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  2. sabbelbacke

Beiträge von sabbelbacke

  • was bedeutet eigentlich MAX SPL PEAK?

    • sabbelbacke
    • 14. August 2015 um 13:52

    Eine kleine Ergänzung zum Thema "Glätten von Frequenzgängen":

    "Glättung" wird von vielen empfunden wie das wegradieren von Kanten einer zackigen Kurve, ähnlich wie in einem Bildbearbeitungsprogramm. Diese Analogie scheint erst mal stimmig, trifft aber bei FFT-basierten (also quasi jedem digitalen Messsystem heute) nur die Oberfläche dessen, was da eigentlich passiert.
    Es liegt die Vorstellung zu Grunde, dass es so was wie den "originalen" Frequenzschrieb gibt, den man dann durch "Glättung" verfälscht. Allein diese Grundannahme ist nicht richtig - schon bei der Auswahl der Samplefrequenz, des FFT (oder theoretisch anderen Verfahren) Methode werden mathematisch Glättungen und Mittelwerte erzeugt (allein schon beim Samplen geschieht dies. Man baue mal einen simplen D/A Wandler ohne Sample and hold Stufe und höre sich das an... Dann muss nach dem Samplen gemittelt werden - Stichwort Nyquist..). Jedoch kann bei genügen hoch gewählter Samplefrequenz, analyserate, bittiefe usw... die genauigkeit so hochgeschraubt werden, dass man auf einem typischen Messchrieb eine Genauigkeit unterhalb der Darstellungsgrenze erreicht. Dennoch ist mathematisch gesehen auch schon hier "gemittelt"..

    Allein schon die Auswahl der Fensterfunktion zur minimierung des Leackage-Effektes hat eine Veränderung der optischen Kurve zur Folge, die einer Glättung/Mittelung gleicht: https://en.wikipedia.org/wiki/Spectral_leakage

    Wähle ich in dein Einstellungen meines Messystems Hanning anstatt Rechteck oder Kaiser oder whatever - bekomme ich eine anders aussehende Kurve - die eine betont Peaks, die andere nicht... Da haben wir noch nicht mal das Zeitfenster (für pseudoreflexfreie messungen) oder den "Mittelungen-Knopf" bemüht. (in den meisten Messsystemen ist dann nicht einmal angegeben, was da wie gemittelt wird.. https://en.wikipedia.org/wiki/Smoothing)

    Wenn also jemand sagt, er mittelt nix - meint er damit lediglich dass er die ihm vorgegebenen Knöpfe in seinem Messsystem nicht gedrückt hat - unter der Haube desselben finden dennoch Mittelungen statt - nur sind diese in der Praxis dann irrelevant, wenn man versteht, wie das alles einzustellen ist und was wovon abhängt und die Problemstellung korrekt erfasst hat (Fachlektüre dazu wäre z.B. "Lautsprecher-Messtechnik: PC-gestützte Analyse analoger Systeme" http://pa-forum.de/buecher/buecher_lautsprehcer.html).

    Es ist an der Stelle auch interessant sich den anderen Weg anzuschauen - simuliert man in einem idealen Gehäuse z-B- eine Transmissionline Box und baut diese dann zusammen, finden sich die in der Simulation stark ausgeprägte Peaks in der Realität weder gehört noch messbar in gleicher, starker Ausprägung.. Huch, hat da die Realität geschummelt, habe ich falsch gemessen, stimmt die Sumu nicht? Mittelt mein Ohr, der Raum, die Membran.... ???

    Manche Resonanzstellen (und damit evtl. unerwünschte Phänomene in einer Konstrukt) lassen sich effektiver "um die Ecke" über Impedanzmessungen o.a. erfassen. Die Vorstellung, dass ein Frequenzschrieb - wenn er nur "ungeglättet genug" wäre - die "richtige, echte, wahre" Frequenzkurve darstellt - ist nicht zutreffend.

