1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. bwaack

Beiträge von bwaack

  • Monosumme bilden

    • bwaack
    • 18. Dezember 2008 um 13:47

    audiophil einwandfrei geht das nur aktiv, also mit einem Kästchen, das Versorgungsspannung braucht.

    Alternativ gibts auch sowas:

    http://www.rdlnet.com/product.php?page=243

    natürlich auch von anderen Firmen. Man könnte sowas auch aus zwei Line-Übertragern selbst zusammenbruzzeln.... Aber: die Trafolösungen werden alle kaum besser als 0,3% THD werden.

    Ganz billig geht es auch mit Widerstandsnetzwerk, dann gibts aber deutliche Pegelverluste bzw. Impedanzänderungen.

    Für vereinzelte, festinstallierte Anwendungen ließe sich vielleicht was zaubern, abhängig von den verwendeten Eingangsstufen, wobei insbesondere deren Eingangsimpedanz interessant ist. Direkt am Eingang eines hochohmigen Monoeingangs (> 20kOhm) könnte man eine Monosumme per Widerstand bilden, ohne die weitergeführten XLR Siignale nennenswert zu beeinflussen.

    Grüße
    B.

  • pc während live/mpg-video total langsam

    • bwaack
    • 8. Dezember 2008 um 14:27

    RAM ist in jedem Fall ausreichend.
    Welche VLC-Version war es denn? VLC ist nicht der stabilste Player. Woher kamen die Mpgs - wenn die nicht sauber erstellt sind, kann VLC auch mal stehenbleiben bis zum nächsten Neustart.
    Ich gehe davon aus, dass Du nicht direkt vom USB-Stick abspielst? Das wäre die nächste Schwachstelle, an der der Rechner stehenbleiben kann.
    Was passiert, wenn das Firewire kurz mal abreisst? (wackelkabel?) auch dann kann VLC oder der Rechner stehenbleiben.

    Grüße
    B.

  • Retro Mikro - guter klang, gibts das zu kaufen? oder basteln

    • bwaack
    • 28. November 2008 um 00:14

    ich kenne Menschen, die haben dort eine SM58 Kapsel eingebaut und behaupten, dass das gut funktionieren würde.
    Grüße
    B.

  • Normalisierungunterschiede bei CD-Rip-Softwaren

    • bwaack
    • 19. November 2008 um 13:48

    replaygain in foobar und winamp sind im Prinzip kompatibel.
    Leider nur im Prinzip, je nachdem, welche Applikation die IDV2 - Tags geschrieben hat, werden sie nur von dem einen oder anderen Programm
    erkannt.

    Man muss sich also etwas mit dem Tagging auseinandersetzen, wenn man die gleichen Files mit verschiedenen Programmen nutzen will.
    Der foobar-Gain scanner ist deutlich schneller als der aus winamp - aber winamp liest leider nicht immer die von foobar geschriebenen Tags korrrekt.

    Winamp hat dafür die besseren crossfade-Plugins.

    Grüße
    B.

  • Normalisierungunterschiede bei CD-Rip-Softwaren

    • bwaack
    • 18. November 2008 um 18:27

    replaygain in foobar2000 nutzen.

  • Funkstrecken mit Induktionsherdplatten

    • bwaack
    • 15. November 2008 um 19:10

    Ja. kann Probleme machen.
    Die Sendestrecke bleibt zwar stabil, aber es kann zu Pegelschwankungen kommen, da die Kompander im Sender dichtmachen, obwohl die Sendestrecken die hochfrequenten Störsignale nicht mitübertragen .
    Das klingt, als ob ab und zu mal ein Gate willenlos um 4 dB leiser schaltet und die Dynamik des übertragenen Audiosignals klingt dann auch kurz "komisch" - es spielt auch der übrige Audiopegel eine Rolle - wenn es laut brutzelt, hört man es kaum, auffällig wirds, wenn wirklich nur Sprache vom Herd, der volle Pulle aufgerissen ist, übertragen wird.


    So erfahren mit Sennheiser SK50 Uhf, dpa Headset. Auch Anstecker probiert.

    Die Induktionsherde gehen wie normale Herdplatten immer mal voll an und voll aus - Der Fehler tritt also nicht immer auf und auch nur in unmittelbarer Nähe am Herd.

    Wir haben das für live-Gigs schlicht toleriert - sind sowieso immer 2 bis drei Headsets offen gewesen und das Kotelett brutzelt ja auch ziemlich laut, so dass sich das versendet. Tiefpass in der Mikroleitung wäre eine interessante Idee, haben wir nicht probiert - es ist jedoch auch möglich, dass der Fehler bereits im Transistor des Mikros selbst entsteht.

