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  1. PA-Forum
  2. mike j.

Beiträge von mike j.

  • PA Amp selbst gebaut [2009] - der 2. Anlauf

    • mike j.
    • 10. Mai 2009 um 12:24

    So, weiter gehts - da rechnet man bis ins Endlose - heute wird einmal ein wenig probiert auf einem kleinen leistungslosen Testaufbau.

    Infos heut am Abend oder anfang nächster Woche. Wie immer: die aktuelle Schaltung auf http://paforum.jmibk.ath.cx

    Nachtrag: mit den Lagernden Teilen komme ich da nicht weit - bestellung ist raus und wird am Dienstag eintreffen. Dann gibts mehr.

  • Service Manual QSC PL218 (oder PL2xx)

    • mike j.
    • 10. Mai 2009 um 11:58

    Habe ein kleines Problem mit einer PL218 Endstufe und bräuchte hier ein paar Spannungswerte an der Schaltung um den Ruhepunkt wieder einzustellen. Hätte hier jemand das Service Manual einer PL2 irgendwas zur Hand, das er mir an jmibk@gmx.at senden könnte.

    Die PL2 Endstufen beruhen alle auf der gleichen Schaltung, deshalb ist hier glaub ich das Manual auch recht egal, denn die Ruhepunkte sind bei allen gleich. Über den Schaltplan wird man da Spannungstechnisch leider nicht schlauer.

  • firmennamen

    • mike j.
    • 9. Mai 2009 um 11:37

    deshalb heißt man auch...

  • PA Amp selbst gebaut [2009] - der 2. Anlauf

    • mike j.
    • 8. Mai 2009 um 14:07

    Ich finde es ist eine Coole Sache, selbst einen Amp zu entwickeln, welcher auch den Namen Amtlich bekommen könnte.

    Als Grundlage sehe ich einmal den alten Selbstbau Thread, jedoch ist dieser mittlerweile doch in die Jahre gekommen...
    http://www.party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?f=42&t=43483&p=598547#p598547

    Somit versuche ich - hoffentlich mit so einiger Unterstützung - das Thema neu anzufangen.

    Ich habe die Leute aus dem alten Thrad per PN angeschrieben, dass wieder was geschieht im Bereich selbstbau Amp.
    Nebenher gibts eine Dokumentation - Wer das nicht alles lesen möchte liest einfach am Ende dieses Beitrages weiter (nach den Zitaten):

    >>http://paforum.jmibk.ath.cx

    Wir haben im alten Thread schon begonnen, einen neuanfang zu starten, diesen will ich nun hier kurz zitieren:

    Zitat

    LASST UNS BEGINNEN...

    Wer ahnung hat darf und soll sich bitte beteiligen - korrigiert mich wenn ich irgendwo was übersehen habe oder wenn ihr andere Vorschläge habt - hier her in den Thread bitte! Sachen wie "ihr könnt das sowieso nicht" oder "Amps bauen ist nicht so einfach,..." sehe ich fehl am Platz - gemeinsam kommt man sicher auch hier ans Ziel. Behandelt man es als Open Source hat auch jeder was davon.

    Ziel ist es ein Endstufenmodul zu kreiren, welches folgende Eigenschaften haben soll (fangen wir klein an)

    Typ: Class AB Analog
    Leistung: 300W an 8 Ohm, 2 Ohm stabil
    Protections: DC Fault, Kurzschluss und Überstrom
    Features: Mute, Limiter, Singal und Clip LED (eventuell kleine VU)
    Bauteile: sollen möglichst einfach zu bekommen sein, Pollin zB scheidet aus, da hier keine 100% verfügbarkeit besteht.

    PART1 ENDSTUFE UND LEISTUNG

    Bin gerade dabei einen kleinen Amp zu designen und bin gerade dabei mir ernsthafte gedanken über die Endstufe selbst zu machen.
    Nach einiger Recherche hab ich mich entschlossen, als Transistor das Paar 2SA1302 und 2SC3281 zu nehmen, da man diese z.B. bei RS-Components um rund 5 Euros pro Stück bekommt - der Hauptpunkt aber: Man bekommt sie.

