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Beiträge von sabbelbacke

  • Französische Partykracher?

    • sabbelbacke
    • 20. August 2010 um 01:40

    Wühl dich mal durch das französische Amazon durch. Für die aktuellen Hits (die sich sooo stark ja nicht von hiesigem unterscheiden, s.o.) sieht das dann z.B. so aus:

    http://www.amazon.fr/gp/search/ref=sr_nr_p_n_feature_four_bro_0?rh=n:301062,k:party+hits,p_n_feature_four_browse-bin:332554031&bbn=301062&keywords=party+hits&ie=UTF8&qid=1282260428&rnid=332552031

    Für die 80er dann z.B. das hier:

    http://www.amazon.fr/Ultimate-80-France-grands-fran%C3%A7ais/dp/B0000A0PJ7/ref=sr_1_6?ie=UTF8&s=music&qid=1282260609&sr=1-6

    usw...

    Alizee sollte man wahrscheinlich auch dabei haben, Daft Punk wohl auch, Edit Piaf, etc... Lambada oder so schnicks kommt auch gut, generell Songs, die ein bisschen zum "Hüfte kreisen" ermuntern... Wenn Du Lateinamerikanisches dabei hast, könnte das als Notnagel auch gut klappen.

    Hier würde ich auch mal schauen:

    http://www.mtv.fr/


    Ansonsten ein offenes Ohr und Ermutigung zum "Musik mitbringen"... Ich hatte neulich ein paar Inder, die wackelten mit Notebook und Handy an und hatten die geilste Mucke überhaupt dabei :) Da war erst mal eine halbe Stunde nix für mich zu tun :) Und der Rest der Multikultitruppe stand begeistert drum rum und liess sich mitreissen :)

    Als "Reserve" würde ich Ibiza-Hits oder so was in die Richtung einpacken, da hat man "um die Ecke" im Zweifel noch ne gute Trefferquote..

  • Brauche Hilfe Thema: Hornlautsprecher

    • sabbelbacke
    • 20. August 2010 um 01:22

    Da haste Dir ja was vorgenommen :)

    Zitat von "Julius Schosser"


    Die Frage ist jetzt: Wie konstruiere ich das Horn?


    Als Materialien bieten sich Holz oder auch Glasfasermatten mit Eopxyharz an. Biegesperrholz, geschlitztes MDF oder auch dünne Schichtbretter die man biegen kann... Je nach handwerklichem Geschick und zur Verfügung stehenden Geräten. Wichtig ist, dass das ganze relativ stabil ist, hinterlegte Führungsversteifungen oder das (partielle) Auffüllen mit Bauschaum sind Möglichkeiten.

    Zitat


    Vor allem Interessiert mich wie beeinflusse ich das Abstahlverhalten (90°x50° wäre mir am liebsten) und spielt die "Geschwindigkeit" der Öffnung eine Rolle?


    Da hilft Dir hornresp super weiter, dort kann man das Abstrahlverhalten eines gewissen Hornevrlaufes und der Expansionsrate und den Abesesungen nach simulieren. Ja, die Expansiosnrate hat einen Einfluss auf Abstrahlverhalten und Frequenzgang und akustische Impdedanz auf die Membran usw.. Ohne ausreichend Grundlagen und Theorie ist man bei hornresp am ehesten aufgehoben.

    Zitat


    Könnte ich einfach aus 4 Multiplexplatten einen Trichter mit den Innenwinkeln 90°x50° bauen und einen Lautsprecher dahintersetzten?


    Könnte man, ja. Wurde früher oft gemacht. Bedenke, dass ein rechteckiger Hornhals eine andere Fläche haben kann als der runde Membranausschnitt und dass Du evtl. auch noch eine Druckkammer realisieren solltest. Diese wirkt wie ein Bandpass - wird sie zu groß, sinkt die obere erreichbare Grenzfrequenz stark ab. Das kann wichtig werden, wenn Du "einfach mal nen Speaker" hinten dran klatscht, dabei aber schon ohne bewußtes Vorkammernvolumen allein durch den Membrankonus schon 2 Liter Volumen bekommst - schwupps ist der Mittelton "dahin" :) Phaseplug und Co kommen dann unter anderem ins Spiel.