    Für Fernsehaufzeichnungen ( da traten ähnliche Phänomene auf, kann mich leider nicht mehr an das Fabrikat der Sendestrecke erinnern) haben wir schon sicherheitshalber die Herde während der Takes ausgeschaltet (so macht kochen keinen Spaß).

    Grüße
    B.

    edit: wir haben die Empfänger 5m Luftlinie vom Herd entfernt in die Deko gebaut - auch aus Angst vor Abrissen.

  • .

    • bwaack
    • 5. November 2008 um 14:35

    die auxwege arbeiten pre Eq. Für live ohne Modifikation eher unbrauchbar.

    Grüße
    B.

  • DIN EN 61672-1

    • bwaack
    • 17. Oktober 2008 um 13:41

    ja, das interessiert mich auch... Ich habe damals auch nach der 15905 recherchiert - und sie am Ende auch bekommen... vom Beuth-Verlag.

    Damals waren auch einige Hochschulen und deren Bibliotheken "Einsichtstellen".
    Vielleicht liegt so etwas näher...

    Berichte doch mal über deine Erfahrungen mit:"DIe Norm umsonst für den interessierten Bürger."

    Grüße
    B.

  • DIN EN 61672-1

    • bwaack
    • 17. Oktober 2008 um 13:22

    Im englischen Wikipedia steht folgendes:

    http://en.wikipedia.org/wiki/Sound_level_meter

    Zitat

    LCpk: peak sound pressure level

    Most national regulations also call for the absolute peak value to be measured to protect workers hearing against sudden large pressure peaks, using either 'C' or 'Z' frequency weighting. 'Peak sound pressure level' should not be confused with 'MAX sound pressure level'. 'Max sound pressure level' is simply the highest reading a conventional sound level meter gives over a stated period and can be many decibel less than the peak value. In the European Union the maximum permitted value of the peak sound level is 140 dB(C) and this equates to 200 Pa pressure. The symbol for the A-frequency and S-time weighted maximum sound level is LASmax. For the C-frequency weighted peak it is LCpk.

    Erfasst werden soll mit LCPEAK scheinbar ein maximaler Druckwert des Schallwechseldruckes - Da gibt es also eigentlich nichts zu integrieren, sondern da ist einfach der Spitzenwert der Druckamplitude gefragt. Ähnlich wie 0,5*Vpp (Voltage peaktopeak) in der Elektronik, denn es geht um eine Amplitude.

    Faktisch wird so gut wie jede Messung allerdings durch eine Integration gewonnen.
    Hier wird nach einem Maximal-Druck in C-Gewichtung verhandet. Diese ist nur bis 20 kHz definiert, wenn ich mich nicht irre...?
    Demnach ist es ausreichend, wenn deine LCPeak-Messung den Scheitelwert des Schallwechseldruckes eines 20 kHz-Tones auch dann nicht verpasst, wenn er nur eine Periode, also 0,05ms, andauert.
    Ein grundlagenforschender Physiker würde wahrscheinlich eine Sample-Rate von rund 400 kHz vorschlagen und sich auf die Suche nach einem Mikrofon mit entsprechenden Spezifikationen machen :D .

    Ich würde sagen, du solltest innerhalb deiner Algorithmen den LC-Peak schlicht "so schnell wie möglich" erfassen. Am ehrlichsten sind wohl maximale Samplewerte hinter dem Gewichtungsfilter - vermutlich integriert ja schon die C-Gewichtung und stellt so - neben dem Mikrofon und der Samplerate - das gröbste Delta-T-Fenster dar. Der Fehler, der durch eventuell zu niedrige Sampleraten entsteht, lässt sich ja auch berechnen - vielleicht liegt er schon weit innerhalb deiner Fehlerklasse?

    Wenn Du allerdings auf dein Programm "nach IEC haste nich gesehen" schreiben willst, wirst Du nicht drumrumkommen, die Norm irgendwo einzusehen, zu kaufen oder sonstwie zu ergaunern.
    Das Inhaltsverzeichnis der Norm ist wenigstens frei zugänglich. Da kann man sehen, dass dem LCPEAK ungefähr eine Seite in der Norm gewidmet wird. Nicht besonders viel, sodass zu befürchten ist, dass da auch wieder nur auf weitere Normen verwiesen wird, die es dann ebenfalls käuflich zu erwerben gilt. Oder es steht einfach keine genaue Definition drin - wäre auch nicht das erste mal.... und dann musste auch noch die genormten Prüfprozeduren kaufen, um dein Gerät auf Konformität zu testen - und am Ende auch noch vom Tüv zertifizieren zu lassen....... o Graus!


