Bin jetzt nicht der Recording-Freak, aber ich würde spontan 2 Sachen ausprobieren:
1. Mehr Mikros und nah ran an die einzelnen Becken, 2. mit der Abnahme von unten experimentieren (Richtcharakteristik des Mikros..)
Bei beiden Methoden musst du ev. trotz Studio auf den Räumlichen klang der weiter entfernten Overheads verzichten, da du ja dann mit den Mikros jedes einzelne Becken direkt abnimmst.
Beiträge von Campfire
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Zu den erwähnten "lauten Bands" bei denen jede Menge Reserven zur Verfügung stehen müssen: gerade da Pfeife ich weniger auf Feedback ein sondern ziehe vor allem Lowmids raus.
Ein Monitor der so richtitig giftig klingt wird schneller als laut empfunden und setzt sich gegen den Bass und Tiefmittenbereich der Front-PA der auf die Bühne zurückstrahlt besser durch.
Bei so Spielchen wie Mikrofon zuhalten oder Mikro in den Wedge halten Pfeift es bei undisziplinierten Bands zwar schon manchmal, die meisten Bands sind dann aber Lernfähig wenn man ihnen die Problematik vorher erklärt hat, der Monitorsound an sich gut ist und die Rückkopplung so laut dass sie unangenehm genug ist..... -
Also ich mache den Monitor (abhängig vom Typ und Location) zunächst mal sehr Bassarm/Tiefmittenarm (Lowcut, ev. zusätlich tiefmittenziehen, bei Open-air etwas weniger), dann schaue ich ob es irgendwelche nervigen Koppelfrequenzen gibt und ziehe die, allerdings nur soweit dass der Monitor noch sehr direkt klingt.
Dieser "Auf die Fresse-Sound" ist natürlich nicht für alle Bands geeignet, eine Leise Jazzband o.Ä. bekommts bei Bedarf etwas runder.Drumfill und Monitore für Instrumentalisten (speziell Bass wenn eigener Monitor) dürfen schon mal etwas mehr Bässe/Lowmids behalten als die Vocal-Wedges.
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Wenn du keine PA stellst würde ich folgendes machen:
aus dem Lineout des Basscombos (hat der einen? ) in einen EQ, dann in eine Endstufe und dann je nach gewünschter Klangfärbung entweder in einen PA-Bass ohne Weiche oder in ein über Frequenzweichen getrenntes kleines PA-Stack.
Wo man die Boxen aufstellt kann man dann ja noch variieren.
Ich habe es schon für den Bassisten meiner Reggaeband so gemacht (kleines Basstop und 2x10/Ht-Box, über lineout in einen EQ, highcut bei 400 Hz , etwas Mitten noch rausnehmen und dann in eine PA-Endstufe und dann 2 18er BR drunter, der Bassist war sehr glücklich, ich brauchte dann den Bass zwar nicht mehr auf der PA aber er klang wenigstens ordentlich und nicht schon halb zerrend. -
Auch mal ein paar Statements von mir:
Beyer TGX 58: mein "Standartgesangsmikro", billig und klingt gut, ist feedbackfest und hat eher wenig übersprechen.
Habe ich auch schon für diverse andere Aufgaben im Einsatz, an Drums/Percussion klingt es auf jeden Fall auch sehr gut.
Nachteile: Etwas Popempfindlich, der Schalter ist zwar verriegelbar, wird aber dann abgerissen, ist aber eher ein kosmetisches Problem. desweiteren scheint es nicht besonders robust zu sein, Ersatzmikro ist Pflicht, hatte schon einige defekte (Kapsel), scheint es nicht zu mögen auf den Boden zu fallen.
AKG C535: Klang sehr gut, benötigt weniger EQ als das TGX 58, hat aber sehr viel übersprechen (Hatte ich bisher einmal in einem kleineren Club, hatte noch nie soviel Hihat auf dem Gesangsmikro, Hihat kam wie bei Vollabnahme aus der PA, und zwar auf den Gesangskanälen, kaum auf dem Snarekanal.