    Zitat

    Wenn ich den Treiber in einen kleinen Luftdichten Raum "verpacke" steigt die leistungsfähigkeit (?). W


    hm, nö :) Leistungsfähig ist da erst mal gar nix, aber der Speaker kann belastet werden. Und daran ändert sich elektrisch erst mal nix. Was Du aber wahrscheinlich meinst: Wenn Deine Rückkamer kleiner wird, steigt am unteren Übertragungsbereich der Pegel an... Das hat was mit der Einbaugüte der Rückkammer zu tun (siehe geschlossene Box und da Güten von 0,7 aufwärts... ).

    Zitat


    Wenn ihr Links kennt die mir weiterhelfen oder ihr selbst mir die Fragen beantwortet wäre ich euch sehr dankbar.
    Julius


    Das Handbuch von Ajhorn ist eine gute Ausgangslage.
    Dann gabs vor Jahren mal einen 3 teiligen Grundlagenartikel zu Hörnern generell in der Klang&Ton, der zumindest verdaulich und überschaubar Grundkenntnisse vermittelt. Ausgabe hab ich leider nicht im Kopf - anynone else?
    Ansonsten wird über Hörner auch viel Murks erzählt und wenn man wirklich fundiert einsteigen will sollte man doch in Punkto Mathe und Physik und Textverständnis durchaus weit über Abiniveau Vorwissen haben, sonst wirds frustrierend unter Umständen..
    Und Zeit brauchts auch. Eventuell ist da ein pragmatischer Ansatz und rumsiemulieren erst mal "stimulierender" :)
    Aber sei gewarnt. Das macht Spass und laut - aber bis das "gut" (nach heutigen Masstäben wohlgemerkt ) wird, dauert es...

  • Das Tier

    • sabbelbacke
    • 19. August 2010 um 02:07

    Der blaue Ravemaster ist der Vorgänger vom aktuellen 18" Mivoc Bass. Die Ravemasterlinie hatte eine zu schlechten Ruf, daher hat man das Modell einfach in "Mivoc" umgetauft.... Ich meine mich zu erinnern, dass es kleine Detailänderungen gab (genau so wie bei den AWM Modellen, die anfangs auch silbern im Zebulon verbaut und jetzt in zahlreichen Subwoofern bei K&T, Hobby Hifi, etc... drin stecken)...
    Fürs Geld gibts schlechteres als diesen 18er... Für richtig ernsthaftes PA taugt er jedoch nicht, vergleicht man ihn aber mit den Einsteiger 18ern anderer "PA-Hersteller" schlägt er sich nich soo schlecht. Für Party-PA definitv tauglich.

  • Das Tier

    • sabbelbacke
    • 18. August 2010 um 18:07

    Der kleine LD-Systems Controller wäre auch noch eine Alternative im günstigen Bereich. Mein Favorit in der unteren Preisliga ist aber auch der Behringer, der kann einfach am meisten :)

  • Gehäusefertigung in Polen

    • sabbelbacke
    • 17. August 2010 um 22:16

    Besten Dank Euch, mich wurde geholfen :)

  • Gehäusefertigung in Polen

    • sabbelbacke
    • 17. August 2010 um 01:27

    Hallo zusammen,

    vor zwei Jahren hatte ich mal eine auch hier im Forum bekannte "CNC-Manufaktur" in Polen recherchiert, die auch für hiesige Labels und "Hersteller" Gehäuse in Großserie baut. Ich find aber ums Verrecken mein Bookmark nicht mehr und auch such ich mich per google tot...

    Weiss jemand, wen ich meine ? :) Gern per PN.

  • Das Tier

    • sabbelbacke
    • 16. August 2010 um 23:00

    Es hilft sicher, wenn Du schreibst, woher Du kommst, so was lässt sich "vor Ort" oft besser lösen.

    Trennung des Subs aktiv ist natürlich immer möglich, nur hat man dann eben Minimum einen Amp mehr und braucht eine aktive Weiche oder einen Controller. Den Wirkungsgrad erhöht man dabei übrigens nicht.