    Haben datentechnisch auch ähnlichkeit mit jenen, die u.a. im T.Amp verbaut sind - somit hier vorerst kein großer Unterschied bis jetzt.
    Somit haben wir die Grundlage dafür, eine Betriebsspannung bis 90V +- anzustreben (mit etwas Safety) - was schon eine beachtliche Leistung ergibt.

    Zu beginn strebe ich einmal 300W Sinus an 8 Ohm an. Das ist recht optimal für normale Monitore oder Topteile. Dafür 2 Ohm stabil plus Safety um 2 solche Module für einen Bass zu Brücken.

    Kommen wir nun aber zu dem, was mit momentan am meisten Gedanken macht... Das Schaltungsprinzip der Endstufe. Man kann die Endstufe nun so schalten wie in jedem Lehrbuch - oder - sieht man sich den Schaltplan eines t.Amps an - die Transisotren genau umgekehrt (PNP oben und NPN unten, die Emitterwiderstände in Richtung Betriebsspannung).
    Was für einen Vorteil sehe ich in dieser Schaltungsvariante: Man erspart sich dieses Isolationszeug zwischen Transistoren und Kühlkörper und hat somit eine recht optimale Kühlung. Nachteil: Der Kühlkörper hat immer das Potential der Ausgangsspannung und muss somit immer Isoliert befestigt werden.

    Frage: wie nennt man diese Art von Endstufendesign mit dem "verkehrten Paar"?

    Class H Erweiterung ist bei beiden Typen möglich, somit ohne Bedeutung.

    Welche Betriebsspannung? Es gibt sehr oft Trafos mit 2x 55V AC, nehmen wir doch gleich so einen her. Gibt rund 77V DC, weniger Brückengleichrichter ca. 75Volt an der Endstufe. Baut man hier nicht gleich Rail To Rail, bleiben hier wahrscheinlich um 65V bis 70V zum Aussteuern über. Rechnen wir im Worst Case und machen Rail to Rail - somit 75V. Minimum Last nehmen wir 2 Ohm Last -> macht 37,5 Ampere. Sollte sich mit 4 Transistoren pro Seite spielen (9,5A pro Transistor). Die HFE von den Vorgeschlagenen wird mit 35 bei 8A angegeben. Das macht 0,28A Basisstrom pro Transistor. Ansteuern somit 1,12A bei 4 Parallel - bis jetzt alles Worst Case!

    Das ganze in Leistung: an 2 Ohm: Lassen wir reele 60 Volt am Speaker anliegen, dann macht das 42,8Veff: P = U*U/R = 916W Sinus.
    4 Ohm somit 458W und 8 Ohm 229 Watt Sinus.

    Endstufenansteuerung ist noch offen. Überschlagsmäßig min 200V CE Spannung, 5A Collektorstrom, HFE rund 50 - 60 (1 Ampere Ic).
    Das würde mit den Endstufentransistoren zusammen (35) und der Vorstufe (50) einen Komplett HFE (=Stromverstärung) von rund 1700 ergeben, was hier ein recht brauchbarer Wert sein sollte. Überschlag bei 4 Transistoren am Ausgang parallel...

    Alles anzeigen
    Zitat

    Hm, sieh mal an, da kommt Leben in den Thread :wink:

    Eins vorweg: Ob ich aktiv zum Basteln komme, weiß ich ehrlich gesagt nicht, versuche jedoch zumindest meinen theoretischen Senf abzugeben, wenn Ihr nix dagegen habt...
    Das klingt ja alles schon mal ganz vernünftig, ein paar Anmerkungen:

    Die von Dir auserkorenen End-Transen sind doch abgekündigte Versionen, oder? Dachte, TOSHIBA baut die schon ein paar Jahre nicht mehr und MOTOROLA (die richtig Guten!) schon seit Ewigkeiten nicht mehr. Fakes schwirren indes viele auf dem Markt rum.
    Was hältst Du von den 2SA1943 / 2SC5200 -Paaren? Die sind gut zu bekommen und werden auch noch (von amtlichen Firmen) produziert.