    In der Schweiz kostet so ein Norm-PDF 180 CHF, da kannste mal sehen, was für eine Gnade es ist, zur EU zu gehören.

    Ich finde, dein Levelcheck hat bis jetzt schon Unterstützung verdient.
    Gib mal deine Kontonummer bekannt, ich spende 30 Euro zur Norm-Beschaffung, vielleicht findet sich hier der ein oder andere, der ähnlich denkt...

    Grüße
    B.

  • Schallpegelbegrenzungen in der Praxis

    • bwaack
    • 12. Oktober 2008 um 22:14

    Micha, sei nicht böse, folgende Bemerkungen kann ich mir nicht verkneifen:

    Zitat

    Es mag sich noch nicht ganz rumgesprochen haben, aber wir leben in einer Phase der Deregulierung,


    Doch, ich habe davon gehört. Könntest Du mir erklären, was das bedeutet?
    Dass die vorhandenen Din-Normen jetzt lockerer interpretiert werden dürfen, dass es keine neuen mehr geben wird, oder dass manche Normen getilgt werden?
    Irgendwie merke ich so gar nix davon ...
    ahhdoch.. die Allgemeinzuteilung, stimmt - aber dort ist ja bereits ein Ende der gesamten offiziell nutzbaren Mikrofonanwendungen in Sicht, nicht wahr?

    Zitat


    Und eine DIN EN für Notfalldurchsageanlagen ist prinzipiell zu begrüßen, weil dann ein und dieselbe Anlage in ganz Europa verkauft werden kann und somit die Entwicklungskosten auf mehr verkaufte Systeme umgelegt werden können.


    Genau! Und besonders groß wird dieser Effekt, weil jede öffentliche Telefonzelle jetzt mit so etwas ausgerüstet werden muss, was früher nicht der Fall war, gell? Da freut sich die Industrie und das Zelttheater wird geschlossen.

    Zitat

    Bis einem der Anwohner der Kragen platzt und sich einen halbwegs fähigen Anwalt sucht. Dann wird in der Gemeinde gar nicht mehr gerockt.

    So isses, und elektrisch verstärkte Shantychöre und auch jede Wurstbude mit etwas Publikumsverkehr kann in unserem Lande von einem halbwegs fähigen Anwalt wegen der Lärmimmission geschlossen werden. Wie auch jede Veranstaltungshalle und jeder Gastronomiebetrieb wegen der Nichteinhaltung irgendeines Standards- von Deregulierung keine Spur, würd ich sagen.... Du wirst mir zustimmen, dass der Gesetzgeber das so nicht gemeint hat - aber obwohl diese Tendenzen für alle sichtbar sind, wird lustig weiter reguliert und geklagt - und der fähige Anwalt gewinnt - nicht etwa die Gerechtigkeit, der Menschenverstand oder das Allgemeinwohl.

    Zitat

    Bis sich allgemein rumgesprochen hat, was in dieser DIN-Norm drin steht, dürften wohl noch mal so rund 10 Jahre vergehen


    und wenn schon, es hat ja auch zwanzig Jahre gedauert, bis aufgefallen ist, dass die vorige Fassung der 15905 selbst für phantasievolle Ingeniuere nicht nachvollziehbare technische Anweisungen enthielt. Vielleicht sind bis dahin ja auch elektrisch verstärkte Darbietungen im öffentlichen Raum ganz verboten, denn Musik nutzt bekanntlich das Gehör ab.
    Oder wir erfinden noch irgendein sündhaft teures Schalldosimeter, das jeder auf so einer Veranstaltung tragen muss... auch wenn es nicht funktioniert...bringt es die Wirtschaft bestimmt nach vorn im Namen der Volksgesundheit..

    Ich möchte nicht weiter mit meinem weltanschaulichen Schmalz nerven.
    Vielen Dank, dass ich mich hier erleichtern durfte.
    Grüße
    B.