    Eine evtl. vorhandene passive Weiche für die Sub/Top Trennung fällt dann natürlich weg.

  • Welchen dieser 4 18" würdet ihr nehmen ?

    • sabbelbacke
    • 13. August 2010 um 18:14

    Wenn man bedenkt, dass die meisten Hersteller den gleichen ANtrieb sowohl an 18" wie an 15" dran pappen und damit Modelle existieren, die auf der gleichen "Basis" aufgebaut sind - passt der Vergleich 1x18" = 4 x 15" natürlich nur, wenn man einen absolut hochpotenten 18"er mit mehr als durchschnittlichen 15ern vergleicht.
    Den Punkt "wie es klingt" muss man aber extra diskutieren - dass vier schlappe 15er zwar laut, aber schlecht spielen können steht ja auf nem anderen Blatt....

    Aber mal zurück zum Thema:

    Nimm den Definimax, dann wird die Diskussion noch lebhafter :)

  • Alternative P.Audio WN-10R

    • sabbelbacke
    • 9. August 2010 um 13:29

    Hi Sebastian,

    danke für den Tipp, sieht auf den ersten Blick ganz passend aus, schau ich mir mal genauer an.

    Gruß

  • Welchen dieser 4 18" würdet ihr nehmen ?

    • sabbelbacke
    • 9. August 2010 um 01:11
    Zitat von "Thorgy"


    Schön an dem Fane ist wohl die Doppelzentrierung, außerdem hat man über die noch nie was schlechtes gehört...


    Was sicher mit an der Art der Vermarktung und der Zielgruppe liegt und daran, dass Fane lange vom deutschen Markt (und auch sonst) verschwunden war. Da wurde Fane vom üblichen Anti-Hype-Effekt der Foren verschont. Natürlich sind das auch gute Chassis, aber auch nie billig gewesen..

    Zitat


    Der Emi scheint auch ganz nett zu sein, ist allerdings ohne Doppelzentrierung... genau wieder der BMS.
    Abgesehen davon hört man über die BMS Speaker so gut wie gar nichts.


    Über BMS hört man deswegen so wenig, weil die so selten lieferbar sind und bis jetzt keiner der "Meinungsmacher" drauf angesprungen ist :) Doppelzentrierung haben viele Speaker nicht. Ob die zwingend notwendig ist, sei dahin gestellt, es ist immer die Summer der Eigenschaften, die einen guten Speaker ausmacht, Doppelzentrierung per se bringts auch nicht unbedingt..

    Zitat


    Laut Simulation wäre auch der PD18BR.40 ganz prima. Vorallem die Auslenkung mit 10,5mm bietet sonst kein anderer.


    Realistisch geometrisch ermittelt hat der auch "nur" 8mm.. Schau Dir mal die BMS-Werte der Bässe im Allgemeinen an...

    Zitat


    Warum gerade dieses Chassis? Weil ich günstig Zugriff drauf habe :)


    Na dann :)

    Ich würd anders dran gehen:

    Einsatzzweck überlegen (eher Tiefbassschleudern, Allroundkisten oder Goa-Technokisten) und damit dann das Tuning grob festlegen, dass bei raus kommen soll (sehr groß wird der Spielraum da nicht sein, Töck-Boxen mit 2x18ern wird auch weniger das Ziel werden).

    Dann Geldbeutel prüfen und grobe Hausnummer ansetzen (sonst kommen gleich noch 30 Empfehlungen von Hochpreistreibern, die auch alle toll sind)

    Dann eine Vorauswahl selber treffen anhand der TSP und schauen, ob der anvisierte Treiber grob ins Gehäuse passt.

    Auswahl hier posten - dann kann sinnreich geholfen werden...

  • Neue Gehäuse für Kappalite, was hab ich zu erwarten?