    Insofern ist mitteln nicht "der Teufel", sondern immer vorhanden und auch notwendig (rein mathematisch für die verwendeten Verfahren, siehe FFT wikipedia etc..) als auch praktisch (um die Lesbarkeit eines Messchriebes in manchen Fällen überhaupt erst zu ermöglichen). Die Frage ist nur, wie weit man damit geht - und dieser Übergang ist fliessend. Ab wann wird eine Freuquenzüberhöhung denn akustisch hörbar? Da gibt es keinen eindeutigen Grenzwert - deswegen gibt es auch nicht die eine Schwelle, die man nicht überschreiten darf, wenn man "mittelt" oder nicht.

    Ich bin froh, dass Kollege rockline versteht, wozu seine software-Tiefpassfilter (die auch "mitteln") im Messsystem da sind - denn die Messungen der ganzen Schaltnetzteil-Class-D Amps würde ich ohne diese Filter (Mittelungen) gar nicht leserlich (und damit sinnvolll) vorfinden. Die Kunst ist, die Filter/Mittelung der geforderten Anwendung bzw. Fragestellung anzupassen, so dass eine praxisrelevante Aussage entsteht.

    "Mitteln" in diesem Kontext meint nämlich meist den Knopf in der Messoftware, der optisch die Kurve glättet - bis dahin ist intern aber schon so viel gemittelt worden, dass es die "ungemittelte" Ausgabe gar nicht gibt.

    Übrigens: Eminence glättet nicht pauschal über eine ganze Oktave - ohne mich zum Advocat der Amerikaner zu ernennen - das ist schlicht "unfair", so etwas in diesem Kontext zu behaupten (und damit eine Abwertung zu induzieren) - die Aussagekraft der Messungen bei Eminence ist genau so gut oder schlecht wie bei den meisten Mitbewerbern auch. So manche Resonanz, die man meint durch "glättung" nicht mehr erkennen zu können, findet man im IMP Schrieb wieder - und manche, die man für "klanglich verächtlich hält" ist es in der Praxis nämlich gar nicht (die Deduktion - matsch im Frequenzschrieb = schlechter Klang ist nämlich genau so wenig 100% zutreffend).

  • 1" Horn gesucht

    • sabbelbacke
    • 5. August 2015 um 11:13

    Alu? Hm, im ersten Moment sah es nach GFK aus, wegen der unruhigen Rückseite... Aber Du könntest Recht haben, vielleicht ist es doch Alu.

  • 1" Horn gesucht

    • sabbelbacke
    • 4. August 2015 um 12:04

    Das Horn ist aus GFK. Kannst Du mit Epoxykleber auch selber reparieren.
    Ob das ein Custom Horn ist oder nicht kann ich so direkt nicht sagen, es ähnelt von der Machart aber stark "üblichen" Typen.. Wenn Du die Abmessungen hast, findet man vielleicht einen Ersatztypen ...

    ich persönlich würde aber einfach mal beim Hersteller anfragen nach einem Ersatzteil. Evtl. wirst Du positiv überrascht und es ist preislich vertretbar - passt dann garantiert, erhält auch den Wert der Box, weil Original - und Dein Zeitaufwand ist minimal.

  • 1" Horn gesucht

    • sabbelbacke
    • 3. August 2015 um 09:35

    Mach doch mal ein Foto :)

  • Mixerwippe, Easy Tilt

    • sabbelbacke
    • 12. Juli 2015 um 00:30

    zufällig stolperer ich hier drüber... wir haben noch eine recht massive aus Stahl, die wir verkaufen würden. Näheres per PN.

  • RCF LF18N401 selbst reconen - lohnt das? Machbar? Erfahrung?

    • sabbelbacke
    • 23. Juni 2015 um 14:35

    Thomann macht das auch
    http://www.sound-clinic.com
    http://www.lautsprecher-manufaktur.de
    http://www.lautsprecherwerkstatt.com
    http://www.earth-music.de

    usw...

  • Neubestückung ARLS-Bass mit RCF L15P200AK-8-II oder ähnliche

    • sabbelbacke
    • 21. Mai 2015 um 19:42
    Zitat von "unknown_artist"

    Wenn du es schaffst den Ausschnitt zu vergrößern: Der 18Xb700 soll in dem Gehäuse sehr gut funktionieren.