  • Schallpegelbegrenzungen in der Praxis

    • bwaack
    • 12. Oktober 2008 um 14:45

    Leider sind die Aussagen der Behörde in den meisten Fällen alles andere als "unmißverständlich", denn auch diese Handeln nach dem Grundsatz:" den schwarzen Peter (möglichst ungefährdet) weiterzuspielen".
    Und offenbar ist den Veranstaltern wie auch dem Gesetzgeber immer noch nicht bewußt, dass diese Vorgaben eben schlicht 80% aller Darbietungen in der akustischen Öffentlichkeit (außer Pantomime) verbietet, denn die Vorgabe der TA-Lärm ist nun mal: man darf nichts hören (obwohl es in einer jeden Kultur schon immer VAs gegeben hat, die öffentlich hörbar sind und niemand darauf verzichten will).

    Sicher ist auch, dass wir - die wir als einzige zu wissen scheinen, worum es bei der Lärmbekämpfung geht - am allerwenigsten auf die Planung und Genehmigung von Veranstaltungen Einfluß nehmen können.

    Es liegt mir fern, mich vor Ort auf ENs zu berufen, denn ich begrüße die Regulierung eines jeden Vorgangs durch Europanormen keineswegs. Europa braucht ebensowenig eine gemeinschaftlich einheitliche Norm-Kaffeetasse, wie es auch keine einheitliche Lärmvorschrift braucht.
    Ebenso brauchte Europa keine Fahrtenschreiber, die niemand legal bedienen kann, oder "harmonisierte" Frequenznutzungspläne, die in jedem Land anders sind.

    Tatsächlich lehrt uns jede Meisterschule, dass eine sichere Veranstaltung eben nicht durch die stoische Einhaltung von real kaum durchzusetzenden Verordnungen und Standards gewährleistet wird, sondern durch die eigenverantwortliche Interpretation derselben.
    Sinn der vielen Vorschriften ist eben nicht, effektiv Menschen zu schützen, sondern eine "Handhabe gegen Schuldige" festzuschreiben. Und so werden eben einfach erstmal alle schuldig geschrieben - Eine gute Taktik, wenn die Gerichte und Behörden funktionieren würden. Leider funktionieren diese aber nur für die Leute mit den besten Beziehungen oder mit den agilsten Anwälten, deren Berufsstand (neben den Versicherungen und den normgebenden Vereinen) die einzigen sind, die von dieser Gesetzgebung profitieren.

    Leider wird man durch die zunehmende Reglementierung unseres Alltags versucht, die Einstellung der "Interpretation schwammiger Vorgaben" auch auf alle möglichen anderen regulierten Vorgänge zu übertragen. Verstärkt wird diese Einstellung noch, wenn man erleben muss, wie beispielsweise in einem Mahnverfahren gegen säumige Kunden unsere so tüchtige Verwaltung und Gerichtsbarkeit an sich selbst immer wieder scheitert. Wir als Techniker sind von Berufs wegen gewohnt, nichts zu unterstützen, was nicht funktioniert.
    Eine Prise von dieser Einstellung könnte Europa, oder überhaupt der ganzen Menschheit gut tun.

    Ich habe mir schon lange jedes Sendungsbewußtsein für eine gelungene Gestaltung der Gesamt-Lautstärke einer Veranstaltung abgeschminkt.
    Wer mich bezahlt, bestimmt die Lautstärke in weiten Grenzen. Dabei rede ich offen mit Bands und Veranstaltern über die Verletzung vereinbarter Vereinbarungen und Vorgaben. Insofern spiele ich also den schwarzen Peter schon weiter . . . Allerdings sind mir die kulturell verunglückten Veranstaltungen, die durch die inkonsequente Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten immer häufiger dabei herauskommen, zuwider.
    Den Veranstaltern war und ist der klangliche Eindruck ihrer Veranstaltung nach wie vor egal, weil das offenbar für den kommerziellen Erfolg einer Veranstaltung kaum eine Rolle spielt.

    Deshalb freue ich mich, wenn es Dorffeste gibt, wo auf Teufel komm raus mitten in der Innenstadt bis 4 Uhr morgens ernsthaft gerockt wird oder wenn es der örtlichen Veranstaltermafia gelingt, der TA-Lärm zum Trotz ein amtliches Konzert in bewohnten Gebieten durchzuziehen, weil das einfach für die Leute, die diese VAs besuchen, kulturelle Ereignisse sind, die nicht durch Indoor-VAs oder Veranstaltungen, 100km von jeder Zivilisation entfernt, zu ersetzen sind. Dazu gehört eben gerade auch, dass man eben genau ein- zweimal im Jahr "fünfe gerade sein" läßt - vom Bürgermeister bis zum Anwohner.

