Ob es wirklich viele Zuhörer merken würde ich ja mal bezweifeln....
Allerdings gibt es viel was die meisten Zuhörer kaum bemerken würden (inklusive Playback).
D.H. ich würde sagen ein Infra ist unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten eigentlich eher unsinnig, trotzdem freue ich mich als Mischer und als Musiker wenn am Veranstaltungsort welche zur Verfügung stehen....
Und es gibt ja genug Material (Marken/Rider-Diskussion) das lediglich deshalb angeschafft wird um die Band/den Mischer zufriedenstellen und nicht weil das Publikum einen unterschied hören würde.
Trotzdem um Offtopic noch was zu sagen: Unabdingbar für einen guten Sound ist ein brauchbares Top (Mittel/Hochton), Bässe geht meistens immer irgendwie, aber trotzdem kann man ja auch hier nach seinem Individuellen Soundoptimum streben.
Beiträge von Campfire
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Nun ja, bei einer Mini-Bühne ist in der Regel auch kein Platz und Budget für einen Infra......
Sonst: Bassdrum/Standtom wenn es Stress gibt Gates (ich weiß dass du die nicht magst.....), die Gesangsmikros (Lowcut) machen eher bei den Oberen Bassfrequenzen Stress, bei vielen Offenen Gesangsmics die nur zum Teil genutzt werden (und leisen Sängern) habe ich auch schonmal Gates benutzt (Kuhnle Eightgate), die Bassfeedbacks verschwinden eigenlich gut ohne "Löcher", obwohl die Gates laut Anzeige kaum zugehen gibt es keine Bassfeedbacks mehr.
Das sind jetzt meine Erfahrungen mit meinen Reggaebands.
Mit meiner eigenen Band (Folk-Rock mit A-Gitarren, Fiddle etc) hatte ich noch keinen richtigen Infra, Lediglich "normale", tief abgestimmte BR-Kisten. Da gabs eigentlich mit kräftigen Anhebungen unter 60 Hz noch nie Probleme, zumindest seitdem unser Drummer nicht mehr mit 18" Drumfill sondern mit Kopfhörern spielt und im Zweifelsfall ein Gate bei BD/Standtom gesetzt wird.
Bei uns ist der Gesang unproblematisch, da wir recht laut singen.
Bühnen meist die normalen Podestbühnen.
Zu den Gesangsmics noch: ihr benutzt ja das Neumann 105, da habe ich schon von einem Techniker gehört dass es für sehr tiefe Feedbacks anfällig ist.
Entfernung Bass/Mikros: meist zwischen 1,5 und 5 m -
also ich muss sagen dass ich einen Infra bei Liveband (mit entsprechender Musikrichtung) wichtiger und sinnvoller finde als bei einem DJ, bei CDs und Platten ist sowieso richtig tief selten was los und das Koppeln bei Turntables bei sehr tiefen Frequenzen finde ich auch schwieriger in den Griff zu bekommen als beispielsweise eines bei der Bassdrum (mag aber auch an geringerer Erfahrung mit Turntables liegen).
Aber bei Livemusik mag zumindest ich den Sound eines Infras gerne, und ich bin ebenfalls Musiker.
Aber ich denke dass ist einfach geschmackssache, dass kann man nicht ausdiskutieren. -
Kommt bei mir immer darauf an was ich nun gerade kaufen will.
Prinzipiell aber:
1. Klang
2. Schalldruck
3. Packvolumen
4. Preis
Wobei aber immer auch Kompromisse eingegangen werden Können/Müssen.
Klang heißt nicht dass die Box nie einen EQ brauchen darf, also gibt es aufgrund der anderen Punkte Zugeständnisse.
Preis ist letztlich immer KO-Kriterium, wenn kein Geld da ist kann die Box noch so gut sein....
erreichbarer Schalldruck muss eigentlich immer hoch sein, aber auch hier z.T. Kompromisse wegen den anderen Punkten.
Packvolumen muss sich in gewissem Rahmen halten...