    Ja, simuliert sich sehr ähnlich, sollte klappen.
    Wie Ralle schon sagt, Proline 3000 reicht dicke.

  • Reconen die Klebchen-Frage.

    • sabbelbacke
    • 16. Mai 2015 um 09:40
    Zitat von "e-on"

    Rechnen geht nicht, du brauchst die Maße von einem neuen Chassis das nicht ausgeleiert ist oder Angaben des Herstellers.


    Au contraire, ma chère. Klar kann man selber rechnen, sofern der Luftspalt und der Magnetfluss im selben nicht assymettrisch ist (was irgendwie kontraproduktiv für eine lineare Wiedergabe wäre...)... Die meisten scheitern eher daran, dass sauber auszumessen und halten dann einen mm "Toleranz" für akzeptabel.

    Mitte Schwingspule muss in der Mitte Luftspalt sitzen, wenn alle beweglichen Teile in Ruhelage sind.

    Zitat


    Mit Uhu 300 kannste alles kleben, brauchst keine 5 verschiedenen. Geiles Zeug, das Uhu.


    Ja, das ist ein guter Epoxy - nur darf man eben nicht überall Epoxy verwenden.

  • Reconen die Klebchen-Frage.

    • sabbelbacke
    • 15. Mai 2015 um 20:08

    Was für ein Set hast Du denn, bzw. welcher Speaker soll reconed werden? Der angegebene BEyma? Ruf Günther Grimm an, der kann Dich evtl. mit Kleber und tinktur passend zu Deinem Kit versorgen. Die Truppe ist sehr nett und hilfsbereit.

    AUf jeden Fall brauchst Du:

    Die passenden Abstandshalter um die Spule zu zentrieren. Je nach Abstand Magnetspalt - Spule gehen da unterschiedlich dicke Streifen dicker Folie, bzw. dünner Kunststoffplättchen. Das ist auch das, was die meisten hersteller bei den Kits mitliefern, aber eben nicht alle.

    Wenn Du eine Leinensicke hast, die noch nicht eingepinselt ist, solltest Du beim Hersteller nachfragen, was die verwenden. Je nach Gemisch hat das nämlich dann unterschiedliche Dämpfungseigenschaften, auch die Dicke des Auftrages ist entscheidend. Einen Pinsel brauchst Du dafür auf jeden Fall mal... Materialien können z.B. Latexgemisch mit einem Schuss Kleber drin sein - wenn Du nur für ein paar Versuche was brauchst, schreib mir eine PN, dann schicke ich Dir was (wenns auf Dein Chassis passt..).

    Eine Pistole zur Applikation des 2K Epoxyklebers sollte man auch haben - da kommt eine Mischdüse vorne drauf. Besorgen im Netz, kostet grob 20 Euro in "billig und ausreichend für ab und zu mal"...

    Ein Druckluftkompressor oder Luft aus der Dose zum Ausblasen des Luftspaltes ist sehr hilfreich

    Diverse Klebebänder, unter anderem zum Luftspalt reinigen. Da eignetg sich z.B. Pultbeschriftungsband oder Krebb ganz gut. Wichtig: Es darf nicht zu dolle kleben, sonst hat man Rückstände.. Gleiche Kleber auch sinnig für Dustcabmontage..

    Lösungsmittel, Aceton o.ä. zum Reinigen des Alus am Korb (bzw. Lackes, bzw. Blech beim Stanzkorb).

    Mechanisch ist nicht zu unterschätzen, wie stark die Membran am Korb verklebt ist, aber so weit bist Du sicher shcon... Ein Beitel, ein stabiles Tepichmesser, Oszilationsmesser, etc.. sind für den Hausgebrauch Minimum. Besser ist natürlich ein Drehtisch und eine Hobelvorrichtung zum Runterschälen, aber wer hat das schon im Keller...

    Sinusgenerator zum prüfen, Endstufe passend dazu. Sollte ohne Nebengeräusche sein (manche PC-SOftware oder Notebooksoundkarte kriegt das nich hin...)