    Du sagtest "4 Transistoren pro Seite" - Du meintest Komplementärpaare, oder? Das hieße, für das Modul insgesamt 8 Transen? Okay, das passt dann mit der 2 Ohm Belastbarkeit.
    Gruß, Jürgen

    Zitat

    mit Pro Seite meine ich pro SPannungsseite, somit - wie du erwähnt hast - 8 pro Amp.
    Über 2SA1943 / 2SC5200 ist nachzudenken - mache ich heute Abend.

    Zitat

    Jürgen Klingel hat geschrieben:
    Die von Dir auserkorenen End-Transen sind doch abgekündigte Versionen, oder? Dachte, TOSHIBA baut die schon ein paar Jahre nicht mehr und MOTOROLA (die richtig Guten!) schon seit Ewigkeiten nicht mehr. Fakes schwirren indes viele auf dem Markt rum.

    Motorola baut die Transistoren alle noch. MJL3281 und 1302 gibt es bei jedem Distributor. Die heißen jetzt nur ON-Semi.

    Zitat

    So, melde mich wieder von der Front: 2SA1943 / 2SC5200 als Endstufe klingt gut, die Transistoren haben die besten Daten von denen , die ich bis jetzt gefunden habe. Wenn es keine Einwände gibt, nehmen wir doch einfach diese her. Habe sie einmal im Schaltplan eingezeichnet.

    Beim Suchen des Preises für die Transen habe ich per Zufall auch einen eventuellen Kandidaten für die Ansteuerung der Endstufe gefunden: MJE15032 und MJE15033.

    Zitat

    Mike J. hat geschrieben:
    Beim Suchen des Preises für die Transen habe ich per Zufall auch einen eventuellen Kandidaten für die Ansteuerung der Endstufe gefunden: MJE15032 und MJE15033.
    Details siehe http://paforum.jmibk.ath.cx/index.php?page=PROJEKTE&dir=datadir/Endstufe%20v1/20090506%20-%20Endstufeansteuerung

    Hallo, die Treiber-Transistoren sehen gut aus, sind preiswert zu haben und von den Daten in Ordnung. Als Anregung fällt mir ein, einige Schaltungskonzepte nehmen als Treiber den gleichen Typ, wie die End-Transen her. Besitze selbst so eine Konstruktion, verbaut in überaus amtlicher Endstufe, persönlich verspreche ich mir davon eine bessere thermische Konstanz, da ja die Treiber die gleichen Kennlinien haben und auf dem selben Kühlkörper sitzen...natürlich kostet´s dann ein paar Euro mehr :wink:

    Gruß, Jürgen

    Zitat

    So, habe nun ein kleines Programm aus meiner früheren Schulzeit gefunden, mit welchem man wunderbar Schaltpläne machen kann - habe auch schon 2 Pläne hinzugefügt auf der Projektseite.

    Jetzt bin ich gerade beim Überlegen wegen den Emitterwiderständen und hab da ein wenig bei anderen Ampprojekten geschaut, wie man diese genau berechnet (da hab ich wohl in der Schule was anderes gemacht außer aufgepasst). Dabei ist mir aufgefallen, dass hier weder die Abfallspannung bei Maximalstrom (10A Strom, ergibt laut den anderen Schaltungen eine Spannung von rund 5V), was eine Leistung von 50 Watt ergibt. In den anderen Schaltungen sind hier 5W und so scherze eingebaut.

    Hat jemand hier Erfahrung, welche Kriterien bei den Widerständen erfüllt werden müssen und wie das mit der "SOA" der Widerstände aussieht? 0,22 Ohm klingen hier, wenn man das abguckt, recht passabel.