SM 58: ist OK, klang finde ich nicht so gut wie das TGX, aber nicht so Popempfindlich und scheint robuster zu sein. Für Sprecher/Sänger mit schlechter Mikro-Technik besser da Niere und keine Hyperniere.
AT 41 HE: Etwas weniger Lowmids als SM 58, Genauso feedbackfest, über Haltbarkeit kann ich nichts sagen da keine eigenen. -
Also ich bin beim Front-EQ mit einem parametrischen schneller und arbeite auch lieber damit als mit einem graphischen.
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Hallo, dürfte kein problem darstellen, sollte halt ein Vernünftiges Pedal (z.B. Boss, Marshall) mit richtigem Bypass ohne Klangbeinflussung sein damit man sich den Normalen Sound nicht verhunzt.
Andere Möglichkeit wäre natürlich eine A/B Box und ein Gitarrenamp auf der Bühne.
Wobei ich finde dass A-Gitarren mit Piezo nicht besonders gut verzerrt klingen, A-Gitarren mit Magnetischen PU habe ich auch schon gerne mit Verzerrer (dann aber über einen Gitarrenamp) gespielt. -
Ich würde es mit 2 Mikros versuchen, eines mit einem Clip mit etwas Abstand an die "Flöte" vorne, das andere irgendwo hinten bei den Bordune-Pfeifen (letzteres kann auch entfallen wenn bei Dudelsack plus Band eher unwichtig)
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Behringer-Digitalcontroller ist auch eine Überlegung, allerdings soll der Limiter da ja nicht so gut sein, außerdem wäre der schon noch ein Stück teurer.
Wie gesagt es geht in erster Linie um den Limiter, alles andere sind dann noch ganz praktische zugaben. -
Ein befreundeter Verleiher überlegt, zum Schutz seiner PA (ohne Limiter, alte Crown-Amps) einen Limiter anzuschaffen.
Vorteil des Obigen EQs wäre neben der Normalen Funktion Als EQ noch der Subwooferausgang, da er gelegentlich seine Anlage (12"/2" Tops mit 2x 15"-Bässen) mit 18ern als Infras unterstüzt die er bisher paralell zu den normalen Bässen laufen lässt.
Das wichtigste wäre aber die Limiterfunktion.
Gibt es alternativen in einem ähnlichen Preisbereich? -
E-Bass und E-Gitarre werden wohl Verstärker haben, Drums sind auch so laut genug, wenn es dabei bleibt und nur einer singt würde ich nach einer aktivbox mit Mikroeingang schauen, da dann das Gesangsmikro anschließen, fertig, das müsste zum Proben reichen.
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Ich muss sagen dass ich mir als Sänger In-ear-Monitoring nicht vorstellen kann, auch wenn es aus Tontechnikersicht ja durchaus Vorteile bietet.
Hier ein paar Gründe warum ich es nicht mag:
Sound: ein Wedge klingt einfach anders (OK, hier schafft die Gewöhnung vermutlich Abhilfe)
Räumliche Ortung: Bei Wedge-Monitoring hört man alles was nicht aus dem Wedge kommt (E-Gitarre, Drums, Bass) aus verschiedenen Richtungen, das fällt beim In-Ear weg
Lautstärke: Beim Wedge regelt man automatisch mit dem Abstand zum Wedge das "Feintuning" der Lautstärke, bei Kopfhörern muss man dafür immer an einem Regler drehen.
Außerdem ist (zumindest bei mir) der Tolerable Lautstärkebereich bei wedges größer als bei Inear, bei in-ear ist es mir oft zu laut oder zu leise.
Das schon angesprochene Raumgefühl (lässt sich ev. ja halbwegs durch Hall und Ambience-Mics kompensieren) -
Also wegen den Mikros: ich hatte jetzt schon 2 Konzerte mit z.T. unüberdachter Bühne, bei denen es zwischendurch mal zu heftigem Platzregen kam. Alle Mikros und Monitore (mit Frontschaumstoff) haben das klaglos weggesteckt, hinterher halt gut trocknen lassen.
