann die Resonanzfrequenzen. Diese kann man dann mit Bassfallen in der richtigen Frequent in den 2 hinteren Ecken bekämpfen. Den Platz dafür kann man schonmal vorsehen. Effiziente Bassabsorber sollte man in der egel fertig kaufen, da die genaue Frequenzabstimmung beim Bau viel Erfahrung braucht. Ein Eigenbau landet in der Regel auf der falschen Frequenz.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Wurst Werner
    Profi
    Reaktionen
    634
    Beiträge
    4.619
    • 18. Februar 2011 um 10:38
    • #14
    Zitat von "tobias kammerer"

    Hallo Leute,

    Vorsicht: Normale Absorber, also weiche Oberflächen, absorbieren zu viele Höhen. Der Raum wird dumpf. Wenn man hinten 50 Zentimeter opfern kann, dann könnte man bereits Breitbandabsorber (z.B. Knauf Aksutikplatten mit Dämmung dahinter und davor einen Lamellen Diffusor bauen (kann man selber machen, kostet nur viel Zeit). Alternativ könnte man an der Rückwand aber auch die Knaufplatten leicht gewinkelt anbringen und somit z.B. ein paar Dreiecke im Raum stehen haben. Auch die lenken den Schall ab. Das ist einfacher und billiger zu bauen, als ein Diffussor). Die Wand gerade zu lassen ist in der Regel tödlich, da eine extrem Harte Reflexion von Hinten zurück zum Abhörplatz kommt. Dann wäre das Gröbste erschlagen. Praktisch sicher werden dann stehende Wellen bleiben. Die vorher exakt auszurechnen ist in der Regel fast unmöglich. Besser mann baut das Ding erst, und mißt dann die Resonanzfrequenzen. Diese kann man dann mit Bassfallen in der richtigen Frequent in den 2 hinteren Ecken bekämpfen. Den Platz dafür kann man schonmal vorsehen. Effiziente Bassabsorber sollte man in der egel fertig kaufen, da die genaue Frequenzabstimmung beim Bau viel Erfahrung braucht. Ein Eigenbau landet in der Regel auf der falschen Frequenz.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer


    Die Knauf Decken/Wände sind wirklich gut, man sollte allerdings wissen, wie man diese sinnvoll verbaut. Normale Trockenbauwände agieren akustisch wie Plattenschwinger, da sie eine Eigenresonanz haben. Das heißt, diese Resonanzfrequenz wird absorbiert...das sollte man im Hinterkopf behalten. Man kann diese Eigenresonanz breitbandiger machen, in dem man die Trockenbauwand mit Mineralwolle füllt, dennoch sollte dieser Effekt nicht unterschätzt werden. Sprich: Ich würde keine Trockenwände bauen, wenn es nicht unbedingt sein muss, da man sich im schlechtesten Fall neue akustische Probleme macht, die vorher nicht vorhanden waren. Das mit den parallelen Wänden ist ein wichtiger Hinweis von Tobias...deshalb ja mein Vorschlag, die Rückwand komplett (bzw. so weit es geht) absorbierend zu machen;-) Das der Raum zu dumpf werden kann, habe wir ja schon besprochen.

    BTW: Ich will ja keine Eigenwerbung machen, aber ich biete Breitbandabsorber an, die zwei unterschiedliche Seiten mit unterschiedlichen Absorbationsverhalten aufweisen.
    Die weiße Außenseite absorbiert Breitbandig inkl. Höhen, die graue Seite dagegen, reflektiert ab 6kHz Höhen und absorbiert darunterliegende Frequenzen.
    Hier mal zwei schlechte Fotos:

    Die Teile sind allerdings recht teuer, zumindest im Vergleich zum sinnlosen Noppenschaumstoff:-)
    Aber es ist definitv machbar, selbst Breitbandabsorber zu bauen, die den Raum nicht dumpf machen. Was Bassabsorber angeht, da scheiden sich die Geister. Ich bin ebenfalls der Meinung wie Tobias, dass man als Laie die Finger von Helmholtz und Co. lassen sollte. Lieber wie Sebastian meinte, die Ecken mit Mineralwolle oder Basotect vollknallen. Bassabsorption kann man nicht genug haben und mit breitbandiger Absorption kann man auch nicht viel falsch machen. Alternativ ist dieser tunebare Bassaborber eine pfiffige Idee-->

    http://www.vicoustic.com/vn/MusicBroadc…oInfo.asp?Id=78

    LG
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • R880
    Profi
    Beiträge
    514
    • 18. Februar 2011 um 21:36
    • #15

    Meine Absorber bestehen aus Rigibs, Mineralwolle, Holz und einer glatten Stoffschicht.
    Es war beeindruckend wie schlecht die Raumakustik wurde, als wir die Absober im alten Studio abmontiert haben.

    Wir werden noch einen kleinen Raum als Gesangskabine dazunehmen.

    Wo die Lampen an der Decke sind, wird eine doppelte Rigipswand mit Dämmung eingezogen.
    Durch die Schiebetür seht Ihr in den Regieraum. In die Wand kommt noch eine Scheibe. Dahinter sind ca. 25-30qm Aufnahmeraum.

    Denke wenn ich die Schiebetür beim abmischen offen lasse, so schluckt der Raum auch einiges.

    Ich bin noch am überlegen, ob ich an der Raumseite mit dem Tisch und Abhöre in die Ecken eine Trockenwand mit Porotonsteinen stelle und dahinter schwere Dämmwolle stopfe. Es würde auch mit Akustikplatten gehen, allerdings kann ich dies dann nicht selbst machen.


    An die Rückwand kommen noch 4 solche Elemente.
    Die machen wir selbst.

  • Wurst Werner
    Profi
    Reaktionen
    634
    Beiträge
    4.619
    • 20. Februar 2011 um 09:34
    • #16

    Was versprichst Du Dir von den vier Holzkonstrukten?

    LG
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • tobias kammerer
    Verifiziert
    Reaktionen
    133
    Beiträge
    2.340
    Marktplatz Einträge
    1
    • 20. Februar 2011 um 14:49
    • #17

    ich denke Diffusion, was auch garnicht so verkehrt ist. Jedoch ist bei der kurzen Kantenlänge der Dreiecke kein bahnbrechender Effekt zu erwarten. Abe immerhin im High-Mid Bereich, der von unseren ohren auch am kritischten bewertet wird.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Wurst Werner
    Profi
    Reaktionen
    634
    Beiträge
    4.619
    • 20. Februar 2011 um 15:01
    • #18

    Das sehe ich auch so, bemerkenswerte Verbesserungen wird das nicht bringen. Zu regelmäßige Struktur und vor allem nicht tief genug, um bei problematischen LowMid etwas ausrichten zu können.
    Mehr ein dekoratives Möbel mit Akustik-Touch. Ein wahllos gefülltes Bücherregal mit 40cm Tiefe wäre akustisch wirksamer;-)
    Bin immer noch der Meinung, das der Raum zuklein ist, dass Diffusion überhaupt einen Nutzen bringt. Bei so kleinen Räumen ist es imho wichtiger,
    eien RFZ in der Mixposition zu erreichen...da sind schallharte Diffusoren eher kontraproduktiv...

    LG
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • R880
    Profi
    Beiträge
    514
    • 20. Februar 2011 um 17:42
    • #19

    Hallo Leute!

    Klar ist der Raum zu klein, aber Alternative war nur mein Zeugs zu verkaufen und
    wenn ich mir auf Youtube Videos von erfolgreichen Produzenten / Tontechnikern ansehe, dann haben die anscheinend an ihrem Abhörplatz keine grossen Gedanken über die Akustik gemacht und trotzdem erfolgreich Musik produziert. Kann natürlich sein, dass es akustisch eine Katastrophe wird, aber das hoffe ich einfach mal nicht.

    Werner
    Das sollen Diffusoren sein.
    http://www.msr-inc.com/zsound/zsound_3d.html
    Bei Gearsluz habe ich nur gutes gelesen. Sollten sie nichts bringen, dann werden sie
    eben wieder verkauft.