    Nicht fusselnde Lappen, relativ staubfreie Umgebung (also besser keine Hobby Holzwerkstatt)

    Ein Drehteller ist sinnvoll.. Gibts in Plastik für paar Euro in der Bucht oder im Blumenzubehörladen..

    Ruhiges Händchen

    Lötkolben, Lötzinn, ein bischen Schrumpfschlauch..

    Uhu Endfest 300 klappt in den allermeisten Fällen als 2K Epoxy

    welcher Kleber wo hin muss, sollte zum Original passen - Dustcab aus Papier auf unbeschichtete Papiermembran kann man vielfältig kleben - aber es kommt eben an, ob man einen filigranen 6" Mitteltöner vor sich hat, wo jedes Gramm mehr an Kleber den Klang verändert, oder ob das ein schweremembranbasstreiber ist... Oft geht auch hier der 2K Epoxy, manche nehmen sogar Holzleim oder Uhu usw... Aber wie gesagt, das kommt auf den Speaker an.

    Bei Fragen - Fragen..

  • Neubestückung ARLS-Bass mit RCF L15P200AK-8-II oder ähnliche

    • sabbelbacke
    • 15. Mai 2015 um 13:24

    Das wurde schon 1001 Mal diskutiert. Im Prinzip funktionieren eine Menge Chassis da drin, die von den Parametern dem Kappa 15LF ähnlich sind. Simulier einfach, wie der Kappa 15LF in einer BR Kiste speilt und schau, ob Dein Wunschchassis in dieser Kiste sich gleich verhält..

    L15P200AK und Co sind Treiber mit wesentlich weniger Qts und VAS als der 15LF, die weisen einen völlig anderen Frequenzverlauf im ARLS aus, klappt nicht gut. Orientier Dich grob an Qts, VAS und EBP, das sollte Zielführend sein. Typische Bassreflextreiber sind die Gruppe, in der Du fündig werden wirst. Schau Dir Bässe an, die grob in 150 Liter Gehäusen als Bassreflex gut laufen.

    Umbauen würde ich die Dinger nicht, ausser Du hast sehr viel Zeit und Lust - dann lieber die ARLS so wie sie sind verkaufen und was neues bauen...

    Persönlich finde ich den Umbau eines ARLS auch nicht lohnenswert (wir sind hier im PA Forum, wo professionelle Ansichten eher üblich sind), aber das kann man persönlich natürlich anders sehen, wenn man viel Spass am Basteln hat und die Zeit nicht rechnen muss....

  • 2x 12" Chassis Eminence oder Beyma

    • sabbelbacke
    • 13. Mai 2015 um 21:52

    ok, in der Klasse hab ich nix grad da.

  • 2x 12" Chassis Eminence oder Beyma

    • sabbelbacke
    • 13. Mai 2015 um 13:36

    Was willst Du denn damit machen? Was willst Du grob ausgeben.. Gib mal Eckdaten...

  • 2x10 Sub Bassreflex Gehäuse, komplette Box oder Speaker

    • sabbelbacke
    • 13. Mai 2015 um 13:35

    Von den Club SUbs mit 4x8" hab ich noch 4 Stück "rumfliegen", die aus einem Großprojekt übrig geblieben sind. Ausser ein bischen Test im Lager etc.. sind die noch taufrisch. Würde ich günstig abgeben...

  • Neues Nebelfluid wie CO2-Effekt

    • sabbelbacke
    • 7. März 2015 um 13:21

    Funktioniert ebenfalls prima, hat mit CO2 Effekt auch wenig zu tun. In LOOK Maschinen sehr geruchsarm, ergiebig und auch in geschlossenen Räumen nach einigen Sekunden weg (je nach Temp. Luftfeuchte, Durchzug, usw..). Mir persönlich aber "nich fisch, nich fleisch"... Als CO2 Ersatz taugt nicht, für normalen Nebel zu schnell weg, als Hazerersatz dann doch zu dunstig.. Ich hab wohl nicht die passende Anwendung dafür :)