Also ist eine Generelle Kriterienreihenfolge nicht Möglich, aber diese 4 Punkte sind letztlich für mich entscheident.
Bevorzugung bestimmter Firmen lediglich aufgrund guter Erfahrungen/Vertrauen/Guter Support. -
Ich persöhnlich würde auch eher Q nehmen, im Stimmbereich besser als C-serie, kleiner, leichter......
C-serie hat halt mehr lowmids, billiger, und sieht nach mehr aus (Größer).
Dass so meine Eindrücke. -
Was ich schon mal gemacht habe (Lowbudget in einer Schule):
2 Dynamische Mikros von Unter dem Flügel auf den Klangkörper gerichtet.
Hat gut Funktioniert, lediglich die Pedalgeräusche können eventuell stören. -
Wenn Transportkapazität vorhanden ist nehme ich soviel mit dass der Gig zur weiterlaufen kann auch wenn wichtiges Ausfällt.
D.H. Kleines Ersatzpult, 2. Kontroller, Ersatzfullrangebox und Ersatzamp, wobei eigentlich nur Ersatzpult / Controller wirklich wichtig ist.
Fallen FX/Dyn aus gehts zur Not Ohne, Mikros und Kabel hat man hoffentlich sowieso genug dabei, EQs hat man ja immer mehrere und zur Not gibs dann eben 2 Monitorwege weniger, Fallen einzelne Boxen aus kann der Gig zur Not auch mit einer PA-Seite weitergehen. -
Wenn Transportkapazität vorhanden ist nehme ich soviel mit dass der Gig zur weiterlaufen kann auch wenn wichtiges Ausfällt.
D.H. Kleines Ersatzpult, 2. Kontroller, Ersatzfullrangebox und Ersatzamp, wobei eigentlich nur Ersatzpult / Controller wirklich wichtig ist.
Fallen FX/Dyn aus gehts zur Not Ohne, Mikros und Kabel hat man hoffentlich sowieso genug dabei, EQs hat man ja immer mehrere und zur Not gibs dann eben 2 Monitorwege weniger, Fallen einzelne Boxen aus kann der Gig zur Not auch mit einer PA-Seite weitergehen. -
Meine Meinung: Entweder die Vocals auf Subgruppen Routen und dort Komprimieren, oder Splitten und einen Kanal für Monitor, einen für die Front nutzen.
Ich komprimiere in der Regel in den Subgruppen. -
Wenn ich es richtig im Kopf habe dürfte sich dann allerdings auch der Sound der amps verändern, d.h. mehr Verzerrung
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Also beim Drummer arbeite ich nicht mit einem Gate, sondern verwende ein Mikro mit Schalter, den Der Drummer selbst betätigt.
Habe ich bisher gute Erfahrungen gemacht.
Bei den Frontsängern funktioniert das leider nicht, die sind da irgendwie zu impulsiv und muten sich auch mal dann wenn es nicht sein soll..... -
Also ich hab das kleinere Modell (WPA 4000) und im Manual ist nur von 4 Ohm stabilität im Stereo-Betrieb und von 8 Ohm-Betrieb im Bridge-Mode die Rede, von daher denke ich dass sie nicht auf 4 Ohm/Brücke ausgelegt ist.
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Bei mir läuft dass dann so: Gate im Insert, Kompressor in der Subgruppe.
Also ich habe den Frontgesang bisher noch nie verloren, lediglich ansagen (wenn sich der Sänger dann mal Richtung Band umdreht o.ä. ) oder wenn ein Sänger sehr Leise die Liedenden hinhaucht wird eventuell mal was verschluckt.
Ich würde es auch nicht generell machen, aber ich habe 2 Bands die jeweils 4 Gesangsmikros benutzen von denen immer 1-2 ein ganzes Lied und die anderen zum Teil bei Refrains etc. im Einsatz sind. Und ein Mikro irgendwo in der Hand oder ungünstig Positioniert (wenn der Sänger es zwischendurch mal auf einen ständer stellt neigt dann schonmal zu einer Rückkopplung (Front und Monitor).