    Grüße
    B.

  • Schallpegelbegrenzungen in der Praxis

    • bwaack
    • 11. Oktober 2008 um 13:03

    Mechwerkandi

    Zitat


    werden Bestimmungen einfach ignoriert, weil ja nicht sein kann, was nicht sein soll

    In der Tat, das sollte den Gesetzgebern und den ausübenden Gerichten zu denken geben. Die lächerlich zunehmende Reglementierung persönlicher Freiheiten führt dazu, dass man schon beim über die Straße gehen illegal tätig wird.
    Einigermaßen lächerlich, das stimmt. Aber auf Dauer bekommt man so das Rechtsempfinden eines jeden Menschen aberzogen.

    Grüße
    B.

  • Schallpegelbegrenzungen in der Praxis

    • bwaack
    • 11. Oktober 2008 um 10:50

    Es ist tatsächlich vollkommen illusorisch, beim OA andere Genehmigungen als bereits ausgesprochene zu bekommen. Da müsste ja ein Beamter dem anderen widersprechen. Das ist kaum denkkbar, weil es für so etwas im Amt keinen Grund geben kann.
    -Obwohl die Möglichkeit im Immissionsgestz gibt: seltene Ausnahme für Veranstaltungen allgemeinen Interesses oder so. Diese gestatten aber auch keine unbegrenzt hohen Pegel am Anwohnerfenster, sondern nur eine Erhöhung um 5dB, wenn ich mich nicht irre.

    Für die Sause in der Innenstadt mit Spaß an der Musik gibt es nur die eine Lösung, die auch gängige Praxis ist: Die illegale. Man ignoriert die Vorgaben und hofft, dass Polizei usw mitspielen, sich beschwerende Anwohner eher zu beruhigen, als Anzeigen aufzunehmen. Richtig laute Musik ist also nur da möglich, wo es keine Anwohner gibt.

    Im Augenblick läuft es darauf hinaus, dass die Veranstalter versuchen, die Auflagen einzuhalten, indem sie Messungen bestellen - oder verplombte Limiter einbauen lassen. Sie ignorieren dann die Vereinbarungen in Ridern, die inzwischen oft genug erwähnen, dass die Band vorhat, ernsthaft laute Rockmusik zu machen.
    Es liegt also leider im Moment an den Bands, Eier zu zeigen und bei solchen Vorraussetzungen zu sagen: Tschuldigung, Zimmerlautstärke machen wir nicht, steht auch nicht im Vertrag.

    Natürlich ist man dann diese Gigs los. Aber was soll ein Gig, bei dem die Lautstärkevorgaben schon das gewohntete Monitoring verbieten - und die Fans "lauter lauter" schreien? ich würde sagen, ein solcher Gig müsste schon richtig gut bezahlt werden, was er in der Regel auf solchen Gigs ja auch nicht ist. Also: Absagen. Oder umsatteln auf Blockflötenchor, unverstärkt.

    Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass mein voriger Beitrag zeigt, dass ich durchaus auch bereit bin, zu versuchen, Gigs schön leise abzuliefern. Allerdings erlebe ich häufig, dass die Bands bei solchen Interessen-Konflikten so reagiert: Okay, nach vorne ist es dann eben scheiße.. mach aber anständiges Monitorbrett, dann haben wir wenigstens auf der Bühne Spaß. Das ist dann der Garant für das schlechteste Soundergebnis vor der Bühne - und meist ist man dann auch immer noch zu laut - Sinnvolle Lautstärkebegrenzung wird so also nicht erreicht - nur eben die Performance wird zerstört. Aber in Deutschland sind Gesetze ja zum Selbstzweck erschaffen, nicht um realen Schutz zu gewährleisten.

    Einmal durfte ich erleben, wie ein Band in einem Einkaufszentrum (genervt von einer ganzen Saison mit Lautstärkeauflagen) gesagt hat:"du machst kein bischen leiser, eher hören wir auf zu spielen", als der beauftragende Gastronom um eine Senkung der Lautstärke bat. Ich war verblüfft.
    Eine halbe Stunde später kam der Gastronom zu mir und sagte: "Ihr habt Recht, geile Party, gut so!".... Seltsam, aber so geschehen.

    Grüße
    B.