    Mehr Infos zur "Problemstellung" hier ganz unten: http://paforum.jmibk.ath.cx/index.php?page=PROJEKTE&dir=datadir/Endstufe%20v1/20090505%20-%20Endstufe

    Zitat

    Hm, bei kleinen Gegentaktverstärkerchen dimensioniert man den Emitterwiderstand so: 0,1 Volt soll abfallen, bei Leerlauf-Ruhestrom ohne Aussteuerung.
    Macht man das bei so einer fetten Endstufe, dann käme man bei 0,22 Ohm ja schon auf 450 mA Ruhestrom PRO Komplementärpaar, hmpf!

    Also liegt der Ansatz wohl in der Transistorkennlinie nach dem Motto: "Wieviel Volt Gegenkopplungsspannung will ich bei gegebenem Strom haben?"
    Zur Temperaturstabilisierung helfen die Emitterwiderstände ja auch mit und natürlich die Transen-Exemplarstreuung...
    Ich schlage vor, wir gucken uns da was bei den "amtlichen" Endstufenbauern ab :oops:
    Gruß, Jürgen

    Zitat

    Dann sind hier alle mal gefragt: Gesucht sind Schaltpläne von allen möglichen Endstufen. Bitte einfach link posten oder senden an ampprojekt@audiowerk.at - ich erlaube mir die Schaltpläne nicht auf der Projektseite zu veröffentlichen, wer braucht kanns gern per Mail dann haben.

    Ich mach inzwischen weiter auf der Projektseite mit den Emitterwiderständen... http://paforum.jmibk.ath.cx/index.php?page=PROJEKTE&dir=datadir/Endstufe%20v1/20090505%20-%20Endstufe

    Kurzum: Geplant ist ein Amp mit vorerst ca. 300W an 8 Ohm, 2 Ohm stabil in Class AB Schaltung. Mit Schutzschaltungen wie DC, Überstrom und Kurzschluss, Limiter. Durch korrekte Bauteilwahl und großzügige Dimensionierung auch höhere Railspannungen möglich, auch Class H Option.

    Was bisher geschah:
    Wir haben uns Gedanken über mögliche Endstufentransistoren gemacht. Die Anzahl großzügig gewählt und dann haben wir begonnen die Ansteuerung dazu zu suchen. Somit haben wir grundsätzlich eine Endstufe.
    Momentan machen wir uns gedanken über die Berechnung der Emitterwiderstände, welche wir uns momentan von Amtlichen Amps abgeschaut haben um uns nachher gedanken über deren Berechnung zu machen.

    Alles nachzulesen auf http://paforum.jmibk.ath.cx oder im alten Thread.

    An alle die Interesse, Anregungen oder sonnstwas haben: Bitte in den neuen Thread. Alles für das Projekt relevante auf der Projektseite für alle zum nachlesen.

  • endstufen selber bauen

    • mike j.
    • 8. Mai 2009 um 11:07

    Dann sind hier alle mal gefragt: Gesucht sind Schaltpläne von allen möglichen Endstufen. Bitte einfach link posten oder senden an ampprojekt@audiowerk.at - ich erlaube mir die Schaltpläne nicht auf der Projektseite zu veröffentlichen, wer braucht kanns gern per Mail dann haben.

    Ich mach inzwischen weiter auf der Projektseite mit den Emitterwiderständen... http://paforum.jmibk.ath.cx/index.php?page=PROJEKTE&dir=datadir/Endstufe%20v1/20090505%20-%20Endstufe

    Habe auch noch die "Urgesteine" aus dem Thread per PN zusammengetrommelt (Manuela ist auch dabei) um wieder die Meinungen von vielen Zusammenzutragen. Wenn ihr einen wisst, der hier nützlich sein kann, bitte auf den Thread aufmerksam machen - man kann jede auch noch so kleine Hilfe gebrauchen um aus dem Projekt ein erfolgreiches Projekt zu machen...

    Ich glaube auch es ist gescheiter, einen neuen Thread aufzumachen und das ganze nochmal von ganz vorne zu starten, denn keiner wird hier die letzten 20 Seiten lesen (ist aber recht informativ, es doch einmal zu lesen).

