Zitat von "Fränkie"Franz de Bühl, Jazzmugger und Bastler aus Berlin
Franz de Byl : http://www.floez.com/
TG
Zitat von "Fränkie"Franz de Bühl, Jazzmugger und Bastler aus Berlin
Franz de Byl : http://www.floez.com/
TG
Die thermische Rauschleistung P (die man als erste Näherung für das Eigenrauschen jedes Audiogerätes betrachten darf) berechnet sich zu
P=kTB
mit der Bandbreite B in Hz und der absoluten Temperatur T in Kelvin. k ist die Boltzmannkonstante (k=1,83 10^-23 J/K).
Es gilt also:
- je größer die Bandbreite, desto stärker das Eigenrauschen (schade...)
- je höher die Temperatur, desto stärker das Eigenrauschen.
Am absoluten Nullpunkt rauscht kein Gerät mehr ![]()
Vergleichen wir einfach mal "warme" und "kalte" Geräte, also z.B. eine Betriebstemperatur von 80°C = 353 K mit vielleicht 40°C = 313 K. Das um 40° wärmere Gerät hat eine um 353/313=1,13 größere Rauschleistung. Dies entspricht gerade mal einem Pegelanstieg von
10 log(1,13) = 0,5 dB.....
Also mal zusammengefasst: theoretisch hängt das Rauschen von der Temperatur ab. Praktisch nicht (außer man macht seine Aufnahmen im Hochofen). Ein sehr guter Hersteller schafft es, die technischen Daten seines Gerätes an die physikalische Grenze (nämlich das thermische Rauschen) zu bringen, weniger geht nicht.
In diesem Sinne, weiter auch viel Spaß und wenig Rauschen:
TG
ps: die Ausgangsimpedanz eines Gerätes hat Einfluss aus das Rauschen. Niedrige Impedanzen sind günstig: Der Widerstand geht ebenfalls linear in die Rauschleistung ein, und hier sind prozentual größere Änderungen möglich als bei der Temperatur.