  • Schallpegelbegrenzungen in der Praxis

    • bwaack
    • 9. Oktober 2008 um 20:02
    Zitat

    Wie lösen? aus Erfahrung ist singendes Publikum bei verschiedenen Songs defintiv lauter als 106 db(A)(am FOH gemessen, 15m von der Bühne entfernt. Die PA haben wir da nur noch nach Kopfhörerund Verdacht gemischt...)

    tja, der ahnungslose Kopfhörermix ist der Weg, wie es leise geht. Ich habe auch schon erlebt, dass sich das Publikum um meine Abhöre am FOH schart und sagt:" ach, hier gehts ja...."

    Erste Frage: Was hast Du da gemessen? Vermutlich slow response A Gewichtung, und immer mal wieder draufgegugckt..?

    Zweite Frage: Was genau hat das Ordnungsamt gefordert...(Was für eine Messung?)

    Wir haben hier auch schon 120 dB(A) peak bei tobendem Publikum am FOH gemessen - deine Messungen und die Unmöglichkeit, Forderungen des Ordnungsamtes und moderne Musikversanstaltungen "sinnvoll" unter einen Hut zu bringen, klingen plausibel. Dieses Problem ist jedem bekannt, der sich einmal ernsthaft mit diesem Problem auseinandergesetzt hat.

    Grundsätzlich gilt:
    Die Vorgaben der Ordnungämter orientieren sich nicht an der Realität und stellen keinen Maßstab für eine durchführbare Veranstaltung dar.
    Wenn das OA tatsächlich nur so vage 85 dB(A) im Durchschnitt gefordert hat (bleibt auch immer noch die Frage, wo denn gemessen werden soll), bleibt Dir immerhin ein gewisser Spielraum... - Solange nicht einer vom Amt auftaucht und sagt: "zu laut."

    In Hamburg wird auf Open Airs in der Stadt sehr ernsthaft gemessen - teilweise fordert das OA protokollierte Messungen ala 15905-5, die aber dann für das Einhalten der Immissionswerte TA-Lärm interpretiert werden.
    Teilweise werden auch verplombte limiter eingesetzt und entsprechend eingemessen. Das kann auch wirklich moderate Beiträge des Bühnenprogramms unmöglich machen. Ich habe erlebt, dass solche Limiter schon mit Overhead-mikrofonierten Shantychören zum Eingreifen gebracht werden können. Das ist wohl einigermaßen lächerlich, nicht wahr?

    Ich habe mal mit levelcheck ein Open Air mitgemessen, bei dem die geforderten 70 dB(A) LEQ am ersten Anwohnerfenster angeblich eingehalten wurden . Dort saß wirklich einer und miss mäss messte....ähh hat halt migemessen.

    Zunächst einmal nur der Verkehrslärm (Vierspurige Straße am Platz)

    halboffizielle Messung am FOH:

    Da kriegt man schon den ersten Schreck, wenn man weiß, dass am Fenster nur 70 dB(A) erreicht werden dürfen.

    Wir haben dann drei Tage lang, wirklich leise gemischt inklusive Gitarrenamps runterdrehen, Plexiglas vorm Drummer, Monitormixes runterdrehen usw.
    Das Frontholz konnte glücklicher Weise in 5 Meter Höhe geflogen werden und arbeitete schön gerichtet (Q7).

    Das Ergebnis war:
    1.
    Unmögliches Arbeiten am FOH (da vom Chefgastronom jenseits der von den Q7 ausgeleuchteten Zone platziert (12Meter zur Bühne)

    2.
    Durchaus hörenswerte Erlebnisse im Publikum, das aber natürlich bei härteren Vorträgen "lauter, lauter" schrie, weils eben wirklich angenehm leise war. Meine Erfahrung ist, dass sich bei so moderaten Lautstärken auch niemand wirklich für die Musik interessiert und sich das Publikum mit dem Rücken zur Bühne um die Bierstände gruppiert. Für den Gastronom vielleicht ein Erfolg - Eine Beleidugung für die Kunst.

    3.
    Dementsprechend frustrierte Hardcorebands.

    4.
    um 21.00 Uhr (eine Stunde vor Schluß) kommt der Chef und sagt:" mach doch mal ein bißchen lauter", nachdem er vom offiziellen Messschergen berichtet bekommen hatte, dass wir bisher sehr brav waren.

    Hier ist die Messung (am FOH. wo man nur mit Mühe zwischen Bühnenlärm und Frontsound unterscheiden konnte. Soundchecks 16.30 - 18.00Uhr, Showstart: 19:00Uhr)

    Ich schreibe das alles, um zu zeigen, dass auch leise VAs mit Schlagzeug auf der Bühne möglich sind.
    Wir konnten auf dem Open-Air sogar 85 dB nach DIN 15905-5 am FOH einhalten. Es geht also. Während der Gigs haben wir 90 dB(A), slow response am FOH gemessen. So völlig absurd sind die vom OA vorgegebenen85 dB(A) also nicht.