    Somit bitte alles über die neue Endstufe im
    NEUEN THREAD >>>
    http://www.party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?f=42&t=62475

  • endstufen selber bauen

    • mike j.
    • 8. Mai 2009 um 01:17

    So, habe nun ein kleines Programm aus meiner früheren Schulzeit gefunden, mit welchem man wunderbar Schaltpläne machen kann - habe auch schon 2 Pläne hinzugefügt auf der Projektseite.

    Jetzt bin ich gerade beim Überlegen wegen den Emitterwiderständen und hab da ein wenig bei anderen Ampprojekten geschaut, wie man diese genau berechnet (da hab ich wohl in der Schule was anderes gemacht außer aufgepasst). Dabei ist mir aufgefallen, dass hier weder die Abfallspannung bei Maximalstrom (10A Strom, ergibt laut den anderen Schaltungen eine Spannung von rund 5V), was eine Leistung von 50 Watt ergibt. In den anderen Schaltungen sind hier 5W und so scherze eingebaut.

    Hat jemand hier Erfahrung, welche Kriterien bei den Widerständen erfüllt werden müssen und wie das mit der "SOA" der Widerstände aussieht? 0,22 Ohm klingen hier, wenn man das abguckt, recht passabel.

    Mehr Infos zur "Problemstellung" hier ganz unten: http://paforum.jmibk.ath.cx/index.php?page=PROJEKTE&dir=datadir/Endstufe%20v1/20090505%20-%20Endstufe

  • Global Truss - DJ Truss Bundles

    • mike j.
    • 7. Mai 2009 um 20:17

    Wenns Dekotruss ist, dann wird da garnichts drangehängt. Höchstens einen Banner ;-).

  • Zeigt her eure Ampracks.........

    • mike j.
    • 7. Mai 2009 um 20:11

    VX-1200 - von welcher Marke? Schaut komplett gleich aus wie eine alte DAP P-1200 oder ein T-Amp (TA)

  • endstufen selber bauen

    • mike j.
    • 6. Mai 2009 um 00:13

    So, melde mich wieder von der Front: 2SA1943 / 2SC5200 als Endstufe klingt gut, die Transistoren haben die besten Daten von denen , die ich bis jetzt gefunden habe. Wenn es keine Einwände gibt, nehmen wir doch einfach diese her. Habe sie einmal im Schaltplan eingezeichnet.

    Beim Suchen des Preises für die Transen habe ich per Zufall auch einen eventuellen Kandidaten für die Ansteuerung der Endstufe gefunden: MJE15032 und MJE15033.
    Details siehe http://paforum.jmibk.ath.cx/index.php?page=PROJEKTE&dir=datadir/Endstufe%20v1/20090506%20-%20Endstufeansteuerung

    InfO: die großen Texte werde ich auf der Homepage schreiben (link siehe oben). Wenns was zu korrigieren gibt oder jemand andere Ideen hat, bitte einfach den Text aus der Homepage hier zitieren, und drunter sich selbst austoben - es gibt kein Copytight ;)

  • endstufen selber bauen

    • mike j.
    • 5. Mai 2009 um 19:52

    So, wie erwähnt habe ich nun eine kleine Seite eingerichtet, auf der die Ergebnisse der Entwicklung von mir und aus dem Forum hier zusammengetragen werden und für alle sichtbar sind:

    http://paforum.jmibk.ath.cx

    Korrekturen entweder per PM oder hier im Thread. Ansonnsten wünsche ich für alle weiterhin Ideen, Einsatz und Entwicklungsfreude. Wenn die alle dabei wären, die sich auf den vorigen Seiten "angemeldet" haben, wäre das mehr als nur Super...

  • endstufen selber bauen

    • mike j.
    • 5. Mai 2009 um 09:11

    mit Pro Seite meine ich pro SPannungsseite, somit - wie du erwähnt hast - 8 pro Amp.
    Über 2SA1943 / 2SC5200 ist nachzudenken - mache ich heute Abend.

    Zitat

    versuche jedoch zumindest meinen theoretischen Senf abzugeben, wenn Ihr nix dagegen habt...

    aber sicher, jeder ist dazu eingeladen! Versuche erste Dimensionierungspläne am Abend online zu bringen.