    • sabbelbacke
    • 7. August 2010 um 00:01

    Sofern Deine Volumina und die Tuningfrequenzen den realen (und nicht denen aus der Simulation) entsprechen, hast Du im Prinzip beim zweiten Gehäuse ja lediglich ein tieferes Tuning. Durch Kürzung des Ports kannst Du das Tuning wieder höher setzen.
    Die Portfläche ist gering, das bringt Verluste mit sich, aber das lässt sich ohne großen Konstruktiven Aufwand jetzt nicht mehr ändern.
    Dicht sein sollte schon alles - wobei man kleine Undichten nicht sofort raushört. Das zu quantifizieren ist aber schwer, insofern würde ich einfach pauschal alles dicht machen - schadet nie :)

  • Erfahrungen mit LD Systems Deep Endstufen

    • sabbelbacke
    • 6. August 2010 um 19:35

    Natürlich ist es nett von Euch, den Aufwand zu machen und es hier zu posten. Aber warum so erbost, wenn man Verbesserungsvorschläge bringt?

    Zitat von "dj_cure"

    Und eigentlich ist es doch logisch, wie das Ergebniß ausgefallen ist.

    Bevor ich die Geräte kannte, konnte ich mir die Rangfolge denken.

    Ne 398 € 4-Kanal Schaltnetzteil Endstufe vs. 4-Kanal Ringkern Endstufe,
    da wars mir vorher schon klar das da nen bissel mehr kommt.


    Genau da liegt der Hase im Pfeffer.... Die Vorerwartung bei solchen "subjektiven" Tests spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle. Ich habe jahrelang in Hifi-Läden im Verkauf gearbeitet - ein geschickter Verkäufer kann genau mit dieser Vorerwartung dem Kunden eine Menge Zeugs andrehen, was bei objektiver und fairer Betrachtung keinen Stich machen würde.

    Ich hab in PA - "Shooutouts" schon Leute damit veräppelt, dass ich dass an sich billigere, schlechtere System an der China-Billigstufe in der Vorführung als "jetzt kommt das Referenzsystem" angekündigt hatte - und jeder nickte sofort zustimmend mit dem Kopf - selbst gestandene Tonmänner....

    Seid also nicht böse, wenn erfahrene User hier Euch darauf hinweisen wollen, dass die Chance bei so einem Vergleich sich selbst durch eine vorgefertigte Meinung zu veräppeln ganz gut ist :)

    Wenn Ihr im Vorfeld schon der Überzeugung seid, dass die "schwere" Deep mehr können wird, könnt ihr ja nicht wirklich objektiv an die Sache ran gehen - unterlasst Ihr dann in der Sache auch jede Massnahme zur Objektivierung, bestätigt das Ergebnis meist nur das, was Ihr vorher eh schon geglaubt habt (Man ist erstaunt, wie sehr man sich täuschen kann... Rocklines technischer Exkurs oben über Verzerrungen im Grenzbereich sind nur ein Beispiel).

    Dass eine Schaltnetzteilstufe generell weniger "kann" oder "weniger Bass" liefert ist pauschal genau so falsch wie dass "digital" immer hart und rauh klingt... Dieser Vorannahme hattet Ihr aber.

    Wenn Ihr beide Stufen noch da habt und ein paar der oben angeführten Tipps zur Objektivierung Eures Tests beherzigt, sind bestimmt noch mehr Leute froh über Euren Test :)


    Zitat

    Fürs PARTY-Pa Forum reicht auch meiner Meinung nach euer Test völlig aus...

    Danke für den Test!


    Dem Danke schliesse ich mich gerne an!
    Aber dennoch sollte ein gewisses Mass an Diskutierbarkeit über einen "Test" erlaubt sein. Das Forum ist voll von "Berichten" und "Tests" über Material, wo nicht ein einziges Mal wirklich etwas (annähernd) objektiv und tiefgreifend ergründet wurde. Jeder kennt das, da sagt einer "das Ding X geht besser als das Ding Y", keiner behauptet das Gegenteil und schon hat man wieder 5 Monate lang den Hype ums Produkt X, das angeblich "super" ist.... Ich habe jeden Tag Leute hier, die fast ausschließlich von Vorurteilen gesteuert werden (z.B. Schaltnetzteil generell schlechter als Trafonetzteil).

    So ein Forum bietet die Chance, solche Aussagen zu hinterfragen, zu diskutieren und Hintergründe kennen zu lernen. Das sollte man nutzen meiner Meinung nach.