    Aber: Sicher ist, dass man Heavy Metal Fans so nicht befriedigen kann - und auch 60% aller Coverbands werden allein durch ihre gewohnte Bühnenlautstärke das Einhalten solcher Werte unmöglich machen. Es bleibt die Frage, ob es sinnvoll ist, solche Gigs mit Bands zu machen, die eigentlich lauter gehören. Ebenso halte ich es für fragwürdig, ob sich solche Werte indoor überhaupt einhalten lassen.

    Zurück zum Topic:

    Zitat

    Wie lösen? aus Erfahrung ist singendes Publikum bei verschiedenen Songs defintiv lauter als 106 db(A)(am FOH gemessen, 15m von der Bühne entfernt. Die PA haben wir da nur noch nach Kopfhörerund Verdacht gemischt...)
    wie kann man sowas lösen?


    Sinnvolle Lösung: Veranstaltung absagen. Veranstalter und Ordnungsamt daraufhinweisen, dass eine Veranstaltung von moderner Rockmusik so nicht durchführbar ist und sich eine Nachbargemeinde suchen, die nicht auf solchen Vorgaben besteht.
    Es gibt für diese Veranstaltung keine sinnvolle, legale Lösung.
    Das muss endlich Ämtern und Veranstaltern klar werden.

    Zitat

    Fall 2: Band Contest in einer Schulaula, 1 Band spielt mit Gehörschutz, ich mute Gitarren und Bass-Kanäle sowohl am FOH- als auch am Monitor-Platz und Messe 106 dB(A) durchschnitt am FOH! Peak war entsprechend bis zu 118dB(A)... runterdrehen? band dreht sich nach 10sekunden wieder hoch. Veranstalter? machtlos - er hat denen ja die Möglichkeit zum spielen gegeben, er wills nicht verderben... Wurde dann von mir auf Körperverletzung hingewiesen(wenn mir meine Ohren am FOH 25 von der Bühne weg weh tun, was passiert vor der Bühne?)
    Das Publikum feiert die lauteste Band des Abends...
    wie löst man sowas?


    Wir konnten unsere niedrigen Werte in meinem Beispiel nur einhalten, weil Gasttechniker und Musiker mitgespielt haben.

    Veranstalter bzw Techniker machtlos?
    Ich habe Veranstalter schon Cekons ziehen sehen - von Machtlosigkeit oder Sorgen um das Equipment keine Spur. Wenn die Band nicht mitspielt, dann spielt sie nicht mit: Amps ausschalten und die Akteure zur Not unter Zuhilfenahme von Security höflich, aber bestimmt der Bühne verweisen.

    Ich fürchte, das ist die Wahrheit.

    Ich würde mich freuen, wenn mal jemand ähnlich (halbamtliche Messungen zum Beispiel mit levelcheck http://www.levelcheck.de/) durchführt, und seine Messungen und seinen Höreindruck hier kund tut.

    Bei uns wars zwar leise, aber doch pfundig, Effektarbeit war kaum möglich, da am FOH nicht hörbar. Man sollte bei so "leisen Veranstaltungen" versuchen, wenigstens einen optimalen Standort für den FOH durchzusetzen.

    Grüße
    B.

  • HOWTO: Forumsserver - so benutze ich ihn richtig!

    • bwaack
    • 9. Oktober 2008 um 19:25

    Frage: Kein Schreibzugriff mehr auf forenserver mehr möglich?
    Ich scheitere an der Passwortabfrage - sowohl mit ie als auch mit ipswitch in Konfiguration, die früher funzte...

    zum heulen...

  • Yamaha M 2000

    • bwaack
    • 8. Oktober 2008 um 18:50

    Also, vor 15 Jahren haben wir mit solchen Pulten sogar Musical-Tourneen gemacht. Es ist in jedem Fall besser als ein GA, das tatsächlich zu nichts nütze ist.

    Das M2000 ist nicht für seine extremen Filtermöglichkeiten bekannt, aber es hat amtliche Ein- und Ausspielwege und eine zuverlässige Automation.

    Ich finde es ist durchaus ein nutzbares Werkzeug - Mit einem K2 ist es jedoch nicht zu vergleichen... Man kann damit RocknRoll machen, muss man aber nicht.