  • endstufen selber bauen

    • mike j.
    • 5. Mai 2009 um 00:35

    LASST UNS BEGINNEN...

    Wer ahnung hat darf und soll sich bitte beteiligen - korrigiert mich wenn ich irgendwo was übersehen habe oder wenn ihr andere Vorschläge habt - hier her in den Thread bitte! Sachen wie "ihr könnt das sowieso nicht" oder "Amps bauen ist nicht so einfach,..." sehe ich fehl am Platz - gemeinsam kommt man sicher auch hier ans Ziel. Behandelt man es als Open Source hat auch jeder was davon.

    Ziel ist es ein Endstufenmodul zu kreiren, welches folgende Eigenschaften haben soll (fangen wir klein an)

    Typ: Class AB Analog
    Leistung: 300W an 8 Ohm, 2 Ohm stabil
    Protections: DC Fault, Kurzschluss und Überstrom
    Features: Mute, Limiter, Singal und Clip LED (eventuell kleine VU)
    Bauteile: sollen möglichst einfach zu bekommen sein, Pollin zB scheidet aus, da hier keine 100% verfügbarkeit besteht.

    PART1 ENDSTUFE UND LEISTUNG

    Bin gerade dabei einen kleinen Amp zu designen und bin gerade dabei mir ernsthafte gedanken über die Endstufe selbst zu machen.
    Nach einiger Recherche hab ich mich entschlossen, als Transistor das Paar 2SA1302 und 2SC3281 zu nehmen, da man diese z.B. bei RS-Components um rund 5 Euros pro Stück bekommt - der Hauptpunkt aber: Man bekommt sie.

    Haben datentechnisch auch ähnlichkeit mit jenen, die u.a. im T.Amp verbaut sind - somit hier vorerst kein großer Unterschied bis jetzt.
    Somit haben wir die Grundlage dafür, eine Betriebsspannung bis 90V +- anzustreben (mit etwas Safety) - was schon eine beachtliche Leistung ergibt.

    Zu beginn strebe ich einmal 300W Sinus an 8 Ohm an. Das ist recht optimal für normale Monitore oder Topteile. Dafür 2 Ohm stabil plus Safety um 2 solche Module für einen Bass zu Brücken.

    Kommen wir nun aber zu dem, was mit momentan am meisten Gedanken macht... Das Schaltungsprinzip der Endstufe. Man kann die Endstufe nun so schalten wie in jedem Lehrbuch - oder - sieht man sich den Schaltplan eines t.Amps an - die Transisotren genau umgekehrt (PNP oben und NPN unten, die Emitterwiderstände in Richtung Betriebsspannung).
    Was für einen Vorteil sehe ich in dieser Schaltungsvariante: Man erspart sich dieses Isolationszeug zwischen Transistoren und Kühlkörper und hat somit eine recht optimale Kühlung. Nachteil: Der Kühlkörper hat immer das Potential der Ausgangsspannung und muss somit immer Isoliert befestigt werden.

    Frage: wie nennt man diese Art von Endstufendesign mit dem "verkehrten Paar"?

    Class H Erweiterung ist bei beiden Typen möglich, somit ohne Bedeutung.

    Welche Betriebsspannung? Es gibt sehr oft Trafos mit 2x 55V AC, nehmen wir doch gleich so einen her. Gibt rund 77V DC, weniger Brückengleichrichter ca. 75Volt an der Endstufe. Baut man hier nicht gleich Rail To Rail, bleiben hier wahrscheinlich um 65V bis 70V zum Aussteuern über. Rechnen wir im Worst Case und machen Rail to Rail - somit 75V. Minimum Last nehmen wir 2 Ohm Last -> macht 37,5 Ampere. Sollte sich mit 4 Transistoren pro Seite spielen (9,5A pro Transistor). Die HFE von den Vorgeschlagenen wird mit 35 bei 8A angegeben. Das macht 0,28A Basisstrom pro Transistor. Ansteuern somit 1,12A bei 4 Parallel - bis jetzt alles Worst Case!