    Eine kleine Parallele erlaube ich mir zur Printpresse: Man kann das, was die BILD (und natürlich auch jedes andere Blatt) jeden Tag von sich gibt einfach so hinnehmen - oder ab und zu auch mal querchecken, ob das eigentlich alles so stimmt, was da geschrieben wird... bildblog.de könnte man da anführen als Tipp...

    Wenn wir das alle unterlassen und jeden "Test" einfach so hinnehmen, nur um nett zu sein und die Bemühung an sich zu würdigen, beschneiden wir uns letztendlich selber damit, dass ein Forum wie dieses uns eine sinnvolle Austauschplattform gibt - dann können wir auch einfach gleich der Marketingabteilung, der Presse, dem PR-Menschen und sonstigen "glauben"....

    Ihr glaubt gar nicht, wie viel man damit manipulieren kann...

    ok, genug gesabbelt....

  • Alternative P.Audio WN-10R

    • sabbelbacke
    • 6. August 2010 um 12:21

    :) Genau..... Und das heisst NICHT, dass sie lieferbar sind (Fehler in der IT Software, schon X mal anmoniert, ändern die nicht. Extrem lästig).

    Hab vor 20 Minuten mit denen telefoniert, daher ja hier der Post..

  • Alternative P.Audio WN-10R

    • sabbelbacke
    • 6. August 2010 um 11:56

    Hallo zusammen,

    kennt jemand das P.Audio Chassis WN-10R näher und hat zufällig eine annähernd Parameter gleiche Alternative in der Hinterhand? Manche P.Audio Typen werden ja woanders auch unter anderem Namen verkauft (manche Hochtöner gibts. z.B. bei Monacor..)... Konkret gehts um die Fertigstellung eines "The Voice 3" Bausatzes, wo nur die Bässe noch fehlen, die aber leider momentan nicht lieferbar sind.

    Alternativ:

    hat jemand noch WN-10R rumliegen oder kennt eine Bezugsquelle, wo sie lieferbar sind?

  • Erfahrungen mit LD Systems Deep Endstufen

    • sabbelbacke
    • 5. August 2010 um 22:44

    D.h. die Deep hielt den Stresstest bei 4 Ohm Brücke durch und die TSA nicht?

    Wie habt Ihr die Pegel kalibiriert, was war Testsignal?

  • Suche 15" Sub für ca. 100pax

    • sabbelbacke
    • 5. August 2010 um 20:00

    ja

  • Erfahrungen mit LD Systems Deep Endstufen

    • sabbelbacke
    • 4. August 2010 um 13:04

    Wer hat konkret beide Endstufen (TSA und die DEEP 4 Kanal) bei sich und hat direkt verglichen?

    Bis jetzt beruht die "Aussage", dass die DEEP "mehr kann" lediglich auf ein / zwei Erfahrungsberichten ohne wirklich ernst zu nehmenden Vergleichstest. Seit dem plappert das jetzt jeder zweite nach. Jeden Tag hab ich hier zwei Leute, die sagen, dass " die DEEP ja mehr Bass kann" - die sind sich alle ganz sicher, dass das so ist...
    Keiner von denen hat jemals den Vergleich gemacht. Oder sie hatten mal beide Stufen und haben am Tag X die eine gehört, am Tag Y die andere und "meinen sich zu erinnern".....

    Um der Mythenbildung vorzubeugen und mal zu verifizieren, was wirklich dran ist:


    Wer hat beide Stufen und hat sich mal die Mühe gemacht einen halbwegs fairen und objektiven Vergleichstest zu machen?

  • Steuersoftware für DAP Xtreme

    • sabbelbacke
    • 3. August 2010 um 08:15

    Hy Mike. Wenn alle Strike reissen und der Importeur auch nich helfen kann, frag bei Digisynthetic nach (Ellen@digisynthetic.com), die sind sehr hilfsbereit und meines Wissens nach die Hersteller der Kiste.

  • Peavey IPR Serie

    • sabbelbacke
    • 3. August 2010 um 07:54
    Zitat von "willaudio"

    Ist mir schon klar, nur ist zb. ne Hoellstern, Powersoft, LAB und Co. vollgestopft mit Bauteilen !!!!
    Wenn Peavey so wenig Innenleben braucht wieso stopfen Markenhersteller dann ihre Amps voll mit Technik ????????