    Bekannte Bugs sind die Channel-Schalter, die mitunter nicht mehr richtig tun, sonst keine.... Während alte A&H (und Deltas sowieso) für mechanische Auflösungserscheinungen bekannt sind (Wackos durch losgerüttelte Bauelemente.)

    "kleines Geld" ist relativ... und ein Pult kaufen, dass älter als 10 Jahre ist, ist eigentlich nur in wenigen Ausnahmefällen empfehlenswert.

    Grüße
    B.

  • Neutralleiterabriss im laufenden Betrieb [Umfrage]

    • bwaack
    • 2. Oktober 2008 um 12:40

    noch nie während der Show.

    Vorgekommen ist Baustromverteiler ohne aufgelegten Rückleiter, fiel bei Messung auf - Elektriker besserte nach.
    Mehrfach vorgekommen: zu geringe Querschnitte (180/280Volt) und Billig-Kran-Aggregat ganz ohne Null.

    Grüße
    B.

  • Festeinbau Cocktaillounge

    • bwaack
    • 26. August 2008 um 00:46

    Die Rudern wohl nur im "Einer".
    Bei einer Tanzfläche von weniger als 1Quadratmeter würde ich zwei Funkkopfhörer empfehlen - supersound und keinen Ärger mit den Nachbarn - und da sich keiner weiter als drei Meter von der Zimmermitte entfernen kann, gibts auch keine Probleme mitm Funk.

    tsss

    Vereine gibts...
    Grüße
    B.

  • Community RS-220, RS-660 und RS-880 Datenblätter

    • bwaack
    • 17. August 2008 um 13:50

    Die Weiche der 660 ist ein Paradebeispiel für Passiv-Controlling:
    Sofittenbirnen in Parallelschaltung als lastabhängige Hochtonbremse, komische Kästchen (Bimetall?)- und solche Sachen.
    Vielleicht sind Performance-Einbußen ja auch bloß auf durchgebrannte Birnen zurückzuführen-

    Wer soll sowas original ersetzen? Kaum machbar ...

    trotzdem ein schöner Lautsprecher, hat immer schön gehörnelt, wenn nicht gerade das Licht anging.

    Grüße
    B.

    Bei den kleineren Boxen waren die Weichen oft komplett in einem weißen Blumentopf vergossen worden - Reparatur und Fehleranalyse: Fehlanzeige.

  • Kann durch den Fehler ein Keyboard kaputt gehen?

    • bwaack
    • 11. August 2008 um 10:34

    Es passiert nix, wenn die falsche Klinke für einen Aktiv-Monitor gedacht war, also nur einen Line-Pegel führt.

    Anders wäre es bei einem Lautsprechersignal, wenn also der Ausgang eines Amps auf einen Line-Output gegeben wird. Da könnte schon was passieren, wenn der Verstärker ein großes Signal liefert, also bereits Signal führt.
    Ist der Verstärker nicht aufgedreht oder liegt dort kein Eingangssignal an, passiert ebenfalls nix.

    Grüße
    B.

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Virtueller Stammtisch im Chat

    Dienstag, 29. September 2026, 21:00 – 23:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

Letzte Themen

  1. EU Cyber Resilience Act (CRA)

    alexanderjoseph
    26. September 2026 um 20:14
  2. 17. - 18. November | PA Rigging & Truss Safety mit Tom Greber

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:33
  3. 13. - 14. Oktober | Live Mixing Workshop mit Jörn Müller in Köln

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:30
  4. können das hier (Foto) die original Weichen der KMT CS215 / CM215 sein ?

    phattomatic
    23. September 2026 um 09:12
  5. RCF: "Bass Motion Control" vs. "XBoost" => Ähnliche Funktionalität unter zwei verschiedenen Etiketten oder relevante Unterschiede?

    Hanseat
    21. September 2026 um 22:21
  6. Suche Lichteffekt

    Schreddl
    21. September 2026 um 12:22
  7. QLC+4 in MagicQ Visualsieren - wie richtig einstellen?

    metal-shot
    19. September 2026 um 17:44
  8. Verschiedene Verteiler mit Powercon Anschluss bzw. Ausgang kompatibel?

    tenderboy
    19. September 2026 um 12:22
  9. Suche Optocore Spezialisten - trouble shooting eines SANE Verbunds

    georg.h
    19. September 2026 um 10:21
  10. Quick & dirty reverse engineering - wie gehts weiter?

    phlownd
    19. September 2026 um 10:13
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™