    Das ganze in Leistung: an 2 Ohm: Lassen wir reele 60 Volt am Speaker anliegen, dann macht das 42,8Veff: P = U*U/R = 916W Sinus.
    4 Ohm somit 458W und 8 Ohm 229 Watt Sinus.

    Endstufenansteuerung ist noch offen. Überschlagsmäßig min 200V CE Spannung, 5A Collektorstrom, HFE rund 50 - 60 (1 Ampere Ic).
    Das würde mit den Endstufentransistoren zusammen (35) und der Vorstufe (50) einen Komplett HFE (=Stromverstärung) von rund 1700 ergeben, was hier ein recht brauchbarer Wert sein sollte. Überschlag bei 4 Transistoren am Ausgang parallel...

  • dumme frage zur monosumme L+R im bass

    • mike j.
    • 3. Mai 2009 um 18:04
    Zitat

    wie heißt denn die behringer weiche?

    Behringer CX2310 heißt die Weiche, gsehen um 75 Euro.

    Die Billiglösung macht genau eines: Fasst Kanal L und R zusammen. Dass das Pult am AUsgang keinen Kurzschluss "sieht" sind die Widerstände mit dabei. Somit hast von Ausgang L zu R eine Last von 1,9xxkOhm. Da is nix mit Dynamik soder sonnstwas.
    Durch die Unsymmetrierte Billiglösung hast 3 Nachteile:
    - 5% weniger Spannung am Sub
    - -3dB weniger Pegel am Sub, da du nur den "+" Anschluss des XLRs mit einem Signal versorgst. "-" wird hier mir GND verbunden.
    - Weit empfindlicher gegen Störeinstreuungen ins Kabel.

  • dumme frage zur monosumme L+R im bass

    • mike j.
    • 3. Mai 2009 um 17:43
    Zitat

    nur EIN zusätzlicher bass aus

    Ah, jetz kommts richtig rüber - das war irgendwie bis jetzt nur in der Kristallkugel zu lesen... und die ist derzeit leider im Service.

    Kauf dir die kleine Behringer Weiche mit dem Subout (das 2 Wege Stereo Teil). Kostet dich keine 100 Euro und das Problem ist gelöst. Die Multibilliglösung: Bau dir einen Adapter, der die 2 XLRs abgreift und über einen ca. 1kOhm Widerstand je Signalleitung an einen Punkt zusammenführt und dann über einen weiteren XLR wieder an den Sub ausgibt.
    Somit haben wir das Problem mit dem Kurzschließen der beiden Kanäle weg und du bekommst doch eine Summe.

    Um das Stereobild nicht zu verändern durch das kannst auch von Cinch weg über die Widerstände an einen XLR und den Booth Ausgang verwenden. Achtung!

    Es kommt bei unsymmetrischer führung 10% weniger Signal am Bass als an den Tops bei gleichem EIngangspegel an, bei symmetrischem Ausgang 5% weniger, da dem Eingangswiderstand des Subs (20k Balanced, 10k Unbalanced) ein 1kOhm Widerstand des Adapters in Serie liegt.

  • Budget DJ Rack

    • mike j.
    • 3. Mai 2009 um 17:34

    Für das Zusatz-Monitoramprack oder Zusatz-AmpRack. Bei uns hat jedes Rack Powercon In (außer die großen Racks mit den CEEs)

  • frage zu rückkopplung

    • mike j.
    • 3. Mai 2009 um 17:29
    Zitat

    danke mike für die antwort per msn.

    Bitte gerne!

    Gehen wir ganz oberflächlich vor, dann kann sichs noch jeder vorstellen...

    Was ist eine Rückkopplung?
    Jede Soundanlage mit Mics ist ein Kreis aus Verstärkern und Übertragungswegen (hier Kabel, Lautsprecher, Luft) - der im Grunde Energie transportiert. Das beginnt beim Sänger, wird übers Mic in elektrische Energie gewandelt, geht über ein Mischpult und den Amp und wird über die Lautsprecher wieder in Schall gewandelt. Klingt paradox, aber jeder hier weiß, wieso man das macht -> man Verstärkt Luftschwingungen, dass viele Gäste den Sänger hören können. Und genau da liegt das Problem begraben.