    Mit den Regalen hast Du absolut Recht und das war auch meine Idee.
    Wieso unnötig Platz vergeuden, wenn ein Regal mit Büchern ähnliches bringt.

    Grüsse, Thomas

  • Teddytaste
    Profi
    Reaktionen
    7
    Beiträge
    755
    • 21. Februar 2011 um 08:30
    • #20

    Moinsen.
    Kleiner Tip: Gegen Raummoden helfen VPR´s (Verbundplattenresonatoren) ganz gut, dann bekommst
    du deine unerwünschten Bassüberhöhungen ganz gut in den Griff. Decke und Seiten würde ich
    mit 10cm Basotect verkleiden, da gibt es im Moment nix besseres.
    In alle 12 Ecken des Raumes kann man mit Strömungsabsorbern schon etwas für Ruhe sorgen.

    Sehr hilfreich ist die (freeware) Software REW (RoomEQ Wizzard), Messmikro dran und los gehts ;)
    Ich habe mit dieser Software und (schäm: einem Behringer UltradrivePro) meinen Frequenzgang
    auf +/- 4dB von 32Hz bis 21kHz begradigen können. Größtes Problem waren die Nachhallzeiten im Bassbereich.
    Du wirst einige Raummoden (Stehwellen) haben die länger zu hören sein werden. Diese kannst du gezielt
    mit Hemlholtzresonatoren bekämpfen. Bei 4 VPR´s in den Ecken montiert sollten die sich aber in Grenzen halten.
    Bitte darauf achten das die VPR´s die Maße 1,5 x 1 oder größer bewegen, auf keinen Fall kleiner. Als optimum haben
    sich die Maße 2x1m und als Stärke 10cm Basotect--->2mm Stahl--> 5cm Basotect erwiesen.
    Probeweise solltes du die Lautsprecher an verschiedenen Stellen im Raum aufbauen (versuchsweise 1/4 Raumlänge Abstand
    zur Wand) und den FG (Frequenzgang) messen.

    nachfolgend paar links
    http://allabout-hifi.magnetofon.de/index.php/topic,1370.60.html
    http://www.mh-audio.nl/Helmholtzabsor…z_PanelAbsorber
    http://www.schaumstofflager.de/basotect/?osCs…2284ba1409e18f5
    http://www.track4.de/sonstiges/akustik.php3
    http://www.uni-due.de/ibpm/BauPhy/Schall/indexschall.htm
    http://www.raumakustikforum.de/

    Ich hoffe das du mit den links ein wenig hilfe findest.
    Bei Fragen darfst du gerne mailen.

    Liebe Grüße
    Peter

    peter birkholz

    pb-showtechnik.de

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Virtueller Stammtisch im Chat

    Dienstag, 29. September 2026, 21:00 – 23:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

Letzte Themen

  1. Subwoofer 80cm x 40cm x 80cm

    zegi
    28. September 2026 um 17:06
  2. Frontschaum in "Würfeloptik"

    Blancblue
    28. September 2026 um 15:41
  3. ADJ Entour Venue Hazer: Frage zum Heizelement

    skippa
    27. September 2026 um 10:16
  4. EU Cyber Resilience Act (CRA)

    alexanderjoseph
    26. September 2026 um 20:14
  5. 17. - 18. November | PA Rigging & Truss Safety mit Tom Greber

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:33
  6. 13. - 14. Oktober | Live Mixing Workshop mit Jörn Müller in Köln

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:30
  7. können das hier (Foto) die original Weichen der KMT CS215 / CM215 sein ?

    phattomatic
    23. September 2026 um 09:12
  8. RCF: "Bass Motion Control" vs. "XBoost" => Ähnliche Funktionalität unter zwei verschiedenen Etiketten oder relevante Unterschiede?

    Hanseat
    21. September 2026 um 22:21
  9. Suche Lichteffekt

    Schreddl
    21. September 2026 um 12:22
  10. QLC+4 in MagicQ Visualsieren - wie richtig einstellen?

    metal-shot
    19. September 2026 um 17:44
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™