    Du gehst von Grundannahmen aus, die so pauschal nicht richtig sind:

    - Peavey ist genau so ein Markenhersteller wie andere auch, das ist ein "alter" US-Hersteller, der weit länger auf dem Markt ist als Powersoft oder Hoellstern
    - Du denkst, es gäbe sonst nirgends Endstufen, wo wenig drin ist (schraub mal z.B. QSC GX5 auf, denk Dir den Trafo weg und den großen Kühlkörper - was bleibt übrig? )
    - Du vergleichst "meherere kW Amps" mit diesem klein-Amp (die große Peavey wird sicher keine zig kW Leistung aus dem bisschen Kapazität holen, was im kleinen Modell drin ist - da wird mehr drin sein!)
    - Schraub mal ne Hoellstern in 2HE auf, rechne kurz um wieviel Leistung da drin steckt und dann wirf noch mal nen Blick auf die Peavey - das sind jetzt keine Welten Unterschied an Materialmenge.
    - Die Annahme, dass jeder Class-D Amp dieser Leistungsklasse mit Schaltungsnetzteil um Welten mehr Material inne hat ist so nicht richtig - das Kühlkonzept ist bei der Peavey halt sehr klein ausgefallen, der Rest ist mehr oder weniger "nix neues". Das leichte Gewicht kommt auch durch das Alugehäuse.


    Ja, die Peavey kommt mit wirklich wenig aus und wiegt noch weniger. Das ist eine Leistung, klar. Aber es ist jetzt nicht so, als ob da das Rad neu erfunden worden wäre. Es wurde eine gängige Bauart nur noch etwas verfeinert in Punkto Gewicht und Wirkungsgrad (was auch wieder aufs Gewicht zurückfällt, da Kühlung kleiner ausfallen kann). Schraub z.B. mal ne Hollywood D-1000 auf, auch nicht mehr drin, ähnliche Leistungsklasse vom reinen Output an 8/4 Ohm.

    Oder wirf z.. mal einen Blick auf das Innenleben einer RAM 4 Kanal S 4004. Da steckt auch verschwindend wenig drin, das meiste sind die Kühlkörper. Wenn die jetzt wegfallen oder klein werden weil wenig Verlustwärme, bist Du grob bei dem, was die Peavey auch an Raum verbraucht pro Watt/kg...

    Soooo weltbewegend ist das dann alles nicht - ohne die Leistung von Peavey damit klein reden zu wollen. Schon fein gemacht in Punkto Gewicht, keine Frage. Aber eben kein Weltwunder.

  • Peavey IPR Serie

    • sabbelbacke
    • 3. August 2010 um 07:07

    Du hast mich falsch verstanden :)

    Wer hat gesagt, dass das soooo einfach wäre, so eine Stufe in der Art zu dem Gewicht mit der Leistung zu bauen?

    Du fragst, wie das funktionieren kann? Ganz einfach:

    Class-D Schaltungsdesign mit Schaltnnetzteil. Das an sich ist kein Novum und gibt es bei etlichen Herstellern bereits seit Jahren in leicht zu kaufen (ne Hoellstern mit etlichen kW wiegt auch nur knapp unter 10kg, Powersofts Digam ähnlich, etliche Chinesen Class-D Amps ebenso).

    Peavey hat jetzt nichts anderes gemacht als den Gewichtsfaktor noch mal weiter zu optimieren - Alugehäuse, leichtes Kühlkonzept, etc... Und schon hat man eben noch mal Gewicht gegenüber einer eh schon leichten "anderen" Endstufe gespart.

    Das ist also in der Sache generell (Class-D Amp bauen) jetzt keine Weltneuheit, aber in Summe bezogen auf den Faktor Gewicht dann doch eine Leistung, das Spiel so weit zu treiben.

    Ich habe hier eine alte DPC von Peavey, einer der ersten "Digital-Amps" überhaupt auf dem Pro-Audio Markt. Die wiegt auch weniger als manch aktueller Class-D Amp gleicher Leistung (hat aber z.B. noch nen Lüfter).

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