  • EQ/DSP zwischen SPDIF (Toslink) Verbindung hängen

    • sabbelbacke
    • 3. Februar 2015 um 19:53

    Mir persönlich sind PCs im Wohnzimmer zu unpraktisch. Ich würde mir einfach einen gebrauchtren, einfachen AV-Receiver kaufen, der das an EQ, was Du haben magst, kann und die vorhandenen Boxen da dran klemmen. Den letzten Yamaha AV.... irgendwas mit DTS und AC3 hab ich für 50 Euro gekauft - reicht dicke für die Nebenher TV Beschallung. Und Geräte mit hochwertigeren EQ-Sektionen gibts inzwischen auch über eine Dekade, würde mich wundern, wenn man nicht einen netten Onkyo, Denon, Yamaha irgendwas von vor 10 Jahren für unter 300,-- bekommt, der richtig was kann, gut klingt, gut aussieht, fernbedienbar, sofort an (nix booten), schaltzentrale, usw.....

    Ansonsten kann man antürlich auch immer irgendwie per Soundkarte oder so nach 5.1=6 x PCM konvertieren, sich von miniDSP ein DSP Board mit 10in, 10out kaufen und dann so was auch selber bauen und fühlt sich dann mehr in der PA-Welt, was die Bedienung angeht...
    http://www.minidsp.com/products/minid…inidsp-10x10-hd
    Versteht aber eben kein AC3, muss man vorher konvertieren... kostet weit mehr als ein AV-Receiver

    AC3 billig mehrkanalig in den DSP bekommen ist aber immer irgendwie etwas fummelig - im AV-Receiver aber ganz einfach.... Klar gibts bei ebay für 30 Euro oder so auch so billig konverter... Das passt dann aber nicht mehr zum miniDSP Preis, klanglich mein ich....

  • EQ/DSP zwischen SPDIF (Toslink) Verbindung hängen

    • sabbelbacke
    • 3. Februar 2015 um 16:22

    Über was für Tonformate reden wir?

    PCM, AC3 und evtl. MP2 auf Sat? Oder auch DTS und höhere Inkarnationen davon?

    die ersteren drei könntest Du Dir in einen PC lutschen, dort dekodieren, mit ffmpeg oder ffdshow und ähnlichem die Channels auseinanderziehen, das ganze durch irgend einen Directshow-EQ jagen, wieder encodieren und ab dafür. Bei wenig bearbeitung und fixem rechner ist die Latenz gering genug. Ist halt bastelei... An sich simpel, ob sich da jemand aber mal die Mühe gemacht hat, das in eine freeware zu giessen, die das automatisiert oder per GUI - weiss ich nich, aber ich kann ja mal googlen... moment... find grad nix,

    aber wahrscheinlich kann ffdshow das inzwischen "einfach so", also fang doch da mal an...

  • 2x 15" G-Sub mit Eminence Kappa LF - Vorstellung m. Bildern

    • sabbelbacke
    • 16. Januar 2015 um 09:42
    Zitat von "Waldschrad99"

    ...- wie ich M6 Einschlagmuttern in MDF reinklopfe. :roll: ...


    Je nach Einschlagmuttertyp mit etwas größerem Bohrer als M6 vorbohren.
    M6 Scraube mit belastbarem Kopf (Inbus A2/A4) nehmen, die 2-3 cm länger als Holzdicke ist. grooooße Unterlegscheibe drunter - Schraube in Loch, Einschlagmutter hinten von Hand lose dranschrauben und festhalten, dann mit Akkuschrauber festziehen, bis Einschlagmutter sich ins Holz gekrallt hat. Fertig :)

  • Das "Electro Voice Eliminiator" Projekt

    • sabbelbacke
    • 12. Januar 2015 um 08:33

    Zitieren üben wir dann noch mal :) Das klingt ja jetzt so, als ob ich den Kappa 15LF als den passendsten Treiber empfohlen hätte ......

    Zitat von "Sabbelbacke"

    ......Wenn Du den Bass auch "obenrum" nutzen willst (ab 100 Hz aufwärst), was IMHO einen Teil des eigentlichen Gags an der Kiste ausmacht, nimm lieber keinen Kappa 15LF sondern etwas, was oben rum noch ein bischen besser spielt. z.B. einen Oberton 15B450, B&C 15PL40 (oder 15NLW76 in Neodymmodern), Kappalite 3015 (ohne LF), Kappa PRO 15 (ohne LF), PD 154/156 etc.....