Muten ist nur leider relativ schwierig da sehr viel spontan passiert, wenig feste Abläufe sind und man dann oft zu spät kommt.
Mit Gates als "Automute" ging das Arbeiten dann deutlich einfacher, ebenso beim Bläsersatz. -
Also ich fahre Live meistens mehr Tiefbass als die typische "Konservenmukke" so hat, solange es zur Musik passt.
Bei den Reggaebands die ich mache mag ich einen kräftigen Schub untenrum (ca. 40 Hz) beispielsweise auf der Bassdrum. -
Klar gehts auch Verbal, aber wenn der Monitor Tot ist sobald es zu leise wird ist das viel Eindrucksvoller und auch besser kontrollierbar vom Sänger selbst.
Ist bei mir auch nicht so dass das Gate unbedingt zubleibt wenn nicht gesungen wird (wenn die anderen laut singen/der Drummer auf die Snare schlägt geht es trotzdem auf), aber trotzdem schaukelt sich eine Rückkopplung nicht so schnell hoch. -
Also ich finde ein Gate bei Gesang Live schon zum Teil Hilfreich, habe bei meinen Bands Viele Leise Sänger die Laut Monitor brauchen, hier erhalte ich mit Gate einen deutlich besseren Monitorsound.
Bin noch am Finden einer Optimalen Einstellung (Ziemlich sängerabhängig, Singt er entweder volle Pulle oder garnicht, fängt ehr immer wieder ssehr Leise an oder lässt Töne langsam ausklingen.....).
Die Probleme bei sehr Leisen Passagen und zu Leisen Passagen hatte ich auch, erzieht aber auch die Sänger, denn das was das Gate nicht durchlässt wäre dann sowieso für das Publikum nicht zu hören sondern nur für den Sänger selber auf seinem Monitor.
Ich würde Gates für Gesang bei unbekannten Musikern nur vorsichtig einsetzen, bei einer festen Band, wenn man die Musiker darauf trimmen kann finde ich es schon Hilfreich. -
Weiter OT:
Zu "es ist an der Politik Rahmenbedingungen zu schaffen die die Arbeit / Produktion hier in D Lohnend macht":
Hier sehe ich wenn man von Deutschland ausgeht nur 2 Möglichkeiten: Entweder das Sozialsystem wird abgeschafft oder man erhebt massive Einfuhrzölle.
Wo soll denn der Staat das Geld für seine Ausgaben hernehmen wenn er Steuern und Abgaben immer weiter senkt? -
Weiterführende Informationen und Diskussionen zum vor Kurzem hier angekündigten d&B-Workshop sind unter folgender URL zu finden:
http://www.2sound.de/forum/viewtopic.php?p=5584#5584
Da es sich um ein forumsexternes Projekt handelt, welches nicht von Mitgliedern des PA-Forums organisiert wird, können Teilnehmerlisten oder sonstiger Support zum Thema an dieser Stelle von den Verantwortlichen natürlich auch nicht angeboten werden. Ich bitte um Verständnis.
Beste Grüße, Christian (Moderator, PA-Forum)
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Meine erfahrung ist, dass speziell der Tiefbassbereich (unter 60 Hz) ruhig kräftig sein darf, dass Probleme mit dem "Hallensound" vor allem in den unteren mitten und oberen Bässen (100-400Hz) auftreten.
Deshalb habe ich dann Gerne Tiefe, ordentliche Bässe die untenrum auch was Können.
Tops nach möglichkeit etwas anwinkeln um Beschallung von Rück- und Seitenwänden zu minimieren, eher schmaler strahlende tops verwenden.
Delays sind denke ich eine gute Idee. -
Also das dynamische Mikro (das untere) sieht absolut Baugleich wie das BD200 von Thomann aus, benutze ich am Gitarrenamp, geht dort gut, für Snare gefällt es mir nicht so, da lieber SM57.