Problematisch kann die Nässe nach Infos hier aus dem Forum für Kondensatormikros sein, weiteres Problem kann die eventuell spätere Verrostung von bestimmten Teilen im Mikro sein, also guit trocknen. -
Ich bin Bandtechniker mit mehreren Bands die ich mehr oder weniger fest betreue. Ich habe etwas eigenes Material, aber Front-PA, Licht, Bühne etc. muss ich für die meisten Gigs zumieten.
Was mir wichtig ist wenn ich Material zumieten muss in einer Gegend in der ich noch keine Persöhnlichen Kontakte habe:
Homepage mit aktueller und ausführlicher Auflistung des Materials inklusive sonstiger Leistungen (Anfahrt/Aufbau) mit Preisen.
Homepage sollte mit diversen Suchmaschinen gut zu finden sein.
Warum? Wenn ich irgendwo für eine Veranstaltung zumieten muss werfe ich die Suchmaschine an und vergleiche anhand der Homepages die einzelnen Firmen, bei einer Auswahl hole ich dann ein direktes Angebot ein.
Das ist für mich die schnellste und günstigste Arbeitsweise.
Bei Verleihern mit denen ich häufiger zusammenarbeite kommt es bei mir vor allem auf kurze Wege, flexible Zeiten, guten Persöhnlichen Kontakt, intaktes Material und wettbewerbsfähige Preise an.
Immer vorausgesetzt ist Material mit dem ich gerne Arbeite, das ist aber wohl bei allen selbstverständlich. -
vermutlich sind E-Gitarren gemeint.
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Ich sehe hier auch weniger ein Problem des FOH-Technikers (wenn ihr um die Lautstärke wisswt dann verlangt ihr eben entsprechendes Frontholz und dann bekommt der das schon halbwegs brauchbar hin auch wenn er mit gehörschutz mischt), allllerdings ist der resultierende Pegel nicht nur Gesundheitsschädlich, sondern ist einem Großteil des Publikums einfach zu laut, habe schon mehrmals erlebt dass kleinere Clubs von bestimmten Bands einfach aufgrund der Lautstärke leergespielt wurden.
Tip für dich: ev. auf 1oder 2x 12" im Wedgegehäuse umsteigen, von der Seite direkt aufs Ohr richten, dass müsste erst mal reichen (oder ev. die 4x12er seitlich und direkt auf Ohrhöhe stellen und dann sehr nah dranstehen, so Ohr-Lautsprecher ca. 50 cm, das dann wieder in kombination mit obiger Powerbrake) -
Ich war beim gleichen Open-Air für die Aftershow zuständig, da kam dann plötzlich der Anruf: Komm ganz schnell, auch das reguläre Programm wird nach drinnen verlagert.
War aber echt gut, auf unseren Autostellplatz ist während ich weg war ein Baum gestürzt als das Unwetter zu uns kam...
Bilanz für das Open Air übrigens:
Mindestens hinüber: Monitorpult und 8 Wackellampen. -
I don´t need: wenn bei laufender VA die Front-PA ausfällt und erst jemand gesucht werden muss der den schlüssel für den Zentralen Amp/Controllerraum hat um das ganze wieder anzumachen (gesteuert wurde das ganze per Computer, irgend jemand muss es ausgeschaltet haben...)
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Eine Band die ich betreue überlegt einen Gig am 8. Juli in Mainz mitzuschneiden.
Benötigt wird ein System dass es ermöglicht mindestens 16 Spuren gleichzeitig aufzunehmen und das ganze dann als Einzelspuren auf einen PC für die Weiterverarbeitung mit Logic/Cubase zu übermitteln (per CD oder direktverbindung).
Zu welchem Preis kann das jemand zur Verfügung stellen?
Grüße, Peter -
Bei mir tränen die Augen nur wenn ich zuwenig Schlaf habe. Also: einfach mehr schlafen.