    Man hat hier also eine Verstärkung von Mikrofon zu den Lautsprechern und über die Luft zwischen Lautsprecher und Mic eine Dämpfung. Addiert man beide, so muss die Summe <1 ergeben. Bei einer Verstärkung >1 wird das Singal mit jeder "Runde" immer mehr Verstärkt, was man dann als Pfeifen wahrnimmt. Diese Verstärkung hat eine Grenze und zwar elektrisches Clipping (meist Endstufe) - hier fällt die Verstärkung wieder auf <1 und pendelt sich genau im Clippingpunkt ein.

    Bei welcher Frequenz das Ganze?
    Das kann man nicht pauschal sagen. Wird das Feedback vom Sänger oder Musikanten eingeleitet, bestimmt unter anderem er die Feedbackfrequenz. Koppelt es wegen zu hoher Pegel dann sind im Grunde die Anlage und die Umgebung für die Frequenz verantwortlich. Jede Anlage hat ihre Peaks und Frequenzlöcher - wo sie einen Peak hat ist die Koppelungsgefahr weit höher (da hier auch die Verstärkung größer ist). Die Umgebung spielt hier auch eine große Rolle - gerade Räume und ihre stehenden Wellen, Reflektionen und Resonanzen. Sind Personen im Raum ändert sich das verhalten wieder. Von Personen wird der Schall im Raum difussiert (Verteilt), da ein Körper nur Runde Flächen hat und darüber hinaus jeder noch eine Kleidung trägt. Was verteilt wird, kann am Mikrofon weit weniger Schaden anrichten.

    Wie verhindern?
    Einserseits lassen sich diese Feedbackfrequenzen messen und per EQ gegensteuern. Hier nimmt man genau diese Peaks und Raumresonanzen runter. Feedbackdestroyer analysieren das Signal und sobald eine erhöhte Energie an einer Frequenz auftritt, wird diese Frequenz zurückgedreht. - Das machen Feedbackdestroyer mit sehr schmalen Bändern, um das Gesamtklangbild nicht zu viel zu verändern.


    Mit etwas Überlegung machen dann bestimmte Mikrofoncharakteristika Sinn (Niere,...) und ein EQ wird aufeinmal relativ nützlich.

    Was wir auch schon hatten sind Rückkopplungen erzeugt durch Turntables im Bassbereich - also nicht nur Mics sind betroffen, sondern alle Energiewandler des Veranstalterhimmels ;-).

  • Zeigt her eure Ampracks.........

    • mike j.
    • 3. Mai 2009 um 14:02

    Ah so macht man das - t.Amp runter und Hollywood rauf ;)

  • woofer klappert

    • mike j.
    • 3. Mai 2009 um 13:05

    1) Hat der Treiber einen Schaden?
    2) Schlägt die Schwingspule am Magnetboden auf (eventuell verursacht durch Punkt 1)

    Lösungen: Kauf dir eine weiter Managebare Weiche, ,mit der auch ein Lowcut möglich ist oder 2 bis 3 Stück Eminence Kappa 15LF als Ersatzchassis.

  • Zeigt her eure Ampracks.........

    • mike j.
    • 3. Mai 2009 um 13:01

    dass man die t.Amp Schrift nicht sieht ;) - Ich hätte die Front abgebaut, schnell geschliffen und neu schwarz lakiert plus Klarlack.

  • woofer klappert

    • mike j.
    • 3. Mai 2009 um 12:55

    Klappert schon der Bass oder eventuell doch was, das danebensteht (z.B. Deckel von t.Amp *gg*)

    Setz bei einem ARLS einen Lowcut von 45Hz und gut ist. Alles was tiefer ist interessiert eh keinem sch...

Anstehende Termine

  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

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    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Combined seminar for experts in lifting gear and lifting beam systems (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026

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