    Das ist aus dem Kontext gerissen... Eine Eli-Gehäuse kann prinzipbedingt im Oberbass ganz anders klingen als der selbe Treiber in einer BR - so war das gemeint (Sinngemäss: Der 15LF ist nicht die Wunschbestückung, aber in der Eli drin knallt der trotzdem mehr als in einer BR). Mitnichten sollte das heissen, dass der 15LF meine empfohlene Bestückung wäre.

  • Hornresp Versionstracker

    • sabbelbacke
    • 10. Januar 2015 um 14:07
    Zitat von "nuff"

    Hi,

    ich meine: Aktive Bandpass Weiche einstellen so dass es passt und diese gefilterte Funktion dann im EQ Fenster sichtbar machen. So wie in "echt" eben auch, man trennt seine speaker und gibt dann noch ggf. eq. Bis jetzt habe ich es bloß geschafft die simulierte ( nicht gefilterte ) funktion im eq fenster sichtbar zu machen. Besser wäre es wenn man eben die Auswirkungen des EQs auf die bereits mit aktiver Weiche getrennte Box sichtbar machen kann. Aber wie geht das ?! Ich kriegs nicht hin !

    Also auf den Punkt gebracht: Mit aktiver Weiche gefilterte Funktion und mit EQ bearbeitete Funktion in einer Graphik haben !


    Ne, geht nicht. Akabak nutzen, wenn man so was machen will.
    Der Einfluss des Raumes und das Subjektive Empfinden vor Ort ist da meiner Meinung nach eh wichtiger als die Kurve am Bildschirm - die EQ Einstellung im Bass würde ich eh vor Ort nach Gehör machen (da muss man auch eh aufpassen,d ass man durch boost hier, EQ dort im Bass sich nicht die Belastung zu sehr einschränkt oder eine Überlastung riskiert - Stichwort "Reihenfolge Controllerelemente"), aber das ist jetz hier OT.

  • Hoellstern Delta 14.4-DSP

    • sabbelbacke
    • 7. Januar 2015 um 09:10

    rockline
    ein kleines Hypex Modul kann ich Dir gern zuschicken.

    K3 bei Lautsprechern macht sich durchaus anders bemerkbar als K2/K4 - das klingt "härter". Dieser Eindruck lässt sich auf Endstufen meiner Empfindung nach übertragen - Bei eniem Lautsprecher hat man aber auch schnell mal 5% oder mehr Verzerrungen - wo man bei einem Amp meist schon längst den Limiter gerufen hat... Ob man 0,5% K3 bei einem Amp im Vergleich zu 0,01% hören würde, wage ich auch nicht genau zu sagen.

    Hörtests sind eine feine Sache - wenn man es richtig machen will (Doppelblind usw..) sind sie aber richtig aufwändig und dann auch regelmässig sehr ernüchternd. Denn mancher Unterschied, den man mehr aus VOrurteilen bildet denn aus Erfahrung, relativiert sich da schnell. Und natürlich sind auch die entsprechenden Lautsprecher nötig - wie man so was gestalten kann/muss soll jetzt aber hier nicht Thema sein - ein interessantes Beispiel kann man bei heise nachlesen, da wurde vor jahren ein vergleich verlustbehafteter Audio Kompressionsverfahren durchgeführt (Mp3, Ogg, AAC, etc..) - ebenfalls mit relativ ernüchternden Ergebnissen - aber auch ganz klaren Grenzen.
    Auch die Tools hatte mal einen Amp Test vor Jahren, bei dem tendentiel rauskam, dass man die Unterschiede weniger merken würde als man so vermuten würde - in wie weit die Testbedingungen da aber wissenschaftlichen Standarts entsprachen weiss ich nicht, ich hab nur davon gelesen.

    Und obwohl viele klangliche Unterschiede bei den meisten defintiv mehr Markenfetischsmus und "glauben wollen" sind, bleiben nach objektiver Betrachtung (äh Behörung) Unterschiede übrig, die definitiv auch bei Endstufen existieren (und das sind nicht nur die 0,001% Unetrschied, die nur die Leute, die das Grass wachsen hören raushören würden..).
    Schwierig ist oft das gehörte dann zuzuordnen.. "Warum klingt es anders"... Da ist selbst bei altgedienten Experten irgendwann mal Schluss mit Erklärbär, denn bei machem gehörtem weiss man schlicht nicht, warum es anders klingt. Aber bei vielem gibt es schlüssige Erklärungen. Und da gibt es natürlich viele Fälle, wo der eigentliche Klang eines Amps gar nicht relevant ist, sondern der eingebaute Limiter im Amp die Sache so komprimiert, dass es subjektiv völlig anders klingt, als wenn man den Amp bei 30% fahren würde. Siehe auch rocklines Ausführungen dazu oben.

    Ich habe Jürgen vor Jahren mal eine StudioR Class AB Endstufe abgekauft, etliche Parasound und ale Hifi-Boliden über die Jahre gesammelt.... Die hole ich regelmässig bei Hörtests dann mal heraus, wenn ein Speaker dran hängt, der davon auch was hat - Die Kleinbeschallungsbox mit dem Magnetostaten und zeitoptimierter Weiche kann dann schon aufzeigen, wo Unterschiede auch bei AMPS zu finden sind. Da rede ich jetzt von Stimmenwiedergabe, Hochtonauflösung, räumliche Abbildung, usw... Da kann man mit solchen Amps durchaus so manchen PA-Amp zeigen, was noch gehen würde (wohingegen bei einer kleinen MC² die Luft nach oben im Hochtonbereich schon dünner wäre, nach meiner persönlichen Erfahrung). Die PKNC 6000er Amps finde ich im Hochton z.B. auch nicht weltberühmt, da klingt die FP1000Q daneben gestellt viel angenehmer an den Tops - aber der Unterschied ist jetzt nicht sooo riesig als dass die PKN "gar nich gehen würde" - dafür kann die für relativ wenig Geld seeeehr robuste Basspower liefern, was sie (mit PFC etc..) dann weit besser macht als die LAB (relativ betrachtet - absolut gesehen würde ich auch nie auf die Idee kommen und die FP..Q als "nicht basstauglich" zu beschreiben - dafür rennen viel zu viele Kunden und Kollegen mit Rudeln dieser Amps durch die Gegend und machen erfolgreich Bassige Jobs...).

    Im Bass kann man dann auch lustige "oho" effekte produzieren, indem man zuerst eine sehr präzise, kontrollierte Class-D mit genug Reserve im Netzteil hinstellt und sie nie ans Limit laufen lässt. Nix Limiter,Compressor,Zuwachs von Klirr, etc...... Und dann hinterher auf ein altes, schweres "Eisenschwein" wechselt (hier steht noch eine alte Fidek 12 in grau.. China 42 kg.. eignet sich prima für so was.).. Bei der richtigen Songauswahl kommen dann SOFORT alle die um die Ecke gesprungen, die sagen: "es geht doch nichts über einen guten, alten Ringkern..... usw...". Das klingt einfach FETT im Vergleich (und subjektiv absolut gut, da meckert KEINER). Nimmt man aber einen Song, wo im Bass Präzision gefragt wäre, ist diese Zuhörerfraktion gaaanz still.... Natürlich braucht man für so was auch Speaker, die das abbilden können - der schlampig konstruierte One-Tone dreifach ventilierte Bandpassbrecher taugt dafür nix.
    "Besser" ist eben auch subjektiv - und je nach dem, was man von einem Amp erwartet, was man von ihm will, usw... gewinnt das eine oder andere Prinzip / Amp...

    Wie dem auch sei, zurück zu Hoellstern, dem Threadtitel.

    Mich würde ja mal interessieren, wie viel Kapazität im Netzteil bei der großen 20er Hoellstern drin ist (wird mir vermutlich keiner sagen können und wollen). Vielleicht hat sie aber mal jemand in den Fingern, der etwas messen kann - daraus könnte man auch grob zurückrechnen..

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